Freundliche Grüsse: hochspannendes Jobangebot von Ewz

Um auf die unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten als Netzelektriker:in aufmerksam zu machen, lanciert Ewz eine auffällige Recruiting-Kampagne. Das Konzept und Umsetzung kommt von Freundliche Grüsse.

In einer dreiteiligen Recruiting-Kampagne macht die Agentur für Ewz auf den Beruf der Netzelektriker:innen aufmerksam. Mit einem kreativen Twist werden die vielseitigen Möglichkeiten dieses Berufs ins Rampenlicht gerückt. Als zentrales Element nutzt die Kampagne das bekannte Hochspannungs-Gefahrenschild, das normalerweise vor Stromschlag warnt. Auf den drei verschiedenen Sujets, die typische Arbeitsorte der Netzelektriker:innen zeigen, werden die klassischen Warnhinweise kreativ abgewandelt.

Hochspannende Aufgaben

Statt «Achtung Hochspannung» stehen auf den Schildern Headlines wie «Hochspannende Möglichkeiten», «Hochspannende Einsätze» und «Hochspannende Aufgaben». Sie die Dynamik, Verantwortung und Vielseitigkeit des Berufs unterstreichen und Interessierte dazu anregen, sich weiter zu informieren.

Mit dem Kontext der Sujet-Hintergründe – Solarstromanlage, Baustelle, Kraftwerk – ist das Gefahrenschild auch eine Art Einladung: Wer sich für den Beruf der Netzelektriker:innen interessiert, kann einen Blick hinter die Kulissen und hinter die Warnschilder werfen und entdecken, welche Möglichkeiten dieser Beruf bietet – ob als Lehrling, Quereinsteiger:in, Netzelektriker:in oder Gruppenleiter:in.

Die Kampagne wird ab sofort auf diversen Plakatstellen in der ganzen Stadt ausgespielt und führt Interessierte zur Landingpage.


Verantwortlich bei Ewz: Pascal Schaub (Leiter Marketing und Kommunikation), Nora Baltermia (HR-Spezialistin), Fabrice Göldi (Fachspezialist Content Creation). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Fabian Biedermann, Pascal Deville (Gesamtverantwortung), Julian Riegel (Text/Konzept), Seraina Meier (Art Direction), Damian Del Fabbro, Sandro Matter (Beratung). Lithografie: Ansichtsache.

Thjnk für Migros: El Brócoli kämpft für die Frische

Täglich sorgen tausende Migros-Mitarbeitende unter anderem mit regelmässigen Frische-Checks dafür, dass der Schweiz ein umfangreiches Frische-Sortiment geboten wird. Der neue Film dramatisiert dieses Qualitätsversprechen über den besonders starken Frische-Botschafter «El Brócoli».

Die Geschichte erzählt den Kampf der beiden Luchadores El Brócoli und Iceman – stellvertretend für frisches Gemüse (El Brócoli) und tiefgekühlte Produkte (Iceman). Gezeigt werden Highlights vom Wrestling-Match bis zur Auflösung in der Migros, wo El Brócoli als Migros-Mitarbeiter in der Frischeabteilung enthüllt wird.

Der Film ist die zweite Zusammenarbeit mit dem Regieduo Dorian & Daniel und zelebriert die bunte Wrestling-Welt mit vielen liebevollen Details. Die Choreographie des Kampfes wurde zusammen mit Wrestling-Experten entwickelt. Musikalisch untermalt der mitreissende Mambo «Gopher» von der peruanischen Folkloresängerin Yma Sumac die Geschichte.

Parallel zum Film wurde auch eine Print- und (D)OOH-Kampagne lanciert. Die Sujets thematisieren die Ähnlichkeit unterschiedlichster Obst- und Gemüsearten und inszenieren die Verwechslungsgefahr über einen gewollten Irritationsmoment. So wird das vielfältige Frische-Sortiment auf spielerische Weise kommuniziert. Die Botschaft dahinter: ob Broccoli oder Romanesco, Ingwer oder Kurkuma, Zwiebeln oder Schalotten – die Migros hat alles frisch.


