Pop Creative Services sorgt für Frauenpower im Landesmuseum

Die Zürcher Agentur Pop Creative Services hat für die Sonderausstellung «Frauen.Rechte» des Zürcher Landesmuseums eine Kampagne realisiert.

Lange blieben die Schweizerinnen von zivilen und politischen Rechten ausgeschlossen. Ihr Weg zur Einführung des Frauenstimmrechts 1971 und des Gleichstellungsartikels 1981 war steinig und heiss umstritten. 50 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts beleuchtet die Ausstellung im Landesmuseum das seit über 200 Jahren andauernde Ringen um die Rechte der Frauen in der Schweiz.

Das Visual aus der Feder von Pop Creative Services ist eine Hommage an die Beharrlichkeit und öffnet den Blick für den langen Kampf um Gleichberechtigung hinter der Paragrafenreiterei. Die Kampagne ist zu sehen auf Plakaten und Printanzeigen sowie e-Boards und -Panels, Bannern und Screens. Die Sonderausstellung im Landesmuseum Zürich läuft noch bis am 18. Juli.

Landesmuseum – Frauen.Rechte from POP Creative Services on Vimeo.


Verantwortlich bei Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Andrej Abplanalp  (Leiter Marketing), Carole Neuenschwander (Marketing Manager); Konzeption und Kreation: Pop Creative Services. Motiondesign: Florian Heger (Supermotional).

ADC Galamagazin erscheint 2021 mit dem NZZ am Sonntag Magazin

Die ADC-Zeitschrift erscheint im Jahr 2021 in Form einer kreativen Sonderausgabe des NZZ am Sonntag Magazins. Inserate können bis zum 7. Mai 2021 gebucht werden.

Auch 2021 juriert der ADC Switzerland die Qualität der Kommunikation und zeichnet die kreativsten Arbeiten der Schweiz mit den begehrten Würfeln in Gold, Silber, Bronze aus. Das Ziel dabei ist, kreative Ideen zu fördern, die begeistern und inspirieren.

Pure Inspiration soll nun auch die neu konzipierte Jahres-Zeitschrift bieten. Das Nachschlagewerk rund um das Thema Kreativität erscheint unter dem Titel NZZ ADC Magazin. Neben führenden Fachleuten aus den Bereichen Marketing, Werbung und Public Relations konnte der ADC zahlreiche Künstler, Autoren und Fotografen für das Projekt gewinnen.

Die ADC-Zeitschrift erscheint 2021 in Form einer kreativen Sonderausgabe des NZZ am Sonntag Magazins und wird in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion an der Falkenstrasse realisiert.

«Wir freuen uns auf die kreative Zusammenarbeit und sehen es als grossen Mehrwert an, dass unserem auf dem Lesermarkt erfolgreichen Magazin auf diesem Weg eine besondere Präsenz in der Werbebranche verschafft wird», so Nicole Althaus, Chefredaktorin Magazine.

Die ersten 500 Exemplare des NZZ ADC Magazins werden noch am Abend der ADC Gala an die Gäste verteilt. Weitere 6’000 Exemplare werden der Printausgabe von Persönlich beigelegt und an die Mitglieder des ADC Switzerland und des ADC of Europe verschickt.

Webrepublic verstärkt 360°-Media-Team mit vier Neuzugängen

Die Zürcher Agentur Webrepublic erweiterte letztes Jahr ihr Angebot in Richtung Full Service. Nun wächst das Team um zusätzliche Media-Expertinnen und -Experten aus der Branche.

Neu bei Webrepublic: Valerie André, Stefanie Bronhofer und Pablo Büttikofer (v.l.n.r.).

