Nach Unmutsbekundungen: Beem hat ein Launch-Datum

«Beem» wird im August mit Radio Energy pilotiert und per Oktober 2019 in ersten Apps verfügbar gemacht. Somit startet letztendlich die interaktive Plattform, nachdem der Start wegen Unmutsbekundungen verschoben wurde.

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Ende Mai sorgte die interaktive Plattform von Swisscom das erste Mal für Gesprächsstoff, als bekannt wurde, dass sie mit der Cross-Device-Tracking-Technologie zusammenhängt, welche von APG|SGA am Zürcher Hauptbahnhof getestet wurde (Werbewoche.ch berichtete). Swisscom bezeichnete «Beem» als eine Plattform, die klassische Werbekampagnen interaktiv erweitert und in andere Apps integriert ist. Als von verschiedenen Seiten Unmut über Beem aufkam, verschob Swisscom den Start der Kampagne, Watson sprang sogar als App-Partner ab. (Werbewoche.ch berichtete). Laut einer Mitteilung von Swisscom soll der Launch aber nun vollzogen werden.

 

Grosses Interesse von Partnern und Auftraggebern

Im Rahmen der Energy-Air-Partnerschaft mit Swisscom nutzt Radio Energy die Technologie im August erstmals für einen interaktiven Wettbewerb. Bei dieser Aktion können Teilnehmende in den Städten Zürich und Bern Tickets für den Event Energy Air 2019 gewinnen. Damit wird Beem erstmals mit Kunden pilotiert. Per Oktober 2019 wird Beem mit den Apps der Partner 20 Minuten und Bluewin eingeführt, im ersten Halbjahr 2020 folgt auch Blick.ch.

Werbeauftraggeber können ebenfalls ab Oktober 2019 Interaktionen mit Beem in Kinospots von Werbeweischer, auf Plakaten von APG|SGA – vorbehaltlich aller Bewilligungen zur Installation von Bluetooh-Beacons – und über TV anbieten. «Beem ist eine innovative Plattform und bietet attraktive Möglichkeiten, welche die Unternehmen, Veranstalter oder Kulturinstitutionen darin unterstützt, eine Brücke zwischen der realen und digitalen Welt zu schlagen», sagt Roland Ehrler, Direktor Schweizer Werbeauftraggeber-Verband (SWA).

 

Bluetooth und Audio Content Recognition

Für die Übertragung setzt Beem je nach Verwendungszweck auf die Technologien Bluetooth und Audio Content Recognition (ACR). Mit Bluetooth-Sendern versehene Objekte, beispielsweise Bilder in Kunstausstellungen oder Plakate, können von Beem erkannt werden. Ebenso erkennt Beem via Audio Content Recognition (ACR) Tonspuren von TV- oder Kino-Spots.

Hat der Nutzer Beem in einer Beem-fähigen App selber aktiviert (Opt-In) und diese geöffnet, kann er das Signal oder die Tonspur auf dem Smartphone empfangen. In der Folge erhält er in der App einen dezenten Hinweis. Mit einem Klick gelangt er danach zu den entsprechenden Informationen und Angeboten.

Beem könnte auch mittels nicht hörbarem Audio-Signal im Hochfrequenz-Bereich übertragen werden. «Swisscom wollte diese Technologie mit Audio-Signal bereits im Frühling in der Schweiz lancieren. Dies hat zu Fragen und Unsicherheiten geführt, obschon die Technologie in anderen Ländern und auch in der Schweiz im Industrie-Bereich bereits eingesetzt wird», erklärt Alessandro Rausa, CEO von Beem. «Wir nehmen die Bedenken aber ernst und entscheiden über einen weiteren Einsatz, sobald die Einschätzung seitens Bundesamt für Umwelt vorliegt. » Bereits bestätigt ist, dass Beem bezüglich Lautstärke die Rechtsnormen einhält. Dennoch wird Beem vorerst nur mit der heute schon breit eingesetzten Bluetooth- und der Audio Content Recognition-Technologie lanciert.

 

Nutzer sollen volle Kontrolle über Daten haben

«Beem entspricht selbstverständlich auch jederzeit den heutigen Anforderungen des Datenschutzes,» erklärt Nicolas Passadelis, Head of Data Governance bei Swisscom. Nach der ersten Präsentation äusserten technologiekritische Kreise Bedenken, dass Beem Datentracking betreibe. «Die Sorgen sind verständlich, aber unbegründet», erklärt Passadelis. Er weist darauf hin, dass die Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten haben. Damit ein Nutzer Beem nämlich überhaupt verwenden kann, muss er die Technologie direkt in der Beem App oder in einer der Partner-Apps (20 Minuten, Bluewin oder Blick.ch) selbst aktivieren (Opt-In). Nur so kann die App Beem Signale empfangen. Wichtig sei auch, so Passadelis, dass Nutzer Beem jederzeit wieder deaktivieren könnten.

 

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Sorgten Mitte Jahr im Hauptbahnhof Zürich für Aufregung: Die Beem-Kästchen auf Plakatstellen von APG|SGA (Foto: Werbewoche.ch/hae)

Galaxus lanciert neue Sujets für die aktuelle Image-Kampagne

Am Montag hat Galaxus neue Sujets für die eigene Image-Kampagne lanciert. Mit der Kampagne möchte das Online-Warenhaus auf dessen Sortimentsbreite und -tiefe hinweisen.

