Standing Ovation nutzt das SVV-Jubiläum für eine Neupositionierung
Der Schweizerische Versicherungsverband SVV feiert sein 125-jähriges Bestehen – und nutzt das Jubiläum als strategische Chance zur Neupositionierung. Standing Ovation unterstützt den Verband in seinem Vorhaben.
Redaktion
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11. April 2025
Gemeinsam entwickelten Standing Ovation und der Branchenverband ein Kommunikationskonzept, das weit über das Jubiläumsjahr hinauswirkt. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war die Erkenntnis «Wir leben in der sichersten Zeit der Geschichte – aber es fühlt sich nicht so an». In einer Zeit, in der sich objektive Sicherheit und subjektives Sicherheitsempfinden zunehmend entkoppeln, wird Vertrauen zur zentralen Währung.
Die Antwort auf diese Herausforderung lautet: «Sicherheit ist mehr als ein Gefühl.» Menschen können sich sicher fühlen, obwohl Risiken bestehen – oder sich unsicher fühlen, obwohl objektiv kaum eine Gefahr droht. Die Idee macht diesen Widerspruch sichtbar und regt dazu an, Sicherheit neu zu hinterfragen. Der SVV agiert dabei als aktiver Brückenbauer zwischen Branche, Politik und Gesellschaft. Das Konzept soll zeigen, welche Rolle Versicherungen im gesellschaftlichen Wandel spielen können.
Crossmediales Konzept
Im Zentrum der Kampagne steht ein integriertes, crossmediales Konzept, das vielfältige Touchpoints schafft: von Fach-Talks über edukative Content-Formate bis hin zu Initiativen im Bereich der Bildungsarbeit.
Mit dem erarbeiteten Konzept inszeniert der SVV sein 125-Jahr-Jubiläum nicht nur als Rückblick, sondern vor allem als Anlass für einen zukunftsgerichteten Dialog. Jan Mühlethaler, Leiter Ressort Public Affairs und Kommunikation beim SVV, erläutert den strategischen Rahmen der langfristigen Kommunikation: «Sicherheit definiert sich heute täglich neu. Als Verband der Schweizer Privatversicherer setzen wir uns für optimale Rahmenbedingungen ein, damit Kund:innen unsere Branche als umsichtige, innovative und vertrauenswürdige Partnerin erleben.»
«Gemeinsam haben wir das 125-Jahr-Jubiläum des SVV als strategischen Meilenstein genutzt – nicht nur zum Feiern, sondern als Moment der Neupositionierung», ergänzt Thomas Volprecht, Head of Strategy bei Standing Ovation. «Mit der Leitidee ‹Sicherheit ist mehr als ein Gefühl› wurde nicht nur eine relevante gesellschaftliche Diskussion angestossen, sondern zugleich ein tragfähiges Fundament für die zukünftige Kommunikation gelegt.»
KI-Suche bei Google schlägt auf den Web-Traffic
Die KI-generierten Zusammenfassungen, mit denen Google neuerdings Suchanfragen beantwortet, sorgen für sinkende Zugriffszahlen auf Websites. Für die Betreibenden kann dies auch einen Umsatzrückgang bedeuten.
Netzwoche
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11. April 2025
(Bild: Hebi B./Pixabay)
Während mehrerer Jahrzehnte funktionierten Web-Suchmaschinen nach einem bekannten Grundprinzip: Sie präsentierten eine Reihe von Websites, die zu den gesuchten Begriffen passten. Auf diesen wiederum schauten sich die Nutzenden selbst nach der gesuchten Information um. Doch mit dem Aufstieg der künstlichen Intelligenz ändert sich dies. Deutlich wird dies spätestens jetzt, wo die seit Jahren populärste Suchmaschine Google die Funktion «KI Suche» ausrollt. Das neue Prinzip: Anstatt eine Liste mit möglichen Resultaten zu präsentieren, grast die KI die Seiten selber ab und generiert einen Antworttext. Die entsprechenden Quellen führt Google zwar auf, doch nicht selten dürfte die KI-Antwort den Nutzenden bereits genügen, sodass diese sich den Besuch der Quellenseite ersparen.
