Foundry aktualisiert Markenauftritt von Swisspartners

Zehn Jahre nach dem ersten Markenrelaunch hat Foundry den Auftritt von Swisspartners grundlegend überarbeitet. Neu präsentiert sich die Finanzmarke mit geschärfter Strategie, neuer Tonalität und überarbeiteten Touchpoints.

Die Agentur Foundry hat den Markenauftritt des Finanzdienstleisters Swisspartners neu konzipiert – exakt zehn Jahre nach der ersten Zusammenarbeit. Das Resultat ist geschärftes Markenprofil, das Selbstverständnis und Werte des Unternehmens klar, empathisch und zeitgemäss kommuniziert.

Der Auftritt zeigt sich medienübergreifend konsistent – von der neu konzipierten Website über Social-Media-Auftritte bis zu analogen Kommunikationsmitteln wie Broschüren oder Unterlagen im Recruiting. Die visuelle Umsetzung wurde durch neue Fotografieelemente von Karin Bischof ergänzt.

Besonderes Gewicht erhält die neue Brand Voice. Diese soll den komplexen Finanzkontext zugänglich, verständlich und persönlich vermitteln – und setzt dabei auch auf humorvolle Akzente. Als wiederkehrendes Element bleibt die bestehende Tagline «The art of finance.», die Foundry von zehn Jahren geprägt hat, bestehen.


Verantwortlich bei Swisspartners: Vanessa Burkart (Partner & Head of HR & Marketing); Karin Bischof (Team Photography and Retouching). Verantwortlich bei Foundry: Susann Boutry-Kompa, Leon Marenbach, Phila Oppel, Gregor Wollenweber, Ruben Mata Lopez, Sacha Moser.

Neue Staffel für Openair-Gampel-Webserie «Mitsch dri»

Nach fast zehn Jahren Pause geht die Festival-Satire «Mitsch dri – Backstage Openair Gampel» in eine zweite Runde. Regie, Produktion und Besetzung bringen frischen Wind in die selbstironische Webserie rund um das Walliser Musikfestival.

Mit der zweiten Staffel von «Mitsch dri» liefert das Openair Gampel eine Fortsetzung seiner satirischen Webserie – erneut mit einem selbstironischen Blick hinter die Kulissen des Festivalbetriebs. Ausgangspunkt ist das fiktive Openair 2024, das aufgrund mangelnder Diversität, fehlender Modernität und weiterer Kritik unter Druck gerät. Das Organisationskomitee begibt sich auf eine absurde Heldenreise, bei der sämtliche Forderungen der Öffentlichkeit überzeichnet umgesetzt werden sollen – mit gewohntem Scheitern als dramaturgischer Klammer.

Die neue Staffel trägt die Handschrift von Regisseur Maximilian Speidel, der für seinen visuellen Humor und seine ironisch-pointierte Inszenierung bekannt ist. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit mit Johannes Bachmann. Produziert wurde die Staffel von der Zürcher Produktionsfirma Shining Nice.

Inhaltlich knüpft die zweite Staffel an den Erfolg der ersten an, die 2015 entstanden war – damals als spontane Reaktion auf die Absage der Toten Hosen. Auch dieses Mal setzen die Macher auf prominente Unterstützung: Musiker:innen wie Naomi Lareine und Pronto, Fussballnationalspielerin Alayah Pilgrim, Koch-Influencerin Nadia Damaso und ESC-Star Nemo treten in satirischen Rollen auf.

Neu im Cast ist auch Annalena Miano, die als Praktikantin Fränzi Amherd für Dynamik sorgt. Die Staffel ist erneut als Webformat konzipiert und wird über die Kanäle des Openair Gampel ausgespielt.


