Echowerk ab sofort für Rebranding von «I was a bottle» verantwortlich

Echowerk ist neu per sofort als Lead-Agentur für die Weiterentwicklung und Neupositionierung des «I was a bottle»-Markenauftritts verantwortlich und berät den Brand in der Strategiedefinition.

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«I was a bottle» ist eine Recycling-Marke und stellt Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus recycelten PET-Flaschen und CO2-reduzierten Materialien her. Francesco Rossi, Gründer und Creative Director von «I was a bottle»: «Wir wollen unsere Kunden mit praktischen und nachhaltigen Produkten überraschen. Beim Tragen eines ‹I was a bottle›-Accessoires soll man ein positives Gefühl mit sich tragen. Meine Leidenschaft liegt darin, nachhaltige Stoffe mit unseren Webereien zu entwickeln und daraus schöne Produkte zu entwerfen. Dank der Zusammenarbeit mit Echowerk kann ich mich aufs Wesentliche konzentrieren».

Das junge Team von Echowerk koordiniert sämtliche Aktivitäten über allen Marketingdisziplinen und holt sich Spezialisten aus einzelnen Bereichen hinzu, um bis Ende 2019 alle Massnahmen aufeinander abstimmen zu können.

Heimat Zürich lanciert Kampagne für Zak, das Mobile-Banking-Angebot der Bank Cler

Die Agentur Heimat Zürich hat eine Kampagne für das neue Mobile-Banking-Angebot der Bank Cler lanciert. Fürs Banking braucht man nur noch ein Smartphone.

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Bank Cler hat die App bereits vor einem Jahr lanciert und konnte einen erfolgreichen Start verzeichnen. Debora Gassmann, Teamleiterin Digital Marketing bei Bank Cler, nennt folgende Gründe: «Zak gibt es für alle kostenfrei, die Barrieren fürs Ausprobieren sind damit tief. Hinzu kommen laufend neue Features und Services, die den Umgang mit Geld vereinfachen. Zak holt Banking ins digitale Zeitalter.»

Diese Features und Services sind die Basis der neuen Kampagne von Heimat Zürich. Strategisch konzentriert sich die Kampagne darauf, Zak als vollwertige Bank für den modernen Alltag zu positionieren. «Banking braucht nur noch ein Smartphone» ist der neue Kampagnenclaim, der sich durch die gesamte Kommunikation von Zak zieht. Mehrere TV-Spots und Onlinefilme, die schweizweit zum Einsatz kommen, sind Kernelement der Kampagne. Mit der Leitidee «Finanzielles dann erledigen, wenn man dran denkt» werden konkrete Anwendungen beworben. Zunächst kommen die zwei Filme «Budget planen» und «Sparen» zum Einsatz, weitere Filme für Zak-Features werden folgen. Die Kampagne erreicht ihre Zielgruppen über reichweitenstarke Onlinekanäle, Social Media, TV und Plakate in allen Sprachregionen.

Verantwortlich bei Bank Cler: Gregor Eicher (Leiter Marketing); Debora Gassmann (Teamleiterin Digital Marketing). Kreativagentur: Heimat Zürich. Mediaagentur: PHD.

Deloitte Millennial Survey 2019: Für Schweizer Millennials ist Erfahrung wichtiger als Status

Wie der Deloitte Millennial Survey 2019 zeigt, scheinen Millennials trotz wachsenden Wohlstands und vielfältiger Möglichkeiten skeptisch zu sein gegenüber der Welt und ihrem eigenen Platz darin. Steter Wandel führt zu Verunsicherung und Vertrauensverlust, zudem schätzen Schweizer Millennials Erfahrung mehr als Status.

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  • Junge Menschen schätzen Erfahrung mehr als Status: Sie wollen zuerst Reisen und dann vielleicht eine Familie gründen. Eigenheim und ein hohes Gehalt sind weniger wichtig. 
  • Das Vertrauen der Schweizer Millennials in Politik und Wirtschaft ist relativ gering: Nur 15 Prozent sehen in Politikern und Führungskräften eine zuverlässige Informationsquelle. 
  • 40 Prozent nennen den Klimawandel als eine der drei aktuell grössten Herausforderungen. Er beschäftigt jüngere Menschen derzeit weitaus mehr als die Wirtschaft oder ihre Identität. 
  • Millennials haben ein schwieriges Verhältnis zu den sozialen Medien: Die Hälfte von ihnen will sich eigentlich von den Plattformen zurückziehen. Zwei Drittel sind besorgt über Datenschutz und Cyber-Sicherheit. 
  • Schweizer Unternehmen müssen sich anpassen, um Millennials als Kunden und Mitarbeiterinnen zu halten: Es wird erwartet, dass Unternehmen eine Führungsrolle in der Gesellschaft übernehmen, die über Leitbilder und Markenkampagnen hinausgeht.

Angesichts des anhaltenden technologischen und gesellschaftlichen Umbruchs sind viele Millennials von traditionellen Institutionen enttäuscht: Sie sind skeptisch gegenüber den Zielen der Unternehmen und wenig optimistisch gegenüber wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt. 

«Von der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt bis zur vierten industriellen Revolution – Millennials sind während einer einzigartigen Zeit aufgewachsen, die sich stark auf soziale Beziehungen, Vertrauen, Privatsphäre, soziale Mobilität und Arbeit ausgewirkt hat», sagt Reto Savoia, CEO von Deloitte Schweiz. «Diese Unsicherheit widerspiegelt sich in ihrer kritischen Haltung gegenüber Politik, Wirtschaft und Führung allgemein sowie in ihrer Sehnsucht nach einem positiven gesellschaftlichen Wandel. Als Führungskräfte müssen wir uns weiterhin mit den Themen befassen, die bei der jüngeren Generation am meisten Beachtung finden.»

