Crew Clash: El Tony Mate setzt auf Kreativität statt Konkurrenz

Beim El Tony Crew Clash in Davos entstanden innerhalb einer Woche fünf Video-Edits, produziert von gemischten Ski- und Snowboard-Crews aus Profis und Nachwuchstalenten. Der Event verzichtete bewusst auf klassische Wettkampfformate – im Fokus standen kreative Freiheit, Teamgeist und der gemeinsame Vibe.

Mit dem El Tony Crew Clash ging vergangene Woche in Davos ein unkonventionelles Eventformat über die Bühne. 28 internationale Ski- und Snowboard-Athlet:innen produzierten im Rahmen eines von El Tony Mate initiierten Contests innerhalb von fünf Tagen eigene Video-Edits – ohne externe Jury, ohne Punktevergabe, aber mit viel Raum für künstlerischen Ausdruck.

Gefilmt wurde sowohl im Jatzpark als auch an unentdeckten Spots in und um Davos. Ziel war es, ein individuelles Fünf-Minuten-Video zu kreieren, das nicht nur sportlich, sondern auch ästhetisch und erzählerisch überzeugt. Die Bewertung übernahmen das Publikum am Public Day sowie die Athlet:innen selbst.

Der Hauptpreis für den besten Edit ging an das Team rund um Elio Fumagalli. Die Crew überzeugte mit einer Mischung aus präzisem Riding, filmischer Inszenierung und surrealer Bildsprache.

Der Community-Gedanke war zentraler Bestandteil des Formats. Der Public Day am Samstag lockte über 100 Personen in den Jatzpark. Bei der abendlichen Präsentation der Clips im Chalet Bello zeigte sich das breite Spektrum an Ansätzen – von humorvoll bis experimentell.

Der Event wurde von Intelligentfood organisiert, zu welcher El Tony Mate gehört. Die nächste Ausgabe ist für 2026 geplant.

Maybaum für Swisspor: mal eben schnell ein Dach planen

Swisspor hat ein Online-Tool lanciert, mit dem Architekt:innen, Ingenieur:innen oder Planer:innen Steil- und Flachdächer planen können. Zum Launch hat Maybaum Film ein lautstarkes Produktvideo entwickelt, das Lust auf die Nutzung machen soll.

Als Herstellerin von Produkten und Systemen für energieeffiziente Gebäudehüllen kennt Swisspor die Probleme der Zielgruppe. Oft müssen Bauten unter Zeitdruck, umfangreichen Normvorgaben und komplexen Anforderungen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit geplant werden. Der «SwissporConfigurator» soll hier Abhilfe schaffen.

Um das neu lancierte Online-Tool zu bewerben, wurde Maybaum Film mit der Umsetzung einer Online-Kampagne beauftragt. Kernstück ist das Produktvideo, das in kompakter Form die Vorteile und wichtigsten Funktionen des «SwissporConfigurator» aufzeigt. Im Film wird ein Architekt aus seinem Büro auf unterschiedliche Dächer teleportiert, wo er in rund einer Minute die Kernfunktionen des Tools kennenlernt. Der Film fokussiert auf die Themen Zeitersparnis und Einfachheit und zeigt so, wie schnell und unkompliziert die bisher zeitintensiven und aufwändigen Arbeiten erledigt werden können.

Für die Onlinekampagne wurde ein 17-Sekunden-Cut-Down erstellt, der in den Formaten 16:9, 1:1 und 9:16 ausgespielt und von diversen Bannerformaten begleitet wird. «Swisspor ist das perfekte Beispiel für eine Omnichannel Kampagne mit Video-First-Charakter», so Michel Alraun, Produzent bei Maybaum Film. «Aus dem Hauptfilm konnten alle nötigen Werbemittel generiert werden, um auf sämtlichen relevanten Kanälen aufzufallen.»

 

Verantwortlich bei Swisspor: Loriana di Tomaso (Projektleiterin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Maybaum Film (Entwicklung und Produktion): Regie: Michel Alraun, Kamera: Nikolas Reigel, Schnitt: Nikolas Reigel, Sara Maag, AI und VFX: Remo Wyss, Sarah Bernhardt, Color: Silvan Michel, Sound: Sidekick Studios, Sounddesign und Mastering: Tim Zumstein.

