Fabian Plüss wird Partner bei Mayor Unlimited

Der ehemalige CEO und Co-Founder von Kingfluencers Fabian Plüss wird Partner bei der Web-Development Agentur Mayor Unlimited.

Fabian Plüss (links) steigt bei Mayor Unlimited als Partner an der Seite von Enrico Mayor (rechts) ein.

Die Digitalisierung von Kingfluencers und dessen Investment sei entscheidend für den heutigen Erfolg des Schweizer Influencer-Marketing-Unternehmens gewesen, wie es in einer Mitteilung heisst. In der Retrospektive ist Fabian Plüss heute überzeugt, dass er mit einem zielorientierten Investment, schneller und günstiger zum selben Resultat gekommen wäre. In Mayor Unlimited habe Plüss nun ein Unternehmen gefunden, das mit hoch motivierten jungen Talenten der ETH Zürich nutzerorientierte Webentwicklung zu fairen Preisen anbietet.

Plüss wird sich neben Kingfluencers vermehrt auf Mayor Unlimited fokussieren und steigt bei der Webentwicklungsagentur als Partner an der Seite von Jungunternehmer Enrico Mayor ein. «Die Nachfrage nach Webentwicklung und Website-Design ist in der Schweiz ungebrochen hoch. Qualitativ hochstehende, nutzerorientierte Angebote zu bezahlbaren Preisen jedoch rar», lässt sich Plüss in der Mitteilung zitieren. Bei Mayor Unlimited stünden bei der Planung und Umsetzung von Web-Projekten die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzern klar im Vordergrund.

«Gemeinsam mit unseren Auftraggebern formulieren wir die Ziele des Webauftritts aus der Sicht des Endkunden und setzen diese möglichst einfach in zeitgemässe Weblösung um», erklärt Enrico Mayor. Dabei gelte es, die vorhandenen Ressourcen in sinnvolle Features zum richtigen Zeitpunkt zu investieren. «Mayor Unlimited ist der ideale Partner, bei welchem Unternehmen jeder Grösse und Branche, sowie Start-ups, nutzenorientiertes Web-Development zu fairen Preisen bekommen», hält Fabian Plüss fest. Dabei würden talentierte ETH Informatikstudenten und -Absolventen sowie erfahrene CTOs eingesetzt, die technisch moderne und optisch ansprechenden Web-Lösungen umsetzen.

Contexta realisiert TikTok-Kampagne für HES-SO

Mit «Play hard, study hard» wirbt die Fachhochschule HES-SO Valais-Wallis auf TikTok um Student*innen. Die Kampagne wurde von den digitalen Nomaden von Contexta entwickelt und durchgeführt.

TikTok Schweiz ermöglicht 24-Stunden-Exklusivität und Klickraten von über 18 Prozent bei TopView- beziehungsweise über 3 Prozent bei In-Feed-Werbung. Die Social-Media-Plattform gilt aktuell als die schnellst wachsende und hat 1,5 Millionen monatliche User, 82 Prozent davon sind zwischen 15- bis 34-jährig. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 67 Minuten. Traumhafte KPIs, die weiter zulegen werden – worauf warten die Schweizer Brands also?

Mit der richtigen Strategie klappt auch die Erschliessung des TikTok-Potenzials. Erfolg verspricht, was sich unterhaltsam und natürlich ins Medium integriert. Da reicht eine Adaption eines Werbefilms bei weitem nicht. Gemeinsam mit HES-SO Valais-Wallis hat Contexta folgende Massnahmen ergriffen:

  1. Problem identifizieren: Viele wissen nicht, dass die HES-SO Valais-Wallis ihr anvisierter Studiengang anbietet, und nehmen sie deshalb nicht auf ihre Shortlist.
  2. Botschaft definieren: «HES-SO Valais-Wallis, da findest du deinen Studiengang!» und «Wallis, leider geil!»
  3. Leitidee entwickeln: Play hard, study hard.
  4. TikTok Video-Trend aufgreifen: Evergreen «Shoe Flip Transition».
  5. Produktion: Für jeden Studiengang ein Video drehen und die passende Landing-Page entwickeln.

Bei TikTok gibt es noch weitere ungeschriebene Gesetze wie die optimale Video-Dauer von 16 Sekunden und die höhere Viewrate am Sonntag. Doch komplex ist die Plattform nicht. Mit der richtigen Strategie lässt sich das TikTok-Potenzial freisetzen, auch kurzfristig und mit überschaubarem Budget.