Webrepublic holt vier neue Mitarbeitende an Bord, die langjährige Erfahrung in der Medienwirtschaft mitbringen. Die Expert*innen werden in das bestehende, bisher rein digitale Media-Department unter der Leitung von Joël Meier integriert. Dieses Setup soll die Umsetzung des «Digital First»-Ansatzes, strategische und operative Synergien, sowie einen intensiven Wissensaustausch zwischen Klassisch und Digital ermöglichen. Dieser sei Webrepublic zufolge besonders wertvoll, da auch klassische Medien wie TV und Out-of-Home zunehmend programmatisch buchbar sind.

Valérie André übernimmt als Head of Media Strategy die Führung des neu gegründeten Teams für 360°-Mediaplanung. Angefangen hat sie vor über 13 Jahren als Lernende bei Publimedia. Anschliessend hat sie ihr Wissen in mehreren Mediaagenturen erweitert. Zuletzt war sie bei Mediaschneider als Beratungsgruppenleiterin im Bereich Mediastrategie tätig. «Ich freue mich sehr, mein Know-how bei Webrepublic einzubringen, um gemeinsam mit dem Team ganzheitliche und innovative Kampagnen zu entwickeln», lässt sich die neue Head of Media Strategy in der Mitteilung zitieren. «Unser Ziel ist es, digital ambitionierte Kunden mit einem 360°-Media-Ansatz zu begleiten und das führende Mediaund Kommunikationsangebot anzubieten.»

Nach der Ausbildung bei Dentsu ging Stefanie Bronhofer zu Goldbach, wo sie sich während knapp sieben Jahren intensiv mit dem Medium TV befasste und die hauseigene TV-Planungsabteilung mit aufbaute. Während weiterer Agentur-Erfahrungen, in denen sie ein sehr diverses Kundenportfolio betreute, absolvierte sie ihr Studium zur diplomierten Marketingmanagerin HF. Nun verstärkt sie als Senior Consultant TV das Team von Webrepublic.

Pablo Büttikofer machte die ersten Schritte in der Werbe- und Mediawelt während seiner Lehre bei Axel Springer. Seitdem entwickelte er sein Wissen in verschiedenen Agenturen weiter. Dort war er vor allem in der Beratung sowie im Mediaeinkauf und in der Mediaplanung tätig. Neu wird er Webrepublic als Senior Specialist OOH & Print unterstützen. «Ich freue mich extrem auf meine Aufgabe, die Digitalisierung der analogen Medien voranzutreiben, sie mit den digitalen zu verschmelzen und dabei die kreativen Möglichkeiten voll auszunutzen», so Büttikofer. «Gerade Out-of-Home-Media bietet ein enormes Potenzial für Weiterentwicklung und dies sowohl im programmatischen als auch im planerischen Bereich.»

Ab Mai soll noch eine weitere Mediastrategin zum Team von Valérie André stossen.

Frei, Braun und Krummenacher gründen Freicom Partners

Unter dem Namen Freicom Partners entsteht in St.Gallen eine neue Kommunikationsgentur. Sie besteht aus den drei Partnern Reinhard Frei, Canisius Braun und Jörg Krummenacher.

Die drei Gründungspartner von Freicom Partners: Canisius Braun, Reinhard Frei und Jörg Krummenacher (v.l.n.r.).

Nachdem Ruth und Reinhard Frei den Event-Bereich von Freicom Communications an die Galledia Gruppe verkauft haben, lancieren die drei neuen Partner eine Agentur unabhängiger, freischaffender Kommunikationskonsulenten. Ihre Dienstleistungen richten sich an Wirtschaft und Politik, an Behörden, Verbände und Institutionen. Kernregionen sind die Ostschweiz, das Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg, die Agentur wird zudem Mandate auf nationaler Ebene und im gesamten deutschsprachigen Raum wahrnehmen.

Freicom als Boutique-Agentur

Die drei Partner haben sich zusammengetan, um im Anschluss an ihre früheren Tätigkeiten und Mandate neue Aufgaben anzupacken. Die Agentur soll sich als führende Boutique-Agentur etablieren.

