Yes Creative Digital Marketing begleitet Launch von «Ibex Fairstay Gastro»

Das Schweizer Nachhaltigkeitslabel «Ibex Fairstay», bisher bekannt für die Zertifizierung nachhaltiger Beherbergungsbetriebe, erweitert sein Angebot ab sofort auf die Gastronomiebranche. Beim Launch des neuen Labels «Ibex Fairstay Gastronomie» zeichnete die Churer Agentur Yes Creative Digital Marketing für Markenstrategie und Kommunikation verantwortlich.

Mit der Entwicklung und Lancierung von «Ibex Fairstay Gastronomie» reagiert Ibex Fairstay auf die steigende Nachfrage nach Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln in der Gastronomie. Die Churer Agentur Yes Creative Digital Marketing unterstützte Ibex Fairstay bei der Erarbeitung einer Markenstrategie und begleitete den Launch mit einer Vielzahl an Kommunikationsmassnahmen.

So wurde unter anderem die bestehende Website von Ibex Fairstay erweitert und um eine neue, speziell auf die Bedürfnisse von Gastronomiebetrieben zugeschnittene Seite ergänzt. Darüber hinaus entstanden Informationsmaterialien und Vorlagen, die den nachhaltigen Ansatz des neuen Labels klar und wirkungsvoll kommunizieren.

Gemeinsam mit dem Produktionspartner Mediamarc realisierte Yes ausserdem authentische Testimonial-Videos, in denen Branchenexperten ihre Erfahrungen teilen: Daniel Schwarz, Teamguide Corporate Communications & Sustainability bei der Familie Wiesner Gastronomie, berichtet über seine Teilnahme am Zertifizierungsprozess, während Marc Tischhauser, Geschäftsführer von GastroGraubünden, Einblicke in die erfolgreiche Umsetzung nachhaltiger Gastronomiekonzepte gibt.

Diese Testimonials bilden den Kern einer umfassenden digitalen Kampagne, mit der das neue Gastro-Label gezielt in der Schweizer Gastronomieszene positioniert wird. Die Kampagne beinhaltet neben Videoformaten und optimierten Webinhalten eine gezielte Bewerbung über digitale Kanäle wie Google Ads, Meta Ads und LinkedIn Ads, um maximale Sichtbarkeit und Reichweite bei relevanten Zielgruppen zu erzielen.


Verantwortlich bei Yes: Projektleitung, Konzeption – Shirin Luchsinger, Art Direction – Dominik Kurmann, Text – Mena Dressler, Social-Media-Management – Erina Dvorak. Fotografie & Videoproduktion: Mediamarc.

Ingo und SonntagsZeitung setzen starke Meinungen in einen Dialog

In Zeiten von polarisierten Positionen braucht es guten Journalismus. Die aktuelle Kampagne von Ingo für die SonntagsZeitung soll dies medien- und selbstbewusst in Szene setzen.

Klaut künstliche Intelligenz unsere Jobs? Wo holen wir unsere Energie her? Und was will eigentlich Europa von der Schweiz? Diese Fragen beschäftigen nicht nur die Schweiz, sondern teilen auch die Meinungen in polarisierte Lager. Für die einen führt kein Weg an Europa vorbei, während sich andere vor fremden Richter:innen fürchten. Und während sich manche schon auf dem Arbeitsmarkt nach Handwerkjobs umsehen, nutzen andere künstliche Intelligenz, um ihren Büroalltag neu zu denken.

Im Prozess rund um starke Meinungen und steile Thesen spielt guter Journalismus eine herausragende Rolle; hier holt man sich die Informationen für die eigene, bestenfalls fundierte, Meinung und kommt in Kontakt mit neuen Perspektiven. Diese Rolle inszeniert die neue Headline-Kampagne der SonntagsZeitung, indem sie für zugespitzte Positionen und ihre Gegenansichten eine Bühne im öffentlichen Raum schafft und so gegensätzliche Perspektiven zueinander in Beziehung setzt. Dafür werden Plakate und digitale Plattformen schlau eingesetzt – und Strassen und Onlineplattformen der Schweiz zu Diskussionspodien gemacht.