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Anfang Mai hat Galaxus die neue Image-Kampagne lanciert (Werbewoche.ch berichtete). Nun wurden rund 63 neue Sujets auf Deutsch und Französisch umgesetzt. Mit der sogenannten «Stellvertreter-Kampagne» hat das Unternehmen jeweils ein Produkt von vielen kuratiert, das für ein ganzes Sortiment steht – von Blumentöpfen über Bikinis bis zum E-Scooter. Die Kampagne läuft vom 12. Bis 25. August und wird auf Plakaten, Hängekartons, eBoards und ePanels sowie als Inserate in Magazinen und Tageszeitungen ausgespielt.

Verantwortlich bei Digitec Galaxus: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Direction); Julia Dürr (Projektleitung); Silvia Meierhofer, Julian Stauffer (Art Direction & Grafische Produktion); Severin Keller (Online Media Design); Cathrin Schön (Fotografie); Roberto De Bonis (Digital Marketing); Gesine Hauder (Mediaplanung); Anne Chapuis (Translation).

Migros-Gruppe lanciert neue Berufsbildungsplattform

Auf der neuen Berufsbildungsplattform der Migros-Gruppe dreht sich alles um Perspektiven. Der Lehrstellen Hub ist seit anfangs August live und vereinfacht mit verschiedenen Service-Tools die Suche nach der passenden Lehrstelle. Der Gesamtauftritt gibt zudem Einblick in über 60 Lehrberufe. The House zeichnet für Idee, Konzept und Umsetzung verantwortlich.

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Die bisher eigenständige Website für die Lehrstellensuche wurde anfangs August in die Karriereplattform der Migros-Gruppe integriert. Vorgestellt werden die Lehrberufe gleich von den Lernenden selbst. Unter dem Motto «Deine Lehre. Deine Perspektive.» werden in zehn Kurzfilmen und über 30 Clips typische und überraschende Tätigkeiten aus dem Berufsalltag gezeigt – aus der Perspektive der Lernenden und produziert in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, die das Filmen gleich selbst übernahmen. Bewusst werden auch Freizeit- und Schulszenen in den Kurzfilmen gezeigt, denn nicht nur das Erlernen eines Berufs steht im Fokus, sondern auch die Schule, Prüfungen und die persönliche Entwicklung prägen diese intensive Zeit.

Mit dem Chatbot im Gespräch

Ziel der Berufsbildungsplattform ist eine kompetente und individuelle Begleitung der Jugendlichen vom ersten Klick auf der Website bis hin zur passenden Lehrstelle. Dafür stehen verschiedene Services zur Verfügung: Das digitale Onboarding führt die Jugendlichen benutzerfreundlich an die für sie relevanten Informationen auf Migros-gruppe.jobs heran. Wer noch etwas Inspiration braucht, nimmt den «Talent Matcher» zur Hilfe. Mit präzisen Fragen wird auf spielerische Weise der passende Lehrberuf evaluiert und damit ein schneller Überblick über die rund 60 Lehrberufe der Migros-Gruppe geschaffen. Weiter bietet der Hub einen WhatsApp-Chat mit Mino, dem sympathischen Maskottchen, der exklusive Informationen, Tipps und Tricks sowie Termin- und Eventerinnerungen sendet. Die Servicefunktionen werden laufend weiterentwickelt und in den kommenden Monaten um einen Schnupperlehrstellen-Finder sowie einen Bewerbungscoach erweitert.

Eine Kampagne von Lernenden für Lernende

Im Vorfeld zum offiziellen Launch der neuen Plattform wurde im Frühsommer dieses Jahres erfolgreich eine Aktivierungskampagne mit den Lernenden der Migros-Gruppe durchgeführt. Dem Aufruf «Zeig uns deine Perspektive» sind Lernende der ganzen Migros-Gruppe gefolgt und haben ihre eigenen Bilder in den Wettbewerb eingereicht, um einen Tag mit den Influencern Zeki Bulgurcu und Noam Yaron zu gewinnen. Der so generierte Content aus den eigenen Reihen wird nun für den Lehrstellen Hub genutzt. Die neue Berufsbildungsplattform wird zielgruppengerecht auf Instagram und YouTube beworben. Ergänzt wird die Kampagne durch eigene Kanäle der Migros-Gruppe wie Plakate und Flyer in Filialen, Lastwagen, Tragetaschen und vieles mehr.

Verantwortlich bei Migros: Sebastian Kuhn (Projektleiter HR Marketing); Livia de Notaristefano (Assistentin Employer Branding); Pascal Schwager (Product Owner); Lisa Strub (Praktikantin Employer Branding); Stefanie Markovic (Praktikantin Employer Branding); Anita Delfini (Praktikantin Employer Branding); Sabina del Grosso (Content Strategist). Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director); Sascha Borsai (Creative Director); Roger Dobmann (Senior Art Director); Mateja Aleksic (Art Director); Carolin Widemann (Art Director); Ritiane Da Cassia Zimmerli (Art Director); Laura Jaggi (Junior Art Director); Alia Malash (Junior Texterin); Nico Podgorny (Director Consulting); Nadine Vasella (Senior Consultant); Sasha Djabbari (Senior Consultant); Romina Plesca (Junior Consultant); Andreas Jorgella (Business Development); Sebahat Derdiyok (Agency Producerin). Verantwortlich bei Shining Pictures: Jyri Pasanen (Regie); Pascal Duschletta, Sophie Toth (Producer); Christoph Menzi (Cutter). Musik: UKO – The Audio Suite. Verantwortlich bei Slaughterhouse: Samuel Muff (Grading). Technische Umsetzung des Lehrstellen Hub: Liip.