Reinhard Frei, Canisius Braun und Jörg Krummenacher freuen sich auf ihre gemeinsame Zusammenarbeit. «Uns verbindet nicht nur eine langjährige Bekanntschaft», so Frei, «sondern auch viel Expertenwissen und die Freude an der Lösung herausfordernder Kommunikationsaufgaben. Zusammen mit Braun und Krummenacher kann ich auch meine bestehenden Kunden noch kompetenter betreuen.» Canisius Braun war von 2008 bis 2020 Staatssekretär des Kantons St. Gallen, Jörg Krummenacher wär 15 Jahre lang Ostschweiz-Korrespondent und Inlandredaktor für die NZZ.

Breites Netzwerk

Das Angebot von Freicom Partners umfasst Unternehmens- und Polit-PR, Corporate Communications, Campaining, Krisen-PR, Media Relations und Corporate Publishing, ebenso Lobbying, Sponsoring/Fundrising, Standort-PR/Community Relations und Projekt-Management. Die neue Agentur greift dafür auf ein breites professionelles und gesellschaftliches Netzwerk zurückgreifen. Die Mandanten werden ausschliesslich durch die Partner persönlich beraten und betreut, sei es einzeln oder im Team.

Wunderman Thompson: SonntagsZeit zum Hinschauen

Wunderman Thompson setzt mit der neuen Imagekampagne für die SonntagsZeitung ganz auf Inhalte, die bewegen und umtreiben. Mit Schlagzeilen, die nicht reisserische Breaking News verbreiten, sondern mit Humor, Selbstironie und tieferer Bedeutung dramatisieren sollen.

Die aktuelle Kampagne ist aufs Wort reduziert und soll mit der modernen Visualisierung einer Sprechblase als grafisches Element klar werden, dass sich die SonntagsZeitung als ein Sprachrohr für ihre Journalisten versteht, die für meinungsbildende Inhalte verantwortlich sind.

Die Kampagne wird digital und als Print in der deutschsprachigen Schweiz lanciert. Während die Massnahmen für Social Media und dem Direct Mailing auf die Abo-Plattform der SonntagsZeitung führen, sollen digitale Anzeigen und Print für mehr Rauschen im Schweizer Medienwald sorgen, wo die Inhalte mit einer eleganten Sachlichkeit in Szene gesetzt werden.


Verantwortlich bei SonntagsZeitung: Marcel Tappeiner (Leiter Verlag und Mitglied der Geschäftsleitung), Isabella Wohlwend (Head of Campaign Management Deutschschweiz), Moritz Ackermann (Marketing Manager), Nico Kaderli (Product Marketing Manager). Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (Chief Creative Officer), Samuel Wicki (Creative Director) Kevin Zysset (Art Director), Christian Schirmer (Copy Writer), Deborah Buccarella (Account Manager).

Satiremagazin Nebelspalter lanciert Onlineportal unter Somm

Beim Satiremagazin Nebelspalter hat am Donnerstag ein neues Zeitalter begonnen. Unter dem neuen Chefredaktor Markus Somm hat das älteste noch bestehende Satiremagazin der Welt sein Onlineportal lanciert. Die Printausgabe bleibt vorerst unverändert.

Der Nebelspalter unter der Winterthurer Klarsicht werde eine klare bürgerliche Haltung einnehmen – bei einer «grenzenlosen intellektuellen Grosszügigkeit gegenüber dem Andersdenkenden», erklärte Somm in einem Interview zum Neustart mit Persoenlich.com.

Er wolle Satire und seriöse Inhalte erfolgreich verbinden, wie sein Vorbild, der Canard enchaîné in Paris. «Nicht-satirische Beiträge werden bei uns auch vorkommen und nicht zu wenig», so der ehemalige Chefredaktor und Verleger der Basler Zeitung BaZ in einem Interview mit Radio SRF 4 News Anfang Dezember.

