«Master of Swiss Web 2025»: Zehn Projekte nominiert

Die Jurymitglieder von Best of Swiss Web haben zehn Projekte ausgewählt, die nun ins Rennen um den Titel «Master of Swiss Web 2025» gehen. Netzticker-Leser:innen können ab dem 18. März für ihren Favoriten abstimmen.

Am 3. April 2025 werden bereits zum 25. Mal die besten Webprojekte mit einer Auszeichnung von Best of Swiss Web gekrönt. Die Jurymitglieder prüften insgesamt 328 Projekteinreichungen und hielten 85 von ihnen für shortlistwürdig (Markt-kom.com berichtete). Aber nur zehn Projekte erhalten die Möglichkeit, sich den Titel «Master of Swiss Web 2025» zu holen.

Den Master-Titel gibt es für jenes Webprojekt, das die meisten Punkte erhält. Dazu gehören die Stimmen aus der Expert:innenjury, der Leser:innenwahl des Netztickers sowie vom Saalpublikum an der Award-Night. Die Leser:innen des Netztickers können ab dem 18. März für ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Teilnahmeberechtigt sind alle, die sich bis zum 17. März für den Netzticker registriert haben.

Die zehn nominierten Projekte

Accessibility von Live-Events demokratisieren

  • Auftragnehmer: Yoveo | Team Farner

Das Projekt «Accessibility von Live-Events demokratisieren» setzt neue Standards für Inklusion. Die innovative, KI-gestützte Web-App ermöglicht Menschen mit Seh- und Hörbehinderung die barrierefreie Teilnahme an Live-Events mittels Audiodeskription und geräuschfreien ­Audiotracks in Echtzeit. Auch Menschen ohne Behinderung profitieren bei Events mit vielen Parallelaktivitäten. Ein inspirierendes Projekt mit viel Zukunftspotenzial.

Bilder der Schweiz Online

  • Auftragnehmer: Nextension

Die Website «Bilder der Schweiz Online» bietet eine inspirierende und innovative Möglichkeit, historische Postkartenansichten der Schweiz zu erleben. Mit spielerischer Navigation und eingebetteten Landkarten werden grosse Mengen historischer Bilddaten und Künstlerbiografien zugänglich gemacht. Ein neuartiger Zugang zur Kunst­geschichte, der sowohl für Interessierte als auch für Wissenschaftler spannend ist.

Bucher Connect Service-Plattform

  • Auftragnehmer: Eyekon, Intelliact

Das Projekt «Bucher Connect» setzt neue Massstäbe im digitalen Flottenmanagement. Die IoT-gestützte Plattform ermöglicht eine Echtzeit-Überwachung und Optimierung von kommunalen Flotten weltweit, reduziert Servicekosten und maximiert die Fahrzeugauslastung. Mit einer benutzerfreundlichen, modularen Struktur und intuitivem Design bietet sie einen erheblichen Mehrwert für Städte und Gemeinden, stärkt die Markenbindung und fördert eine optimale Customer Journey.

Chopard – The Future of Ethical Luxury Commerce

  • Auftragnehmer: Merkle

Chopard hat mit seiner digitalen Plattform eine hochwertige Symbiose aus Brand Experience, E-Commerce und User Experience geschaffen. Die Website transportiert den luxuriösen und handwerklichen Charakter der Marke, kombiniert mit einer ­klaren und funktionalen E-Commerce-Architektur. Die neue Plattform vereint ein raffiniert-verführerisches Einkaufserlebnis mit höchster Prozessdurchgängigkeit und globaler Reichweite. Ein klarer Gold-Benchmark.

Die Lehrstellen-Kampagne für die Gen Z

  • Auftragnehmer: Webrepublic

Die Jury würdigt die exzellente Arbeit für die Lehrstellen-Kampagne von Login für die Gen Z. Die Kampagne beeindruckt durch ein tiefgehendes Zielgruppenverständnis, kreative Umsetzung und nachgewiesene Erfolge. Mit ­einer ausgeklügelten Performancekampagne wurden 44 Prozent mehr Bewerbungen generiert. Ein Vorbild für modernes Lehrlingsmarketing und ein verdienter Master-Kandidat.