Auftraggeber: Openair Gampel / Rock Hock Verein. Produktion: Shining Nice. Crew: Maximilian Speidel (Autor und Regie), Johannes Bachmann (Autor), Sophie Toth (Producer), Aminta Iseppi (Produktionsleitung), DOP (Rafael Kistler), Edit (Wolfgang Weigel), Musik (Pablo Nouvelle). Cast: Oli (Olivier Imboden), Fränzi (Annalena Miano), Nadia (Nadia Tamaso), Drag Queen (Vio La Cornuta), Pronto, Alayah Pilgrim, Naomi Lareine.

Sergeant gestaltet den Geschäftsbericht der NZZ

Die Zürcher Agentur Sergeant hat den Geschäftsbericht der NZZ von Grund auf neu gedacht und umgesetzt. Ziel war es, Inhalte zu straffen, Strukturen zu vereinfachen und den Auftritt stärker auf die Marke NZZ auszurichten.

Das neue Konzept für den NZZ-Geschäftsbericht ist auf mehrere Jahre angelegt. Es basiert auf den Unternehmenswerten der NZZ und lässt Raum für jährlich wechselnde Themenschwerpunkte. Diese sollen jeweils mit prägnanten Fragen und passenden Bildwelten erzählt werden. Die visuelle Linie nutzt die umfangreiche Bilddatenbank der NZZ und soll ein visuelles Gegengewicht zu den dichten Zahlen und Inhalten schaffen.

Wirksame Reduktion

Gestalterisch setzt der Bericht auf ein reduziertes Layout mit klarer Typografie, viel Weissraum und ausdrucksstarken Bildseiten. Neben der visuellen Konzeption übernahm Sergeant auch die Umsetzung der Infografiken, begleitete das Fotoshooting und entwickelte ein interaktives Screen-PDF.

Spitch erneuert Markenauftritt und Website

Der Zürcher Anbieter von Conversational-AI-Lösungen Spitch hat seine Markenidentität überarbeitet und einen neuen Webauftritt lanciert. Damit sollen Nutzer:innen schneller auf relevante Inhalte zugreifen und Geschäftskund:innen gezielter informiert werden.

Spitch, spezialisiert auf sprachgesteuerte Agentic-AI-Lösungen, präsentiert sich mit einem überarbeiteten Markenauftritt und einer neu gestalteten Website. Ziel des Redesigns ist es, den Zugang zu Produkten, Fallstudien und Ressourcen zu erleichtern und damit die Nutzer:innenerfahrung insgesamt zu verbessern. Die neue Webumgebung orientiert sich an den Bedürfnissen von Geschäftskund:innen, die in einem zunehmend digitalen Umfeld passende Lösungen für ihre Kund:innenkommunikation suchen.

Laut Spitch ermöglicht die neue Seitenstruktur einen intuitiveren Zugang zu Informationen rund um Conversational AI – etwa durch vereinfachte Navigation, visuell aufbereitete Fallbeispiele oder integrierte Kund:innenstimmen. Auch das neue Corporate Design soll die Positionierung als technologisch führender Anbieter unterstreichen.

«Bei Spitch steht die Qualität des Kundenerlebnisses auf jeder Ebene stets im Vordergrund», sagt Carmen Keller, Head of Marketing. «Von unserer neu gestalteten Website bis hin zu unserem ebenfalls neuen Corporate Branding ist jedes Detail so gestaltet, dass es sowohl nützlich als auch angenehm ist.»

Mit weiteren AI-gestützten Anwendungen in Planung will Spitch seine Plattform als zentrale Anlaufstelle für digitale Kommunikationslösungen etablieren. Der neue Markenauftritt versteht sich dabei auch als Signal für die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Crossmediale Verbreitung steigert Reichweite von Medienmarken deutlich

Die neusten Zahlen der Mach Total Audience 2025-1 zeigen: Die Reichweite von Medienmarken steigt deutlich, wenn Inhalte gleichzeitig online und gedruckt angeboten werden. Die Wemf arbeitet aktuell an einer neuen Methodik, um kombinierte Reichweiten auch künftig ausweisen zu können.