Meist stehen Plakate nicht isoliert für sich, sondern teilen die Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum mit anderen Plakaten. Ganz ähnlich, wie das auch Meinungsäusserungen in öffentlichen Debatten tun. Dieses Nebeneinander macht die Headline-Kampagne zu ihrem Sprungbrett – und setzt auf zwei angrenzenden Plakaten je zwei gegensätzliche Meinungen zueinander in Beziehung.

Die Headlines sind zugespitzt, pointiert und zielen auf den Nerv aktueller gesellschaftlicher Debatten. «Wir wollen keine fremden Gerichte.», «Mehr erneuerbare Energie für schönere Aussichten.» sind Sätze, die so auch am Stammtisch, beim Familienessen oder im Nationalrat zu hören sein könnten.
Auf solche Aussagen folgen unmittelbar die Gegenpositionen auf den Plakaten direkt daneben. So entsteht im öffentlichen Raum ein Dialog, der gegensätzliche Meinungen zu Wort kommen lässt, provoziert, und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Denn nur wer sich einen Überblick über die Landschaft an unterschiedlichen Positionen verschafft, versteht hitzige Debatten wirklich – ein Anspruch, der zum Claim der Kampagne formuliert wird: «Sonntags verstehen wir hitzige Debatten».

Während die Headlines Meinungen aufgreifen, die so nicht von der SonntagsZeitung selbst vertreten werden, trägt die visuelle Umsetzung die Züge der etablierten Bildwelt der Marke: die Headlines stehen auf dem typischen blauen Hintergrund und werden von reduzierten Sprechblasen eingerahmt. Das verdeutlicht einerseits die Wirkung der Headlines als ausgesprochene Gedanken und entwickelt gleichzeitig den bisherigen Stil der SonntagsZeitungs-Sprechblasen weiter.

Zu sehen sind die Plakate OOH und DOOH in der Deutschschweiz seit Mitte März. Zusätzlich werden die Headlines mit Meinungen zur Schweizer Energieversorgung strategisch in Berggebieten eingesetzt. Ab Ende März bringt die Kampagne in Form von Online-Bannern aktuelle Streitgespräche auf digitale Plattformen.


Verantwortlich bei Tamedia: Samuel Mollet (Acquisition & Loyalty Manager Lead Verticals Consumer Business), Daniel Keller (Acquisition & Loyalty Manager Verticals Consumer Business / Print Sales). Verantwortlich bei Ingo Zürich: Sonja Gross, Johannes Jordan, Felicia Aepli, Aurora Wilde, Jael Abderhalden, Samuel Wicki (Kreation), Kira Vaterlaus (Beratung), Kim Prinzing (DTP).

Twint bleibt an der Spitze des Swiss Reputation Rankings

Der NIQ GfK Business Reflector 2025 bestätigt: Twint führt erneut das Swiss Reputation Ranking an. Auch weiterhin auf Rang zwei ist Zweifel, während Ricola die Migros von Platz drei verdrängt. Bei den Non-Profit-Organisationen steht die Rega bereits zum achten Mal in Folge an der Spitze.

(Grafiken: NIQ GfK Business Reflector)

Wie bereits im Vorjahr führt Twint das Reputationsranking der Schweizer Unternehmen an. Besonders in der Westschweiz, bei Frauen und jungen Personen unter 30 Jahren geniesst das Unternehmen höchste Anerkennung. «Twint wird als absolutes Top-Unternehmen gesehen, das bessere Leistungen anbietet als andere Unternehmen der Branche und sich positiv abhebt», erklärt Anja Reimer von NIQ GfK. «Kein anderes Unternehmen geniesst eine so starke Identifikation in der Schweizer Bevölkerung.»

Twint-CMO Jens Plath zeigt sich erfreut über das Ergebnis: «Das Vertrauen unserer über fünf Millionen Nutzerinnen und Nutzer ist für uns von zentraler Bedeutung. Besonders freut es uns, gemeinsam mit anderen Schweizer Love Brands anerkannt zu werden.»

Veränderungen im Ranking

Auf Platz zwei bleibt Zweifel, das insbesondere in der Deutschschweiz und bei jüngeren Konsument:innen hohe Werte erzielt. Ricola steigt auf Rang drei auf und verdrängt damit Migros auf den vierten Platz. Lindt & Sprüngli verbessert sich um vier Ränge und landet auf Platz fünf, gefolgt von Coop, das zwei Plätze gutmacht und – wie Zweifel – auch insbesondere bei jungen Konsument:innen gut ankommt.

