Drecksengel: Freelancer und Ma.Ma.Pictures sensibilisieren für Greenpeace

Die Nationalratswahlen stehen vor der Tür. Greenpeace lanciert zusammen mit einem Team von Freelancern und Ma.Ma.Pictures die Kampagne «Drecksengel», um die Dinglichkeit des Klima- und Umweltschutzes aufzuzeigen.

4_Drecksengel_Keyvisual_1

Am 20. Oktober 2019 wählt die Schweiz ein neues Parlament – und hat somit die Möglichkeit, einen Richtungswechsel zu erreichen. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann mitbestimmen, wer im National- und Ständerat Einsitz nimmt und was in der Schweiz künftig für den Klima- und Umweltschutz unternommen wird.

Die Greenpeace-Kampagne zeigt die Folgen des Klimawandels in der Schweiz plakativ auf: Ein kleines Mädchen liegt dabei am Boden und blickt vorwurfsvoll in die Kamera, da es seinen Schneeengel im Dreck machen muss.

Um das düstere Zukunftsszenario zu verhindern, wird die Bevölkerung nicht nur aufgerufen, an die Urnen zu gehen, vielmehr wird in den Posts der Spots, Banner und Stories auch gleich eine konkrete Hilfestellung angeboten: mit einem Verweis auf die Online-Wahlhilfe Ecorating.ch. Hier können die Wählerinnen und Wähler sehen, welche Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten sich tatsächlich für Umweltanliegen einsetzen.

1_Drecksengel_SocialMedia_Post

Verantwortlich beim Freelancer Team: Andy Lusti, Susen Gehle, Anna Hoeke. Verantwortlich bei MA.MA.Pictures: Matteo Attanasio (Regie); Marco Frei (DOP); Brauereisound (Vertonung); Kinderartikel Wipkingen (Ausstattung).

Werbemonat September schwächelt im Vorjahresvergleich

Im September liegt der im Schweizer Werbemarkt generierte Werbedruck bei 641,2 Millionen Bruttofranken, was einem leichten Rückgang verglichen zum Vorjahresmonat entspricht. Dennoch ist der September werblich der drittstärkste Monat des laufenden Jahres.

statistik-analysieren

Lediglich in den Monaten März und Mai wurde noch mehr in Werbung investiert. Kumuliert über die ersten drei Quartale liegt der Werbedruck bei 5283,8 Millionen Bruttofranken und befindet sich damit gegenüber 2018 noch leicht im Plus (+2,2%).

01_16_10_2019_DE_Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per September 2019

02_16_10_2019_DE_Gesamtmarkt_Tabelle

Telco-Branche schiebt sich vor Pharma & Gesundheit

Die Finanzbranche war im September um die höchsten Werbeausgaben (brutto) aller Branchen besorgt. Dadurch hält sie Verfolgerin Bauen, Industrie, Einrichtung im bisherigen Jahresverlauf (YTD) zwar auf Abstand, der Rückstand auf die zweitplatzierte Dienstleistungsbranche bleibt jedoch ebenfalls gross.

Die Top-Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus war im September für den zweithöchsten Bruttowerbedruck verantwortlich und festigt dadurch ihre Führung im Jahresranking. Von den Top-3-Branchen kann sich lediglich Freizeit, Gastronomie, Tourismus verglichen zum Vorjahresmonat steigern. Die Dienstleistungsbranche (-8,5%) sowie die Finanzbranche (-10,3%) verringern den Werbedruck, verglichen mit September 2018.

Die einzige Rochade innerhalb der Branchenrangliste YTD fand im September zwischen Pharma & Gesundheit und der Telekommunikationsbranche statt.

 

Eidgenössische Wahlen machen sich bemerkbar

Die grösste Steigerung verglichen zum Vorjahresmonat legen im September politische Kampagnen hin. Dies war aufgrund der anstehenden Parlamentswahlen vom 20. Oktober zu erwarten. Mit den FDP- sowie den SVP-Nationalratskandidaten sind zudem zwei Vertreter von Initiativen & Kampagnen unter den zehn meistbeworbenen Produkten des Monats zu finden.

