Nathalie Christen moderiert neu die «Samstagsrundschau» von Radio SRF

Ab April 2025 moderiert TV-Bundeshaus-Korrespondentin Nathalie Christen die Gesprächssendung «Samstagsrundschau» von Radio SRF 1. Sie ergänzt das Moderationsteam um Dominik Meier, Eliane Leiser und Klaus Ammann. Christen nimmt die Aufgabe zusätzlich zu ihren jetzigen Moderationstätigkeiten bei SRF wahr.

(Bild: SRF/Gian Vaitl)

Seit über 20 Jahren ist Nathalie Christen als Politik-Journalistin für SRF tätig – unter anderem als Bundeshaus-Korrespondentin beim Radio, bei der «Arena» und zurzeit als TV-Bundeshaus-Korrespondentin. Auch moderiert sie TV-Sondersendungen zu den Bundesratswahlen und zu den eidgenössischen Wahlen.

Zusätzlich zu ihrem Engagement beim Fernsehen wird die Journalistin ab April 2025 Dominik Meier, Eliane Leiser und Klaus Ammann im Moderationsteam der «Samstagsrundschau» ergänzen und Akteur:innen aus Politik und Wirtschaft auf den Zahn fühlen.

«Die ‹Samstagsrundschau› steht für harte, aber faire Interviews – das entspricht mir sehr», so Christen über ihre neue Aufgabe. «Ich freue mich besonders darauf, während mehr als nur ein paar Minuten nachhaken zu können, und das erst noch bei meiner zweiten Liebe, dem Radio.»

Teamleiter Dominik Meier freut sich über den Teamzuwachs bei der «Samstagsrundschau»: «Nathalie ist eine enorme Bereicherung für unser Team. Sie hat ein beeindruckendes Standing und Netzwerk im Bundeshaus und überzeugt mit Wissen, Know-how, Hartnäckigkeit und einer gesunden Portion Schalk».

GLP setzt auf Positionierungsansatz von Heads

Erstmals setzt eine Schweizer Partei auf den wissenschaftlich fundierten Positionierungsansatz von Heads: Die Grünliberale Partei GLP des Kantons Zürich nutzt das «Heads Brand Profiling», um ihr Profil zu schärfen und ihre Wahrnehmung strategisch zu stärken.

Die Zürcher Agentur hat die Methode eigenen Angaben zufolge bereits bei über 40 Schweizer Institutionen und Unternehmen «erfolgreich eingesetzt».

Nun soll das «Heads Brand Profiling» der GLP helfen, eine kohärente und schlagkräftige Positionierung zu entwickeln. Durch die Einbindung aller relevanten Bezugsgruppen – Parteimitglieder, Zürcher GLP-National-, Stände- und Kantonsräte und kantonale Parteileitung – wird eine breite Zustimmung angestrebt. Das Ziel: Ein geschärftes Profil, das sich bei den nächsten Wahlen und Abstimmungen auszahlt.

«Es ist für uns Neuland, Werte und Positionierung der Partei auf diese Weise zu definieren – aber der datenbasierte Ansatz und die Erfahrung aus der Privatwirtschaft von Heads hat uns überzeugt», so Nora Ernst, Co-Präsidentin der GLP Kanton Zürich. «Parteien und Unternehmen haben unterschiedliche Herausforderungen, aber die Kernfrage bleibt: Was ist die ‹innere Schönheit›, die nach aussen strahlen muss, um Potenzial zu entfalten? Gerade in der politischen Mitte ist das eine spannende Aufgabe», ergänzt Ralph Hermann, Inhaber von Heads.

Edelweiss startet Podcast «Edelweiss Travel Tales»

Edelweiss startet mit «Edelweiss Travel Tales» einen eigenen Reisepodcast und setzt damit auf ein wachsendes Audio-Format. In der ersten Staffel führt Host Erik Lorenz, bekannt vom Podcast «Weltwach», durch acht Episoden, in denen Persönlichkeiten mit besonderer Verbindung zu einer Destination ihre Geschichten teilen.