Reichweiten der teilnehmenden Marken als Kombination von deren Printreichweite (cRR) aus der Mach Basic und der Tages-Onlinereichweite (Average Daily Reach) aus der Mediapulse Online Content Audience Data. (Grafik: Wemf Mach Total Audience)

Die intermediale Medienstudie Mach Total Audience 2025-1 zeigt, dass crossmediale Strategien von Medienmarken deutlich zur Reichweitensteigerung beitragen. Die von der Wemf AG für Werbemedienforschung veröffentlichte Studie kombiniert Daten aus der Printstudie Mach Basic mit Online-Nutzungsdaten von Mediapulse und ermöglicht so Aussagen über den Personenkreis, den eine Medienmarke crossmedial erreicht.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass nur 13 Prozent der Nutzer:innen täglich sowohl die Print- als auch die Onlineangebote einer Medienmarke nutzen. Ein deutlich grösserer Teil konsumiert Inhalte jeweils ausschliesslich über einen der beiden Kanäle. Besonders augenfällig ist der Reichweitengewinn durch die Verbindung beider Kanäle: Die Tageszeitungen in der Studie steigern ihre Gesamtreichweite durch die Kombination mit dem digitalen Angebot um durchschnittlich 58 Prozent. Umgekehrt profitieren auch die digitalen Plattformen: Ihre Reichweite wächst durch die Berücksichtigung der Printangebote im Schnitt sogar um 127 Prozent.

Für Medienunternehmen bedeutet das: Eine aufeinander abgestimmte Verbreitung über Print und Online ermöglicht es, unterschiedliche Nutzersegmente zu erreichen und die Gesamtreichweite substanziell zu steigern.

Die zugrunde liegenden Daten der aktuellen Auswertung basieren auf der Mach Basic 2025-1 der Wemf und auf den Online Content Audience Data des zweiten Halbjahres 2024 von Mediapulse. Da Mediapulse die Erhebung dieser Online-Daten per Ende 2024 eingestellt hat, wird die nächste Ausgabe der Total-Audience-Studie auf einer neuen methodischen Grundlage beruhen. Die Wemf entwickelt derzeit ein entsprechendes Konzept, um dem Markt auch künftig kombinierte Reichweitendaten zu liefern. Die Veröffentlichung der nächsten Ausgabe ist für den Herbst vorgesehen.

Migros bündelt Marketing-Aktivitäten in der Westschweiz

Die vier Westschweizer Migros-Genossenschaften bündeln ihre Marketing-Aktivitäten: Ab Juli 2025 soll die neue «Migros Marketing Romand AG» eine bessere regionale Abstimmung des Angebots und eine Stärkung der Marktposition in der Romandie gewährleisten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Um ihre Marktstellung in der Westschweiz gezielter auszubauen, gründen die Genossenschaften Migros Genf, Migros Waadt, Migros Wallis und Migros Neuenburg-Freiburg gemeinsam mit der Migros Supermarkt AG eine neue Marketingeinheit: Die Migros Marketing Romand AG, kurz MMR, nimmt ihre Tätigkeit am 1. Juli 2025 auf.

Das zentralisierte Produktmanagement soll die Sortimentsgestaltung stärker auf die Bedürfnisse der Kundschaft in der Romandie ausrichten. Das Marketing für die Westschweiz wird damit zentralisiert, während jede Genossenschaften Stellen für das regionale Produktmanagement behält.

Die MMR hat ihren Sitz in Ecublens VD. Der Verwaltungsrat setzt sich aus Vertreter:innen der beteiligten Genossenschaften sowie von Migros Supermarkt und Migros Logistique Romande zusammen. Die operative Leitung übernimmt Bertrand Salamin, der das Projekt seit Ende 2024 betreut.