Betrachtet man den prozentualen Zuwachs des Werbedrucks YTD, liegen politische Kampagnen an zweiter Stelle. Davor liegt noch immer die Tabakbranche, deren Vertreter in den Sommermonaten dieses Jahres vermehrt E-Zigaretten bewarben.

 

Drei Branchen sorgen für hohen Werbedruck

Neben Initiativen & Kampagnen stellt auch die Fahrzeugbranche mit dem Peugeot 3008 SUV Leasing und dem Toyota Corolla Hybrid zwei der Top-10-Produkte. Ebenfalls für einen besonders hohen Werbedruck sorgten im September mit Swisscom Business Solutions und dem M-Budget Mobile Maxi Abo zwei Telekommunikationsprodukte. Diese trugen entscheidend dazu bei, dass die Telekommunikationsbranche knapp an Pharma & Gesundheit vorbeiziehen konnte.

03_16_10_2019_DE_Branchen_Produktgruppen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

04_16_10_2019_DE_Werbetreibende_Produkte

Die Top 10 Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im September.

 

Media-Mix

Die Integration der Search-Daten, Desktop (Januar 2017) und Mobile (Juli 2017) in die Werbestatistik von Media Focus führt zu einem deutlichen Anstieg des Internet-Anteils im Media Mix. Seit Januar 2018 werden neu auch Search-Daten für die Romandie erhoben (Anteil an Search: 85% DE/15% FR).

05_16_10_2019_DE_Media-Mix

Swisscom gewinnt den Digital Out-of-Home-Award von Clear Channel

Clear Channel zeichnet erstmals die beste digitale Out-of Home-Kampagne aus. Gewinner ist Swisscom mit der Kampagne «Speed».

Award

Während des letzten Jahres wurden rund 350 Kampagnen gesichtet und nach den Kriterien Botschaft, kreative Idee und Nutzung des Mediums gewertet. Daraus entstand eine Shortlist von 15 Kampagnen.

Die Jury, bestehend aus Christoph Marty, Diego Quintarelli, Kathrin Petrow und Anna Wierdemann von Clear Channel, hat unter Leitung von Markenexperte Markus Gut von Farner den Gewinner gekürt. Am meisten überzeugt hat die Kampagne Swisscom-Kampagne «Speed», konzipiert und umgesetzt von Serviceplan.

Markus Gut von Farner zur Gewinnerkampagne: «Die Kampagne ist verdienter Sieger des Digital Out-of-Home-Awards 2019. Die digitalen Plakate nutzen die technischen Möglichkeiten gekonnt aus. So stimmen die Sujets mit den Standorten überein und die Animation zeigt bildlich den Angebotsnutzen auf. Zudem ist die Kampagne vom Bild und Layout her ansprechend umgesetzt.»

Swisscom_plus_Agentur

Domino’s feiert Walter Whites unvergesslichen Pizzawurf

Das «Breaking Bad»-Sequel «El Camino» feierte am Freitag Premiere auf Netflix. Domino’s Pizza nutzte dieses Momentum und feiert den unvergesslichen Pizzawurf von Walter White in einer Werbeaktion der etwas anderen Art.

gut-saolocation-1

Wer «Breaking Bad» gesehen hat, kann sich bestimmt an diese Szene erinnern: Nach einem frustrierenden Gespräch mit seiner Ehefrau Skyler wirft Walter White, die Hauptfigur der Serie, wutentbrannt und mit viel Schwung die mitgebrachte XXL-Pizza auf das Dach seines Hauses. Dass diese Szene nach dem ersten Take im Kasten war, macht das Ganze nicht weniger verblüffend.