Die Gruppe Corriere del Ticino übernimmt die Illustrazione Ticinese

Nach 23 Jahren hat die Illustrazione Ticinese die Verlagsrechte an die Gruppe Corriere del Ticino veräussert. Die Gruppe übernimmt ab dem 1. September 2019 die Leitung und publiziert die Zeitschrift weiterhin monatlich.

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1996 hatte Matthias Werder, seit 1979 Chefredaktor, die Verlagsrechte der Illustrazione Ticinese vom Zürcher Unternehmen Senger Annoncen übernommen. Es folgte ein Umzug ins Tessin und eine Umgestaltung des Produkts. Ab 2001 übernahm Marco Werder die verlegerische Leitung, die er bis heute geführt hat.

Mit der Digitalisierung gerieten viele klassische Printprodukte in den letzten Jahren unter starken wirtschaftlichen Druck und sind teilweise sogar ganz vom Markt verschwunden. Die Illustrazione Ticinese konnte dem WEMF zufolge jedoch in den letzten Jahren ihre Auflage auf 128’000 Exemplare steigern.

Allerdings ist der Druck im Werbemarkt gestiegen und es hat sich abgezeichnet, dass ein weiterer Alleingang die Zukunft des Magazines nicht hätte garantieren können. Das Abkommen mit der Gruppe Corriere del Ticino gewährleistet den Fortbestand des Titels. Die Transaktion hat auch keine Entlassungen zur Folge.

Ab September 2019 übernimmt der Corriere del Ticino die Verantwortung für die Zeitschrift und MediaTiMarketing die Vermarktung für die gesamte Schweiz.

Die Schweiz ist nach wie vor ein iPhone-Land

Die Schweiz bleibt ein iPhone-Land. Moneyland.ch hat Schweizer Konsumenten gefragt, welche Smartphones sie nutzen und wie zufrieden sie mit ihrem Gerät sind. Weiterhin bleibt das iPhone von Apple das verbreitetste Handy, gefolgt von Samsung-Handys. Am zufriedensten sind die Schweizerinnen und Schweizer mit den Handys von Samsung und Huawei.

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Welches sind die populärsten Smartphones in der Schweiz? Moneyland.ch hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1500 Personen in der Schweiz gefragt, welche Smartphones sie nutzen und wie zufrieden sie mit diesen sind.

iPhone und Samsung-Smartphones an der Spitze

Am populärsten ist bei Schweizerinnen und Schweizern das iPhone: 40,8 Prozent aller Befragten nutzen ein Smartphone des amerikanischen Apple-Konzerns. An zweiter Stelle folgt Samsung: 35 Prozent der Befragten nutzen ein Smartphone des südkoreanischen Herstellers.

«Es ist überraschend, dass Apple in der Schweiz immer noch der klar führende Smartphone-Hersteller ist. Unsere repräsentative Umfrage zeigt deutlich, dass die Schweiz weiterhin ein Apple-Land ist», resümiert Ralf Beyeler von Moneyland.ch.

Auf dem dritten Platz nach Apple und Samsung folgt der chinesische Hersteller Huawei – 8,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung hat ein Huawei-Gerät. Nokia folgt mit 3,5 Prozent und Sony mit 3,3 Prozent. Alle weiteren Smartphone-Marken erreichen eine deutlich kleinere Anzahl Schweizer Kunden. Fairphone, Google Pixel, Honor, HTC, LG, Oppo, Wiko und Xiaomi haben einen Anteil unter 1,5 Prozent. Die Marken Oppo und Xiaomi waren bislang in der Schweiz kaum bekannt, machen nun aber als Lieferanten von 5G-kompatiblen Geräten für Swisscom und Sunrise von sich reden.

Samsung in der Romandie populärer

Das iPhone von Apple ist in der Deutschschweiz mit 41,4 Prozent etwas populärer als in der Westschweiz mit 39,7 Prozent. Umgekehrt sind Geräte von Samsung in der Westschweiz mit 37,9 Prozent verbreiteter als in der Deutschschweiz (33,4 Prozent). In der Westschweiz gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple (39,7 Prozent) und Samsung (37,9 Prozent) – der Popularitäts-Vorsprung von Apple auf Samsung beträgt also lediglich 1,8 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz hat Apple mit 41,4 Prozent aber noch einen deutlichen Vorsprung von 8 Prozentpunkten auf Samsung.

