Markenfels entwickelt neuen Markenauftritt für Weingut Seewer

Aus der ehemaligen Kellerei Leukersonne wird das Weingut Seewer. Markenfels unterstützt das Walliser Weingut bei seinem strategischen Ziel, zur ersten Wahl beim Schweizer Wein zu werden, mit einem Rebranding.

Durch das Rebranding sind nun Name, Gesamtauftritt sowie auch die Webseite des Weinguts in neuem Kleid. Dabei sollen hochwertige Nahaufnahmen und präzise, ruhige Layouts den konsequenten Qualitätsanspruch des Weinguts sowie die «Quiet Luxury»-Ästhetik vermitteln.

Dem Rebranding ging ein strategisch fundierter Positionierungsprozess voraus, in welchem Kernbotschaften entwickelt sowie auch ein Markenauftritt definiert wurden, der den Spitzenanspruch des Unternehmens erlebbar macht. Leitgedanke bei der Entwicklung waren Modularität und Flexibilität. Im Zentrum stand auch ein Designsystem, das einfach in der Handhabung ist, damit das Familienunternehmen mit den vorhandenen Ressourcen maximale Wirkung und die gewünschte Wahrnehmung erzielen kann.


Verantwortlich bei Weingut Seewer: Fabienne Seewer, Michelle Seewer, Damian Seewer. Verantwortlich bei Markenfels: Gernot Honsel, Ulrike Grein, Taco van der Luijt.

Agentur am Flughafen setzt für SRK auf «Luftpost»

Für das Schweizerische Rote Kreuz hat die Agentur am Flughafen eine Fundraising-Kampagne kreiert, die auf Tempo und Relevanz setzt. Unter dem Titel «Wo jede Sekunde zählt» dramatisiert die «Luftpost»-Optik die Dringlichkeit humanitärer Einsätze.

Der Spendenbrief ist visuell an einem internationalen Luftpostbrief orientiert. Die zentrale Botschaft: Während Sie noch lesen, ist das SRK bereits im Einsatz. Das Storytelling bleibt sachlich, Ziel dabei ist eine unmittelbare Aktivierung. Die Kampagne erreicht der Agentur zufolge Haushalte in sechsstelliger Höhe.

«Für das SRK ist der physische Spendenbrief nach wie vor unverzichtbar – er schafft Vertrauen und ermöglicht unabhängige Hilfe, gerade dort, wo digitale Kanäle an ihre Grenzen stossen. Die Zusammenarbeit mit der Agentur am Flughafen zeigt, wie präzise Direktkommunikation auch in gesättigten Märkten wirkt», wird Oliver Bader, Fachbereichsleiter Basisgönner beim SRK, in einer Mitteilung zitiert.


Verantwortlich beim Schweizerischen Roten Kreuz SRK: Oliver Bader (Fachbereichsleiter Basisgönner), Gabriele Zomorodi (Produktmanagerin Individual Fundraising). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: Maximilian Eugster (Gesamtverantwortung), Wilko Nuber (Creative Direction), Fabia Cecchin (Grafik), Alexander Eugster (Text).

Minz realisiert neue Lehrmittelreihe der BFU

Die Luzerner Agentur Minz hat im Auftrag der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) eine neue Lehrmittelreihe für die schulische Sicherheitsbildung konzipiert und realisiert. Die «SafetyTools» unterstützen Lehrpersonen bei der Prävention von Unfällen im Schulalltag – von der sicheren Schulreise bis zur Wassersicherheit.

Im Rahmen des Projekts verantwortete Minz die Ausarbeitung der Kompetenzziele, die Lehrmittelkonzeption nach Lehrplan 21 sowie auch die Textarbeit und visuelle Gestaltung – und dies in den drei Landessprachen. Entstanden sind bislang fünf SafetyTools, zwei weitere sind Angaben zufolge in Arbeit.

Partizipativ, praxisnah, schweizweit einsetzbar

Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit pädagogischen und didaktischen Instanzen sowie mit den Fachpersonen der BFU. Lehrpersonen und Schulklassen aus der ganzen Schweiz begleiteten das Projekt über mehrere Testphasen. Der Berner Illustrator Christoph Frei verlieh den SafetyTools mit seinen lebendigen Zeichnungen einen hohen Wiedererkennungswert. Auch sollen sie Leichtigkeit in die Vermittlung der sicherheitsrelevanten Themen bringen.

