Spotify lanciert Premium-Hörbuchangebot im DACHLI-Raum

Spotify erweitert sein Premium-Angebot um ein neues Hörbuchmodell, das ab sofort auch in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein verfügbar ist. Nutzer:innen erhalten Zugang zu rund 350’000 Titeln und neuen Funktionen für ein verbessertes Hörerlebnis.

(Bild: Spotify)

Spotify führt eine neue Hörbuchfunktion für Premium-Abonnent:innen ein und öffnet damit den Zugang zu einem umfangreichen Katalog von rund 350’000 Titeln. Das Angebot richtet sich an Nutzer:innen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein und ergänzt das bestehende Streaming-Modell um eine zusätzliche Content-Dimension.

Für Abonnent:innen mit einem Spotify-Premium-Individual-, Duo- oder Family-Abo stehen monatlich zwölf Hörstunden innerhalb des neuen Katalogs zur Verfügung. Darüber hinaus können bei Bedarf weitere Zeitpakete hinzugebucht oder einzelne Titel, unabhängig vom Abo-Modell, direkt gekauft werden.

Neben einer breiten Auswahl internationaler Bestseller von Autor:innen wie Sally Rooney, Rebecca Yarros oder J.R.R. Tolkien umfasst das Angebot auch zahlreiche deutschsprachige Titel wie «Tintenherz» von Cornelia Funke, «22 Bahnen» von Caroline Wahl oder «Achtsam morden» von Karsten Dusse.

Die neue Hörbuchfunktion bringt zudem zusätzliche Features wie Sleeptimer, automatische Lesezeichen und personalisierte Empfehlungen im Home-Feed. Ein eigener Hörbuch-Tab sowie kuratierte Inhalte des Spotify-Editorial-Teams sollen die Navigation im Angebot erleichtern.

Spotify reagiert mit dem Ausbau des Angebots auf die zunehmende Beliebtheit von Hörbüchern im deutschsprachigen Raum und positioniert sich damit auch in diesem Segment als relevante Plattform. «In den Märkten, in denen wir bereits gestartet sind, haben wir das Wachstum im Hörbuchbereich deutlich beschleunigt – und genau das haben wir uns auch für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein vorgenommen», so David Kaefer, VP Audiobooks Business bei Spotify.

Yellow begleitet Markteinführung von Ricare

Für die neue Gesundheitsmarke «Ricare» von Doetsch Grether hat Yellow die Markenidentität mit sämtlichen Kommunikationselementen entwickelt und die Markteinführung in der Schweiz begleitet.

Mit Ricare erweitert das Basler Gesundheitsunternehmen Doetsch Grether sein Markenportfolio. Die Linie umfasst Nahrungsergänzungsmittel mit 3-Phasen-Technologie und natürliche Wirkstoffpflaster, die über Coop und online vertrieben werden. Für die Einführung der neuen Marke wurde Yellow an Bord geholt.

Die Basler Agentur entwickelte für Ricare eine zielgruppengerechte Markenidentität, die in einem Brand Book dokumentiert wurde. Neben zentralen Designelementen wurde darin auch die Bildwelt definiert. Das Ziel war, Ricare als Marke zu etablieren, die individuelle Selbstfürsorge glaubwürdig verkörpert.

In enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Brand Managern bei Doetsch Grether entwickelte Yellow auf der Basis dieser Positionierung die Kommunikationsstrategie und den Claim. Das Kreativteam zeichnet zudem auch verantwortlich für die Erstellung sämtlicher Kommunikationsmittel für Print, Online und den POS. Die Schwerpunkte dabei liegen auf der Aktivierung durch Influencerinnen und dem Aufbau einer Community. Yellow koordinierte zudem die Arbeit mit den involvierten Spezialagenturen, dem Myty-Partner Monami und der Influenceragentur Reachbird.


Verantwortlich bei Doetsch Grether: Uriel Frank, Isabelle Richmond, Lena Schmid. Verantwortliche Agentur: Yellow.

ZHAW wird neues Partnermitglied bei Perikom

Das IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW ist neues Partnermitglied von Perikom und ergänzt den Verein mit wissenschaftlicher Expertise. Damit zählt der Fachverein nun sechzehn Partnermitglieder.

