Petra Jenner wird General Manager Schweiz und Osteuropa bei Salesforce

Zum neuen Geschäftsjahr stellt sich Salesforce Schweiz neu auf. Petra Jenner übernimmt ab sofort als General Manager Schweiz von Blaise Roulet, der seit 2015 für die Leitung des hiesigen Markts verantwortlich war. Blaise Roulet übernimmt bei Salesforce aus der Schweiz heraus die Rolle des EMEA Head of Strategic Customers.

Petra Jenner folgt ab sofort als General Manager Schweiz auf Blaise Roulet, der bei Salesforce aus der Schweiz heraus die Rolle des EMEA Head of Strategic Customers übernimmt.

Petra Jenner behält darüber hinaus die Leitung der Region Osteuropa, die sie bereits 2020 innehatte. Sie ist seit fünf Jahren für Salesforce tätig und bekleidete verschiedene Management-Positionen in Europa, zuletzt die Rolle als General Manager and Senior Vice President EMEA Emerging Markets.

Vor ihrem Wechsel zu Salesforce war Jenner sieben Jahre lang Country Manager bei Microsoft in Österreich und bei Microsoft in der Schweiz. Weitere Stationen ihrer Karriere waren unter anderem Check Point Software, Informix Software und Sybase. Sie bringt insgesamt mehr als 25 Jahre an Erfahrung in der Technologie-Branche mit.

Blaise Roulet habe in den vergangenen sechs Jahren den Ausbau des Salesforce Geschäfts in der Schweiz massgeblich vorangetrieben, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. Vor seinem Einstieg bei Salesforce hatte er das Beratungsunternehmen Salesconquest gegründet, das zum primären Salesforce-Partner in der Schweiz wurde und das Blaise Roulet dann an Isobar/Dentsu verkauft hat. Sein Gründer-Know-how werde er künftig auch in einer zusätzlichen Funktion in den Private Equity Bereich bei Salesforce einbringen.

Art.i.schock zeigt für DLV den Nutzen der Logopädie bei Corona

Die Logopädie hat sich als wichtiger Baustein bei der Erholung von einer schweren Covid-19-Erkrankung erwiesen. Darauf weist der Berufsverband DLV im Rahmen des Europäischen Tags der Logopädie vom Samstag hin. Konzipiert und umgesetzt wurde die Kampagne von der Zürcher Agentur Art.i.schock.

Logopädie ist mehr als Aussprachetherapie für Schulkinder. Sie deckt ein breites Spektrum von Angeboten für jedes Alter ab. Auch in der Corona-Pandemie zeigt sich ihr Nutzen, schreibt der Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband DLV.

Neben den bekannteren, corona-typischen Langzeitsymptomen tritt nach einer Intubation ein weiteres Problem auf: Der Beatmungsschlauch kann zu Schluck- und Stimmstörungen führen. Eine der ersten Massnahmen nach Entfernung des Schlauchs ist deshalb eine entsprechende Abklärung durch klinisch tätige Logopädinnen oder Logopäden. Oft dürfen Patientinnen und Patienten noch nicht essen oder trinken, vielfach beinträchtigen beschädigte Stimmbänder die Stimme. Die Symptome können während längerer Zeit auftreten und erschweren damit die Rückkehr in den Alltag zusätzlich. Eine logopädische Therapie zeigt grosse Erfolge und trägt zu einer Verkürzung des Spitalaufenthalts und damit einer Kostensenkung bei. Dies ist nicht neu, hat aber mit Covid-19 und der gestiegenen Anzahl beatmeter Personen an Bedeutung gewonnen.

Der Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband DLV stellt deshalb den Europäischen Tag der Logopädie am Samstag unter das Motto «Logopädie bei Covid-Patienten». Für die Informations-Kampagne auf Social-Media-Kanälen und der Website wurde der DLV von Art.i.schock beraten und unterstützt. Die Agentur begleitet den DLV seit vergangenem Jahr in der Kommunikation.