Verantwortlich bei Migros: Rémy Müller (Leiter Marketing & Kommunikation), Frédéric Zürcher (Bereichsleiter Campaigning & Sponsoring), Désirée Strassmann (Abteilungsleiterin Campaigning), Giovanna Colucci (Projektleiterin Campaigning), Simone Blaser (Leiterin Media). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Johannes Gorsboth, Torsten Maas (Text), Mara Schwegler (Art Direction), Xenia Marty (Grafik), Andrea Bison (GF Beratung), Anne Klein, Marie Vuilleumier, Fiona Wishart, Max Brunner, Claudia Ziltener (Beratung), Gordon Nemitz (GF Strategie), Thomas Nabbefeld (Agency Producing). Verantwortliche externe Partner: Feit Film AG (Produktion), Wiebke Feit (Managing Partner und Executive Producer), Dorian & Daniel (Regie), Christophe Collette (DOP), Adrian Cristea (Production Designer), Nafta (Service Production), Benjamin Entrup (Editor), Marina Starke & Florian Metzner (Color Grading), Supreme (Music & SFX), Jingle Jungle (Mix), Visualeyes, Tina Sturzenegger (Foto).

HWZ: Valerio Stallone leitet neu das Departement Marketing & Digital

Dr. Valerio Stallone übernimmt ab 1. Mai die Leitung des Departements Marketing & Digital an der HWZ. Er bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Digital Marketing und MarTech mit.

(Bild: zVg.)

Vor seinem Wechsel an die HWZ war Stallone als Studiengangsleiter und Dozent an der ZHAW School of Management and Law tätig, wo er Lehr- und Forschungsprogramme an der Schnittstelle zwischen Marketing und Technologien leitete. Dabei stand auch immer der Transfer von der Wissenschaft in die Praxis im Fokus. Mit seiner Expertise und Innovationskraft soll er nun die Weiterentwicklung des Departements Marketing & Digital an der HWZ vorantreiben.

«Es wird mir eine Ehre sein, an der HWZ ein Umfeld zu schaffen, in dem wir Marktkompetenzen mit echtem Zukunftsgespür verbinden», so Stallone zu seiner neuen Aufgabe. «Ich lege Wert auf einen Outside-In-Ansatz und die konsequente Einbindung digitaler Innovationen, ohne den menschlichen Faktor aus den Augen zu verlieren.»

HWZ-Rektor Brian Rüeger betont die Bedeutung dieser Neubesetzung: «Mein Ziel ist es, Silos aufzubrechen und eine vernetzte Denkweise zu etablieren, um als Hochschule innovative und nachhaltige Antworten auf die technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu finden. Mit Valerio Stallone gewinnen wir eine engagierte Führungskraft, die Theorie und Praxis erfolgreich verbindet und wertvolle Impulse für die HWZ setzen wird.»

Stallone hält einen Master of Science in Management & Economics von der Universität Zürich, einen Ph.D. in Marketing von der Universität Maastricht sowie ein CAS in Hochschuldidaktik der ZHAW.

Seine Karriere startete er als Account Manager bei Webrepublic. Danach verantwortete er als Head of Marketing & Communication bei Selfnation (RealLook) die Marketingstrategie für die DACH-Region. Anschliessend wechselte er zu Ava, wo er vom Digital Marketer zum Marketing Director Europe aufstieg und ein internationales Team leitete.

Ringier Advertising Brand Studio setzt Asics in Bewegung

Das Brand Studio von Ringier Advertising verantwortet neu Kreation und Kommunikation der japanischen Sport- und Streetstyle-Brand Asics für den Schweizer Markt. Unter dem Claim «Move your Body / Move your Mind» soll die erste Kampagne die Positionierung von Asics als beliebte Sport- und Streetstyle-Brand stärken.