Digitec Galaxus schafft erstmals den Sprung in die Top 10, nachdem das Unternehmen aufgrund gestiegener Bekanntheit neu zu den 50 bedeutendsten Schweizer Unternehmen zählt. Die Kantonalbanken verbessern sich um fünf Ränge auf Platz acht, während die SBB vier Ränge verliert und auf Platz neun fällt – allerdings die beste Bewertung in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit erhält. Geberit bleibt unverändert auf Platz zehn.

Demographische Unterschiede im Ranking

Die Ergebnisse zeigen deutliche regionale und demografische Unterschiede. In der Westschweiz behauptet sich Migros auf Platz zwei, gefolgt von Lindt & Sprüngli. Rolex, Nespresso und Logitech gehören hier zu den zehn meistgeschätzten Unternehmen.

Bei den Frauen liegt die Migros knapp vor Ricola auf Rang drei, während Landi ebenfalls in den Top 10 vertreten ist. Die Männer bewerten Ricola am besten, gefolgt von Zweifel und Migros. Die Mobiliar und Logitech gehören hier zu den meistgeschätzten Unternehmen.

Bezüglich Alter führt bei Jungen unter 30 Jahren Twint das Ranking klar an, gefolgt von Zweifel, Coop und Migros. Bei den über 50-Jährigen belegen Ricola, Zweifel und Lindt & Sprüngli die ersten drei Plätze.

Rega dominiert das NPO-Ranking zum achten Mal in Folge

Bei den Non-Profit-Organisationen bleibt die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega unangefochten auf Rang eins. «Diese Auszeichnung ist der Verdienst unserer Mitarbeitenden, die rund um die Uhr alles dafür geben, Menschen in Not zu helfen», sagt Rega-CEO Ernst Kohler.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Schweizer Paraplegiker-Stiftung und das Schweizerische Rote Kreuz. Dahinter reihen sich Ärzte ohne Grenzen, Spitex Schweiz, Fairtrade Max Havelaar und der WWF Schweiz ein, der sich um drei Positionen verbessert hat. Die Krebsliga, Schweizer Berghilfe und Bio Suisse vervollständigen die Top 10.


Der NIQ GfK Business Reflector misst die Reputation der 50 führenden Schweizer Unternehmen und 20 bekanntesten Non-Profit-Organisationen. Die repräsentative Befragung basiert auf 3’800 Interviews, die zwischen Mitte Januar und Mitte Februar 2025 durchgeführt wurden. Ziel der Studie ist es, ein präzises Reputations-Monitoring für Unternehmen und NPOs bereitzustellen.

CMO Annina Flückiger verlässt 20 Minuten – Victoria Rispy übernimmt

Annina Flückiger, Chief Marketing Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von 20 Minuten, hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Victoria Rispy, seit Anfang 2025 Head of B2C Marketing von 20 Minuten, übernimmt per 1. April 2025 als Head of Marketing die Gesamtverantwortung für sämtliche Marketingaktivitäten von 20 Minuten.

CMO Annina Flückiger (links) verlässt 20 Minuten. Victoria Rispy übernimmt per April als Head of Marketing die Gesamtverantwortung über sämtliche Marketingaktivitäten. (Bilder: zVg. 20 Minuten/Marco Zangger)

Nach über 19 Jahren bei 20 Minuten orientiert sich CMO Annina Flückiger beruflich neu, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Seit 2006 als Marketingverantwortliche bei 20 Minuten tätig, hat Flückiger kontinuierlich zusätzliche Aufgaben übernommen – wie etwa die Mitentwicklung und Verlagsleitung des Lifestyle-Magazins 20 Minuten Friday. Später übernahm sie die Funktion als Chief Commercial Services and Marketingsolution & Leitung Branding bei Tamedia Advertising, bevor sie für 20 Minuten den Bereich Commercial Content aufbaute und leitete. In dieser Funktion nahm sie auf Anfang 2020 in der Geschäftsleitung von 20 Minuten Einsitz. Als Chief Commercial Content Officer trug sie die Verantwortung für die Abteilung Commercial Publishing, das Marketing, die Lifestyle-Angebote von 20 Minuten sowie das Luxusmagazin Encore.