Es dreht sich nicht alles um Geld

Die Generation der Millennials steht jetzt mitten im Leben und hat andere Ambitionen als die vorherigen Generationen: Ähnlich wie in anderen entwickelten Ländern schätzen die Schweizer Millennials Erfahrungen derzeit mehr als einen hohen Lohn. Die Welt bereisen steht in der Schweiz zuoberst auf der Wunschliste (61 Prozent), gefolgt von der Gründung einer Familie mit 47 Prozent. Während sich auf globaler Ebene 52 Prozent der Befragten von einem hohen Gehalt und Wohlstand angezogen fühlen, sind es in der Schweiz nur 42 Prozent. Dieser Unterschied dürfte auf den beachtlichen Wohlstand in der Schweiz zurückzuführen sein, der sich in hohen Durchschnittslöhnen und niedrigen Arbeitslosenzahlen widerspiegelt.

«Da die meisten Schweizer Millennials viele Erfahrungen sammeln und eine Familie gründen wollen, sollten es Unternehmen ihren Mitarbeitenden zum einen ermöglichen, bei der Arbeit viel zu lernen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Unternehmen, die junge hochqualifizierte Talente gewinnen wollen, sollten zum anderen flexible Arbeitsbedingungen schaffen: Sie müssen den Mitarbeitenden helfen, die Arbeit auf ihre Lebensziele abzustimmen – dies ist besonders wichtig in der Schweiz, wo die staatliche Unterstützung für Familien gering ist», sagt Myriam Denk, Partnerin und Human Capital Lead bei Deloitte Schweiz.

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Begrenzter Optimismus unter den Schweizer Millennials

Obwohl die Schweizer Millennials mit ihrem Leben allgemein recht zufrieden sind, schätzen sie die wirtschaftliche Zukunft weniger optimistisch ein als junge Menschen in den meisten anderen Ländern. Nur 14 Prozent (Vorjahr: 31 Prozent) glauben, dass sich die wirtschaftliche Situation in der Schweiz in den nächsten 12 Monaten verbessern wird, verglichen mit 26 Prozent der weltweit Befragten. Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn es um die politische Stimmung geht. Nur 16 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent) der Schweizer Millennials erwarten eine Verbesserung der sozialen und politischen Situation in den nächsten 12 Monaten, verglichen mit 22 Prozent weltweit.

«Der bereits hohe Lebensstandard der Schweiz dürfte einer der Hauptgründe für den verhaltenen Optimismus sein. Da es uns bereits sehr gut geht, sind Fortschritte nicht mehr offenkundig spürbar. Dennoch sollten wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern uns weiterhin anstrengen und Selbstzufriedenheit vermeiden», erklärt Reto Savoia. Zu den optimistischsten aller untersuchten Länder gehören China, Indien, Indonesien, Nigeria und die Philippinen – allesamt weniger wohlhabend, aber mit hohen Wachstumsraten und rasanter Entwicklung in den letzten Jahren.

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Wachsende Besorgnis über den Klimawandel

Ein weiterer möglicher Grund für die gedämpfte Stimmung der Schweizer Millennials ist der Klimawandel: 40 Prozent der Befragten sehen darin die wohl grösste Herausforderung unserer Zeit. Dahinter folgt das Gesundheitswesen, das 19 Prozent als eines der wichtigsten Anliegen aus 21 Themen ausgewählt haben: Traditionell bedeutende Themen wie Arbeitslosigkeit (16 Prozent), Einwanderung (11 Prozent) oder Wirtschaftswachstum (7 Prozent) liegen weit zurück.

Wegen ihrer Klimabedenken fordern viele Millennials in der Schweiz, dass sich Unternehmen bewusster werden, wie sie Umwelt und Gesellschaft beeinflussen – sei es positiv oder negativ. Knapp die Hälfte (43 Prozent) der Befragten hat eine Beziehung zu einem Unternehmen auf- oder ausgebaut, weil sie glaubt, dass sich Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens positiv auf Umwelt oder Gesellschaft auswirken. 

«Der Klimawandel stand bereits während der Befragung im vergangenen Dezember und Januar zuoberst auf der Agenda der Millennials – und nicht erst seit Beginn der Schulstreiks und der intensivierten Medienberichterstattung. Gemäss unserer Umfrage bereitet Schweizer Millennials die Umwelt viel mehr Sorgen als die Wirtschaft. Dadurch könnte sich nicht nur die politische Landschaft, sondern auch das Verhältnis zwischen Unternehmen und Konsumenten nachhaltig verändern», sagt Myriam Denk.

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Wirtschaftsführer mit geringerem Ansehen als Politiker

In Übereinstimmung mit früheren Umfragen äussern die Schweizer Befragten wenig Wertschätzung gegenüber politischen und wirtschaftlichen Führungskräften. 68 Prozent (73 Prozent weltweit) sagen, dass politische Entscheidungsträger keinen positiven Einfluss auf die Welt haben, während 64 Prozent (54 Prozent weltweit) dasselbe über Entscheider aus der Wirtschaft denken. Zudem haben nur 16 Prozent (10 Prozent weltweit) der Schweizer Millennials «viel Vertrauen» in politische Entscheidungsträger, 14 Prozent (15 Prozent weltweit) geben auf die Frage nach Führungskräften aus der Wirtschaft die gleiche Antwort.

«Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik haben ein schlechtes Image bei den Millennials – in der Schweiz und weltweit. Das ist beunruhigend und wir müssen es ernst nehmen, vor allem im Hinblick auf die anstehende Abstimmung über eine Vorlage zur Konzernverantwortung», sagt Reto Savoia. «Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik müssen besser und mehr mit der Bevölkerung kommunizieren. Schweizer Unternehmen sollten daher ihre Anstrengungen intensivieren und systematisch Informationen über ihren Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bereitstellen.»