In diesem Zuge werden bis Ende Juni 2025 rund 30 neue Stellen innerhalb der MMR besetzt. Der Prozess zur Rekrutierung läuft derzeit. Für Migros-Mitarbeitende, die keine Stelle in der neuen Struktur übernehmen können, werden gemäss Mitteilung interne oder externe Lösungen angestrebt.

Bühler & Bühler begleitet den Markteintritt von Acker in Europa

Das US-amerikanische Auktionshaus Acker expandiert nach Europa und veranstaltet im Juni erstmals eine Live-Auktion in Zürich. Die Zürcher Agentur Bühler & Bühler verantwortet Konzept, Kreation und Ausspielung der Kommunikationskampagne.

Acker, nach eigenen Angaben das weltweit führende Auktionshaus für rare Spitzenweine, richtet am 14. Juni 2025 erstmals eine Live-Auktion in Zürich aus. Die Veranstaltung im Restaurant Metropol ist Teil der geplanten Expansion des Unternehmens nach Europa.

Für die kommunikative Begleitung des Markteintritts in Europa wurde die Zürcher Agentur Bühler & Bühler beauftragt. Sie entwickelt eine mehrsprachige Multichannel-Kampagne, die neben der Schweiz auch Zielmärkte wie Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und die Niederlande adressiert. Zum Einsatz kommen bezahlte Kampagnen sowie auch organischem Content auf Social Media, Influencer-Kooperationen sowie redaktionelle Beiträge in Fachmedien.

Das Kampagnenbranding wurde eigens für den europäischen Markt entwickelt. Die erste Auktion richtet sich an ein internationales Publikum, sowohl vor Ort in Zürich als auch digital per Live-Bidding.

«Für ein weltweit tätiges Unternehmen mit einer solchen Historie zu arbeiten, bereitet uns grosse Freude – und dann noch rund um ein Thema, das voller Emotionen steckt», sagt Raphael Bühler, CEO & Partner von Bühler & Bühler. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt. Ab 2026 plant Acker, jährlich bis zu vier Auktionen in Zürich durchzuführen.

Xeit gestaltet neuen Auftritt für Schweizer Bäuerinnen & Bauern

Die Schweizer Bäuerinnen & Bauern haben einen neuen, überarbeiteten Webauftritt. Die Zürcher Agentur Xeit zeichnete für Konzeption, Design und Umsetzung verantwortlich.

Im März wurde der überarbeitete Onlineauftritt der «Schweizer Bäuerinnen & Bauern» unter Schweizerbauern.ch live geschaltet. Die Zürcher Agentur Xeit hat das Webprojekt im Auftrag des Schweizer Bauernverbands konzipiert und umgesetzt. Ziel war es, die Schweizer Landwirtschaft digital erlebbar zu machen und Informationen rund um Höfe, Produkte und Herkunft zeitgemäss und nutzer:innenfreundlich aufzubereiten.

Herzstück des neuen Webauftritts ist ein interaktives 360-Grad-Panorama, das virtuelle Einblicke in den Alltag auf einem Bauernhof ermöglicht. Weitere zentrale Funktionen wie die überarbeitete Hofsuche oder der mit Hofläden verknüpfte Saisonkalender erleichtern Konsument:innen den Zugang zu regionalen und saisonalen Produkten. Auch Bewegtbildformate und ein integriertes Fragenmodul wurden ausgebaut.

Die Navigation und Struktur der Website wurden neu gedacht und auf verschiedene Zielgruppen ausgerichtet. Technisch basiert die Website auf WordPress mit Blockeditor, was eine flexible Contentpflege und den schnellen Aufbau neuer Seiten ermöglicht. Die Umsetzung erfolgte Angaben der Agentur zufolge in vier Sprachen und innerhalb eines knappen Zeitrahmens.

Mit dem Relaunch will der Verband die Sichtbarkeit und digitale Präsenz der Schweizer Landwirtschaft stärken. Der neue Webauftritt verbindet Information, Interaktion und Emotionalität und bildet damit laut Xeit die Grundlage für weitere digitale Schritte. Eine weiteres gemeinsames Projekt ist bereits in Arbeit.