Annette Pfizenmayer (links) und Katharina Krämer, Co-Studienleiterinnen des CAS Corporate Communications an der ZHAW. (Bild: zVg.)

«Erfolgreiche Kommunikation ist keine Einzelaufgabe, sondern eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur im Zusammenspiel funktioniert», begründen die Co-Studienleiterinnen des CAS Corporate Communications, Annette Pfizenmayer und Katharina Krämer, das Engagement bei Perikom. «Die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunikation und HR ist dabei essenziell, um eine starke Unternehmenskultur zu gestalten. Durch unsere Partnerschaft mit Perikom möchten wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern und diesen interdisziplinären Dialog weiter vorantreiben.»

Perikom führt unter anderem regelmässige Veranstaltungen für Kommunikations- und Personalexpert:innen durch, wie die jährlich stattfindende Schweizerische Tagung HR/Interne Kommunikation. Auch entwickelt der Fachverein Weiterbildungsangebote und trägt zur Forschung im Bereich interne Kommunikation bei. Die nächste Schweizerische Tagung HR/Interne Kommunikation findet am 15. Mai 2025 zum Thema Nachhaltigkeit statt.

Normal zeigt die Erinnerungen ans Schloss Freudenfels

Einst mittelalterliche Wehranlage, heute Seminarhotel und Hochzeitslocation. Das Schloss Freudenfels liegt hoch über dem Bodensee, inmitten unberührter Natur. Die Zürcher Agentur Normal durfte das Angebot der Location anhand einer Website ins beste Licht rücken.

Besonders wertvoll am Schloss Freudenfels sind die Erinnerungen an den idyllischen Aufenthalt, die noch lange über den eigentlichen Aufenthalt hinaus mitgetragen werden. Deshalb hat Normal die Website im Stile eines unvergesslichen Aufenthalts gestaltet.

Die Bilder wurden nicht fotorealistisch scharf, sondern wohlig warm und hell umgesetzt und sollen zum Träumen einladen. Das Lichtspiel auf den Fotos ist ein interaktiver Effekt, der die flatterhaft flüchtige Natur einer Erinnerung widerspiegelt.

Damit die Website nicht einfach nur in bester Erinnerung bleibt, bietet sie zudem Infos zu aktuellen Anlässen rund ums Schloss sowie Buchungsmöglichkeiten.


Verantwortlich beim Schloss Freudenfels: Michèle Warna (Geschäftsführung). Verantwortlich bei Normal: Sven Loskill (Digital Director). Externe Partner:innen: Dominik Sigrist, Lukas Zgraggen (KiloKilo), Rouven Niedermaier (Fotografie), Thies Wachter (Aufmacherbild Schloss Freudenfels).

Livesystems erweitert DOOH-Portfolio in Schweizer Postfilialen

Livesystems übernimmt die Vermarktung von 30 digitalen Werbeflächen in stark frequentierten Postfilialen in Städten wie Zürich, Genf und Winterthur. Die Schaufenster-Screens ergänzen das bestehende DOOH-Netzwerk und sind programmatisch buchbar.

(Bild: zVg.)

Livesystems weitet sein digitales Aussenwerbeangebot in der Schweiz aus. Die Berner Vermarkterin übernimmt ab sofort die Vermarktung von 30 grossflächigen DOOH-Screens in Postfilialen, unter anderem an zentralen Standorten in Zürich, Genf und Winterthur. Die Screens befinden sich in Schaufenstern mit hoher Passant:innenfrequenz und bieten Werbetreibenden neue Möglichkeiten zur gezielten Ansprache urbaner Zielgruppen.

Mit der Integration dieser Flächen baut Livesystems das bereits grösste programmatisch buchbare DOOH-Netzwerk der Schweiz weiter aus. Werbekampagnen lassen sich flexibel und effizient steuern und nahtlos in digitale Strategien integrieren.

Die Leistungsdaten der neuen Standorte erhebt Livesystems derzeit gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Intervista. Ziel ist es, den Kund:innen fundierte Informationen zur Reichweite und Wirksamkeit der Flächen bereitzustellen.

