TBS setzt für Viventa auf bunte Angebotskommunikation

Die Fachschule Viventa ist das Kompetenzzentrum der Stadt Zürich für Berufsvorbereitung, Integration, Erwachsenen- und Elternbildung. TBS entwickelte das neue Designkonzept für das breit gefächerte Bildungsprogramm.

Um ihr Angebot zielgruppengerecht und zeitgemäss zu präsentieren, benötigte die Fachschule Viventa ein neues, anwenderfreundliches Design für ihre Angebotskommunikation. TBS sollte das übergreifende Konzept und Flyer-Vorlagen zu rund 15 Bildungsprogrammen entwickeln.

Vielfältiges Programm für diverse Zielgruppen

Das Angebot der Fachschule Viventa ist so divers wie ihre Zielgruppen – Schüler und Eltern, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Altersgruppen und Lebenssituationen. Das vielfältige Themen- und Angebotsspektrum reicht von Deutschkursen über Berufsvorbereitungskurse und die integrative Sonderschule Viventa15plus bis hin zu Tanzkursen für Erwachsene oder spezifische Programme für Eltern.

Grosses Themenspektrum bunt dargestellt

Die grundlegende Idee war, die einzigartige Vielfalt des Angebots direkt über die bunte Farbpalette abzubilden. Jeder Bereich erhält einen klar definierten Farbcode, verwandte Angebote sind im selben Segment zu Hause – das soll Orientierung und auch Zugehörigkeit innerhalb der Schule schaffen. Gleichzeitig wird ein Designsystem als modularer Baukasten als Basis für sämtliche Kommunikationsmittel aufgebaut.

Kompetenzen stärken, Perspektiven erweitern

Die Vision der Fachschule sollte sich zudem im Bildkonzept und in den Headlines widerspiegeln. Authentische Bilder vermitteln einen lebendigen Eindruck zum jeweiligen Angebot, adressieren die Zielgruppe und schaffen Identifikation. Die Headlines interagieren mit dem Bildsujet und bringen den Mehrwert in kurzen Statements auf den Punkt.

15 Flyer und 1 Mappe als Gesamtpaket

TBS realisierte die Flyer zu allen definierten Angeboten in enger Zusammenarbeit mit Viventa. Die textlichen Inhalte wurden von Viventa im Detail ausgearbeitet, von TBS gestaltet und als komplettes Paket bis zur Druckabwicklung umgesetzt.

Contcept Communication gewinnt PR-Mandat für GoMore

Die Kommunikationsagentur Contcept Communication betreut ab sofort das PR-Mandat für die Carsharing-Plattform GoMore in der ganzen Schweiz.

GoMore wurde 2005 in Dänemark gegründet und ist seit 2021 in der Schweiz aktiv. Die Carsharing-Plattform bringt private Fahrzeugbesitzer:innen mit Menschen zusammen, die temporär ein Auto benötigen. Das Unternehmen ist in Dänemark, Schweden, Finnland, Spanien, Österreich und in der Schweiz verfügbar.

«Die Vision des Unternehmens ist, die Auslastung von Privatfahrzeugen zu erhöhen und gleichzeitig die Anzahl der Autos in Städten und die Umweltbelastung zu reduzieren – für eine nachhaltigere Mobilität“, sagt Burcu Biçer, GoMore Country-Chefin Schweiz.

Ab sofort zeichnet Contcept Communication für die PR-Arbeit in der ganzen Schweiz verantwortlich. «Mit unserer Expertise in den Bereichen Mobilität sowie einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit freuen wir uns sehr, GoMore auf ihrem Expansionskurs in der Schweiz zu begleiten“, sagt Barbara Ryter, CO-CEO von Contcept Communication.

Valencia für Coop: Ein Esel macht Frühlingslaune

Für die neuste Sammelpromotion «Hallo Frühling» lässt Coop einen kuschligen Esel die Hauptrolle spielen. Für die Umsetzung zeichnet Valencia Kommunikation verantwortlich.