Verantwortlich beim DLV: Bérénice Wisard (Präsidentin), Edith Lüscher (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Art.i.schock: Patrizia Tanner (Konzept, Beratung), Yasmin Cilasin (Grafik).

Kommunikationsdienst Slack mit starkem Wachstum

Der Trend zur Heimarbeit in der Corona-Krise hat dem Bürokommunikationsdienst Slack im vergangenen Jahr starke Geschäftszuwächse beschert.

Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent auf 902,6 Millionen Dollar, wie die Firma am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Im vierten Quartal 2020 wuchs der Umsatz um 38 Prozent auf 250,6 Millionen Dollar.

Slack kam die hohe Nachfrage nach Büro-Software in der Corona-Pandemie zugute. Firmenchef Stewart Butterfield sprach von einer beispiellosen Beschleunigung des digitalen Wandels.

Geld verdienen liess sich damit bislang jedoch nicht. Im Gesamtjahr machte Slack einen Verlust von 300,4 Millionen Dollar. Im vierten Quartal fiel das Minus mit 82,0 Millionen Dollar immerhin etwas niedriger aus als vor einem Jahr. (SDA)

Intrinsische Motivation ist im Marketing effektiv

Marketing-Kampagnen müssen eher die intrinsische Motivation von Konsumenten ansprechen als den Fokus auf Belohnungseffekte legen. Werbung soll also vor allem die Geschichten von Menschen erzählen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung aus einem inneren Antrieb heraus in Anspruch nehmen und nicht, weil sie sich etwas Bestimmtes davon versprechen. Das zeigt eine Studie der University of Sydney. Vor allem bei Kampagnen für die Corona-Impfung sei dieses Wissen den Forschern zufolge hilfreich.

Werbekampagnen müssen den eigenen Antrieb von Konsumenten ansprechen und den Grund für den Kauf erklären können. (Symbolbild)

Die intrinsische Motivation ist im Marketing sehr wichtig. Dabei sprechen Werbetreibende die Emotionen der Konsumenten an und setzen auf ihren inneren Antrieb. Das ist vor allem entscheidend, wenn die Werbung eine Geschichte erzählt. Kunden finden so heraus, was sie persönlich zu einem Kauf animiert. Sie haben so eine aktive Rolle und eine stärkere Affinität zu den Produkten. Dagegen wirken Belohnungseffekte, also die extrinsische Motivation, oft sehr aufgesetzt und unauthentisch», erklärt Marketing-Experte Felix Murbach im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

 

Über fünf verschiedene Untersuchungen haben die Forscher analysiert, welche Motivationen in einer Kampagne die grösste Wirkung zeigen. In einer Studie haben sie beispielsweise 163 Teilnehmenden Satz für Satz eine Geschichte gezeigt, in der die persönliche Motivation der Hauptfigur deutlich war. Über die fünf Analysen hat sich gezeigt, dass Menschen bei solchen Kampagnen aufmerksamer sind und sich mehr mit dem Angebot identifizieren als bei blossen Versprechen einer Belohnung.

Potenzial für Corona-Impfung

Kampagnen, die intrinsische Motivation ansprechen, sind vor allem in bestimmten Marketing-Bereichen effektiv, wie etwa bei Spendenaufrufen. Auch bei Werbung für die Corona-Impfung sei diese Methode vielversprechend. Laut Studienleiter Tom van Laer sollten darin Menschen zu sehen sein, die sich aus eigenem Antrieb impfen lassen, zum Beispiel, um ihre Familie zu schützen. «Versteht das Publikum die intrinsische Motivation der Charaktere, überträgt sie sich besser auf das Publikum», so van Laer. (pte)

Rod lanciert Kampagne zum Relaunch von Annabelle

Die Frauenzeitschrift Annabelle ist nach wechselnden Besitzverhältnissen im Aufbruch. Das Magazin wurde einem umfassenden Relaunch unterzogen. Die aktuelle Launchkampagne von Rod Kommunikation soll das Selbstverständnis der neuen Annabelle im Markt kommunizieren.