Die Kampagne startete am Sonntag und bedient einen Mix aus TopView-Ads und In-Feed-Ads.


Verantwortlich bei HES-SO Valais-Wallis: Xavier Bianco (Leiter Kommunikation und Marketing). Verantwortliche Agentur: Contexta. Film und Regie: Micha Freutel. Produktion: Tina Aich.

Die Screenforce Academy gewährt einen Blick hinter die TV-Kulissen

Vom 13 bis 15. April 2021 geht zum zweiten Mal die deutsche Screenforce Academy über die Bühne. Anders als 2019 findet der Anlass dieses Jahr rein virtuell und kostenlos statt, womit auch Interessierte aus der Schweiz teilnehmen können. Die Academy richtet sich an Studierende im Bereich Medien und Kommunikation sowie an Berufsanfänger und junge Marketer, die ihre Karrierechancen nachhaltig erhöhen wollen.

Zum ersten Mal findet 2021 die Screenforce Academy virtuell statt, was allen Interessierten aus der Schweiz die Teilnahme erleichtert. Kontroverse Ansichten und out-of-the-box-Denken machen die Academy zu einer Plattform für Diskussionen und Ideenfindung. Während dreier Vormittage geben Speaker aus dem Top-Management deutscher Medienhäuser einen exklusiven und praxisnahen Einblick hinter die TV-Kulissen in Form von Keynotes, Cases und Talks. Durch das Programm führt «taff»-Moderatorin Viviane Geppert. Der Event ist kostenlos und für alle TV-Interessierten und speziell für Studierende im Bereich Medien und Kommunikation sowie Berufsanfänger und junge Marketer.

Ins Leben gerufen wurde die Screenforce Academy von der TV-Gattungsinitiative Screenforce. Die Initiative der TV-Vermarkter deckt mit ihren Partnern rund 95 Prozent des TV-Marktes im DACH-Bereich ab und unterstützt die Werbewirkungs- und Medienforschung sowie die Kommunikation und das Marketing von Total Video. In Zukunft soll die Academy zweimal jährlich, jeweils im Frühling und im Herbst, stattfinden. Ziel ist es, den Anlass in der Marketing- und Medienbranche langfristig zu etablieren.

Goldbach Publishing vermarktet die neue Wochenzeitung Riviera Chablais

Am Mittwoch erscheint die erste Ausgabe der regionalen Wochenzeitung Riviera Chablais, votre région. Goldbach wurde mit der Vermarktung betraut.

Mit einer Auflage von 87’000 Exemplaren erscheint am Mittwoch die allererste Ausgabe der regionalen Wochenzeitung Riviera Chablais, votre région. Die Zeitung richtet sich an die Bewohner in der Waadt und im Wallis, von Vevey bis Monthey. Pro Region gibt es je eine eigene Ausgabe, eine für die Riviera und eine für die Region Chablais. Die Wochenzeitung erscheint einmal im Monat in der Grossauflage, die gratis an alle Haushalte verteilt wird.

Mit Riviera Chablais schliesst sich in der Region eine Lücke im Medienmarkt, nachdem die Zeitung Le Régional 2020 eingestellt wurde (Werbewoche.ch berichtete). Ziel der neuen Publikation ist es, lokale und regionale aber auch darüber hinaus reichende News zu transportieren. Riviera Chablais ist eine Plattform für Gemeinden, Vereine, Institutionen und Unternehmen.

Für Werbekunden, die in der Region aktiv sind, biete sich dadurch eine optimale neue Plattform, um mit ihrem Zielpublikum in Kontakt zu kommen, wie Goldbach in einer Mitteilung schreibt. Anfänglich als reines Print-Format, ist es das Ziel des Mediums, in naher Zukunft auch online zu erscheinen.

«Ich habe mich für Goldbach entschieden, weil sie bereits über Erfahrungen mit dem Journal de Morges und 24 heures verfügen», eklärt Armando Prizzi, Gründer und Direktor von Riviera Chablais SA. «Der Austausch mit der Geschäftsführung gestaltet sich einfach, unsere Vorstellung von Verkauf deckt sich.»

