Le Berg: Werbefilm-Produzent Gabriel Waldvogel eröffnet Standort in Zürich

Der junge Zürcher Gabriel Waldvogel wagt nach einem Jahrzehnt den Schritt aus der deutschen Kreativ-Metropole Berlin und eröffnet in seiner Heimat Zürich einen weiteren Standort für Le Berg. Damit will er die Filmproduktion, die er als Partner mitführt, noch stärker international etablieren.

(Bild: zVg.)

Für Le Berg ist die Schweiz eigentlich kein neues Terrain. Die Berliner Filmproduktion hat bereits verschiedene Projekte für Schweizer Kunden wie Audemars Piguet oder Rivella umgesetzt. Die Entscheidung folge also auch einer natürlichen Entwicklung, wie es in einer Mitteilung heisst.

«Mir ist wichtig, diesen Schritt als Schweizer zu gehen. Ich bin viel in der Heimat und kenne mich dort aus. Ich verstehe den Markt und kenne seine Eigenheiten», wird Managing Director Gabriel Waldvogel zitiert. «Es fühlt sich einfach sehr natürlich an, hier einen Sitz zu eröffnen.»

Der neue Standort stelle dabei nicht nur eine Erweiterung seines Geschäfts dar – es sei eine «wirkliche Symbiose der beiden Märkte Schweiz und Deutschland» geplant, so Waldvogel weiter. «Der Schweizer Markt ist auch kreativ sehr interessant für uns. Ich freue mich, dass wir nun auch die Werbebranche in der Schweiz mit unseren internationalen Regie-Talenten aufmischen dürfen.»

Von Waldvogels Intention haben längst auch Schweizer Agenturen und Auftraggebende Wind bekommen: Nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit Marken wie Mercedes-Benz, Google, Aldi und Adidas, setzte das neue Schweizer Büro in Zusammenarbeit mit Jung von Matt Limmat Anfang des Jahres eine Kampagne für den Luxus-Küchenhersteller V-Zug um. Ausserdem war die Filmproduktion für den Schweizer Rennsimulatorhersteller Racing Unleashed kürzlich in Italien für einen Kampagnendreh.

Waldvogels Vision ist, langfristige Partnerschaften mit Agenturen und Marken aufzubauen und neue Ideen auf die Bildschirme zu bringen: «Die Schweiz ist ein dynamischer Markt mit hoher Innovationskraft. Es gibt hier jede Menge frischen Wind und ich freue mich, mit Le Berg zur Entwicklung der Branche beizutragen.»

Langzeit-Studie zu KI im Marketing: Wachstum ja, aber Potenzial bleibt liegen

Die fünfte Welle der Langzeitstudie «KI – die Zukunft des Marketings» zeigt: Künstliche Intelligenz (KI) ist im Marketing etabliert. Seit 2018 ist die Nutzung um 176 % gestiegen, doch viele Unternehmen schöpfen die Möglichkeiten nicht aus – vor allem wegen fehlender Kompetenzen und unzureichender Schulung.

(Grafiken: Claudia Bünte)

Die von Prof. Dr. Claudia Bünte von der SRH Berlin University of Applied Sciences durchgeführte Studie zeigt eine klare Entwicklung: 73 % der Marketingverantwortlichen aus dem DACH-Raum setzen KI ein, doch nur ein Bruchteil nutzt das volle Potenzial. Während einige Marktführer durch den gezielten Einsatz von KI Wettbewerbsvorteile erzielen, bleibt in vielen Unternehmen rund 20 % der möglichen Effekte ungenutzt. In der fünften Welle der Langzeitstudie wurden Marketingverantwortliche zur aktuellen und zukünftigen Bedeutung und Nutzung von KI im Marketing sowie zu den Auswirkungen von KI auf den Unternehmenserfolg und die Teamzusammensetzung im Marketing befragt.

Fehlendes Know-how

Die grösste Herausforderung ist der mangelnde Schulungsgrad. 60 % der Befragten geben an, dass es an Ausbildung fehlt, 58 % fühlen sich von der Vielzahl der KI-Tools überfordert. Auffällig ist zudem eine Wissenslücke auf Führungsebene: Manager:innen beherrschen 21 % weniger KI-Tools als ihre Teams und haben weniger Überblick über die Toollandschaft – was die potenzielle Transformation bremst. 79 % der Unternehmen bestätigen, dass ihre Marketingabteilungen nicht ausreichend für den KI-Einsatz geschult sind.