Drastischer Rückgang
Entsprechende Befürchtungen waren schon länger zu vernehmen, jedoch erst als hypothetisches Szenario. Doch mit dem Ausrollen von Googles KI-Suche zeigt sich, dass es sich dabei um mehr handelt als eine Theorie. Insbesondere kleine, unabhängige Website-Betreibende beklagen stark sinkende Zugriffszahlen. Dies berichtet T3n, welches sich auf einen Paywall-Artikel von Bloomberg bezieht. Im Bericht kommen Familienbetriebe zu Wort, die 70 Prozent und mehr ihres Web-Traffics verloren.
Nicht selten geht dieser Verlust auch mit einem Rückgang an Einnahmen einher, so zu sehen etwa beim Betreiber eines Portals für Outdoor- und Bergtouren. Damit, erklärt er im Bericht, habe er 2023 noch 250’000 US-Dollar Umsatz erzielt, während er inzwischen Sozialhilfe beziehe. Bloomberg nennt sogar einen Reiseblog, der seinen Betrieb ganz einstellen musste, nachdem seine Einnahmen binnen eines Jahres um 90 Prozent gefallen waren.
Doppelt schmerzlich sind diese Verluste darum, weil die KI-Modelle von Google und Co. unter anderem auf die Inhalte dieser geschädigten Websitebetreiber zurückgreifen. T3n merkt an, dass sich Google im Herbst 2024 mit ein paar Websitebetreibern zum Austausch getroffen habe. Das Unternehmen habe sich zwar entschuldigt, die Inhalte gelobt, aber keine Lösung präsentiert, fasst T3n die Reaktionen der Teilnehmenden zusammen. (René Jaun/dda)
Verlegerverbände fordern Regeln für den Umgang von KI mit journalistischen Inhalten
KI-Anbieter sollen sich beim Umgang mit journalistischen Inhalten an klare Regeln halten müssen. Dies fordern die Verlegerverbände aus dem deutschen Sprachraum. In ihrer «Erklärung von Zürich» führen sie fünf solcher Regeln auf.
Netzwoche
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11. April 2025
(Bild: Oliver Rüesch)
Was ChatGPT, Perplexity, Gemini und Co. generieren, basiert zu einem Teil auf journalistischen Inhalten. Der Zugriff auf diese Inhalte geschehe «in der Regel ohne die Zustimmung der Rechteinhaber, ohne Transparenz und ohne Vergütung», wie der Verlegerverband der Schweizer Medien VSM schreibt.
Dass KI-Modelle ohne klare Regeln mit journalistischen Erzeugnissen gefüttert werden, ist nicht nur dem hiesigen Verband, sondern auch den Verlegerorganisationen aus Deutschland, Österreich und Luxemburg ein Dorn im Auge. An ihrer DACHLUX-Jahreskonferenz verabschiedeten die Verbände darum die «Erklärung von Zürich». Darin fordern sie die Politik und KI-Anbieter zum handeln auf: Sie sollten klarere Regeln für den Umgang von KI mit journalistischen Inhalten schaffen.
Worum geht es in der «Erklärung von Zürich»?
Konkret geht es dabei um Verpflichtungen in den Bereichen Transparenz, Anzeigen von Quellen, Vergütung, Verantwortung und Gleichbehandlung von Medien. Man stehe mit den Forderungen für einen fairen Wettbewerb ein, welcher die Informationsversorgung der Gesellschaft in verantwortlicher und rechtskonformer Weise auch in Zukunft gewährleiste, heisst es im Papier. In der Mitteilung warnen die Verbände: «Ohne klare Regeln für den Umgang von KI mit journalistischen Inhalten wird das Geschäftsmodell Journalismus erodieren. Das Geistige Eigentum muss vollumfänglich respektiert und der urheberrechtliche Schutz journalistischer Inhalte auch im digitalen Zeitalter gewährleistet sein.»
Die fünf Regeln der «Erklärung von Zürich» im Wortlaut:
Journalistische Inhalte dürfen nur unter Wahrung der Rechte der Rechteinhaber und bei voller Transparenz über die Art der Nutzung verwendet werden.
Die Quellen dieser Informationen müssen ausdrücklich in allen Suchergebnissen und in nachgeschalteten Angeboten angegeben und verlinkt werden.