Interessant ist ausserdem, dass Huawei in der Deutschschweiz mit 9,2 Prozent etwas beliebter ist als in der Westschweiz (7,5 Prozent). Umgekehrt ist Nokia in der Westschweiz (4,2 Prozent) etwas populärer als in der Deutschschweiz (2,9 Prozent).

iPhone bei Frauen besonders beliebt

Das iPhone ist bei Schweizer Frauen populärer als bei Männern: 44 Prozent der befragten Frauen nutzen ein iPhone von Apple, während es bei den Männern nur 37,4 Prozent sind. Die Smartphones von Samsung hingegen sind bei Männern (35,4 Prozent) ähnlich beliebt wie bei Frauen (34,6 Prozent). Die Geräte von Huawei wiederum sind bei Männern (9,3 Prozent) populärer als bei Frauen (8,3 Prozent). Etwas überraschend ist der Unterschied bei Geräten von Sony, dessen Smartphones bei Männern (4,4 Prozent) doppelt so verbreitet wie bei Frauen sind (2,2 Prozent).

iPhone in den Städten beliebter

Das iPhone ist in der Stadt (42,1 Prozent) beliebter als auf dem Land (37,3 Prozent). Anders bei Samsung: Auf dem Land gaben 35,5 Prozent der Befragten an, dass sie ein Samsung-Gerät nutzen, in den Städten sind es mit 34,8 Prozent praktisch gleich viele. Auf dem Land sind die Geräte von Huawei (9,8 Prozent) und von Nokia (6,0 Prozent) beliebter als in den Städten mit 8,5 Prozent (Huawei) beziehungsweise 2,6 Prozent (Nokia).

iPhone bei den Jungen besonders populär

Bei der jüngsten Altersgruppe im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ist das iPhone besonders populär: Jede zweite junge Person (50,2 Prozent) hat ein iPhone. In der Gesamtbevölkerung sind es hingegen nur 40,8 Prozent. Ganz anders sieht es bei Samsung aus: Nur gerade 24,9 Prozent der jungen Befragten haben ein Smartphone von Samsung. Huawei hinwiederum ist bei den Jungen deutlich populärer als bei älteren Generationen.

Bei der mittleren Altersgruppe im Alter zwischen 26 und 49 Jahren sind die Unterschiede gegenüber der Gesamtbevölkerung nicht wesentlich. Sowohl iPhones (41,7 Prozent) als auch Samsung-Smartphones (36,9 Prozent) sind etwas populärer als bei der Gesamtbevölkerung.

Erstaunlich: Bei der ältesten befragten Altersgruppe der 50- bis 74-Jährigen schliesslich sind Smartphones von Samsung beliebter als iPhones von Apple. Samsung kommt auf 36,8 Prozent, Apple nur auf 35,8 Prozent. Auffällig ist auch, dass die wiederbelebte Marke Nokia bei älteren Konsumenten verbreiteter ist: Immerhin 5,4 Prozent der befragten Personen im Alter zwischen 50 und 74 Jahren nutzen ein Nokia-Smartphone. «Das erste Handy der älteren Befragten war wohl eines von Nokia. Gerade etwas ältere Kunden kennen die Marke Nokia noch gut und kaufen jetzt wieder Nokia-Geräte», so Ralf Beyeler.

Mit Samsung und Huawei am zufriedensten

Neben der Verbreitung wurde auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Smartphone erfragt. Dabei konnten die Befragten ihre Zufriedenheit zwischen 1 (überhaupt nicht zufrieden) und 10 (sehr zufrieden) bewerten.

Am zufriedensten sind die Befragten mit Smartphones von Samsung und Huawei. Beide Anbieter erhalten im Durchschnitt 8,4 von 10 Punkten. Auf dem dritten Platz folgt das iPhone von Apple mit 8,3 von 10 Punkten.

Auf den weiteren Plätzen sind Nokia (8,1 Punkte), HTC (7,3 Punkte), Sony und Wiko (jeweils 7,2 Punkte) und Xiaomi (7,0 Punkte). Die Anzahl der Bewertungen von LG, Fairphone, Honor und Google Pixel waren zu gering für eine repräsentative Auswertung.

«Die Zufriedenheitsunterschiede bei den drei grossen Anbietern Apple, Samsung und Huawei sind gering. Alle drei Anbieter stellen Smartphones her, mit denen die Kunden offensichtlich zufrieden sind», so Ralf Beyeler.

2019-Diagramm-Smartphone-Zufriedenheit

Kundenzufriedenheitsnoten in der Deutsch- und Westschweiz

Die drei grössten Smartphone-Hersteller Apple, Samsung und Huawei sind bei den Befragten aus der Deutschschweiz mit jeweils 8,4 von 10 Punkten alle auf dem ersten Platz. In der Westschweiz sind die drei grossen Anbieter eng beieinander: Den ersten Platz ergattert Samsung mit 8,5 von 10 Punkten, gefolgt von Huawei (8,4 Punkte) und Apple (8,3 Punkte).

Männer mit Nokia am zufriedensten

Männer sind überraschenderweise mit Handys von Nokia am zufriedensten: Sie vergeben 8,6 von 10 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgen Huawei (8,5 Punkte) und Samsung (8,4 Punkte). Eine weitere Überraschung ist, dass das iPhone bei den Männern mit 8,3 von 10 Punkten betreffend Zufriedenheit nur auf den vierten Platz zu liegen kommt.

Die befragten Frauen sind mit Samsung (8,5 von 10 Punkten) am zufriedensten. Auf den weiteren Plätzen folgen das iPhone (8,4 Punkte), Huawei (8,3 Punkte) und Sony (7,9 Punkte). 

Zufriedenheitsunterschiede zwischen Stadt und Land

Befragte aus der Stadt sind mit Smartphones von Huawei (8,5 von 10 Punkten) am zufriedensten. Auf den weiteren Plätzen folgen Samsung (8,4 Punkte) und Apple (8,2 Punkte).