Investment Library

  • Auftragnehmer: Mutoco

Die Investment Library von Swiss Life AM macht komplexe Finanzprodukte für Investoren und Finanzexperten verständlich und zugänglich. Die Plattform transformiert die Finanzkommunikation im Asset-Management durch eine zentrale, interaktive Darstellung von Finanzdaten. Diese innovative, datengetriebene Lösung steigert die Effizienz und vereinfacht die Kundenkommunikation, was zu einer optimierten Nutzererfahrung und signifikanten Mehreinnahmen führt.

Marktplatz Zermatt – Matterhorn

  • Auftragnehmer: Astound Commerce, ­Persistent Systems ­Switzerland

Der digitale Marktplatz Zermatt integriert Unterkünfte, Skipässe und Zusatzleistungen auf einer einzigen Plattform und bietet eine nahtlose Omnichannel-Erfahrung. Durch die zentrale Buchung werden Conversion Rates und lokale Wertschöpfung optimiert. Die Split-Payment-­Technologie automatisiert die Abrechnung, während Gäste Echtzeit-Informationen zu Wetter und Pisten­status erhalten. Innovativ und zukunftsweisend.

Nemo broke the trophy

  • Auftragnehmer: Jung von Matt Limmat

Innovativ, mutig und schnell: Mit «Nemo broke the ­trophy» zeigt die Mobiliar, wie man kreativ auf aktuelle Ereignisse reagiert und dabei eine enorme Reichweite erzielt. Die Markenidentität wird humorvoll und konsequent transportiert. Schlagfertigkeit, Qualität und Geschwindigkeit überzeugen. Eine klare Idee, die schnell und wirkungsvoll umgesetzt wurde – ein Paradebeispiel für exzellente Brand Experience.

Swiss Life «myLife Light»

  • Auftragnehmer: Cando

MyLife Light von Swiss Life vereinfacht komplexe ­Probleme genial. Mit der Digitalisierung von 80 Prozent der Fälle bietet sie KMU eine voll digitale, nutzer­zentrierte Lösung für Pensionskassenanliegen. Sie ­steigert die Effizienz bei Swiss Life und den Kunden messbar. Ein Projekt, das Effizienz und Pragmatismus vereint – ein Vorbild für viele Unternehmen.

Woz – The News In The News

  • Auftragnehmer: Freundliche Grüsse

Die Woz hat mit ihrer Kampagne «News in the News» eindrucksvoll bewiesen, dass Print und Digital perfekt zusammenarbeiten können. Ein interaktiver Banner der aktuellen Woz-Ausgabe auf Zeit.de und Spiegel.de erzielte beeindruckende 92 Prozent Sichtbarkeit. Anstelle klassischer Werbung bot die Kampagne echten journalistischen Mehrwert für eine anspruchsvolle Zielgruppe. Diese mutige und intelligente Lösung zeigt, wie hochwertiger Journalismus im digitalen Zeitalter neue Leserinnen und Leser gewinnen kann.

Die Preisverleihung der 25. Ausgabe von Best of Swiss Web wird am 3. April im Eventlokal «The Hall» in Dübendorf gefeiert.

Numéro10 kreiert Imagekampagne für Aligro

In der nationalen Imagekampagne für die Grosshandelskette Aligro rückt Numéro10 die Vorfreude auf genussvolle Momente in den Mittelpunkt. Ziel der Massnahmen ist, die Marke zu verjüngen.

Im Zentrum des kreativen Konzepts steht das Prinzip der Vorfreude. Gezeigt werden Aligro-Kund:innen, die sich bereits während des Einkaufs in die Atmosphäre ihres geplanten Events einfühlen und dies mit passenden Accessoires und Verhaltensweisen ausdrücken. Die Bildsprache soll Leichtigkeit und Gemeinschaftsgefühl vermitteln.

