Kursaal Bern und Habegger eröffnen Streaming Studio

Der Kursaal Bern bietet neu mit seinem Technikpartner Habegger ein professionelles Streaming-Studio für Produktionen an. Auf 84 Quadratmetern gibt es moderne Technik für erfolgreiche Events. Damit will der Kursaal Bern weiter seine Kompetenz bei Veranstaltungen und Events unterstreichen – egal, ob der Anlass physisch, hybrid oder digital durchgeführt wird.

Zwei fest installierte Kameras, drei verschiedene Hintergründe, Schutzwände aus Glas, Stream auf Kundenplattformen, Medienserver für die Bildmischung und zwei Techniker vor Ort sind nur einige Punkte im neuen Grundpaket für das Streaming Studio Kursaal Bern. Der Pauschalpreis, nach Dauer gestaffelt, soll eine transparente und einfache Planung von attraktiven Anlässen erlauben.

Der Kursaal Bern verfügt neben seinem neuen Streaming Studio über zahlreiche Räumlichkeiten, in denen physische, hybride und digitale Anlässe umgesetzt werden können. Das ermöglicht eine grosse Flexibilität, da die Anlässe immer an die aktuell geltenden Bedingungen angepasst werden können.

Kampagnen-Teams sollten Social-Media-Pausen einlegen

Betreiber sozialer oder politischer Social-Media-Kampagnen müssen gelegentlich im Netz Pausen einlegen, um nicht vom Stress durch Hasskommentare emotional zermürbt zu werden. Wenn sich einzelne Mitglieder einer Organisation bei der Social-Media-Kommunikation abwechseln, hält die Kampagne länger an und ist auch erfolgreicher, so eine Studie der University of Bath.

Eine englische Studie besagt, dass eine Auszeit von Hasskommentaren Energie zurückgibt und einen nachhaltigeren Effekt schafft. (Symbolbild: Unsplash)

«Pausen sind nicht nur für die emotionale Erholung von Kampagnen-Betreibern wichtig, sondern auch für die Standpunkte, die sie vertreten. Zu intensive Nutzung von Social Media sorgt dafür, dass Menschen immer nur einen Bezugsrahmen haben, wodurch Filterblasen entstehen. Durch das Durchatmen können sie mit besserer Kritikfähigkeit und psychischer Hygiene wieder an die Arbeit gehen», erklärt Medienpsychologe Jo Groebel vom Deutschen Digital Institut im Interview mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Die Forscher haben für die Studie als Beispiel die britische Kampagne «No More Page 3» untersucht. Die 2012 begonnene Kampagne hatte das Ziel, die Zeitung The Sun zur Entfernung der Nacktbilder von Frauen zu bewegen, die seit 1970 regelmässig auf der dritten Seite zu sehen waren. Trotz massiver Anfeindungen auf Social Media hat die Kampagne im Jahr 2015 tatsächlich ihr Ziel erreicht. Wichtig dafür waren laut den Forschern regelmässige Auszeiten vom Social Web.

Profile zeitweise gelöscht

Mitglieder der Kampagne haben regelmässig ihre Social-Media-Profile nicht besucht oder sie sogar zeitweise komplett gelöscht. Dabei waren die Zeiträume unterschiedlich, manche waren nur für eine Stunde nicht mehr in sozialen Netzwerken aktiv, einige sogar mehrere Wochen. Das hat nicht nur ihnen selbst geholfen, sondern auch ihrer Aktion. Die Pausen haben sie emotional gestärkt und ihnen Energie gegeben. Ausserdem hat sich das Verhältnis zwischen den Kampagnen-Betreibern verbessert, weil sie Verständnis für die Auszeiten gezeigt haben.

Um die Dynamik der Social-Media-Aktion nicht zu stören, haben die Betreiber sich mit ihren Pausen abgewechselt. So waren immer einzelne Akteure auf Plattformen wie Twitter aktiv, während die anderen sich Offline-Aufgaben zuwendeten. Diese Arbeitsteilung hat das langfristige Überleben der Kampagne gesichert. Auch wichtig war laut den Wissenschaftlern, dass die Betreiber besonders viel Überzeugungsarbeit bei den schärfsten Angreifern geleistet haben. Dafür sei aber viel emotionale Kraft nötig, die nur durch Auszeiten erhalten bleibt. (pte)

Andy Was Right macht Beyer-Podcasts crossmedial erlebbar

Ende 2020 brachte Sir Mary den Uhrenmacher Beyer ins digitale Zeitalter. Neben Website und Sujets gehörten auch vier Podcast-Episoden zu den digitalen Touchpoints. Andy Was Right führt die Podcast-Serie 2021 weiter.