Anpassungsfähige Lernmittel

«Lehrmittel sind dann gut, wenn sie sich an die Realität der Lehrpersonen und Schulklassen anpassen lassen – nicht umgekehrt», so Susann Blum, Projektverantwortliche von Minz. Die SafetyTools folgen diesem Anspruch konsequent: Sie sind modular aufgebaut, ermöglichen Differenzierung und enthalten einsatzbereite Verlaufsplanungen. Gleichzeitig bieten sie Flexibilität im Umgang mit niveaugemischten Klassen oder aktuellen Anlässen.


Verantwortlich bei BFU: Alexandra Bersier-Balz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Schule und Familie). Verantwortlich bei Minz: Susann Blum, Rahel Schmidiger, Claudia Zosso, Désirée Luginbühl. Illustration: Christoph Frei.

SRG setzt beim ESC 2025 auf umfassende Barrierefreiheit

Die SRG überträgt den Eurovision Song Contest 2025 nicht nur live, sondern stellt zusammen mit Swiss Txt auch ein umfassend barrierefreies Angebot bereit. Gehörlose und sehbehinderte Zuschauer:innen erhalten Zugang zu Untertiteln, Gebärdensprache und Audiodeskription in allen Landessprachen.

Gebärdensprachdolmetscherin und Coach Barbara Rossier bei den Proben im Fernsehstudio. (Bild: SRG SSR/Barbara Rossier)

Wenn im Mai 2025 der Eurovision Song Contest (ESC) in Basel über die Bühne geht, ist die SRG nicht nur für die Organisation verantwortlich, sondern überträgt auch Halbfinale und Final live im Fernsehen. Parallel dazu sorgt die SRG-Tochter Swiss Txt für ein umfassend barrierefreies Angebot. Ziel ist es, die europaweit grösste Unterhaltungssendung auch in der Schweiz möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen – unabhängig von Hör- oder Sehfähigkeit.

Für gehörlose Zuschauer:innen stehen alle drei Shows in den jeweiligen Gebärdensprachen zur Verfügung: der Deutschschweizerischen (DSGS), der Französischen (LSF) und der Italienischen (LIS). Die Präsentation und der Kommentar werden live übersetzt, während die Songs in internationaler Gebärdensprache bereits im Vorfeld von gehörlosen Muttersprachler:innen aufbereitet wurden. Diese künstlerische Umsetzung wurde im Rahmen eines Workshops entwickelt und von der Stiftung «Denk an mich» mitgetragen. Insgesamt 16 Gebärdensprachdolmetscher:innen sind für die SRG im Einsatz.

Barbara Rossier, Dolmetscherin und Coach, beschreibt den Anspruch wie folgt: «Musik ist nicht nur Klang, sondern auch Emotion, Rhythmus und Atmosphäre. Die Herausforderung liegt darin, all das visuell erfahrbar zu machen – durch Körpersprache, Mimik, ikonische Gebärden und kreative Metaphern.»

Auch für Menschen mit Sehbehinderung stellt die SRG eine Premiere bereit: Erstmals wird eine nationale Unterhaltungssendung in der Schweiz in allen drei Landessprachen live audiodeskribiert. Über den dritten Tonkanal erhalten Zuschauer:innen eine ergänzende Beschreibung zum Fernsehbild – etwa zur Bühnengestaltung, Reaktionen im Publikum oder zur Kleidung der Moderator:innen.

Für Tanja Morana, Leiterin Accessibility Services Zürich bei Swiss Txt, liegt die Herausforderung vor allem in der Kürze der verfügbaren Sprechpausen: «Doch genau in diesen wenigen Sekunden liegt unsere Chance, eine Situation so präzise, bildhaft und berührend zu beschreiben, wie irgendwie möglich.»

Untertitel in Deutsch, Französisch und Italienisch sind über Teletext, HbbTV sowie online über die Plattformen Play RSI, Play RTS und Play SRF abrufbar. Vor Ort in der St. Jakobshalle ermöglicht die Plattform «Accessify.live» zudem barrierefreien Zugang über das eigene Smartphone – auch für Besucher:innen mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten.

Die SRG reagiert mit diesem mehrsprachigen und multimedialen Angebot auf eine steigende Nachfrage nach barrierefreier Live-Unterhaltung. Künftig soll das Angebot laut Swiss Txt weiter ausgebaut werden.