Zimmermann Communications kreiert Gesamtauftritt für Domaine les Dryades

Die Agentur Zimmermann Communications hat für das junge Weingut «Domaine Les Dryades» aus dem Lavaux den gesamten Auftritt geschaffen.

Das Lavaux zählt zum Unesco-Welterbe – und seit kurzem bringt das Weingut «Domaines Les Dryades» frischen Elan in die traditionsreiche Region. Auf rund 2,3 Hektar kultiviert der Winzer André Bélard seine Reben inmitten der Appellationen Saint-Saphorin, Dézaley und Pinot.

Zimmermann Communications kreierte für das junge Weingut den visuellen Auftritt und machte die Idee des Winzers digital erlebbar. Dafür entwickelte die Agentur den kompletten Markenauftritt – vom Logo, über Briefschaften, einer Website mit Onlineshop, Social Media bis hin zu Postkarten. Ein besonderer Fokus lag auf den Etiketten, dem Herzstück des visuellen Erscheinungsbildes.

Inspiriert vom Namen des Weinguts und den Dryaden der griechischen Mythologie – Baumgeister, die mit den Bäumen fühlten und litten – übersetzt die Gestaltung deren symbolische Verbindung zur Natur in eine moderne, geometrisch-abstrakte Illustration mit handgemachtem Charakter. Der Stil erinnert an Linolschnitt oder Tintenzeichnung und verleiht den Etiketten eine zeitlose, persönliche Note. Zusätzliche Elemente wie eine handgeschriebene Schrift rund um die Flasche sollen den Menschen hinter dem Wein spürbar machen.

Auch online wurde das Weingut stilvoll inszeniert: Die Agentur konzipierte und realisierte die Website Domainelesdryades.com inklusive Webshop, setzte den Instagram-Account auf und bespielte ihn regelmässig mit Content.

Ein Unternehmensfilm soll zudem die Philosophie des Winzers erlebbar machen.

Ergänzend entstand ein Newsletter-Konzept inklusive Design für den regelmässigen Versand, um die Nähe zur Community zu gewährleisten.


Verantwortlich bei Domaine Les Dryades: André Bélard (Inhaber/Winzer). Verantwortlich bei Zimmermann Communications: Dominik Mätzener (Gesamtverantwortung), Christoff Strukamp (Creative Direction), Julia Hofmann (Art Direction), Carolina Duarte Nunes (Digital Content Creation), Lara Cavelti (Projektleitung); Illustrationen Weinetiketten: Becca Thorne (Die Illustratoren); Bildcomposing Packshots: Lorenz Wahl; Video/Fotos: Serge Hoeltschi; Musik: Kalabrese.

Ein «m» kleiner: Kraftkom gestaltet neues Corporate Design für Migrolino

In einem Pitch-Prozess setzte sich die St. Galler Agentur Kraftkom mit einem überzeugenden CD-Konzept durch. Migrolino erhält damit ein klares, einheitliches Erscheinungsbild, das auch eine effiziente und zugleich flexible visuelle Markenführung erlaubt.

Im neuen Corporate Design wird das «m» von Migrolino zur kreativen Bühne. Daraus wurde eine eigenständige, prägnante Form-Fläche entwickelt, die jeden Inhalt ummantelt.

«Migrolino ist in den letzten 15 Jahren schnell gewachsen, und mit ihr die Kommunikationsgefässe. Jetzt war es an der Zeit, den Auftritt zu harmonisieren und so die Marke Migrolino mit einem einheitlichen Auftritt am POS, aber auch im digitalen und öffentlichen Raum zu stärken», erklärt Nina Wick, Projektleiterin Marketing bei Migrolino. «Kraftkom lieferte uns mit ihrer Design-Idee eine optimale Bühne, um unsere Inhalte in jedem Channel unverkennbar und doch höchst flexibel zu gestalten.»

Dem prägnanten Corporate Design liegt somit ein anpassungsfähiges System zugrunde, das Migrolino langfristig in der Kommunikation unterstützt und leitet. Eine klare Markenführung sorgt für Konsistenz und Wiedererkennung, während das Design kein Korsett ist und Raum für vielseitige Inhalte bietet.