Walter-White-Brings-Pizza-to-the-House-for-Family-Dinner---Breaking-Bad_-S3-E2-Clip-2-10-screenshot

Um diesen memorablen Moment in der Seriengeschichte sowie auch den Filmstart von «El Camino» zu ehren, hat Domino’s Pizza São Paulo eine Schnitzeljagd auf die Beine gestellt. Auf den Dächern verschiedener Dominos-Filialen wurden Pizzakartons samt Inhalt plaziert, die Pizza-Fans finden und fotografieren mussten.

Wurde das Bild mit dem Hashtag #Saymyname – einer weiteren Walter-White-Referenz – auf Instagram hochgeladen, winkte dem Gewinner gratis Pizza, und das ein ganzes Jahr lang.

gut-saopaulo-location-0

Für die Umsetzung der Werbeaktion zeichnet die Agentur Gut São Paulo verantwortlich: «Für eine Marke ist es das Wichtigste, Teil der Popkultur zu sein», sagt Bruno Brux, Executive Creative Director bei Gut São Paulo. «Das heisst nicht, dass die Marke sich überall beteiligen muss – aber sicher an denjenigen Punkten, die mit der Marke selbst zu tun haben. Und genau das haben wir mit unserer Aktion für Domino’s versucht.»

Zuger Affäre: Weltwoche-Autor anerkennt Urteil

Philipp Gut, stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche, verzichtet darauf, ein Urteil des Zürcher Obergerichts ans Bundesgericht weiterzuziehen. Somit hat er sich der mehrfachen üblen Nachrede zulasten der ehemaligen grünen Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin schuldig gemacht.

bezirksgericht-gut

Nach dem Zürcher Bezirksgericht hatte Mitte Juni auch das Zürcher Obergericht Gut wegen übler Nachrede schuldig gesprochen (Werbewoche.ch berichtete). Gut hatte geschrieben, dass sich die ehemalige Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin die mutmassliche Schändung durch SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann nur ausgedacht habe, um ihren Seitensprung zu vertuschen.

Das Obergericht verurteilte Gut zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 130 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Gut muss Spiess-Hegglin zudem eine Genugtuung von 2500 Franken sowie Entschädigung für die Anwaltskosten zahlen.

Somit bestätigten die Oberrichter das Urteil des Bezirksgerichtes vom Mai 2017. Gut habe keine genügenden Anhaltspunkte für seine Behauptung, fanden die Oberrichter. Der Weltwoche-Autor beteuerte stets, dass sein Artikel richtig und faktentreu sei. Er habe gute Quellen und halte an den Kernaussagen des Textes fest.

Dennoch verzichtet er nun auf den Gang ans Bundesgericht. Dies berichteten verschiedene Publikationen von CH Media am Dienstag. Ein Sprecher des Zürcher Obergerichts bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass das Urteil am 2. Oktober rechtskräftig geworden sei. (SDA)

Wie man mit Statistik Gerüchen entgegenwirkt

Mit raffinierten Grafiken sagt WWP Türkei in ihrer Printkampagne für Febreze schlechten Gerüchen den Kampf an.

febreze_egg_ads

In der simplen und ausdrucksstarken Kampagne für Febreze hat sich WPP Türkei die Statistik zunutze gemacht. Anhand von drei «Geruchsdiagrammen» werden Effekte von schlechten Gerüchen auf das menschliche Verhalten erklärt. Schlechter Geruch hat demnach negativen Einfluss auf unser Erinnerungsvermögen und beeinträchtigt unsere gute Laune. Zudem suchen wir schneller das Weite, wenn es an einem Ort schlecht riecht.

Das übliche Tortendiagramm wurde für diese Kampagne durch weniger appetitliche Alternativen ersetzt. Schimmeliger Käse, alte Eier und Zwiebeln stellen den erklärten Sachverhalt visuell korrekt dar. Trotz der «stinkigen» Message eine gelungene Kampagne.

febreze_onion_ads

Freundliche Grüsse für SolidarMed: Zusammenarbeit, die wirkt

In einem umfassenden Rebranding-Prozess hat Freundliche Grüsse für die Schweizer Hilfsorganisation SolidarMed Corporate Identity, Website, Spendenmagazin und Claim überarbeitet.