In bloss vier Monaten habe man ein neues Medium geschaffen, dass die Schweiz bewegen, unterhalten und aufklären werde, schrieb Somm am Donnerstag zum Relaunch. Die erste Onlineausgabe enthält unter anderem eine Geschichte über die Schweiz, die bei der Wahl des neuen Generalsekretärs der OECD gegen die EU und mit den Angelsachsen gestimmt und den australischen Sprengkandidaten Mathias Cormann gewählt hat.

Cancel-Culture als «extreme Chance»

Die publizistische Hauptkonkurrenz sieht der neue Mitinhaber und Chefredaktor im «langweiligen, konformistischen, einseitigen, linksliberalen und linken Mainstream», der in fast allen Redaktionen der Schweiz vorherrsche. Zu viele Journalisten seien von einer Art «Seuche der Denkfaulheit» angesteckt, die sie nur noch als Angsthasen und Strukturkonservative funktionieren lasse.

Wenn sich im gesellschaftlichen Diskurs eine gewisse Neigung zur Zensur ausbreite, dann sei das für Satiriker eine «extreme Chance», sagte Somm im Radio-Interview. Er will den Nebelspalter als drittes bürgerliches Medium neben der NZZ und der Weltwoche etablieren. Der Abopreis für einen Monat beträgt 16 Franken.

Allerdings spricht er gleichzeitig auch von einem «Himmelfahrtskommando». Er schliesse nicht aus, dass es den Nebelspalter in fünf Jahren vielleicht schon nicht mehr gebe. Das sei auch der Grund gewesen, dass er das Magazin unbedingt habe erwerben wollen: «Das zwingt uns zu Optimismus und zu Spitzenleistungen.»

Somm will sich zuerst auf die Onlineausgabe in Zürich konzentrieren. Dabei setzt er auf ein Abomodell, wie er letzten Dezember im Radio ankündigte. Die Printausgabe werde vorerst mehr oder weniger unverändert fortgesetzt und in Horn TG produziert.

Langfristig nur noch in Zürich

Die beiden Redaktionen möchte Somm allerdings viel schneller zusammenführen als ursprünglich vorgesehen. Langfristig werde es nur noch einen Standort geben, und das werde Zürich sein.

Klarsicht wurde von Somm und anderen Investoren gegründet. Rund sechzig Investoren wollen «beträchtliche» Mittel einschiessen. Der bisherige Besitzer Thomas Engeli fungiert als Herausgeber und sitzt im Verwaltungsrat. Präsidiert wird dieser von Konrad Hummler. Die Redaktionsleitung ist bei Ralph Weibel, der Marco Ratschiller ablöst, der aber der Organisation erhalten bleibt (Werbewoche.ch berichtete).

Seine auflagestärksten Zeiten hatte der Nebelspalter in den 1970er und 1980 Jahren unter dem Löpfe-Benz-Verlag in Rorschach SG mit einer Auflage von bis zu 70’000 Exemplaren. Heute liegt die verkaufte Auflage laut neuesten verfügbaren Zahlen bei 21’000 Stück. Der Nebelspalter ist seit der Einstellung des englischen Punch (1841-2002) das älteste Satiremagazin der Welt. (SDA)

In Flagranti bringt ein schönes Stück Brandschutz ins Gespräch

Für die Gebäudeversicherung Bern GVB setzt In Flagranti die Brandpräventionsfamilie Husmutz in Szene. Im Zentrum steht ein Tisch, der mehr kann als schön aussehen.

Prävention ist erfolgreich, wenn sie Spass macht. In enger Zusammenarbeit mit der GVB, dem Industriedesigner Björn Ischi und dem Geschäftsbereich Customized Furniture des Möbelherstellers Girsberger entwickelte In Flagranti die Präventionsfamilie Husmutz und bringt diese ins Gespräch. Die Familie besteht aus Fredi, dem ersten modularen Brandpräventionstisch der Schweiz, und dem cleveren Einsatz Aschi-Marie, der wahlweise Kerzenhalter oder Aschenbecher ist.