KI als Erfolgsfaktor – aber nur mit Know-how

Die Studie zeigt auch: Unternehmen, die KI systematisch nutzen, sind häufig erfolgreicher. Mehr als zwei Drittel der Befragten sehen KI als entscheidenden Erfolgsfaktor. KI wird ausserdem über die Zukunft der Unternehmen entscheiden, so die Befragten.

«Doch ohne gezielte Weiterbildungen und eine strategische Integration bleibt das Potenzial begrenzt», meint Studienleiterin Prof. Dr. Claudia Bünte. «Unternehmen müssen jetzt in KI-Wissen investieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.»


Die Studie basiert auf einer Befragung von 208 Marketingverantwortlichen aus der DACH-Region und ist die längste kontinuierliche Untersuchung zur KI-Nutzung im Marketing im deutschsprachigen Raum.

La Stratégiste und Namuk rufen zur Outdoor Challenge

Kinder in der Schweiz verbringen im Schnitt nur 1,5 Stunden pro Tag draussen. Mit einer Outdoor Challenge will das Schweizer Outdoor-Label Namuk Familien spielerisch dazu motivieren, gemeinsam mehr Zeit draussen zu verbringen.

Vom 16. Mai bis zum 23. August 2025 ruft Namuk Familien in der ganzen Schweiz dazu auf, täglich bewusst mehr Zeit draussen zu verbringen. Ob auf dem Spielplatz, im Wald oder auf einer Schnitzeljagd – jede Outdoor-Aktivität zählt. Um die Teilnahme so einfach wie möglich zu gestalten, können Kinder ihre Erlebnisse analog auf einem Challenge-Poster festhalten: Sie markieren, ob sie an einem Tag wenig oder viel draussen waren, und malen aus, was sie gemacht haben. «Wir wollten bewusst kein digitales Tracking. Jeder, der teilnimmt, ist eigentlich ein Gewinner», sagt «La Stratégiste» Regula Bührer Fecker, die Namuk bei der Konzeption der Challenge unterstützt hat. Ziel der Challenge ist es, das Bewusstsein für die positiven Effekte von Natur und Bewegung zu schärfen und langfristig gesunde Gewohnheiten zu etablieren.

Das offizielle Poster ist kostenlos in allen Transa-Filialen erhältlich oder online über Namuk.com bestellbar. Inspiration liefert eine begleitende Landingpage mit 100 kreativen Outdoor-Ideen. Wer die 100 Tage erfolgreich meistert, kann attraktive Preise gewinnen – darunter ein SBB-Familien-GA, ein Nachtwandeln in der Lewa-Savanne im Zoo Zürich oder Übernachtungen von Schweiz Tourismus.

Warum Outdoor-Zeit so wichtig ist

Die Challenge knüpft an die Erkenntnisse der Namuk Outdoor Studie 2023 an, die zeigt, dass Kinder in der Schweiz im Schnitt nur noch rund 1,5 Stunden täglich draussen sind – inklusive Schulweg und Pausen. Dabei sind sich Eltern der positiven Effekte bewusst: Sie sehen einen klaren Zusammenhang zwischen viel Bewegung an der frischen Luft und der mentalen sowie körperlichen Gesundheit ihrer Kinder. Dennoch gelingt es vielen Familien im Alltag nicht, die Outdoor-Zeit zu priorisieren.

«Wir müssen über Outdoor-Zeit reden»

Das Anliegen, Kinder wieder verstärkt nach draussen zu bringen, beschäftigt Namuk schon länger. In einem Interview mit Markt-kom.com erklärte CEO Franz Bittmann Anfang 2024: «Was wäre, wenn wir gesellschaftlich nicht nur über das reden, was Kinder weniger sollten, sondern über das reden, was sie mehr könnten, dürften oder sollten? Outdoor-Zeit! Wir sind überzeugt, dass ein Kind, das viel Zeit draussen verbringt, einfach beschäftigter und zufriedener ist.» Nun soll die Outdoor Challenge 2025 Familien dazu motivieren, genau das umzusetzen – mit einfachen Mitteln und ohne Druck.

