Partner & Partner holt drei neue Teilhaber an Bord

Die Winterthurer Agentur Partner & Partner erhält drei neue Teilhaber. Sarah Pally, Manuel Specker und Urban Fetz werden ab dem 1. Januar 2021 in der Geschäftsleitung Einsitz nehmen.

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Manuel Specker, Sarah Pally und Urban Fetz (v.l.n.r.) nehmen per 1. Januar 2021 Einsitz in der Geschäftsleitung von Partner & Partner.

Die Geschäftsleitung von Partner & Partner erhält Zuwachs. Die bisherigen fünf Teilhaber und Geschäftsleitungsmitglieder Benno Maggi, Kaspar Hintermüller, Denise Nick, Gianfranco Acocella und Luc Holzach begrüssen neu Sarah Pally, Manuel Specker und Urban Fetz als Mitstreiter.

«Die drei passen nicht nur von ihrer Persönlichkeit her sehr gut zu den bisherigen Partnern, sondern bringen auch strategisches und führungsrelevantes Knowhow mit, das wir für die Weiterentwicklung und den Ausbau der Firma brauchen», erklärt Benno Maggi, CEO von Partner & Partner.

Sarah Pally ist seit knapp zwei Jahren bei der Agentur und hatte zuvor verschiedene Fach- und Führungspositionen vor allem in den Bereichen PR, Content Marketing und Datenbasiertes Marketing inne. Ihr Fokus wird auf dem Auf- und Ausbau von digitalen Angeboten liegen. Die Bündnerin lebt mit ihrer Familie in Winterthur und ist 39 Jahre alt.

Manuel Specker ist 2017 zur Agentur gestossen, nachdem er bereits vorher als externer Berater für sie tätig war. Er bringt jahrelange Beratungs-Erfahrung bei international bekannten Agenturen, vor allem im Bereich Strategisches Branding, mit. Er wird neu für die Beratungs- und Akquisetätigkeiten von Partner & Partner verantwortlich zeichnen. Mit 40 Jahren wird der HSG-Absolvent im Frühling 2021 zum zweiten Mal Vater.

Urban Fetz ist seit 18 Jahren bei Partner & Partner tätig und begleitet als Projektleiter und Berater vor allem grössere Kunden wie AXA, Implenia und USZ. Er wird neu für die Qualitätssicherung und Entwicklung des Bereichs Projektleitung zuständig sein. Der 43-jährige doppelte Familienvater ist passionierter Skifahrer und Läufer.

 

Stärkung und Vertiefung der Geschäftsfelder

«Sarah Pally, Manuel Specker und Urban Fetz ergänzen die bestehenden Partner mit Erfahrungen und Kompetenzen, die wir sehr gut einsetzen können», betont Luc Holzach, der seit 2015 Partner ist. «Mit ihnen werden wir uns nicht nur personell und fachlich, sondern auch strategisch breiter aufstellen können, um neue Wege zu begehen.» Schwerpunkte der Agentur bleiben die strategische und umsetzungsorientierte Beratung sowie eine strategieorientierte Umsetzung. Konsequent weiterentwickelt und ausgebaut werden die Kernleistungen des strategischen Brandings, des One-to-One-Marketing, des Customer Experience Design und der Marketing Automation.

 

Verbindlichkeit schaffen

Weshalb aber acht Partner? «Das klingt nach viel, doch für ein gesundes Wachstum ist es notwendig, dass wir die Verantwortung auf mehr Schultern verteilen», sagt Denise Nick, die seit 2011 Agentur-Partnerin ist. Ausserdem sei es für die Firma wichtig, den Kunden die Sicherheit geben zu können, dass sie verlässliche und verantwortungsbewusste Ansprechpartner mit unternehmerischem Spirit haben. «Bei vielen Agenturen ist die Fluktuation und die damit einhergehende Unverbindlichkeit ein Problem. Wir nennen uns seit der Gründung vor 25 Jahren Partner & Partner – und der Name steht dafür, dass man sich auf uns verlassen kann», unterstreicht CEO Benno Maggi.

Boutiq bezieht neues Büro zum 15-Jahre-Jubiläum

Die Zürcher Filmproduktionsfirma Boutiq feiert das 15-jährige Bestehen und schenkt sich zum Jubiläum ein neues Büro an der Limmatstrasse in Zürich.