Mit dem Aufbau der eigenen Vermarktungsorganisation bei 20 Minuten per 1. Januar 2025 und der damit verbundenen Anpassung der Geschäftsbereiche übernahm Annina Flückiger die Rolle als Chief Marketing Officer. Sie verfügt über einen Master in Business Communications und einen EMBA in Marketing. «Ich bin stolz und dankbar, die Entwicklung von 20 Minuten über viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet zu haben – in einer Zeit, in der sich die Medienbranche stark gewandelt hat. Jetzt ist für mich der richtige Moment, ein neues Kapitel aufzuschlagen», so Annina Flückiger über ihren Entscheid.

Victoria Rispy übernimmt per 1. April 2025 als Head of Marketing die Gesamtverantwortung für die Marketingaktivitäten von 20 Minuten. Sie stiess Anfang 2025 als Head of B2C Marketing zu 20 Minuten. Die Marketingexpertin wechselte von der Migros, wo sie seit 2015 in verschiedenen Funktionen im Marketing – zuletzt als Brand Manager Frische – im Einsatz stand, zu 20 Minuten. Rispy verfügt über einen Master of Arts in Deutscher Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Bern und hat sich im Bereich Brand Management und Marketing-Kommunikation weitergebildet.

Victoria Rispy berichtet als Head of Marketing direkt an Bernhard Brechbühl, CEO 20 Minuten Gruppe.

Digital Shaper Ostschweiz 2025: Die Wahl ist eröffnet

Die Ostschweiz sucht ihre digitalen Vorreiter:innen: Der Digitalhub East#digital zeichnet zum dritten Mal herausragende Persönlichkeiten und Teams aus, die mit innovativen Ideen die digitale Zukunft der Region gestalten. Die Abstimmung startet am Dienstag.

Mit dem Titel «Digital Shaper Ostschweiz» würdigt East#digital Menschen, die mit neuen Technologien, mutigen Konzepten und kreativen Lösungen Impulse für die Region setzen – sei es in den Bereichen künstliche Intelligenz, digitale Verwaltung, E-Commerce oder Softwareentwicklung. Ziel der Wahl ist es, digitale Pionierarbeit sichtbar zu machen und die Diskussion über zukunftsweisende Entwicklungen in der Ostschweiz zu fördern.

Hohe Resonanz und prominente Gewinner:innen

Dass das Interesse gross ist, zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: 2023 setzte sich der St.Galler Social-Media-Polizist Roger Spirig mit über 400 Stimmen Vorsprung durch. 2024 gewann Christian Brenner, CEO von Philoro Schweiz, mit seiner Idee des «Crypto-Vreneli».

Für die diesjährige Ausgabe hat die Redaktion von East#digital 55 Einzelpersonen und Teams nominiert, die 2024 mit digitalen Innovationen, besonderen Leistungen oder relevanten Auszeichnungen überzeugten.

Die Abstimmung beginnt am Dienstag. In der ersten Runde kann jede Person drei Stimmen abgeben. Die zehn meistgewählten Kandidat:innen gelangen auf die Shortlist. In der zweiten Runde – von Juli bis Ende August – entscheidet die Community über den oder die Sieger:in.

Die Preisverleihung findet am 26. September 2025 im Rahmen der 3. Digital Conference Ostschweiz im Einstein Congress in St.Gallen statt.

Dmexco 2025 setzt auf Mut und Fortschritt

Unter dem Motto «Be Bold. Move Forward.» rückt die Dmexco 2025 die Notwendigkeit mutigen Handelns in den Mittelpunkt. Die europäische Messe für Digital Marketing & Tech bringt Vordenker:innen und Entscheider:innen in Köln zusammen, um Innovationen voranzutreiben und Lösungen für eine zunehmend KI-geprägte Wirtschaft zu entwickeln.

Die digitale Wirtschaft befindet sich in einem Transformationsprozess – geprägt von künstlicher Intelligenz, geopolitischen Unsicherheiten und veränderten Marktbedingungen. Die Dmexco 2025 will mit ihrem diesjährigen Leitthema Unternehmen ermutigen, in Innovationen zu investieren und aktiv die Zukunft mitzugestalten. Die Messe findet am 17. und 18. September 2025 in Köln statt.

«Be Bold. Move Forward. ist mehr als ein Motto. Es ist eine Haltung und eine Aufforderung», sagt Verena Gründel, Brand & Communications Director der Dmexco. «Studien zeigen, dass Unternehmen, die in wirtschaftlichen Abschwüngen entschlossen investieren und Innovationen vorantreiben, langfristig schneller wachsen als ihre Wettbewerber.» Die Dmexco will diese Macher:innen zusammenbringen, um Trends zu setzen und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, so Gründel weiter.

Auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), ideeller Träger der Messe, betont die Bedeutung von Risikobereitschaft: «Neue Technologien bieten bahnbrechende Möglichkeiten. Die digitale Wirtschaft war schon immer eine Branche der Gestalter:innen und Brückenbauer:innen», sagt Präsident Dirk Freytag.

Erste Speaker:innen und Aussteller:innen bestätigt

In Köln erwartet das Fachpublikum Vorträge internationaler Expert:innen, darunter Carsten Maschmeyer (Maschmeyer Group), Jean-Remy von Matt (Jung von Matt), Vanessa Stützle (Luqom), Alma Lipa (L’Oréal DACH), Sir Martin Sorrell (S4 Capital), Rezo (Nindo) und Dora Osinde (Ogilvy Group Germany).

Auch zahlreiche Unternehmen haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Darunter Shopware, Otto Advertising, Disney, Criteo, HubSpot, Douglas Marketing Solutions, United Internet Media, Media Impact und IQ Digital.

Expansion nach Asien

Erstmals wird die Dmexco in diesem Jahr auch auf dem asiatischen Markt präsent sein. Am 8. und 9. Oktober 2025 feiert die eCommerce Expo | Dmexco Asia in Singapur ihre Premiere und will dort neue Impulse für die Digitalwirtschaft im südostasiatischen Raum setzen.

Sayhey realisiert Film für die neue Metro Shopping-App

Die Agentur Sayhey hat für Metro Boutique einen Film produziert, der die neue Shopping-App in einem modernen und ansprechenden Licht präsentiert. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung dauerte das Projekt nur wenige Wochen.

Der Film stellt die Funktionen und Vorteile der App in den Mittelpunkt, die Mode und Trends auf Knopfdruck zugänglich macht. Auch soll er die urbane, ausdrucksstarke und trendbewusste Identität von Metro Boutique widerspiegeln. «In diesem Projekt konnten wir unsere Leidenschaft für Details voll ausleben», sagt Svenja Tschannen, Creative Director bei Sayhey. «Von Make-up und Accessoires bis hin zur Raumgestaltung – die Möglichkeiten, mit Mode kreative Geschichten zu erzählen, sind unendlich.»

 

Trotz der kurzen Konzeptions- und Produktionszeit gelang es eigenen Angaben zufolge, ein hochwertiges Ergebnis zu liefern. «Schnelligkeit und Flexibilität spielen bei uns eine zentrale Rolle. Dieses Projekt zeigt, dass kreative und präzise Lösungen auch unter Zeitdruck möglich sind», ergänzt Jason Schoch, Geschäftsführer von Sayhey.

«Die Zusammenarbeit mit Metro Boutique hat unsere Begeisterung für die Fashion-Branche nochmals befeuert. Wir sind hungrig auf weitere Projekte, in denen wir die Grenzen von Kreativität, Technologie und Ästhetik neu formen und definieren können», sagt Svenja Tschannen, Creative Director bei Sayhey.

Studie zur KI-Nutzung: Schweizer Gen Z macht Schluss mit Google

Google war lange das Tor zum Wissen, doch eine neue Generation navigiert anders: 41 % der zur Gen Z gehörenden Schweizer:innen bevorzugen bereits heute ChatGPT für ihre Recherchen. Das zeigt eine Studie von Beyondweb.

(Grafik: Beyondweb)

41 % der Schweizer Gen Z bevorzugen bereits heute eher ChatGPT als Google, wenn es um die Suche nach Informationen geht. Das zeigt eine repräsentative Studie von der Schweizer Webagentur Beyondweb. Die Studie zur KI-Nutzung der Gen Z in der Schweiz offenbart, dass sich Suchverhalten, Vertrauen in Künstliche Intelligenz und Zukunftsperspektiven der jungen Generation rapide wandeln. Das beeinflusst nachweislich auch, wie Schweizer Studierende lernen und arbeiten – mit direkten Auswirkungen auf das Berufsleben.

Wie lange ist Google noch das beliebteste Recherchemittel?