In der Frühlings-Sammelaktion von Coop gibt es für Jung und Alt etwas zu holen. Mit dabei sind dieses Mal ein Farbstift-Set, eine LED-Blumenlampe, eine praktische Lunchbox und ein isolierender Trinkbecher. Im Zentrum der Sammelaktivität steht allerdings der Plüsch-Esel «Emilio».

Bewegtbild mit Jööö-Faktor

Der kleine Esel ist als animierte Figur zentraler Bestandteil der Bewegtbild-Kommunikation. «Ein animierter Charakter ist nicht nur ein emotionaler Blickfang, er ermöglicht es auch, in sehr kurzer Zeit viel zu erzählen. Und das ist in kurzen Formaten wie 15-Sekunden-Spots besonders wichtig», erklärt Valencia-CCO Tommy Schilling. Entsprechend wurde in den Storyboards darauf geachtet, die verschiedenen Sammelartikel möglichst schnell und plakativ in Szene zu setzen, ohne dass der Spot an Emotionalität verliert. Umgesetzt wurden die Bewegtbilder gemeinsam mit Boutiq Films für die Produktion und Postoffice Studios für Character Design und Animation.

360-Grad-Kommunikation

Das zentrale Bewegtbild in verschiedenen Formaten wird umrahmt von einer Vielzahl an Kommunikationsmassnahmen, die in kurzer Zeit einen grossen Werbedruck entwickeln. Valencia bot dabei von der Kampagnen-Website über POS und Print bis zu Social Media alles aus einer Hand an und stellte sicher, dass alle Elemente taktisch richtig ineinandergreifen. Die Sammelaktivität «Hallo Frühling» von Coop dauert von Donnerstag bis zum 20. April 2025.


Auftraggeber: Coop Genossenschaft. Kampagnenkonzeption und Umsetzung: Valencia Kommunikation. Produktion Bewegtbild: Boutiq Films. Animation: Postoffice Amsterdam. Mediaplanung: TWmedia. Musik: HitMill.

Tudor Pro Cycling Team gewinnt 6. Sponsoring Excellence Award

Die Schweizer Radequipe «Tudor Pro Cycling Team» von Ex-Profi Fabian Cancellara ist seit 2022 mit dem Schild der Genfer Uhrenmarke Tudor auf der Brust unterwegs. Sponsoring Schweiz hat die Projektverantwortlichen am Mittwochabend im Rahmen der Nacht des Sponsorings im Kunsthaus Zürich mit dem 6. Sponsoring Excellence Award ausgezeichnet.

Die «Nacht des Sponsorings» erwies sich erneut als Leuchtturm-Veranstaltung der Branche, ein Stelldichein der Kreativität und des Engagements im Sponsoring. Mittendrin das Team von m&k, das die exklusiven Stimmen der Protagonist:innen unmittelbar nach der Preisverleihung einfing, um die Emotionen dieses besonderen Abends im Umfeld des Zürcher Kunsthauses authentisch zu dokumentieren.

Sponsoring Schweiz: Bedeutung und Herausforderungen des Awards

Markus Simmen, Vorstandsmitglied von Sponsoring Schweiz, unterstreicht die Bedeutung des Sport Excellence Award, der bereits zum sechsten Mal verliehen wurde. Er diene als zentrale Kommunikationsplattform für alle Akteure im Sponsoring – Geber wie Nehmer. Simmen erinnert sich an die Anfänge kurz vor Corona, eine Zeit, die die Aktivität und den Zusammenhalt der Branche eindrücklich demonstrierte. Der Award leiste einen wichtigen Beitrag zur internen Rechtfertigung von Sponsoring-Aktivitäten und würdige deren Wertschätzung. Für Simmen gibt es im Sponsoring stets Herausforderungen für beide Seiten, ein kontinuierlicher Kreislauf des Gebens und Nehmens. Der Jahrgang 2025 zeige die immense Bandbreite der Szene, von Sport über Gesundheit bis Kultur.