Die Kampagne wird über OOH, DOOH und Social Media ausgespielt. Generell wird auf eine starke Onlinepräsenz geesetzt. Die erste Welle mit dem Fokus auf Brunch startete Anfang März, drei weitere folgen im Laufe des Jahres.

Alao startet erste grosse Kampagne «einfach easy»

Das Vergleichsportal Alao.ch bringt seine erste nationale Multichannel-Kampagne auf den Markt. Humorvolle Szenen sollen zeigen, dass vieles im Leben schwer zu ändern ist – der Wechsel eines Handy-Abos hingegen ist ganz einfach.

Ob ein unbequemer Sitzplatz im Flugzeug oder ein Tattoo mit Schreibfehler: Manche Dinge lassen sich nur schwer «korrigieren». Ganz anders beim Handy-Abo, das über Alao unkompliziert gewechselt werden kann. Auf diesen Insight setzt die aktuelle Kampagne des Start-ups, die seit Montag in TV, DOOH, Social Media und weiteren digitalen Kanälen ausgespielt wird.

Hintergrund ist eine Umfrage von Appinio im Auftrag von Alao, die zeigt, dass 54,3 Prozent der Befragten den Abo-Wechsel für kompliziert halten – ein weit verbreiteter Irrglaube also. «Mit unserer Kampagne wollen wir das ändern», erklärt Walter Salchli, Gründer und CEO von Alao. Denn es gäbe es unzählige Momente, bei denen es sich lohnen würde, das eigene Abo zu überprüfen. Mindestens immer dann nämlich, wenn sich im Leben grosse Veränderungen ankündigen. Die ersten Reisen, die erste eigene Wohnung, Zusammenziehen oder die Planung einer Familie. Deshalb zeigt auch die Kampagne unterschiedliche Alltagsmomente, die eine breite Zielgruppe ansprechen sollen.

Die Kampagne markiert einen wichtigen Schritt für das 2019 gegründete Unternehmen, das sich als führende Plattform für die digitale Optimierung von Handy- und Internet-Abos in der Schweiz etablieren will.

Mona und Mateo gewährt für OST einen Blick in den Spiegel der Gesellschaft

Die Ostschweizer Fachhochschule OST bewirbt ihr Bachelorstudium in Sozialer Arbeit. Unter dem Motto «Schau in den Spiegel der Gesellschaft» hebt die Kampagne von Mona und Mateo die gesellschaftliche Relevanz des Studiums hervor und verdeutlicht, welche essenzielle Rolle Fachkräfte der Sozialen Arbeit in der heutigen Zeit spielen.

Die Kampagnenmotive porträtieren Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und stellen Herausforderungen aus der sozialen Arbeit dar. Das komplette Spiegeln der Werbemittel symbolisiert die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und den individuellen Beitrag der Studierenden zur sozialen Gerechtigkeit.

Neben Werbemitteln wie Plakaten und Online-Bannern kommen verstärkt Social Media und Video-Formate zum Einsatz.


Verantwortlich bei OST – Ostschweizer Fachhochschule: Ruth Maria Kuster, Stephan Schlenker, Samanta Riklin, Valentina Zarra (Departement Soziale Arbeit); Carlos Friedrich, Patrick Aebersold (Zentrales Marketing). Verantwortlich für bei Mona und Mateo (Konzept und Umsetzung): Otis Horiuchi, Tabea Ott, Mišel Gavran, Elodie Märki, Mona Fluri, Mateo Sacchetti.

Konzept 2 visualisiert für Twerenbold die Kunst des Reisens

Der neue Unternehmensfilm der Twerenbold Reisen Gruppe transportiert die Faszination des Reisens kreativ: In «Die Kunst des Reisens» fügen sich packende Bilder, Eindrücke und Erinnerungsblitze von unterwegs zu einem filmischen Mosaik zusammen. Realisiert hat den Film die Badener Filmproduktionsfirma Konzept 2.