Die Plattformen müssen die Nutzung journalistischer Inhalte adäquat vergüten. Dies soll Geltung haben, sowohl mit Blick auf das Training als auch sämtliche Techniken zur Weiterentwicklung generativer KI-Anwendungen wie zum Beispiel RAG (Retrieval Augmented Generation).
Die Plattformen und die Medienverlage müssen in einen Dialog eintreten, um gemeinsam Lösungen gegen vorsätzliche Falsch- und Desinformation zum Zweck der Manipulation der Nutzer zu finden. Internationale Online-Plattformen müssen Verantwortung für ihren Einfluss im öffentlichen Raum übernehmen.
Internationale Online-Plattformen müssen die journalistische Pluralität achten und sich dieser gegenüber neutral verhalten, sie dürfen weder eigene Inhalte noch Inhalte einzelner Medien privilegieren; ein Vorrang der Inhalte redaktionell unabhängiger Medien, welche sich an anerkannte redaktionelle Standards halten, gegenüber Inhalten, welche solchen Standards nicht entsprechen, bleibt hiervon unberührt.
Kreisvier für Minergie: Wenn Häuser sprechen könnten
Die aktuelle Kampagne für Minergie von Kreisvier soll mit Vorurteilen aufräumen. Überraschende Testimonials erklären die vielen Vorteile des Schweizer Baustandards.
Redaktion
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10. April 2025
Seit 27 Jahren sorgt das Label «Minergie» für Komfort, Effizienz und Klimaschutz – bei Neubauten und Sanierungen in der ganzen Schweiz. Genauso lange halten sich hartnäckige Vorurteile über den Schweizer Baustandard. So heisst es zum Beispiel, in Minergie-Bauten könne man die Fenster nicht öffnen. Das Gegenteil ist der Fall: Minergie sorgt das ganze Jahr über für ein angenehmes Raumklima – mit angenehmer Kühle im Sommer und wohliger Wärme im Winter.
Die Basler Agentur Kreisvier hat für Minergie eine Kampagne kreiert, die diese Vorurteile charmant entkräften und die zahlreichen Vorteile auf den Punkt bringen soll. Dabei kommen diejenigen zu Wort, die es am besten wissen: die Minergie-Häuser selbst. Sie werden zu sympathischen Testimonials und erzählen aus erster Hand, warum Minergie die klimafreundliche Lösung für Neubauten und Sanierungen ist. Wichtig war dabei, dass die «Gesichter» der Häuser klar erkennbar sind und gleichzeitig architektonisch glaubwürdig bleiben.
Die Kampagne richtet sich sowohl an private Bauherrschaften als auch an Architekt:innen, Planende, Investor:innen und Immobilienentwickler:innen. Sie ist auf Social Media, online und in Fachzeitschriften zu sehen.
Verantwortlich bei Minergie: Rahel Guidice (Leiterin Marketing & Kommunikation), Maja Dzakulin (Projektleiterin Marketing & Kommunikation), Selina Heimann (Projektleiterin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Kreisvier: Désirée Fuchs, Lisa Apolloni (Beratung), Nissrin Asri, Kristina Rieder (Interactive Media Designer), Amaru Eslava (Senior Art Director), Moritz Staehelin (Creative Director, Text).
«Der Wechsel zwischen den Welten verlangt Empathie und Anpassungsfähigkeit»
Das Gastrounternehmen Tibits holt mit Regula Bührer Fecker eine erfahrene Markenstrategin in den Verwaltungsrat. Im Interview mit m&k spricht sie über ihre neue Rolle, über wirksame Kommunikation in Zeiten des Wandels – und warum Werbeauftraggebende wieder mehr Mut und Selbstvertrauen brauchen.
Anna Kohler
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10. April 2025
(Bild: zVg.)
Als erfahrene Verwaltungsrätin und Unternehmerin bringt Bührer Fecker fundiertes Wissen in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie ein tiefes Verständnis für Konsument:innen und gesellschaftliche Trends mit. Ihre Perspektive soll Tibits dabei unterstützen, auch in Zukunft innovativ zu bleiben und neue Chancen im wachsenden Markt für pflanzenbasierte Ernährung zu nutzen.
«Wir freuen uns sehr, mit Regula Bührer Fecker eine herausragende Persönlichkeit mit an Bord zu haben. Ihre Erfahrung und ihr Gespür für zeitgemässe Entwicklungen sind für Tibits von grossem Wert, insbesondere in einer Zeit, in der nachhaltige Ernährung und bewusster Konsum immer mehr an Bedeutung gewinnen», sagt Daniel Frei, Verwaltungsratspräsident von Tibits.