Bei der Kommunikation lässt In Flagranti Husmutz für sich sprechen. Von der Marke über das Verpackungsdesign bis zur Bedienungsanleitung vermitteln Fredi und Aschi-Marie ihre Präventionsbotschaft – smart, spielerisch und modular, wie ihre Bauweise. Das soll Husmutz nicht nur in die Medien, sondern auch in die Finalrunde des IF Design Award 2021 bringen. Fredi und Aschi-Marie sind bereits in den ersten Berner Haushalten vertreten.

 


Verantwortlich bei GVB: Theo Bühlmann, Carina Catti, Evelyn Allenbach, Daniel Hofer. Bild, Film und Ton: In Flagranti, Crunch.

Expomobila lanciert erste Ausgabe des Printmagazins Pavilion

Expomobilia veröffentlicht die erste Ausgabe des Printmagazins Pavilion. In dem 24-seitigen Magazin geht es um die vier Länder-Pavillons, die Expomobilia derzeit für die Weltausstellung in Dubai errichtet. Thematisch liegt der Fokus dabei auf Kollaboration, Storytelling, Innovation und Nachhaltigkeit.

Expomobilia konstruiert die Pavillons für die Länder Schweiz, Finland, Niederlande und Norwegen an der Expo 2020 in Dubai. Die Weltausstellung soll im Oktober 2021 eröffnen.

Im Magazin enthüllen die Pavillon-Architekten der vier Nationen die Hintergründe zu ihren Konzepten. Mit diesen Interviews möchte das Magazin Architektinnen, Szenographen, Ingenieurinnen, Konstrukteure, Bauherrinnen sowie Raumgestalter gleichermassen inspirieren.

Der Berliner Illustrator Max Guther hat vier ganzseitige Illustrationen für das Magazin entworfen. Diese veranschaulichen die Architektur, aber auch die Erlebnisse, mit denen die Pavillons aufwarten. Betty Wood, die Chefredaktorin des kanadischen Online-Magazins The Spaces hat einen Artikel über die Bedeutung temporärer Bauten beigetragen. Luke Tonge, der als Art Director von Indie-Titeln wie das Boat Magazine und Monotype Recorder bekannt wurde, hat das Magazin gestaltet.

«Zu oft wird Bauen als rein technische Angelegenheit abgestempelt», erklärt Frank Marreau, Managing Director von Expomobilia. «Der Dialog zwischen denen, die Konzepte kreieren und denen, die sie umsetzen fehlt. Mit Pavilion öffnen wir unsere Türen, um mit den Menschen zu sprechen, die den temporären Bauten Leben einhauchen – den Ingenieuren und Architekten, die diese unglaublichen Räume geschaffen haben. Unser wunderschön gestaltetes Magazin soll allen Fans temporärer Bauten neue Einblicke gewähren.»

Das nächste Webinar der Habegger Academy wird hybrid

Das Webinar zum Thema «Hybride Events» will Habegger Ende März nicht nur digital ausstrahlen, sondern auch mit Live-Publikum durchführen. Lockerungen des Bundesrates sowie ein strenges Sicherheitskonzept sollen das möglich machen.

Samuel Röthlisberger und Sandhya Mirajkar möchten Ende März auch physisches Publikum begrüssen können. (Bild: Habegger)

Am 30. März 2021 führt Habegger das dritte Webinar durch. Dabei wird das Webinarthema wörtlich genommen. Der Event wird nämlich in hybrider Form im Trafo Baden realisiert. Damit möchte der Dienstleister aus Regensdorf ZH den Kunden gleich am eigenen Beispiel aufzeigen, wie die künftige Eventplanung für 2021 aussehen könnte.

«Infolge Covid-19 fehlt vielen Veranstaltern die Planungssicherheit», erklärt Jürg Schwarz, CEO von Habegger. «Die hybride Eventform bietet hier eine gute Lösung.» Ein hybrider Event verbinde nämlich die Vorteile aus der digitalen und der physischen Welt. Ein Teil der Zuschauer kann live vor Ort der Veranstaltung beiwohnen, der andere Teil verfolgt ihn digital. Und falls ein Live-Event infolge Covid-19 nicht stattfinden kann, wird er alternativ ausschliesslich digital umgesetzt. «Plane hybrid und minimiere das Planungsrisiko», fasst Jürg Schwarz zusammen.