Kampagne mit kreativen Partner:innen

Konzipiert wurde die Kampagne von La Stratégiste in Zusammenarbeit mit dem Inhouse-Team von Namuk. Für die Filmproduktion zeichnet Tasty verantwortlich, die Illustrationen stammen von Maurus Zehnder. Unterstützung kommt zudem von Transa, SBB, Schweiz Tourismus und dem Zoo Zürich.

Philipp Skrabal ist «Werber des Jahres» 2025

Die Jury und das Community-Voting haben entschieden: Philipp Skrabal, Chief Creative Officer, Partner und Team-Member des Management-Boards bei Team Farner, ist «Werber des Jahres» 2025. Er folgt auf Andrea Bison von Thjnk Zürich.

Im Rennen um den Titel «Werber des Jahres» 2025 setzte sich Philipp Skrabal gegen die Mitnominierten Gordon Nemitz, Chief Strategy Officer bei Thjnk Zürich, und Lorenz Clormann, Executive Creative Director bei Wirz, durch. Es ist seine vierte Nomination für die bedeutendste Personenauszeichnung der Schweizer Kommunikationsbranche. Andrea Bison, Gründerin und Co-CEO von Thjnk Zürich und «Werberin des Jahres» 2024, überreichte Skrabal den «Egon» im Rahmen der Award-Night am Donnerstagabend im Restaurant Razzia in Zürich.

Die bisherige Amtsträgerin Andrea Bison (Thjnk) zusammen mit dem frischgewählten «Werber des Jahres» 2025 Philipp Skrabal am Donnerstagabend bei der Award-Night im Razzia. (Bild: Beat Hürlimann)

In ihrer Laudatio betonte Bison, dass der Titel «Werber:in des Jahres» mehr als nur eine Auszeichnung ist – sondern auch ein Versprechen. «An die Kreativität, an den Mut, neue Wege zu gehen, und an die Verantwortung, die wir alle tragen, wenn wir die Geschichten erzählen, die unsere Welt prägen», so die «Werberin des Jahres» 2024 gegenüber den über 100 geladenen Gästen auf der Bühne des Razzia. «Philipp Skrabal hat über Jahre hinweg bewiesen, dass Kreativität keine Frage des Budgets ist, sondern der Haltung», so Bison weiter. «Gute Werbung verkauft nicht nur, sie hat auch etwas zu sagen.»

Moderatorin Anna Kohler (links) begrüsst Skrabal auf der Bühne des Razzia.

Skrabal startete seine Karriere als Graffiti-Künstler. Nach Stationen bei Agenturen wie Publicis, Advico Young & Rubicam und Wirz prägt er seit über einem Jahrzehnt die kreative Ausrichtung von Farner. Als Chief Creative Officer formte er Farner zu einer der kreativsten Kommunikationsagenturen der Schweiz, die auch jüngst das Schweizer Kreativranking 2024 gewann.

Das Razzia im Zürcher Seefeld bot den perfekten Rahmen zur Wahl des 50. Werbers des Jahres

Seine kreative Handschrift prägt zahlreiche Kampagnen für Unternehmen wie beispielsweise SBB, Arosa Tourismus oder Greenpeace. Mehrfach ausgezeichnet – darunter zwei Cannes Lions – haben seine Arbeiten auch Debatten angestossen und neue Massstäbe gesetzt. Zudem engagiert sich Philipp Skrabal stark für die Nachwuchsförderung in der Branche: Er ist Vizepräsident des Art Directors Club Switzerland, Schulrat der Ad School sowie Mitglied des ADC Europe und des Creative Club Austria CCA.


Lesen Sie hier das Interview zur Nominierung von Philipp Skrabal.

Das Gislerprotokoll lud zum dritten, ausverkauften Gisler-Gipfel

Am Donnerstag fand der dritte Gisler-Gipfel des Gislerprotokolls im Westhive in Zürich statt. Auf der Bühne standen neben der Autorin Sophia Fritz und dem Theologen Anselm Schubert auch die ehemalige Fussballerin Sarah Akanji und die Slam-Poetin Möet Liechti. Vor vollem Saal gaben die Redner:innen Einblick in ihre Themenwelten.

(Bilder: Volltoll)

Der Gisler-Gipfel ist der alljährlich stattfindende, grösste Event des Vereins Gislerprotokoll und ist ein Anlass für Inspiration, Information und Austausch rund um Themen aus dem DEI-Kosmos. Geladen sind unter anderem alle Mitglieder sowie Interessierte. Der Gisler-Gipfel war dieses Jahr ausverkauft. Vor dem Gisler-Gipfel fand zudem die Mitgliederversammlung des Vereins statt, an der das Vorstandsmitglied Karin Knapp für ihre Tätigkeit der letzten drei Jahre verdankt wurde.