Moderatorin Nicole Berchtold mit Jury-Präsident und Ticketcorner CEO Oliver Niedermann

Die Jury im Fokus: Innovationsgeist und Mut zum Neuen

Oliver Niedermann, CEO Ticketcorner AG und Jury-Präsident des Sponsoring Excellence Award, zeigt sich äusserst zufrieden mit dem Jahrgang 2025. Die Vielfalt der Projekte, von Grosskonzernen bis zu kleinen Firmen mit spannender Aktivierung, spiegle die Lebendigkeit des Schweizer Sponsoring-Marktes wider. Für Niedermann sind Innovation und der Mut zum Neuen, auch mit dem Risiko des Scheiterns, die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Die Jury habe intensive Diskussionen geführt, sei aber schliesslich zu einem einstimmigen Entscheid gekommen. Für die Zukunft erhofft er sich weiterhin eine breite Palette an Projekten und einen früheren Dialog, um eine noch aussagekräftigere Shortlist präsentieren zu können.

Kilian Ziegler, Slam Poet und Wortakrobat zu Oliver Niedermann: «Herr der Sponsor-Ringe»

Der Hauptpreisträger: Tudor Pro Cycling Team – Mehr als nur Siege

Das «Tudor Pro Cycling Team» wurde 2022 vom zweifachen Olympiasieger Fabian Cancellara ins Leben gerufen. Seit dem Sprung in die Profikategorie des Weltradsports 2023 konnte das Team bereits einige Erfolge feiern. 2025 greift der Schweizer Rennstall weiter an und hat nun mit Marc Hirschi und Julian Alaphilippe zwei potenzielle Siegfahrer im Team, die bereits grosse Rennen gewonnen haben. Dies ist in erster Linie dank dem Sponsoring der Genfer Uhrenmarke Tudor möglich, für welche das Team ein Leuchtturmprojekt ihrer umfassenden Marketing-Initiativen im Radsport darstellt.

«Tudor Pro Cycling Team» hat sich zum Ziel gesetzt, eines der weltbesten Radteams zu werden und in der Schweiz die Begeisterung für den Radsport zu wecken. Der Weg an die Weltspitze wird dabei mit einer klaren Wertestruktur beschritten werden. «Swiss. Human. Performance.» stellt dabei das Gerüst, mit dem das Schweizer Team den Menschen in den Mittelpunkt des Handelns stellt und Innovation in allen Bereichen vorantreibt.

Sieger-Team des Sponsoring Excellence Award 2025 mit Fabian Canellara (ganz rechts)

Jury-Präsident Oliver Niedermann ehrt den Sieger mit den Worten: «Das ‹Tudor Pro Cycling Team› hat die Jury absolut überzeugt. Durch die gemeinsame Vision und das umfassende Engagement des Sponsors Tudor vom Start des Projekts bis an die Weltspitze, konnte ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen in der Schweiz aufgebaut werden.»

Drei Sonderpreise verliehen

Die siebenköpfige, unabhängige Jury durchleuchtete alle eingegebenen Projekte intensiv und legte dabei ein besonderes Augenmerk auf die Kriterien Innovation, Relevanz, Kreativität und Wirkung. Die hohen Bewertungen führten zur Vergabe von drei Sonderpreisen an «Pink Cube Test Your Breast», das «EVZ Women & Girls Programm» und «The Flipcode Mystery».

Sonderpreis Responsibility für «Pink Cube Test your Breast»

Der Pink Cube bringt Aufklärung über Brustkrebs dorthin, wo sich Frauen und Männer jeden Alters aufhalten. Gynäkolog:innen zeigen ihnen auf, wie sie ihre Brust selbst untersuchen können und welche Früherkennungsmassnahmen für sie wichtig sind. Mit seinem auffälligen pinkfarbenen Design und der Aufschrift «Test Your Breast» zieht der Container die Aufmerksamkeit auf sich und macht ein wichtiges Thema leichter zugänglich.

