Wolkig mit Aussicht auf Clementinen

BBDO Russland macht sich für das Möbelhaus Ikea gegen Food Waste stark – und hat sich für die Kampagne von einem Animationsfilm inspirieren lassen.

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Mittlerweile ist es elf Jahre her, seit der Animationsfilm «Cloudy with a Chance of Meatballs» in die Kinos kam. Darin entwickelt der Protagonist ein Gerät, das Wasser in Essen verwandelt. Durch ein kleines Malheur fliegt die Maschine in die Wolken, woraufhin es fortan Essen regnet. Eine Idee, die eigentlich – sofern richtig und verantwortungsvoll umgesetzt – das immer noch sehr grosse Problem des Welthungers lösen könnte.

Traurigerweise zählt – im krassen Gegensatz zum Nahrungsmangel in den Entwicklungsländern – ein immenser Food Waste ebenfalls zu den grossen Problemen dieser Welt. Studien zufolge werden nämlich rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wieder weggeworfen. Ikea greift dies in der aktuellen Weihnachtskampagne auf: Ein Junge muss nach Hause flüchten, weil plötzlich – wie beim Animationsfilm – riesige Nahrungsmittel vom Himmel fallen. Damit soll visualisiert werden, wie es wäre, wenn die Natur uns alles, was wir so wegschmeissen, zurückgeben würde. Vor allem während der Festtage ist es bei all dem Essen wichtig, die Reste möglichst zu verwerten. Bis dahin sollten sie richtig aufbewahrt werden – zum Beispiel in Aufbewahrungsboxen von Ikea.

 

Gut gefälscht ist schlecht gekauft

Mit einer grosszügigen Portion Zynismus weisen Omnicom Schweden und das schwedische Patentamt auf die Gefahren von gefälschten Produkten hin.

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Jedes Jahr kauft die schwedische Bevölkerung Millionen von gefälschten Waren. Produkte, die unter schlechten Arbeitsbedingungen und möglichst billig hergestellt wurden, und dabei weder die Umwelt noch die Sicherheit des Konsumenten berücksichtigen.

Das schwedische Patentamt PRV hat sich zum Ziel gesetzt, Aufmerksamkeit für diese Problematik zu generieren, und hat im Rahmen der diesjährigen Black-Friday- und Weihnachtseinkäufe eine Kampagne gestartet. Gezeigt wird eine Palette an Produkten, die nach dem Risiko benannt sind, welchem wir uns mit einem Kauf aussetzen.

So heisst die gefälschte, nicht UV-gefilterte Sonnenbrille «Go Blind», der schlecht verarbeitete Teddybär «Mr. Suffocate», das nicht klinisch getestete Arzneimittel «Poisonax», der Möchtegern-Premiumsneaker «Pro Pollution», das gefälschte Parfum «Réaction Allergique» und das Billig-Haarglätteisen «Scalpburner 2000». Eine Kampagne, die zum Schmunzeln und Nachdenken zugleich anregt.

 

Snoop Dogg und Sodastream geniessen die kleinen Dinge

Für die diesjährige Weihnachtskampagne hat Sodastream den «Doggfather» Snoop Dogg verpflichtet. Die Message: Die kleinen, bedeutungsvollen Dinge zu geniessen.

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Der inhouse produzierte Spot erzählt mit einem Augenzwinkern, wie im Rahmen der Feiertage auch die kleinen Dinge grosse Freude bereiten können. Mit Unterstützung einer Meeresschildkröte vermittelt der Rapper zudem die Umweltbotschaft von Sodastream, denn kleine Verhaltensänderungen können bereits einen grossen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Der Spot wurde von Alon Seifert und Regisseur Jake Szymanski umgesetzt. (pd/swi)

 

Eine besinnliche Zerreissprobe

Gruusig, aber lustig: Haushaltspapierhersteller Plenty und BBDO UK läuten die besinnliche Jahreszeit mit einem Weihnachtsspot ein, der punkto nervenaufreibender Dinge nichts auslässt.

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Hand auf’s Herz, Weihnachtsfeiern mit der Familie können eine Herausforderung für die Nerven darstellen. Nervige Tanten, inkontinente, verfressene Haustiere, undichte Kleinkinder und Koch-Malheurs sind dabei nur einige der Dinge, die es einem richtig schwer machen können, Freude an der Zusammenkunft zu verspüren.

