Kinder-Albtraum: Brokkoli versus Oper

McCann Schweden und das Opernhaus Folkoperan haben Kinder vor die Wahl gestellt. Brokkoli essen oder in die Oper gehen.

Kinder-Albtraum

Das Opernhaus Stockholm hat im Februar die Oper «Coraline» für Kinder aufgeführt. Doch wenn man Kinder direkt vorschlägt, in die Oper zu gehen, bekommt man meistens wohl nur eine Reaktion:

Kinder-Albtraum

Einen Abend in einer langen Oper zu verbringen, stellen sich die meisten Kinder weder spassig noch spannend vor. Trotzdem hat es Folkoperan geschafft, dass hunderte von Kindern aus Eigenmotivation in die Oper gehen. Denn das Opernhaus hat sich einen starken, für Kinder noch viel schrecklicheren Verbündeten zugelegt. Brokkoli.

 

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Anstelle von herkömmlichen Flugblättern wurden Kisten voller Brokkoli an Eltern verteilt mit dem Auftrag, dass sie ihre Sprösslinge zwischen dem grünen Kreuzblütler und der Oper entscheiden lassen. Für die meisten Kinder war danach der Fall klar – und die Oper schlussendlich dann gar nicht so schlecht.

 

Die Ex: Des «besten Freundes» beste Freundin

Der wahre Gehalt einer Freundschaft zeigt sich erst dann, wenn die richtig guten Leckerlis ausgepackt werden.

 

Publicis New York zeigt für Del Monte Foods, dass ihre «Pup-Peroni»-Leckerlis potenzielle Freundschafts-Killer sind. Denn sobald die Ex des Hundebesitzers mit einer Packung dahergelaufen kommt, wechselt der «treue Begleiter» nämlich schnurstracks die Seiten. Eine richtig linke Nummer. Gut nur, dass der Besitzer die Dinger auch kaufen kann. Und er geht mit einer ganzen Wagenladung voller Pup-Peronis gleich mal auf Nummer sicher.

Und täglich grüsst der Jeep Rubicon

Bill Murray gibt sein Werbedebüt und zeigt zusammen mit Highdive Chicago, wie ein Jeep eine endlose Zeitschleife zu einem wahren Segen machen kann.

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Am Sonntag wurde in verschiedenen Teilen Kanadas und der USA der «Groundhog Day» gefeiert. Wenn das Murmeltier an diesem Tag aus seinem Bau kommt und dabei keinen Schatten wirft, ist der Frühling nahe.

Im gleichnamigen Film aus dem Jahre 1993 ist der Protagonist – gespielt von Bill Murray – dazu verdammt, denselben Tag immer wieder aufs Neue zu durchleben. Jetzt, rund 17 Jahre später, findet er sich sichtlich verzweifelt in der gleichen Situation wieder.

Doch dieses Mal ist etwas anders. Ein Jeep Rubicon fällt dem Protagonisten ins Auge, worauf dieser sich kurzerhand entschliesst, mit dem Murmeltier zusammen in dem Gefährt das Weite zu suchen. Dadurch beginnt er sich auf jeden neuen Tag zu freuen und somit den Groundhog Day zu lieben. Denn mit dem Rubicon gleicht kein Tag dem anderen – obwohl es im Grunde genommen immer der gleiche ist.

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Invalid password, now go to hell

Lightning Orchard bringt überdramatisiert, aber dennoch verständlich auf den Punkt, dass Passwörter und Sicherheitsfragen eine richtige Zangengeburt sein können.

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Für diejenigen, die noch nie etwas von Dashlane gehört haben, könnte am Ende dieses TV-Spots im ersten Moment schleierhaft bleiben, was die Firma genau mitteilen möchte. Trotzdem wird das einminütige Video bei dem einen oder anderen ein zustimmendes und mitfühlendes Nicken auslösen.

Denn bevor der Protagonist des Spots, der vom Tod höchstpersönlich durch die Gegend gerudert wird, ins Paradies eintreten darf, werden nämlich das obligate Passwort sowie verschiedene Sicherheitsfragen eingefordert. Und das per portablem Whiteboard, das der Sensenmann praktischerweise bei sich trägt. Trotz Hilfe wird dem zunehmends verzweifelten Mann nach mehreren Fehlversuchen schlussendlich der Zutritt verwehrt, weil er das Limit an falschen Antworten erreicht hat. Klassiker.