Doppelsieger-Team Sonderpreise für Responsibility und Publikumspreis für PINK CUBE Test Your Breast

Sonderpreis Pioneer für «EVZ Women & Girls Programm»

Der EVZ lancierte 2023 ein Programm, um Mädchen und Frauen für Eishockey zu begeistern und ihnen Chancengleichheit zu bieten. Das Women & Girls Programm ist kein eigenständiges Projekt oder eine Marke, sondern ein integraler Bestandteil des Klubs. Mit der klaren Vision «Do it right or not at all» verfolgt der EVZ ambitionierte Ziele für eine faire und nachhaltige Förderung im Frauensport.

Sonderpreis-Gewinnerinnen Projekt «Pioneer – EVZ Women & Girls Programm»

Sonderpreis Activation für «The Flipcode Mystery»

Als Main Partner der SRF-Serie «Tschugger» lancierte Samsung im November 2023 mit der Leadagentur Sir Mary die immersive Sponsoring-Multichannel-Kampagne «The Flipcode Mystery». Dabei wurden die Fans selbst zu «Tschuggern» und konnten live im TV einen Kriminalfall rund um damals neu lancierte Mobile von Samsung «Galaxy Z Flip5» lösen. Die Innovation dieses 360-Grad-Cases liegt darin, dass sowohl die TV-Sponsoring-Billboards als auch die off-air-Multichannel-Massnahmen der Samsung-Kampagne mit dem Original-Cast der Serie realisiert werden konnten.

Pink Cube holt sich auch den Publikumspreis

Von allen eingereichten Projekten wurden im Zürcher Kunsthaus die neun für den Hauptpreis und die Sonderpreise nominierten Projekte live dem zahlreich erschienenen Publikum präsentiert. Über 275 Personen aus der Schweizer Sponsoringszene vergaben dabei mittels eines Online-Votings wie bereits 2024 den Publikumspreis: Dieser ging in diesem Jahr an Pink Cube Test Your Breast.

(Bild: m&k/Anna Kohler)

Veränderungen im Vorstand von Sponsoring Schweiz

Im Vorfeld der Nacht des Sponsorings fand die Generalversammlung von Sponsoring Schweiz statt. Fabienne Merlet, Head of Partnerships & CSR des Locarno Film Festivals, wurde als Nachfolgerin von Melanie Schmid und Markus Simmen für das Ressort Kommunikation gewählt. Zudem informierte die Präsidentin darüber, dass Prisca und Beat Ritschard, die über 25 Jahre im Vorstand und davon 15 Jahre für das Sekretariat zuständig waren, ihr Mandat per Mitte Jahr abgeben.

Die Leitung Geschäftsstelle übernehmen Sabrina Vögeli und Luana Bergamin von Bergamin Conceptions.

Zahlreiche Gäste erschienen an der Nacht des Sponsorings im Zürcher Kunsthaus. (Bild: m&k/Anna Kohler)

Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Cases gibt es auf Sponsoringschweiz.ch. Die nächste Award-Night findet voraussichtlich am 25. März 2026 statt.

Blüten und Perlen: M&M’s und Rhetorik

Sarah Pally, Linguistin und Partnerin bei der Agentur Partner & Partner, nimmt in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» die (Werbe-)Sprache unter die Lupe. Dieses Mal dreht sich alles um Rhetorik in der Werbung.

Kennen Sie die lächelnde, aufgedonnerte Sau mit falschen Wimpern und Schleifchen im Haar, die früher beim Dorfmetzger auf der Theke stand? Bei diesem Ding läuft doch irgendwie einiges falsch – also damals natürlich noch nicht, aber aus heutiger Sicht. Sprechende und meist auch tanzende Tiere (und andere Lebensmittel), die sich in der Werbung fröhlich zum Verzehr anbieten, hinterlassen einen ganz komischen Beigeschmack. Und das schon vor dem Essen! Jemand will da mittels Personifikation ein Produkt vermenschlichen, um es sympathischer, nahbarer zu machen – so hat man es im Rhetorikunterricht nämlich mal gelernt. Zum Fressen gern soll man die Produkte haben.