Unabhängigkeit und Planungssicherheit gewinnen

Aktuell befindet sich die Schweiz noch immer in einem Teil-Lockdown. Gestützt auf die angekündigten Lockerungen des Bundesrates per Ende März mit Aussicht auf Events mit bis zu 300 Personen plant Habegger das Webinar nun hybrid. «Wir sind in keinster Weise naiv. Selbstverständlich müssen wir damit rechnen, dass wir kein Live-Publikum empfangen können. Doch durch die hybride Planung können wir nichts verlieren, sondern nur gewinnen», so Schwarz. Ein Gewinn sei die Planungssicherheit und die zurückgewonnene Unabhängigkeit, da der Event auch bei einem negativen Beschluss des Bundesrates durchgeführt würde. Eben in digitaler Form. Eine Win-Win-Situation für Habegger als Veranstalter sowie für die Teilnehmer.

Strenge Sicherheitsmassnahmen

Findet das Webinar Ende März tatsächlich vor Live-Publikum statt, werden vor Ort in der Veranstaltungslocation Trafo Baden hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Apéro riche im Sitzen, Temperaturmessung und ein Live-Tracking der Gäste mit Abstandsmessung sind dabei nur einige der geplanten Massnahmen. Sollte der Bundesrat Events befürworten, erwartet Jürg Schwarz weitere Auflagen: «Das kann von Schnelltests über Impfnachweise gehen. Wie wir damit umgehen, müssten wir situativ prüfen.»

Der Entscheid, ob im Trafo Baden wie geplant physisches Publikum empfangen werden kann, wird am Freitag erwartet. «Auch wenn die Chance auf eine Live-Durchführung gering ist. Unser Live-Event wäre ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen, die sich wieder live treffen und gemeinsam feiern möchten. Es wäre zwar erst ein Anfang in einem sehr eng abgesteckten Rahmen, aber immerhin ein möglicher Anfang.»

Benno Mattli wird Ressortleiter Produktionsredaktion der NZZ

Die Print-Produktionsprozesse der NZZ werden künftig noch konsequenter auf die «digital first»-Arbeitsweise der Redaktion abgestimmt. Im Zuge dessen übernimmt Tagesleiter Benno Mattli ab 1. April die Leitung der Produktionsredaktion. Er folgt auf Christoph Fisch, der sich wieder vermehrt publizistischen Aufgaben und der Tagesleitung widmen wird.

In seiner neuen Funktion wird Benno Mattli die Ressortleitung der NZZ-Produktionsredaktion verantworten, gemeinsam mit dem Team die Printprozesse weiter vereinheitlichen und noch stärker auf die digitalen Arbeitsprozesse ausrichten. Daneben wird er weiterhin auch als Tagesleiter Print tätig sein.

Mattli begann seine journalistische Laufbahn als Redaktor beim Urner Wochenblatt und absolvierte berufsbegleitend den Grundkurs Journalismus am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Anschliessend war er als Abschluss- und Frontredaktor bei der Neuen Zuger Zeitung und später in verschiedenen Funktionen bei der Neuen Luzerner Zeitung tätig, unter anderem als regionaler Blattmacher, Chef des Reporterpools und Mitglied der erweiterten Redaktionsleitung. 2015 stiess er als Redaktor mit Produktionsverantwortung zur Neuen Zürcher Zeitung. Seit Dezember 2018 ist er Tagesleiter und verantwortlicher Redaktor der «Panorama»-Seite.