Noord realisiert neuen Auftritt für Energie Schweiz

Die Berner Agentur Noord begleitet Energie Schweiz auf dem Weg zur neuen Positionierung. Das aktuelle Branding steht für die Werte von Energie Schweiz und verleiht dem Unternehmen einen frischen Look.

EnergieSchweiz, das Programm des Bundesamts für Energie für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, setzt sich für die Gestaltung einer nachhaltigen Energiezukunft ein. Um dieser Mission auch im Erscheinungsbild mehr Ausdruck zu verleihen, hat Noord den Markenauftritt des Programms neu konzipiert.

EnergieSchweiz präsentiert sich ab sofort mit einem neuen Corporate Design und mit einer neuen Website, die das neue Erscheinungsbild zur Geltung bringt. Im Rahmen des Rebrandings hat Noord das Logo, die Farb- und Bildwelt sowie die Icons überarbeitet. Um die Kommunikation von EnergieSchweiz weiter zu unterstützen und vereinheitlichen, erstellte Noord Vorlagen für Broschüren und Officeanwendungen.

Notizen machen: Papier schlägt Tablet und Handy

Manchmal sind digitale Hilfsmittel gar nicht so nützlich: Notizen anzufertigen, geht auf altmodischem Paper schneller als mit einer App auf Tablet oder Smartphone. Das hat eine Studie der University of Tokyo und des NTT Data Institute of Management Consulting ergeben.

Freiwillige waren der Studie zufolge im Experiment um 25 Prozent schneller, wenn sie Notizen über Termine mit Stift auf Papier gebracht haben. Zudem konnten sie sich besser merken, was sie sich notiert hatten.

Überlegener Klassiker

Im Experiment haben 48 Freiwillige im Alter von 18 bis 29 Jahren eine Unterhaltung von Charakteren über ihre Pläne für die nächsten Monate gelesen. Den entsprechenden Zeitplan sollten sie dann in einen Terminkalender eintragen, entweder ganz modern in einer App oder in einem altmodischen Papier-Modell. Dabei haben Probanden mit papierenem Terminkalender im Schnitt rund elf Minuten für die Notizen gebraucht, jene mit einer App auf einem Tablet hingegen 14 und die mit Smartphone-App gar 16 Minuten – und das unabhängig davon, was die Probanden im Alltag selbst bevorzugen.

Die Papier-Nutzer waren mit ihren Notizen aber nicht nur schneller fertig als App-User. Sie konnten sich eine Stunde später in einem Multiple-Choice-Test auch besser an einfache Details des Zeitplans erinnern. In einem während des Tests durchgeführten funktionellen MRT zeigten sie auch deutlich mehr Gehirnaktivität, unter anderem im Hippocampus und mit Sprache in Verbindung stehenden Bereichen. Das zeigt, dass es sinnvoller ist, «Papierhefte für Informationen zu verwenden, die wir lernen oder auswendig lernen müssen», so Kuniyoshi L. Sakai, Neurowissenschaftler an der University of Tokyo.

Individueller visualisieren

Dafür, dass sich Menschen Notizen auf klassischem Papier besser merken als in modernen Apps, machen die Forscher die Tatsache verantwortlich, dass Papier letztlich mehr und individuellere Möglichkeiten bietet. «Digitale Werkzeuge haben uniformes Auf- und Abscrollen und standardisierte Anordnungen von Text und Bildgrösse», erklärt Sakai. Papier dagegen erlaubt etwa umgeknickte Ecken oder unregelmässige Schrift. Nutzer können also besser Informationen visualisieren – beispielsweise, wo sie etwas an den Rand gekritzelt haben oder sich auf einer Seite ein Bild befindet. (pte)

Die Frühlingskampagne von Zalando und Anomaly feiert die Diversität

Der Onlinehändler Zalando hat am Montag «Here to Stay» vorgestellt. Die Frühlingskampagne wurde in Zusammenarbeit mit Anomaly Berlin realisiert und feiert all diejenigen Menschen, die zu ihren Überzeugungen stehen und sich für dauerhaften Fortschritt einsetzen. Die Kampagne will den Dialog über Grundwerte wie Diversität, Inklusion und Frauenförderung fördern.