Personifikation? Rhetorikunterricht? Ja, genau das Thema, das wir wahrscheinlich ziemlich alle ziemlich fest gehasst haben. Und warum haben wir diesen Unterricht so gehasst? Weil man sich ständig fragen musste, was dieser humanistische Bildungswurmfortsatz in der eigenen Jugend überhaupt verloren hat.

Mit oder ohne Stil

Dabei strotzt unser Alltag und insbesondere die Werbung von rhetorischen Figuren und Stilmitteln nur so, wir sind davon umschwirrt – werden rhetorisch an jeder Ecke verwöhnt. Und das mit gutem Grund: Rhetorik wirkt. Ob man will oder nicht, und seitens der Werbetreibenden will man. Sie bringt Aussagen auf den Punkt, macht sie eingängig, merkbar, kraftvoll. Mit Stil ist dann eben doch besser als ohne Stil (ausser vielleicht beim Glacé). Rhetorik ist darum auch wortwörtlich die halbe Miete der Werbetexterinnen und Konzepter.

Ob quadratisch, praktisch, gut oder easy breezy – hast du Stil, bringt das viel! Aber natürlich nicht immer, denn man kann es, wie in dieser Kolumne, auch gehörig übertreiben. Und Stilelemente sind nicht überall willkommen: Im Slogan hui, in der Bedienungsanleitung pfui.

Versau es halt einfach nicht!

Sie sind damit ein bisschen wie die Gewürze beim Kochen: Du willst etwas Besonderes suggerieren – dann schnuppere mal an den Superlativen. Du willst einprägsam sein, dann schau mal, ob die Parallelismen und Alliterationen noch frisch sind. Du willst originell sein und Neugier wecken? Mische dir deinen eigenen Neologismus. Pass bloss auf, dass du nicht zu viel erwischst – immer gut abschmecken – da fehlt noch was – versau es halt einfach nicht!

Sexy Schuhwerk

Apropos Würze: Wie wäre es zum Beispiel mit M&Ms für den Rhetorikunterricht? Ein Personifikations-Exempel in Extremis (und eine Alliteration ist auch mit dabei!). Diese M&M-Maskottchen sind wahrscheinlich die einzigen sprechenden Lebensmittel, die «selber» «wirklich» «verstanden» haben, dass sie eigentlich zum Gefressenwerden da sind – und das auch noch persiflieren. Aber damit nicht genug: Sie mussten sogar kurzzeitig «pensioniert» werden. Weil zwei «weibliche» Maskottchen plötzlich Sneaker statt High Heels «trugen», was offenbar zu einem Shitstorm führte, weil zu wenig sexy. Das Schuhwerk! Einer Süssigkeit! Die aufgedonnerte Sau lässt grüssen.


Seit 2025 analysiert Sarah Pally in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» branchenverwandte Begriffe und kommentiert sie mit persönlicher Note, aus einer linguistischen Perspektive – sowie auch mit präzisem Blick auf die Entwicklungen der Branche. Pally ist Teilhaberin der Agentur Partner & Partner in Winterthur. Sie ist seit 15 Jahren mit den Themen Contentmarketing, Text/Konzept und Storytelling im Kommunikations- und Marketingbereich unterwegs.

Ruf Lanz: Der Umzug des Haus Konstruktiv wird konkret

Nach über 20 Jahren im Ewz-Unterwerk Selnau zieht das Museum Haus Konstruktiv ins Löwenbräukunst-Areal. In der Umzugskampagne von Ruf Lanz wird der neue Grundriss selber zur Kunst.