Neues Gewand für Schlussgang

Am Dienstag ist die vierte Ausgabe von Schlussgang in diesem Jahr erschienen. Ab sofort kommt die Schwingerzeitung mit optischen und inhaltlichen Neuerungen daher.

Mit dem Wechsel in die Druckerei CH Media Print in Aarau per Januar 2025 hatte Schlussgang Medien beschlossen, das Erscheinungsbild von Schlussgang leicht anzupassen. «Im Zuge dieser Anpassungen, die wir rechtzeitig zum Saisonstart der Schwinger präsentieren, haben wir auch entschieden, dass wir hochwertigeres Papier verwenden und dabei unserer treuen Leserschaft noch ein hochwertigeres Produkt liefern zu können», wird Geschäftsführer Manuel Röösli in einer Mitteilung zitiert.

Angepasst wurde in erster Linie das Design. «Inhaltlich haben wir vor allem in den Rubriken Anschwingen und Nachwuchs ausgebaut», ergänzt Röösli. Mitgrund für die Anpassungen sei eine Leser:innenbefragung gewsen, die Schlussgang Medien im Sommer 2024 durchgeführt hatte.

Zürcher Bankenverband lanciert Nachwuchskampagne «Los is Läbe»

Mit einer neuen digitalen Kampagne wirbt der Zürcher Bankenverband für Berufslehren am Finanzplatz. Ziel ist es, Jugendlichen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Branche näherzubringen.

Am Montag hat der Zürcher Bankenverband die Nachwuchskampagne «Los is Läbe» gestartet. Sie richtet sich an Jugendliche im Berufswahlprozess und soll aufzeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert eine Lehre im Banken- und Versicherungsbereich sein kann.

Die Kampagne wird digital über soziale Medien ausgespielt und stellt auf der Webseite Losislaebe.ch Informationen zu Berufsbildern, Lehrstellen und Entwicklungsmöglichkeiten bereit. In kurzen Videoformaten berichten Lernende aus ihrem Alltag und geben Einblicke in Ausbildungsberufe wie Kauffrau/Kaufmann, Mediamatiker:in, Informatiker:in oder Entwickler:in Digital Business.

«Unsere Mitglieder investieren viel in die Ausbildung und Förderung junger Talente. Mit ‹Los is Läbe› zeigen wir, wie modern, digital und sinnstiftend eine Berufslehre bei einer Bank oder Versicherung ist», sagt Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbands. Die Berufslehre, kombiniert mit einer Berufsmaturität, eröffne zudem weiterführende akademische Wege.

Der Finanzplatz Zürich zählt zu den grössten Ausbildungsanbietern im Kanton. Mit der Kampagne möchte der Verband das Bewusstsein für diese Einstiegsmöglichkeiten stärken und zugleich die Attraktivität der dualen Berufsbildung unterstreichen. «Der Zürcher Bankenverband leistet mit der Kampagne einen aktiven Beitrag zur Förderung der Berufsbildung im Kanton Zürich und zur Stärkung des Finanzplatzes», erklärt Präsident Patrick O. Müller.

Dem Zürcher Bankenverband gehören 39 Banken mit rund 40’000 Mitarbeitenden an. Assoziierte Mitglieder sind zudem führende Versicherungsgesellschaften auf dem Platz Zürich. Die Förderung von Bildungs- und Nachwuchsthemen gehört zu den zentralen Aufgaben des Verbands.

Goldbach Advanced TV Studie: Connected-TV-Werbung erreicht, überzeugt und aktiviert

Die Goldbach Group, Goldbach Austria und Goldvertise Media haben im Januar 2025 ihre achte DACH-weite Studie zu Advanced TV durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen erneut die Relevanz und die steigende Nutzung von Connected TV (CTV). Besonders hervorzuheben ist die zunehmende Akzeptanz und Wahrnehmung von Werbung in diesem Medium.