Knapp über die Hälfte der Befragten gaben zwar in der Studie an, dass sie öfter Google nutzen als ChatGPT. Hingegen nutzen 31 % der Gen Z ChatGPT vor allem, weil es ihnen sofort präzise Antworten liefert – ohne Werbeflut und mühsame Quellensuche. «Google ist wie eine riesige Bibliothek, in der man lange nach dem passenden Buch suchen muss. ChatGPT hingegen ist wie ein persönlicher Assistent, der die Antwort bereits aufgeschlagen bereithält», erklärt Studienautor Ato Herzig von Beyondweb. «Es zeigt sich eine Tendenz, dass ChatGPT als Recherchetool beliebter wird als Google.»

Digitale Gender-Gap bei KI bemerkbar

Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Männer setzen häufiger auf KI: 58 % bevorzugen ChatGPT zur Informationssuche, während Frauen mit 51 % weiterhin Google vertrauen. Auch die Nutzungshäufigkeit unterscheidet sich – 52 % der Männer nutzen ChatGPT täglich, bei Frauen sind es nur 34 %. «Studien der Harvard Business School und der Bank for International Settlements zeigen, dass weltweit eine bis zu 40 % geringere KI-Adoption bei Frauen besteht», erläutert Herzig. «Mögliche Gründe könnten sein, dass Frauen häufiger ethische Bedenken äussern und im Job befürchten, dass KI als ‹unfairer Vorteil› ausgelegt wird», schätzt er ein.

Dabei haben 12 % der KI-nutzenden Frauen volles Vertrauen in die Technik. Bei den Männern sind es nur 2 %. Warum das so ist, bleibt unklar – ob aufgrund anderer Kommunikationsmuster oder einer gezielteren Nutzung.

Ist eine Maschine wirklich kreativ?

Während 45 % der befragten Nicht-Akademiker:innen glauben, dass KI menschliche Kreativität replizieren kann, sind es bei Studierenden nur 31 %. Hier erkennt man einen Bildungsgraben: Menschen mit Universitätsabschluss neigen dazu, Kreativität als tief verwurzelten menschlichen Prozess zu betrachten. «Es ist wie bei moderner Kunst – einige sehen darin reine Technik, andere etwas Einzigartiges», erklärt Co-Autor Kim von Däniken. «Die Gen Z ist sich uneins, ob KI eher der Maler oder nur der Pinsel ist.»

Antworten suchen statt finden

Die Studie zeigt, dass sich Suchmaschinenoptimierung (SEO), Marketingstrategien und Bildungsangebote dieser Entwicklung anpassen müssen. Wer heute im Marketing nur auf Google setzt, könnte morgen schon von einer KI-basierten Strategie überholt werden.

Gleichzeitig muss das Bildungssystem darauf reagieren, dass Studierende KI immer selbstverständlicher als Recherchetool nutzen: Statt strikter Verbote sind neue Konzepte gefragt, um die Nutzung sinnvoll in den Lernprozess zu integrieren. Die nächsten Generationen wachsen in einer Welt auf, in der Wissen nicht mehr gesucht, sondern geliefert wird. Die Studie zur KI-Nutzung in der Schweiz unterstreicht laut Kim von Däniken, dass das Web 4.0 nicht mehr weit ist: «Google war der Kompass – ChatGPT wird zum Navigator der Zukunft.»


Im März 2025 wurde in der Schweiz eine standardisierte Online-Befragung mit 204 Personen der Generation Z (Jahrgänge 1995–2010) durchgeführt. Die Stichprobe wurde nach Geschlecht und Bildungsstand segmentiert. Die Erhebung erfolgte mittels eines Online-Fragebogens mit geschlossenen und ergänzenden offenen Fragen. Die Qualitätssicherung wurde über eine Marktforschungsplattform gewährleistet, die eine gezielte Auswahl der Teilnehmenden sowie die Überprüfung der Daten sicherstellte. Nach Abschluss der Befragung wurden die geschlossenen Fragen statistisch ausgewertet und die offenen Antworten thematisch analysiert. Mehr Informationen zur Methodik und die vollständige Studie gibt es auf der Website von Beyondweb.

TwoSpice und Dreifive setzen auf digitalen kulinarischen Hochgenuss

Dreifive arbeitet neu für TwoSpice. Die Agentur übernimmt die umfassende Betreuung der Social-Media-Kanäle aller Gastronomie-Konzepte – Nooba, Yooji’s, Yalda, Yalda Grill, Rice-up, Boilerroom sowie Cheyenne – und setzt dafür auf eine strategische Kombination aus organischer und bezahlter Reichweite.