Verantwortlich bei Migrolino: Alexandra Vogel (Leiterin Marketing), Nina Wick (Projektleiterin Marketing). Verantwortlich bei Kraftkom: Pascale Hoch (Strategie, Beratung), Sabrina Criscillo (Art Direction).

TBWA\Zürich setzt für Post Advertising auf Cross-Moments-Advertising

Werben, wenn die Aufmerksamkeit am grössten ist: TBWA\Zürich entwirft mit «Cross-Moments-Advertising» eine Kampagne für Post Advertising.

Post Advertising und TBWA\Zürich haben gemeinsam ein neues Konzept entwickelt, das in einer von Reichweite und Datenflut dominierten Werbewelt für echte Wirkung sorgen soll. «Cross-Moments-Advertising» soll gezielte Werbeimpulse in Momenten erhöhter Aufmerksamkeit setzen. Durch die Kombination physischer und digitaler Touchpoints – von Postfilialen über Tankstellen bis hin zu App-gestützten Lösungen – entstehen Werbemomente, die Konsument:innen nicht im Multitasking, sondern im entscheidenden Augenblick ohne Ablenkung erreichen. «Werbung ist heute mehr denn je Teil eines intelligenten Ökosystems. Wir schaffen strategische Lösungen, die Relevanz erzeugen, kanalübergreifend wirken und die gesamte Wertschöpfungskette abdecken», fasst Oliver Egger, Leiter Medien- und Werbemarkt bei Post Advertising, zusammen.

Drei Kernprinzipien

Zum einen setzt der Cross-Channel-Ansatz auf maximale Werbewirkung durch aufmerksamkeitsstarke Platzierungen in Momenten minimaler Ablenkung – etwa beim Warten an der Zapfsäule oder in der Postfiliale. So entstehen Werbebotschaften, die inspirieren, informieren und Kaufimpulse auslösen sollen.

Die Ausspielung erfolgt datengetrieben, was höchstmögliche Relevanz sicherstellt: präzise auf die Zielgruppen zugeschnittene Botschaften werden im passenden Moment ausgespielt.

Ausserdem sind die Werbestrategien von Post Advertising dynamisch: Die Angebote entwickeln sich stetig weiter, um sich an das veränderte Medienverhalten anzupassen.

Kampagne mit der richtigen Lösung

Die Strategie für «Cross-Moments-Advertising» basiert auf einer vorangehenden Marktanalyse. «Mit dem Fokus auf diese besonders wertvollen Werbemomente haben wir in den Vordergrund gerückt, was Post Advertising im Markt einzigartig macht und welchen konkreten Mehrwert das Angebot für Marken schafft», erklärt Lukas Diem, Chief Strategy Officer bei TBWA\Zürich.

Eine mehrstufige Kampagne soll das Konzept unter Marketing- und Kommunikationsprofis bekannt machen. Wie in einem Quiz werden Fragen zur Werbe- und Mediaplanung gestellt, und die Lösung «Cross-Moments-Advertising», die richtige Lösung, steht neben anderen, mehr oder weniger plausiblen Alternativen.

In der zweiten Phase geht es visuell weiter: Über Bilder werden die Angebote von «Cross-Moments-Advertising» herausgearbeitet und geradezu erlebbar gemacht. Klar, unterhaltsam und mit einer Prise Humor. Zum Beispiel geht der Darstellung eines Tankstellenscreens die Frage voraus, wo man denn hinschaut während des Tankens. Die Antwort aus einer Multiple-Choice von Fotos dürfte einfach sein, und die höhere Aufmerksamkeit auf den DOOH-Screen logisch. In der dritten Phase zeigt Post Advertising am konkreten Beispiel, wie das Ganze in der Praxis funktioniert.

Die Kampagne läuft gezielt auf Display-Ads, auf YouTube- sowie interaktiven Spezialformaten, DOOH-Screens in Agenturen und als Anzeigen in Fachmagazinen. Zudem gibt es Inserate, bei denen die Antworten weggerubbelt werden können.