Obwohl ein mehr oder minder grosses Chaos ein Weihnachtsfest nicht gerade verschönert, so gehört es schlussendlich doch irgendwie zum Familien-Feeling dazu. So auch die Aussage von Plenty: «Weihnachten ist immer ein Chaos, aber es ist unser Chaos und es gibt keinen Ort, an dem wir gerade lieber wären.» Denn Liebe ist stärker als verschüttete Sauce, runtergefallener Truthahn oder Babykotze – und Plenty auch. Mit dieser Aussage verzichtet der Hersteller von Haushaltspapier auf den (direkten) Einbezug jeglicher Corona-verwandter Themen und fokussiert sich gänzlich auf das Wesentliche: Weihnachten in der Familie, egal was passiert.

 

Agenturcheck: Jung von Matt

Agenturhund? Mutterschaftsurlaub? Überstunden? Homeoffice? In unserer Rubrik «Agenturcheck» prüfen wir Schweizer Agenturen auf Herz und Nieren. Diesmal im Fokus: Jung von Matt.

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  • Gründungsdatum: 1993
  • Gründer: Dominique von Matt
  • Anzahl Mitarbeitende: 138
  • Aktuelle Kunden: Coca-Cola, Coop, Denner, Emmi, Geberit, Helsana, Hirslanden, Jelmoli, Mobiliar, Newhome, Ovomaltine, Post, Reka, SportXX, swissmilk, SwissSkills, TCS, V-Zug, Wingo, ZKB, Zürich Tourismus, Zweifel …

Aktuelle Agenturchefs:

  • Jung von Matt Limmat: Roman Hirsbrunner, Cyrill Hauser, Stefan Naef, Thomas Steiner, René Schwarz
  • Jung von Matt play: Matthias Fasnacht, Michael Kindermann
  • Jung von Matt brand identity: Thomas Deigendesch
  • Jung von Matt Tech: Michelle Danilschenko, Jan Rohleder, Christian Koop, Stefan Bruggmann
  • Jung von Matt Impact: Dominik Habermacher, Benjamin Herz
  • Jung von Matt Services: Pepe Kägi, Fabrizio Rutishauser
  • Morrow ventures: Niclas Delfs, Robert Iken

Agenturadresse:

  • Jung von Matt Limmat: Wolfbachstrasse 19, 8032 Zürich
  • Jung von Matt Play: Weberstrasse 7, 8004 Zürich
  • Jung von Matt Brand identity: Weberstrasse 7, 8004 Zürich
  • Jung von Matt Tech: Weberstrasse 7, 8004 Zürich
  • Jung von Matt Impact: Weberstrasse 7, 8004 Zürich
  • Jung von Matt Services: Zeltweg 40, 8032 Zürich
  • Morrow ventures: Weberstrasse 7, 8004 Zürich

Auf welche Kampagne aus den vergangenen zwölf Monaten seid ihr besonders stolz?

Natürlich auf alle. Besonders freuen wir uns aber über die in diesem Jahr gestartete Zusammenarbeit mit Coop und unsere erste Arbeit «Tatendrang» für das Nachhaltigkeitsengagement «Taten statt Worte». Oder die «Home-made Schadensskizze» für die Mobiliar während des Corona-Lockdowns oder die Jugendaktivierung «Moving Box Furniture».

 

Die bisher wichtigste Kampagne der Agenturgeschichte – und wieso?

Wir haben über die Jahre viele Kultkampagnen realisiert, wie zum Beispiel Gian & Giachen, das Migros-Huhn oder die Grillitarier. Noch mehr als vergangene Erfolge interessieren uns künftige Arbeiten. Unser Leitsatz «Wir bleiben unzufrieden» gilt auch hier.

 

Der ausgefallenste Ort, an den sich eure Kreativen zum Kreativsein zurückziehen?

Rückzug alleine ist oft zu wenig für wirklich inspirierende Ideen. Es braucht zusätzlich Kollision, das heisst: das Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Fähigkeiten, Ansichten und Einflüssen. Deshalb ist uns Kollaboration im Team – und auch mit dem Kunden – so wichtig. Der ausgefallenste Ort für Killer-Ideen ist ein Meetingraum.

 

Was macht ihr bei Denkblockaden?

Eine Denkblockade ist ein Aufruf zur Entspannung oder zur Veränderung des Settings. Heisst: Ort wechseln, Methode wechseln, Thema wechseln. Oder auch mal einfach raus an die frische Luft.

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Wenns mal zu laut wird: Ein Pamir als mobile Denkzelle.

Was ist eure Agenturphilosophie?

Wir inspirieren Menschen und Marken.

 

Warum sollten Talente unbedingt zu euch arbeiten kommen?