Neben der Content-Produktion und dem Community-Management verantwortet die Agentur auch das Performance-Marketing, einschliesslich gezielter Paid-Kampagnen auf Plattformen wie Facebook, Instagram und weiteren relevanten Kanälen. Zudem wurde ein neues und frisches Designkonzept für die Brands auf Social Media entwickelt. Kontinuierliches Monitoring, Reporting und datenbasierte Optimierungen sollen sicherstellen, dass die Kampagnen effizient und zielgerichtet sind.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf den Themen Web-Analyse und Tracking. Mithilfe von Google Analytics und anderen Analysetools generiert die Agentur Einblicke in das Nutzer:innenverhalten und die Performance der digitalen Massnahmen. Dies soll eine datengetriebene Optimierung aller Marketingaktivitäten von TwoSpice ermöglichen.

«Unser Ziel ist es, die Brands dabei zu unterstützen, deren Online-Präsenz nachhaltig zu stärken und die verschiedenen Zielgruppen effektiv zu erreichen», erklärt Marleen Albert, Head of Social Media bei Dreifive.


Verantwortlich bei TwoSpice: Claudia Jauch (Leiterin Marketing), Lisa La Torre (Senior Marketing Managerin), Giada de Giovanni (Junior Marketing Managerin), Beni Fischer (Grafik). Verantwortlich bei Dreifive: Asya Cekic (Junior Social Media Consultant), Ramona Huber (Teamlead Social Media), Tiziana Tarzia (Teamlead Social Media), Marleen Albert (Head of Social Media | Partnerin), Jolanda Kessler (Head of Digital Advertising | Partnerin).

Schläfle Trittibach für B&L Schlauri: Redesign zum Jubiläum

Für die Ostschweizer Schreinerei B&L Schlauri hat die Agentur Schläfle Trittibach ein umfassendes Redesign zum 50-Jahr-Jubiläum umgesetzt, das von Jahrringen inspiriert ist.

B&L Schlauri feiert das runde Jubiläum mit einem grossen Fest für alle Mitarbeitenden und Kund:innen sowie einem neuem Auftritt. Die Agentur Schläfle Trittibach wurde mit der Überarbeitung des Corporate Designs, der Website und der Printprodukte beauftragt.

Die lange Historie der Schreinerei war Inspiration für das neue Logo, das aus der Idee der Jahrringe eines Baumstamms entstanden ist. Entstanden sind die Buchstaben B und L als Monogramm, dargestellt mit feinen Linien. Die quadratische Form des Logos und das Farbkonzept in Rot, Weiss und Schwarz wurden beibehalten, was Wiedererkennung gewährleistet. Die überarbeitete Marke soll sowohl Präzision als auch Professionalität ausstrahlen. Das erneuerte Design zieht sich konsequent durch alle Design- und Kommunikationsbereiche.


Verantwortlich bei B&L Schlauri: Daniel Schlauri (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Schläfle Trittibach: Marcel Schläfle, Christoph Trittibach (Creative Direction); Michael Fuchs (Webentwicklung).

Microsoft Schweiz sucht die kreativsten KI-Talente des Landes

Microsoft Schweiz lanciert die KI-Challenge und sucht die vier kreativsten KI-Nutzer:innen des Landes. Die Gewinner:innen erhalten ein exklusives Training im Microsoft Innovation Hub Zürich, um ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Mit der KI-Challenge will Microsoft Schweiz zeigen, wie vielseitig künstliche Intelligenz bereits genutzt wird – und wie viel Potenzial sie für den Alltag bietet. Auf der Plattform Lerneki.ch geben drei Beispiele Einblick in den kreativen Einsatz von KI. Lerneki.ch ist Teil der Ausbildungsinitiative von Microsoft Philanthropies und wird von Leiseder Kommunikation & Marketing umgesetzt.

Justin Metry, ein 25-jähriger Schreiner aus dem Wallis, kombiniert traditionelles Handwerk mit moderner Technologie. «Ich bin begeistert von den Möglichkeiten von KI. Wo ich früher Entwürfe von Hand kolorieren musste, erledigt dies heute die KI für mich – in einem Klick.»

