Ticketcorner und Tour de Suisse starten Vermarktungspartnerschaft

Die Tour de Suisse erweitert ihr Angebot für Business- und Premiumgäste. Ticketcorner verantwortet ab sofort die Vermarktung der Hospitality-Erlebnisse und VIP-Erlebnisse entlang der Etappenorte – mit Fokus auf Sichtbarkeit, Kulinarik und Kund:innenbindung.

Im Zentrum der Partnerschaft steht die Vermarktung exklusiver Hospitality- und VIP-Erlebnisse im Rahmen des Radrennens. Mit «Ticketcorner Prime» will der Ticketanbieter hochwertige Formate gezielt an Business- und Genusszielgruppen ausrichten.

An ausgewählten Etappenorten der Tour de Suisse 2025 entstehen VIP-Zonen mit direkter Sicht auf das Renngeschehen, gastronomischem Angebot und eigenem Rahmenprogramm. Unternehmen sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, Kund:innen in einem sportlich-dynamischen Umfeld zu empfangen und persönliche Markenerlebnisse zu schaffen.

Mit dem Ausbau der VIP-Angebote will die Tour de Suisse ihre Attraktivität für Partner:innen und Sponsorings stärken.

Midpoint und Schweiz Tourismus zeigen viel Frauenpower

Die Zürcher Filmproduktion Midpoint hat für Schweiz Tourismus eine Reihe von Filmen realisiert, in denen Schweizer Profi-Fussballerinnen jeweils einen Austragungsort der Uefa Women’s Euro 2025 vorstellen – und zeigen, was sie persönlich mit der Stadt verbindet.

Die Kurzfilme präsentieren die Schweiz als vielfältiges Reiseland und sollen sowohl Fussballfans als auch Schweiz-Enthusiast:innen gleichermassen begeistern. In den Filmen teilen die Profifussballspielerinnen ihre persönlichen Lieblingsorte und zeigen auf, dass es in allen Austragungsorten der diesjährigen Europameisterschaft auch ausserhalb des Stadions viel zu entdecken und zu erleben gibt.

In den Filmen wechseln sich pittoreske Aufnahmen der Host-Städte mit Actionszenen der Profispielerinnen ab. In schnellem Tempo zeigt beispielsweise Nati-Spielerin Sandrine Mauron, warum sie Fan von Genf ist, während Coumba Sow die fotogenen Seiten von Basel zeigt oder Noelle Maritz die Highlights von St. Gallen präsentiert.

«Der entscheidende Punkt beim Dreh war, die Profifussballerinnen ganz natürlich und authentisch in ihrer Stadt zu zeigen, um die Einzigartigkeit und Vielfalt der Schweizer Städte erlebbar zu machen », sagt Janic Halioua, Regisseur und Inhaber von Midpoint Film, die im Produktionspool von Schweiz Tourismus sind.

Die Filme sind ab sofort europaweit online im Einsatz. Auf der Landingpage finden Fussballfans detaillierte Informationen zu den Spielerinnen, ihre persönlichen City-Tipps sowie weiterführende Links zu Spielen und konkreten Angeboten.


Verantwortlich bei Midpoint: Directing DOP: Janic Halioua, Production Coordinator: Peter Zottl, Ellen Wolf, 1.AC & Drone Pilot: Noah Debbabi, Audio Postproduction: Chris Banks, Head of Postproduction: Noah Debbabi, Edit: Sven Paulin, Noah Debbabi, Wolfgang Weigl, Janic Halioua, Color Grading: Noah Debbabi, Michael Schwendinger, Janic Halioua, Photographer: Colin Frei.

Google Ads Safety Report: KI hilft, Betrugswelle zu bremsen

Google hat im Jahr 2024 über 5 Milliarden regelwidrige Anzeigen blockiert und mehr als 39 Millionen Werbekonten gesperrt – viele davon bereits vor der ersten Ausspielung. Möglich gemacht haben dies laut dem neuen Ads Safety Report insbesondere Fortschritte bei grossen Sprachmodellen (LLM).