Im folgenden Interview spricht Regula Bührer Fecker über ihren neuen Verwaltungsrats-Mandat, ihre Perspektive auf die Marke Tibits und die Chancen für Unternehmen im Bereich nachhaltiger Gastronomie.
m&k: Regula Bührer Fecker, Sie sind neu im Verwaltungsrat bei Tibits. Was hat Sie motiviert, dort Einsitz zu nehmen?
Die Vision von Tibits begeistert mich seit der Gründung: vegetarische und vegane Ernährung nicht nur breitflächig verfügbar, sondern auch genussvoll und selbstverständlich zu machen. Dass ich diese Mission künftig im Verwaltungsrat mit meinen Kolleg:innen mitgestalten darf, freut mich sehr.
Bei welchen Herausforderungen können Sie mit Rat und Tat zur Seite stehen?
Bei allem, was Tibits beschäftigt. Die Aufgabe wird sehr vielseitig und spannend.
Sie prägen die Schweizer Werbebranche schon seit Jahrzehnten. Was hat Sie dazu motiviert, den Weg der Kommunikationsstrategie einzuschlagen?
Als ich in die Werbung einstieg, wusste ich noch gar nicht, dass es «Strategie» als eigene Disziplin überhaupt gibt. Auch bei einem meiner ersten Arbeitgeber – Jung von Matt, damals noch «Honegger von Matt» – gab es um das Jahr 2000 herum keine dezidierten Strateg:innen. Es waren strategieaffine Berater:innen, die Briefings, Konzepte und Präsentationen entwickelten. Genau dieser Teil hat mich von Anfang an fasziniert. Also habe ich mich darauf fokussiert: mich weitergebildet, Auslandserfahrung gesammelt und das strategische Denken konsequent vertieft.
Ihr Ansatz basiert auf menschennahen Insights und innovativen Konzepten. Wie finden Sie die Balance zwischen kreativer Innovation und der Notwendigkeit, die Zielgruppen effektiv anzusprechen?
Für mich ist klar: Die Relevanz für die Zielgruppe ist nicht verhandelbar. Der Spielraum für Kreativität liegt darin, wie wir die Menschen erreichen. Innovation entsteht oft dann, wenn wir genau hinschauen, was Menschen wirklich bewegt – und dann einen überraschenden, neuen Weg finden, darauf zu antworten.
In Ihrer Karriere haben Sie zahlreiche Unternehmen unterstützt – von Startups bis zu grossen Konzernen. Welche Herausforderung sehen Sie bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien für unterschiedliche Unternehmensgrössen?
Ich mag den Wechsel zwischen den Welten – aber er verlangt Empathie und Anpassungsfähigkeit. Man muss sich jeweils neu hineindenken: in die Kultur, die Ressourcen, die Zielbilder. Es gibt immer Wettbewerber mit grösseren Budgets oder Branchen mit lauteren Stimmen. Meine Aufgabe ist es, Organisationen zu zeigen, wie viel sie mit ihren Mitteln bewirken können – und wie Mut diese Mittel potenziert.
Sie werden als eine der scharfsinnigsten und kreativsten Werberinnen der Schweiz beschrieben. Welche Eigenschaften sind aus Ihrer Sicht entscheidend für den Erfolg in der Branche?
Den Mut, etwas auf den Punkt zu bringen, der eigenen Meinung zu trauen und sich damit zu exponieren. Ohne gleich beim ersten Gegenwind einzuknicken.
Sie betonen immer wieder den Aspekt der Menschlichkeit in der Kommunikation. Wie definieren Sie diesen Begriff – und warum ist er so wichtig für den Erfolg von Marken?
Menschlichkeit heisst, Resonanz auszulösen. Die besten Kampagnen berühren uns – sie bringen eine innere Saite zum Klingen. Dafür braucht es Feingespür für Zeitgeist und Zwischentöne, für echte Bedürfnisse.
Ihre Arbeit beinhaltet oft die Begleitung von Transformationsprozessen in Unternehmen. Welche Rolle spielt Kommunikation für einen erfolgreichen Change?