1_SolidarMed_PM_Uebersicht

Die Schweizer Hilfsorganisation SolidarMed verbessert die medizinische Grundversorgung im ländlichen Afrika durch Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. In verschiedenen Workshops hat Freundliche Grüsse gemeinsam mit der NGO eine neue Marken-Positionierung erarbeitet und die Corporate Identity überarbeitet. Ziel war es, die einer eher kleinen Zielgruppe bekannte NGO klarer zu positionieren und auf zukünftige, digitale Herausforderungen vorzubereiten.

In der Flut der breiten NGO-Kommunikation in der Schweiz gehen kleinere Unternehmen oft unter. Mittels eines kollaborativen Prozesses wurde die neue visuelle Identität geformt. Ob in der Schweiz oder vor Ort in Afrika, das rote Dreieck schafft eine Klammer, die sich durch die gesamte Kommunikation von SolidarMed zieht und die Marke von anderen Mitspielern abhebt.

Mit der Erarbeitung eines Positionierungspapiers und Unternehmenspurpose kann sich die Hilfsorganisation auch inhaltlich klar abgrenzen. Der neue Claim «Zusammenarbeit, die wirkt» vereint Unternehmenswerte, Methodik und Positionierung von SolidarMed und wird künftig in der Kampagnenkommunikation eingesetzt.

2_SolidarMed_PM_Bildkonzept

Verantwortlich bei SolidarMed: Christian Heuss (Leiter Fundraising & Kommunikation); Tiziana Pittini (Visuelle Kommunikation); Benjamin Gross (Kommunikation). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Manuela Brunner (Gesamtverantwortung); David Elmiger (Text/Konzept); Alain Aebersold (Art Direction); Maude Mahrer, Mara Schwegler (Grafik); Jasmine Segginger, Stefanie Schmid (Beratung); Michael Benz (Strategie); Erwan Eydt (Programming Frontend); Netnode (Programming Backend); Olivier Brandenberg (Fotografie); Ansichtsache (Bildbearbeitung).

Zwei Zombies haben den besten Tag ihres «Lebens»

All I want to do is have a little fun before I die – again. DDB New Zealand inszeniert für Lemon & Paeroa einen nicht ganz normalen Tag im Leben – oder eben Nicht-Leben – zweier Zombie-Freunde.

Meanwhile-in-New-Zealand...-0-34-screenshot

Spätestens seit Michael Jackson und all den Zombie-Blockbusters, -Serien und -Videospielen, die uns in den letzten Jahren vorgeführt wurden, wissen wir: Zombies sind hirn- und willenlose, bösartige und gefährliche Kreaturen, die nur noch wenig mit dem Mensch zu tun haben, den sie einst waren.

Für Lemon & Paeroa hat DDB New Zealand für einmal nicht auf Zombie-Stereotypen-zurückgegriffen und – mit Musik von Sheryl Crow unterlegt – gezeigt, dass die ehemaligen Menschen doch auch ein bisschen Spass haben können.

Mit der Kampagne will DDB New Zealand zeigen, dass Lemon & Paeroa «erfrischend anders» ist – und sogar bei Untoten die Lebensfreude wiedererwecken kann.

Die Kampagne läuft in Neuseeland in TV, Kino und auf Social Media. Der Film wurde von Sweetshop produziert, Regie führte Damien Shatford. 

Meanwhile-in-New-Zealand...-0-59-screenshot

Internet: Streaming ist das Lieblingshobby der Kinder

Die Hälfte der unter 14-jährigen Schweizer Kinder nutzt das Internet, jedes vierte Kind surft täglich. Im Rahmen der «NET-Metrix-Base Trend»-Studie wurde die Internetnutzung von 0- bis 13-Jährigen in der Schweiz untersucht.

people-2564425_1280

Im Rahmen einer Online-Befragung gaben rund 4000 Personen Auskunft, wie die Kinder in ihrem Haushalt das Internet nutzen. Dabei wurden Daten zu rund 1500 Kindern gesammelt.