Auf dem Land erhalten das iPhone von Apple und Handys von Nokia sehr gute Noten bei der Zufriedenheit mit jeweils 8,7 von 10 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgen Samsung (8,5 Punkte) und Huawei (8,3 Punkte).

Zufriedenheitsunterschiede je nach Alter

Die jüngsten Befragten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren sind mit Samsung-Geräten am zufriedensten und vergeben 8,3 von 10 Punkten. Das iPhone folgt mit 8,2 von 10 Punkten auf dem zweiten Platz, auf dem dritten Platz Huawei mit 7,9 von 10 Punkten.

Bei den Befragten im Alter zwischen 26 und 49 Jahren gibt es eine grosse Überraschung: Die Befragten sind mit Nokia am zufriedensten und vergeben 8,7 von 10 Punkten. Auf dem zweiten Platz folgt HTC mit 8,6 von 10 Punkten. Auf den dritten Platz schafft es Huawei mit 8,5 von 10 Punkten. Die Marktführer Samsung (8,4 von 10 Punkten) und Apple (8,2 von 10 Punkten) schaffen es hingegen nur auf den vierten und fünften Platz.

In der Altersgruppe zwischen 50 und 74 Jahren ergibt sich folgendes Bild: Die Smartphones von Apple und Samsung erhalten eine Zufriedenheitsnote von 8,6 von 10 Punkten. Huawei ist mit 8,5 von 10 Punkten auf dem dritten Platz. Nokia erhält 8,1 von 10 Punkten.

Serviceplan Suisse führt die «Unverbesserlich»-Kampagne für Ragusa an Festivals weiter

Serviceplan Suisse und Ragusa führen die «Unverbesserlich»-Kampagne auf Social Media weiter und feiern die unverbesserlichen Eigenschaften der Festivalbesucher. Mit einer involvierenden Aktion am Openair Frauenfeld und am Gurtenfestival erhielten Festivalbesucher die Möglichkeit, sich und ihre Eigenheiten in Szene zu setzen.

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Mit der im letzten Oktober lancierten Kampagne unter dem Claim «Unverbesserlich» feierte Ragusa die Ecken und Kanten der Traditionsschokolade und ihrer Geniesser. Mit Filmen, OOH und auf Social Media wurden die unverbesserlichen Charaktereigenschaften der Zielgruppe mit frechen Headlines inszeniert.

Diesen Sommer ging es weiter. Mit einer involvierenden Aktion am Openair Frauenfeld und am Gurtenfestival erhielten Festivalbesucher die Möglichkeit, ihre unverbesserlichen Eigenschaften in Szene zu setzen. «Mit der Aktion begeisterten wir eine jüngere Zielgruppe für die Marke Ragusa und machten die Markenwerte direkt erlebbar», erklärt Brand Managerin Fabienne Leuenberger. Um die unterschiedlichen Besuchergruppen der beiden Festivals optimal zu erreichen, wurden Facebook und Instagram zielgruppen- und festivalgerecht bespielt. Mit paid und organic Posts konnten auf beiden Social-Media-Kanälen die Reichweite gesteigert, das Engagement erhöht und mehr Follower generiert werden.

In einem mehrstufigen Gewinnspiel wurde die Community dazu aufgerufen, zwischen mehreren Festival-Eigenschaften die für sie passendste auszuwählen. An beiden Festivals hatten die Besucher dann die Möglichkeit, sich und ihre auf Schilder gedruckten Sprüche in Szene zu setzen. Im anschliessenden Best-Of-Video zeigten sich beispielsweise «Der auch-nach-23-Uhr-Sonnenbrillenträger», «Die trotz-weisser-Sneakers-im-Schlamm-Tänzerin» oder «Die Free-Hugs-Verteilerin» von ihrer besten Seite und stellten sich dem Public Voting für den unverbesserlichsten Festivalbesucher.

Verantwortlich bei Chocolats Camille Bloch: Fabienne Leuenberger (Brand Manager); Tamara Tschantré (Projektleiterin Marketing und Vertrieb). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Florian Birkner (Creative Direction); Rémy Steinmann (Grafik); Nadja Tandler (Junior Art Direction); Günter Zumbach (Text); Jasmine von Niederhäusern (Motion Design); Sonia Ducu, Mareike Pässler (Beratung); Sean Amini, Laila Kalman (Social Media); Pam Hügli (Gesamtverantwortung).

Jim & Jim setzt für die HSLU Wirtschaft eine neue Content-Strategie um

Zusammen mit der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat Jim & Jim einen Content-Ansatz entwickelt und umgesetzt. Im Zentrum steht mit dem Ausbildungsblog eine zielgruppenspezifische Content-Plattform sowie die Kampagne «Das Wirtschaftsstudium mit Persönlichkeit».

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Ziel ist es, das Wirtschaftsstudium an der HSLU Wirtschaft mit authentischen Stories erlebbar zu machen und sie so für einen Bachelor- oder Masterstudiengang zu begeistern. Die auf NextGen-Marketing spezialisierte Agentur Jim & Jim hat hierbei auf einen Co-Konzeptionsansatz gesetzt, gestaltet den Content-Creation-Prozess mit und löst die komplette Produktion und Distribution im Rahmen eines «Content as a Service»-Modells. Ein crossmedialer Storytelling-Ansatz unter dem Motto «Das Wirtschaftsstudium mit Persönlichkeit» rund um die Content-Plattform wurde konzipiert und umgesetzt, der bestehende Testimonial-Ansatz der HSLU Wirtschaft weiterentwickelt und neu interpretiert.