Neuartige Technologie- und Medienlandschaft

Direkte Kommunikation erscheint als Königsweg, um Vertrauen wiederherzustellen: Viele Millennials misstrauen nämlich auch den traditionellen Medien und haben ein widersprüchliches Verhältnis zu den sozialen Medien. 48 Prozent der Befragten geben an, dass die Presse und das Fernsehen die Welt negativ beeinflussen. 25 Prozent sagen, dass sie «Null Vertrauen» in die traditionellen Medien haben. Diese Schweizer Ergebnisse entsprechen weitgehend den globalen Resultaten.

Auf die Frage nach der persönlichen Nutzung digitaler Geräte und sozialer Medien gibt zwar eine Mehrheit (56 Prozent) der Schweizer Millennials (71 Prozent weltweit) an, dass sie ein positives Gefühl hat. 61 Prozent glauben aber, dass sie glücklicher wären, wenn sie weniger Zeit in den sozialen Medien verbringen würden, 59 Prozent sind der Meinung, dass sie dadurch körperlich gesünder wären. Eine Mehrheit von 60 Prozent sagt zudem, dass soziale Medien mehr schaden als nützen. 

«In Übereinstimmung mit anderen Studien deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass soziale Medien abhängig machen können. Einige Technologieunternehmen haben diese Gefahr bereits erkannt und sind sich auch der negativen Auswirkungen ihrer Geräte und Apps bewusst. Sie haben gehandelt und stellen den Menschen technische Massnahmen zur Verfügung, um sich ihres Konsums besser bewusst zu werden und ihre Nutzung gezielt einschränken zu können. Allerdings müssen Millennials auch selbst lernen, wie man mit den Schattenseiten der digitalen Technologie umgeht», erläutert Myriam Denk.

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Bedenken wegen Datenschutz und Cyber-Sicherheit

Auch Millennials kaufen online ein oder registrieren sich auf Websites, um Informationen zu erhalten. Allerdings sind 76 Prozent der befragten Schweizer Millennials besorgt darüber, wie Unternehmen personenbezogene Informationen sammeln. 58 Prozent sind der Meinung, dass Social-Media-Plattformen mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um Daten zu schützen und die Online-Sicherheit zu verbessern. 43 Prozent glauben jedoch, dass auch der oder die Einzelne selbst mehr Verantwortung übernehmen muss.

«Wenn Unternehmen weiterhin Produkte und Dienstleistungen an Millennials verkaufen wollen, müssen sie vermehrt auf ihre Reputation achten, denn Millennials lassen ihren Worten Taten folgen. Darüber hinaus erkennt die jüngere Generation die Widersprüche der digitalen Technologien und sucht Unternehmen, die ihnen dabei helfen, damit umzugehen und sich auf eine neue Normalität einzustellen. Umschulung und Ausbildung für die Herausforderungen der Industrie 4.0 muss daher eine Priorität werden», fügt Reto Savoia hinzu.

Der Bericht basiert auf den Ansichten von 13’416 jungen Menschen aus 42 Ländern im Alter von 24 bis 35 Jahren. In der Schweiz nahmen 319 Millennials an der Umfrage teil.

Libra: Die drängendsten Fragen zur Digitalwährung von Facebook

Vor wenigen Tagen hat Facebook ein Konzept für die neue globale Digitalwährung Libra vorgestellt. Inzwischen haben sich Experten das Konzept genauer angeschaut, sodass nun wichtige Fragen zu Libra beantwortet werden können – bis hin zu möglichen Gefahren für das Finanzsystem und die Daten von Millionen Kunden.

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Wann wird Libra starten?

Der offizielle Start ist in der ersten Jahreshälfte 2020 vorgesehen (Werbewoche berichtete). Aber selbst Facebook-Manager räumen inzwischen ein, dass bis dahin noch viele regulatorische und rechtliche Fragen geklärt sein müssen. Das alte Facebook-Motto «Move fast and break things» – sei schnell und breche Regeln und Etabliertes – führt hier nicht zum Ziel.

 

Wie kann Libra genutzt werden?

Wie bei anderen Kryptowährungen auch, benötigt man eine digitale Geldbörse, ein «Wallet». Facebook wird mit «Calibra» eine eigene Wallet herausbringen. Sie wird als eigenständige App funktionieren, aber auch in WhatsApp und den Facebook-Messenger integriert werden. Die Anwender können Libra mit klassischen Währungen wie Dollar, Euro oder Yen bei autorisierten Tauschbörsen kaufen – und auch verkaufen.

 

Welchen Vorteil haben Anwender überhaupt, wenn sie Libra einsetzen?

In der ersten Phase richtet sich Libra vor allem an Menschen, die über Ländergrenzen hinweg Geld überweisen wollen und dafür bislang im klassischen Finanzsystem horrende Gebühren bezahlen. Ein anderes Anwendungsszenario ist die schnelle Überweisung von Geld unter Freunden, etwa beim Aufteilen einer Restaurant-Rechnung.

 

Ist Libra überhaupt eine «Facebook-Währung»?

Facebook hat das Konzept vorangetrieben und die erste Phase der Entwicklungsarbeiten finanziert. Verantwortlich für Libra wird aber eigenes Konsortium sein, die Libra Association. Dem Verein gehören 28 Unternehmen aus der Tech- und Finanzbranche an, darunter Uber, Paypal, Visa, Mastercard, Vodafone und Spotify. Mit dabei sind aber auch gemeinnützige Unternehmen wie Kiva. Die Organisation aus den USA organisiert die Vergabe von Mikrokrediten in Entwicklungsländern.

 

Bekommt Facebook mit Libra Einblick in die Finanztransaktionen?