Andy Was Right produzierte bereits die vier Pilotfolgen unter dem Projektlead von Sir Mary (Werbewoche.ch berichtete). Dieses Jahr übernimmt der Content Newsroom an der Hardstrasse nun das komplette Handling der Podcast-Serie. Mehrere neue Episoden sind geplant. Die Talks finden Anklang – sowohl beim Publikum als auch bei Beyer.

«Wir sind zwar ein Traditionshaus, aber stets offen für neue Technologien. Beyer war beispielsweise schon früh auf Instagram präsent. Die Beyer-Talks sind nun ein weiterer Schritt, unsere Kundschaft auch durch die digitalen Kanäle zu informieren und faszinieren», erklärt Philippe Meyer, Marketingleiter bei Beyer.

Mehr als nur ein Soundfile

Neben Spotify und Apple Podcast trifft man die Beyer-Talks auch als Video-Snippets auf Social Media an. «Wir denken Content stets plattformübergreifend», sagt Leo Wehrli, Newsroom Lead bei Andy Was Right. «Einen Talk will man heute nicht mehr nur im Audio-Format konsumieren. Videos und Blogbeiträge gehören genauso dazu. Wir nennen das Podcast+.»

Jean-Claude Biver, Dieter Meyer, Aurel Bacs – Wenn René Beyer zum Gespräch einlädt, sind spannende Gäste garantiert. Wer alles über seine oder ihre Faszination mit der Zeit und ihren Messern sprechen wird, ist aber noch geheim.

CSL Immobilien, Ducati und PanoramaKnife neu im Portfolio von Flowcube

Die Agentur Flowcube Communications feiert das 20-Jahre-Jubiläum und startet mit drei neuen Kundenmandaten ins Jahr 2021.

Bei einer mehrstufigen Pitch-Präsentation setzte sich die Agentur gegen weitere Mitbewerber durch und ist seit Anfang Februar 2021 im Bereich Digital Marketing und Public Relations für drei Neubauprojekte von CSL Immobilien zuständig.

Auch die Schweizer Niederlassung der Motorradmarke Ducati setzt neu auf Flowcube. Das Mandat beinhaltet die Kommunikationsberatung sowie Media Relations in der Schweiz mit Schwerpunkt auf Brand PR und Product PR.

PanoramaKnife begann 2012 als Idee, das Panorama einer Bergkette auf der Klinge eines Brotmessers abzubilden. Inzwischen bietet PanoramaKnife über 120 verschiedene Berg- und Städtepanoramen auf unterschiedlichen Messern an. Flowcube übernimmt die Führung der Pressestelle und die Media Relations-Aktivitäten.

«Ich freue mich mit dem ganzen Team, das 20-Jahre-Jubiläum von Flowcube mit drei neuen Kundenmandaten einzuläuten», erklärt Alfredo Schilirò, CEO und Inhaber von Flowcube Communications. «Wir haben in den letzten Jahren unsere Kompetenzen im Bereich Digital Marketing und Social Media stark ausgebaut. Das war ein wichtiger strategischer Schritt für die Agentur. Wir merken, dass Kunden die Kombination und den daraus resultierenden Mehrwert von Brand PR, Corporate Communications und Digital Marketing aus einer Hand sehr schätzen. Bestes Beispiel dafür ist der Mandatsgewinn bei CSL Immobilien, wo wir uns gegen reine Digital Marketing Agenturen als PR-Agentur interdisziplinär durchgesetzt haben.»

Ginetta verleiht der PostFinance App einen neuen Look

Die Agentur Ginetta will mit der neuen PostFinance App Nutzern das Leben leichter machen. Durch eine intuitive Struktur behalten sie immer die Kontrolle über ihre Finanzen. Ausserdem sticht die neue App auch im Dunkeln mit einem frischen Farbkonzept hervor.