Die Kampagne «Here to Stay» soll Menschen mit ihren Geschichten und Werten eine Bühne geben, wie der Onlinehändler in einer Mitteilung schreibt. Der Berliner Modefotograf Dan Beleiu portraitiert reale Paare, die gemeinsame Werte verkörpern. Auf jedem Motiv wird neben einem gemeinsamen Wert der Fokus auf das Statement «Here to Stay» gelegt. So soll signalisiert werden, dass sich die abgebildeten Werte «Acceptance», «Sustainability» und «Better Together» im dauerhaften Fortschritt befinden. Die Kampagne stehe im Einklang mit Zalandos Ambition, zu einer inklusiveren Zukunft für alle beizutragen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

«Diese Kampagne zelebriert gesellschaftliche Werte, die für Zalando eine wichtige Rolle spielen – vor allem Diversität und Inklusion», wird Barbara Daliri, SVP Sales & Marketing bei Zalando, in der Mitteilung zitiert. «Die Werte und die Geschichten realer Menschen bedeuten uns viel und ermöglichen uns, mit diversen Kund*innen zu interagieren. Unsere Werte sind entscheidend dafür, wer wir sind und wie wir arbeiten. Zalando unterstützt aktiv eine inklusive Unternehmenskultur. Letztes Jahr wurde der ‹Do.Better› Diversitäts- und Inklusionsbericht veröffentlicht, der unser langfristiges Engagement zum positiven Wandel darlegt. Die Frühlingskampagne untermauert unser Ziel einmal mehr, die erste Anlaufstelle für Mode für jede*n zu werden».

Hero-Film stellt Modewelt in Frage

Die Stills werden von einem Hero-Film mit internationalen Diversity- und Inklusions-Aktivisten. So stellt der Tänzer, Schauspieler, Model und Inklusions-Verfechter Luc Bruyere die Ideale der Modewelt kontinuierlich in Frage. Auch zu sehen ist Yann Horowitz, ein Skateboarder, der sich öffentlich geoutet hat und LGBTQI+ Aktivist ist, sowie die Body-Positivity-Botschafterin Yolisa Mqoco.

Der Film enthält einen exklusiven Track des britischen Pride-Rapper Mista Strange, der selbst im Video zu sehen ist. Inszeniert wurde das Video von den Regisseuren Terence Neale und Emilie Badenhorst, die mit dem Film den offenen Dialog anstossen möchten.

Die 360°-Kampagne wird über verschiedene Formate auf diversen Kanälen gespielt: Im Hero-Film von Neale und Badenhorst, in Stills von Beleiu für OOH und DOOH, sowie auf den eigenen Social-Media-Kanälen der Protagonist*innen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Anomaly Berlin kreiert und wird in allen 17 Zalando-Märkten in Europa zu sehen sein.

Carmen Keller wird Marketing Managerin DACH bei Spitch

Spitch verstärkt die Marktbearbeitung im DACH-Raum und ernennt Carmen Keller zur Marketingchefin für die DACH-Region. In der neu geschaffenen Position verantwortet sie per sofort vom Standort Zürich aus sämtliche Marketingaktivitäten von Spitch in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Carmen Keller verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen in der ICT- und der Consumer-Goods-Industrie. So war sie unter anderem bei Unisys Schweiz, BEA Systems und Netlife tätig. Vor ihrem Übertritt zu Spitch verantwortete sie als Segment Manager Smart Accessories und weitere Produktkategorien bei Swarovski.

«Während wir uns zu Beginn mit unseren exklusiven Schweizer Dialektlösungen auf den Schweizer Markt fokussierten und hier Kunden wie die Migros Bank, Swisscard, die SBB, AMAG sowie viele weitere renommierte Marktplayer als Kunden gewinnen konnten, steht nun die fortgesetzte Expansion in grossen Märkten wie Deutschland auf unserer Prioritätenliste», erklärt Jürg Schleier, Country Manager DACH bei Spitch. «Vor diesem Hintergrund gilt es, unsere Ressourcen nicht nur im Technologiebereich, sondern auch auf der Marketingebene auszubauen. Auch wenn unseren Lösungen die Zukunft gehört, so sind sie gerade deshalb für viele erklärungsbedürftig, wenn es um das Herausarbeiten von deren Nützlichkeit für die Unternehmen und deren Endkunden geht. Es ist für uns ein Glücksfall, dass wir für die neu geschaffene Funktion des Marketingmanagers DACH mit Carmen Keller eine neues Teammitglied gewinnen konnten, das einerseits über das nötige Technologieverständnis verfügt und andererseits über ein profundes Know-how im Bereich der Ansprache und der Bedürfnisse von Endkunden verfügt. Dieser Fähigkeitsmix ist im Markt kaum zu finden und für uns ideal.»