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Gläserne Konsument:innen? EKK lädt zum öffentlichen Runden Tisch

Die digitale Personalisierung bietet Konsument:innen Komfort und passgenaue Angebote – doch sie wirft auch Fragen zum Schutz ihrer Daten auf. Die Eidgenössische Kommission für Konsumentenfragen EKK widmet sich diesem Thema am Donnerstag mit einem öffentlichen Runden Tisch in Bern. Expert:innen aus verschiedenen Bereichen beleuchten die Chancen und Risiken datengetriebener Geschäftsmodelle.

(Symbolbild: Unsplash.com)

Während personalisierte Empfehlungen das Konsumerlebnis verbessern können, entstehen durch datenintensive Technologien auch Risiken: Verbraucher:innen könnten die Kontrolle über ihre Daten verlieren, was ihre Position gegenüber Unternehmen schwächt. Besonders problematisch wird dies in sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Bildung oder Energieversorgung, wo eine personalisierte Preisgestaltung oder algorithmische Entscheidungen weitreichende Folgen haben können.

Ein zentrales Thema des öffentlichen Roundtable ist, ob das bestehende Konsumentenrecht mit den Entwicklungen der digitalen Wirtschaft Schritt hält. Viele aktuelle Vorschriften basieren auf Konzepten aus einer Zeit, in der der Handel noch stärker durch physische Produkte und Dienstleistungen geprägt war. Die Regulierung der EU und andere internationale Ansätze könnten als Orientierung dienen, um neue gesetzliche Rahmenbedingungen zu diskutieren.

Der Anlass startet mit einer Analyse des Status quo. Anschliessend werden Referent:innen jeweils die folgenden verschiedenen Standpunkte vertreten: Konsumentenorganisationen, Unternehmen, Europarecht, Preis­überwachung und unlauterer Wettbewerb. Ziel ist es, einen offenen Dialog über mögliche Schutzmechanismen und Anpassungen im rechtlichen Rahmen zu führen.

Wanderausstellung zum Thema Journalismus gestartet

Die zweisprachige Wanderausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» macht ab Freitag bis zum 6. Juli in der Zürcher Photobastei Halt. Sie zeigt, welche Rolle Medien in der Demokratie spielen, beleuchtet Herausforderungen wie Fake News und lädt die Besucher:innen ein, selbst journalistische Entscheidungen zu treffen.

Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung der Wahrheit? Mit dieser Frage beschäftigt sich die vom Verein Journalistory realisierte Ausstellung. Sie reflektiert, wie wichtig der Journalismus für die Meinungsbildung und die Demokratie ist.

Die interaktive Ausstellung führt durch verschiedene Stationen. Im Newsroom lösen Besucher:innen als Team eine journalistische Recherche – inklusive Zeitdruck und ethischer Abwägungen. An weiteren Stationen werden Medienkompetenz getestet, Fake News entlarvt und zentrale journalistische Ereignisse der letzten Jahrzehnte beleuchtet, darunter die Enthüllungen der Panama Papers oder die Rolle der Medien in der Corona-Pandemie.

Begleitend zur Ausstellung wird der Wettbewerb «Scoop!» ausgetragen. Teilnehmende können eigene journalistische Beiträge einreichen, die besten werden prämiert und veröffentlicht.

Die Wanderausstellung ist in zwei Exemplaren unterwegs. Die Tournee startete vergangene Woche im Kulturmuseum St. Gallen und ist auch ab Samstag im Käfigturm in Bern anzutreffen. Sie dauert bis 2026.

Independent Paper Show 2025: Papier als Inspirationsquelle

Am 7. und 8. Mai 2025 wird Zürich zum Treffpunkt der europäischen Kreativpapier-Branche. In der Shedhalle der Roten Fabrik präsentieren 21 Ausstellende Neuheiten und Anwendungen aus der Welt des Papiers. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Grafikdesign, Marketing und Printproduktion.

Die Independent Paper Show IPS gilt als wichtigste Ausstellung Europas, die sich ausschliesslich dem Medium Papier widmet. Organisiert wird sie von Bubu, Sonderegger und dem Druckspezialisten Lorenz Boegli. Sie vereint führende europäische Papierhersteller und alle Schweizer Vertreiber, um Papier in seiner vielseitigsten Form zu zeigen – als Rohstoff ebenso wie als Basis für kreative Printprojekte.