In der ersten Kampagnen-Phase wurden drei Alumni sowie eine Bachelorstudentin als Testimonial eingesetzt. Die vier Erfolgsgeschichten bilden den Kern der Kampagne und werden auf den Werbemitteln mit plakativen Satzanfängen angeteast. Landingpage ist der neu lancierte Ausbildungsblog, auf dem Interessierte persönliche Einblicke in das Wirtschaftsstudium sowie die wichtigsten Facts rund um das Studentenleben finden können – von der Prüfungsvorbereitung über Semesterparties, Auslandaufenthalte, den Berufseinstieg bis hin zur Gründung des eigenen Start-ups.

Dafür wurde ein Content-Konzept entwickelt und umgesetzt, durch welches in Co-Creation mit der HSLU Wirtschaft kontinuierlich Content konzipiert und produziert wird. So gibt es verschiedene Themen-Kategorien, wie beispielsweise «Student Life», «Facts & Figures» & «Start your Career». Der Blog umfasst Textbeiträge, Videos, Listicles und vieles mehr, um die User im Entscheidungsprozess abzuholen und ihren Fragen rund um den Bewerbungsprozess und den Studienstart auf Augenhöhe zu begegnen. Die Content-Pieces werden zum Teil in Zusammenarbeit mit aktuellen Studierenden erstellt, um den Usern einen möglichst authentischen Einblick in die Lebenswelt der HSLU-Studierenden zu gewähren. Über die Blogbeiträge gelangen die User zudem an die relevanten Stellen der Website der HSLU Wirtschaft, um sich dort vertieft zu informieren und für eine Info-Veranstaltung beziehungsweise sich direkt für das Studium anzumelden.

Unterstützt wird der Kampagnen-Auftritt vom Instagram-Profil der HSLU Wirtschaft, welches ebenfalls von Jim & Jim konzipiert und lanciert wurde. Die Agentur berät die HSLU Wirtschaft bei der Content-Planung und übernimmt die Content-Aufbereitung sowie das Community-Management des Kanals. Des Weiteren wurden diverse Massnahmen für die Optimierung der Info-Events an der HSLU Wirtschaft identifiziert und umgesetzt, von der Überarbeitung der Präsentationsfolien und der Einführung einer WhatsApp-Helpline bis hin zum eigens gebrandeten HSLU-Wirtschaft-Bier.

Auch die gesamte Kampagnenplanung und -abwicklung wurde von Jim & Jim übernommen. Der zielgruppenspezifische Media Mix besteht aus Social, Mobile und Location-Based Ads, OOH sowie Audio-Ads auf Spotify.

Aufgrund der positiven Resonanz der Kampagne, gemessen an den Anmeldezahlen zu den Info-Veranstaltungen, wird die Kampagne im Herbst 2019 mit weiteren Testimonials ausgebaut und weitergeführt. Zudem wird aktuell ein Konzept für ein Zusammenarbeitsmodell entwickelt, welches erlaubt, Inhalte der HSLU Wirtschaft noch schneller zu zielgruppenrelevanten Content-Pieces zu verwandeln. Des Weiteren werden neue Tech-Tools im Bereich Social Listening and Reporting evaluiert, um für die Zukunft des Content-Marketings gerüstet zu sein.

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Verantwortlich bei HSLU Wirtschaft: Sandra Guetg (Leitung Marketing & Kommunikation); Monika Arnold (Projektleitung Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei jim & jim: Fabio Emch (Gesamtleitung); Annina Schamberger (Projektleitung); Nadine Sperb, Annina Schamberger, Fabio Emch (Idee und Konzeption); Virginia Waldburger (Art Direction); Federico Zanini, Bianca Meyer (Content Creation); Nadine Sperb (Media & Digital Campaigning); Amanda Nikolic (Fotografie); Kathrin Tollas (Hair & Makeup Shooting); Kevin Kuhn, Arlinda Ismajli, Jaywalker Digital (Design & Programmierung Landing Page); Jana Marti (Projektmitarbeit).

TBWA\Zürich für SBB: Klimaneutrales Reisen

Es ist Sommerzeit – viele fliegen in den Urlaub. Gleichzeitig ist das Thema Flugscham hochaktuell. Zusammen mit TBWA\Zürich hat die SBB eine Aktion gestartet, die auf ihre klimafreundlichen Europa-Angebote aufmerksam machen soll.

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In den Zeiten von Greta Thunberg und den globalen Klimastreiks wird übermässiges Fliegen zunehmends kritisiert. Vor allem Kurzstreckenflüge innerhalb von Europa könnten oftmals vermieden und durch eine klimafreundlichere Alternative ersetzt werden. Eine davon ist die Zugreise. Die SBB bewirbt daher in einer Aktion ihre attraktiven – und klimafreundlichen – Europa-Angebote. Für die Idee zeichnet TBWA\Zürich verantwortlich.