Dashlane soll in solchen Situationen Abhilfe schaffen, denn der Passwort-Manager sammelt alle Passwörter eines Users, womit dieser einen Überblick behalten kann und nicht Gefahr läuft, aus dem Passwort-Paradies ausgeschlossen zu werden. Visualisiert wird dies durch einen glücklich in den Wolken tanzenden Protagonisten. Ende gut, alles gut.

 

Den persönlichen Raum respektieren

TBWA Finnland zeigt den Zusammenhang zwischen Finnen an einer Bushaltestelle und einem Nissan.

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Privatsphäre wird bei den Finnen grossgeschrieben, womit sie uns Schweizern in dieser Hinsicht gar nicht so unähnlich sind. Denn auch viele Schweizer schätzen Privatsphäre und ihren persönlichen Raum.

Wenn Finnen auf den Bus warten, dann verteilen sich die Individuen der wartenden Gruppe gleichmässig auf eine respektable Distanz voneinander, jegliche Interaktion meidend. Fotos von solchen Situationen – geschossen von verdutzten und amüsierten Passanten – findet man überall im Internet, was beweist, dass es oftmals tatsächlich so zu und her geht.

Nissan und TBWA Finnland liessen sich von diesem Phänomen inspirieren und setzen es mit den Abstandsregeltempomaten im Nissan in Beziehung – denn beides hält automatisch Abstand.

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Wie man ein Eichhörnchen beeindruckt

Wenn sogar das Eichhörnchen nicht mehr aus dem Staunen herauskommt, muss etwas wirklich Spektakuläres passiert sein. Isobel London zeigt die natürliche Kraft von Mandeln in sechs skurrilen TV-Spots.

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Was haben eine Kontorsion-Oma und ein Greifautomaten-Crack gemeinsam? Sie Mandeln. «Do you Almond» zeigt Menschen, die Dinge mit fast schon absurder Leichtigkeit bewältigen – gestärkt durch die Kraft der Mandeln.

Das «Almond Board of California», eine NGO, die Mandelbauern und -Händler vertritt, hat in eine mehrjährige Kampagne investiert und will mit den skurrilen Videos die Nachfrage nach Mandeln auf dem britischen Markt steigern. Die Videos stammen aus der Feder der Londoner Agentur Isobel.

 

Dracula ins richtige (Tages-)Licht gerückt

Zum Start der Miniserie «Dracula» hat BBC Creative in London und Birmingham zwei Plakate aufgehängt, die sich sehen lassen – und dabei sämtliche Vampir-Regeln befolgen.

 

Clever und vampirfreundlich: Wo tagsüber ein paar blutige Pfähle herausragen, wird bei Einbruch der Nacht eine Schattensilhouette des Vampirgrafen auf die Plakatwand projiziert.

Und da Sicherheit bekanntlich das A und O ist, wurde für vorbeigehende Passanten eine Glas-Box mit Notfall-Pfahl aufgestellt, den sie im Falle einer Vampirinvasion benutzen können.

«Whoever created this billboard ad NEEDS to get a promotion», kommentiert Youtube-User Grzegorz Manelski. Wir sind einverstanden.

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Podcast Ads: Spotify testet zielgerichtete Podcast-Werbung

Spotify hat an der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas eine neue Ad-Technologie vorgestellt. Durch «Streaming Ad Insertion» (SAI) sollen Werbetreibende ihre Zielgruppen genau festlegen können.

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Bild: Spotifyforbrands.com

 

In den letzten eineinhalb Jahren hat Spotify sein Engagement im Podcast-Bereich stetig verstärkt. Laut einer Mitteilung möchte der Streamingdienst mit SAI den Werbetreibenden und Podcast-Produzenten nun erstmals Schlüsseldaten zugänglich machen. Werbespots werden abhängig von Werbemittel-Aufrufen, Reichweite, Häufigkeit und Nutzerdaten entsprechend ausgewählt und beim Anhören in Echtzeit in den Podcast integriert, wie T3n.de schreibt.