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Beziehen zum 15-Jahre-Jubiläum ein neues Büro: Das Boutiq-Team mit Martin Sautter, Christoph Lohri, Mike Huber, Annina Zimmermann, Theresa Berres, André Agustoni, Nino Ubezio, Chantal Gugger und Marco Fischer (v.o.l.n.u.r.). (Bild: Fabian Weber)

«Die Firma hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und durch Zuwachs sowohl im Produktionsteam als auch durch viele Regisseure den Live-Action Bereich ausbauen können», erklärt Mike Huber, Mitbegründer und CEO von Boutiq. Fünf Produzentinnen und Produzenten realisieren Projekte in sämtlichen Genres und kollaborieren mit einem grossen Netzwerk an Regisseuren, Agenturen und Kunden im In- und Ausland. «Es ist uns in den vergangenen Jahren gelungen, die Boutiq breiter aufzustellen, sodass wir mit Kreativität und Expertise auf die vielen verschiedenen Projekte und Anfragen reagieren können», ergänzt Geschäftsführerin Chantal Gugger.

Sowohl der Zuwachs im Team als auch der Bedarf an weiteren Postproduktions-Suiten und technischer Erweiterung der Firma habe zum Entscheid, einen neuen Standort zu beziehen, massgeblich beigetragen. «Um den permanent steigenden Bedürfnissen an kollaborativen Arbeitsprozessen in der Postproduktion gerecht zu werden, haben wir uns zu dieser Investition entschieden, die uns nun erlaubt – zu dieser Zeit wichtiger denn je – ortsunabhängig mit Technikern, Editoren und Regisseuren remote gemeinsam arbeiten zu können», erklärt Mike Huber.

Neu arbeitet das neunköpfige Produktionsteam von Boutiq nun an der Limmatstrasse 65, mitten im Kreis 5 in Zürich. Das grosse Altbaubüro mit seiner modernen Ausstattung erlaubt die enge Zusammenarbeit während allen Produktionsphasen und gibt Raum für den kreativen Austausch mit Agenturen und Kunden.

Agenturcheck: Kargo Kommunikation

Agenturhund? Mutterschaftsurlaub? Überstunden? Homeoffice? In unserer Rubrik «Agenturcheck» prüfen wir Schweizer Agenturen auf Herz und Nieren. Diesmal im Fokus: Kargo Kommunikation.

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  • Adresse: Altenbergstrasse 8A, 3013 Bern
  • Gründungsdatum: Sommer 2010
  • Gründer: Christoph «Balsi» Balsiger
  • Aktuelle Agenturchefs: Balsi, Fabia Dellsperger
  • Anzahl Mitarbeitende: 14
  • Aktuelle Kunden: Alzheimer Schweiz, BAG,
  • Gurtenfestival, Kanton Bern, PostFinance, Pro Velo Schweiz, Schloss Burgdorf, SRK, Stiftung Denk an mich, Schweizer Käse, SRG SSR, TEDx Bern, Züri West, …
  • Kargo.ch

Auf welche Kampagne aus den vergangenen zwölf Monaten seid ihr besonders stolz?

Die zum jährlichen Weltalzheimertag lancierte Kampagne für Alzheimer Schweiz. Einerseits weil wir uns gegen namhafte Mitbewerber aus Zürich durchsetzen konnten und mit unseren Online-Spots sowie flankierenden Social-Advertising-Aktivitäten schnörkellos und ohne Kompromisse auf die verheerende Krankheit, die jede und jeden von uns treffen kann, aufmerksam machen durften. Die Idee und die Umsetzung sind in ihrer Einfachheit exemplarisch für unser kreatives Schaffen.

 

Die bisher wichtigste Kampagne der Agenturgeschichte – und wieso?

Historisch betrachtet, die Kampagne und das CD für den Austragungsort Bern der Euro 08. Diese entstand zwar knapp vor der Kargo-Gründung, war aber Steilpass für alle Goals, die wir danach traten. Im Rahmen dieses Auftrags durften wir während des Turniers die einmalige Swiss Beach an der Strandbar Herrmann in Wien mitkonzipieren und -gestalten. Das internationale Aufsehen, das dieses Projekt erregte, katapultierte uns als junges Grafikatelier in eine bedeutend höhere Liga.