Spar beendet Sponsoring des Frauenhandballs

Nach 13 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit lösen Spar Schweiz und der Schweizerische Handballverband ihre Partnerschaft auf. Das nationale Engagement im Frauenhandball endet mit der Saison 2025.

(Bild: Handball.ch)

Der Schweizerische Handballverband SHV und Spar Schweiz beenden ihre langjährige Zusammenarbeit per Ende der laufenden Saison. Seit 2012 war das Logo des Detailhandelsunternehmens im Schweizer Frauenhandball präsent – unter anderem als Namensgeberin der Spar Premium League, auf den Trikots des Nationalteams oder in der Spar Handball App.

Die Partnerschaft habe in den vergangenen 13 Jahren wesentlich zur Professionalisierung und Sichtbarkeit des Schweizer Frauenhandballs beigetragen, wie SHV-Zentralpräsident Pascal Jenny betont: «Ohne Spar wären die aktuellen Erfolge des Schweizer Frauenhandballs kaum möglich gewesen.»

Mit dem Engagement im Frauenhandball habe Spar über die Jahre eine breite Plattform genutzt und den Verband nicht nur finanziell, sondern auch mit der App-basierten Vereinsunterstützung begleitet. Laut Mitteilung wurden über dieses Tool mehr als 200’000 Franken an die Vereine ausgeschüttet.

Nun führt eine Neuausrichtung auf lokaleres Engagement zur Auflösung der Partnerschaft. Gary Alberts, CEO von Spar Schweiz, erklärt: «Durch unsere neue Positionierung als Frische-Nachbarschaftsmarkt haben sich die Schwerpunkte in der Kommunikation und damit auch im Sponsoring stark verändert.» Künftig wolle man sich auf lokal verankerte Aktivitäten konzentrieren. Die Verbindung zum Frauenhandball bleibe aber emotional bestehen.

Die letzte gemeinsame Saison wird im Frühjahr 2025 abgeschlossen.

Stadt Zug zieht ins Metaverse

Wer die Stadt Zug gerne mal besuchen möchte, muss dies nicht unbedingt in Person erledigen. Denn als erste Schweizer Stadt ist Zug nun öffentlich im Metaverse und damit digital zugänglich.

Wer will, kann die Stadt Zug neu auch digital erkunden. (Bild: Stadt Zug)

Das Projekt sei Teil der Zuger Digitalisierungsstrategie und würde neue Möglichkeiten für Kunst, Kultur und Interaktion eröffnen. «Mit dem Metaverse schaffen wir einen innovativen Zugang zur Stadt Zug – offen, barrierefrei und zukunftsorientiert», erklärt Stadtschreiber Martin Würmli.

Die Bevölkerung sowie Vereine und Organisationen können sich laut Mitteilung bei Bedarf VR-Brillen in der Bibliothek Zug ausleihen und in einer Vielzahl an virtuellen Räumen zum kreativen Austausch treffen. Ob städtische Kunstsammlung, ein Meetingraum für Gespräche oder eine Rooftop-Bar – die Stadt im öffentlichen Metaverse mache diese Orte für alle zugänglich.

Verfübar ist das Zuger Metaverse über die Plattform Spatial.io. Interessierte können die digitalen Räumlichkeiten der Stadt-Zug-auf Wunsch auch mieten. (Dajana Dakic/rja)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Cinergy erweitert Ticketservice mit Arena Cinemas

Die Kino- und Ticketplattform Cineman.ch hat neu die Arena Cinemas in ihr Online-Ticketsystem integriert. Damit bietet sie schweizweit einheitliches Ticketing für sämtliche Sprachregionen an.

(Bild: zVg.)

Die Cinergy-Marke Cineman.ch hat am Montag die Integration der Arena Cinemas in ihr Online-Ticketsystem bekanntgegeben. Ab sofort können Kinobesucher:innen Tickets für Arena Youcinema in Oftringen direkt über Cineman.ch erwerben. Bis Ende des dritten Quartals 2025 soll der Ticketkauf für alle Standorte der Arena Cinemas – darunter Zürich, Basel, Aargau, Glarus, Genf, Freiburg, Lugano und Locarno – auf der Plattform möglich sein.