Zum achten Mal führten die Vermarkter Goldbach Group, Goldbach Austria und Goldvertise Media im Januar 2025 ihre DACH-Studie zur Nutzung und Verbreitung von Connected TV (CTV) durch. Den Ergebnissen zufolge wird Werbung auf dem Connected TV im DACH-Raum im Vergleich zum Vorjahr stärker wahrgenommen und akzeptiert. Auch unterstreichen sie erneut die Bedeutung von Connected TV im Media-Mix.

Gemäss Studie liegt mit 73% die Bekanntheit von CTV auf einem hohen Niveau, vor allem die ältere Zielgruppe der 50-69-Jährigen gewinnt am meisten hinzu (+3% vs. Vorjahr). Die Nutzung ist nach wie vor bei Haushalten mit Kindern (69%) am höchsten, am meisten gewinnen Ein-Personen-Haushalte mit +4% versus Vorjahr hinzu. Insgesamt sehen 52% der Befragten 16-bis 69-Jährigen wöchentlich CTV, mehr als ein Viertel nutzen CTV täglich (27%). Im Durchschnitt sitzen 2,2 Personen gemeinsam vor dem TV-Gerät.

Weiter steigende Werbewahrnehmung und Werbeakzeptanz

Zudem fiel dieses Jahr eine weitere Steigerung der Werbewahrnehmung und Werbeakzeptanz auf: Die Wahrnehmung im Umfeld von CTV steigt im DACH-Raum auf 54% (+3% im Vergleich zum Vorjahr). Die höchste Werbewahrnehmung liegt bei Haushalten mit Kindern (59%) und bei Mehr-Personen-Haushalten (56%). Unter den befragten Frauen ist die Wahrnehmung von Werbung im CTV im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen: von 48% in 2024 auf 52% in diesem Jahr.

Ebenfalls gestiegen ist die Akzeptanz von Werbung im CTV: 55% der Befragten, die Zusatzfunktionen auf einem CTV nutzen, gaben an, Werbung auf den Zusatzfunktionen von CTV vollkommen in Ordnung zu finden. Das entspricht einer Steigerung von 3% im Vergleich zu 2024.

36% der Befragten erinnern sich an den Inhalt der CTV-Werbung, 34% informieren sich weiter und ein Drittel (32%) würde das Produkt kaufen. Letzteres stellt eine Steigerung um 3% zum Vorjahr dar. Im Ländervergleich zeigen Österreich und die Schweiz eine steigende Kaufbereitschaft um +4% auf 30%, Deutschland führt hierbei mit 34%.

Für Werbetreibende ebenso interessant: Knapp die Hälfte der CTV-Nutzenden (47%) meinte, «Werbung im CTV gibt nützliche Hinweise über neue Produkte» und immer noch deutliche 40% sagten, Werbung auf diesem Medium «sei hilfreich für die Verbrauchenden».

Kostenlose CTV-Apps führen, Akzeptanz werbefinanzierter Apps steigt

Laut Studie überzeugt CTV die Befragten durch die grosse Inhaltsauswahl und hohe Flexibilität, sowie die Möglichkeit, das Programm selbst zu gestalten. Jeder fünfte Mann (18%) nutzt Sport-Apps auf dem Connected TV, während lineare Inhalte besonders bei Personen über 50 Jahren (53%) beliebt sind. Entertainment dominiert die Nutzung der CTV-Apps mit 86% und steht damit weit vor allen anderen Kategorien.