Wir setzen auf die langfristige Entwicklung von Personen in einem kreativen Ökosystem und sind überzeugt, dass junge Menschen schnell Verantwortung übernehmen können und das auch tun sollten. Darum haben wir das Traineeprogramm «Future Creative Leaders» gestartet. Im Rahmen des Programms lernen junge Talente alle Aspekte der Creative Industry kennen und erhalten ein Gespür dafür, ob sie eher eine Fach- oder Führungskarriere anstreben möchten.

 

Wie lange bleiben Mitarbeiter im Durchschnitt bei euch?

Im Schnitt sind es aktuell knapp drei Jahre. Wir haben auch viele Rückkehrerinnen und Rückkehrer, die bereits das zweite oder dritte Mal bei Jung von Matt sind.

 

Wie alt ist euer jüngster, wie alt der älteste Mitarbeitende?

Diversität ist uns auch hinsichtlich Alter sehr wichtig. Vom Babyboomer bis zu Gen Z haben wir deshalb alles bei uns.

 

Wie hoch sind die Löhne, die ihr zahlt, im Vergleich zum Branchenschnitt?

Gemäss der LSA-Lohnerhebung ist die gesamte Agentur leicht über dem Branchenschnitt.

 

Wie ist das Verhältnis zwischen dem am besten und dem am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter?

Eine Trainee steigt bei uns mit 2500 Franken im Monat ein. Je nach Grad des Mitunternehmertums variiert der Lohn nach oben stark. Der Medianlohn eines/einer Vollzeitangestellten lag 2019 bei 7500 Franken.

 

Wissen die Mitarbeitenden untereinander, wer wie viel verdient?

Nein. Unsere Erfahrungsstufen sind jedoch voll transparent. Weil sich die Löhne an den Stufen orientieren, besteht eine gewisse implizite Transparenz.

 

Wie viele Überstunden macht ihr im Schnitt pro Woche?

Im Durchschnitt pro Woche über alle Mitarbeitenden null. Einzelne leisten immer wieder auch mehr. Hier sind die Vorgesetzten gefordert, dass dies sinnvoll kompensiert wird.

 

Mit welchen Benefits entschädigt ihr eure Mitarbeitenden für besagte Überstunden?

Wir legen viel Wert auf die persönliche und fachliche Weiterentwicklung aller Mitarbeitenden. Unser internes Weiterbildungsprogramm «School of Excellence» fokussiert sich, neben individuellen oder rollenspezifischen Trainings, auf die gemeinsame Weiterentwicklung im Bereich Teambuilding & Fachexpertise.

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Viel Liebe aus dem Homeoffice.

Wie lang bekommt man bei Euch Mutterschafts- und wie lang Vaterschaftsurlaub?

Bei Mutterschaft sind es bei Jung von Matt 16 Wochen bei 100 Prozent Lohn. Väter erhalten bei uns neu ab 2021 vier Wochen Vaterschaftsurlaub bei 100 Prozent Lohn.

 

Ist Homeoffice erlaubt – und wenn ja, wie oft?

Ja, bei uns gilt «Work from anywhere». Die Mitarbeitenden können jederzeit entscheiden, wo sie arbeiten. Die Homeoffice-Quote variiert von Mitarbeiterin zu Mitarbeiter sehr stark und ist abhängig von Rollen und Projektphasen. Die Belegung in der Agentur liegt derzeit bei rund 40 Prozent.

 

Wie hoch ist aktuell die Frauenquote?

Aktuell liegt sie, über alle Mitarbeitenden der Agenturzweige betrachtet, bei 48 Prozent. Bei leitenden Funktionen liegt sie allerdings deutlich tiefer. Daran arbeiten wir.

 

Beschäftigt ihr Praktikanten?

Ja, unter anderem im Rahmen des Traineeprogramms «Future Creative Leaders». Das Ziel: Sämtliche Bereiche einer Kreativagentur kennenlernen und dann entscheiden, wohin die Entwicklung gehen soll.

 

Veranstaltet ihr Teamevents?

Ja. In den einzelnen Teams, aber auch agenturübergreifend. Legendär sind bei uns Ski-Weekend, Checkup-Tag oder Weihnachtsfeier. Dieses Jahr haben wir wegen Corona viele Events neu interpretiert und nach umsetzbaren und trotzdem inspirierenden Formaten gesucht. Wir glauben, dass Unternehmenskultur auch in Zeiten zunehmender räumlicher Trennung gelebt werden muss, vielleicht sogar mehr denn je. Darum haben wir auch während des Lockdowns viel investiert, um gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.