Verantwortlich bei Post Advertising: Karina Chodorowska (Leitung Marketing & Sales Solutions), Fabiène Bachmann (Leitung Vermarktung Werbung), Laura Donati (Senior Projektleitung Vermarktung Werbung), Yannick Lehmann (Performance Marketing Manager). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Lukas Diem (Strategie), Manuel Wenzel, Michael Kathe, Tom Kees, Manuel Silva, Daniel Lutz, Nicolao Garcia-Negrello (Kreation) Sabrina Stöckli, Nadia Bruni (Beratung), Melanie Furrer (DTP), Sven Eliewsky, Aline Eggert (Omnicom Production). Verantwortlich bei Mediaplus Suisse: Sarah Hammami (Client Service Director), Hans-Hermann Hahn, Kay Tschannen, Philipp Spühler.

Zehn Jahre Schweizer Filmpreis unter der Regie von Mjm.cc

Seit einem Jahrzehnt prägt die Agentur Mjm.cc den Schweizer Filmpreis inhaltlich, visuell und organisatorisch. Die Jubiläumsausgabe fand Ende März in Genf statt – mit starken Bildern, emotionalen Momenten und einer sorgfältig inszenierten Dramaturgie.

Das Team von Mjm.cc posiert nach dem Anlass mit dem Moderationsduo Licia Chery (im gestreiften, schwarz-weissen Kleid) und Patrick «Karpi» Karpiczenko (im blauen Anzug). (Bild: Eduard Meltzer)

Mit der Ausgabe 2025 des Schweizer Filmpreises feiert die Agentur Mjm.cc ein besonderes Jubiläum: Seit einem Jahrzehnt verantwortet das Team die Konzeption, Redaktion, das Branding und die Gesamtproduktion der Preisverleihung für das heimische Filmschaffen. Die diesjährige Gala fand im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt und bildete zugleich den zehnten Schweizer Filmpreis unter Leitung von Mjm.cc.

Die Show, moderiert vom Duo Licia Chery und Patrick «Karpi» Karpiczenko, zeichnete sich durch einen durchdachten Ablauf und eindrückliche Inszenierungen aus. Der wohl spektakulärste Moment war der Auftritt von Stuntman Oliver Keller, der brennend auf die Bühne trat. Für emotionale Tiefe sorgte die Ehrung von Regisseur Barbet Schroeder und Schauspielerin Bulle Ogier, die für ihr gemeinsames Lebenswerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet wurden.

Im Hintergrund sorgt ein erfahrenes Team dafür, dass das Event reibungslos abläuft. Projektleiterin Florence Noelpp erklärt: «Unser Ziel ist erreicht, wenn das Publikum einen unvergesslichen Abend erlebt – und dabei vergisst, wie viel Planung, Feinarbeit und Herzblut dahintersteckt.»

Das visuelle Konzept der Preisverleihung wurde von Creative Director Christoph Marti gemeinsam mit YK Animations entwickelt. Typografische Animationen trafen auf analog erzeugte, bewegte Farbflächen und formten eine Bildsprache, die das Kino als bewegte Kunst inszeniert. Die musikalische Untermalung stammt von den Geschwistern Baldenweg und wurde elektronisch neu interpretiert von Depeche-Mode-Komponist Kurt Uenala.

Die Agentur mit Sitz in Münchenstein plant bereits die nächste Ausgabe. CEO Martin J. Matt formuliert den Anspruch so: «Wir sehen unsere Aufgabe darin, Veranstaltungen wie den Schweizer Filmpreis stets im Wandel der Zeit zu denke – relevant, inspirierend und mit einer Prise Mut.»


Auftraggeber: Bundesamt für Kultur, SRG SSR, Association Quartz Genève Zürich. Verantwortliche Agentur: Mjm.cc, Produzent: Martin J. Matt, Projektleitung: Florence Noelpp, Inhalt: Dominique Rudin, Regie: Dani Lanz, Creative Director: Christoph Marti, Audio Design: Diego mit Nora und Lionel Baldenweg, Kurt Uenala, Visual Team: Andreas Quan und Eduard Meltzer, Medienarbeit: Emma Isolini, Diana Bolzonello Garnier, Social Media: Charlotte Voillequin, Mathias Noschis, Design: Anna-Lea Krieg, Lichtdesign: Roni Huber, Team: Jeanette Steiner, Loris Vernarelli, Fabian Zaehner.