(Grafik: Google)

Mit dem jährlich publizierten «Ads Safety Report» zieht Google Bilanz über seine Massnahmen zur Gewährleistung eines sicheren Werbeumfelds. Die Ausgabe 2024 zeigt: Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz – insbesondere bei den grossen LLMs – ermöglichen es dem Unternehmen, betrügerische Inhalte frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

«Unsere LLMs benötigen heute nur noch einen Bruchteil der Daten früherer Modelle, um Missbrauchsmuster zu identifizieren und zwischen legitimen Unternehmen und Betrugsversuchen zu unterscheiden», heisst es im Report. 2024 wurden über 50 Verbesserungen an diesen Modellen eingeführt.

Diese technischen Entwicklungen führten dazu, dass mehr als 5,1 Milliarden «schlechte» Anzeigen blockiert oder entfernt und 39,2 Millionen Konten gesperrt wurden – ein grosser Teil davon bereits im Onboarding-Prozess, bevor die erste Anzeige live ging.

Ein besonderes Augenmerk lag 2024 auf betrügerischen Anzeigen, die mithilfe generativer KI gefälschte Aussagen öffentlicher Personen verbreiteten. «Ein eigens gebildetes Team aus über 100 Expert:innen entwickelte dafür neue Gegenmassnahmen, etwa die Aktualisierung unserer Richtlinie zu Falschdarstellungen», schreibt Google. In der Folge wurden über 700’000 Werbekonten dauerhaft gesperrt. Die Zahl entsprechender Scam-Meldungen sei um 90 Prozent gesunken.

Auch auf Publisher-Seite zeigt der Report Wirkung der KI-gestützten Systeme. 97 Prozent der Seiten, gegen die Google 2024 Massnahmen ergriff, wurden durch automatisierte Modelle erkannt. Insgesamt wurden 1,3 Milliarden Seiten überprüft und nötigenfalls ausgeschlossen.

Der Bericht hebt zudem die Ausweitung der Werbetransparenz im Wahlumfeld hervor: 2024 wurden weltweit über 8’900 neue Wahlwerbetreibende verifiziert, mehr als 10 Millionen Anzeigen von nicht verifizierten Konten entfernt. Google war laut eigenen Angaben das erste Unternehmen, das Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte in Wahlwerbung eingeführt hat.

Der Report zeigt damit exemplarisch, wie KI nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern auch zur Qualitätssicherung in digitalen Werbeökosystemen beitragen kann. «Die Bedrohungslage verändert sich laufend – unsere Investitionen in Technologie und Governance sind darauf ausgerichtet, einen sicheren Rahmen für Nutzer:innen und Werbetreibende zu gewährleisten», so die Schlussfolgerung.


Der vollständige Report ist auf der Website von Google verfügbar.

Inhalt und Form positioniert Flughafen Zürich als Erlebnisdestination

Der Flughafen Zürich präsentiert sich als Erlebnisort mit internationalem Flair. In der aktuellen Kampagne zeigt Inhalt und Form auf, was der Flughafen Zürich neben Ankommen und Abheben noch alles zu bieten hat.

Seit 2025 betreut Inhalt und Form den Flughafen Zürich als Kreativagentur. Im Zentrum der aktuellen Kampagne steht der IATA-Flughafencode von Zürich «ZRH». Die bewusste Verknappung von Worten, wie man sie aus der Flughafensprache kennt, zieht sich in die Botschaften der Kampagne weiter. Dieses spielerische Konzept soll nicht nur die Verbindung zur Flughafenwelt verstärken, sondern nutzt auch Neuromarketingansätze für eine hohe Wiedererkennbarkeit und verdeutlicht den Zielgruppen auf direkte Weise, was sie erwartet. Daraus entstanden 15 massgeschneiderte Sujets für Shopper:innen, Pendler:innen, Mitarbeitende, Passagier:innen und Ausflügler:innen.

Seit Montag sorgt eine Kombination aus DOOH, Social Media, ÖV-Werbung und Owned Media sorgt dafür, dass die Botschaften dort erscheinen, wo sie die Zielgruppen am besten erreichen. Die Headlines der Sujets auf den digitalen Screens sind wie analoge Faltblattanzeigen animiert, was das Flughafen-Feeling noch zusätzlich unterstreichen soll.