Seit der Gründung ist es mitunter unser Engagement beim Gurtenfestival. Nebst dem neuen CD sind wir auch für die Kampagne verantwortlich und betreuen das Festival ganzjährlich auf allen Social-Media-Kanälen. Dieses Mandat ist für uns die perfekte Spielwiese, um Neustes zu probieren und Trends zu testen.

 

Der ausgefallenste Ort, an den sich eure Kreativen zum Kreativsein zurückziehen?

Wir halten unsere Brainstormings – wenn es Jahreszeit und Wetter zulassen – oft in der Aare ab. Unser Atelier liegt direkt am Ufer der Aare am Altenberg und so mancher Pitch oder Logo-Idee wurde im kühlen Berner Nass entwickelt. Das wurde sogar schon vom ZDF in «Planet e» dokumentiert und letzten Sommer ausgestrahlt.

 

Was macht ihr bei Denkblockaden?

Äbe, in der Aare schwimmen!

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Mal am – und nicht im – Wasser: Ein Teil des Kargo-Teams an der Aare in Bern.

Was ist eure Agenturphilosophie?

«All you need is a great idea.» Das tönt so einfach, ist aber, wie jeder kreative Kopf weiss, das Schwierigste

überhaupt. Vor allem, wenn du unter Zeitdruck liefern musst!

 

Warum sollten Talente unbedingt zu euch arbeiten kommen?

Weil wir als Kreativagentur immer auf der Suche nach einzigartigen Aufträgen sind und ein sehr breites Spektrum an Kunden und Projekten zu bieten haben, bei denen sich kreative Talente austoben können – und das auf allen erdenklichen Kanälen!

 

Wie lang bleiben Mitarbeiter im Durchschnitt bei euch?

Zwischen zwei und fünf Jahren. Kreative bleiben meistens länger als Marketer*innen.

 

Wie alt ist euer jüngster, wie alt der älteste Mitarbeitende?

24-jährig und 50 Jahre jung.

 

Wie hoch sind die Löhne, die ihr zahlt, im Vergleich zum Branchenschnitt?

Im guten Mittel, das Branchenmittel ist aber, ehrlich gesagt, nicht einfach zu ermitteln. Haben Sie uns dazu eine Infografik? Wir bieten den Mitarbeitenden nebst Lohn und gut sechs Wochen Ferien Adrianos Kaffee à discrétion, stellen ein Agentur-Mobil zur Verfügung und verbuchen Aareschwimmen als Arbeitszeit.

 

Wie ist das Verhältnis zwischen dem am besten und dem am schlechtesten bezahlten Mitarbeitenden?

Ungefähr 1:3.

 

Lohntransparenz: Wissen die Mitarbeitenden untereinander, wer wie viel verdient?

Wenn sie wollen, finden sie es heraus. Wir haben aber, wie bei der Hierarchie, auch bei den Löhnen nicht zu grosse Diskrepanzen.

 

Wie viele Überstunden macht ihr im Schnitt pro Woche?

Wir machen in der Regel keine Überstunden. Ausnahmen sind Pitch-Situationen oder die vier Tage während des Gurtenfestivals.

 

Mit welchen Benefits entschädigt ihr eure Mitarbeiter für besagte Überstunden?

Mit Gurtenfestival-VIP-Pässen und sie können die gemeldeten Überstunden nach Absprache kompensieren.

 

Wie lang bekommt man bei euch Mutterschafts- und wie lang Vaterschaftsurlaub?

Mutter- und Vaterschaftsurlaub bekommt Mann und Frau gemäss den gesetzlichen Vorgaben.

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Zoom-Spass im Homeoffice während der zweiten Corona-Welle.

Ist Homeoffice erlaubt – und wenn ja, wie oft?

Wir haben ein so schönes Atelier, dass kaum jemand nach Homeoffice schreit, aber wir sind da sehr offen. Im Moment testen wir den Extremfall ja grad zum zweiten Mal, und zwar relativ erfolgreich!

 

Wie hoch ist aktuell die Frauenquote?

Prozentual gerechnet, bei 70% Frauenanteil.

 

Beschäftigt ihr Praktikanten?

Ja, im Bereich Graphic Design und Online-Marketing. Meistens halbjährlich, und einige wurden danach auch gleich fest angestellt.

 

Veranstaltet ihr Teamevents?