Die 12-jährige Jil Kommer aus dem Toggenburg und ihr Vater Lars nutzen KI zur Musikproduktion. Sie komponieren mit künstlicher Intelligenz komplette Songs – von der ersten Textzeile über die Stimmgenerierung bis zum Sounddesign und Mastering. «Es geht uns nicht nur darum, einen Song zu kreieren, sondern Geschichten, Momente und Gefühle zu erzählen», sagt Jil. Ihr Talent blieb nicht unbemerkt: Die Band Enigma entdeckte das Duo und beauftragte sie mit der Umsetzung von Bühnenvideos für Live-Auftritte.

Auch in der Landwirtschaft kommt KI zum Einsatz: Roland Vonarburg, Champignonzüchter aus Luzern, setzt auf eine intelligente Erntehilfe. Ein KI-System analysiert die Grösse der Pilze und markiert reife Champignons mit einem Lichtpunkt. «Damit können die Pflückerinnen vom ersten Tag an 30 Prozent mehr ernten», erklärt Vonarburg.

KI-Challenge für kreative Köpfe

Ob im Handwerk, in der Musik oder in der Landwirtschaft – KI kann in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. Nun sind die kreativen KI-Nutzer:innen der Schweiz gefragt: Wer eine spannende Idee hat, kann sich bis zum 18. Mai 2025 mit einem kurzen Video auf Lerneki.ch bewerben.

Eine Jury, unter anderem mit Primo Amrein, AI National Skills Director Switzerland bei Microsoft, und dem schweizweit bekannten Bauer Sepp, wählt die vier Gewinner:innen aus. Diese erwartet ein exklusives KI-Training im Microsoft Innovation Hub Zürich – inklusive Übernachtung und Verpflegung.

Zusätzlich zum Wettbewerb bietet Lerneki.ch ein kostenloses Online-Training, das Grundwissen über künstliche Intelligenz vermittelt. Wer es abschliesst, erhält ein digitales Abzeichen, angelehnt an das Fahrschul-L. «Dieses moderne L signalisiert: Wer sich mit KI auskennt, ist für die Zukunft gewappnet», sagt Primo Amrein.

Fussball bei Blick: Ausgebauter Podcast und neues Live-Feature

Der Blick-Fussballpodcast «Forza!» startet neu in einer XXL-Version als Online-Talk-Format. Zudem erhalten Fans der Super League durch ein neues App-Feature eine Live-Resultatanzeige direkt auf dem Handybildschirm.

Nach dem erfolgreichen Start im September folgt mit «Forza! XXL» der nächste Schritt für den Podcast: Durch die Integration des Fussballtalks «Blick Kick» erhält die Forza!-Welt ein digitales Talk-Format. Moderiert wird die Sendung von Tobias Wedermann, Fussballchef von Blick, und Florian Raz, Sportjournalist des Jahres 2024, gemeinsam mit den bisherigen «Blick Kick»-Moderationsteam Fabian Fuhrer und Rebecca Spring.

Zum Auftakt von «Forza! XXL» diskutieren sie in der am Montag erscheinenden Folge mit den ehemaligen Nationalspielern Alex Frei und Blerim Dzemaili über den aktuellen Formstand der Schweizer Nati. Das Format wird auf Blick.ch, YouTube und als Audio-Podcast auf allen gängigen Plattformen verfügbar sein.

«Die Forza!-Crew trifft mit ihrem Mix aus Analyse, Unterhaltung und vertiefenden Interviews den Nerv der Schweizer Fans», sagt Emanuel Gisi, Head of Sports bei Blick. «Darum ist es nur logisch, dass wir Tobias Wedermann und Florian Raz eine zusätzliche Bühne bieten.» Während «Blick Kick» wöchentlich ausgestrahlt wurde, soll «Forza! XXL» immer dann erscheinen, wenn grosse Themen auf und neben dem Platz diskutiert werden müssen.

Neue Live-Resultate direkt auf dem Handy

Neben der inhaltlichen Erweiterung führt Blick auch ein neues digitales Feature ein: Mit «Live-Activities» erhalten App-User:innen die Resultate der Super League in Echtzeit als Widget direkt auf dem Handybildschirm. Wer ein Spiel im Liveticker verfolgt, kann das gewünschte Match per Knopfdruck aktivieren.

get_footer();