Eine zentrale. Veränderung löst Unsicherheit aus – gute Kommunikation kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Energie freisetzen. Wenn sie ehrlich, klar und nah an den Menschen ist, wird sie zum Hebel für echte Veränderung.
Ihr Unternehmen, La Stratégiste, ist bekannt für massgeschneiderte Lösungen. Können Sie uns bereits ein Beispiel für ein besonders herausforderndes Projekt nennen?
Nein, das ist noch zu früh. Ich bin vor zwei Monaten gestartet.
Sie werden als Vorbild für junge Frauen in der Branche gefeiert. Welche Rolle spielt Mentoring in Ihrer Arbeit, und wie fördern Sie junge Talente?
Vielen Dank für die schönen Worte. Ich denke, ich kann gut zuhören und die Dinge auf den Punkt bringen, auch wenn’s vielleicht mal weh tut. Wenn dieser Punkt überwunden ist, geht es darum, gemeinsam in Lösungen zu denken, die zum Gegenüber und zur Herausforderung passen.
Sie haben ein feines Gespür für gesellschaftliche Trends. Welche Trends sehen Sie in der Kommunikationsbranche, die Unternehmen in den nächsten Jahren berücksichtigen sollten?
Viele Unternehmen stecken in einem Performance-Korsett fest – alles ist auf kurzfristige KPIs getrimmt, die Gelder zu stark im Silicon Valley gebunden. Dabei bleiben der langfristige Markenaufbau und die Connection zur Schweizer Öffentlichkeit auf der Strecke. Ich glaube, Schweizer Werbeauftraggebende brauchen dringend eine neue Balance zwischen Performance und lokaler Relevanz. Und wieder mehr Selbstvertrauen und Mut.
Was sind die Werte, die Sie bei «La Stratégiste» tagtäglich leben und in Ihre Arbeit einbringen – und wie spiegeln sich diese in den Projekten wider?
Es macht mich glücklich, wenn die Kund:innen beim Verabschieden sagen, dass wir gemeinsam etwas lösen konnten und mein Beitrag ihnen spürbar geholfen hat.
«KI revolutioniert die Kommunikation – auch strategisch»
KI soll die Unternehmenskommunikation revolutionieren. In der aktuellen Folge des KI-Podcasts der Text Akademie spricht Kommunikationsmanagerin Clarissa Haller über den Einfluss und Nutzen von KI – auch auf strategischer Ebene.
Redaktion
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10. April 2025
(Bild: zVg.)
Im Podcast betont Clarissa Haller die wachsende Bedeutung von Stakeholder-Management, interner Kommunikation und Personalisierung, um Mitarbeitende einzubinden und als Botschafter:innen zu nutzen. Dafür dürfe KI nicht nur Texte generieren oder Übersetzungen liefern, sondern müsse verstärkt auch strategisch eingesetzt werden.
Ein Beispiel aus ihrer Zeit bei Siemens verdeutliche dies: Dort entwickelte sie ein KI-Tool, das den Mitarbeitenden personalisierte Inhalte aus der internen Kommunikation vorschlug – ein Ansatz, der Haller zufolge in vielen Unternehmen noch ungenutzt ist.
Die Rolle der Kommunikator:innen sieht Haller durch KI nicht bedroht, sondern erweitert. Kreativität und strategisches Denken blieben unverzichtbar, während KI repetitive Aufgaben übernehme. Vor allem in der internen Kommunikation sieht sie neue Chancen: In Zeiten von Homeoffice und Fachkräftemangel wird es entscheidend, Mitarbeitende gezielt anzusprechen und die Unternehmenskultur erlebbar zu machen.
Der Videopodcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt» wird produziert von der Schweizerischen Text Akademie, die auch Lehrgänge zum Thema Artificial Intelligence anbietet. Monatlich erscheinen zwei Folgen, auf Spotify , Youtube und weiteren Podcast-Plattformen.
Vincent Aebi wird Leiter Transformation bei der SRG
Der Verwaltungsrat der SRG hat Vincent Aebi zum neuen Leiter Transformation ernannt. In dieser Funktion verantwortet er ab sofort die operative Umsetzung des unternehmensweiten Projekts «Enavant SRG SSR».