Wir machen meistens ein Stadt-Reisli. Kopenhagen, Berlin und Milano haben wir bereits bereist. Zudem schlemmen wir, immer um die Weihnachtszeit, bei einem unserer vielen Gastrokunden. Dieses Jahr wären wir anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums zu unserer Kundin ins romantische Schloss Sibra in der Nähe von Toulouse gereist.

 

Habt ihr einen Agentur-Hund oder sonst ein Maskottchen?

Wir haben ein Nashorn aus Pappmaché an der Wand, ein Geschenk eines Kunden aus der Modebranche.

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Mal am – und nicht im – Wasser: Ein Teil des Kargo-Teams an der Aare in Bern.

Wo trinkt ihr euer Feierabendbier?

Meistens bei uns auf dem Vorplatz am Aareufer oder bei unseren lieben Nachbarn, dem Hotel Landhaus, im Albert & Frida. Unsere früheren Freitagsapéros namens «Beer o’clock» waren legendär und zogen so machen Kunden oder Partner auch nach Feierabend und kurz vor dem Weekend zu uns an die Agenturbar. Leider sind das tempi passati.

Off The Record 1: Videopodcast mit Martin Walthert und Tobias Zehnder

Off the Record ist der Videopodcast für die Fachmagazine m&k und Werbewoche.ch. Chefredaktorin Anna Kohler fühlt ausgewählten Gästen in persönlichen Gesprächen auf den Zahn.

In der ersten Ausgabe von «Off The Record» spricht Chefredaktorin Anna Kohler mit «Werber des Jahres 2020» Martin Walthert von Digitec Galaxus und Vize-«Werber des Jahres» Tobias Zehnder, Mitrgründer und Partner bei Webrepublic.

Das Interview aus der Werbewoche Printausgabe 11-12/2020 gibt es hier zu lesen.

Etwas Gutes musste dieses sch**** Jahr ja bringen

Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Düngers «Pure Sh*t» möchte die Melbourner Agentur Gen C diejenigen unterstützen, die besonders unter der Krise leiden.

 

«It’s 2020 – a year that really needs no introduction.» Mit diesen Worten startet der Werbefilm für das neue Produkt der Agentur Gen C. Und Recht haben sie: das Jahr 2020 hat sich wirklich als ein besonders Katastrophales entpuppt. Damit wenigstens etwas Gutes dabei herauskommt, hat die Agentur mit «Pure Sh*t» einen vollständig organischen, trockenen und geruchlosen Dünger lanciert, von dem der gesamte Gewinn für gute Zwecke gespendet werden soll.

Entstanden ist die Idee in der in Melbourne ansässigen Kreativagentur, die nach eigenen Angaben zufolge einen Weg finden wollte, denjenigen etwas zurückzugeben, die von der buchstäblichen Sh*t-Show des Jahres 2020 am Stärksten betroffen sind.

Die Agentur verbrachte die vergangenen vier Monat damit, die Marke von Grund auf zu entwickeln. Wichtig dabei war, dass der Mist – oder auf Englisch «Shit» – beim Branding eine prominente Rolle spielen sollte – ganz im Sinne davon, wie es vielen Menschen in diesem Jahr bisher erging. So soll das Produkt, nebst dem gespendeten Erlös für wohltätige Zwecke, zum Schmunzeln bringen und für etwas Auflockerung sorgen. Der Erlös aus dem Verkauf von «Pure Sh*t» geht an die Wohltätigkeitsorganisation Brainwave Australia, die Familien von Kindern mit einer Hirnerkrankung oder -verletzung unterstützt.

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Corona-Solidarität per Instagram

Burger King Frankreich und Buzzman solidarisieren sich weiter mit der französischen Gastrobranche und stellen den Instagram-Account mit 328'000 Followern anderen Restaurants zur Verfügung.

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Erst kürzlich hatte sich der französische Ableger der Fast-Food-Kette mit McDonald’s solidarisiert und die Kundschaft aufgefordert, bei seinem direkten Konkurrenten zu bestellen. Nun geht Burger King einen Schritt weiter und verhilft unabhängigen französischen Restaurants zu mehr Sichtbarkeit und Reichweite, indem die Kette ihren Instagram-Account kostenlos zur Verfügung stellt.