Facebook bekommt tatsächlich mit, wenn über Calibra, WhatsApp oder den Messenger Geld übertragen wird. Das Netzwerk verspricht allerdings, die Finanzinformationen seiner Nutzer getrennt zu halten und auch nicht für eine gezielte Werbung zu nutzen.

 

Und das soll man Facebook glauben?

An der Aussage wird tatsächlich öffentlich gezweifelt. So warnte der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Ulrich Kelber, vor Libra. «Ein Konzern, der über solch riesige Datenmengen verfügt, sollte nicht noch über Details unseres Zahlungsverhaltens verfügen», so Kelber zum Kölner Stadt-Aneziger. Facebook habe zwar versprochen, die Transaktionsdaten nicht mit anderen Daten zusammenzufassen. Aber: «Wenn wir vom Wohlwollen Facebooks abhängig sind, würde ich davon abraten, darauf zu vertrauen», sagte Kelber. Schon bei der Zusammenlegung von Facebook und Whatsapp habe sich das Unternehmen nicht an seine Zusagen gehalten.

 

Und was meinen die klassischen Banken?

Bislang halten sich die grossen Banken mit öffentlichen Stellungnahmen zurück. Aber es gibt auch Finanzexperten, die jetzt schon Klartext sprechen und den Vorstoss zu einer digitalen Weltwährung massiv kritisieren: «Facebook hat natürlich noch ein anderes Ansinnen», meint Robert Halver von der Baader-Bank. «Wenn man von Milliarden Kunden Daten bekommt, wie sie im Internet unterwegs sind, wofür sie Geld ausgeben, Kredite aufnehmen und so weiter, dann ist die Datenkrake, die wir bis jetzt haben, nur ein kleines Schmusetier.»

 

Was halten Europas Währungshüter von sogenannten Krypto-Währungen?

Schon zum Bitcoin-Hype hatten Notenbanker eine klare Meinung: Eine richtige Währung seien solche Krypto-Tokens nicht, es fehle die Kontrolle durch eine Zentralbank oder einen Staat, sagte etwa EZB-Präsident Mario Draghi. Indes sei die dahinterstehende Blockchain-Technologie «recht vielversprechend», weil sie etwa erlaube, Rechnungen direkt nach Erhalt automatisch zu begleichen. Etliche Notenbanken experimentieren mit Blockchain – auch die Deutsche Bundesbank.

 

Und was meint das einflussreiche Financial Stablity Board FSB?

Der Finanzstabilitätsrat meint, eine breitere Verwendung neuer Arten von Krypto-Assets für den Massenzahlungsverkehr würde eine genaue Prüfung durch die Behörden erfordern, um sicherzustellen, dass sie hohen Regulierungsstandards unterliegen. «Das FSB und die Normenorganisationen werden die Risiken sehr genau und koordiniert überwachen und bei Bedarf zusätzliche multilaterale Massnahmen in Betracht ziehen.» Mit der FSB-Stellungnahme haben sich wohl die Hoffnungen von Facebook erledigt, Libra werde nur sanft reguliert.

 

Was unterscheidet Libra von der Kryptowährung Bitcoin?

Bitcoin und Libra unterscheiden sich in mehreren Punkten zentral. Zum einen wird Libra an einen Korb von etablierten Währungen wie US-Dollar, Euro und Yen gekoppelt und durch kurzfristige Staatsanleihen abgesichert. Dadurch werden massive Kursschwankungen wie bei Bitcoin vermieden («Stable Coin»). Libra benutzt ausserdem im engeren Sinne keine Blockchain, sondern ein anderes System der verteilten Kassenbücher, eine «Distributed Ledger Technology». Damit verbraucht Libra nur einen Bruchteil der Energie, die beim «Schürfen» der Bitcoins aufgewendet werden muss.

 

Wenn Libra vergleichsweise stabil sein wird, warum kritisiert die Bundesbank das Konzept trotzdem?

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann ist der Ansicht, dass auch weniger schwankungsanfällige Krypto-Währungen für Verbraucher ein Risiko darstellen: «Insbesondere stellt sich die Frage, wie der Wert von Stable Coins garantiert werden kann.» Sollten Stable Coins in grossem Stil Verwendung finden, könnten sie die Einlagenbildung und das Geschäftsmodell der traditionellen Banken untergraben, warnt Weidmann. Das wiederum könnte deren Zahlungsverkehrsgeschäft und Prozesse an den Finanzmärkten stören.

 

Kann Libra von Kriminellen missbraucht werden?

Ja, zumindest sieht Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling diese Gefahr: «Zum Beispiel dürfen solche Plattformen nicht ein neuer Marktplatz werden, um Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu tätigen», warnte Wuermeling in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung FAS. Nach Einschätzung von Bafin-Präsident Felix Hufeld wären Politik, Aufseher und Notenbanken in verschiedensten Bereichen – von der Währungspolitik bis zur Geldwäsche – gefordert, sollte Libra sich durchsetzen. Ganz grundsätzlich stelle sich die Frage: «Wie kann man die staatliche Kontrollfähigkeit in der digitalen Welt gewährleisten?», sagt Hufeld.

 

Geht die Bedeutung von Libra über die Finanzwelt hinaus?

Ja, das ist durchaus möglich. So stehen in dem Whitepaper zwei kurze Sätze, die darauf hinweisen, dass die Ambitionen des Projekts noch weiter gehen, als Milliarden von Menschen in das globale Finanzsystem zu bringen. «Ein weiteres Ziel der (Libra-)Assoziation ist die Entwicklung und Förderung eines offenen Identitätsstandards. Wir glauben, dass eine dezentrale und tragbare digitale Identität eine Voraussetzung für finanzielle Integration und Wettbewerb ist.» Mit 2,4 Milliarden Nutzern weltweit könnte Facebook dort erfolgreich sein, wo andere bei der Einführung einer weltweit akzeptierten digitalen ID versagt haben. (SDA/swi)

Wirz lanciert Produktkampagne für die Subbrands von Feldschlösschen

Wirz hat für Feldschlösschen eine Produktkampagne realisiert und rückt die verschiedenen Subbrands in den Fokus.