Pxlstrm expandiert nach Asien

Das Zürcher Adtech-Unternehmen Pxlstrm erschliesst den asiatisch-pazifischen Raum. Mit Fokus auf Südostasien bringt es seine KI-gestützte Lösung für kontextuelle Videowerbung in neue Wachstumsmärkte.

Das auf KI-gestützte Videowerbetechnologie spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Zürich kündigt seine Expansion in den asiatisch-pazifischen Markt an. Nach dem Markteintritt in Deutschland richtet Pxlstrm den Fokus auf Südostasien und will dort seine Technologien für kontextuelle Videoanalyse und präzises Targeting etablieren.

Mit dem Schritt verfolgt Pxlstrm das Ziel, seine globale Marktstellung auszubauen. Die Lösung des Unternehmens analysiert mithilfe künstlicher Intelligenz visuelle Inhalte, Sprache und Stimmung von Videos. Dadurch entsteht ein hoher Datenoutput, der Werbetreibenden eine präzise Platzierung von Videowerbung in markensicheren und inhaltlich passenden Umfeldern ermöglichen soll. Laut Pxlstrm lassen sich damit Relevanz und Performance von Kampagnen deutlich steigern.

«Die asiatischen Märkte entwickeln sich in rasantem Tempo, und die User hier zeigen eine hohe Bereitschaft, neue Technologien zu adaptieren», sagt CEO und Mitgründer Wei Phung. «Das schafft ein ideales Umfeld für uns, um zu lernen, zu innovieren und Lösungen zu verfeinern, die letztlich all unseren Märkten zugutekommen.»

Für den Markteintritt in Asien hat Pxlstrm bereits erste Mitarbeitende in Malaysia und Singapur rekrutiert – laut Unternehmen ausgewiesene Adtech-Spezialist:innen mit regionaler Branchenerfahrung.

Pxlstrm wurde als Spin-off des Schweizer Unternehmens Adello gegründet. Mit seiner Technologie will das Unternehmen eine Alternative zu herkömmlichen Targeting-Mechanismen bieten, die zunehmend unter regulatorischen und technologischen Einschränkungen stehen. Die Expansion nach Asien ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie.

Zurich Design Weeks stellt Keyvisual 2025 vor

Die Zurich Design Weeks stellen das visuelle Erscheinungsbild der vierten Ausgabe vor. Unter dem Motto «Team up» rückt das Festival vom 4. bis 14. September 2025 kollaborative Prozesse und Circular Design ins Zentrum.

Für die diesjährige Ausgabe der Zurich Design Weeks wurde das neue Keyvisual vorgestellt. Es greift das Festivalmotto «Team up» auf und bringt es gestalterisch auf den Punkt: Der bekannte grüne Würfel setzt sich 2025 aus vielen kleineren zusammen – ein Sinnbild für Kooperation als Grundlage für Innovation im Design. Gestaltet wurde das visuelle Erscheinungsbild von ALP Atelier Landolt Pfister.

«Das Motto ‹Team up› soll Kollaborationen anregen und den Austausch fördern», erklärt Festivalleiterin Gabriela Chicherio. Neben dem Fokus auf Teamarbeit wird auch das Prinzip des Circular Design verstärkt thematisiert. Zürich hat als erste Schweizer Stadt die «Circular Cities Declaration» unterzeichnet. Die Zurich Design Weeks nehmen diese Entwicklung auf und positionieren Design als treibende Kraft in der Transformation hin zur Kreislaufgesellschaft.

Die Zurich Design Weeks 2025 dauern vom 4. bis 14. September – und finden sieben Tage kürzer als im Vorjahr. Der reduzierte Zeitraum soll zu einer stärkeren Programmdichte führen. Wie bereits in den vergangenen Ausgaben wird das neongrüne Keyvisual stadtweit auf Plakaten und Flyern präsent sein. Ebenso kommen erneut die nachhaltigen schwarz-grünen Würfel zum Einsatz, die Ateliers, Showrooms und Läden von teilnehmenden Programmpartner:innen markieren.

Das Festival versammelt erneut zahlreiche Akteur:innen aus Design, Architektur, Kunst und verwandten Disziplinen. Mit der Design Biennale Zürich und dem Museum für Gestaltung, das 2025 sein 150-jähriges Bestehen feiert, stehen zwei zentrale Partnerveranstaltungen auf dem Programm. Das vollständige Festivalprogramm wird Anfang August veröffentlicht.