Redaktion
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10. April 2025
(Bild: SRG SSR)
Die SRG hat im Zuge der strategischen Neuausrichtung unter Generaldirektorin Susanne Wille die neue Funktion eines Leiters Transformation geschaffen. Diese Position übernimmt per sofort Vincent Aebi. Der Entscheid fiel am Mittwoch durch den Verwaltungsrat auf Nomination von Susanne Wille. In seiner neuen Rolle wird Aebi die operative Leitung des laufenden Transformationsprozesses «Enavant SRG SSR» übernehmen, der zentrale Teilprojekte in den Bereichen Angebot, Organisation, Ökosystem, Technologie und Finanzen umfasst (Markt-kom.com berichtete).
Der studierte Finanz- und Wirtschaftsfachmann war zuletzt als selbstständiger Unternehmer in verschiedenen Branchen tätig. Davor arbeitete er mehrere Jahre für Infront Sports & Media, wo er unter anderem als Chief Operating Officer von Infront X sowie als Director Business Development mit Fokus auf Rechteakquisition und M&A tätig war. Seine Karriere begann Aebi 2010 bei McKinsey & Company in Zürich. Er hält einen Masterabschluss in Banken und Finanzen der Universität St. Gallen sowie einen MBA der Wirtschaftshochschule Insead.
Generaldirektorin Susanne Wille würdigt die Ernennung: «Vincent Aebi hat einen klaren Blick nach vorn und er denkt unternehmerisch. Er bringt nicht nur eine vielseitige berufliche Erfahrung und grosses Fachwissen mit, sondern auch die Fähigkeit, in komplexen Veränderungen etwas zu bewegen.»
Pernet bleibt eingebunden
Die operative Leitung des Projekts «Enavant SRG SSR» übernimmt Aebi von Nicolas Pernet, Direktor von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR, der die Aufgabe seit Projektbeginn interimistisch innehatte. Pernet bleibt weiterhin in das Transformationsvorhaben eingebunden.
Mit der Besetzung der neuen Funktion verfolgt die SRG das Ziel, ihre Strukturen im Rahmen der laufenden Transformation gezielt weiterzuentwickeln – ohne dabei den Personalbestand in der Generaldirektion auszubauen.
APG|SGA installiert City ePanel in Schaffhausen
In Zusammenarbeit mit der Stadt Schaffhausen hat APG|SGA drei neue City ePanel in der Altstadt in Betrieb genommen. Die digitalen Screens kombinieren kommerzielle Werbung mit kultureller Information und stehen Stadt und Werbetreibenden gleichermassen zur Verfügung.
Redaktion
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10. April 2025
(Bild: zVg.)
In der Altstadt von Schaffhausen sind seit Kurzem drei neue doppelseitige City ePanel im Einsatz. Diese wurden im Rahmen eines zehnjährigen Konzessionsvertrags zwischen der Stadt Schaffhausen und der APG|SGA installiert. Die digitalen Werbeträger bieten Raum für kommerzielle Werbung ebenso wie für städtische Inhalte – je zur Hälfte.
Die insgesamt sechs hochauflösenden 75-Zoll-Screens befinden sich an gut frequentierten Standorten in der Altstadt. Durch programmatische Buchungsmöglichkeiten können Werbeinhalte flexibel und zielgerichtet ausgespielt werden. Parallel dazu nutzt die Stadt die Flächen, um die Bevölkerung über aktuelle Veranstaltungen und kulturelle Angebote zu informieren.
Die Verwaltung der Inhalte erfolgt durch die Stadt selbst über das Content-Management-System von APG|SGA. Damit lassen sich Hinweise auf kulturelle Anlässe kurzfristig und unkompliziert anpassen – eine Funktion, die vor allem bei wechselndem Programmangebot oder kurzfristigen Ankündigungen von Vorteil ist.
APG|SGA sieht das Projekt als Beitrag zu einer vernetzten, nachhaltigen Aussenwerbung. Die digitalen City ePanel werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben und benötigen keine Investition seitens der Stadt. Gleichzeitig ermöglicht die Lösung lokalen, nationalen und internationalen Werbetreibenden eine Präsenz in der Altstadt von Schaffhausen.
Jung von Matt Impact steigt bei The Generation Media ein
Mit dem Einstieg bei The Generation Media erweitert Jung von Matt Impact seine Media-Expertise über alle Kanäle hinweg. Die beiden Agenturen arbeiten bereits seit Längerem erfolgreich zusammen – nun wird die Partnerschaft formalisiert.