Mit dem Relaunch positioniert sich das Magazin neu und will Lifestyle und Mode wieder mehr mit gesellschaftspolitischen Themen verbinden. Kurzum, Annabelle ist längst mehr als nur «belle», sie soll wieder politischer werden und Haltung zeigen.

Das Magazin soll auch bei bestehenden Leserinnen und Lesern in frischem Gewand präsentiert werden. Ausserdem sollen Bekanntheit, Image, Relevanz sowie die Leser*innenzahlen gesteigert werden. Die neue Annabelle erscheint erstmals am Freitag, der Relaunch wird mit der von Rod Kommunikation entwickelten Kampagne begleitet. Im Zentrum dieser neuen Kampagne stehen User*innen, die aufzeigen, wofür die neue Annabelle steht und was Frauen alles sein können. Aus mehr als 300 Einsendungen wurden 20 Bilder für die Kampagne ausgewählt: Von Annaboss über Annabefreit bis hin zu Annanofucksgiven.

Mit der Frauenbefragung «Annajetzt» von Sotomo und Annabelle, lieferte das Magazin eine Woche vor dem Weltfrauentag ein umfassendes und in den Medien breit besprochenes Stimmungsbild der Frauen im Jahr 2021 (Werbewoche.ch berichtete). Die Ergebnisse haben Annabelle im Vorhaben, ein Frauenmagazin für alle Frauen in ihrer ganzen Vielfalt zu sein, noch einmal bestärkt.


Verantwortlich bei Annabelle: Jacqueline Krause-Blouin, Kerstin Hasse, Brigit Langhart. Konzeption, Kreation und Realisation: Rod Kommunikation. Media: Medienart. Lithografie: NC. Fotografin: Diana Pfammatter. Styling, Hair & Makeup: Martina Loepfe, Daniela Koller. Producer: Martin Berz. Studienpartner: Sotomo.

Die Ostschweiz erscheint im neuen Gewand

Die regionale Onlinezeitung Die Ostschweiz erscheint ab sofort in einem völlig erneuerten Design, das die Bedürfnisse der Leserschaft erfüllen soll. Für Konzept und Umsetzung zeichnet Ammarkt verantwortlich, die technische Umsetzung liegt weiterhin bei GoEast.

Die Ostschweiz als regionales Medium für die Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden erschien in der Onlineausgabe seit dem Start im April 2018 bis auf wenige Anpassungen grafisch weitgehend unverändert. Nun hat Ammarkt eine umfassende Neugestaltung realisiert.

Der neue Auftritt setzt stärker auf das Bild und gibt den einzelnen Beiträgen mehr Luft und Raum. Die angepasste Schriftart soll für eine erhöhte Lesefreundlichkeit sorgen. Das Layout trägt nun auch stärker dem Umstand Rechnung, dass die Ostschweiz mehr Magazin als Newsmedium ist und auf Hintergründe, Vertiefungen, Analysen und Kommentare setzt. Unaufgeregt, übersichtlich und schnell erfassbar war die Zielsetzung der Neugestaltung.

Schwerpunkt bleibt derselbe

Nach wie vor steht die Beleuchtung von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Zentrum. Die Aktualität in der Region wird neu in einem Live-Feed wiedergegeben, der im Sinne einer laufenden Chronik einen schnellen Überblick über die Ereignisse bietet. Ergänzend setzt die erneuerte Zeitung auf wechselnde Themenjournale mit Artikelsammlungen, beispielsweise rund um Genuss, Lifestyle oder Mobilität.

Geografisch weitreichender

Gleichzeitig öffnet sich Die Ostschweiz punktuell auch geografisch. Die Ostschweiz bleibt der Anker. Daneben sollen aber im Sinn einer Horizonterweiterung künftig auch vermehrt Stimmen, Ideen und Inspirationen von Autoren aus anderen Landesteilen einfliessen. Damit trägt das Medium auch der Tatsache Rechnung, dass immer Menschen aus anderen Regionen der Schweiz zur Leserschaft gehören.