Joyn rückt kostenlose Streamingvielfalt in den Fokus

Mit der Kampagne «Alles auf Joyn!» bewirbt der Streamingdienst sein kostenloses Unterhaltungsangebot in der Schweiz. Die crossmediale Inszenierung setzt auf bekannte Gesichter und humorvolle Wortspiele.

Joyn hat in der Deutschschweiz eine breit angelegte 360-Grad-Kampagne lanciert. Der Claim «Alles auf Joyn!» bewirbt das kostenlose Angebot des Streamingdienstes. Im Zentrum stehen visuelle Motive und Wortspiele, die das thematisch breite Spektrum der Inhalte pointiert zusammenfassen.

Neben klassischen On-Air-Spots und (D)OOH-Platzierungen kommen auch InStream Ads, Social Media, Kino, Print und Radio zum Einsatz. Die Kampagne ist auf Reichweite und Wiedererkennung ausgelegt und soll die Plattform als kostenlosen Zugang zu Unterhaltungsformaten positionieren.

Im Vordergrund der Kampagnenmotive stehen Formate der Sender ProSieben und Sat.1 Schweiz, darunter «Hype Kitchen» mit Noah Bachofen oder «Kurds im Ohr» mit Yoldas und Serhat.

«Mit der neuen Kampagne geben wir Joyn ein frisches und wirkungsvolles Gesicht und schaffen vor allem ein Bewusstsein für das, was Joyn so einzigartig macht: eine kostenlose Programmvielfalt, die Joyn von anderen Streamern in der Schweiz unterscheidet», so Raphael Holzer, Head of Marketing der Seven.One Entertainment Group Schweiz.

Studio Thom Pfister entwickelt Branding von Adowia Immobilien

Für seine neu gegründete Immobilienfirma «Adowia Immobilien AG – Willkommen Zuhause» beauftragt Dominique Andreas Waser das Studio Thom Pfister mit der Namensfindung, dem Branding und der Erstellung einer Website.

Dominique Andreas Waser begleitet seit über zehn Jahren Menschen in der Region Thun beim Kauf, Verkauf und der Bewertung von Immobilien – seit Anfang März 2025 unter dem neuen Brand Adowia. Der Auftritt der neuen Immobilienfirma soll Hochwertigkeit, Weitsicht und das Gefühl des Ankommens und Wohlfühlens widerspiegeln.

Die Berner Agentur hat den frischen Auftritt inklusive Namensfindung und Website realisiert. Waser ist vom Resultat begeistert: «Das Studio Thom Pfister hat unsere Vision grossartig umgesetzt – vom Logo über das Branding bis hin zum Webauftritt.»


Verantwortlich bei Adowia: Dominique Andreas Waser (Inhaber & Geschäftsführer). Verantwortlich bei Studio Thom Pfister: Thom Pfister (Creative Director), Roland Zenger (Art Director), Daniel Hackiewicz (Senior Designer & Web Developer), Sharon Moor (Graphic Designer), Ursula Rytz (Senior Consultant), Selina Lehnherr (Junior Brand Consultant), Micha Riechsteiner (Fotografie)

Wolf Mocikat-Wein verstärkt Iundf Media

Der Mediaprofi Wolf Mocikat-Wein unterstützt ab sofort die Media-Unit der Iundf Group als Senior Programmatic und Media Specialist mit Fokus auf integrierte Kampagnen. Er soll die strategische Verzahnung von Kreation und Media vorantreiben.

(Bild: zVg.)

Wolf Mocikat-Wein freut sich auf seine neue Stelle: «Die Möglichkeit, Media und Kreation noch enger zusammenzuführen und so gemeinsam herausragende Ergebnisse zu erzielen, ist für mich eine spannende Herausforderung und der Grund, wieso ich mich entschieden habe, zu Iundf Media zu wechseln.» Er bringt weitreichende Expertise in den Bereichen programmatische Werbung und Media mit.