Redaktion
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10. April 2025
Benjamin Herz, Managing Partner bei Jung von Matt Impact, Petra Kreussler, VRP von The Generation Media, Matthias Städeli, Geschäftsführer von The Generation Media, und Dominik Habermacher, Managing Partner bei Jung von Matt Impact (v.l.n.r.). (Bild: zVg.)
Jung von Matt Impact steigt bei der Zürcher Agentur The Generation Media ein. Der Schritt markiert die Fortsetzung einer über Jahre gewachsenen Zusammenarbeit, in deren Rahmen bereits über zehn gemeinsame Kund:innenmandate betreut werden. Dabei bringen beide Agenturen unterschiedliche Stärken ein: Jung von Matt Impact steht für digitale Marketinglösungen, während The Generation Media einen breiten All-Media-Ansatz verfolgt.
Kund:innen sollen durch den Zusammenschluss von einer kanalübergreifenden Beratung und Umsetzung profitieren – von Social Media über Display und Video bis hin zu klassischen Medien und Performance-Marketing. Die 27 involvierten Fachpersonen arbeiten an zwei Standorten in eingespielten Teams weiter.
Im Zuge der Beteiligung übernimmt Jung von Matt Impact Anteile an The Generation Media. Die beiden Agenturen behalten jedoch ihren «Boutique-Charakter» und ihre operativen Strukturen bei, wie es in der gemeinsamen Mitteilung heisst. Matthias Städeli wird Geschäftsführer von The Generation Media, Petra Kreussler bleibt Präsidentin des Verwaltungsrates.
«Jung von Matt Impact ist wie The Generation Media ganz dem Kund:innenerfolg verpflichtet. Der Anspruch, jeden Tag höchste Qualität zu generieren, verbindet uns», sagt Kreussler. Auch Benjamin Herz, Managing Partner von Jung von Matt Impact, betont die strategische Ergänzung: «Wir verbinden mit diesem Schritt zwei Mediaagenturen so, dass sie sich in ihren Leistungen für unsere Kund:innen ideal ergänzen: Das digitale Power House Jung von Matt Impact mit dem All-Media-Ansatz von The Generation Media.»
Dreifive bei Meta und Google in Dublin: Exklusive Einblicke in die digitale Zukunft
Bereits zum fünften Mal reiste Dreifive gemeinsam mit ausgewählten Kund:innen nach Dublin, um im EU-Headquarter von Meta und Google exklusive Einblicke in aktuelle Trends und Innovationen im digitalen Marketing zu erhalten. Im Fokus standen Themen wie KI, neue Content-Formate sowie Entwicklungen in VR, AR und New Media.
Redaktion
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10. April 2025
(Bilder: Dreifive)
Im Zentrum der diesjährigen Sessions standen Themen wie KI-gestützte Tools, neue Content-Formate sowie Innovationen rund um VR, AR und New Media. Meta bot Einblicke in ihre AI-Systeme zur automatisierten Creative-Generierung, während Google die neusten Fortschritte rund um Gemini präsentierte. Diese Technologien verändern nicht nur die Werbewelt – sie fordern auch ein neues Verständnis von kreativer Arbeit und datengetriebener Strategie.
Sascha Frommhund, Geschäftsführer der Dreifive Group und Partner.
KI als Schlüsselkompetenz
Die Erkenntnis daraus: Wer künftig relevant bleiben will, muss KI nicht nur nutzen, sondern auch richtig anwenden können. Prompting, kreative Automatisierung und strategische Dateninterpretation werden zentrale Erfolgsfaktoren. Die Agentur Dreifive sieht sich hier in der Rolle des Enablers – mit fundiertem Know-how, direktem Plattformzugang und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Deborah Pfleger, Head of Social Media und Partnerin bei Dreifive.
Inspiration durch Vielfalt: Kunden-Cases im Fokus
Ein Highlight der Reise waren Case-Präsentationen von Unternehmen wie ÖAMTC, Rossmann und C&A. Ihre vorgestellten Strategien und Learnings zeigten, wie vielseitig moderne Kampagnen heute aufgestellt sein können. Auch widerspiegelten sie, wie wichtig Mut zu testen und zu justieren ist – und dabei neue Standards zu setzen.