Bis die Restaurants wiedereröffnen können – voraussichtlich am 21. Januar 2021 – wird Burger King Frankreich keine Bilder vom eigenen Produktsortiment posten, sondern täglich Restaurants vorstellen, die es nötiger haben. Restaurants, die ein Foto ihrer Hausspezialität mit dem Hashtag #WhopperAndFriends posten, erhalten einen Repost auf dem Instagram-Kanal von Burger King Frankreich.

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Das Glück ist nur einen Kratzer entfernt

In der aktuellen Kampagne für Illinois Lottery setzt O’Keefe Reinhard & Paul auf den putzigen Hamster Claude, der sprichwörtlich an den Nerven seiner Besitzer kratzt.

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Wenn Claude gerade nicht in seinem Käfig sitzt, übt der Hamster seine Lieblingsbeschäftigung aus – Kratzen. Und zwar, ganz zum Leidwesen der Besitzer, so ziemlich an jedem Gegenstand, der ihm zwischen seine kleinen Krallen kommt. Der Partner seiner Besitzerin ist darüber zusehends verärgert. So tritt er am Weihnachtsmorgen, als die Besitzerin kurz das Zimmer verlässt, an den Käfig des Hamsters, um all dem Kratzen endlich ein Ende zu setzen. Was anfangs so aussieht, als hätte für den Hamster das letzte Stündchen geschlagen, stellt sich als die perfekte Lösung für alle Beteiligten heraus: Der sichtlich erfreute Hamster erhält ein Weihnachtsgeschenk in Form eines Lotterietickets in den Käfig gelegt – mit viel Fläche zum Wegkratzen.

Neben Fernseh- und Online-Videos wurde im Rahmen der Kampagne die interaktive Website Watchclaude.com lanciert, auf welcher der Hamster bei seinem täglichen Treiben beobachtet werden kann.

 

https://youtu.be/GJ0E9ZOnXeM

Qualität muss nicht teuer sein

In der aktuellen Weihnachtskampagne führt Aldi Frankreich mit Konsumenten einen Geschmackstest durch – und lässt sie vor laufender Kamera auflaufen.

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In der Psychologie beschreibt die «Preis-Qualitäts-Relation» die Tendenz von Personen, bei einem teureren Produkt auch eine höhere Qualität wahrzunehmen. Der Discount-Einzelhändler Aldi ist vor allem für seine tiefen Preise bekannt, jedoch nicht für die Qualität seiner Produkte. Um dieser – oftmals irreführenden – Preiswahrnehmung entgegenzuwirken, hat der Discount-Einzelhändler also beschlossen, eine Studie durchzuführen, die genau diese Preis-Qualitäts-Relation aufzeigt, um die Konsumenten etwas Besseren zu belehren. Denn vorallem an Feiertagen können Qualitätsprodukte genossen werden, ohne dass man allzu tief in die Tasche greifen muss.

Dazu wurde im September 2020 eine Studie von Ipsos Frankreich durchgeführt. Den 313 Teilnehmer*innen wurden jeweils drei Produkte zu drei verschiedenen Preisen zur Verkostung vorgesetzt. Was diese dabei nicht wussten: Es handelte sich bei allen Produkten um ein und dasselbe Aldi-Produkt. Das Ergebnis unterstützte die These der Preis-Qualitäts-Relation: Im Durchschnitt bevorzugten 81 Prozent der Befragten das Produkt, wenn der angezeigte Preis der teuerste war.

Basierend auf den Ergebnissen dieser Studie – und den erstaunten, peinlich berührten Gesichtsausdrücken der Teilnehmenden – hat Ogilvy Frankreich die integrierte Kommunikationskampagne «Die wahre Überraschung zu Weihnachten» entwickelt: Gutes muss nicht immer gleich teuer sein.

 

360° Media: Webrepublic expandiert in die klassische Mediaplanung 

Webrepublic steigt mit 360° Media in die klassische Mediaplanung ein und erweitert das bisher rein digitale Portfolio. Damit bietet die Zürcher Agentur künftig einen Full Service für wirkungsvolle Kampagnen über alle Kanäle hinweg. Trotz des Ausbaus in analoge Bereiche ist und bleibt das Motto «Digital first».