Die Nominierten des Popai DACH Awards 2021 stehen fest

Der Verband Shop! D-A-CH e.V. verleiht im Frühjahr 2021 erneut den «Popai D-A-CH Award» – dieses Mal in neuem Format. 15 Kategorien standen für den Award zur Wahl, die das gesamte Spektrum der Aktivitäten am POS abbilden. Sie reichen von POS-Materialien bis zu komplexen Verkaufsförderungsaktionen, Visual Merchandising und digitalen Technologien.

Am Dienstag trafen sich 20 unabhängige Juroren aus Marke, Handel, Design und Wissenschaft, um die knapp 40 Einreichungen aus 15 Kategorien zu bewerten. Da Aufgrund der Corona-Pandemie keine Ausstellung auf einer Messe in Düsseldorf stattfand, wurde die Jurysitzung als Videokonferenz abgehalten.

Erstmalig konnten die Einreicher auf die umfangreichen, schriftlichen Erklärungen verzichten und alle Informationen in einem Video vorstellen. «Die Einreichungen waren auch in diesem Jahr sehr hochwertig, zudem sieht man immer mehr einen Mix zwischen analog und digital. Dem Erlebnis am POS wird damit immer mehr Rechnung getragen», erklärt Frank Rehme, Vorstand von Shop! D-A-CH e.V.

Nach intensiven Diskussionen stehen nun die 33 Nominierten fest. Die Finalisten werden auf der Website von Shop! D-A-CH e.V. kommuniziert.

Über den 2018 erstmalig vergebenen Publikumspreis kann ab dem 22. März über die Instagram-Seite des Awards abgestimmt werden. Unter allen Teilnehmern wird ein iPad verlost. Die Sonderpreise für «Best in Digital» und «Best in Digital Integration» werden von einer Sonderjury vergeben. An der im Juni stattfindenden virtuelle Gala werden die Gold-, Silber- und Bronzegewinner bekanntgegeben.

BPRG wählt drei neue Vorstandsmitglieder – Vizepräsidentin tritt zurück

An der online Mitgliederversammlung der Berner Public Relations Gesellschaft BPRG wurden am Mittwoch drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Zurückgetreten ist die langjährige Vizepräsidentin Barbara Meier.

Neu im Vorstand der BPRG: Tina Balmer, Céelia Rohrer und Franzisca Ellenberger (v.l.n.r.).

Bereits zum zweiten Mal führte die BPRG ihre Mitgliederversammlung aufgrund der Corona-Pandemie online durch. Präsident Nik Eugster ging in seinem Jahresrückblick auf das vergangene Vereinsjahr ein. «Kommunikationsmitarbeitende mögen generell ausserordentliche Situationen. Aus diesem Grund war das letzte BPRG-Jahr ein besonderes, aber nicht weniger spannendes Jahr», so der BPRG-Präsident. Es entstanden eine Vielzahl neuer digitaler Networking-Events.

Glück und zugleich ein gutes Händchen hatten die Verantwortlichen der BPRG mit der Verschiebung des 10. Berner Kommunikationspreises in den August 2021. Die Verleihung konnte im Berner Casino physisch durchgeführt werden. Auch für 2022 sind wieder sowohl digitale als auch physische Events geplant.

Drei neue Vorstandsmitglieder

Mit Franzisca Ellenberger von Pipapoo, Célia Rohrer von CSL Behring und Tina Balmer von der Gebäudeversicherung des Kantons Bern GVB wurden drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Zurückgetreten ist Barbara Meier, die bisher das Vizepräsidium bekleidete und seit 2009 Mitglied des Vorstandes der BPRG war.