Die PostFinance App soll Nutzern das Gefühl geben, dass Bankprozesse nicht komplex und langwierig sein müssen. «Mobile Banking passiert meistens von unterwegs. Da hat man nicht viel Zeit. Deswegen wollten wir die App so effizient wie nur möglich gestalten», erklärt Martin von Siebenthal von Ginetta. Auf dem Homescreen werden nur die Aktionen angezeigt, die auch tatsächlich häufig genutzt werden wie Kontostand, Zahlungs- und Transferfunktion und Benachrichtigungen.

Banking App als digitales Aushängeschild

Mobile Banking spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Damit verändert sich auch die Bedeutung von Banking Apps. Für Banken werden sie zu einem wichtigen digitalen Aushängeschild. «Die App hebt sich nicht nur in der Benutzung, sondern auch optisch ab. Sie fühlt sich klar nach PostFinance an, ohne die Marke dabei zu prominent in den Vordergrund zu rücken», erklärt Jessica Müller, Designerin bei Ginetta. Ginetta hielt bewusst am bekannten PostFinance-Gelb fest und ergänzte es mit der Kontrastfarbe Petrol.

50 Shades of Petrol

Eine der wichtigen neuen Funktionen ist der Dark Mode, der es Nutzern ermöglicht, die App im Dunkeln angenehm zu bedienen. Doch statt dem üblichen Schwarz-Weiss, kamen unterschiedliche Schattierungen von dunklem Petrol zum Einsatz.

ADC YCA 2021: Die Nominierten in der Kategorie Direct

In der ersten Märzwoche wurde der ADC Young Creatives Award mit Briefinggeber McDonald’s Schweiz juriert. Nun folgt die schrittweise Bekanntgabe der Shortlist und Gewinnerteams. Nach den Kategorien Outdoor und Film werden nun die Nominierten in der Kategorie Direct bekanntgegeben.

Die 52 Teilnehmerteams der 14. Ausgabe des Nachwuchswettbewerbs hatten eine spannende Aufgabe des diesjährigen Hauptsponsors McDonald’s Schweiz zu bewältigen: Die neue «Mobile Order & Pay»-Funktion bei der relevanten Zielgruppe bekannt zu machen und diese zu motivieren, erste Erfahrungen mit der neuen Bestell- und Bezahlfunktion der McDonald’s App zu machen. Nun steht die Top 8 aus 20 Einreichungen in der Kategorie «Film» fest.

10 Einreichungen lagen der Jury ursprünglich vor, 11 wurden letztendlich bewertet: Für eine Einreichung aus der Kategorie Outdoor sah die Jury grössere Chancen auf eine Auszeichnung in der Kategorie Direct, die die Arbeit dann auch erhalten hat.

ADC Young Creatives Award 2021

Kategorie Direct

Projektname Einreichende
Das Warteschlangen-Erlebnis Nico Yang & Philip Meier
Dr Crave Case Gaston Filippo & Johnny Grubenmann
Big Mac-Popsocker Mara Schwegler & Dominik Locher
Burger-Namen Nico Yang & Philip Meier
Big-Mac-Popsocket – Mara Schwegler & Dominik Locher
Burger-Namen – Nico Yang & Philip Meier
Das Warteschlangen-Erlebnis – Nico Yang & Philip Meier
Das Warteschlangen-Erlebnis – Nico Yang & Philip Meier
Der Crave-Case – Gaston Filippo & Johnny Grubenmann

Mona und Mateo präsentiert den Mode-Kurier von Big

Die Basler Agentur Mona und Mateo präsentiert den neuen Mode-Kurier des Fashionstores Big in einer Social-Media-Kampagne.

Der Zürcher Fashionstore Big bleibt stets hungrig für neue Ideen und Moves. Um auch während der Corona-Pandemie der Zeit voraus zu sein, hat Mona und Mateo zusammen mit Big den «Big Fresh Delivery Service» ins Leben gerufen. Die Styles können im Menü ausgewählt und per Hotline bestellt werden. Danach wird die Ware per Velokurier bis vor die Haustür geliefert.

Die Kampagne soll den Premium-Anspruch von Big mit dem Streetvibe von Essenskurieren, die jede Nacht durch die City schwärmen, vereinen. Eine Welt, die auf Insta-Stories, Posts, Flyern und Schaufenstern zum Leben erweckt wird. Der Mode-Lieferdienst von BIig ist seit Montag im Einsatz.

 


Verantwortlich bei Big: Jean-Pierre Kuhn, Emanuel Teicher, Elvira Borbély. Verantwortlich bei Mona und Mateo: Nicole Waldis, Mona Fluri, Mateo Sacchetti. Fotografie: Sabina Bösch.