Für Dreifive bestätigte die Reise nach Dublin einmal mehr: Wer im digitalen Marketing erfolgreich sein will, braucht Tools, strategisches Denken, Innovationsfreude sowie auch Plattformnähe, die ermöglicht, Trends frühzeitig zu erkennen, kritisch zu bewerten und in marktrelevante Strategien zu übersetzen.
Energy Digital-Audio-Inventar neu im Portfolio von Swiss Radioworld
Die Erweiterung des Audio-Netzwerks der Swiss Radioworld um das Digital-Audio-Inventar von Energy bietet Werbetreibenden zusätzliche Reichweitenmöglichkeiten und eine breitere Auswahl an digitalen Audioinhalten.
Redaktion
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10. April 2025
Die Vermittlerin für Audio-Werbung Swiss Radioworld erweitert ihr Angebot um das Digital-Audio-Inventar von Energy. Dieses umfasst die Streams der Energy-Radiostationen in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen und Luzern sowie exklusive Web-only Channels.
Die Streams sind «Shake Me enabled». Mit dieser interaktiver Funktion können Nutzer:innen durch verschiedene Aktionen, wie etwa das Schütteln des Geräts, Reaktionen im Stream auslösen. Sie wird häufig genutzt, um personalisierte Werbung und interaktive Audioinhalte anzubieten.
«Die Integration unseres Digital-Audio-Inventars in das Netzwerk von Swiss Radioworld bietet uns die Möglichkeit, die Sichtbarkeit unserer Inhalte weiter zu steigern. Wir sehen grosses Potenzial in der erweiterten Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass diese Partnerschaft den nationalen Werbekunden einen klaren Mehrwert bieten wird», so Kevin Gander, CEO bei Energy.
«Die erweiterte Partnerschaft mit Energy ermöglicht es uns, das Portfolio für unsere Kund:innen signifikant zu erweitern», ergänzt Ralf Brachat, Managing Director bei Swiss Radioworld. «Durch die Einbindung des Digital-Audio-Inventars lassen sich die Bedürfnisse unserer Kund:innen noch gezielter adressieren, während wir unsere Wettbewerbsfähigkeit im medienübergreifenden Werbemarkt weiter stärken.»
Blueheart gestaltet Geschäftsbericht für NKB erstmals in digitaler Form
Der Geschäftsbericht 2024 der Nidwaldner Kantonalbank NKB ist erstmals in einer reinen Online-Version erschienen. Für Konzept und Umsetzung zeichnen Blueheart und Previon Plus verantwortlich.
Redaktion
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10. April 2025
Die digitale Form des Geschäftsberichts ermöglicht ein neues multimediales Erlebnis: eine gute Mischung aus Text, Bild und Video soll die Inhalte mediengerecht und mit einem geschärften Zielgruppenfokus auf den Punkt bringen. Das Tabbed Browsing schafft mehr Überblick und ermöglicht es den Zielgruppen, die für sie relevanten Informationen schneller zu finden.
Mit der Neuerung, so Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung der NKB, verstärkt die NKB den Ausbau ihrer digitalen Kanäle weiter und schafft für ihre Anspruchsgruppen einen echten Mehrwert.
Neben Hard Facts wie Finanzkennzahlen, Jahresrechnung und Lagebericht kommt auch das Storytelling rund um das Geschäftsjahr optimal zur Geltung: Unter dem Motto «Mehr vom Leben» werden verschiedene Höhepunkte sowie das vielfältige Engagement der NKB in Form von spannenden Kurzgeschichten dargestellt. Erstmals enthalten ist ausserdem ein eigenständiger Nachhaltigkeitsbericht.
Verantwortlich bei der Nidwaldner Kantonalbank: Daniel Fuhrer, Leiter Marketing & Kommunikation; Simon Zumbach, Verantwortlicher Kommunikation. Verantwortlich bei Blueheart: Olivier Kilchherr, CD Art; Hanno Lietz, CD Text / Konzept; Daniel Bachmann, CDO; Vanessa Mentha und Gregor Meyer, Beratung; Marianne Kieser, Marina Botic & Paula Di Battista, Graphic Design. Verantwortlich bei Previon Plus: Haris Besic, Head of Customer Success.