Dafür wurde ein SBB-Wagon in ein Flugzeug umdekoriert, mit Flugzeugfenstern, Train-Attendant und den typischen Durchsagen. Die Aktion wurde am Dienstagmorgen durchgeführt und überraschte Reisende auf dem Weg zum Flughafen und nach Bern. Das Social-Media-Team der SBB hat das Ganze dokumentiert und anschliessend in den sozialen Medien verbreitet.

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Verantwortlich bei SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation); Christina Shibby Schmid (Head of Content Creation); Stefanie Widmer (Kommunikationsmanagerin); Urs Schlunegger (Content Creator); Urs Plattner (Produktion). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Manuel Wenzel, Tizian Walti, Angelo Sciullo, Isabelle Benz, Aron Meier, Anouschka Tschudi (Kreation); Nadja Stickl, Christin Linn (Beratung).

Monami eröffnet Dependance in Chur

Die auf Social Media spezialisierte Agentur Monami öffnet eine Dependance in Chur – und hat dort bereits Kunden.

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Ein Teil des Monami-Teams vor dem neuen Churer Büro inmitten der Altstadt.

 

Seit Anfang Juni ist ein Altstadt-Häuschen in der ältesten Stadt der Schweiz die zweite Heimat von Monami. Grund dafür sind unter anderem Neukunden aus der Region. So erzählt David Cappellini, Gründer der Agentur: «Wir hatten mit dem Bogn Engiadina oder dem Restaurant Calanda schon zuvor Kunden aus dem Kanton. Aktuell arbeiten wir gerade an einer Viamala-Kampagne und dürfen nun auch für die RHB werkeln. Abgesehen davon ists wunderschön hier!»

Von Zürich aus betreut Monami weiterhin nationale Kunden wie Coop, Burger King oder die UBS. In Chur sollen vorerst zwei Mitarbeiter einquartiert werden. «Das Büro bietet aber Platz für mehr. Wir werden schauen, wie es sich entwickelt». Erweitert wurde das Monami-Team kürzlich zudem um Leute wie Ex-Journalist Alpcan Oezkul, Influencerin Noelia Berberat oder Martina Mannhart, die von der Mediabox zur Agentur stiess. Zwei bis drei weitere Leute sollen in den nächsten Monaten folgen, weshalb man im Herbst auch in Zürich in eine grössere Räumlichkeit umzieht. 

Auch wenn der Fokus von Monami weiterhin auf Social Media liegt, wurden die Kompetenzen mittlerweile erweitert. So wurde zum Beispiel auch der Performance-Aspekt implementiert. «Zudem», so Cappellini, «machen wir längst auch Content für andere Kanäle als nur die sozialen Plattformen. Das Hauptaugenmerk liege seit jeher auf gutem Storytelling – in allen Formen und Formaten.»

Journalisten sind für PR-Profis weiterhin die wichtigsten Influencer

Nach wie vor sind Journalisten für die Arbeit von Schweizer PR-Profis mit grossem Abstand die wichtigsten Influencer. Instagrammer und YouTuber haben für Medienstellen und PR-Agenturen eine tiefere Relevanz. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des news aktuell Trendreports 2019 mit dem Titel «Journalisten, PR-Profis und Influencer - Dreiklang oder Dreikampf?».

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Erstmals hat die dpa-Tochter gemeinsam mit Faktenkontor die drei Kommunikationsgruppen parallel befragt. Die aktuelle Studie vergleicht ihr Selbstverständnis und geht den Gemeinsamkeiten und Unterschieden nach. Zentrale Aspekte sind Einfluss, Glaubwürdigkeit, Mediennutzung, Bremser im Job und Zukunftsperspektiven. 

Dem Report zufolge haben Journalisten für die Arbeit von PR-Profis mit Abstand die grösste Bedeutung (84 Prozent). Hingegen glauben nur 15 Prozent der Kommunikatoren, dass Social-Media-Prominente und Blogger für ihre Arbeit relevant sind. Für Unternehmen spielen hingegen die eigenen Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Fast zwei Drittel der Befragten aus der Unternehmenskommunikation baut inzwischen auf Corporate Influencer (59 Prozent), bei den Agenturen nur jeder Dritte (31 Prozent).

Journalisten trotz kriselnder Branche selbstbewusst

Trotz sinkender Printauflagen und der wachsenden Konkurrenz neuer Formate im Social Web attestieren sich 42 Prozent der befragten Journalisten einen gestiegenen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Noch selbstbewusster bewerten PR-Profis ihre Wirkung auf die «res publica». Weit über die Hälfte der Kommunikatoren sehen einen deutlichen Anstieg ihres Einflusses in den vergangenen zwei Jahren (61 Prozent). Bei den Influencern sind es sogar 88 Prozent. Als Hauptgrund für mehr Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nennen Journalisten, PR-Profis und Influencer gleichermassen eine gestiegene Reichweite.

Journalisten, PR-Profis und Influencer bescheinigen sich mehrheitlich höhere Glaubwürdigkeit

Auch wenn Debatten um Fake News und eine wachsende Medienskepsis die Branche hart getroffen haben, sieht eine deutliche Mehrheit der Journalisten einen Anstieg der eigenen Glaubwürdigkeit gegenüber ihren Zielgruppen (64 Prozent). Nur 15 Prozent meinen, dass sie in den letzten zwei Jahren gesunken ist. Bei den PR-Profis glauben 67 Prozent an einen Anstieg, weit getoppt von den Influencern mit 92 Prozent. Für alle Befragten ist dafür vor allem die qualitative Verbesserung ihrer Inhalte verantwortlich.