Ammarkt lässt Lumimart in neuem Licht erstrahlen

Mit einem Redesign will die St.Galler Agentur Ammarkt die hohen Ansprüche des Beleuchtungsexperten Lumimart untermalen.

«Wir haben unser Sortiment massiv erweitert und den Fokus auf die beliebtesten Stilrichtungen unserer Kundinnen und Kunden geschärft», führt Oliver Roth, CEO der Coop-Tochter Lumimart, aus. Entsprechend sollte das neue Erscheinungsbild den erhöhten Ansprüchen der Marke angepasst werden und deren Marktstellung untermauern.

Ammarkt, die bereits mit dem Rebranding des Coop-Einrichtungshauses Livique betraut war, hat eine klare und moderne Bildwelt für Lumimart definiert. Der mehrstufige Redesign-Prozess wurde mit der Einführung des neuen Logos lanciert.

In einem zweiten Schritt folgten die gesamte Prospektwelt sowie die Kommunikationsmittel am POS. Der roten Faden des reduzierten Bildstils soll Lumimart – auch für die Zukunft – vielfältige Möglichkeiten der visuellen Ausgestaltung bieten.


Verantwortlich bei Lumimart: Oliver Roth (CEO/Leiter Division Livique/Lumimart), Antonis Lambrinoudakis (Leiter Marketing und Beschaffung), Fatima Gmati (Leiterin Werbung). Verantwortlich bei Ammarkt: Maurizio Galassi (CD), Sandro Tissi (AD), Elhan Abduli, (Grafik), Benji Vegezzi (Text), Patrizia Galassi-Mazzucchelli (MD/Projektleitung), Roli Geiger (Beratung). Fotografie: Lorenz Cugini. Styling: Alex Wegener.

Pablo Schencke kehrt zu Thjnk Zürich zurück

Der Kreative Pablo Schencke kehrt als Executive Creative Director, Partner und Mitglied der Geschäftsleitung zu Thjnk Zürich zurück. Dort wird er gemeinsam mit Agentur-Mitgründer Alexander Jaggy die Kreation leiten.

Nach zwei Jahren bei Publicis kehrt Pablo Schencke zu Thjnk Zürich zurück.

«Pablo hat unsere Agentur die ersten zweieinhalb Jahren massgeblich geprägt. Wir freuen uns sehr, ihn wieder in unseren Reihen zu haben», freut sich Alexander Jaggy. «Sein Comeback ist fachlich und menschlich ein grosser Gewinn für unsere Agentur».

In der Zwischenzeit war Schencke für zwei Jahre bei Publicis Zürich beschäftigt, wo er für Sunrise, Migros, Swiss, Mercedes-Benz, Die Post und Ricola tätig war. Im Januar wurde bekannt, dass er die Agentur verlassen wird (Werbewoche.ch berichtete).

«Wieder bei einer der kreativsten Agenturen der Schweiz arbeiten zu dürfen, ist für mich eine wahre Freude», meint Schencke selbst zu seiner Rückkehr. «Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam sehr viel erreicht, und ich freue mich darauf, daran anzuknüpfen und auch in Zukunft mit einem tollen Team grossartige Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Es fühlt sich ein bisschen an, wie wieder nach Hause zu kommen.»

Frühere Stationen von Schencke waren 180 Grados und Leo Burnett in Santiago de Chile, Jung von Matt/9 in Hamburg, Spillmann Felser Leo Burnett und Jung von Matt/Limmat. Er ist Mitglied im ADC Schweiz und war mit seinen Kampagnen an den grössten internationalen Kreativwettbewerben Cannes Lions, One Show, D&AD, Clio, London International Awards, Eurobest und ADC Europe erfolgreich.

Neue Managing Partner bei OMD Schweiz

Katharina Ellspermann und Alexander Schmitt werden als Managing Partners in die Geschäftsführung von OMD Schweiz berufen.

Die 32-jährige Katharina Ellspermann begann Ihre Mediakarriere vor 13 Jahren bei der Omnicom Media Group in Hamburg. Nach verschiedenen Stationen innerhalb des Omnicom Netzwerks führte sie ihr Weg vor 5 Jahren zu OMD Schweiz, wo sie zuletzt als Client Service Director tätig war.