Ziel der landseitigen Kampagne ist es, Gelegenheitsbesucher:innen in regelmässige Konsument:innen zu verwandeln – ob durch Spontaneinkäufe, Restaurantbesuche oder geplante Shoppingtrips. Als USP werden die täglichen und längeren Öffnungszeiten als bei herkömmlichen Shopping-Centern hervorgehoben, womit eine höhere Verweildauer am Flughafen als positiver Nebeneffekt angestrebt wird.


Verantwortlich bei Flughafen Zürich: Abteilungen Commercial Marketing, Retail Landside. Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (Executive Creative Director), Caroline Minar (Senior Art Director), Dario Brazerol (Copywriter), Stefanie Hager (Consultant & Junior Strategist); Dominik Baur / Fotostudio Baur (Director / Fotograf), Adina Zwahlen (Fotoassistenz / Digital-Operator), Chris Reist (Kamera / Lichtassistenz), Emilie Fischer, Mathyas Kurmann, June Fischer (Styling / Ausstattung).

Brinkertlück Schweiz entwickelt crossmediale Kampagne für JobRad

Mit «Mein Job. Mein Rad.» lanciert JobRad eine crossmediale Kampagne zur Steigerung der Markenbekanntheit und zur Förderung des Dienstradleasings. Umgesetzt wurden die Massnahmen von Brinkertlück Schweiz in Zusammenarbeit mit Maybaum Film.

Das Freiburger Unternehmen JobRad will den Nutzen von Dienstradleasing stärker ins Bewusstsein rücken – sowohl bei potenziellen Neukund:innen als auch bei bestehenden Geschäftspartnern. Die Kampagne «Mein Job. Mein Rad.» von Brinkertlück richtet sich an Unternehmen, die bislang kein Dienstradmodell anbieten. Gleichzeitig sollen bestehende Kund:innen motiviert werden, bestehende Leasingverträge zu erneuern.

Konzipiert als crossmediale Awareness-Kampagne mit emotionalem Storytelling, zeigt «Mein Job. Mein Rad.» reale Protagonist:innen aus unterschiedlichen Branchen – etwa aus Industrie, Handel oder Gesundheitswesen – und verbindet deren Berufsalltag mit dem Dienstfahrrad. Ergänzend wurden Spots mit Spieler:innen des SC Freiburg produziert, um durch die Sponsoringpartnerschaft mit dem Fussball-Bundesligisten zusätzliche Aufmerksamkeit zu erzielen.

Neben monetären Vorteilen – bis zu 40 Prozent Ersparnis gegenüber dem Direktkauf – hebt die Kampagne auch gesundheitliche, ökologische und arbeitgeberseitige Aspekte hervor: Diensträder fördern laut Studien die physische und psychische Gesundheit von Mitarbeitenden und können ein Instrument zur Fachkräftebindung sein.

Brinkertlück Schweiz verantwortete die strategische und kreative Umsetzung der Kampagne. Produziert wurden unter anderem acht Videospots in Zusammenarbeit mit Maybaum Film. Die Verbreitung erfolgt multimedial: auf Streamingdiensten wie Netflix oder Sky Go, auf Social Media, YouTube sowie über Podcast-Platzierungen. Die Laufzeit der Kampagne ist bis September 2025 angesetzt.


Kampagnenkonzeption und Umsetzung: Brinkertlück Schweiz. Filmproduktion: Maybaum Film.

13Photo wird offizielle Repräsentanz für Fotograf:innen

13Photo positioniert sich neu als Repräsentanz für Fotograf:innen im Corporate- und Werbebereich – ohne den ursprünglichen Fokus auf Editorial und Bildredaktion aus den Augen zu verlieren. Die Erweiterung folge einem natürlichen Wandel, so die Zürcher Bildagentur.

Das Team von 13Photo (v.l.n.r.): Fabienne Inhelder, Eliane Bachmann, Lisa Schneider und Ramona Schwarz. (Bild: Yves Bachmann)

Nach 15 Jahren mit Fokus auf den Editorial-Bereich und der Bildredaktion macht 13Photo einen nächsten Schritt in der Entwicklung ihres Profils: Die Agentur wird zur offiziellen Repräsentanz für Fotograf:innen. Damit reagiert sie auf veränderte Anforderungen des Marktes – und auf die zunehmend strategischere Rolle, welche Bildwelten heute in Markenkommunikation und Unternehmensauftritten einnehmen.