Mit der neuen Partnerschaft deckt Cineman nach eigenen Angaben erstmals sämtliche drei Sprachregionen in der Schweiz nahezu flächendeckend ab. Damit wird der Zugang zu Kinotickets für Nutzer:innen zentralisiert und vereinfacht.

Laut Arena-Cinemas-Geschäftsführer Patrick Tavoli ermögliche die Kooperation einen verbesserten Service und die effizientere Erreichung der Besucher:innen. Michelle Knoblauch, Chief Product Owner von Cineman, ergänzt: «Mit der Integration von Arena Cinemas kommen wir unserem Ziel, allen Kinofans in der Schweiz ein nahtloses und benutzerfreundliches Erlebnis zu bieten, einen grossen Schritt näher.»

(E)I love Ei: Erdmannpeisker mit Plakatkampagne für GalloSuisse

Osterzeit ist Eierzeit – und somit der ideale Moment, um das «Schweizer Ei» gross in Szene zu setzen. Für «GalloSuisse» hat Erdmannpeisker daher eine Plakatkampagne gestartet.

In der Schweiz werden nie so viele Eier gegessen wie zu Ostern. So liegt es für «GalloSuisse» auf der Hand, dass das «Schweizer Ei» vor Ostern seinen wichtigsten Auftritt hat.

In diesem Jahr ergänzt Erdmannpeisker den Mediamix nebst TV, Social Media und DOOH auch mit klassischen Plakaten. Dort sollen überraschende Sprüche im auffälligen Typo-Look von Schweizer Ei daran erinnern, welche Eier zu Ostern die richtige Wahl sind.

Auch in den sozialen Medien wird vor und während der Osterzeit vermehrt Content veröffentlicht – darunter gab es einen überraschenden Post zum 1. April.


Verantwortlich bei GalloSuisse: Simone Möri (Projektleiterin Marketing), Karin Frederiks (Ressort Marketing), Marc Keller (Ressort Marketing). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (Creative Direction), Selina Helbling (Beratung), Christina Weisser (Art Direction), Luc Billaud/Sarah Ledermann (SoMe Content), Ceresmedia (Mediaplanung).

Stuiq schaut für Falkenbier tief in den Farbtopf

Das 1799 gegründete Schaffhauser Falken gehört zu den ältesten, unabhängigen Brauereien der Schweiz. Die Zürcher Agentur Stuiq hat den Bier-Brand als Kundin gewonnen und bringt bei der neuen Kampagne viel Farbe ins Spiel.

Zentrales Element der aktuellen Kampagne ist das neue Packaging des Falkenbiers. Dieses zeigt das reaktivierte «Retro-Falken»-Logo in verschiedenen Farben, das über das gesamte Biersortiment hinweg konsistent angewendet wird.

Die Kampagne folgt einem einfachen, aber skalierbaren Prinzip: Auf den Visuals sind nebst der Dose jeweils eine Headline vorhanden. Damit setzt Stuiq auf ein reduziertes, aber erzählerisches Konzept, das laut Agentur die Vielfältigkeit der Produkte unterstreichen soll. «Wir freuen uns sehr, mit diesem frischen Look und den vielfältigen Sujets rauszugehen und auch Falken-Kenner etwas zu überraschen. Unseren Traditionen und vor allem dem guten Geschmack bleiben wir natürlich treu», so Andrea Imthurn, Marketing-Direktorin bei Falken. Angaben zufolge soll es künftig noch weitere Sujets geben.

«Bierwerbung ist für uns etwas ganz Besonderes. Vermutlich hat jeder viele unterschiedliche Assoziationen, Erinnerungen und Erlebnisse mit dem Kultgetränk», erklärt Daniel Baumgartner, Etatleiter bei Stuiq für Falkenbier. «Dabei hat jedes Bier seinen ganz speziellen Charakter und diesen wollen wir transportieren.»

Die Kampagne wird vor allem am Kernmarkt Schaffhausen in der Öffentlichkeit breit ausgerollt, erreicht aber auch über digitale Kanäle ein ausgeweitetes Zielpublikum in den benachbarten Kantonen.