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Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, hat auch Feldschlösschen verschiedene Subbrands. So gibt es den Klassiker «Original», aber auch «Braufrisch», «Weizen», «Pale Ale» oder das erfrischende Feldschlösschen «Ice».

In den letzten Jahren wurde mit dem Claim «Feldschlösschen verbindet» die Marke konsequent gestärkt. Nun soll auf die intrinsischen Qualitäten der einzelnen Biere fokussiert werden, wobei der Claim als verbindendes Element – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn – auch hier gespielt wird: Die Verbindung der jeweiligen Zutaten in den verschiedenen Bieren wird in sechs verschiedenen Spots thematisiert, die Wirz zusammen mit den Food- und Liquid-Spezialisten von Marmalade Hamburg inszeniert hat. 

Parallel zu den Filmen bringen sollen ästhetische Key Visuals die Charakteristika der Feldschlösschen Subbrands zum Ausdruck bringen. Unterstützt und abgerundet wird der neue Auftritt durch eine Social-Media-Kampagne.

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Verantwortlich bei Feldschlösschen: Regina Wurz-Janssens (Leiterin Marketing); Jérôme Rueff (Brand Director). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO); Fernando Perez (ECD); Thomas Kurzmeyer (CD); Heinrich Schnorf (AD); Erasmo Palomba (Agency Producer); Isabelle Jubin, Ramon Alder (Beratung). Film: The Marmelade Visual Engineering, Torsten Eichten (Regie). Sounddesign und Tonmischung: Hastings. Musik: SpaceTrain.

DOOH-Bereich von Goldbach Media wird bei Neo Advertising integriert

Im Zuge der Zusammenführung der Werbevermarktungstätigkeiten von Goldbach, Tamedia Advertising und Neo Advertising wird der Geschäftsbereich Digital-Out-Of-Home von Goldbach Media Switzerland an Neo Advertising transferiert. Sämtliche Schweizer Vermarktungsmandate sowie drei Mitarbeitende von Goldbach Media wechseln per 1. Juli zu Neo Advertising.

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Neo Advertising vermarktet in der Deutsch- und Westschweiz digitale und analoge Aussenwerbeflächen und gehört seit 2018 zu 52 Prozent der Mediengruppe Tamedia (Werbewoche berichtete). Der Digital-Out-Of-Home-Bereich von Goldbach Media umfasst neben diversen Tankstellen-Pools verschiedene Shopping-Pools. Zudem betreibt Goldbach Media seit 2018 eigene Screens in verschiedenen Schweizer Shoppingmalls wie dem Shoppi Tivoli, dem Grüzepark Winterthur und der Arena St. Gallen.

Durch die Zusammenführung mit Goldbach wird die Position von Neo Advertising im Schweizer Markt gestärkt, mit nahezu 20’000 In- und Outdoor-Werbeflächen an Orten wie beispielsweise dem Flughafen Genf, diversen Shoppingmalls, Verkaufsstellen und öffentlichen Plätzen in verschiedenen Schweizer Städten sowie Business- und Messe-Center in der ganzen Schweiz. 

«Durch die Integration des Goldbach-Netzwerks wird das Angebot an Aussenwerbeflächen von Neo Advertising vergrössert und wir können insbesondere unsere Position in den Schweizer Einkaufscenter verbessern. Wir freuen uns sehr, das DOOH-Team von Goldbach Media mit seinen Erfahrungen willkommen zu heissen. Dadurch wird sowohl unser Zürcher Verkaufs- als auch das Marketingteam gestärkt», freut sich Christian Vaglio-Giors, CEO von Neo Advertising. 

Michi Frank, CEO der Goldbach Group und Präsident des Verwaltungsrats von Neo Advertising, freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit: «Eine Zusammenführung der beiden Geschäftsfelder innerhalb von Tamedia liegt auf der Hand. Zusammen mit Neo Advertising sind wir optimal aufgestellt und können unseren Kunden eine noch grössere Reichweite aus einer Hand anbieten.»

Teil.ch hilft bei der Suche nach dem Strompartner fürs Leben

Die Agentur Teil.ch wurde von WWZ beauftragt, eine kommunikative Leitidee für die Bewerbung der neuen Stromprodukte zu entwickeln. Entstanden ist eine Kampagne, die auf das Thema persönliche Stromwahl aufmerksam macht.

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WWZ-Kunden haben die Möglichkeit, Ihren Strom selbst zu wählen und damit Einfluss auf Umwelt und Kosten zu nehmen. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, wurden als Eyecatcher mehrere Sujets entwickelt, die auf witzige Art und Weise die Stromwahl als Partnerwahl darstellen.

Umgesetzt wurden die Sujets als produktspezifische Folder, eine Plakatkampagne, Social-Media- und E-Commerce-Massnahmen sowie auch auf der Landingpage, die den Kern der Kampagne bildet. Interessierte können sich auf der Page primär über die Mehrwerte rund um die Stromprodukte informieren. Für eine übersichtliche Userführung wurden schnell erfassbare Sektionen geschaffen, begleitet von Bildmaterial und animierten Illustrationen. Ziel ist es, User zu sensibilisieren, und dass sich diese anschliessend über einen Konfigurator Ihr eigenes Stromprodukt zusammenstellen. Für einen zusätzlichen Anreiz, die Seite zu besuchen, wurde ein Wettbewerb lanciert.

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Verantwortlich bei WWZ: Andreas Fürling (Leiter Marketing); Julia Thalmann (Senior Online Marketing Manager); Michael Hurni (Senior Marketing Manager). Verantwortlich bei Teil.ch: Martin Zeiter (Leitung Kreation); Alain Zeiter (Beratung); Monika Pfister (Grafik); Patricia Glauser (Web); Tanja Seufert (Text).