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Die legendäre JvM-Weihnachtsfeier.

Habt ihr einen Agentur-Hund oder sonst ein Maskottchen?

Wir haben mehrere Hunde, die in der Agentur ein und aus gehen. Unser Wappentier ist aber nach wie vor das trojanische Pferd.

 

Wo trinkt ihr euer Feierabendbier?

Im «Rössli», unserer agentureigenen Beiz, auf der Dachterrasse an der Wolfbachstrasse oder in der «Kantine» an der Weberstrasse. Oder irgendwo draussen in einer tollen Beiz.

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Ein Bild aus Zeiten vor Corona: Die Jung-von-Matt-Truppe auf der Dachterasse an der Wolfbachstrasse.

Das schwärzeste Schwarz

Vmly&r Peru verzichtet für die Waschmittel von Bolivar auf gängige Werbeklischees und zeigt deren Effektivität nicht an den Kleidern, sondern an den Schatten.

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Alle Waschmittel versprechen eigentlich das Gleiche: Farbwaschmittel bringen wieder die ursprüngliche Farbe zurück, Feinwaschmittel schützen und reparieren sogar die Struktur, Weiss-Waschmittel sorgen wieder für strahlendes Weiss – und Schwarz-Waschmittel sorgen dafür, dass die Kleider nicht ausgrauen.

Im typischen Waschmittel-Werbeklischee werden diese Behauptungen in vielversprechenden Vorher-Nachher-Vergleichen inszeniert. Waschbrettbäuchige Models halten dabei die besagten Kleider, die verdächtig nach «frisch gekauft» aussehen, in die Kamera – und stülpen sie sich nachher glücklich über.

Für die Bewerbung des Waschmittels «Color and Black» von Bolivar wählt die peruanische Agentur Vmly&r einen etwas dezenteren Weg. Versprochen wird zwar das Gleiche – schwarze Kleidung wird noch intensiver schwarz –, die visuelle Umsetzung ist aber zugleich simpel und clever: sogar bei den Schatten sticht das Schwarz noch stärker heraus.

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BVG wünscht B(e)iden den Wahlsieg

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG landen mit ihrer jüngsten Aktion mal wieder einen kreativen Volltreffer.

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(Screenshot: Youtube.com)

Bereits seit Dienstagnacht dauern die US-Wahlen an. Donald Trump und Joe Biden liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, am frühen Donnerstagabend ist noch immer alles offen – und beide Parteien geben sich siegessicher.

Die ganze Welt fiebert mit, viele teilen öffentlich auf den sozialen Medien ihre Meinung, wer gewinnen sollte. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe lassen es sich nicht nehmen, ihren Senf dazuzugeben. Obwohl sie – wie zuerst klargestellt wird – als öffentliches Unternehmen keine Partei ergreifen dürfen, wird durch einen cleveren «Grafik-Ausrutscher» schnell klar, welcher Partei sie positiv gesinnt sind.

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Der Nachname des demokratischen Präsidentschaftskandidaten birgt generell enormes Potenzial für Wortspiele, wie ein – leider nicht echter – Tweet aufzeigt, der auf der Meme-Plattform 9gag aufgetaucht ist. In diesem Sinne: Bi den und bis zum nächsten Mal.

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(Quelle: 9gag.com)

Burger King fordert Kundschaft auf, bei Konkurrenz zu bestellen

Seit Freitag befindet sich Frankreich im zweiten Lockdown. Burger King solidarisiert sich mit seiner Konkurrenz und fordert seine Kundschaft auf: Bestellt bei McDonald’s!

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Einmal mehr dürfen die Franzosen nur noch das Haus verlassen, um notwendige Einkäufe zu erledigen oder den Arzt aufzusuchen. Für viele Branchenzweige kommt dies einem Berufsverbot gleich – und auch die Gastronomie ist stark von diesen Massnahmen betroffen.

In diesen Zeiten soll nicht auf Konkurrenz und Wettbewerb gesetzt, sondern Solidarität gezeigt und Unterstützung zugesprochen werden. So sieht es auch Burger King Frankreich. In Zusammenarbeit mit ihrer Leadagentur Buzzman hat die Fast-Food-Kette einen Print- und Social-Media-Appell gestartet, mit dem nicht nur das eigene Geschäft, sondern auch jenes aller weiteren Restaurants gestützt werden soll – egal ob Fast oder Slow Food. Konsumenten sollen Essen bestellen, was das Zeug hält. Dafür räumt Burger King sogar ein, dass ein Big Mac durchaus keine schlechte Wahl ist.