Alexander Schmitt ist ein Media-Allrounder und ausgewiesener Bewegtbildexperte im Schweizer Markt. Neben unterschiedlichen, internationalen Stationen und Erfahrungen im Produktmanagement und der Vermarktung war der 42-Jährige zuletzt als Head of Classic Activation für die Planung und den Einkauf der klassischen Medien der Omnicom Media Group Schweiz verantwortlich.

Schweizer Digital-Allianz startet ein gemeinsames Login

CH Media, NZZ, Ringier, TX Group und SRG führen ein gemeinsames Login für ihre Newsplattformen ein. Die Einführung erfolgt zeitlich gestaffelt: 2021 starten 20 Minuten von TX Group und die Ringier-Medien mit dem Single-Sign-On (SSO). Die weiteren Titel der Digital-Allianz sollen im Jahr 2022 folgen.

Die gemeinsame Login-Lösung ermögliche den Medienhäusern besser auf die Bedürfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer einzugehen, schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwoch.

Mit Ausnahme der SRG erfolge dies sowohl im Hinblick auf die Bereitstellung publizistischer Inhalte und die Produktentwicklung als auch auf die Ausspielung von relevanter Werbung. Die SRG wird das gemeinsame Login als eine zusätzliche, freiwillige Login-Möglichkeit auf ihren Plattformen anbieten.

Zur Entwicklung und zum Betrieb der Single-Sign-On-Lösung gründen Ringier und die TX Group ein Gemeinschaftsunternehmen mit Namen OneLog. Präsident des Verwaltungsrates wird Ringier CEO Marc Walder. Vize-Präsident wird Samuel Hügli, Mitglied der Gruppenleitung der TX Group. (SDA)

Salesforce will 72 Frauen pro Jahr für die Techbranche begeistern

Im März 2020 hat Salesforce Schweiz die Initiative «Bring women back to work» lanciert. Initiantin Vanessa Gentile zieht nun Bilanz und gewährt einen Ausblick auf die kommenden Jahre und die gesteckten Ziele.

In Zusammenarbeit mit der Universität K2 sowie 14 Partnerunternehmen – darunter Accenture, Capgemini und Isobar – hat Salesforce von März bis November 2020 ein Programm erarbeitet und implementiert. Dieses basiert auf der kostenfreien Salesforce-Lernplattform «Trailhead» und richtet sich explizit an Frauen, die länger eine Karriereauszeit genommen haben und/oder in die Techindustrie einsteigen wollen. So startete das Programm im November mit 15 Frauen, die ein Jahr lang begleitet und für den Einstieg in die Techbranche vorbereitet werden. Weitere 18 Absolventinnen sollen jetzt im März 2021 dazu kommen.

«Unser Anspruch ist seit Beginn, in der Schweiz talentierten und lernbegeisterten Frauen ein Angebot zu machen, das ihnen, auch nach längeren Auszeiten, den Wiedereinstieg in den Job ermöglicht», erklärt Vanessa Gentile, Initiantin des Programms Bring women back to work. «Und zwar in einen Bereich, der durch die digitale Transformation wächst wie kein anderer und daher nicht nur spannend, sondern auch zukunftssicher ist. Bislang klappt das wunderbar – unter anderem auch deswegen, weil all unsere Partner zu 100 Prozent hinter der Initiative stehen.»

72 Frauen werden unterstützt

Ziel ist es, in einem Jahr insgesamt gegen 72 Frauen ins Programm zu holen, die anschliessend bei einem der Partner oder bei Salesforce selber einen festen Salesforce-Job bekommen. Diese spezifische Zielgruppenansprache soll einem ausgeprägten Problem entgegenwirken. Einer Studie zufolge verliert nämlich jede siebte Frau in der Schweiz durch die Mutterschaft ihren Job. Die Pandemie habe geschlechterspezifische Ungleichheiten noch mehr verdeutlicht, meint Vanessa Gentile.

«Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie sind wir auch mit einer Krise der Ungleichheit konfrontiert», führt Gentile weiter aus. «Ähnlich einer Lupe vergrössert der Ausnahmezustand die Sicht auf die gesellschaftliche Situation in der Schweiz und hebt bestehende Benachteiligungen besonders deutlich hervor. Umso wichtiger werden die Massnahmen, die dieser Kluft entgegenwirken. Das Programm ‹bring women back to work› ist eine davon.»

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