Vor seinem Wechsel zu Iundf Media war er bei Agenturen wie der Omnicom-Gruppe und zuletzt Dept tätig. «Mit Wolf Mocikat-Wein gewinnen wir einen versierten Experten, der unser Team mit seinem fundierten Know-how und seiner Leidenschaft für innovative Media-Lösungen massgeblich verstärken wird», erklärt Dominik Stibal, CEO der Iundf Group. «Als Teil der Iundf Group steht der Erfolg unserer Kunden im Mittelpunkt unseres Handelns. Durch die nahtlose Integration von erstklassiger Kreation, datengestütztem Marketing, strategischer Media-Planung und effizienter Inhouse-Produktion schaffen wir ganzheitliche und erfolgreiche Kommunikationslösungen. Wolf bringt das Know-how mit, um zusammen mit Head of Media Andy Bartneck die Fäden zusammenzuführen und unsere Vision ein ganzes Stück voranzubringen.»

«Seid kreativ, mutig, experimentierfreudig»

25 Journalist:innen haben die zweijährige Diplomausbildung Journalismus am «Maz. Institut für Journalismus und Kommunikation» erfolgreich abgeschlossen. Die Diplomfeier fand am Donnerstag in Luzern statt.

(Bilder: Maz)

Im Kleintheater Luzern feierten am Donnerstagabend rund 100 Gäste den erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Ausbildung. «In der Medienwelt hat sich vieles grundlegend verändert», sagte Maz-CEO Martina Fehr zum Auftakt, an die Diplomand:innen gerichtet. «Stellenabbau, Umbrüche, Unsicherheit – gerade im vergangenen Jahr habt ihr das alles hautnah miterlebt.» Doch manchmal seien es die unerwarteten Abbiegungen im Berufsleben, die zu Zielen führten, die sich als wertvoll erwiesen und neue Chancen böten. Fehr verwies in dem Zusammenhang auf Maz-Gründer Peter Schulz: Eigentlich wäre er gerne Direktor des Schweizer Fernsehens geworden – doch er bekam die Stelle nicht. Der vermeintliche Karriereknick bewog ihn, eine Schule für Journalismus zu gründen: das Maz.

«Es ist eine grossartige Zeit, um in diesen Beruf einzusteigen»

Auch Keynote-Speakerin Lena Berger, stellvertretende Chefredaktorin beim Beobachter, vermittelte Zuversicht. Der Journalismus kämpfe nicht mehr inmitten eines Sturms, sagte sie. Er sei bereits auf einer «neuen, unbekannten Insel» gestrandet. Jetzt gelte es, diese neue Realität zu erkunden – kreativ, mutig, experimentierfreudig. «Es ist eine grossartige Zeit, um in diesen Beruf einzusteigen.»

Berger distanzierte sich von nostalgischen Verklärungen: «Früher war nicht alles besser – besonders nicht der Journalismus», sagte sie. Zwar seien die finanziellen Bedingungen heute oft schwieriger, doch dafür gebe es mehr Unabhängigkeit und journalistische Integrität. Medien seien nicht länger das Sprachrohr der Behörden – ein grosser Fortschritt.

Diplomarbeiten mit diversen Themen

Die Absolvent:innen der Diplomausbildung Journalismus 2023–2025 arbeiten für unterschiedliche Medien im Print-, Audio-, Video- und Online-Bereich. Ihre Diplomarbeiten decken eine grosse Bandbreite an Themen ab: Eine Arbeit deckt auf, wie sich Ideen von spirituellen Gruppierungen in den Alltag von Schulen einschleichen – unter dem Deckmantel reformpädagogischer Ansätze. Eine andere zeichnet den Weg eines Schweizer Auswanderers nach, der seine Heimat in den 1860er-Jahren verlassen hatte und in Paraguay innert weniger Jahre in höchste gesellschaftliche Kreise aufgestiegen war. Eine Investigativ-Recherche deckt die zweifelhaften Praktiken einer Reederei und die komplexen Verflechtungen in der Kreuzfahrtindustrie auf. Wie geraten Menschen in Armut – und wie finden manche wieder heraus? – auch das ein Thema.

Weitere Beiträge befassen sich mit psychischen oder physischen Erkrankungen, Waffentrainings für Zivilist:innen, mit der Liebe von Fans zu ihren Idolen, oder mit neuen, von KI-unterstützten Therapien. Eine Auswahl der Diplomarbeiten gibt es auf der Website.