Für die siebte Ausgabe der IPS hat das Zürcher Designstudio Raffinerie die visuelle Gestaltung übernommen. Das Team entwickelte ein Tarotkartenset als zentrales Motiv für Save-the-Date, Einladung und Website. In der Umsetzung wurde mit besonderen Drucktechniken experimentiert: Der Siebdruck wurde partiell mit gerasterter Heissfolie unterlegt und mit einer transparenten Folienprägung kombiniert, um eine neue visuelle Tiefe zu erzeugen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute, die sich mit der haptischen Qualität und der Differenzierungsmöglichkeiten von Print beschäftigen. Neben Inspiration und Networking bietet die IPS eine Plattform für den Austausch mit Herstellenden und Expert:innen aus der Branche.

Mbusiness rückt Schlieren mit TikTok-Account ins Rampenlicht

Schlieren erreicht mit einem neuen TikTok-Kanal ein junges Publikum. Der im Februar lancierte Account «visit.schlieren» verzeichnet bereits Angaben zufolge 150’000 Views und 4’000 Likes. Hinter dem Account steht die Schlieremer Agentur Mbusiness, die sich auf Social-Media-Marketing spezialisiert hat.

Die drei Content Creatorinnen Judith Bähler, Caroline Egli und Selina Bucher (v.l.n.r.) sind die Gesichter des Accounts «visit.schlieren». (Bild: zVg.)

Ziel ist es, die Stadt als attraktiven Wohn-, Arbeits- und Freizeitort zu präsentieren. Geschäftsführer Mischa Birnstiel betont: «Es ist uns ein Anliegen, Schlieren auf Social Media eine Bühne zu geben, auf der sich die Stadt von ihrer besten Seite zeigen kann.»

Schlieren hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich und städtebaulich weiterentwickelt. Mit dem Riedpark-Areal entstand neuer Wohnraum auf ehemaligem Industriegelände, während Unternehmen wie Mercedes-Benz, Louis Widmer und Roche den Standort für sich entdeckt haben.

Der Name «visit.schlieren» orientiert sich an Social-Media-Auftritten anderer Städte wie Zürich oder Luzern und soll auch Besucher:innen aus der Region ansprechen. Besonders bemerkenswert ist die hohe Interaktion: Viele der Videos werden nicht nur angesehen, sondern auch gespeichert und geteilt. Besonders ein Video über das Restaurant La Qualità fand Anklang: Es erreichte innert 24 Stunden über 50’000 Views.

Laut Agentur soll der Kanal weiter ausgebaut werden, mit Videos zu lokalen Unternehmen, Gastronomie und Events. Damit zeigt sich, wie Städte Social Media gezielt nutzen können, um ihr Image zu prägen.

visit.schlieren_La Qualità

Marketing im Wandel: Generative KI und Marketingtrends im Fokus der Flybridge-Umfrage

Eine aktuelle Umfrage der Marketing- und Strategieberatung Flybridge beleuchtet, wie Fachpersonen aus dem Marketing die Nutzung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) und aktuelle Marketingtrends wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen, welche Themen die Branche derzeit bewegen.

(Bild: zVg.)

Laut Studie wird der Einsatz generativer KI im Marketing von den Befragten als bedeutendster Marketingtrend eingeschätzt. Dieser ist bei mehr als der Hälfte (57,6%) der Teilnehmenden bekannt, was ihn zum bekanntesten unter den erfragten Marketingtrends macht. Dennoch sehen viele Potenzial für eine stärkere Integration in Unternehmen. So wünschen sich die Befragten in Zukunft eine intensivere Nutzung generativer KI, da die Vorteile dieser Technologie, wie die Optimierung von Prozessen oder die Unterstützung bei kreativen Aufgaben, zunehmend erkannt werden.

(Grafik: zVg.