Verantwortlich bei Brauerei Falken: Andrea Imthurn (Direktorin Marketing & HR), Nicola Wehrli (Spezialistin Marketing). Agentur: Stuiq.

Zweiter Zürcher Städtetourismus-Kongress im August 2025

Am 26. August 2025 lädt Zürich Tourismus erneut zum Kongress «Zürich Experience – Summit for Urban Tourism». Die Veranstaltung widmet sich aktuellen und künftigen Herausforderungen im Städtetourismus und bringt nationale sowie internationale Fachpersonen zusammen.

(Bild: zVg.)

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr geht die «Zürich Experience – Summit for Urban Tourism» am 26. August 2025 in die zweite Runde. Austragungsort ist erneut das «The Circle Convention Center» am Flughafen Zürich. Der eintägige Kongress richtet sich an Fachpersonen aus dem städtischen und nationalen Tourismusumfeld sowie an Vertreter:innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Ziel ist es, zentrale Entwicklungen im urbanen Tourismus zu diskutieren, Wissen auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung des Schweizer Tourismus zu geben.

Unter dem Leitmotiv «Tourismus neu denken» greift der Anlass Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung, Künstliche Intelligenz, die Steuerung von Besuchsströmen und neue Gästeerwartungen auf. Neben Praxisbeispielen stehen auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven im Fokus.

Zu den angekündigten Referierenden zählen unter anderem der Philosoph und Publizist Richard David Precht, Daniela Kolesa (Wien Tourismus), Rahul Sahgal (Swiss American Chamber of Commerce), Veronica Weisser (UBS) und der Zukunftsforscher Joël Luc Cachelin. Eröffnet wird der Kongress von der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus, betont die Rolle des Anlasses für die Branche: «Wir denken, diskutieren und debattieren den Tourismus neu. Im Fokus stehen Trends, die den Städtetourismus prägen, Gästebedürfnisse, die das Angebot transformieren, und Projekte, die den Schweizer Tourismus nachhaltig weiterentwickeln.»

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort geöffnet. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Website.

Thjnk Zürich für Sunrise: Endlich reisen ohne nervige WiFi-Passwörter

In der aktuellen Kampagne für die «Swiss Connect»-Abos von Sunrise macht Thjnk Zürich – mit prominenter Unterstützung – deutlich, dass der Kampf mit komplizierten WiFi-Passwörtern im Ausland nun endlich vorbei ist.

Wer in den Ferien ohne Roaming unterwegs ist, kennt es: Um gut verbunden zu sein, ist man immer wieder auf der Suche nach einem WiFi. Das ist lästig, vor allem dann, wenn man zu deren Nutzung ellenlange Passwörter eingeben muss. Weil nun bei allen «Swiss Connect»-Abos von Sunrise das Roaming ist inklusive ist, gehört dieser Umstand der Vergangenheit an.

Die Ankündigungskampagne von Thjnk Zürich visualisiert dies, indem eine junge Frau an Hotelrezeptionen in Frankreich, den USA, Italien, Portugal und England komplexen WiFi-Passwörtern begegnet. Obwohl sie geduldig und aufmerksam die Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen eintippt, gelingt ihr das Verbinden am Ende nicht. Ein Frust, über den sie auch das unerwartete Auftauchen von Sunrise-Markenbotschafter Roger Federer kaum hinwegtrösten kann.

Für Online wurde zudem eine Mockumentary mit dem Titel «Behind the passwords» produziert. In diesem erzählen die Rezeptionisten aus den verschiedenen Ländern off the record über die WiFi-Passwörter und die Qualität des Internets in ihren Hotels. Aussagen, die jedem klar machen, dass man auf deren Komplexität und Unzuverlässigkeit einfach nur verzichten möchte.