 

Je älter, desto intensiver online 

Es überrascht nicht, dass Teenager im Web aktiver sind als Kleinkinder. Während 91 Prozent der 10- bis 13-Jährigen online sind, sind es auch schon 15 Prozent der 0- bis 4-Jährigen. Bei den Kindergarten- und Primarschulkindern (5- bis 9-jährig) surfen 53 Prozent mindestens ab und zu im Internet. 

Jedes vierte Kind surft täglich oder fast täglich. Aber der Anteil der häufigen Internetnutzer steigt auch mit zunehmendem Alter: Während von den Kindern bis 8 Jahre nur 10 Prozent täglich im Internet surfen, sind 39 Prozent der Kinder von 9 bis 11 Jahren und 73 Prozent der Jugendlichen von 12 bis 13 Jahren tägliche Internetnutzer. 

 

Streaming, Suchmaschinen-Nutzung und Spiele

Streaming ist die bevorzugte Aktivität im Netz: 67 Prozent der jungen Internetnutzer schauen sich im Web Videos an (zum Beispiel auf YouTube), schauen online fern oder hören Musik online.

52 Prozent der Web-Kinder recherchieren Informationen in Suchmaschinen. Vor allem bei den 10- bis 13-Jährigen ist die Nutzung von Suchmaschinen ihre Hauptaktivität im Internet (78 Prozent). Online-Spiele runden die Top 3 ab: Die Hälfte der jungen Internetnutzer spielt gerne im Netz.

 

Tablet bleibt am beliebtesten 

Während Erwachsene das Smartphone bevorzugen, bleibt bei Kindern das Tablet das beliebteste Gerät: Es wird von 54 Prozent der jungen Internetnutzer zum Surfen im Netz genutzt. Smartphones werden hauptsächlich von älteren Kindern genutzt: 70 Prozent der Kinder, die ein Smartphone nutzen, sind mindestens 10 Jahre alt. 

Die NET-Metrix-Base liefert Basisdaten zur Anzahl und Struktur der Internetnutzer. Sie umfasst soziodemografische Merkmale, Informationen zu Internet-Nutzergruppen, Orte und Frequenz der Internetnutzung sowie Nutzung verschiedener Typen von Angeboten im Internet usw. Seit 2013 werden Trend-Stuein mit Variablen zur Nutzung mobiler Geräte, Streaming-Angeboten, Social Media, Online-Shopping und Online-Gaming erhoben.

Für die Studie werden jährlich rund 19‘000 Online- und Telefon-Interviews in der Schweiz und in Liechtenstein in Privathaushalten durchgeführt. 
 

On Your Way In No Time – Fortunately

Unangenehme Begegnungen, soziale Kontraste – die dänische Agentur Hjaltelin Stahl verpackt in ihren Werbespots für die Kopenhagener Metro auf humorvolle Weise alles, was wir aus unserem eigenen ÖV-Alltag kennen.

Hurtigt-videre...-dagen-derpå-0-38-screenshot

Die 17 neuen Stationen im Metronetz der dänischen Hauptstadt werden die Zahl der täglichen Pendler beträchtlich erhöhen – und so auch die Wahrscheinlichkeit, dass man auf einen Promi trifft, oder eben auf jemand weniger gern Gesehenes, wie zum Beispiel den oder die Ex.

Jedoch gibt es noch zahlreiche weitere unangenehme Szenarien im öffentlichen Verkehr. Bei den Spots der dänischen Agentur muss man kein Dänisch verstehen, um zu wissen, was beispielsweise der jungen Frau durch den Kopf geht, als sie sich – (mehr oder weniger) frisch vom Ausgang kommend – mitten in eine laute und motivierte Pfadfindergruppe setzt.