Um den Datenschutz zu gewährleisten, gibt der Streamingdienst den Werbetreibenden zwar genaue, aber lediglich anonymisierte Angaben über seine User preis. Werbetreibende können somit von noch personalisierterer Werbung und einem transparenteren Prozess profitieren, was Spotify einen Vorteil anderen Podcast-Apps gegenüber bringt.

Einer Aussage von Jay Richman, Head of Global Ads bei Spotify, zufolge könnten neue Targeting-Messungen und Interaktivität, die beim neuen Ad-Tool implementiert werden, einen grossen Schritt nach vorne für die gesamte Branche darstellen. Das Werbeformat soll erstmals auf die USA beschränkt und nur in Podcasts zur Verfügung gestellt werden, die exklusiv über Spotify vertrieben werden, da der Streamingdienst diese Inhalte selbst managt und die Technologie dort einfach implementieren kann. Im Laufe der Zeit solle sich der Kreis aber erweitern, auch auf externe Produktionen, sofern das Ad-Tool erfolgreich ist.

Gemäss Statista.com verzeichnete der Marktführer im Bereich Musik-Streaming im dritten Quartal 2019 rund eine viertel Milliarde monatlich aktive Nutzer, davon haben 113 Millionen einen Premium-Account. Mit der neuen Podcast-Technologie möchte der Schwedische Streamingdienst mit Unternehmen wie Google und Apple konkurrieren.

Handy weg!

Wer nur ins Smartphone schielt, verpasst das Leben. DDB Chicago und Miller Lite führen die «Original Social Media»-Kampagne fort und lancieren eine Limited Edition. Die Anweisung ist simpel: Smartphone weglegen und socializen.

Handy weg

Die mattschwarze Limited Edition soll Konsumenten dazu bewegen, sich eine Pause von den sozialen Medien zu gönnen und mehr «Quality time» offline mit Freunden zu verbringen. Die Kampagne benutzt Facebook-Technologie, mit der sich trinkberechtigte Barbesucher in rund 500 Bars in Nordamerika per QR-Code anmelden können. Der Scan löst einen 30-minütigen Countdown aus, der mit dem Freundeskreis geteilt werden kann. Gruppen, die für diesen Zeitraum ihr Smartphone weglegen, sind nach 30 Minuten Real-Life-Socializing dazu berechtigt, eines der limitierten Biere zu geniessen.

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Die Weiterführung der «Original Social Media»-Kampagne wird von zwei aktuellen TV-Spots sowie von Social-Media- und POS-Massnahmen begleitet. In den Spots wird aufgezeigt, wie durch Handykonsum Gelegenheiten verpasst werden können, und welchen Mehrwert Offline-Zeit mit Freunden bringt.

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Ein Wachs-Trump rettet Ozeane

Leider wirklich nur die Wachsversion und nicht Trump himself: Clean Ocean Foundation und McCann Melbourne machen sich den US-Präsidenten zunutze, um eine Ozean-rettende Surfwachs-Formel zu verbreiten.

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Dass der Klimawandel grösstenteils menschengemacht ist, will US-Präsident Trump noch immer nicht wirklich anerkennen. Jedoch ist der Mensch für die CO2-Emissionen verantwortlich, die unter anderem auch den Ozeanen schaden. 

Um dem entgegenzuwirken, hat die Umweltorganisationen Clean Ocean Foundation Australia eine Surfwachs-Formel entwickelt, die durch diese Emissionen entstandene, schädliche Säuren in den Ozeanen neutralisieren kann. Es wurde bewusst kein Patent beantragt, damit möglichst viele diese Smartwax-Formel als Standard übernehmen.

In Zusammenarbeit mit der Agentur McCann aus Melbourne hat die Organisation deshalb Surfwachs in Form verschiedener Politiker, die den Klimawandel leugnen, herstellen lassen und an verschiedene Surfwachs-Produzenten gesendet. Die Botschaft dahinter: Nicht wie die grossen Klimawandel-Leugner sein, sondern aktiv werden.