Über toxische Frauen und einen queeren Christus

Eröffnet wurde der Gisler-Gipfel von Co-Initiantin und Vereinspräsidentin Nina Bieli. Sie stellte, wie in den Vorjahren, die Resultate der Stereotypen-Analyse 2024 vor (Markt-kom.com berichtete). Zum ersten Mal seit der Durchführung der Analyse konnte ein sehr deutlicher Rückgang von stereotypen Genderdarstellungen festgestellt werden.

Nach der Begrüssung startete Sophia Fritz als erste Rednerin. Die Autorin zeigte in ihrer Keynote versiert auf, wie toxisch Weiblichkeitsvorstellungen sein können wie beispielsweise das Bild des «guten Mädchens» oder der «Powerfrau».

Für Abwechslung sorgte Theologe Anselm Schuber. Vor für ihn ungewohntem Publikum schilderte er in einer eindringlichen und gleichzeitig lockeren Art den wohl «letzten blinden Fleck» des Christentums, nämlich die vermeintliche Männlichkeit von Christus. In seiner Präsentation zeigte er, wie queer das Christusverständnis durch die Jahrhunderte war.

Die Slam-Poetin Moët Liechti lockerte danach das Publikum mit einer pointierten, tiefgründigen und wortgewaltigen Darbietung auf.

Den Abschluss machte die ehemalige Profifussballerin Sarah Akanji mit einem kritischen Blick auf den Fussball in der Schweiz und darauf, welchen Gap es zwischen Frauen und Männern in diesem Sport weiterhin gibt, auch im Jahr der WEuro2025.

Auch dieses Jahr punktete der Gisler-Gipfel wieder mit einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Einblicke in den DEI-Kosmos – die einen näher am Werbealltag, die anderen weiter weg, aber nicht minder relevant. «Die Diskussionen und Themen des Gisler-Gipfel 2025 zeigen, dass sich in ganz unterschiedlichen Bereichen vieles tut. Und es freut uns, dass wir dies an unserem Event so abbilden konnten – vor einem wie immer sehr interessierten und engagierten Publikum», sagt Nina Bieli, Präsidentin des Gislerprotokolls.

Yes schickt IBW-Kampagne in die zweite Runde

Gleiche Farbe, neue Worte. Die IBW-Kampagne der Churer Agentur yes Creative Digital Marketing geht in die zweite Runde. Mit bewährtem visuellem und textlichem Konzept, aber frischer Headline, rückt sie auch 2025 den Infotag der IBW ins Rampenlicht.

Für die IBW Höhere Fachschule Südostschweiz realisierte die Churer Agentur Yes Creative Digital Marketing eine Kampagne, die den Infotag vom vergangenen Samstag auf humorvolle und zielgruppengerechte Art bewarb. Dabei setze sie nach dem Erfolg der Vorjahres-Kampagne auf Wiedererkennung.

Gelb-Geil

Die kreative Leitidee basiert auf einem spielerischen Worttausch: Bekannte Redewendungen, in denen normalerweise «Geld» vorkommt, werden durch «Gelb» verfremdet. Dies soll eine starke Verbindung zwischen Gelb, Geld und Weiterbildung schaffen. Die markanten gelben Gestaltungselemente, charakteristisch für die IBW, ziehen sich durch die gesamte Kampagne und sorgen für hohe Wiedererkennung – ob auf klassischen Plakaten oder digitalen Werbemitteln.


Verantwortlich bei Yes: Projektleitung, Konzeption – Richi Brändli, Art Direction – Dominik Kurmann, Text – Mena Dressler. Fotografie & Videoproduktion: MovieMaint.

Klar und Family bauen die Arbeitgebermarke der KPT auf

Die auf Employer Branding spezialisierte Agentur Klar hat in Zusammenarbeit mit der KPT-Leadagentur Family den Arbeitgeberauftritt der Krankenkasse KPT rund um die Kampagnenidee «Jetzt mal ehrlich» entwickelt und umgesetzt.