 

Interessiert zu erfahren, wer die diesjährigen Schweizer Filmpreise mit nach Hause nehmen durften? Mehr dazu im Artikel auf Markt-kom.com.

Ingo und BFE setzen ein Statement für Elektromobilität

Die Initiative «Fahr mit dem Strom» des Bundesamtes für Energie BFE startet in die nächste Runde. Nach einem erfolgreichen Audit wurde Ingo erneut mit der Strategie und Kommunikation bis Mitte 2027 beauftragt. Ziel der Initiative ist es, den Menschen in der Schweiz den Umstieg auf energieeffiziente Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zu erleichtern, wobei der Fokus klar auf Elektromobilität liegt.

Nach drei Jahren «Fahr mit dem Strom» hat Ingo Zürich die Kommunikationsstrategie geschärft. Die Herausforderung: Nahezu zwei Drittel der Menschen in der Schweiz können sich sehr gut oder gut vorstellen, beim nächsten Autokauf ein Auto mit einem alternativen Antriebssystem zu kaufen. Aber nur rund ein Fünftel der neuzugelassenen Fahrzeuge sind vollelektrisch.

Um diese Lücke zu schliessen, wird das Narrativ weiterentwickelt. Im Netz kursieren teils negative Mythen zu Elektroautos, alle kennen die perfekten E-Auto-Werbefilme, viele kennen vielleicht sogar Fakten und technische Details. Was selten bis gar nie in der Kommunikation gezeigt wird, sind gute Beispiele: Leute, die schwärmen und gute Erlebnisse teilen. Dies soll die aktuelle Kampagne ändern – indem aufgezeigt wird, dass ein Elektroauto zu fahren Freude bereitet und das neue Normal ist.

Vom Strom zum Statement-Piece

Die Kampagne rückt Menschen in den Mittelpunkt, für die das Fahren eines Elektroautos mehr ist als eine Fortbewegungsart. Es ist ein Statement, für individuelle Bedürfnisse und für eine nachhaltigere Zukunft. Das offenbart die Kampagne auch visuell mit dem Symbol für Strom, einem auffälligen Blitz. Ob als handgestrickter Pullover, Picknickdecke oder Luftmatratze – die individuellen «Statement-Pieces» zeigen, dass Elektromobilität ein ganz normaler Teil des Alltags ist und mit Stolz gelebt wird.

Authentische Bildwelt im Editorial-Style

Die Kampagne setzt auf auffällige Visuals in kräftigen Farben. Die Bilder und Videos wurden im Editorial-Style produziert und fangen echte Momente und Emotionen ein. Neben den Keyvisuals und Kurz-Videos wurde eine umfassende Bildwelt für Website und Social Media geshootet. Die Blitz-Statement-Pieces wurden in Handarbeit angefertigt und real in die Szenen integriert.

Für maximale Reichweite wird die Kampagne über mehrere relevante Kanäle ausgespielt. Dazu zählen Plakate und DOOH, Social Media Ads, Digital Ads und Printanzeigen. Zudem kommen die Sujets in Kooperationen mit Partnern wie Homegate, Autoscout24 und Agrola zum Einsatz.

Sämtliche Werbemittel führen auf die neu überarbeitete Landingpage, wo es unabhängige Informationen, aktuelle Studien und hilfreiche Tipps zu allen wichtigen Fragen rund um Elektromobilität gibt.

Die Kampagne ist seit dem 7. April 2025 in der ganzen Schweiz zu sehen.


Verantwortlich beim Bundesamt für Energie:  Jean-Marc Geiser (Fachspezialist Mobilität), Ivano Diconto (Fachspezialist Projektmanagement) Alois Freidhof (Leiter Mobilität), Dominic Andrey (Fachspezialist Kommunikation / Digital Media Manager). Verantwortlich bei Ingo Zürich: Julia Staub, Michael Gallmann, Jenna Davis, Felicia Aepli, Samuel Wicki (Kreation), Dany Boletas (UX), Kim Prinzing, Vivien Locher (DTP) Valeska Kraus, Lara Fabbricatore, Kira Vaterlaus (Projektleitung), Galina Helbling (Strategie), Claudia Riedlberger, Max Reichmuth (Social Media), Swen Morath (CEO/CCO). Produktion: All In Production, Dhondup Tersey, Aliza Eva Berger, Props & Styling: Guja Marina, Fotografie und Film: Maya & Daniele, Maya Wipf, Daniele Kaehr. Bildbearbeitung: Lorenz Wahl, Sound Design: DubDub Studios; Social Media: Anastasiya Shevchuk (Parker Digital).