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Zu einer Zeit, in der immer mehr Werbetreibende ihre Budgets in digitale Kanäle verschieben und die Relevanz von digitalem Medienkonsum weiter steigt, macht Webrepublic einen Schritt in die andere Richtung: Die Digitalmarketing-Agentur expandiert mit 360° Media in die klassische Mediaplanung. «Wir denken die Bereiche Kreation, Media und Technologie vom Anfang bis zum Schluss einer Kampagne zusammen. Nur so können erfolgreiche kanalübergreifende Kampagnen entstehen, die die Zielgruppe erreichen – online und offline», begründet Webrepublic-Partner Tobias Zehnder den Schritt. «Wir strecken uns von den digitalen Touchpoints in die klassische Welt: TV, Out-of-Home, Print, Radio und Kino.» Dadurch wird Webrepublic zu einer Full-Service-Agentur, die ihren Kunden alles aus einer Hand anbietet: Nahtlose Kampagnen, die die gesamte Customer Journey abdecken – vom Plakat an der Tramstation bis zum Erlebnis auf der Website.

 

Wirkung durch klassische Kanäle vergrössern

Das nötige Know-how holt die Agentur extern durch neue Mitarbeitende, die langjährige Erfahrung in klassischer Werbung mitbringen. Diese Expertinnen und Experten werden direkt ins bestehende, bisher rein digitale Media-Department – Programmatic Advertising, Social Media und Kreation – unter der Leitung von Joël Meier integriert. Das soll den laufenden Wissensaustausch fördern, der besonders wertvoll sei, da auch klassische Medien wie TV und Out-of-Home zunehmend programmatisch buchbar sind, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zudem setze Webrepublic die aus digitalen Kampagnen gewonnenen Daten gezielt für die Optimierung klassischer Kanäle ein: Wie verändert sich während einem Plakat-Flight das Suchvolumen von Marken und Produkten? Wie verhalten sich durch TV-Spots gewonnene Userinnen und User auf der Website? Welche Botschaften auf Social Media generieren das grösste Interesse?

«Grosse digitale Kampagnen sind aufgrund vielfältiger Plattformen, Formaten, Targetings und Messmöglichkeiten komplex und benötigen granulare Strategien. Deswegen sind wir überzeugt, dass Kampagnen die digitale Komplexität abbilden müssen, bevor sie in traditionelle Medien verlängert werden – nicht umgekehrt», erklärt Joël Meier, Director Media bei Webrepublic.

«Die Ausdehnung auf 360° Media ist für uns der logische nächste Schritt»

Mit 360° Media wird zur Full-Service-Agentur. Mitgründer und Partner Tobias Zehnder erklärt im Interview mit Werbewoche.ch, weshalb dieser Schritt ausgerechnet jetzt erfolgt.

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Werbewoche.ch: Tobias Zehnder, Webrepublic engagiert sich neu auch im Bereich der klassischen Mediaplanung. Wie lange tragen Sie sich schon mit dem Gedanken?

Tobias Zehnder: Die Idee, in diesen Bereich einzusteigen, ist für mich sehr natürlich aus der Entwicklung von Webrepublic heraus entstanden: 2009 haben wir mit Suchmaschinenmarketing begonnen. Seither hat sich in der Branche extrem viel getan, ständig kommen neue Technologien und Plattformen auf den Markt. Parallel dazu wachsen auch wir kontinuierlich weiter und vergrössern unser Serviceangebot. Unser Anspruch als Firma ist, unseren Kunden die besten Marketing- und Kommunikationslösungen zu bieten. Und diese sehen wir in der Schnittstelle von Kreation, Media und Technologie. Die Ausdehnung auf 360° Media ist für uns der logische nächste Schritt: Digitale Mediaplanung auf Google, Facebook und Co. bieten wir schon lange an, in den letzten zwei Jahren haben wir bei einzelnen Kunden damit begonnen, ihre Gesamtetats zu betreuen. Dieses Angebot lancieren wir jetzt offiziell.

 

2020 ist nicht unbedingt das Jahr «boomender» Media-Etats, insbesondere in Bezug auf klassischere Medien wie Print und lineares TV. Ihr digitales Kerngeschäft läuft dafür, nehme ich an, ziemlich gut. Da frage ich mich: Wieso wagen Sie ausgerechnet jetzt den Sprung in eine neue Geschäftssparte?

Im Fokus dieser Entscheidung stehen unsere Kunden: Wir glauben daran, dass es für sie einen grossen Mehrwert darstellt, wenn wir ihnen alles aus einer Hand anbieten können. Anstatt mit vielen einzelnen Partnern wie einer Kreativagentur, Digitalagentur und Mediaagentur zu arbeiten, reduzieren wir mit unserem Angebot die Schnittstellen für sie. Wir decken die gesamte Customer Journey ab – vom Plakat an der Tramstation bis zum Erlebnis auf der Website.