Asics steht für «Anima Sana In Corpore Sano», ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Essenziell dafür ist Bewegung – und diese hat das Brand Studio für die «Asics SportStyle»-Kollektion bildstark in Szene gesetzt. Die Imagekampagne zielt darauf ab, die Wahrnehmung von Asics sowohl im Sport- als auch im Streetstyle-Segment zu festigen.

Unter dem Claim «Move your Body / Move your Mind» wird die Welt von Asics buchstäblich auf den Kopf gestellt, was in den Visuals und Videos sofort ins Auge fällt. Es ist eine Einladung, durch körperliche Aktivität auch den Geist in Bewegung zu setzen.

Die 360-Grad-Kampagne wird online, auf Social Media und in Printmedien ausgespielt und durch informativen wie inspirierenden Content ergänzt. Eine Partnerschaft mit Rapper Jule X soll der Kampagne eine zusätzliche Dimension verleihen und bringt die SportStyle-Kollektion von Asics zu seinen Fans auf Social Media und in die Schweizer Clubs.


 

Verantwortlich bei Ringier Advertising: Fabian Zürcher (Director Brand Studio), Jana Leonhard (Head of Creative Concepts), Thomas Rickenbach (Head of Content), Daniel Marx (Head of Video), Janine Bucher (Video Producer), Ulli Glantz (Fotochef), Elgee Wee (Art Director), Alexander Witzig (Art Director), Jennifer Walder (Account Management), Annick Cochard (Head of Sales).

Galaxus ist wieder mal schmerzhaft nah am echten Leben

Wenn die Traumreise schon vor dem Abheben crasht: In vier neuen Spots hebt Galaxus ab und zerlegt das Klischee der sorglosen Flugreise. Die neuen Massnahmen gehören zur Kampagnenreihe, die Situationen rund um das echte Leben der Konsument:innen zeigt.

Die schönste Reise ist bekanntlich die nächste. So beginnen auch die neuen Spots von Galaxus mit Vignetten voller romantisiertem Fernweh. Doch der idyllische Traum vom Fliegen landet jäh auf dem harten Boden der wohlbekannten Realität des Reisens. Dabei nimmt Galaxus nicht nur die schönen Versprechungen einschlägiger Werbungen aufs Korn, sondern auch die Haltung der Fluggäste selbst.

So will das Staufach in der Kabine im Dichtestress nicht so wie der Passagier. Ein anderes Mal erzählt der junge Mann seiner Freundin ganz umweltbewusst, dass er den CO2-Ausstoss für den Flug kompensiert habe. Irgendwie, irgendwo. Und in einem anderen Spot entbrennt eine hitzige Diskussion zur Chemtrail-Verschwörungstheorie.

Speziell an der Ausspielung diesmal: Zusätzlich zu den Filmen wurden weitere kurze Szenen direkt am Flughafen Zürich gedreht. Zum Beispiel auf dem Weg zum Gate oder am Gepäckband. An genau diesen Stellen spielt Galaxus die Short-Clips auch aus, um die Stolpersteine des Lebens direkt vor Ort zu thematisieren.

Die aktuellen Spots sind bis am 20 April 2025 in der Deutsch- und Westschweiz im Kino, TV und Web-TV sowie online zu sehen. Am Flughafen Zürich läuft die Kampagne darüber hinaus bis in die Frühlingsferien.