Kunde: Clean Ocean Foundation Australia. Agentur: McCann Melbourne. Produktion: Lagoon Collective.

Raiffeisen-Showcase: Universal Music holt Luca Hänni nach Olten

Raiffeisen hat mit Universal Music & Brands Switzerland zusammengespannt und für das Jugend-Paket YoungMemberPlus am Freitag in der Oltner Schützi die Event-Serie «Raiffeisen-Showcase» gelauncht.

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Das Paket YoungMemberPlus von Raiffeisen bietet einer jungen Zielgruppe kostenlos attraktive Bankdienstleistungen – sowie auch Freizeitevents. Universal Music & Brands Switzerland hat für Raiffeisen ein Showcase-Konzept entwickelt, das der jungen, musikbegeisterten Zielgruppe ein einmaliges Erlebnis bieten soll. Am Freitag hat Luca Hänni in einem intimen Rahmen für ein von Raiffeisen ausgewähltes Publikum gespielt.

Mit zielgruppenspezifischen Social-Media-Massnahmen hat Raiffeisen die junge Kundschaft auf das Showcase aufmerksam gemacht. Zusätzlich wurden von verschiedenen Raiffeisenbanken YoungMemberPlus-Kunden persönlich eingeladen.

Die Wahl Hännis für den Showcase sollte gleichzeitig die Werte der Schweizer Bank widerspiegeln, da der Schweizer Popstar trotz internationalen Erfolgen bodenständig, sympathisch und zugänglich bleibt.

Mit der Aktion sollten junge Menschen, die von YoungMemberPlus bereits profitieren, zum Samichlaus-Tag beschenkt werden. Zudem sollten eingefleischte Hänni-Fans als potenzielle Neukunden auf das Angebot aufmerksam gemacht werden.

Für Mirjam Keller, Senior-Beraterin Marketing bei Raiffeisen und verantwortlich für die Kampagne, war der Event ein voller Erfolg: «Universal Music hat es geschafft, für unsere YoungMemberPlus-Kunden ein unbezahlbares Erlebnis mit ganz vielen Hühnerhaut-Momenten zu konzipieren – und mit einem Meet and Greet ein Highlight zu bieten, an das sich die jungen Raiffeisen-Kunden und Musikfans noch lange erinnern werden!»

Das Showcase bildet den Anfang einer umfassenden Kampagne, die Universal Music für ihren Branding-Partner Raiffeisen weiterführen wird. Universal Music übernimmt dabei die Rolle einer 360-Grad-Musikagentur, die von der Konzeption bis zur Umsetzung des Events die Verantwortung übernimmt. Raiffeisen wiederum hat mit dem Raiffeisen-Showcase ein Format lanciert, das ihr Kulturengagement am Samichlaustag live erlebbar gemacht hat.

Verantwortlich bei Raiffeisen: Mirjam Keller (Berater Marketing Senior). Verantwortlich bei Universal Music & Brands: Jérôme Häfliger (Sales & Account Manager).

E.T. kehrt zu Elliot zurück

Wiedervereinigung zu Weihnachten. In der diesjährigen Weihnachtskampagne von Sky kehrt der Ausserirdische E.T. zur Erde zurück. Henry Thomas schlüpft dafür nach 37 Jahren nochmals in die Rolle des nun erwachsenen Elliots.

In der zweiminütigen Mini-Fortsetzung macht E.T. nicht nur mit Elliots Familie Bekanntschaft, sondern auch mit der fortgeschrittenen Technologie von heute.

Nach einiger Zeit mit Elliot und seiner Familie bekommt E.T. jedoch Sehnsucht nach seinem eigenen Zuhause, weshalb Elliot’s Kinder den kleinen Alien – wie damals vor fast 40 Jahren Elliot selbst – zu seinem Schiff zurückbringen, damit er wieder nach Hause fliegen kann.

Sky möchte mit diesem kleinen Revival die Botschaft der Wiedervereinigung zu Weihnachten senden. Für die Umsetzung zeichnet Sky Creative Agency SCA und Goodby Silverstein verantwortlich.

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