Mangelnde Ressourcen grösste Bremser im Job

Zu wenig Zeit und fehlendes Budget sind die zwei grössten Job-Bremser für Journalisten, PR-Profis und Influencer. Während Journalisten (58 Prozent), Kommunikatoren aus Unternehmen (52 Prozent) und Influencer (64 Prozent) am meisten unter den zu engen Zeitschienen leiden, erschwert den Kommunikatoren aus Agenturen vor allem das zu geringe Budget ihre Arbeit (55 Prozent). Das Argument «zu wenig Zeit» folgt bei PR-Agenturen aber direkt auf Platz zwei (33 Prozent).

Weitere Ergebnisse

  • «Online first» in der PR – «Print (noch) first» im Journalismus: 66 Prozent der PR-Experten erreichen ihre Zielgruppe am besten über Online-Kanäle, 55 Prozent der Journalisten weiterhin über Print.
  • Journalisten hadern mit der Zukunft, PR-Profis und Influencer sind optimistisch: Während mehr als die Hälfte der Medienmacher ihre berufliche Perspektive eher schlecht einschätzt (57 Prozent), blickt eine überwältigende Mehrheit der PR-Profis (90 Prozent) und gut zwei Drittel der Influencer (68 Prozent) positiv nach vorne.
  • Hauptmotoren für zukünftige Jobs sind die steigende Nachfrage nach Produkten, Services bzw. Inhalten und die fortschreitende Digitalisierung. Darüber sind sich PR-Profis, Journalisten und Influencer einig. (pd/swi)

Für den «News Aktuell Trendreport 2019» wurden im März 2019 insgesamt 335 Teilnehmer online anonym befragt. Die wichtigsten Ergebnisse stehen ab sofort in einem kostenfreien Management Summary zum Download zur Verfügung.

Live Lab gewinnt Pitch für das Aussenwirtschaftsforum 2020

Die Zürcher Agentur Live Lab hat die mehrstufige öffentliche Ausschreibung für das Aussenwirtschaftsforum AWF 2020 von Switzerland Global Enterprise S-GE gewonnen.

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Das AWF ist der Treffpunkt für alle Schweizer Exporteure und bietet die Möglichkeit, sich mit über 600 teilnehmenden KMU und den Experten aus weltweit 22 Swiss Business Hubs und 5 Trade Points von S-GE zu vernetzen.

S-GE fördert im Auftrag von den Kantonen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Export und Investment und hilft Unternehmen, neues Potenzial für ihr internationales Geschäft zu realisieren und damit den Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken.

Die Vergabe umfasst das AWF, welches am 28.04.2020 stattfindet, sowie die Verleihung des Export Awards und die Generalversammlung von S-GE, die im Rahmen des AWF durchgeführt werden.

Jung von Matt/Limmat für die Mobiliar: Schwing(t zu)fest?

Die Mobiliar ist Königspartnerin des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF). Jung von Matt/Limmat hat für die Schweizer Versicherung eine Kampagne umgesetzt, welche die Ticketverlosung für das ESAF bewirbt – unter anderem mit Geo-Targeting. Mit dabei sind auch die legendären Schadenskizzen.

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Mitte Juli startet die von Jung von Matt/Limmat entwickelte Aktivierungskampagne. Diverse Off- und Online-Massnahmen bewerben die Ticketverlosung für das «Eidgenössische», welches vom 23. bis zum 25. August 2019 stattfindet.

Was immer kommt – auch am ESAF

Auf Inseraten, Railpostern, Plakaten, Buspostern, Passenger TV-Spots, in DOOH-Massnahmen und in Onlineformaten wie Banner, YouTube-Clips und Social-Media-Snippets nimmt die Mobiliar in ihren Schadenskizzen Themen rund um die Wettkämpfe auf. Zum Beispiel das Fahnenschwingen oder die Verlosung des Lebendpreises. Dabei soll klar werden, dass – egal was kjommt – die Mobiliar ihre Kundinnen und Kunden unterstützt – und sie mittels Verlosung exklusiv ans Eidgenössische Schwing- und Älplerfest bringt. 

Ticket-Verlosung vor dem Festgelände

Über Geo-Targeting lassen sich auch vor dem Festgelände Tickets gewinnen. Die sogenannten Aymo-Banner werden ausgespielt, sobald sich Besucherinnen und Besucher in der Nähe des Festgeländes in Zug befinden. So können nicht nur im Vorfeld des Eidgenössischen, sondern auch während des Fests noch die letzten Tickets gewonnen werden.

Verantwortlich bei die Mobiliar: Frédéric Zürcher (Leiter Marketingkommunikation); Sarah Pittet (Fachspezialistin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Sören Schröder (Creative Direction); Cla Campell (Text); Regine Cavicchioli (Art Direction); Merlin Obrero (Grafik); Jasmin Jost, Valeria Vuckovic, Nina Bachmann (Beratung); Cyrill Hauser (Chief Client Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/services: Desirée Lanz, Fabrizio Rutishauser, Pepe Kägi (Medienrealisation). Verantwortlich bei Media Schneider: Valérie André (Beratungsgruppenleitung Offline); Thomas Kambert (Beratungsgruppenleiter Digital); Silja Achermann (Senior Beraterin Offline).

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