Verantwortlich bei Galaxus: Martin Walthert (Chief Marketing Officer), Flurin Spring (Creative Director), Eva Lipecki (Brand Management & Projektleitung), Cédric Feusi & Luca Giugliano (Digital Marketing & Mediaplanung), Sophie Boissonneau (französische Transkreation). Filmproduktion: Plan B Film (Produktionsfirma), HC Vogel (Produzent), Niels Vije (Producer, Drehbuch & Konzept), Chris Niemeyer (Regie, Drehbuch & Konzept), Ali Tseme (Konzept), Roland Schmid (Kamera), Nina Weideli (Ausstattung), Pascale Suter (Styling), Nora-Li Hess (Hair & Make-Up) Marko Strihic (Schnitt), Patrischa Freuler (Grafik-Animation), Frederik Bauer (Visuelle Effekte), Adriel Pfister (Grading), Jingle Jungle (Tonpostproduktion), Christoph Benz (Sounddesign), Matthias Kräutli (Musik).

Goldbach Neo erhält ISO-Zertifizierung für Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement

Goldbach Neo ist neu nach internationalen ISO-Standards für Qualitäts- und Umweltmanagement zertifiziert. Die Auszeichnung bestätigt die Bemühungen des Unternehmens, nachhaltige und effiziente Arbeitsweisen konsequent umzusetzen.

(Bilder: zVg.)

Als OOH-Vermarkter mit einer hohen Präsenz im öffentlichen Raum trägt Goldbach Neo eine besondere Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Die neue ISO-Zertifizierung unterstreicht das Engagement für nachvollziehbare und umweltfreundliche Prozesse. CEO Tom Gibbings betont: «Wir verbessern und optimieren kontinuierlich. Die ISO-Zertifizierung gibt unseren Kunden und Partnern das Vertrauen in unser Engagement für Nachhaltigkeit. Dies ist für unser Unternehmen ein zentraler Wert.»

Tom Gibbings, CEO von Goldbach Neo.

Zu den konkreten Massnahmen, die zur Zertifizierung beigetragen haben, gehören unter anderem ein einheitliches Abfallmanagement an allen zehn Standorten, die Optimierung von Touren zur Emissionsreduktion, der schrittweise Wechsel auf Elektromobilität sowie der Ersatz von Treibstoff betriebenen Generatoren durch nachhaltigere Alternativen. Auch im operativen Geschäft setzt Goldbach Neo auf umweltfreundliche Lösungen: So werden VBZ-Stellen künftig mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewartet und Qualitätskontrollen in Städten per E-Bike durchgeführt.

Die Zertifizierung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) und bestätigt Goldbach Neo als Unternehmen, das Umwelt- und Qualitätsstandards auf höchstem Niveau integriert.

Bodin.Consulting: Kampagne mit Hirn für Schweizer Monat

Den «Schweizer Monat» gibt es seit über 100 Jahren. Seit 2024 positioniert sich die Publikation als multimediales Medienhaus für alle, die Unabhängigkeit, Freiheit und Gestaltungswille schätzen. Bodin.Consulting hat den «Schweizer Monat» bei der Neuausrichtung strategisch begleitet und zeichnet auch für die Kampagne verantwortlich.

Das publizistische Konzept des Schweizer Monat wurde weiterentwickelt und multimedial erweitert: Mit einer Webseite, die mit Texten, Podcasts und Videos freiheitliche Inhalte für alle zugänglich macht und so eine deutlich grössere Reichweite erzielt. Mit Veranstaltungen, die unverfälschte Begegnungen ermöglichen. Und mit einem gedruckten Magazin für Mitglieder, das nun umfangreicher ist und vierteljährlich unter dem Namen «Q» erscheint.

«Intrawort»-Kampagne

Der Slogan «Für Macher und Denker» soll zum Ausdruck bringen, welche Menschen den Schweizer Monat tragen. Die Kampagne lädt zur sprachlichen Entdeckung ein: In manchen Wörtern steckt ein anderes – oft mit einer unerwarteten Bedeutung und spannungsvollen Verbindung, die neue Zusammenhänge eröffnet. Bodin.Consulting bezeichnet diese Begriffe als «Intrawörter». Sie sind jeweils mit einem Fragezeichen versehen – der Schweizer Monat lädt gemeinsam mit seiner Community dazu ein, nach Antworten zu suchen.