Mit «Edelweiss Travel Tales» will die Airline inspirierende Reiserlebnisse vermitteln und Einblicke in fremde Kulturen geben. Das Konzept: In jeder Folge spricht Erik Lorenz mit Menschen, die eine enge Beziehung zu einem Reiseziel haben – von Autor:innen über Abenteurer:innen bis hin zu Sportler:innen. Das Storytelling-Format soll über die klassischen Sehenswürdigkeiten hinausgehen und ein authentisches Bild des Reiseziels vermitteln.

Die erste Episode führt nach Marokko, wo die Autorin Muriel Brunswig ihre persönliche Geschichte erzählt. Ursprünglich als Studentin ins Land gekommen, hat sie sich dort ein Haus gebaut, gibt Kochkurse und organisiert Reisen. Sie nimmt die Zuhörenden mit auf eine Entdeckungstour durch die Kasbahs, die marokkanische Küche und die besten Surfspots des Landes.

Go Slow und Georg Baumewerd entwickeln Kampagne für die Lindenhofgruppe

März ist Darmkrebsmonat. Im Auftrag der Lindenhofgruppe erinnert eine Kampagne der Berner Agentur Go Slow und des Konzepters Georg Baumewerd daran, die Chancen der Vorsorge zu nutzen. Die Botschaft «Heute ist ein guter Tag» soll ein positives Zeichen setzen.

Das Darmzentrum Bern der Lindenhofgruppe bündelt ein breites Spektrum an Kompetenzen im Bereich Darmkrebs – von der Vorsorge über die Diagnose und Therapie bis zur Nachsorge. Für den Darmkrebsmonat März erhielten die Berner Agentur Go Slow und den Konzepter Georg Baumewerd den Auftrag, eine Kampagne zu entwickeln. Diese soll der Berner Bevölkerung die Chancen der Vorsorge näherbringen und die Bekanntheit des Zentrums steigern.

Wird Darmkrebs früh erkannt, liegen die Heilungschancen zwischen 80 und 90 Prozent. Dennoch ist Vorsorge für viele noch immer ein unbequemes Thema. Deshalb motiviert das Konzept die Zielgruppen über positive Botschaften unter dem Motto: «Heute ist ein guter Tag». Die Keyvisuals fokussieren auf das Gefühl, das sich einstellt, wenn man sich etwas Gutes getan hat. Nach der Vorsorge zum Beispiel, nach dem Sport oder mit bewusster Ernährung.

Um dieses Gefühl zu verbreiten, nutzt die Kampagne Owned Media wie Newsletter, LinkedIn-Beiträge, Flyer, Screens und Web-Content aber auch Paid Media wie YouTube-Ads. Den Anker der Kampagne bildet eine eigens eingerichtete Landingpage, die Informationen zu den Kompetenzen der Lindenhofgruppe bündelt und vernetzt.

«Gute Botschaften haben bessere Chancen, Menschen zu erreichen», ist Evelyn Baumann, Bereichsleiterin Marketing & Kommunikation der Lindenhofgruppe, überzeugt. «Die Kampagne nutzt diese Chance und weckt das Interesse der Zielgruppen. Sowohl für das Thema Vorsorge als auch für die Lindenhofgruppe als Kompetenzträger im Bereich Onkologie. Weiterhin stärkt sie das positive, menschliche Image der Lindenhofgruppe.»


Verantwortlich bei der Lindenhofgruppe: Evelyn Baumann (Bereichsleiterin Marketing & Kommunikation). Umsetzung: Georg Baumewerd (Konzept, Textredaktion), Go Slow (Konzept, Design), Unlocked (Programmierung), Fabian Hugo (Fotografie und Bewegtbild).

«Der perfekte KI-Film rückt näher»

Was bedeutet Künstliche Intelligenz fürs Filmemachen? «In den letzten 18 Monaten ist der perfekte KI-Film in greifbare Nähe gerückt», so der Visual Designer Jason Million im AI-Podcast der Schweizerischen Text Akademie.