In der aktuellen Situation sind Medien wie Out-of-Home oder Kino natürlich nicht die meistgebuchten Werbeplätze. Trotzdem sehen wir darin grosses Potenzial. Out-of-Home und Digital-out-of-Home sind – neben Onlinekanälen – das letzte grosse Massenmedium mit einer immensen Reichweite in der gesamten Bevölkerung. Auch TV gehört weiterhin zu den zentralen Werbekanälen. Und: Die programmatische Buchung von Fernsehwerbung wird immer wichtiger – dort können wir unsere Erfahrung im Digitalen gezielt einsetzen.

 

Möchten Sie Ihr neues Angebot bestehenden Kunden als Ergänzung offerieren – oder möchten Sie auch Kunden «exklusiv» für Media-Dienstleistungen gewinnen?

Unser Credo ist und bleibt «Digital first», deswegen ist das Media-Angebot in erster Linie als Ergänzung zu unseren digitalen Services zu sehen. Wir sind überzeugt, dass Kampagnen die digitale Komplexität abbilden müssen, bevor sie in traditionelle Medien verlängert werden – nicht umgekehrt. Es stellen sich fragen wie: Was sehen potenzielle Kundinnen und Kunden, wenn sie im Anschluss an ein TV-Werbung das Produkt googlen? Welche Anschlusskommunikation nehmen Userinnen und User auf Social Media wahr? Welchen Content brauchen wir, um das gewonnene Interesse optimal abschöpfen? Solche aus Onlinekampagnen gewonnenen Daten setzen wir gezielt für die Optimierung klassischer Kanäle ein.

Mit unseren bestehenden Kunden sind wir bereits in intensiven Gesprächen über die neuen Möglichkeiten. Erste Projekte haben wir in diesem Jahr schon umgesetzt. Wir sind aber auch dabei, neue Kundenbeziehungen aufzubauen mit ambitionierten Unternehmen, die Lust auf innovative Werbeprojekte haben.

 

Wie steht Ihr neues Angebot in Relation zur Partnerschaft mit Wirz, die Sie erst vor einigen Wochen verkündet haben? Der Weg scheint ja hinzugehen zu einem «Full Service»-Netzwerk mit Digital, Media, Kreation …

Von einem Netzwerk würde ich jetzt schon nicht sprechen. Aber ja, wir bieten einen Full Service an, weil sich klassische und digitale Werbung nicht mehr trennen lassen. Relevant ist, dass das Budget dort eingesetzt wird, wo sich die Zielgruppe befindet. Diese digitalen Medienbudgets betragen heute meist mehr als 50 Prozent des Gesamtwerbebudgets von Unternehmen. Daher macht es Sinn, auch die Planung der traditionellen Medien anzubieten.

Wir wollen in allen Bereichen die beste Qualität gewährleisten, durch die Partnerschaft mit Wirz haben wir Zugriff auf ihre legendäre Kreativkompetenz. Für den Ausbau auf 360° Media holen wir einen Teil des Know-hows extern durch neue Mitarbeitende mit Erfahrung in klassischer Werbung. Den anderen Teil decken wir intern mit Teams in den Bereichen Programmatic Advertising, Social Media und Kreation bereits ab. Da künftig alle diese Spezialistinnen und Spezialisten zum gleichen Media-Team gehören, profitieren sie vom laufenden Wissensaustausch.

 

Wo sehen Sie die stärkste Konkurrenz im Bereich Media? Bei unabhängigen, spezialisierten Playern oder bei den grossen Networks respektive deren Schweizer Dependancen?

Die Branche ist in der Schweiz ja nicht gerade riesig, entsprechend haben wir uns gleich beide Bereiche vorgenommen: Wir sind mit unserem digitalen Fokus defacto bereits jetzt die grösste unabhängige Schweizer Mediaagentur und stärken diese Positionierung nun durch das Full-Service-Angebot. Gleichzeitig bedeutet das, dass wir für «netzwerkmüde» Auftraggeber spätestens jetzt eine spannende Alternative sind. Diese Karte werden wir aktiv spielen.