Lisa Schneider und Eliane Bachmann, beide langjährige Begleiterinnen zahlreicher Fotograf:innen aus dem eigenen Netzwerk, unterstützen die visuelle Umsetzung von Kampagnen nun offiziell auch für Kund:innen aus dem Corporate- und Werbeumfeld. Die neue Positionierung habe sich laut Agentur organisch entwickelt – nicht zuletzt aus bestehenden Kooperationen und verstärkten Nachfragen in diesem Segment.

13Photo bleibt gleichzeitig dem redaktionellen Bereich verbunden. Das Netzwerk an Fotograf:innen steht weiterhin für Editorial-Aufträge zur Verfügung, und auch das Team rund um Bildredaktionsmandate bleibt bestehen.

APG|SGA wird Vermittlungspartnerin von Moving Media Basel

APG|SGA wird Vermittlungspartnerin für die Werbeflächen an und in den Trams und Bussen von Moving Media Basel. Damit stärkt die Aussenwerbevermarkterin ihre Präsenz im urbanen Raum und erweitert ihr Angebot im öffentlichen Verkehr um den Grossraum Basel.

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Ganzgestaltung zeigt Salt in Basel, wie Marken die urbane Zielgruppe direkt im Alltag erreichen können – aussen wie innen. Das vollständig gebrandete Tram nutzt das Potenzial des öffentlichen Verkehrs als mobilen Kommunikationskanal. Umsetzung stammt von Zimmermann Communications. (Archivbild: zVg.)

Die Werbeflächen auf und in den Trams und Bussen von Basel werden neu durch die APG|SGA vermarktet. Moving Media Basel ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Basler Verkehrs-Betriebe BVB und der Baselland Transport AG BLT. Die Post-Tochter Livesystems betreut weiterhin exklusiv die Vermarktung der DOOH-Screens in den Verkehrsmitteln der BLT.

«Mit der APG|SGA wissen wir eine starke Partnerin an unserer Seite, welche – ergänzend zu unserer eigenen, nationalen Vermarktung – unsere attraktiven Werbeformate gezielt im Werbemarkt platzieren und die Gattung ÖV-Werbung weiter stärken wird», sagt Beat Leuenberger, Geschäftsführer von Moving Media Basel.

Mit dem Zuschlag baut die APG|SGA ihr Angebot im Bereich Transportwerbung weiter aus. Bereits heute vermarktet sie Werbeflächen in Bern, Zürich, Biel, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen und Winterthur. Die Aussenwerbevermarkterin betreut im öffentlichen Verkehr bereits über 100’000 analoge Werbeflächen sowie rund 1’900 digitale TrafficMediaScreens in mehr als 6’000 Fahrzeugen. Die Vermarktung der Werbeträger erfolgt über die spezialisierte Unit «Transport Advertising», die individuelle Lösungen für verschiedene Zielgruppen und Regionen bietet.

Rawcut gestaltet neues Erscheinungsbild für das Openair Frauenfeld

Das Openair Frauenfeld schlägt ein neues Kapitel auf und entwickelt sich zu einem Erlebnisfestival. Mit einem umfassenden Redesign, einem neuen Claim und einer klaren inhaltlichen Repositionierung. Der neue Look stammt von Rawcut.

Das Openair Frauenfeld erfindet sich neu und positioniert sich als Erlebnisfestival mit internationalem Charakter, das Musik, Kultur und Community auf neue Weise vereint, ohne seine kulturellen Wurzeln zu verlieren. Mit dem Relaunch positioniert sich das Openair Frauenfeld als ein Ort, an dem Musik, Style, Visuals und Community verschmelzen – ein Festivalerlebnis der nächsten Generation.

Unter dem neuen Motto «Skyline of No Limits» eröffnet das Festival eine visuelle Welt, die weit über das klassische Musikfestival hinausgeht. Der Look wurde von der Agentur Rawcut gemeinsam mit dem Strategiepartner Superlobby entwickelt. Im Zentrum steht ein mutiges Design mit dramaturgischen Elementen wie Petardenrauch, 3D-Elementen und brachialen Beton-Monolithen.

«Das neue Design transportiert nicht nur Musik, sondern ein Gefühl von grenzenloser Energie und Community – ganz im Sinne von ‹No Limits›», erklärt Harun Dogan, Creative Director bei Rawcut.