Verantwortlich bei Sunrise: Andreas Caluori (Senior Director Brand, Consumer Marketing, Sponsoring), Anna Leutar (Head of ATL & Brand Campaigning), Andreas Jäggi (Senior Marketing Manager), Anastasija Knezevic (Marketing Manager). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Maira Weidmann, Luca Stancheris (Creative Direction), Anna-Fiona Geller (Text), Josephine Jeanguenin, Elhan Abduli (Art Direction), Patricia Schneider, Moritz Houmard (Graphic Design), Gordon Nemitz (GF Strategie), Andrea Bison (GF Beratung) Cornelia Nünlist, Lea Schneider (Beratung), Benjamin Calcott (Producing). Externe Partner: Farbfilm Studio (Produktion), Tore Frandsen (Regie), Flo Brunner (Executive Producer), Gustaf Richter (Producer), Jan Mettler (DoP), Ander Jon (Editor), Atelier Lomann (Production Design), Arianna Pianca (Styling), Yanik Zollinger (Regie «Behind the password»), Mediatonic, Sir Mary (Media).

Personenbezogene Online-Video-Reichweiten erstmals messbar

In einem Testlauf von Goldbach, Mediapulse und Kantar Media konnte die Nettoreichweite von Online-Video-Kampagnen erstmals personenbezogen erhoben und mit TV-Werten kombiniert werden. Der Pilot fand im Rahmen einer Migros-Kampagne statt und soll nun zu einer Marktlösung weiterentwickelt werden.

(Bild: zVg.)

Die Konvergenz von TV- und Onlinewerbung ist ein zentrales Thema für den Schweizer Werbemarkt. Ein aktueller Testlauf von Goldbach, Mediapulse und Kantar Media bringt nun erstmals eine Lösung zur Messung der personenbezogenen Nettoreichweite von Online-Video-Kampagnen – und kombiniert diese mit TV-Daten. Basis war eine dreiwöchige Eigenmarktkampagne von Migros Supermarkt im Herbst 2024, die sowohl im klassischen Fernsehen als auch über das Goldbach Video Network ausgespielt wurde.

Die Erhebung erfolgte über die hybride Messinfrastruktur von Mediapulse. Mithilfe eines speziellen Taggings wurden die digitalen Werbemittel identifizierbar gemacht und konnten so in den Panelhaushalten von Mediapulse erfasst werden – dieselbe Grundlage, auf der auch die TV-Reichweitenmessung basiert. Die Datenanalyse und Modellierung lag bei Kantar Media. Durch den Abgleich der Onlinedaten mit bestehenden TV-Daten konnten erstmals Brutto- und Nettoreichweiten getrennt und kombiniert ausgewiesen werden.

Der Nutzen für die Werbetreibenden liegt auf der Hand. Susanne Schlatter, Leiterin Insights-Strategie-Media bei Migros Supermarkt, spricht von einem «riesigen Gewinn» für die Kampagnenplanung: «Dass die Onlinereichweite bei Bedarf auch noch kombiniert mit der bereits etablierten TV-Reichweite ausgewertet werden kann, ist etwas, das wir uns als Werbetreibende schon lange wünschen.»

Auch Goldbach-CEO Christoph Marty betont die Bedeutung des Tests für die Branche: «Mit diesem erfolgreichen ersten Test machen wir nun einen grossen Schritt in Richtung einer standardisierten, personenbezogenen Messung für Online Video Ads und damit den Weg frei für eine erste konvergente Bewegtbild-Messung auf Kampagnenebene in der Schweiz.»

Für Mediapulse ist der Pilot ein strategischer Zwischenschritt auf dem Weg zu einer umfassenden Bewegtbildmessung. Dr. Mirko Marr, Head of Research bei Mediapulse, sieht in der kombinierten Messung von TV, Replay Ads und entkoppelten Video Ads ein zentrales Ziel: «Der aktuelle Test liefert wichtige und ermutigende Erkenntnisse zur Umsetzbarkeit dieser Zielsetzung.»

Die Projektpartner wollen die Methode nun weiterentwickeln und mit Blick auf den Schweizer Markt standardisieren. Ziel ist eine einheitliche, transparente Messlösung für alle Bewegtbildkanäle.

GastroSuisse lanciert Branchenkampagne mit Grandits, Oskan und Caminada

Mit der Kampagne «Hosts of Switzerland» will GastroSuisse dem Fachkräftemangel entgegenwirken und das Image des Gastgewerbes stärken. Unterstützt wird das Projekt von drei bekannten Persönlichkeiten der Schweizer Gastronomie.