Im Januar 2021 hat die Onlinezeitung laut eigenen Aussagen mit rund 400’000 einzelnen Lesern den Höchststand ihrer Geschichte erreicht. Das im Februar 2020 lancierte Printmagazin, das sechs Mal im Jahr erscheint, verzeichne ebenfalls einen schnellen Abonnentenzuwachs.

Tanya König wird Partnerin von Riverside Productions

Die Moderatorin, TV-Host und Produzentin Tanya König und Riverside Productions schliessen sich zusammen, um neue Bewegtbild-Angebote zu entwickeln. Nach verschiedenen bereits gemeinsam realisierten Projekten werden Riverside Productions und Tanya König die Entwicklung innovativer Video-, Web-TV- und Multimedia-Formate gemeinsam forcieren.

Tanja Hollenstein und Tanya König spannen bei Riverside Productions nun definitiv zusammen.

Die Nachfrage nach den Dienstleistungen der noch jungen Produktionsfirma habe gemäss Riverside Productions in den vergangenen Monaten enorm zugenommen. Die Besonderheit des Angebots sei die strategisch fundierte Beratung für die Nutzung digitaler Bewegtbild-Medien, verbunden mit der effizienten Arbeitsweise des Lean-Producings.

«Wir freuen uns sehr, mit Tanya König eine äusserst versierte und begabte Produzentin und Kennerin der digitalen Bewegtbild-Produktion sowie -Distribution an Bord zu haben. Damit können wir unser Angebot optimal weiterentwickeln», freut sich Tanja Hollenstein. «Ich bin überzeugt, dass gerade in der aktuellen Zeit, die mehr und mehr nach digitaler Interaktion fordert, unser Angebot attraktiv ist», erklärt Tanya König ihr Engagement für Riverside Productions. «Das Besondere ist die Einbettung der Produktion in die strategische Entwicklung. Das ist da, wo ich ansetzen möchte und das Potenzial für die Klienten von morgen sehe.»

Producerin Trenary Guerrero weiteres Team-Mitglied

Riverside Productions ergänzt das Team ausserdem mit der Produzentin Trenary Guerrero, die über breite Erfahrung in Produktionen als Videografin und Grafikerin verfügt.

TBS für Ernst Schweizer: Das kann nur ein echter Schweizer

Schweizer hat vor 50 Jahren den modularen Briefkasten erfunden – und war mit der digitalen Paketbox vor fünf Jahren seiner Zeit gleich nochmal voraus. Über eine Million Exemplare des Originals prägen heute die Schweiz und ihre Architektur. TBS hat den selbstbewussten Auftritt dazu entwickelt.

Jedes Kind kennt ihn. Und doch ist nur den Wenigsten bewusst, dass der modulare Briefkasten von der Firma Schweizer kommt – und Nachahmer gibt es inzwischen einige. TBS macht es sich mit der neuen Kampagne zum Ziel, das Produkt zeitgemäss zu interpretieren und darüber auch die Marke Schweizer wieder stärker in den Fokus zu rücken. Der unbestrittene Hero ist dabei das Produkt selbst, das mit dem Milchkästli und der smarten Paketbox in der heutigen «Päckliflut» aktueller und relevanter ist denn je.

Das Schweizer Original

Das Design des Produkts ist zeitlos, die modulare Bauweise nachhaltig und langlebig – und mit der digitalen Paketbox ist die innovative Lösung zum E-Commerce gelungen. Diese Kombination würden nur Briefkästen von Schweizer für sich beanspruchen können. Und so wird mit der Klammer «Das Original.» die Rolle als Marktführer und Innovator behauptet.