Der visuelle Wandel zeigt sich insbesondere im neuen Festival-Logo: eine pinke, aufgeblasene Typografie, die als Keyvisual in Animationen, Out-of-Home-Sujets und digitalen Anwendungen zum Einsatz kommt. Die neue Markenwelt ist dynamisch, farbenfroh und emotional – und soll damit nicht nur eingefleischte Hip-Hop-Fans, sondern ein breiteres, internationales Publikum ansprechen.

Dentsu unterzeichnet als erste globale Agenturgruppe den EU-KI-Pakt

Als eigenen Angaben zufolge erste globale Agenturgruppe verpflichtet sich Dentsu mit dem Beitritt zum freiwilligen EU-KI-Pakt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz. Die Gruppe reagiert damit proaktiv auf regulatorische Entwicklungen und zunehmende Bedenken von Kund:innen gegenüber generativer KI.

Die globale Agenturgruppe Dentsu hat als erste globale Marketing- und Werbeholding den EU-KI-Pakt unterzeichnet – eine freiwillige Initiative der Europäischen Kommission zur Förderung eines verantwortungsvollen und transparenten Umgangs mit künstlicher Intelligenz. Mit diesem Schritt positioniert sich das Unternehmen nicht nur regulatorisch vorausschauend, sondern reagiert auch auf zunehmende Bedenken seitens werbetreibender Unternehmen, wie eine aktuelle Umfrage des Weltverbands der Werbetreibenden zeigt: 80 Prozent der befragten Markenunternehmen äusserten Vorbehalte gegenüber dem Einsatz generativer KI durch Agenturen.

Der EU-KI-Pakt richtet sich an Unternehmen, die sich freiwillig an den Grundprinzipien des kommenden EU-Gesetzes zur künstlichen Intelligenz (AI-Act) ausrichten wollen. Die Schwerpunkte liegen auf Governance-Strukturen, der Risikobewertung von KI-Systemen und dem Kompetenzaufbau innerhalb der Organisationen.

Dentsu verpflichtet sich im Rahmen des Pakts unter anderem zur Einführung unternehmensweiter Schulungen, zur Implementierung eines High-Risk-Mappings sowie zum Ausbau bestehender KI-Governance-Modelle.

Die Umsetzung erfolgt auf Basis bestehender Kooperationen mit Technologiepartnern wie Microsoft, Adobe, AWS, Google und Salesforce. Im Rahmen von Prototyping-Initiativen und Hackathons hat Dentsu bereits über 80 KI-basierte Produktlösungen entwickelt. Ziel ist es, Geschäftslösungen zu schaffen, die sowohl markenwirksam als auch datenschutzkonform und ethisch vertretbar sind.

Zudem treibt Dentsu das eigene KI-Ökosystem mit der Unterstützung von Start-ups wie Inworld, Fidder und VidMob voran. Mit Projekten wie GenStudio dentsu+ – einer Content-Workflow-Lösung mit Adobe – zeigt die Gruppe, wie sich Kreativprozesse durch KI effizient skalieren lassen.

André Andrade, CEO von Dentsu EMEA, betont: «Die Unterzeichnung des KI-Pakts der EU ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Bei Dentsu sehen wir KI als ein Werkzeug, um Kreativität und Effizienz zu steigern und bessere Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Mit unserem Engagement für die verantwortungsbewusste Nutzung von KI sind wir nicht nur den regulatorischen Anforderungen einen Schritt voraus, sondern erfüllen auch unser Versprechen, Innovationen zu liefern, die tatsächlich Wirkung entfalten.»

Ruf Lanz: An der Ausrüstung solls nicht scheitern

Lass grosse Projekte nicht an der falschen Ausrüstung scheitern: Dies demonstriert Ruf Lanz für das Helly Hansen Workwear Center am Beispiel historischer Bauwerke.

Helly Hansen wurde 1877 in Norwegen gegründet und produziert neben Outdoorbekleidung robuste Workwear für alle Berufsgruppen, die nicht im warmen Büro sitzen, sondern unter widrigen Umständen draussen arbeiten.

Dass man mit Helly Hansen für harte Jobs gerüstet ist, soll die aktuelle Kampagne für das Helly Hansen Workwear Center aufzeigen. Der Schweizer Onlineshop der Marke betreibt unter anderem ein Verkaufslokal in Wallisellen.