Tanja Grandits, Elif Oskan und Andreas Caminada engagieren sich gemeinsam mit GastroSuisse für eine Branchenkampagne. Unter dem Titel «Hosts of Switzerland» richtet sich die Initiative an Berufsleute im Gastgewerbe, die in kurzen Videos ihre Begeisterung für den Beruf zum Ausdruck bringen sollen. Die Kampagne verfolgt das Ziel, den positiven Spirit des Gastgewerbes sichtbar zu machen und dadurch neue Fachkräfte anzusprechen. Die Videobeiträge werden über den Instagram-Kanal @hostsofswitzerland verbreitet, der als digitale Bühne für die Vielfalt und Emotionalität der Branche dient.

Im Zentrum steht der persönliche Aufruf der drei mehrfach ausgezeichneten Gastronom:innen: «Unsere Branche ist so viel mehr, als einfach irgendeine Arbeit – sie ist Leidenschaft, Ehrgeiz, und Kreativität, getragen von dem Wunsch, anderen Freude zu bereiten.» Mit dieser Botschaft will die Kampagne zeigen, was das Gastgewerbe ausmacht und warum es sich lohnt, ein Teil davon zu sein.

Die Zahlen unterstreichen die Relevanz: Allein in der Deutschschweiz zählt das Gastgewerbe laut GastroSuisse über 20’000 Betriebe und mehr als 178’000 Mitarbeitende. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung hebt die Kampagne auch den gesellschaftlichen Wert hervor – etwa als Ort für Begegnungen, Beziehungen und gemeinsame Erlebnisse. So sei das gemeinsame Essen im Restaurant laut einer Umfrage von OpenTable aus dem Jahr 2016 für viele Paare ein prägendes Beziehungselement.

Die Kampagne will aber nicht nur feiern, sondern auch einer spürbaren Herausforderung begegnen: dem Fachkräftemangel. «Hosts of Switzerland» setzt auf emotionale Authentizität, um ein positives Bild der Berufswelt zu vermitteln. GastroSuisse-Präsident Beat Imhof sagt: «Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Tanja Grandits, Elif Oskan und Andreas Caminada. Sie besitzen die Strahlkraft, um ihre echte Passion für das Gastgewerbe glaubhaft zu transportieren.»

In persönlichen Statements erläutern die Beteiligten ihre Motivation: Für Andreas Caminada geht es darum, «Orte zu kreieren, die für Gäste und Mitarbeiter etwas Besonderes sind». Elif Oskan beschreibt Kochen als «Emotion – und sie geht direkt ins Herz». Und Tanja Grandits schätzt die Vielfalt: «Mich begeistert, wie unterschiedliche Geschmäcker, Traditionen und Menschen aufeinandertreffen und gemeinsam Neues entsteht.»

Die Teilnahme an der Kampagne ist niederschwellig: Beiträge können per Instagram oder E-Mail eingereicht werden, auch Collab-Posts oder Story-Erwähnungen sind möglich. GastroSuisse sieht in «Hosts of Switzerland» ein Gemeinschaftsprojekt, das die Branche von innen heraus stärkt. Imhof fasst zusammen: «Ob veganer Imbiss, Landgasthof oder Luxusressort – wir sind eine Branche und haben ein gemeinsames Ziel: unvergessliche Erlebnisse zu schaffen.»


Verantwortlich bei GastroSuisse: Nikolaj März, strategischer Projektleiter; Milena Hofer, Leitung Marketing. Verantwortlich bei Team Farner: Gesamtleitung und Creative Direction: Farner, Produktion: jim & jim, Social Kampagne: BlueGlass.

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen vier Bücher aus dem Marketing- und Kommunikationsbereich vor. Diesmal: «Superpower Sustainable Marketing», «Hybride Teams erfolgreich führen», «Clever visualisieren» und «Praxisbuch Krisenkommunikation».

Superpower Sustainable Marketing

Mit neuem Marketing-Modell wachsen.