Der Vorstand der Berner Public Relations Gesellschaft BPRG stellt sich aktuell wie folgt zusammen:

  • Nik Eugster (Präsident, Gecko Communication / 4Heroes)
  • Benjamin Blaser (Vizepräsident und Webmaster, Newsroom Communication)
  • Thomas Jauch (Leitung BPRG-Geschäftsstelle, Schutz und Rettung Bern)
  • Philippe von Bergen (Finanzen und Mitgliederdaten, Iqual)
  • Claudia Vernocchi (Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband)
  • Marla Eva Moser (Nau Media)
  • Federica Castellano
  • Mike Petermann (SBB, Personenverkehr)
  • Claudio Engeloch (Strategischer Beirat, Blickpunktnord)
  • Franzisca Ellenberger (Pipapoo)
  • Tina Balmer (Gebäudeversicherung des Kantons Bern GVB)
  • Célia Rohrer (CSL Bering)

Natascha Schwyn wird Westschweiz-Korrespondentin bei SRF

Die SRF-Korrespondentin Natascha Schwyn wechselt per Anfang Juni 2021 von Aarau nach Genf und wird neu als Westschweiz-Korrespondentin berichten. Sie folgt auf Stephan Weber, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Schwyn arbeitet seit 2011 für Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Ihre ersten Jahre verbrachte sie als Redaktorin bei der «Tagesschau», wo sie auch für Spezialprojekte wie den «Jahresrückblick» zuständig war. Seit 2014 ist sie TV-Inlandkorrespondentin für die Region Aargau/Solothurn und bildet das aktuelle Geschehen der beiden Kantone ab. Ihre Medienkarriere begann Natascha Schwyn aber bereits viel früher: Ab 2004 war sie Videojournalistin und Tageschefin der Newsredaktion beim zweisprachigen Regionalfernsehen TeleBielingue, später bei TeleBärn.

Im Juni 2021 übernimmt Natascha Schwyn nun die Stelle der TV-Korrespondentin in der Westschweiz. Dort löst sie Stephan Weber ab, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Migros bewertet Eigenprodukte mit Nachhaltigkeits-Skala

Neu führt die Migros auf allen Verpackungen der Eigenmarken eine Nachhaltigkeits-Skala auf. Diese bewertet die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit wie Tierwohl oder Klima mit 1 bis 5 Sternen. Damit soll Transparenz für Kund*innen geschaffen werden.

Mit dem Motto «Wir sind nicht 100% nachhaltig. Aber 100% transparent» bewertet die Migros künftig alle Produkte ihrer rund 250 Eigenmarken in verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit. So soll für Kund*innen sofort klar werden, dass beispielsweise ein M-Classic Poulet im Tierwohl gut abschneidet, im Klima hingegen weniger. Der neue M-Check macht diesen Widerspruch transparent, erklärt Marketingchef Matthias Wunderlin: «Auch die negativen Nachhaltigkeitsaspekte eines Produkts verschweigen wir nicht. Damit ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden einerseits ein selbstbestimmtes Einkaufen, andererseits ist diese vollständige Transparenz auch ein Ansporn für die Migros.»

Kompass im Nachhaltigkeits-Dschungel

Die Nachhaltigkeits-Skala funktioniert wie eine Hotelbewertung: Wenn das Produkt etwa im Tierwohl fünf Sterne erhält, schneidet es sehr gut ab, wenn es nur einen Stern erhält, gibt es viel Verbesserungspotenzial. Hierfür werden bis zu zehn verschiedene Faktoren beurteilt und bewertet, unter anderem der Auslauf im Freien, die Stallhaltung, der Einsatz von Medikamenten oder der Transport. In die Berechnung beim Klima fliesst die gesamte Ökobilanz des Produkts ein: Vom Anbau über den Einsatz von Wasser und Dünger, bis hin zum Transport und der Verpackung. Die Sterne-Bewertung orientiert sich am gesamten Migros-Sortiment. Ein Stück Rindfleisch erreicht deshalb wegen der hohen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu einer Gurke nie mehr als einen Stern im Klima.

Einer Mitteilung der Migros zufolge basiert das Bewertungssystem auf wissenschaftlichen Grundlagen und wurde von Migros-Partnern ausgearbeitet. Die Beurteilungskriterien können online eingesehen werden.

M-Check bereits auf über 100 Produkten

Aktuell werden die ersten Produkte mit dem M-Check versehen, den Auftakt tierische Produkte wie Fleisch und Milch. Dabei werden die Bereiche Tierwohl und Klima bewertet. Weitere Dimensionen der Nachhaltigkeit sollen gemäss Mitteilung später dazukommen. Die Migros plant, bis 2025 sämtliche Eigenmarken der Migros – auch im Bereich Non-Food – mit dem neuen M-Check zu versehen, was rund 80 Prozent des gesamten Migros-Sortiments entspricht.

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