Jung von Matt Limmat schafft es mit Zügelkisten auf die Eurobest-Shortlist

Eurobest, der Award der europäischen Kreativbranche, hat am Montag die Shortlist bekanntgegeben. Mit den Zügelkisten für die Mobiliar schafft es Jung von Matt Limmat gleich zwei Mal auf die Shortlist.

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Rund 377 Einsendungen aus 23 europäischen Ländern befinden sich auf der Shortlist des Eurobest Festival of Creativity. Die meisten Shortlist-Projekte stammen aus Schweden, Frankreich und Belgien. Als einzige Schweizer Agentur hat es Jung von Matt Limmat mit der Jugendkampagne «Moving Box Furniture» für die Mobiliar auf die Shortlist in den Kategorien «Design» und «Industry Craft» geschafft.

Am Montag wird auf der Eurobest-Website bekanntgegeben, welche Projekte mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet werden. Am 10. Dezember wird der Präsident Jury zudem den Gewinner des Grand Prix sowie des Sonderpreises auf der Eurobest-Unwrapped-Website bekannt geben.

Epica Awards 2020: Sechs Schweizer Einreichungen auf der Shortlist

Die Epica-Jury hat – per Online-Voting – entschieden. Von rund 1980 Projekten aus 59 Ländern haben es sechs Schweizer Einreichungen von Havas Village Geneva, Jung von Matt Limmat und Heimat Zürich auf die Shortlist der Epica Awards 2020 geschafft

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Dieses Jahr habe es weniger Einreichungen als sonst gegeben, heisst es auf der Homepage der Epica Awards. Dennoch sind es mehr, als man erwartet hätte. Russland hat mit 123 die meisten Einreichungen, dicht gefolgt von Deutschland mit 121. In Bezug auf die Netzwerke sind vor allem Wunderman Thompson und BBDO zahlreich vertreten.

Aus den Schweizer Einreichungen haben es Havas Village Genva, Heimat Zürich und Jung von Matt Limmat – wie auch bereits beim Eurobest – auf die Shortlist geschafft. Die nominierten Einreichungen werden ab Mittwoch in einer nächsten Online-Voting-Runde von der Grand Jury bewertet.

Gold- und Grand-Prix-Gewinner werden während einer Spezial-Online-Zeremonie am 17. Dezember ausgezeichnet. Die Silber- und Bronze-Gewinner werden am 18. Dezember auf der Homepage von Epica Awards bekanntgegeben.

Epica Awards 2020 Shortlist: Schweizer Agenturen
Agentur Kategorie Auftraggeber Kampagne
Havas Village Geneva Media Innovation – Traditional Media Canal+ Waiting Wins
Havas Village Geneva Promotions & Incentives Canal+ Waiting Wins
Jung von Matt Limmat Media Innovation – Alternative Media Die Mobiliar Moving Box Furniture
Jung von Matt Limmat Promotions & Incentives Die Mobiliar Moving Box Furniture
Jung von Matt Limmat Product Design Die Mobiliar Moving Box Furniture
Heimat Zürich Financial Services Bank Cler Wedding Speech
Quelle: Epica Awards

Steve Carell zeigt, worum es bei Weihnachten wirklich geht

Normale Massnahmen – und auch normale Weihnachtsgeschenke – greifen in diesem pandemiegeprägten Jahr einfach nicht. Steve Carell, oder besser gesagt der Weihnachtsmann, hat dies ebenfalls erkannt.

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Im aktuellen Weihnachtsspot der Comcast-Marke Xfinity ruft der Weihnachtsmann zum Notfall-Zoom-Meeting, nur um seinen helfenden Elfen in letzter Minute mitzuteilen, dass die «üblichen» Geschenke es in diesem herausfordernden Jahr einfach nicht bringen werden. Etwas anderes muss her, und zwar am besten gestern. Sobald sich der Chef ausgeloggt hat, macht sich Panik breit und die Elfen beginnen fieberhaft, nach Alternativen zu suchen.

Schlussendlich hat einer der Elfen die zündende Idee: Alle Familienmomente, die das besinnliche Fest ausmachen, werden eingefangen, verpackt – und Corona-konform per Drohne verteilt. Der Weihnachtsmann bleibt bis zum letzten Moment kritisch, wird am Ende aber doch überzeugt. Es sind nämlich die kleinen Dinge, die wichtig sind – sowie auch das Zusammensein und der Glauben an das Gute.

 

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