Selbstbewusste Headlines nehmen die Qualitäten auf und spielen mit den Attributen des Originals. Visuell orientiert sich die Kampagne am minimalistischen Produktdesign – Produkt und Hintergrund gehen Ton in Ton und spiegeln gleichzeitig das neu definierte Farbspektrum der Marke Schweizer wider.

Vorbote zum neuen Markenauftritt

Die Kampagne ist ganzheitlich konzipiert und wird konsequent über alle Kanäle gespielt. Web-Banner, Printanzeigen und Architekten-Mailings animieren dazu, die neu konzipierte Website Original.ernstschweizer.ch auszutesten. Zudem wird der Vertrieb mit den adäquaten Verkaufsunterlagen zum Original ausgestattet.

Gleichzeitig trägt die Kampagne erstmals das neu entwickelte Erscheinungsbild der Marke Schweizer kanalübergreifend nach aussen.

Kunde: Ernst Schweizer. Verantwortliche Agentur: TBS Marken Partner. Realisation Website und Banner: Stierli Digital Solutions.

Rekordteilnahme beim ADC Young Creatives Award 2021

Am Mittwoch wurde der ADC Young Creatives Award mit Briefinggeber McDonald’s Schweiz juriert. Mit 94 Einreichungen von 52 Teams verzeichnet der Nachwuchswettbewerb 2021 eine Rekord-Teilnahme. Die Shortlists und Gewinner-Teams werden gestaffelt in der kommenden Woche bekanntgegeben.

Die ADC-Jury 2021 beim Zoom-Meeting.

Die 52 Teilnehmerteams der 14. Ausgabe des Nachwuchswettbewerbs hatten eine spannende Aufgabe des diesjährigen Hauptsponsors «McDonald’s Schweiz» zu bewältigen: Die neue «Mobile Order & Pay»-Funktion bei der relevanten Zielgruppe bekannt zu machen und diese zu motivieren, erste Erfahrungen mit der neuen Bestell- und Bezahlfunktion zu machen.

Zur diesjährigen Jury unter der Leitung von Jury-Chairman Philipp Skrabal (ADC Vize-Präsident) gehörten neben Stijn Heytens und David Smadja von McDonald’s auch Ralph Trossmann (Dialog Marketing Solutions bei der Post), Peer Kleinfeldt (Key Account Manager bei APG|SGA), Sandro Kolbe (Projektleiter Medienpartnerschaften & Events bei Ringier, Blick-Gruppe), Derya Tuna (Executive Producer bei Tuna Production und Vorstandsmitglied bei Swissfilm Association) und Cristina Tonitto (Head Marketing Communication bei Keystone-SDA-ATS) sowie ADC-Geschäftsführerin Gioia Bozzato und die Member Barbara Hartmann, Rob Hartmann, Hanja Heuss, Andy Lusti, Michelle Nicol, Sandy Pfuhl, Raul Serrat, Julia Staub, Manuel Wenzel, Marco Zimmerli und Martin Zimper.

Die Shortlists der einzelnen Kategorien werden ab dem kommenden Montag täglich publiziert, die Gewinner-Teams erfahren am Freitag, den 12. März 2021, von ihrem grossen Erfolg.

Richnerstutz: Not macht noch erfinderischer

Im Rahmen der Coronakrise hat Richnerstutz aus der Not eine Tugend gemacht, die Kundenstrom-Kontrolle CountMe entwickelt und innert weniger Tage in ganz Europa ausgerollt. Dass man aber auch innovativ sein kann, um mit Kunden weiterhin in Kontakt zu bleiben, soll die neuste Aktion des Unternehmens zeigen.

Wie kann man kosteneffizient auffallen und die eigene Vielseitigkeit nachhaltig aufzeigen? Als Antwort auf diese Fragen hat Richnerstutz ein besonderes Mailing entwickelt, welches das herkömmliche Babuschka-Auspack-Prozedere aushebelt – keine Box in der Box.