Seit 2015 begleitet Ruf Lanz das Museum Haus Konstruktiv mit oftmals künsterlischen Kommunikationsmassnahmen.

Laut Direktorin Sabine Schaschl «gelingen Markus Ruf und seinem Team immer wieder unerwartete Zugänge, die unser Haus über die eingeweihten Kunstkreise hinaus ins Gespräch bringen». Nebenbei wurden die Kampagnen vielfach ausgezeichnet; zuletzt mit Gold beim Swiss Out of Home Award und dem Evergreen des ADC Switzerland.

Deshalb wurde Ruf Lanz auch mit der Konzeption der Umzugskommunikation beauftragt. Nach über 20 Jahren im historischen Industriebau des Ewz-Unterwerk Selnau zieht das Museum im Frühling 2025 ins Löwenbräukunst-Areal.

Unter dem doppeldeutigen Slogan «Unser Umzug wird konkret» wird der neue Grundriss selber zur Kunst. Und zur liebevollen Hommage an Piet Mondrian, Fritz Glarner und Camille Graeser. So kann sich das Publikum ein konkretes Bild von den neuen Räumlichkeiten und der dort bald zu sehenden Kunst machen.

Die Kampagne wird im Grossraum Zürich ausgespielt auf gedruckten und digitalen Plakaten, auf Anzeigen und in den sozialen Medien.


Verantwortlich beim Museum Haus Konstruktiv: Sabine Schaschl (Direktorin und leitende Kuratorin), Andreas Durisch (Stiftungsratspräsident), Ladina Hurst, Pascal Schlecht (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Mario Moosbrugger (Art Direction & Visual Composing), Markus Ruf, Danielle Knecht-Lanz (Creative Direction), Markus Ruf (Text), Gian Marco Juon (Beratung), Sherif Ademi (DTP). Externe Partner: RTK Medientechnik (Lithographie).

SRG Deutschschweiz sucht neue Präsidentschaft

Andreas Häuptli tritt Ende März 2025 als Präsident der SRG Deutschschweiz SRG.D zurück. Die grösste Regionalgesellschaft der SRG SSR setzt eine Findungskommission ein, um seine Nachfolge zu bestimmen.

(Bild: SRG Deutschschweiz/Mirco Rederlechner)

Nach gut einem Jahr im Amt gibt Andreas Häuptli das Präsidium der SRG.D aus beruflichen Gründen ab. Die wachsenden Anforderungen in der Transformationsphase der SRG.D liessen sich nicht mehr mit seiner Funktion als Geschäftsführer des TCS Zürich vereinbaren, der grössten Sektion des Touring Club Schweiz.

Häuptli brachte seine Erfahrung aus dem Vereinswesen und der Medienbranche in die SRG.D ein – unter anderem aus seiner früheren Tätigkeit als Geschäftsführer des Verbands Schweizer Medien VSM. Sein Rücktritt betrifft nicht nur die Leitung der SRG.D, sondern auch sein Verwaltungsratsmandat auf nationaler Ebene.

Bis eine Nachfolge bestimmt ist, wird das Präsidium interimistisch geführt.

SRF widmet der Schweizer Krimiliteratur einen Programmschwerpunkt

Am 18. März 2025 ruft SRF erstmals den «Tag der Schweizer Literatur» aus. Im Zentrum steht die Schweizer Krimiliteratur, die nicht nur in TV, Radio und online thematisiert wird, sondern auch das Publikum aktiv einbindet – etwa beim gemeinsamen Schreiben eines Krimis.

Marcus Signer als Philip Maloney. (Bild: SRF/Pascal Mora)

Mit Krimis an der Spitze der Bestsellerlisten und einem anhaltenden Interesse an True Crime widmet SRF dem Genre eine ganze Programmwoche. Am «Tag der Schweizer Literatur» selbst stehen Radio-Sendungen wie der «Kultur-Talk» mit Krimiautor Paul Ott oder das Hörspiel zu Friedrich Glausers Wachtmeister Studer auf dem Programm. Auch Regionalkrimis und ihre wachsende Popularität werden thematisiert.