Jason Million beim Podcast-Gespräch. (Bild: zVg.)

In der aktuellen Episode des Podcasts «AI und Gesellschaft» der Schweizerischen Text Akademie diskutieren der Journalist Christoph Soltmannowski und der Visual Designer Jason Million über die rasanten Fortschritte im Bereich der Bewegtbildtechnologie und der Künstlichen Intelligenz. Sie sprechen darüber, wie Tools wie Stable Diffusion die Produktion von Bildern und Videos revolutionieren – und was das für die Zukunft des Filmemachens bedeutet.

Million, der Deepimages.ai gegründet hat, betont die enormen Entwicklungen in den vergangenen 18 Monaten: «Die Zeit, in der man bei Bildern zwischen Realität und KI unterscheiden konnte, ist vorbei. Bei Videos stehen wir jetzt an diesem Punkt.»

Durch benutzerfreundlicher Plattformen wie Midjourney, Flux oder Runway wird hochwertige Medienproduktion auch für Lai:innen zugänglich – und das zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten. «Filmemachen war immer teuer. KI ändert das fundamental», sagt Million. «Darauf habe ich mein Leben lang gewartet.»

Allerdings bleibt bei aller Automatisierung die menschliche Kreativität entscheidend. Ob es darum geht, komplexe Geschichten zu erzählen oder den «Uncanny-Valley-Effekt» zu vermeiden – KI ist ein mächtiges Werkzeug, das menschlicher Kontrolle bedarf. Auch rechtliche Fragen, etwa zur Nutzung von Bildern oder Inhalten, führen zu neuen Herausforderungen.

Der perfekte KI-Film rückt also immer näher, jedoch wird die Balance zwischen Technologie und kreativer Vision entscheidend sein.


Der Videopodcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt» wird produziert von der Schweizerischen Text Akademie, die in ihrer Prompt Engineering auch Lehrgänge zum Thema Artificial Intelligence anbietet. Monatlich erscheinen zwei Folgen, auf Spotify, YouTube und weiteren Podcast-Plattformen.

Lymbus und Designnow lancieren «Beyond Dreams»

Die Produktionsfirma Lymbus und die auf Design und Branding spezialisierte Agentur Designnow bündeln ihre Kräfte. Mit der Content-Produktion «Beyond Dreams» spezialisieren sich die beiden Firmen komplett auf KI-gestützte Design-, Foto- und Video-Produktionen.

«Viele Unternehmen sehen die Möglichkeiten von KI, wissen aber nicht, wie sie diese für sich nutzen können. Genau hier setzen wir an – mit einer Mischung aus Beratung, Workshops und Produktion, um KI effizient in kreative Prozesse zu integrieren», erklärt Lymbus-Co-Founder Sven Würgler den Gedanken hinter Beyond Dreams.

Beratung und Produktion aus einer Hand

Über das Angebot sollen sich Unternehmen in Workshops das nötige Wissen aneignen, sich beraten lassen oder direkt KI-gestützte Inhalte produzieren lassen können. Dafür arbeiten interdisziplinäre Teams aus Tech-Expert:innen, Kreativen und Strateg:innen zusammen. Ziel dabei ist, KI «nicht nur als Trend, sondern als echten Business-Vorteil nutzbar» zu machen.

«Design und Technologie waren schon immer eng verbunden. Mit KI erleben wir gerade eine echte Revolution – und mit Beyond Dreams helfen wir unseren Kunden, hier ganz vorne mit dabei zu sein», ergänzt Michael Ryser, Geschäftsführer der Designnow GmbH.

Beyond Dreams ist ab sofort am Markt.

Komet: Neuer Kikkoman-Auftritt mit viel Umami

Die Berner Agentur Komet hat die neue Corporate Identity von Kikkoman für den Schweizer Markt adaptiert. Die Werbemittel zeigen die versatilen Einsatzmöglichkeiten der japanischen Sojasauce.