Besonders ChatGPT sticht mit einer hohen Bekanntheit (74,1%) und Nutzungsrate (71,2%) hervor. Auch spezialisierte Anwendungen, wie der KI-gestützte Bildgenerator Adobe Firefly und das Tool für die Erstellung virtueller Charaktere Character.ai, gewinnen zunehmend an Aufmerksamkeit in der Branche. Dies zeigt, dass neben Allround-Lösungen auch spezialisierte Anwendungen dazu beitragen, die Effizienz und Kreativität im Marketing zu steigern.

Kund:innen- und werteorientiertes Marketing im Mittelpunkt

Neben der generativen KI hat die Umfrage die hohe Relevanz von kund:innen- und werteorientierten Ansätzen – Marketingansätze, die auf individuelle Kund:innenbedürfnisse sowie nachhaltige und ethische Unternehmenswerte setzen – verdeutlicht. Zwei Drittel der Befragten bewerten diese Trends als besonders wichtig für die Marketingstrategie ihres Unternehmens. Diese Ansätze zielen darauf ab, durch personalisierte Kund:innenansprache und nachhaltige Geschäftsmodelle langfristiges Vertrauen aufzubauen und die Kundenbindung zu stärken.

Analytics & Data Science als Vorreiter

Die Umfrage zeigt ebenfalls, dass der Bereich Analytics & Data Science im Marketing – Datenanalyse-Methoden im Marketing, die mit statistischen und KI-gestützten Modellen arbeiten, um Muster und Trends vorherzusagen – eine Vorreiterrolle bei der Nutzung generativer KI einzunehmen scheint. Fachpersonen aus diesem Bereich stimmen Aussagen zur Integration von KI in Unternehmensprozesse deutlich häufiger zu als andere. Dies insbesondere bei der Förderung des KI-Einsatzes durch die Führungsebene, der Nutzung kostenpflichtiger KI-Tools und der Existenz von verantwortlichen Personen für die Nutzung generativer KI. Automatisierte Analysen, datenbasierte Entscheidungen und Effizienzsteigerungen machen diesen Bereich zu einem Best-Practice-Beispiel, das andere Marketingbereiche inspirieren könnte.

Ein Blick in die Zukunft

Die Ergebnisse zeigen auf, dass generative KI sowie kund:innen- und werteorientierte Ansätze eine langfristige Veränderung im Marketing darstellen könnten. Die Autorschaft empfiehlt Unternehmen, frühzeitig in die Entwicklung klarer Strategien und Weiterbildungen zu investieren, um diesen Trends zu profitieren und sich im Wettbewerb erfolgreich zu positionieren.


Die Flybridge-Umfrage wurde unter 139 Marketingfachpersonen aus der Schweiz durchgeführt und zeigt auf, welche Themen die Branche derzeit bewegen.

Jede zweite Schweizerin würde ihren Job für mehr Lohn wechseln

Die Wechselwilligkeitsstudie 2025 von Xing zeigt, dass für 52 Prozent der befragten Frauen eine bessere Bezahlung der Hauptgrund wäre, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Auch Faktoren wie Führungsstil, Stress oder der Wunsch nach Abwechslung spielen eine Rolle.

(Infografik: Xing/Forsa)

In der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten Studie wurden über 500 angestellte Frauen in der deutschsprachigen Schweiz zu ihrer Arbeitszufriedenheit und Wechselbereitschaft befragt. Insgesamt zeigen sich Frauen ähnlich zufrieden mit ihrer Tätigkeit wie Männer (85 Prozent vs. 84 Prozent). Dennoch denken 37 Prozent der Frauen mehrmals im Monat über einen Jobwechsel nach. Während 45 Prozent offen dafür sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben, planen 12 Prozent aktiv einen Wechsel.

Gleiche Zufriedenheit, aber strukturelle Nachteile

Obwohl der Schweizer Arbeitsmarkt stabil ist und die Angst vor Jobverlust gesunken ist (14 Prozent der Frauen befürchten eine Kündigung, 2024 waren es noch 25 Prozent), bleiben strukturelle Herausforderungen bestehen. Frauen arbeiten dreimal häufiger in Teilzeit als Männer – oft wegen unbezahlter Care-Arbeit. Zudem verdienen sie im privaten Sektor im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen.