Unter dem Motto «Lass grosse Projekte nicht an der falschen Ausrüstung scheitern» demonstriert Ruf Lanz anhand historischer Bauwerke und Konstruktionen, dass gross gedacht noch nicht automatisch gross gemacht bedeutet. Sondern dass es dafür Leute braucht, die in den richtigen Klamotten tatkräftig anpacken.

Die Kampagne erreicht die Entscheider:innen für den Workwear-Einkauf via B2B-Anzeigen, Direct Mails, Postkarten und Online-Ads.


Verantwortlich bei Helly Hansen Workwear Center: Peter Wider (CEO). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Knecht Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Markus Ruf (Text), Sherif Ademi (DTP), Gian Marco Juon (Beratungsleitung), Claudine Bernet (Beratung).

Neuer Doodle-CEO kommt von McKinsey

Doodle erhält mit Christian Fielitz einen neuen CEO. Er wechselt vom Beratungsunternehmen McKinsey zum Entwickler des bekannten Terminplanungstools. Er übernimmt die CEO-Funktion von Renato Profico.

Christian Fielitz heisst der neue CEO des Schweizer Unternehmens Doodle. Er tritt die Stelle im Mai 2025 an, wie Doodle mitteilt. Man setze mit dem neuen Chef vermehrt auf Internationalisierung und Produktinnovation, erklärt das Unternehmen, welches für sein gleichnamiges Terminplanungstool bekannt ist.

Fielitz verfüge über mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung in der Skalierung und Führung von Software- und SaaS-Unternehmen, schreibt Doodle weiter. Wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist, war Fielitz zuletzt als Associate Partner bei McKinsey & Company tätig. Dort leitete er die europäische Software- und Tech-Praxis. Zu seinen weiteren beruflichen Stationen zählen der Industriekonzern Siemens, das Finanzunternehmen American Express sowie die von ihm gegründete Firma Meraki Consulting.

«Mit Christian Fielitz gewinnt Doodle eine starke Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener SaaS- und Wachstumsexpertise», kommentiert Daniel Mönch, Verwaltungsratspräsident bei Doodle. «Seine internationale Erfahrung, sein strategischer Weitblick und seine Fähigkeit, Teams wirkungsvoll zu mobilisieren, machen ihn zur idealen Besetzung für die nächste Wachstumsphase.»

Fielitz selber sagt: «Doodle hat das Potenzial, weltweit zum Synonym für smarte Terminplanung zu werden. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team unsere Reichweite zu vergrössern, Innovationen voranzutreiben und neue Märkte zu erschliessen.»

Als Doodle-CEO folgt Fielitz auf Renato Profico. Er führte die Geschäfte des Unternehmens seit Ende 2019. Er habe das Unternehmen «erfolgreich geführt und massgeblich weiterentwickelt», würdigt Doodle sein Wirken in der Mitteilung. (René Jaun/jor/swi)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Sandro Tschuor wird Senior Director Brand & MarComs bei Sunrise

Sunrise hat Sandro Tschuor per Anfang April 2025 als neuen Senior Director für Brand & Marketing Communications verpflichtet. Zuvor war er als Chief Client Officer bei Ingo tätig.

(Bild: zVg.)

Mit Sandro Tschuor übernimmt bei Sunrise eine profilierte Führungspersönlichkeit mit breiter Erfahrung in Branding, Kampagnen und Sponsoring. Er folgt auf Andreas C. Caluori und wird in seiner neuen Position insbesondere die Wirkungssteigerung der Werbestratgie vorantreiben, das Treueprogramm «Sunrise Moments» stärken und Partnerschaften intensivieren, heisst es in einer Medieninformation.

Der 45-Jährige bringt langjährige Erfahrung auf Agenturseite mit, zuletzt als Chief Client Officer bei Ingo und Client Lead für die Migros Fachmärkte im WPP-Netzwerk. Parallel zur Agenturtätigkeit war Tschuor auch als Eishockeyexperte bei MySports tätig und blickt auf eine Karriere als Profi-Eishockeyspieler zurück.

Neben seiner beruflichen Laufbahn engagiert sich Tschuor unter anderem auch als Präsident der EMBA Alumni-Organisation der Universität Zürich.

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