Märzausgabe mit Röntgenblick

Die aktuelle Märzausgabe widmet sich dem Thema Intelligenz. Das von Bodin.Consulting entwickelte Sujet entwickelt durchleuchtet das Thema wörtlich. Zudem fungiert das Titelbild als Intelligenztest – mit dem augenzwinkernden Kommentar, dass wer hier scheitert, sich das Weiterlesen sparen kann.

Gelungene erste Design Night St.Gallen

Das Kreativteam von Festland schaut auf eine gelungene Premiere der Design Night St.Gallen zurück. Zahlreiche Gäste haben die Gelegenheit wahrgenommen, sich aus erster Hand ein Bild von der St.Galler Designszene zu machen. Insgesamt öffneten rund 30 Ateliers, Studios und Agenturen ihre Türen.

(Bilder: zVg.)

Ob Brand Design, Visual Design, Interactive Design oder AI Design: An verschiedenen Themeninseln gaben die Designer:innen von Festland einen persönlichen Einblick in die Facetten der Designarbeit. Auch das Publikum setzte sich vielseitig zusammen. Neben Lernenden und Dozierenden genossen Kund:innen der Agentur sowie andere Kreativschaffende den spätabendlichen Blick hinter die Kulissen.

Die «Design Night St.Gallen» fand im Rahmen der ersten Design Week St.Gallen statt, die von der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Standortförderung der Stadt St.Gallen ins Leben gerufen wurde (Markt-kom.com berichtete). Ziel ist es, die Kreativwirtschaft sichtbarer zu machen und besser zu vernetzen, auch über Branchengrenzen hinweg.

Publicis Inspire: Baloise Banküberfall stellt Tschugger vor Rätsel

Jede:r kennt die Baloise als Versicherung – aber kaum jemand als Bank. So geht es auch den beiden «Tschugger» Bax und Pirmin in der aktuellen Cinematic Ad von Publicis Inspire für die Baloise.

Seit dem Erwerb der damaligen Solothurner Kantonalbank im Jahr 2000 ist Baloise sowohl Bank als auch Versicherung – eine Tatsache, die vielen bis heute nicht bewusst ist. Um die Schweizer Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, hat sich Baloise mit Publicis Inspire und den Macher:innen der Serie «Tschugger» zusammengetan. Ein zweiminütiger Werbefilm im unverkennbaren Tschugger-Stil löst dieses Baloise-Mysterium ein für alle Mal auf.

Die Kampagne baut auf der aktuellen Popularität der vierten Staffel der Serie auf und ist ab Montag bis Ende 2025 auf verschiedensten Kanälen zu sehen.


Verantwortlich bei Baloise: Florina Perroud (Senior Campaign Managerin Employer Branding), Daniel Zangger (Leiter Branding & Campaigning bei Baloise). Verantwortliche Agentur: Publicis Inspire. Verantwortlich bei Shining Nice: David Constantin (Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller), Sophie Toth (Executive Producer), Aminta Iseppi (Herstellungsleiter), Rafael Kistler (Director of Photography), Dragan Vuijc (Darsteller), Benjamin Fueter (Editor). Media: EssenceMediacom.

«Der Name Markenslogan sagt unmissverständlich, worum es geht»

Mit «Markenslogan» lanciert die Zürcher Agentur Pam Advertising einen neuen Slogan-Service, der sich gezielt an Start-ups und Kleinunternehmen richtet. Welche Überlegungen hinter dem eigenständigen Angebot stehen, erklären die Co-Gründer Parvez Sheik Fareed und Miro Pfister im Interview.

Wer wenig Budget hat, steht oft vor der Herausforderung, die eigene Marke bekannt zu machen. Hier setzt die Idee hinter «Markenslogan» an. Wie der Name bereits nahelegt, bietet der Service massgeschneiderte Slogans für Start-ups und Kleinunternehmen an, die nur über beschränkte finanzielle Mittel verfügen. Das Angebot setzt auf zeitlose, einprägsame Texting-Konzepte, die über verschiedene Kanäle hinweg eingesetzt werden können.