In solchen Situationen möchte man nur eines: Schnell weg hier! Und genau darin liegt die Kernaussage der Werbekampagne: «Fortunately, you’ll be on your way soon.» Mit nur wenigen Minuten zwischen den Stationen, ist man im Nu am Ziel. Hoffen wir das Beste!

Hurtigt-videre...-til-koncert-0-34-screenshot

Schweizer Klub für Wissenschaftsjournalismus mit neuem Vorstand

Angelika Jacobs von Keystone-SDA und Martin Amrein von der NZZ am Sonntag bilden das neue Co-Präsidium des Schweizerischen Klubs für Wissenschaftsjournalismus SKWJ. Am 27. September wurden sie an der Generalversammlung in Bern an die Spitze des Verbands gewählt.

amrein_skwj

Klimawandel, 5G, Tierversuche – Themen mit Wissenschaftsbezug sind präsenter denn je. Daher ist es essenziell, dass Medienhäuser spezialisierte Journalistinnen und Journalisten beschäftigen, die Fachkenntnis mitbringen.

«Wissenschaftsjournalismus muss mehr leisten als reine Wissensvermittlung», sagt Angelika Jacobs vom Wissenschaftsressort der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Während Forschungsinstitutionen und Forschende selbst sehr aktiv kommunizieren und Wissen vermitteln, ist es Aufgabe der Journalistinnen und Journalisten, im Interesse der Öffentlichkeit zu recherchieren und Themen kritisch aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten», ergänzt Martin Amrein, Wissenschaftsredaktor bei der «NZZ am Sonntag».

Die beiden Journalisten bilden den erneuerten Vorstand des SKWJ, der sich für Unabhängigkeit und Qualität im Wissenschaftsjournalismus in der Schweiz stark machen will. «In Zeiten, in denen Redaktionen verkleinert und Kommunikationsabteilungen ausgebaut werden, ist das besonders wichtig», sagt Amrein.

Dem Strukturwandel in den Medien will der SKWJ-Vorstand realistisch und vorausschauend begegnen. «Medienbeiträge über wissenschaftliche Themen kommen längst nicht nur aus Wissenschaftsressorts», so Jacobs. Künftig will der Klub daher auch vermehrt Medienschaffende aus anderen Ressorts einbeziehen, die regelmässig mit Wissenschaftsthemen konfrontiert sind.

Amrein und Jacobs lösen Olivier Dessibourg, den stellvertretenden Chefredaktor von Heidi.news, nach sieben Jahren SKWJ-Präsidentschaft ab. Zuletzt leitete Dessibourg das Organisationskomitee der Weltkonferenz für Wissenschaftsjournalismus in Lausanne. Als neue Vizepräsidentin wurde Huma Khamis vom Westschweizer Radio RTS gewählt. Überdies ist mit Arian Bastani nun auch wieder ein freier Journalist im Vorstand vertreten, der aus sieben Personen besteht.

Der 1974 gegründete Verein hat heute rund 380 Mitglieder. Neben Journalistinnen und Journalisten gehören dem SKWJ auch ausserordentliche Mitglieder aus dem Kommunikationsbereich an.

Best of Swiss Apps 2019: Diese 47 Apps haben es auf die Shortlist geschafft

47 Apps haben eine starke Konkurrenz von insgesamt 179 Einreichungen hinter sich gelassen und zählen bereits jetzt zu den besten Schweizer Apps des Jahres.

bosa-shortlist

Auf der Shortlist finden sich alle Teilnehmerprojekte, die sich berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Auszeichnung machen dürfen. Es winken Gold-, Silber- und/oder Bronze-Auszeichnungen in einer der neun Kategorien – und für einen sogar der Master of Swiss Apps Titel des Jahres 201. Die Master-Kandidaten werden am 16. Oktober auf der Award-Website sowie auf Social Media bekannt gegeben.