Die japanische Sojasauce Kikkoman hat eine neue, für Europa verbindliche Corporate Identity erhalten. Dementsprechend soll auch die Schweizer Vertriebspartnerin Delico aus Gossau alle ihre Werbemittel per Anfang 2025 anpassen – von den POS-Materialien und Inseraten über die Plakate und Online-Ads bis hin zum Rezeptheft. Gleichgeblieben ist einzig der Kampagnen-Claim «Food loves Kikkoman».

Damit beauftragt wurde deren Hausagentur Komet, die schon seit längerem den hiesigen Auftritt von Kikkoman verantwortet. Sie hat dieses Redesign gleich dazu genutzt, um die für den Schweizer Markt relevante Hauptbotschaft noch besser transportieren und so den Abverkauf steigern zu können.

Der neue Auftritt soll zeigen, dass Kikkoman nicht nur zu asiatischen Gerichten, sondern zu allen Küchen und Jahreszeiten passt. Alle Werbemittel führen auf die riesige Rezeptsammlung auf Kikkoman.ch.

Im Zentrum der Interpretation der neuen Corporate Identity von Kikkoman steht das ikonische Fläschchen, aus dem sich ein edler Tropfen Soja über ein dem Kikkoman-Logo entliehenes Hexagon ergiesst und schliesslich auf allen möglichen Gerichten landet. Immer in dieses Sechseck eingeschrieben ist der Kampagnen-Claim.

Gleichzeitig wird die CI-konforme, grell-pastelle Farbskala von Komet voll ausgenutzt und grossflächig als Hintergrund eingesetzt, sodass jedes Visual zu einem Hingucker wird.


Verantwortlich bei Delico: Kathrin Thalmann (Senior Product Manager), Rebecca Wolgensinger (COO / Head of Marketing). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD), Claudio Parente (AD), Alina Morger (Grafik), Lisa Oppliger (DTP), Daniel Müller (Text), Corinne Hert (Client Service Director), Michelle Hebeisen (Beratung).

HWZ: Andrea Bison wird Co-Studiengangsleiterin des CAS Marketing Communications

Thjnk-Co-Gründerin und «Werberin des Jahres» 2024 Andrea Bison übernimmt die Co-Studiengangsleitung des weiterentwickelten CAS Marketing Communications. Gemeinsam mit dem langjährigen Leiter Stefan Vogler soll sie die praxisnahe Weiterbildung in eine neue Ära führen.

(Bild: zVg.)

Andrea Bison, Co-Founder und Co-CEO der Agentur Thjnk, «Werberin des Jahres» 2024 und ADC-Vorständin, leitet neu gemeinsam mit dem langjährigen Studiengangsleiter Stefan Vogler den weiterentwickelten CAS Marketing Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. «Unsere Aufgaben und Anforderungen im Bereich Marketing-Kommunikation sind heute so anspruchsvoll und vielseitig, dass wir top ausgebildete Leute brauchen, die sich in allen Themenfelder auskennen, um exzellente Ergebnisse erzielen zu können», so Andrea Bison zu ihrem Engagement.

Promarca wird neue Patronatspartnerin

Neben etablierten Patronatspartnern wie Igem, Leading Swiss Agencies, Marcom Suisse, SWA, Swiss Marketing und dem Verlegerverband Schweizer Medien VSM unterstützt nun auch Promarca den Studiengang. Barbara Castegnaro, Managing Director des Schweizer Markenartikelverbandes, betont die Bedeutung der Weiterbildung: «Effektive Markenkommunikation stellt die MarKom-Community vor immer neue Herausforderungen und setzt laufend höhere Standards. Um hier wirklich herauszustechen, ist kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich.»

Der CAS richtet sich an Marketing- und Kommunikationsfachleute aus Unternehmen, KMU, Startups, NGO und NPO sowie an Berater:innen aus Agenturen und Selbstständige. Im MarKom-Spannungsfeld der 4M – Menschen, Marken, Märkte, Medien – sowie der Technologie (GenAI) vermittelt die praxisorientierte Weiterbildung die relevanten Fähigkeiten für die Zukunft. Die nächste Durchführung startet im September.