Das eigenständige Angebot verfügt über eine eigene Website mit allem Drum und Dran – ein auffälliges, blau-rot-weisses Design sowie ein verspieltes Logo mit Löwen und Bären. Das Angebot ist übersichtlich, das Pricing transparent: ein Standardpaket gibt es zum Preis von 4900 Franken, die Premiumvariante kostet 7900 Franken. Bei beiden Paketen ist ein «internationales Full Buy-Out» inklusive.

Was bewegt eine Agentur, die für ihre provokative Kommunikation bekannt ist und mit den Worten «Wahrscheinlich sind wir nicht die richtige Agentur für Sie.» wirbt, ein solches Angebot zusätzlich zu lancieren?

m&k: Was war die Idee hinter «Markenslogan»?

Parvez Sheik Fareed: Wir erhalten vorwiegend Anfragen von Unternehmen, die unsere Out-of-Home-Kampagnen und Publicity Stunts entweder als «humorvolle Werbung» oder «gute Werbesprüche» bezeichnen. Bei vielen Start-ups und Kleinunternehmen lassen sich mit den vorhandenen Budgets solche Kampagnen aber nicht realisieren. Dabei fiel uns auf, dass viele Start-ups entweder keinen oder nur einen trivialen Slogan haben, der weder einprägsam noch pointiert ist.

 

So seid ihr zu «Markenslogan» gekommen. Weshalb aber ein eigenständiges Angebot?

Miro Pfister: Wir wollten ein Angebot schaffen, das nur auf Slogans fokussiert ist. Würden wir das über Pam Advertising anbieten, bestünde ein Verwässerungsrisiko, sodass es im Gesamtleistungsumfang der Agentur untergeht. Im Unterschied zu klassischen Agenturleistungen im Branding-Bereich konzentrieren wir uns ausschliesslich auf Slogans. Unseres Wissens existiert in der Schweiz noch kein solcher Service.

Unseres Wissens existiert in der Schweiz noch kein solcher Slogan-Service.

 

Auf eurer Website macht ihr klar: Das Angebot ist nur für Start-ups und Kleinunternehmen. Wieso diese Zielgruppenbeschränkung?

PSF: Wir bieten diesen Service auf dem gewohnten Qualitätslevel von Pam nur jenen an, die beschränkte finanzielle Mittel haben und eine umsatzfördernde Investition in ihre Marke machen wollen.

 

Wie erreicht ihr diese Zielgruppe?

MP: Wir schalten Ads auf Social Media und auf ausgewählten Online-Portalen, deren Zielgruppen Start-ups und Kleinunternehmen sind. Zudem sind wir aktuell im Gespräch mit Start-up-Inkubatoren für strategische Partnerschaften.

 

Auf der Website fällt das spezielle Branding von «Markenslogan» auf. Wie entstand der Look mit Bären und Löwen?

Der Name Markenslogan sagt unmissverständlich, worum es geht. Der Name ist Programm. Der Bär und der Löwe eignen sich als zugängliche und wiedererkennbare visuelle Elemente. Ich bin aus Bern, Parvez ist aus Zürich – also haben wir uns für diese Tiere entschieden, weil sie in den Stadtwappen von Bern und Zürich vorkommen. Dasselbe mit den Farben Rot und Blau.

Der Name ‹Markenslogan› ist Programm.

  

Worin unterscheiden sich Slogans und Claims? Und wie wichtig ist ein Slogan im Vergleich zu anderen Branding-Elementen?

PSF: Die Unterscheidung zwischen Slogans und Claims ist sehr theoretisch und hat in der Praxis wenig Bedeutung. Wir haben bewusst den Begriff Slogan verwendet, weil er ausserhalb der Marketingbranche geläufiger ist als Claim. In Ergänzung zum Logo ist ein Slogan ein wichtiges Branding-Element, das zum Markenwachstum beiträgt, um die Marke in Kaufsituationen immer wieder in Erinnerung zu rufen.