Dabei werden im Schnitt 2,6 kostenpflichtige Apps verwendet, die stärkste Nutzung liegt hier bei der jungen Zielgruppe der 16- bis 29-Jährigen sowie bei Haushalten mit Kindern (durchschnittlich 2,9). Die Anzahl kostenlos genutzter Apps liegt bei durchschnittlich 3,1, wobei die Männer mit 3,4 Apps an der Spitze liegen. Mit 71% wäre eine signifikante Mehrheit der Nutzenden von kostenpflichtigen Apps bereit, Werbung zu akzeptieren, um Inhalte kostenlos zu erhalten. Dies ist eine Steigerung von 6% gegenüber dem Vorjahr.


Seit 2017 führt Goldbach die Advanced TV-Studie durch. Für die aktuelle Ausgabe nahmen 3500 Personen – 1500 aus Deutschland, jeweils 1000 aus Österreich und der Schweiz – im Alter von 16 bis 69 Jahren im gesamten DACH-Raum teil. Online wurden sie zu den Themen «Bekanntheit, Art und Nutzung von Connected TV», «Besitz von internetfähigen Fernsehgeräten», «App-Nutzung auf internetfähigen TV-Geräten» und «Wahrnehmung und Beurteilung von Werbung im Bereich der Zusatzfunktionen auf dem Connected TV» befragt. Die Umfrage fand im Januar 2025 statt.

Ausführliche, länderspezifische Ergebnisse der gesamten DACH-Studie lassen sich auf den Websites herunterladen:

Dalith Steiger erhält Empowering Women Award 2025

Die Unternehmerin und KI-Expertin Dalith Steiger ist an der diesjährigen League of Leading Ladies Conference in Interlaken mit dem Empowering Women Award ausgezeichnet worden. Die Jury würdigt damit ihr Engagement für die Stärkung von Frauen in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.

(Bild: Anna Kohler)

An der League of Leading Ladies Conference 2025 in Interlaken ist Dalith Steiger-Gablinger mit dem Empowering Women Award geehrt worden. Die Mitgründerin des KI-Hubs SwissCognitive wurde für ihren langjährigen Einsatz zur Förderung von Frauen in technologiebezogenen Berufen ausgezeichnet.

Steiger gilt als eine der führenden Stimmen im Bereich Künstliche Intelligenz und verfolgt dabei einen gesellschaftlich geprägten Ansatz. Die studierte Mathematikerin und Wirtschaftsinformatikerin der Universität Zürich betont immer wieder die Rolle von KI als Werkzeug für gesellschaftlichen Fortschritt und Gleichstellung.

Die Jury – bestehend aus Charlotte Parnack (Die Zeit), Ulrich Rotzinger (Blick) und Sandra-Stella Triebl (Ladies Drive Magazin) – begründete ihre Entscheidung damit, dass Steiger «den Zeitgeist wie kaum eine andere» verkörpere. «Sie steht für Empowerment in einem Bereich, in dem Frauen dringend mehr Sichtbarkeit und Stimme brauchen.» Dies etwa durch ihre Unterstützung von Initiativen wie Women in AI, Girls Can Code oder TechFace oder als Mentorin.

Steigers Ziel ist, Frauen weltweit zu motivieren, sich in männerdominierten Berufsfeldern zu engagieren: «Ich möchte Frauen weltweit inspirieren und ihnen zeigen, dass Technologie nicht nur eine Männerdomäne ist – sie gehört (und hilft) uns allen», sagte sie anlässlich der Preisverleihung.

Der Empowering Women Award wird seit 2022 an der jährlich stattfindenden League of Leading Ladies Conference verliehen, die internationale Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringt. Die Konferenz wurde zum zwölften Mal durchgeführt.

Der langjährige Partner der Veranstaltung, Porsche Schweiz, unterstrich die Bedeutung von visionärem Denken: «Echte Innovation entsteht, wenn wir den Mut haben, uns Neues vorzustellen», sagte CEO Holger Gerrmann. Die Auszeichnung sei Ausdruck dieses Anspruchs.

Dalith Steiger zusammen mit dem Porsche-CEO Holger Gerrmann. (Bild: Anna Kohler)
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