  • Birgit Berthold-Kremser, Stefanie Kuhnhen und Franziska Mozart
  • Verlag: Haufe
  • Publikationsjahr: 2025
  • Seiten: 256
  • ISBN: 9783648184592

Beim Marketing geht es nur darum, Produkte zu verkaufen? Keineswegs. Glaubt man den Autorinnen dieses Buches, hat Marketing die «Superpower», Unternehmen und sogar die Gesellschaft zu transformieren – in Richtung Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Das Buch zeigt Marketingverantwortlichen, wie sie den Wandel aktiv gestalten können, statt nur auf Trends zu reagieren. Mit dabei sind die bekannten 4Ps des Marketings, neue KPIs und spannende Perspektiven aufs Marketing der Zukunft. Alles in allem ein inspirierender Leitfaden für alle, die Marketing und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden wollen.

getAbstract-Bewertung: 9

Qualitäten:

  • Umsetzbar
  • Systematisch
  • Inspirierend

Hybride Teams erfolgreich führen

So stärken Sie Teamspirit und Produktivität beim Arbeiten zwischen Office und Homeoffice.

  • Alexandra Altmann
  • Verlag: Wiley-VCH
  • Publikationsjahr: 2024
  • Seiten: 272
  • ISBN: 9783527511921

Wer ein Team aus Leuten zusammenhalten will, die teils im Büro, teils andernorts arbeiten, muss anders führen als bisher. Hybride Teams sind dann erfolgreich, wenn sie ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl haben, fit in digitaler Kommunikation sind und wenn Ergebnisse mehr zählen als Anwesenheit. Wie sich ein solches Team formen und die eigene Führungsrolle neu ausgestalten lässt, erklärt die Online-Trainerin Alexandra Altmann detailliert und mit vielen praktischen Tipps und Beispielen. So lassen sich Teams zusammenschweissen – egal, wer gerade wo sitzt.

getAbstract-Bewertung: 8

Qualitäten:

  • Umfassend
  • Umsetzbar
  • Praktische Beispiele

Praxisbuch Krisenkommunikation

Strategien für mehr Glaubwürdigkeit, Transparenz und Vertrauen.

  • Marco Cortesi und Stefan Häseli
  • Verlag: Wiley-VCH
  • Publikationsjahr: 2025
  • Seiten: 317
  • ISBN: 9783527512089

Nur wer sich vorbereitet, kommt gut durch mögliche Krisen. Dabei spielt die Krisenkommunikation eine entscheidende Rolle. In Zeiten multipler Krisen kann es sich kein Unternehmen mehr leisten, nicht vorausschauend zu planen und die Abläufe für den Krisenfall zu trainieren, sagen die Autoren dieses Ratgebers. Dessen Aufbau ist nicht immer stringent, vieles wiederholt sich. An einigen Stellen vermisst man eine tiefere Analyse der Beispiele. Dennoch eignet sich das Praxisbuch als erster Einstieg in das wichtige Thema Krisenkommunikation.

getAbstract-Bewertung: 7

Qualitäten:

  • Umsetzbar
  • Praktische Beispiele
  • Für Einsteiger

Clever visualisieren

Besser denken, erklären, inspirieren, lenken mit Sketch4effects.

  • Siegfried Bütefisch
  • Verlag: BusinessVillage
  • Publikationsjahr: 2023
  • Seiten: 184
  • ISBN: 9783869807072

Sketchnotes sind ein einfaches Mittel, um Ideen aus dem Stegreif zu visualisieren. Sie sind keine Kunst, wie der Grafikdesigner Siegfried Bütefisch betont. Jeder kann lernen, Sketchnotes zu entwerfen und seinen Vortrag damit zu bereichern. Auch in der Gruppenarbeit sind Sketchnotes hilfreich, um Gedanken zu entwickeln, Zusammenhänge zu erklären und Ziele sichtbar zu machen. Hierfür liefert der Autor viele praktische Tipps und nützliche Vorlagen. Mit 50 Übungen bringt er Lesende direkt ins Tun – sein Buch wird dabei zum Skizzenbuch. Man möchte gleich loslegen.

getAbstract-Bewertung: 8

Qualitäten:

  • Praktische Beispiele
  • Für Einsteiger
  • Inspirierend

get_footer();