 

Für euch soll ein guter Markenslogan einprägsam, unverwechselbar, griffig und kein Zungenbrecher sein. Gibt es weitere Erfolgskriterien oder aktuelle Entwicklungen und Trends, die berücksichtigt werden müssen?

Ein weiteres Erfolgskriterium ist eher das Gegenteil davon, nämlich keine Entwicklungen oder Trends zu verfolgen. Ein Slogan entfaltet seine Wirkung unter anderem gerade dadurch, dass er zeitlos ist und immer wieder eingesetzt werden kann. Sich an Aktualitäten zu orientieren, wäre falsch. Gute Slogans sind wie Musikhits, die man immer wieder hören kann, egal aus welcher Ära sie stammen.

 

Eure kreierten Slogans kommen inklusive Full-Buy-Out – heisst, das Nutzungsrecht des final ausgewählten Slogans bleibt danach beim Kunden. Wie kann sichergestellt werden, dass Slogans langfristig relevant bleiben?

MP: Nebst dem Aspekt der Zeitlosigkeit, achten wir darauf, dass die Slogans eine gewisse sprachliche Virtuosität aufweisen. Also etwas so zu sagen, dass es hängen bleibt und nicht trivial oder abgedroschen klingt.

 

Wie kann man sich euren Service und den damit verbundenen kreativen Prozess vorstellen?

Wir haben ein eigenes Briefingformular entwickelt. Damit stellen wir sicher, dass wir das Produkt oder die Dienstleistung des jeweiligen Unternehmens verstehen und die gewünschte Tonalität für den Slogan treffen. Danach geht’s ans Eingemachte: hinsetzen, denken, texten. Der Prozess ist derselbe wie bei jedem Kreativjob.

 

Auf welche Slogans aus eurer Feder seid ihr besonders stolz?

PSF: «Langweilig, aber gut.» für die BDP war ein solider Wurf, der medial für Hingucker und Gesprächsstoff sorgte. Für die Kampagne von Too Good To Go kreierten wir unter anderem die Headline «Die Reste App der Welt». Diese hätte sich auch als zukünftiger Slogan für TGTG geeignet. Oft schlummern in guten Headline-Kampagnen potenzielle Slogans. Marken, die noch keinen Slogan, aber gute Headline-Kampagnen haben, sollten also mal ihre alten Kampagnen durchforsten.

Plant ihr, euren Slogan-Service weiterzuentwickeln?

MP: Für den Moment bleibt es dabei. Sollte sich mit der Zeit zeigen, dass ein Ausbau sinnvoll wäre, würden wir dies prüfen.


Parvez Sheik Fareed (links) und Miro Pfister sind Co-Gründer und Inhaber der Zürcher Agentur Pam Advertising.

 

Wirz für Swissstaffing: Temporärarbeit hilft allen

Die Temporärbranche wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit Unsicherheit in Verbindung gebracht. Der Verband der Personaldienstleistungsbranche Swissstaffing hat Wirz beauftragt, die positiven Aspekte der Temporärarbeit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Temporärarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Schweizer Arbeitsmarkts – und doch ist ihr Image oft von negativen Vorurteilen geprägt. Um eine fundierte Grundlage für eine differenzierte Diskussion zu schaffen, hat Wirz in Zusammenarbeit mit Swissstaffing das Forschungsinstitut Sotomo mit einer unabhängigen Studie beauftragt, die zu einer eindeutigen Erkenntnis führte: Temporärarbeit ist weit mehr als eine Notlösung – sie bringt Unternehmen, Arbeitnehmenden und der gesamten Wirtschaft entscheidende Vorteile.