Das Arbeitgeberversprechen und die ehrliche Kampagnenidee «Jetzt mal ehrlich» sollen eine einzigartige Positionierung für die KPT im hart umkämpften Arbeitsmarkt schaffen. Die Arbeitgebermarke entstand in einem dreiphasigen Prozess, wobei Klar für das Arbeitgeberversprechen sowie die interne Aktivierung und Family für das Kreativkonzept im Lead war.

Startpunkt bildete eine Befragung, in deren Rahmen rund 40 KPT-Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen und Stufen in persönlichen Interviews ihre Sichtweise und Erfahrungen teilten. Der Bottom-Up-Ansatz ist relevant für eine identitätsstiftende Akzeptanz der Arbeitskultur auf jeder Stufe. Ein klares Versprechen, das nach innen und aussen aufzeigt, was Mitarbeitende erwarten können und dürfen. Die übergeordneten Werte Echtheit, Elan und Dialog bilden dabei das Wertefundament. Sie spiegeln die Unternehmenskultur und die spezifische Arbeitsweise der KPT wider und bilden den Kern für die differenzierende Arbeitgeberpositionierung.

Jetzt mal ehrlich

Das Konzept «Jetzt mal ehrlich» soll die Arbeitgeberwerte ganz im Sinne der Marketingkampagnen inszenieren: sympathisch und mit einer Prise Humor. Inhaltlich werden die Werte auf überraschende Weise thematisiert sowie auch weitere Themen, die für Arbeitnehmende im Bewerbungsprozess relevant sind. Entstanden sind vier Filme und vier Kampagnensujets, die in den Büros der KPT in Bern mit Mitarbeitenden der KPT produziert wurden. Ergänzt wurde die Kampagne mit weiteren Textsujets.

Interne Verankerung

Bindung und Loyalität der Mitarbeitenden steht beim Employer Branding an erster Stelle und ist massgebend für die erfolgreiche Rekrutierung neuer Talente. Die interne Aktivierung der Arbeitgeberwerte bildet deshalb den Startpunkt des neuen Arbeitgeberauftritts. Ziel ist, Mitarbeitende zu informieren und zu motivieren, die Werte Echtheit, Elan und Dialog aktiv zu leben und die Arbeitskultur mit ihrem persönlichen Beitrag zu pflegen.

«Der gesamte Prozess mit den Teams der KPT und Family war nicht nur sehr effizient, sondern hat auch richtig Spass gemacht», so Alessandra Bally von Klar über das Projekt. «Es waren mit GL, HR und Marketing genau die richtigen Fachbereiche im Projektteam, um ein solches Projekt schnell ins Ziel zu bringen. Die eindrückliche Arbeitskultur war ab dem ersten Meeting spürbar und bildet sich genauso im Resultat ab».


Verantwortlich bei KPT: Tina Dubach (Leiterin HR / Auftraggeberin), Marc Bissig (Leiter Marketing, Kommunikation + Digital Sales / Auftraggeber), Christa Künzli (Verantwortliche HR-Fachthemen / Projektleiterin), Daniel Knuchel (Teamleiter Marketingkommunikation / Projektteam), Nicole Stuker (HR-Business Partner / Projektteam), Claudia Kurz (Teamleiterin Contentmarketing / Projektteam). Verantwortlich bei Klar Employer Branding: Christian Dietrich (Head of Strategy / CEO), Peter Trüb (Partner, Creative Strategy und Text), Lionel Büttner (Partner und Creative Director), Alessandra Bally (Account Manager und Brand Consultant), Hanna Zimmermann, Gioia Varesi, Michael Zürcher (Art Direction), Delia Haueter (Grafik). Verantwortlich bei Family Agency: Claudio Catrambone (CCO), Jan Walser (Creative Director), Alexandra Niggeler (Account Manager und Agency Producer), Severin Binkert (Grafik). Film- und Fotoproduktion: Jens Derler (Producer), Tom Streller (Regie), Fabian Hugo (DoP und Foto), Edit (Marc Ambühl), Bildergut (Bildbearbeitung), Matthias Auer (Foto).

20 Minuten öffnet die Türen für ein neues Werbeformat

Mit «Double Door» lanciert 20 Minuten ein Display-Werbeformat, das Marken eine exklusive und aufmerksamkeitsstarke Platzierung auf der Newsplattform bietet. Swisscom ist der erste Werbekunde, der das Format einsetzt.