Eva Wannenmacher verlässt SRF

Nach 24 Jahren hat sich Eva Wannenmacher entschieden, SRF zu verlassen. Sie wird bis Ende Juni 2025 den «Kulturplatz» auf SRF 1 moderieren. Ihre Nachfolge ist noch offen.

(Bild: SRF/Oscar Alessio)

Die 54-jährige Eva Wannenmacher war seit der ersten Sendung im Jahr 2004 das Gesicht der Fernsehsendung «Kulturplatz». Im August 2024 moderierte sie das 20-Jahr-Jubiläum des Kulturformats. Bereits zwischen 1998 bis 2000 war Eva Wannenmacher bei SRF tätig – als Moderatorin von «10 vor 10».

Ihr Vierteljahrhundert bei SRF bezeichnet Wannenmacher als schöne Zeit: «Für mich ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Projekte als Unternehmerin zu vertiefen.» Laut Mitteilung wird sie künftig ihre Tätigkeit als Business Coach weiter ausbauen.

Die Stellvertretung Eva Wannenmachers übernehmen weiterhin Nina Mavis Brunner und Nino Gadient. Die Nachfolge von Eva Wannenmacher beim «Kulturplatz» ist zurzeit noch offen.

Kai Schmidt-Merz neuer CPO Fiction bei Blue+

Blue Entertainment hat einen neuen Chief Product Officer Fiction. Kai Schmidt-Merz verantwortet ab Mitte März 2025 die fiktionalen Angebote von Blue+.

(Bild: zVg.)

Zuletzt war Kai Schmidt-Merz bei Sky Deutschland als Senior Vice President für die Vermarktung aller Sky-Programmpakete und Inhalte von Filmen über Serien bis zu Sport zuständig und leitete zudem die Bereiche Consumer PR, Social Media sowie das Merchandising und die Plattform Promotion. Zuvor war er bei der Deutschen Fussball Liga (DFL) für das Digitalgeschäft verantwortlich und über zehn Jahre bei 20th Century Fox Home Entertainment tätig, zuletzt als Managing Director für den DACH-Raum sowie BeNeLux.

«Blue Entertainment ist ein dynamischer Player im Schweizer Medienmarkt, der die Zukunft des Streamings aktiv und innovativ gestaltet. Ich freue mich darauf, meine Expertise in die strategische Gestaltung und den Ausbau unseres fiktionalen Angebots einzubringen. Mein Fokus liegt darauf, Blue gemeinsam mit dem Team als erste Adresse für packende Unterhaltung weiter zu etablieren», sagt Kai Schmidt-Merz.

«Kai wird mit seinem grossen Netzwerk und seiner breiten Erfahrung unsere Proposition erfolgreich weiterentwickeln und stärken. Er wird ausserdem die Blue-GL hervorragend ergänzen», ist Cyril Wick, CEO von Blue Entertainment, überzeugt.

Schmidt-Merz übernimmt die Position von Malte Probst, der Blue Entertainment per Ende Oktober 24 nach dreijähriger Tätigkeit verlassen hat.

Edit-a-thon wächst: Somedia als neuer Partner an Bord

Der Edit-a-thon für mehr Sichtbarkeit auf Wikipedia erweitert sein Netzwerk und setzt 2025 einen neuen Schwerpunkt: Am 6. Mai dreht sich alles um «Frauen im Sport». Erstmals findet die Veranstaltung neben Zürich auch in Chur und Davos statt – dies durch eine neue Partnerschaft mit Somedia.