Ein Besonderheit: Die Autorin Gabriela Kasperski verfasst gemeinsam mit dem Publikum live auf Radio SRF 1 eine Kriminalgeschichte, die am Ende des Tages im Radio vorgelesen und online veröffentlicht wird.

Der Krimi-Schwerpunkt zieht sich über die gesamte Woche: Am 19. März beleuchtet «Kulturplatz» etwa die Faszination von True Crime, am 20. März widmet sich unter anderem «Einstein» der DNA-gestützten Verbrecherjagd, und online gibt es am 23. März zusätzliche Inhalte zur Schweizer Krimikultur.

Mit diesem breiten Programm will das SRF zeigen, dass die Faszination für Kriminalgeschichten in der Schweiz ungebrochen ist – sei es in Büchern, Hörspielen oder auf der Leinwand.


Übersicht Gesamtprogramm rund um den «Tag der Schweizer Literatur» bei SRF.

EV Zug und Tibits spannen zusammen

Der EV Zug und Tibits starten eine Partnerschaft. Unter dem Motto «Unsere Taktik? Grünes Powerplay» soll die Kooperation zeigen, dass umweltbewusste Ernährung und Spitzensport kein Widerspruch sind.

Im August 2024 wurde ein Tibits-Standort in Zug eröffnet. Nun bringt eine Zusammenarbeit mit dem EVZ pflanzenbasierte Alternativen stärker ins Bewusstsein der Sportfans. «Eine bewusste und nachhaltige Ernährung ist auch im Sportumfeld ein relevantes Thema und die Partnerschaft unterstreicht, dass sich Spitzensport und genussvolle, pflanzenbetonte Ernährung ergänzen können – ohne dass es um eine grundsätzliche Umstellung geht», sagt Amar Abbas, Leiter Marketing. Man hoffe, damit gleichzeitig eine neue Generation von Sportfans zu inspirieren, sich bewusster mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen.

Kampagne mit EVZ-Spieler:innen

Begleitet wird die Partnerschaft von einer Kampagne in der Arena und der Stadt Zug. Captain Jan Kovář, Spielerin Lena-Marie Lutz und Spieler Mike Künzle sind die Gesichter der Aktion, die mit einem Augenzwinkern zeigt, dass bewusste Ernährung zur Spitzenleistung beitragen kann.

Die Kooperation mit dem EVZ ist nicht das erste Sport-Engagement von Tibits. Auch Radprofi Marlen Reusser und Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer setzen sich bereits für die Marke ein.

Ditaji Kambundji wird Markenbotschafterin von Bernina

Mit einer fulminanten Leistung krönte sich Ditaji Kambundji jüngst zur Europameisterin über 60 Meter Hürden. Nun geht die Leichtathletin eine Kooperation mit Bernina ein und wird Markenbotschafterin der neuen Bernina 3er Serie.

(Bild: zVg.)

Fast zeitgleich mit Kambundjis EM-Titel über 60 Meter Hürden an der Hallen-EM in Apeldoorn lancierte Bernina die neue 3er Serie. Das Unternehmen präsentiert die neuen Modelle B 335 und B 325 als kompakt, leistungsstark, vielseitig und präzise – Eigenschaften, die «perfekt zu Ditaji Kambundji passen». «Die Bernina 335 ist klein und handlich – ideal für mich, weil ich sie überall hin mitnehmen und kreativ sein kann», sagt die Hürdenläuferin. Als Profi-Sportlerin ist sie beruflich voll eingespannt, doch in ihrer begrenzten Freizeit widmet sie sich mit Leidenschaft textilen Projekten wie dem Nähen von Accessoires.