Die Diplomausbildung Journalismus 2023–2025 abgeschlossen haben Milena Bassin, Deborah Bischof, Valentina Blaser, Jan Bolliger, Nico Bollinger, Andrea Brawand, Alice Britschgi, Sven Florin, Tim Haag, Maximilian Jacobi, Livia Jungo, Adrian Kamber, Pascal Kamber, Michelle Keller, Konstantin Kreibich, Isabel Langer, Sergio Lüthi, Anniina Maurer, Romy Möll, Vanessa Naef, Juan Riande, Jasmin Schnider, Sarina von Weissenfluh, Vanessa Zemp und Yannick Züllig.

Coop bündelt Werbebuchungen über Adconsole von Audienzz

Coop setzt für die Abwicklung ihrer Werbekampagnen neu auf die Werbeplattform Adconsole von Audienzz. Die Lösung ermöglicht eine zentrale Verwaltung von Print-, Digital- und POS-Werbeflächen und wurde individuell für das Management von Retail-Media-Werbeflächen erweitert.

Mit dem Ziel, ihre Retail-Media-Werbung effizienter zu steuern, setzt Coop neu auf die Werbeplattform Adconsole des Digitalvermarkters Audienzz. Das System wurde speziell für Coop erweitert und integriert neben klassischen Print- und Digitalwerbekanälen auch Werbemittel am Point-of-Sale (POS) in den Verkaufsstellen.

Die Plattform konsolidiert sämtliche Werbeflächen von Coop Retail Media in einem zentralen System. Dazu zählen unter anderem die Coopzeitung mit einer wöchentlichen Reichweite von 3,3 Millionen Leser:innen, die E-Commerce-Plattform Coop.ch mit rund 800’000 wöchentlichen Besuchen sowie Werbeflächen in den über 2400 Filialen der Detailhändlerin, wie Audienzz mitteilt.

Durch die Einführung der Adconsole können alle Buchungen, von der Angebotserstellung bis zur Auslieferung und Abrechnung, automatisiert und medienübergreifend abgewickelt werden. Ein zusätzlich entwickeltes Modul für POS-Werbung ermöglicht die Einbindung standortbezogener Werbeflächen, was insbesondere für Retailer mit physischem Filialnetz von Bedeutung ist.

Markus Graber, Leiter Retail Media bei Coop, erklärt: «Mit der Adconsole optimieren wir unsere internen Abläufe und bieten unseren Kundinnen und Kunden gleichzeitig eine unkomplizierte Abwicklung bei der Erstellung und Anlieferung ihrer Werbemittel. Ausserdem ist das Tool erweiterbar und lässt sich kontinuierlich an unser vielseitiges Werbeangebot anpassen.»

Auch bei Audienzz zeigt man sich zufrieden mit der Kooperation. Simon Jordi, Head Audienzz Software, betont: «Dass unser Ad-Management-Tool auch über die Medienbranche hinaus genutzt wird, zeigt sein grosses Potenzial. Wir sind überzeugt, dass auch weitere Retailer zur effizienteren Steuerung ihres Werbeangebots zukünftig von der Adconsole profitieren können.»

Roberto Cazzetta wird Sekretär der Swiss Data Center Association

Die Swiss Data Center Association SDCA ernennt Roberto Cazzetta zum neuen Sekretär des Verbands. Mit seiner langjährigen internationalen Erfahrung in der IT-, Cloud-Computing- und Rechenzentrumsbranche bringt er eine wertvolle Perspektive und Expertise in die Organisation ein.

(Bild: zVg.)

Die SDCA vertritt die Interessen der Rechenzentrumsbranche in der Schweiz. Sie setzt sich für nachhaltiges Wachstum, innovative Lösungen und höchste Standards in Betrieb und Sicherheit ein.

Als erfahrener Marketing-Executive mit über 25 Jahren Branchenerfahrung war Roberto Cazzetta unter anderem als Marketing Director bei Equinix für die Märkte Schweiz, Italien und Österreich verantwortlich. In dieser Funktion leitete er Markteinführungen und strategische PR-Initiativen – darunter den Markteintritt von Equinix in Italien sowie die Eröffnung mehrerer zentraler Rechenzentren in der Schweiz und Italien.

Cazzetta ist ein versierter, mehrsprachiger Kommunikator mit einem ausgeprägten Interesse an Thought Leadership, Demand Generation sowie der Verbindung von Marketing und Geschäftsentwicklung. Neben seiner Marketingtätigkeit engagiert er sich für interkulturellen Austausch, lebenslanges Lernen und baut aktuell ein professionelles Coaching-Angebot mit Fokus auf Leadership, Business und persönliche Entwicklung auf.

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