Studienergebnisse als Basis für die Kampagne

Dieses Ergebnis bildet die Grundlage für die aktuelle Kampagne von Swissstaffing, die von Wirz entwickelt und umgesetzt wurde.

Unter dem Motto «Temporärarbeit hilft allen» setzt die Kampagne auf eine klare Botschaft: Temporärarbeit ist kein Kompromiss, sondern eine Chance. Die Kampagne wird in zwei Ausprägungen ausgespielt und rückt diese positiven Aspekte der Temporärarbeit in den Fokus. Bei gewissen Kanälen wird auf Emotionalität gesetzt: dort werden Menschen gezeigt, die von Temporärarbeit profitieren. In stärker rational orientierten Medien hingegen setzt die Kampagne auf Fakten und zeigt Erkenntnisse aus der Studie.

Die Massnahmen hängen seit Montag in der Bundesstadt Bern, flankierend kommen bis Mitte April DOOHs und eine Online-Kampagne zum Einsatz.


Verantwortlich bei Swissstaffing: Myra Fischer-Rosinger (Direktorin), Celeste Bella (Leiterin Marketing & Kommunikation), Bianca Helms (Projektleiterin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Wirz Group: Caspar Heuss, Patric Franz, Thomas Kurzmeyer, Nico Schläpfer, Evelyn Schellenberg, Svea Maeder, Fabian Nold, Nadine Treier, Erasmo Palomba, Nora Moussa, Giovanni Bucca, Günther Prächt, Jonathan Müller, Oliver Fäs, Besian Ademi. Produktion: Bmr-fotografen, Beatrice Mächler, 13Photo: Lisa Schneider (Produktion), Maurice Haas (Fotograf), Florian Kalotay (Fotograf), Ali Zigeli (DoP).

«Hätt ich doch»: 20 Minuten produziert Rap-Song mit Skip

Das Entertainment-Team von 20 Minuten wagt sich an ein neues Format: Gemeinsam mit dem Basler Musiker Skip und dem Produzenten-Kollektiv Vigaz Beats ist der Mundart-Rap-Song «Hätt ich doch» entstanden – samt professionell produziertem Musikvideo. Samsung ist als Werbepartner mit einem Product Placement dabei.

(Bild: 20 Minuten/Marisa Monteiro)

20 Minuten denkt sich für die Videos, die auf den Plattformen von 20 Minuten und auf Social Media erscheinen, regelmässig Challenges aus. Nun erscheint mit «Hätt ich doch» erstmals ein eigener Song samt Musikvideo. Für die interne Challenge führte Entertainment-Chef Stefan Viliotti die nichts ahnende Moderatorin Vanessa Travasci in ein Basler Musikstudio. Dort warteten der Basler Mundartkünstler Skip und Produzent Philipp von «Vigaz Beats» mit einer klaren Mission – gemeinsam einen Song zu produzieren.

«Ich war super nervös und überzeugt, dass ich scheitern würde», erzählt Travasci über ihre ersten Momente im Studio. Doch im kreativen Austausch mit Skip nahm der Song rasch Form an.

Die Redaktion war sich einig, dass zum Song auch ein professionell produziertes Musikvideo gehört. Die Produktion übernahm kurzum die Video-Producerin Marisa Monteiro zusammen mit Skip. Für ein erstmaliges Product Placement war zudem als Samsung als Werbepartner im Video vertreten.

Chefredaktorin Désirée Pomper betont die Teamleistung hinter dem Projekt: «Das Video zeigt grossartig, wie 20 Minuten Ideen vorantreibt und wie aus etwas Kleinem durch den Einsatz und den Ideenreichtum des ganzen Teams etwas Grosses entstehen kann. Es haben vom Entertainment-Team über die Redaktion bis zum Sales einfach alle Räder perfekt ineinander gegriffen.»

Der Song und das Video sind ab sofort auf den Plattformen von 20 Minuten sowie auf Social Media verfügbar.

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