Höherer Lohn und Stabilität als wichtigste Kriterien

Bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers stehen für Frauen vor allem finanzielle Sicherheit und langfristige Stabilität im Fokus: 59 Prozent wünschen sich einen höheren Lohn, 58 Prozent legen Wert auf einen sicheren Arbeitsplatz. Zudem sind flexible Arbeitszeiten (54 Prozent) und eine gute Erreichbarkeit des Unternehmensstandorts (54 Prozent) zentrale Kriterien. Auch spielt für viele eine Rolle, ob die Arbeit mit Wochenenddiensten oder Nachtschichten verbunden ist.

Hürden beim Jobwechsel und attraktive Benefits

Trotz besserer Bezahlung gibt es Faktoren, die Frauen von einer Bewerbung abhalten. Besonders abschreckend sind eine ungünstige Lage des Unternehmens (52 Prozent), eine schlechte Führungskultur (46 Prozent) und befristete Verträge (34 Prozent). Remote-Arbeit hingegen ist für Frauen weniger entscheidend als für Männer (12 Prozent vs. 24 Prozent).

Als attraktivster Benefit gilt für beide Geschlechter die Vier-Tage-Woche (52 Prozent). Frauen schätzen zudem transparente Lohnstrukturen (36 Prozent) und Job-Sharing-Modelle (19 Prozent), während Männer stärker an Workation interessiert sind (32 Prozent vs. 20 Prozent). Die Möglichkeit für Homeoffice ist für die meisten hingegen kein ausschlaggebendes Kriterium.

«Gerade Frauen brauchen Voraussetzungen wie flexible Arbeitsmodelle, um sich zwischen Beruf und Familie nicht aufzureiben», sagt Petra von Strombeck, CEO von New Work. Unternehmen, die entsprechende Angebote schaffen, könnten dadurch an Attraktivität gewinnen.

Art.i.schock macht Geschäftsberichte digital erlebbar

Die Zürcher Agentur Art.i.schock wird gemeinsam mit Onyva.xyz zum Kompetenzzentrum für digitale Berichte. Auf ihrer neuen Web-Plattform bietet sie eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit zur Digitalisierung von standardisierten oder individuellen Geschäftsberichten.

Art.i.schock hat sich mit Programmierer Philipp Bremer zusammengeschlossen, um in der Welt der digitalen Berichterstattung geballtes Wissen zu vereinen. Damit wird jahrelanges Know-how in der Kommunikation mit umfassender Erfahrung in der Programmierung von Websites verknüpft. Gemeinsam wollen die Partner die digitalen Geschichten von Kund:innen erzählen – und zeigen, dass Geschäftsberichte mehr sind als nackte Zahlen.

Ein attraktiver Geschäftsbericht gewinnt die Aufmerksamkeit des Publikums, überzeugt mit starken Botschaften und schafft Vertrauen durch transparente Berichterstattung. Auf Digitale-berichte.ch können Jahres-, Nachhaltigkeits- oder ähnliche Berichte einfach digitalisiert werden. Bereits die Standard-Berichte bieten eine grosse Auswahl an Elementen und Bausteinen zu schlanken Preisen. Darüber hinaus ist auch Flexibilität für individuelle Lösungen gegeben. Der visuelle Builder zeichnet sich durch hohe Nutzungsfreundlichkeit aus, um mit wenigen Klicks einzigartige Berichte zu gestalten.

Das Angebot kommt einem zunehmenden Bedürfnis nach, auf gedruckte Berichte zu verzichten und Geschäftsergebnisse stattdessen in digitaler Form zu publizieren. Zudem ist zu erwarten, dass in naher Zukunft mehr Firmen zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten verpflichtet sein werden oder dies freiwillig tun möchten.


Verantwortlich bei Art.i.schock: Nadine van den Berg (Konzeption, Projektleitung), Helen Oertli (Konzeption), Samuel Bütler, Michèle Caduff, Lukas Koller (Grafik). Verantwortlich bei Onyva.xyz: Philipp Bremer (Konzeption, Programmierung Website).

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