Best of Swiss Apps ist wie Best of Swiss Web Teil des Kreativrankings der Werbewoche. Die Werbewoche ist Medienpartner des Awards.

Best of Swiss Apps 2019 Die Shortlist
Projekt Auftraggeber Auftragnehmer
3:33 Weiler Katholisch Stadt Zürich Zürcher Hochschule der Künste
BEKB Multitouch Berner Kantonalbank JLS DIGITAL AG
Bern Welcome Bern Welcome Apps with love AG
Billettautomat der Zukunft SBB AG SBB AG
Bündnerfleisch – Energie vom Feinsten Graubünden Ferien Jung von Matt/Limmat AG
Five Up – Connect Your Help Five up Community AG Apps with love AG
FuW jetzt Tamedia AG Namics AG – A Merkle Company
FuW jetzt Tamedia AG Namics AG – A Merkle Company
FuW jetzt Tamedia AG Namics AG – A Merkle Company
graubünden play Graubünden Ferien Bitforge AG
Grillitarier Buddy Migros Genossenschafts Bund Jung von Matt/Limmat AG
Inspect AR Netcetera Netcetera
JvM Kundenportal Jung von Matt/Limmat AG Jung von Matt/Limmat AG | 180HEARTBEATS + JUNG V MATT
JvM Q Jung von Matt/Limmat Jung von Matt/Limmat | 180HEARTBEATS + JUNG V MATT
Kaze RedInk JLS DIGITAL AG
KPT App KPT approppo GmbH
Landesmuseum App Schweizerisches Nationalmuseum dreipol GmbH | SWISS-DEVELOPMENT GmbH
LINGS – die Versicherung auf Tagesbasis LINGS Powered by Generali Notch Interactive
LIstory Liechtenstein Marketing Bitforge AG
LocalFamily App Swisscom Directories AG JLS DIGITAL AG
Max der Dachs – Din Schuelweg Stiftung für Prävention der Axa Hinder Volkart AG | Dreipol GmbH
Mazda CX-30 AR/VR Mazda Swiss Tomato
MCI Share MCI Group Swiss Tomato
migrolino App migrolino AG ti&m AG
Migros Play – Spiel und Spass Migros-Genossenschafts-Bund Apps with love AG | MSM.digital Group GmbH
Naturpfade PUSCH – Praktischer Umweltschutz Taktil Software GmbH
one Viseca Card Services SA Netcetera AG
PEP by Ticketpark Post CH AG Ticketpark GmbH
PerfWatcher Investment by Objectives (IBO) SA Liip AG
Pilot Pad Pro Schweizerische Rettungsflugwacht Rega Ubique Innovation AG
PostLogistics AR Kaderanlass Fabritastika Gestaltungsatelier AG Staay Interactive
Raiffeisen Vorsorgeradar Raiffeisen Schweiz Genossenschaft JLS DIGITAL AG
SBB AR SBB AG SBB Informatik
Schindler Ahead Action Board Schindler Digital Group AG JLS DIGITAL AG
Schweizerischer Digitaler Sprachtest SDS Social Development GmbH .hausformat GmbH
Smile App Smile mp technology AG | Kontour Design Studio
Subsidia Subsidia AG smartive AG
TapTapWinWin Apps with love AG Apps with love AG
Travel Admin Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Konsularische Direktion Apps with love AG
Valuu PostFinance AG ELCA Informatik AG
VIA Strassenabgaben Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) ti&m
Viadi Zero Ubique Innovation AG Ubique Innovation AG
VoteInfo Bundeskanzlei Ubique Innovation AG
Wiserock Wiserock AG approppo GmbH
World Cup Game by Denner Denner AG FehrAdvice & Partners AG
Zoo-App Zoo Zürich AG Liip AG
Zukunft Steinbruch JURA-Cement-Fabriken AG Bitforge AG
QUELLE: Best of Swiss Apps
get_footer();