Die hauseigene Kreationsabteilung hat viele Ideen ausgearbeitet, doch das Konzept eines Fächers, wie man ihn vom Pantone-Farbfächer kennt, hat schlussendlich überzeugt. Sämtliche Kompetenzen, wichtige Referenz-Projekte sowie weitere interessante Informationen über die Firma, sollen durch die Neuinterpretation des bekannten Hilfsmittels kreativ vermittelt werden.

Eine eigens produzierte Verpackung aus Schicht für Schicht verklebtem Wellkarton soll den Inhalt sicher zum Adressaten bringen. Mit dem Aufklappen der Box lädt der Slogan «Für jede Situation die passende Lösung» zum Entdecken des Inhaltes ein. Der Empfänger findet darin den «Kompetenzfächer», der die umfangreichen Fähigkeiten von Richnerstutz aufzeigt, und einen inhouse produzierten persönlichen «Door Opener» als Give-away.

SRF-Radionachrichten senden ab Dezember aus Zürich

Die Radionachrichten des Schweizer Radio und Fernsehens SRF werden am 1. Dezember erstmals aus Zürich und nicht mehr aus Bern gesendet. Diese Woche haben die Bauarbeiten für die neuen Studios im Leutschenbach begonnen.

Eingebaut werden aktuell drei Studios im bereits bestehenden News- und Sportcenter des Leutschenbachs, wie SRF-Direktorin Nathalie Wappler am Donnerstag an einer Medienkonferenz bekannt gab. Von hier werden künftig auch die Radionachrichten und SRF 4 News gesendet.

Rund 70 Mitarbeitende werden dafür von Bern nach Zürich verschoben. Die Bauarbeiten seien wegen Corona natürlich erschwert, sagte Wappler. Damit sich die Anwesenden möglichst wenig mischen würden, werde auch nachts gearbeitet.

Der Standort Zürich soll zum «Zentrum für Aktualität und digitale Entwicklung» werden. In Bern bleiben die Redaktionen für Hintergrund und Analyse, darunter auch das «Echo der Zeit».

«Technische Komplexität unterschätzt»

In diesem bereits bestehenden News- und Sportcenter lief bisher allerdings wenig nach Plan. Eigentlich sollte bereits seit November 2019 aus diesen neuen Studios fürs Fernsehen gesendet werden, doch die Technik läuft immer noch nicht wie gewünscht.

«Die technische Komplexität dieses Projekts wurde Anfangs unterschätzt», räumte Wappler ein. Erste Sendungen aus diesem Studio seien nun «frühestens Mitte Jahr» möglich.

Baustart für die «Radio Hall»

Auch das zweite grosse Bauprojekt von SRF, die «Radio Hall», ist mittlerweile angelaufen. Seit Anfang Februar wird im Leutschenbach am Ersatz für das Zürcher Radiostudio Brunnenhof gebaut.

Der Umbau einer Halle für Betriebsfahrzeuge zur «Radio Hall» dürfte rund ein Jahr dauern, also bis Februar 2022. Danach werden bis Ende August 2022 die Redaktionen von Radio SRF 1, SRF 3, Virus und Musikwelle schrittweise hierhin verlegt.

Die Stadt Zürich wird das leerstehende Radiostudio Brunnenhof anschliessend mieten und darin ein Schulhaus einrichten. (SDA)

Off The Record 3: Videopodcast mit Regula Bührer

Off the Record ist der Videopodcast für die Fachmagazine m&k und Werbewoche.ch. Chefredaktorin Anna Kohler fühlt ausgewählten Gästen in persönlichen Gesprächen auf den Zahn.

Off the RecordSie ist ein Vorbild für junge Frauen, die am Anfang ihrer Karriere stehen: Regula Bührer, Mitgründerin der Agentur Rod, Autorin des Buches «Frauenarbeit», zweifache Werberin des Jahres und neu auf dem Advisory Board der «Equal Voice»-Initiative von Ringier, spricht im Videopodcast von m&k und Werbewoche mit Anna Kohler Klartext.

Zum Artikel auf Werbewoche.ch.


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