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(Screenshot: Twitter.com/BurgerKingFR)

Das Leben als Puzzle

Wenn es doch so einfach wäre: McCann zeigt für Ebay, wie ein Leben, das aus Puzzleteilen besteht, aussieht.

Puzzleteilen

Angenommen, jeder Alltagsgegenstand um uns herum wäre ein Puzzleteil, das seinen festen Platz hat. Viele Entscheidungen würden uns damit abgenommen werden. Wenn ein Puzzleteil nicht passt? Weg damit.

Und Ebay hat auch schon die Antwort auf das «Wohin damit?» parat. Denn auf der Plattform kann man bekanntlich fast alles kaufen und verkaufen. Und möglicherweise lässt sich dort auch das lang gesuchte Puzzleteil endlich finden.

 

Hör auf Dein inneres Erdmännchen

FCB New Zealand ermahnt für Worksafe die neuseeländische Bevölkerung dazu, sich ein Beispiel an den pelzigen Vierbeinern zu nehmen.

pelzigen Vierbeinern

Erdmännchen sind äusserst gesellig und leben in Kolonien zusammen. Da die kleinen Raubtiere viele Feinde haben, ist eine gute Überlebensstrategie für sie unabdinglich. So hält immer mindestens ein Tier Wache und warnt bei drohender Gefahr den Rest der Gruppe.

Was bei den Erdmännchen gut funktioniert, soll nun auch am Arbeitsplatz umgesetzt werden. Denn obwohl bereits viele Sicherheitsregeln gelten und entsprechend kommuniziert wird, passieren trotzdem immer noch verhältnismässig viele Arbeitsunfälle. Worksafe will dem nun mit einer Kampagne entgegenwirken, die bewusst auf generische Checkliste- und Klemmbrett-Atmosphäre verzichtet.

Ein Film sowie auch heroisch gestaltete Plakate sollen die Neuseeländer*innen dazu ermuntern, aufmerksam zu sein und einzugreifen, sollte am Arbeitsplatz etwas schiefgehen. Denn wenn man aufeinander aufpasst, dann steht auch dem Deutsch-Selbststudium während der Nachtschicht nichts mehr im Weg.

pelzigen Vierbeinern

Bin dann mal in meinem imaginären Weinkeller

Augenrollen garantiert: Gekonnt unlustig macht der britische Online-Weinhändler Laithwaite’s auf sein breites Produktsortiment aufmerksam.

Weinkeller

Kein Weinkeller vorhanden in den eigenen vier Wänden? Halb so wild. Wenn es nach Laithwaite’s geht, kann man sich diesen ganz einfach hinzudenken. In einem Werbespot lässt der Onlinehändler seine Kund*innen so tun, als würden sie hinter einem Möbelstück in einen Weinkeller hinabsteigen, nur um dann mit einem guten Tropfen wiederaufzutauchen. Die Message: «Holen Sie sich das Weinkeller-Feeling mit Laithwaite’s.»

Obwohl der Imaginäre-Treppen-Move im echten Leben ca. ab dem 10. Lebensjahr nicht mehr witzig ist – vereinzelte Mitleids-Lacher (siehe Bild unten) ausgenommen –, so ist die filmische Umsetzung der britischen Agentur Rapp gerade wegen der Lächerlichkeit der Handlung doch sehr amüsant und gelungen.

 

Clear Channel Schweiz gratuliert dem «Werber des Jahres» mit Produktbewertungen

Am Donnerstagabend wurde Martin Walthert zum «Werber des Jahres 2020» gekürt. Mit zwei OOH-Plakaten im Stile der Produktbewertungs-Kampagnen von Digitec gratuliert Clear Channel Schweiz dem Digitec-Galaxus-CMO zur Wahl.

Clear Channel Schweiz
(Screenshot: Linkedin.com)

Glückwünsche mal anders: Um dem frischgebackenen «Werber des Jahres 2020» Martin Walthert zu gratulieren, hat sich Clear Channel Schweiz – ganz nach dem Vorbild der Produktbewertungs-Kampagne von Digitec – kreativ ausgetobt. Auf LinkedIn beglückwünscht das Unternehmen den Marketingchef von Digitec Galaxus nämlich mit zwei neuen Plakatsujets. Die Egon-Statue fungiert dabei als Produkt aus dem Digitec-Sortiment.

Geschaltet wird die Kampagne an Hotspots rund um den Zürcher Technopark, bei dem sich der Hauptsitz von Digitec Galaxus befindet.

Clear Channel Schweiz
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