Weg vom Massenprodukt: Konsumenten setzen vermehrt auf individuellen Wert

Datatrans und die Fachhochschule Nordwestschweiz präsentieren im E-Commerce Report Schweiz 2019 die neusten Trends im Online-Vertrieb. Konsumenten zeigen sich von der Masse an Industriegütern gesättigt und setzen auf Angebote mit ergänzenden Services und individuellem Wert. Künftig bestimmen nicht die Hersteller, was gekauft wird, sondern die Kunden, was die Distribution ihnen liefern soll.

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Der starke Konsum im Internet setzt sich fort: 2018 haben Schweizer für fast 10 Milliarden Franken online eingekauft. Damit ist das E-Commerce Volumen um 10 Prozent gestiegen. Auch 2019 rechnen alle Studienteilnehmer mit einem Wachstum.

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Ausländische Plattformen wachsen überproportional

Der Bestellwert bei ausländischen Online-Plattformen ist mit 16 Prozent deutlich gestiegen. In den letzten fünf Jahren entwickelten sich ausländische Anbieter mehr als doppelt so schnell wie inländische. Heute beträgt der Auslandsanteil im Online-Handel 22 Prozent. Auch 2019 wird ein überproportionales Wachstum erwartet.

Von linearer Distributionskette zu Kundenzentrierung

Traditionell war die Konsumgüterindustrie als Wertschöpfungskette organisiert, die beim Hersteller beginnt und über den Gross- und Einzelhandel beim Konsumenten endet. Digitale Plattformen, wie Online-Marktplätze, Social Media und Suchmaschinen haben das alte Rollenmuster aufgelöst und positionieren sich heute mit nützlichen Services zwischen Einzelhandel und Konsumenten. Somit steht nun der Kunde im Zentrum. Digitale Plattformen sind seine Begleiter – und erst dann kommen die Anbieter mit der eigentlichen Leistung.

Einzelhandel geht zurück zugunsten einer neuen vernetzten Angebotswelt

Durch die ständige Verfügbarkeit von Angeboten im Internet verliert der regionale Einzelhandel an Bedeutung. Ein Abbau von Geschäften und Verkaufsfläche hat in der Schweiz bereits begonnen. Alle Stufen der Distribution sind unter Druck. Als Ergebnis zeichnet sich eine neue vernetzte Angebotswelt ab, mit vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Der Kunde ist online – Brands ziehen mit

Um ihre Kunden online an den wichtigsten Touchpoints zu erreichen, müssen sich Brands im Internet stärker engagieren. Selbst erbrachte Services formen das Markenprofil und spielen wertvolle Hinweise über Kunden und deren Einkaufsverhalten zurück. Eigene B2C-Onlineshops bleiben jedoch in erster Linie ein Marketinginstrument und werden 2025 nur einen kleinen Anteil am Umsatz der Marken ausmachen.

Einzelhandelsgeschäfte können sich mit virtuellem Sortiment profilieren

Statt grosser Verkaufsflächen will sich der Einzelhandel in Zukunft mit kleineren, intensiv bewirtschafteten Geschäften profilieren. Virtuelle Sortimente sind ein Ansatz: Zu den im Laden verfügbaren Produkten kommen noch solche, die direkt vor Ort in weiteren Farben und Grössen bestellt werden können.

Wer vom Wachstum profitieren will, muss kontinuierlich investieren

E-Commerce bleibt ein sehr dynamisches und wettbewerbsintensives Geschäft und verspricht auch weiterhin grosses Wachstum. Um mithalten zu können, müssen Unternehmen ihre Leistungen stetig ausbauen und Prozesse noch effizienter gestalten. E-Commerce setzt kontinuierliche Investitionen in den Bereichen Informatik und Logistik voraus. Die Kür suchen sie in Massnahmen rund um Personalisierung und Beziehungsmanagement.

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Smarte Mobile-Lösungen erhöhen die Conversion

Der Kauf via Smartphone wird immer populärer. Um ihre Conversion auch im Mobile-Segment zu erhöhen, richten Unternehmen ihr Marketing gezielt auf die Smartphone-Nutzung aus. Besonders für regelmässige Käufe sind Mobile-Lösungen mit hinterlegten Zahlungsdaten eine einfache und kundenbindende Massnahme. Die smarten ÖV-Tickets von Fairtiq und SBB Easy Ride oder der kassenlose Kiosk «avec box» von Valora machen es vor.

Wachstumstrend im E-Commerce auch über die kommenden Jahre stabil

Die Erwartungen des Studienpanels zum Wachstum des E-Commerce in den kommenden Jahren sind hoch: Gut zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass die E-Commerce-Umsätze ihrer Branche 2025 um 50 Prozent oder mehr gestiegen sein werden. Niemand rechnet mit einer Stagnation oder einem Rückgang.

Zum E-Commerce Report: 

Der E-Commerce Report Schweiz untersucht seit 2009 Stellenwert, Wandel und Trends im Vertrieb an Endkonsumenten – als einzige Studienreihe aus Sicht der Anbieter. Realisiert wird die Befragung von Datatrans und der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. 

Methode:

  • Langzeitstudie, jährlich wiederholt, seit 2009 
  • Empirisch, primär qualitativ 
  • Erhebung: Expertengespräche und Fragebogen 
  • Erhebungszeitraum: 9. Januar bis 23. April 2019 

Teilnehmer:

  • 35 in der Schweiz potenziell marktprägende Online- und Multichannel-Anbieter von Konsumgütern und Dienstleistungen mit einem E-Commerce-Volumen von knapp 4 Milliarden Franken
  • Auswahlkriterien: Mehrjähriger Erfolgsausweis im E-Commerce, Bedeutung in der Branche, Neuigkeitsgrad des Geschäftsmodells 

Stadt Zürich baut Digital-Out-of-Home-Angebot weiter aus

In der Stadt Zürich stehen neu 15 interaktive «Citypläne» zur Verfügung, die vielfältige Möglichkeiten für Bevölkerung und Tourismus bieten und die 50 analogen Stadtpläne ersetzen. Konzipiert und umgesetzt wurden sie von Clear Channel und der Stadt Zürich.