«Mit den neuen Maschinen wollen wir die nächste Generation von Nähfans an Bernina heranführen», erklärt Henrique Wolter, Head of Product Management für Näh- und Stickmaschinen bei Bernina.

Tincan expandiert in die Westschweiz

Die Agentur mit Sitz in Zug und Zürich setzt ihren Wachstumskurs fort und erweitert ihre Präsenz in der Westschweiz. Mit zwei Consultants in Genf verstärkt Tincan seine Beratungs- und Kreativkompetenz und bietet künftig mehrsprachige Kampagnen für die beiden grossen Landesteile der Schweiz an.

Yannic Bucher (Mitte) und Lara Twerenbold erhalten das Tincan-Maskottchen «Tincy» überreicht. (Bild: tincan/PD)

Seit der Gründung in Zug im Jahr 2013 hat sich Tincan stetig weiterentwickelt. 2023 folgte die Expansion nach Zürich, um die Agentur breiter aufzustellen (Markt-kom.com berichtete). Nun bietet sich eine neue strategische Gelegenheit: Der Aufbau einer Präsenz in der Westschweiz.

Ein Zufall führte dazu: Yannic Bucher, der früher Tür an Tür mit Tincan-Partner Peter Niederberger wohnte, plante gemeinsam mit Lara Twerenbold eine Agentur in der Romandie. Ihr Fokus: Nachhaltigkeit, Klima und Demokratie.

Statt potenzieller Konkurrenz entstand eine Zusammenarbeit. Tincan erkannte das Potenzial und holte Yannic als Creative Consultant und Lara als Marketing Consultant ins Team. Parallel dazu treiben sie weiterhin ihre Spezialagentur Another Narrative voran.

Mehrsprachigkeit als strategischer Vorteil

Mit der Expansion will Tincan seine mehrsprachige Beratungs- und Umsetzungskompetenz stärken. Für Unternehmen und Institutionen mit Präsenz in beiden Sprachregionen gibt es so eine einheitliche Strategie mit lokal verankerten Inhalten. Gerade für nationale Kampagnen ist lokales Know-how entscheidend: Ob ein Verband mit regionalen Standorten oder eine Marke mit Zielgruppen in beiden Sprachräumen – die Nähe zum Markt ermöglicht eine passgenaue Ansprache und authentische Umsetzung.

Langfristiger Aufbau mit nachhaltigem Fokus

Aktuell arbeiten die beiden neuen Tincan-Consultants in kleinen Räumlichkeiten in Genf und etablieren die Marke Schritt für Schritt. «Der Aufbau hat Zeit und darf organisch wachsen. Aber wir erhoffen uns mit diesem Versuch einiges. Mehrsprachige und lokal verankerte Kampagnen waren bisher oft eine Herausforderung – nun können wir sie gezielt und authentisch umsetzen», so Tincan-Partner Peter Niederberger.

Heads unterstützt MME bei der Markenentwicklung

MME, das Beratungsunternehmen für Recht, Steuern und Compliance, setzt bei der Weiterentwicklung seiner Marke auf die Expertise von Heads Corporate Branding.

(Bild: zVg.)

Mit 140 Teammitgliedern an den Standorten Zürich und Zug verbindet MME interdisziplinäres Know-how mit partnerschaftlicher Nähe – ein Ansatz, der das Unternehmen im Markt klar differenziert.

Die Agentur Heads Corporate Branding unterstützt MME dabei, sein Markenprofil zu schärfen und seine Positionierung weiter auszubauen. Simone Raubach, Deputy Managing Director und Senior Brand Consultant bei Heads, betont: «Durch unser ‹Heads Brand Profiling› haben wir die zentralen Stärken von MME identifiziert. Jetzt freuen wir uns darauf, diese Qualitäten über die Marke noch gezielter erlebbar zu machen.»

Die Massnahmen sollen die Präsenz von MME stärken und seine Rolle als wegweisendes Beratungsunternehmen in einem dynamischen Marktumfeld unterstreichen.

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