20 Minuten erweitert sein digitales Werbeportfolio um eine neue, immersive Lösung: Das «Double Door»-Format präsentiert sich als dynamische Animation, bei der sich die redaktionelle Seite wie zwei Türen öffnet und so eine Bühne für Werbebotschaften schafft. Das Format ist exklusiv auf den Plattformen von 20 Minuten und 20 Minutes verfügbar und erscheint auf Desktop-Geräten.

Durch die grossflächige Platzierung und die spezielle Mechanik verspricht «Double Door» eine hohe Sichtbarkeit und hebt sich von klassischen Werbeformaten ab. Um eine gezielte und exklusive Werbewirkung zu gewährleisten, wird das Format mit einem Capping von einer Ausspielung pro Tag begrenzt und ist nur für ausgewählte Buchungszeiträume verfügbar.

Das Interesse am Format sei bereits hoch, heisst es von 20 Minuten. Werbepartner Swisscom setzte «Double Door» als erste Marke ein. «Double Door ist ein innovatives Werbeformat, welches durchdachte Technologie mit ansprechendem Design vereint und sich nahtlos in digitale Umfelder einfügt. Durch die besondere Platzierung und Gestaltung ermöglicht es Marken eine auffällige Präsenz und hohe Sichtbarkeit», erklärt Krister Koplimets, Head of Ad Products & Data bei 20 Minuten.

Zürcher Gemeinderat ist für Einschränkungen in der Aussenwerbung

Der Branchenverband KS/CS Kommunikation Schweiz warnt vor den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der geplanten Werbeeinschränkungen in Zürich. Nachdem der Stadtrat ein generelles Werbeverbot abgelehnt hatte, sprach sich der Gemeinderat nun für eine abgeschwächte Version der SP aus – mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für Kultur, Wirtschaft und politische Akteur:innen.

Digital ou of home
(Archivbild)

Die Diskussion um Aussenwerbung in der Stadt Zürich geht in die nächste Runde: Die ursprünglich von der Alternativen Liste (AL) eingereichte Motion forderte ein umfassendes Verbot kommerzieller Plakatwerbung – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch auf Privatgrund, sofern dieser öffentlich einsehbar ist. Betroffen wären damit nicht nur klassische Werbeflächen an Bahnhöfen, in Trams und Bussen oder auf öffentlichen Fahrzeugen, sondern auch digitale Werbeträger an Gebäuden. Der Zürcher Stadtrat lehnte die Motion im vergangenen Jahr mit der Begründung ab, dass sie einen erheblichen Eingriff in die lokale Wirtschaft darstelle und Werbeeinnahmen von jährlich rund 28 Millionen Franken gefährden könnte.

Nun hat der Gemeinderat mit knapper Mehrheit eine abgeschwächte Version der SP-Fraktion angenommen: 58 Stimmen sprachen sich für die Änderung aus, 57 dagegen, Enthaltungen gab es keine. Obwohl das neue Modell weniger restriktiv ist als das ursprüngliche Werbeverbot der AL, bleibt die Werbebranche besorgt.

KS/CS warnt vor negativen Folgen

In einer Mitteilung reagiert KS/CS Kommunikation Schweiz kritisch auf den Entscheid. Der Verband betont die Bedeutung der Aussenwerbung als Kommunikationskanal für die lokale Wirtschaft, Kulturschaffende, politische Akteur:innen und Non-Profit-Organisationen. Er warnt zudem davor, dass eine Einschränkung der Plakatwerbung die bereits starke Abwanderung von Werbegeldern in digitale Kanäle und internationale Tech-Plattformen weiter beschleunigen könnte.

Jürg Bachmann, Präsident von KS/CS, äussert sich deutlich: «Die geforderte weitgehende Einschränkung der Aussenwerbung in der Stadt Zürich würde Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Politik schwächen. Insbesondere würde es die Entscheidungsfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten beeinträchtigen, denn Werbung ist Information.» Zudem weist KS/CS darauf hin, dass Aussenwerbung im Vergleich zu digitalen Kanälen zu den CO2-effizientesten Werbemedien gehört.