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Auf den Cityplänen können Wegbeschreibungen, Wetterprognosen oder eine umfangreiche Auswahl an Zielen abgerufen werden. Auf der Rückseite sind sie zudem mit digitalen Werbeanlagen kombiniert, welche von Clear Channel vermarktet werden.

Die Citypläne wurden am Donnerstag von Stadtrat André Odermatt eingeweiht und tragen zu den Smart-City-Strategien der Stadt Zürich bei. Dank dem genutzten Naturstrom von Ewz und weiteren Massnahmen wurde bei den Cityplänen auch auf die Ressourceneffizienz geachtet.

Breites Angebot über Stadtplan hinaus

Die Citypläne werden über einen Touchscreen bedient und verfügen über mehrere Karten, welche die Orientierung in der Stadt erleichtern. Weitere Informationen zur Stadtgeschichte, wie auch zum Wetter, dem öffentlichen Verkehr und aktuellen News der Stadt ergänzen das Angebot. Dank schneller Aktualisierbarkeit, Mehrsprachigkeit, weitgehender Barrierefreiheit, USB-Ladebuchsen, öffentlichem WLAN im direkten Umfeld und einem Anschluss an das Ewz-Glasfasernetz bieten die Citypläne vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für eine breite Zielgruppe.

Sie ergänzen damit nicht nur das Angebot im öffentlichen Raum, sondern nutzen auch die technischen Möglichkeiten aus, um die Funktionalität über den reinen Stadtplan hinaus zu erweitern. Mit der Kombination von städtischen Geo-Daten sowie den Katalogen von Zürich Tourismus ist in den Cityplänen eine breite Auswahl an Kartenansichten, Sehenswürdigkeiten sowie kulinarischen und kulturellen Angeboten abrufbar. «Mit den neuen Cityplänen machen wir einen wertvollen Schritt in Richtung Smart City und schaffen den Menschen einen ganz neuen Zugang zu unserer Stadt», freut sich Stadtrat André Odermatt.

Konzeption und Finanzierung der Citypläne

2018 hatte die Stadt Zürich für die Erstellung und den Unterhalt der Citypläne sowie den Betrieb der Werbeanlagen eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Dabei erhielt Clear Channel den Zuschlag für den Zeitraum bis 2023. Clear Channel, welche bereits in anderen Schweizer Städten digitale Stadtpläne betreibt, und die Stadt Zürich konzipierten daraufhin die Citypläne. Die mit den Cityplänen rückseitig kombinierten digitalen Werbeanlagen werden von Clear Channel bis 2023 vermarktet. Dadurch werden nicht nur die digitalen Stadtpläne finanziert, es entstehen zusätzlich Mehreinnahmen für die Stadt Zürich.

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Y&R Wunderman sucht für PostFinance Crypto Currency Jedis

Die Joblandschaft verändert sich auch im Bankensektor rasant. Alte Jobs fallen weg, neue Jobs entstehen. Die Agentur Y&R Wunderman hat für PostFinance eine Recruitment-Kampagne lanciert, in welcher die Schweizer Bank Menschen mit Pioniergeist sucht.

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Mit fiktiven Jobtiteln, die uns durchaus in der Zukunft erwarten könnten, dramatisiert Y&R Wunderman die zukunftsgerichtete Haltung von PostFinance. Dazu gehören der Artificial Intelligence Storyteller, Crypto Currency Jedi oder Head of Robotic Workforce. Ziel war es, in einem ersten Schritt, den Interessen-Pool von PostFinance mit möglichen Kandidaten zu füllen. Damit möchte PostFinance Bewerber anziehen, die einen innovativen Arbeitgeber wollen, bei dem sie die Zukunft mit frischen und unkonventionellen Ideen mitgestalten können und die Digitalisierung als Chance verstehen.

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Mit den Headlines möchte sich PostFinance von der konventionellen Recruitment-Kommunikation differenzieren und Neugier wecken. Zudem hat das Konzept ein hohes Mass an Flexibilität ermöglicht, da die Jobtitel auf verschiedene Jobkategorien personalisiert werden konnten. 

Zudem hat die Agentur neuen Instagram-Content entwickelt. Darin gewähren PostFinance-Pioniere auf überraschende und unterhaltsame Weise Einblicke in ihre Arbeitswelt. In verschiedenen Insta-Stories werden dabei unter anderem Pionierprojekte vorgestellt, das Thema Work-Life-Balance behandelt oder ein Arbeitstag in dreissig Sekunden vorgestellt.

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Verantwortlich bei PostFinance: Marco Serratore (Konzeption); Rémy Spicher, Pascal Frey (Realisation); Taru Koch, Patricia Linder (HR Marketing). Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Swen Morath (CCO); Benjamin Franken (CD); Michael Gallmann, Stephanie Belvedere (AD); Natasa Maricic, Christian Schirmer (Text); Deike Bauerkämper (Strategie); Romaine Brunner (Beratung); Marlon Perini (Programmierung).

Art.I.Schock realisiert Auftritt für drei Winterthurer Festivals

Die Agentur Art.I.Schock realisiert diesen Sommer den Auftritt für drei Winterthurer Festivals: Die Musikfestwochen, die Literaturreihe Lauschig und die Afro-Pfingsten erhielten für ihre diesjährigen Ausgaben neue Looks.