Benno Mattli übernimmt die Leitung der Produktionsredaktion von Christoph Fisch, der das Ressort seit 2016 geführt hat. Neu wird sich Fisch wieder vermehrt der Tagesleitung widmen. Zudem wird er für die Qualitätssicherung im Print, die Sprachpflege und als verantwortlicher Redaktor für die Seite «Panorama» und die Glosse «Zugespitzt» zuständig sein. Er ist seit 1996 für die NZZ tätig.

Berner Regierung befürchtet Verarmung der Medienlandschaft

Der Berner Regierungsrat bedauert, dass Bund und Berner Zeitung künftig eine gemeinsame Redaktion haben sollen. Mittelfristig drohe die Berichterstattung über lokale und regionale Themen in den beiden Zeitungstiteln zu verarmen.

Bund und BZ im Jahr 2010. Die beiden Zeitungen sollen bald eine gemeinsame Redaktion haben. (Archivbild: Keystone/Peter Schneider)

Im Kanton Bern werde eintreten, was in Grossregionen wie Basel, Luzern und St. Gallen bereits der Fall sei: Eine Einheitsredaktion werde lokale Themen ohne den Blick auf die Konkurrenz behandeln. Das schreibt der Regierungsrat in seiner am Mittwoch veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage von Grossrätin Natalie Imboden (Grüne).

Der Regierungsrat steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit der Leitung der TX Group, dem Mutterhaus von Tamedia. Immer wieder habe er auf die Bedeutung von zwei konkurrierenden Lokal- und Regionalredaktionen hingewiesen. Ein nächstes Treffen sei im Mai geplant.

Zwar sei unbestritten, dass die Medien als vierte Gewalt eine wichtige Rolle in der Demokratie spielten. Doch letztlich entscheide die Unternehmensleitung in eigener Verantwortung darüber, wie sie ihre Zeitungsredaktionen finanziell und personell ausstatte.

Stand des Informationsgesetzes

Grossrätin Imboden wollte auch wissen, wie der Fahrplan für die Revision des bernischen Informationsgesetzes aussieht. Die Staatskanzlei werde dem Regierungsrat die Gesetzesvorlage Ende März oder im April 2021 zur Vernehmlassungsfreigabe unterbreiten, schreibt die Regierung.

Der Grosse Rat hatte die Gesetzesrevision Ende 2019 angestossen. Er sprach sich damals für eine indirekte Medienförderung aus und bat um Prüfung von Massnahmen, die der «grossen Bedeutung eines unabhängigen, vielfältigen Qualitätsjournalismus für das Funktionieren des demokratischen Staates Rechnung tragen». (SDA)

Adam&adam realisieren (Be-)Werbevideo für Pimpmycv.ch

Für die Plattform für individuell gestaltete Lebensläufe Pimpmycv.ch hat Adam&adam zusammen mit Chris Reist ein professionelles (Be-)Werbevideo für Bewerbungsvideos produziert.

Das Selbstmarketing bei Bewerbungen wird zusehends wichtiger. Die seit 2017 tätige Plattform für die professionelle Gestaltung von Lebensläufen, Pimpmycv.ch, baut daher ihr Angebot aus. Bewerbungsvideos anzubieten war für die Plattform der nächste logische Schritt.

Um dieses neue Dienstleistung zu bewerben, haben die Betreiber der Plattform, Adam&adam Unternehmenskommunikation, ein Werbevideo mit der Schauspielerin Sarah Sophia Meyer produzieren lassen. Für das Werbevideo schlüpft Meyer in verschiedene Charaktere.

Gefilmt und umgesetzt wurde das Video von Chris Reist, der auch oft für m&k und Werbewoche als Fotograf im Einsatz ist. Das Video ist auf der Plattform Pimpmycv.ch sowie auf allen gängigen Social-Media-Kanälen zu sehen.


Verantwortlich bei Pimpmycv.ch/Adam&adam: Willi Adam. Beratung und Produktion: Rolf Roth (Crossmotion). Texte: Sarah Meyer. Film, Schnitt, Fotografie und Studio: Chris Reist. Casting: Anna Meyer.

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