LSA zeigt sich enttäuscht

Neben KS/CS Kommunikation Schweiz kritisiert auch Leading Swsiss Agencies LSA den Entscheid des Zürcher Gemeinderats. Der Verband der führenden Schweizer Kommunikationsagenturen warnt vor den negativen wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen der geplanten Einschränkungen. «Die Aussenwerbung ist ein essenzieller Bestandteil des städtischen Lebens in Zürich. Ein Verbot hat weitreichende negative Folgen: Es entzieht der Stadt erhebliche Einnahmen, schwächt die Wirtschaft und schränkt insbesondere KMU in ihrer Kommunikation ein», sagt LSA-Präsident Andreas Hugi. Zudem würde die Massnahme die Bewerbung kultureller Veranstaltungen erschweren, da Plakate ein wichtiger Informationskanal seien. LSA fordert daher eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit dem Thema und eine Lösung, die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Interessen gleichermassen berücksichtigt.

Wie geht es weiter?

Der Zürcher Stadtrat ist nun verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten. KS/CS hat bereits angekündigt, den weiteren Verlauf kritisch zu begleiten und sich für eine wirtschaftsfreundliche Umsetzung einzusetzen. Die Debatte um die Zukunft der Aussenwerbung in Zürich dürfte also noch länger andauern.


Im November lud KS/CS ins Razzia, um über die geplanten Einschränkungen der Aussenwerbung zu diskutieren. Hier geht es zu den Insights.

Mark Becher verstärkt Family Agency als Strategy Director

Seit Februar verstärkt Mark Becher die Ustermer Agentur Family als Strategy Director. Mit der Kombination aus verhaltensökonomischen Grundsätzen und datenbasierten Fakten soll er den Kund:innen «klare Aha-Insights» liefern, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.

(Bild: zVg.)

«Mit Mark holen wir uns 25 Jahre Strategie-Exzellenz ins Haus. Er weiss, wie Marken wachsen – und das macht ihn zum perfekten Match für die Family», wird Family-CEO Claudio Catrambone in der Mitteilung zitiert.

Bevor er zu Family stiess, war Becher Strategy und Digital Strategy Director bei der Publicis Groupe tätig, wo er für Digitas Switzerland, Publicis Zürich und Saatchi & Saatchi Zürich arbeitete. Davor war er für verschiedene andere Agenturen wie Notch Interactive und FCB Zürich strategisch tätig. Nebenbei bringt Mark Becher als Dozent an der Hochschule Luzern sein Wissen an die nächste Generation weiter.

Becher wurde bereits mit verschiedenen nationalen und internationalen Awards ausgezeichnet. Seine Expertise liegt in den Bereichen «Markenführung, Awareness-Aufbau und Strategie mit messbarer Wirkung».

Dachcom entwickelt Kreativportal für Maler- und Gipserarbeiten

Für den Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV hat Dachcom eine neue Endverbraucherplattform mit Inspiration und Fachwissen rund um Maler- und Gipserarbeiten entwickelt.

 

Das neue Portal des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbandes SMGV «Appliform» richtet sich explizit an Endverbraucher:innen. Bauherren, Architektinnen, Planer und weitere Zielgruppen finden hier Inspiration und Fachwissen.

Dachcom entwickelte das Naming, das Branding, das inhaltliche Konzept, das Screendesign und die Content-Integration der neuen Plattform. Das übergeordnete Ziel: eine optimale User Experience. Darüber hinaus entwickelte die Agentur das Vermarktungskonzept für das neue Portal.

Nachdem die Agentur bereits die Verbandswebsite Smgv.ch, die sich in erster Linie an Branchenprofis und Verbandsmitglieder richtet, einer optischen und inhaltlichen Frischzellenkur unterzogen hat, liegt der Fokus der Plattform Appliform.ch nun klar auf den Endverbraucher:innen. Diese sollen mit einer inspirierenden und zugleich informativen Website auf die kreative Vielfalt des Maler- und Gipserhandwerks und auf neue Branchentrends aufmerksam gemacht werden.

Das Naming für die neue Plattform ist eigenständig, wahrt aber gleichzeitig die Nähe zum SMGV und zur bestehenden Publikation «Applica». Visuell geht Appliform neue Wege und hebt sich von anderen Verbandsmassnahmen ab. Das Portal soll das Image des Verbandes stärken und die Maler- und Gipserberufe als Lehrberufe mit Zukunft präsentieren.