Der Edit-a-thon, die Schreibinitiative für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf Wikipedia, erweitert sein Netzwerk. Mit Somedia als neuem Partner expandiert das Event erstmals auch nach Graubünden. Das Medienunternehmen mit Sitz in Chur ergänzt das bestehende Partnernetzwerk – darunter die EqualVoice-Initiative, die ETH Zürich, die TX Group, Ringier und Wikimedia CH – und bringt eine stärkere regionale Verankerung ein. Neben dem Ringier-Pressehaus in Zürich sind die Medienhäuser von Somedia in Chur sowie die Zondacrypto-Arena in Davos neue Austragungsorte.

Der 13. Edit-a-thon steht im Zeichen der Uefa Women’s Euro 2025 und widmet sich dem Thema «Frauen im Sport». Ziel ist es, die digitale Unterrepräsentation von Sportlerinnen zu thematisieren. Denn gerade in einer zunehmend von KI-gestützten Informationssystemen geprägten Medienlandschaft ist die digitale Repräsentation entscheidend. Teilnehmende können selbst Vorschläge für relevante, bisher nicht erfasste Frauen einbringen.

Der Schreibevent richtet sich sowohl an erfahrene Wikipedia-Autor:innen als auch an Neulinge, die vor Ort oder online in die Erstellung von Artikeln eingeführt und von Expert:innen unterstützt werden. Nach einem Wikipedia-Training um 16.30 Uhr beginnt das offizielle Schreiben um 17.15 Uhr und dauert bis 21.00 Uhr.

Neben Somedia verstärken weitere Partner das Netzwerk: Der Verein PROWAH (Professional Women of African Heritage) bringt seine Expertise als Content-Partnerin ein. Zudem ist die Host City Zürich aufgrund des sportlichen Schwerpunkts als Eventpartnerin beteiligt.

Eine Premiere gibt es auch auf internationaler Ebene: Parallel zum Schweizer Event findet erstmals ein Edit-a-thon in Ungarn statt, organisiert von Ringier Ungarn im Rahmen der EqualVoice-Initiative.

Melanie Winiger und Annina Frey moderieren erneut die Swiss Music Awards

Bereits zum zweiten Mal moderieren Melanie Winiger und Musikproduzentin Annina Frey gemeinsam die Swiss Music Awards. Die Schweizer Musikpreisverleihung findet am 28. Mai 2025 im Zürcher Hallenstadion statt und wird live im Fernsehen übertragen.

Annina Frey (links) und Melanie Winiger moderieren erneut die Swiss Music Awards. (Bild: CH Media/SMA/F. Stropek)

Bei den Swiss Music Awards 2025 wird TV-Entertainerin Melanie Winiger zum zehnten Mal die begehrten Betonklötze überreichen. Seit die Tessinerin mit 17 Jahren zur jüngsten Miss Schweiz gekürt wurde, hat sie sich als erfolgreiche Moderatorin national und international einen Namen gemacht. Auch als Schauspielerin war sie bereits in zahlreichen Kinofilmen und TV-Produktionen zu sehen. Doch die Musik hatte in ihrem Herzen schon immer einen besonderen Platz.

Auch 2025 wieder mit dabei ist Co-Moderatorin und Musikproduzentin Annina Frey. Die ehemalige «Glanz & Gloria»-Moderatorin steht bereits zum dritten Mal auf der SMA-Bühne. Unter ihrem bürgerlichen Namen ist sie auch als DJ und Produzentin in der elektronischen Musikszene erfolgreich. Mit ihrem eigenen Label «Ascending» setzt sie kreative Akzente und moderiert diverse Musik-Events. Gemeinsam mit Melanie Winiger soll Frey mit ihrer Energie für die perfekte Bühnen-Dynamik bei den Swiss Music Awards sorgen.

In der 18. Ausgabe der Swiss Music Awards gibt es insgesamt 14 Awards zu gewinnen. Die Kategorien «Best Female Act» und «Best Male Act» werden neu dem internationalen Standard angepasst und zur Kategorie «Best Solo Act National». Die übrigen neun nationalen sowie vier internationalen Kategorien bleiben unverändert. Auch die beiden neueren Auszeichnungen, «Most Rising Artist Social Media» und «Best Streaming Act», werden weiterhin vergeben.

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