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Für die Musikfestwochen und Afro-Pfingsten zeichnet die Agentur schon länger verantwortlich.  Neu setzt auch die junge Literatur- und Spoken-Word-Reihe Lauschig auf Art.I.Schock. Konzipiert wurden drei individuell auf die Events zugeschnittene Erscheinungsbilder sowie Plakate, Flyer und Programm-Magazine und auch Online-Auftritte, Give-aways und Weiteres.

Das jährlich wechselnde Artwork der Winterthurer Musikfestwochen orientiert sich 2019 an der Altstadt als Schauplatz der Konzerte. Die beiden illustrierten Sujets stellen typische, wiederkehrende Szenen in Winterthur dar. Mit den Bildern, Patterns und der Farbwahl soll das Wechselspiel zwischen Tag und Nacht, laut und leise, Musik und Sozialleben, das den Musikfestwochen innewohnt, dargestellt werden.

Das rundum erneuerte Erscheinungsbild von Lauschig interpretiert das sommernächtliche Ambiente, das Literaturbegeisterte an den Lesungen unter freiem Himmel erwartet.

Die Afro-Pfingsten, welche Anfang Juni stattgefunden hat, lockt jährlich zehntausende Gäste in die Winterthurer Altstadt. Der visuelle Auftritt nimmt das kunterbunte, vielseitige und abwechslungsreiche Treiben auf und sollte schon früh Vorfreude auf afrikanische Kultur wecken.

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Verantwortlich bei Winterthurer Musikfestwochen: Laura Bösiger. Verantwortlich bei Lauschig: Ramona Früh. Verantwortlich bei Afro-Pfingsten: Karin Gubler. Verantwortlich bei Art.I.Schock: Urs Akeret, Danja Imhof, David Egg (Beratung, Projektleitung); Linda Meli, Petra Hilber, Sam Loosli, Pamela Mocettini (Grafik/Illustration). Websolution Musikfestwochen: Premiummedia. Trailer Musikfestwochen: Alba De Zanet.

«Slices of Life»: The House lanciert Image-Kampagne für Swiss Life

9 von 10 Schweizer Eltern würden am liebsten Teilzeit arbeiten. Bei jungen Familien wird das Teilzeitmodell aufgrund der Lebensumstände besonders aktuell und wirft mit der Umstellung des Pensums viele Fragen auf. Mit «Slices of Life» lanciert The House eine Image-Kampagne für Swiss Life, die in Bild und Bewegtbild Einblicke ins Leben solcher Familien gewährt und Antworten mit Tools wie dem Teilzeitrechner gibt.

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Sämtliche Massnahmen verlinken auf vier Landingpages, wo Fragen zu Themen wie Wohneigentum, Risikoabsicherung oder Sparpotential im Zusammenhang mit einem Teilzeitpensum beantwortet werden.
Im Zentrum der Kampagne steht der neue, von Swiss Life entwickelte Teilzeitrechner, mit dessen Hilfe bestehende oder geplante Teilzeitmodelle simuliert und optimiert werden können. Für Familien ist der Rechner ein erster Schritt auf dem Weg zum passenden Teilzeit-Modell und zu mehr finanzieller Zuversicht für ihr selbstbestimmtes Leben.

Die Kampagne haben The House und Swiss Life im Co-Creation-Modus entwickelt. Sie ist eine Weiterentwicklung der Dachmarken-Kampagne «Jedem sein selbstbestimmtes Leben», für die weiterhin Ruf Lanz verantwortlich zeichnet. Gestartet ist die Kampagne am 17. Juni unter anderem mit einer für die Zielgruppe hochrelevanten Go-Live-Promo zum Thema Fremdbetreuung – eine der grossen Herausforderungen bei jungen Familien, die mit Teilzeitarbeit kalkulieren. Zu gewinnen gibt’s KITA-Stunden im Wert von 25’000 Franken. 

Zum Ausgangspunkt der Content-Strategie zählt die von Swiss Life durchgeführte Studie zum Thema Teilzeit. Anlässlich eines Family-Weekends wurden die Ergebnisse in Form von Interviews und Gruppendiskussionen weiter vertieft. Daraus ist weiterer Content für Native-Ads, Blogs und Social-Media für die Owned-Kanäle entstanden, der während der Kampagnenlaufzeit in die Kommunikation mit einfliessen wird.

The House ist im Paid-Media-Bereich strategisch wie auch im operativen Betrieb über die diversen Kanäle verantwortlich. Die Media-Kampagne bewirbt die jungen Familien in der Auftaktphase neben thematisch-unterschiedlichen Online- und Social-Media-Formaten auch mit grossflächigen Video-Sitebar-Ads auf diversen Zielgruppen-Hotspots und Netzwerken in der gesamten Schweiz.

Nachgelagert wandelt sich der Einsatz der Kampagne bis Ende Jahr auf eine ausgeklügelte Always-On-Strategie rund um affine Themen- und Qualitätsplatzierungen in den Online-Medien und Social-Networks sowie um relevante Partnerschaften und Content-Integrationen mit ausgewählten Familienportalen.

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Verantwortlich bei Swiss Life: Die Teams von Swiss Life. Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director); Sascha Borsai (Creative Director); Roger Dobmann (Senior Art Director); Mateja Aleksic (Digital Art Director); Alia Malash (Junior Texterin); Nico Podgorny (Director Consulting); Nadine Vasella (Senior Consultant); Nahuel Morales (Consultant); Stephan Suter (Media Director); Verena Hofmann, Nikolina Caleta, Luzian Storrer, Daniel Nussbaumer (Senior Media Consultant); Sara Meister (Senior Quality Manager); Andreas Jorgella (Strategie & Business Development); Sebahat Derdiyok (Agency Producing & Art Buying). Film und Fotografie: Randy Tischler.

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