Das Screendesign von Appliform ist grosszügig und modern und bietet mit einer klaren Benutzerführung und eleganter Ästhetik eine überzeugende User Experience. Die Sammlung an Referenzen, Ideen und Fachwissen wird stetig erweitert. Durch das Branchenverzeichnis finden Interessierte jederzeit den passenden Maler- oder Gipserbetrieb in ihrer Region. Für Unternehmen bietet das Portal die Möglichkeit, auf der Plattform und den angebundenen Kanälen Werbung zu platzieren und so ihr Zielpublikum effizient zu erreichen. Zudem bietet Appliform dem renommierten «Schweizer Preis für Putz und Farbe» eine neue Plattform, um diesen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Ergänzend zum neuen Portal wurden für Appliform auch Social-Media-Kanäle eingerichtet, um die Zielgruppen auch auf diesem Weg effizient anzusprechen.

ADC Young Creatives Award 2025: Die Gewinner:innen

Am Mittwochabend ging zum 18. Mal in Folge die Preisverleihung des ADC Young Creatives Award über die Bühne. Das diesjährige Briefing stellte Blick. In der Waxy Bar in Zürich wurden die Siegerteams der Kategorien Film, Cyber und Outdoor gefeiert.

«Die junge Kreativszene hat einmal mehr bewiesen, welches Potenzial in ihr steckt», so Maximilian Börke, Head of Marketing bei Ringier Medien Schweiz. «Die Jurierung des ADC Switzerland Young Creatives Award 2025 war ein echtes Highlight voller frischer Ideen und mutiger Konzepte. Die jungen Talente haben mit ihren kreativen Konzepten gezeigt, wie eine Newsmarke auf neue, fesselnde Weise Teil des Lebens einer jungen Generation sein kann und beeindruckend bewiesen, dass der Medienkonsum der Zukunft durch Innovation gestaltet wird.»

Juriert wurden die Arbeiten vergangene Woche von Vertreter:innen vom Blick und den weiteren Sponsoren des Nachwuchswettbewerbs – APG|SGA Out of Home Media, Cash, Swissfilm Association und Keystone SDA – sowie ADC Mitgliedern. m&k-Redaktor Beat Hürlimann war ebenfalls vor Ort auf Stimmenfang (Markt-kom.com berichtete).

Die Gewinner:innen können sich neben den heissbegehrten Young Creatives Awards über eine Mitgliedschaft im «Young ADC» freuen und sind somit Teil des ADC Switzerland. Auch erhalten die Young Members ein «Ticket» zum Mitjurieren bei der nächsten ADC Jurierung und entscheiden somit über die Shortlist- und Bronze-Awards am ersten Jury-Tag. Durch eine Kooperation mit Weischer.Cinema Schweiz vertreten die Winner-Teams zudem im Juni die Schweiz an der Young Lions Competition in Cannes. Um auf ihren Gewinn anzustossen, sind zudem alle Gewinnerteams an die «Werber des Jahres»-Award-Night am Donnerstagabend eingeladen, wo sie mit führenden Branchenköpfen netzwerken können.

(Bild: Sebastian Danielsson)

Die Preisverleihung wurde erneut von SRF 3-Moderatorin Céline Werdelis moderiert, die erstmals auch das Team Media, welches in einem separatem Auswahlverfahren durch Weischer.Cinema gekürt wurde, auf der Bühne begrüsste. Das Media-Team nimmt ebenso wie die Young Creatives-Gewinnerteams an der Cannes Young Lions Competition teil.

(Bild: Irena Igic)

Die Gewinner:innen des ADC Young Creatives Award 2025

  • Kategorie Film: «Alles im Blick» von Francesca Kleinstück & Emil Maeder
  • Kategorie Outdoor: «Clickbaiting With Comments» von Alex Gubler & Jenna Davis
  • Kategorie Cyber: «Das Blicket» von Josephine Jeanguenin & Patricia Schneider
  • Kategorie Media (powered by Weischer.Cinema Schweiz): Sara Schild & Delia Montagnolo

Der ADC Young Creatives Award wird vom ADC Switzerland mit Unterstützung von Hauptsponsor Blick sowie APG|SGA Out of Home Media, Cash, Swissfilm Association, Keystone SDA, Swiss International Air Lines und dem Veranstaltungspartner LSA Leading Swiss Agencies durchgeführt. Auch Weischer.Cinema Schweiz ist als offizieller Schweizer Cannes-Lions-Repräsentant und ADC-Kooperationspartner dabei. Medienpartner sind m&k und persönlich.

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