Yes setzt den Bündner Regierungspräsidenten auf ein BMX

Mit einem ungewöhnlichen Videostunt rund um Regierungspräsident Marcus Caduff lanciert das kantonale Sozialamt Graubünden eine Kampagne zur Jugendpartizipation. Umgesetzt wurde die Aktion von Yes Creative Digital Marketing – mit grosser Resonanz bei der Zielgruppe.

Ein aktuelles Video zeigt den Bündner Regierungspräsidenten Marcus Caduff auf einem BMX – eine Szene, die zwar inszeniert, aber gezielt gewählt ist. Die Aktion ist Teil der neuen Kampagne «Jugend und Gesetz», mit der das kantonale Sozialamt Jugendliche für politische Partizipation gewinnen will. Für Konzeption und Umsetzung verantwortlich ist die Churer Agentur Yes Creative Digital Marketing.

In den ersten 48 Stunden nach Veröffentlichung erzielte das Video Angaben zufolge bereits über 120’000 organische Views, begleitet von zahlreichen Kommentaren und Likes auf Social Media. Auch Meme-Seiten, regionale Medien und Community-Plattformen griffen das Sujet auf, wie es Seitens der Agentur heisst. Die humorvolle Inszenierung, bei der Caduff als sportlicher Akteur auftritt, diente dabei als Türöffner für ein ernsthaftes Anliegen: Jugendliche sollen motiviert werden, sich aktiv in den politischen Gestaltungsprozess einzubringen.

Herzstück der Kampagne ist die Plattform Gr.ch/jugend. Dort können junge Menschen Ideen für ein neues Kinder- und Jugendgesetz einreichen, ihre Meinung äussern oder sich zu Workshops anmelden. Die Kampagne wurde digital wie analog ausgespielt – mit Social Ads und OOH-Formaten wie Flyern und Plakaten. Für die Videoproduktion arbeitete Yes mit der Churer Agentur MovieMaint zusammen.

«Der Auftritt von Marcus Caduff war ein Coup», so das Team von Yes Creative Digital Marketing. «Er beweist, dass Politik nahbar sein kann, wenn sie authentisch kommuniziert wird. Die virale Dynamik zeigt uns, wie sehr junge Menschen solche unkonventionellen Formate schätzen.»


Verantwortlich bei Yes: Projektleitung, Konzeption – Shirin Luchsiner, Art Direction, Design – Dominik Kurmann, Text – Mena Dressler, Campaign Management – Erina Dvorak. Fotografie & Videoproduktion: MovieMaint. Styling: Angie’s Style.

Deliveries on Tuesday sorgt für Farbexplosion im Sihlcity

Pünktlich zum Frühlingsbeginn taucht Sihlcity in eine Welt voller Farbe ein. Die Kampagne «Color Splash» von Deliveries on Tuesday soll Lust auf mehr Frühling, mehr Farben – und mehr City machen.

Mit einem eigens entwickelten Farbvisual setzt die Agentur das Thema Frühling als multisensorisches Erlebnis in Szene. Die Visuals wurden mittels AI kreiert und in Bewegung gebracht – ein kreatives Spiel aus Farbe, Form und digitaler Fantasie. Die animierte Splash-Inszenierung fungiert dabei nicht nur als Kampagnenvisual, sondern als Einladung in eine neue Jahreszeit.

Multichannel-Kommunikation trifft auf physische Experience

Neben klassischen Kommunikationsmitteln wie POS-Plakaten, LED-Screens und Social-Media-Formaten wurde die Kampagne durch eigens produziertes Film- und Fotomaterial angereichert. Im Zentrum der Kommunikation steht dabei immer der Leitsatz «Mehr City. Mehr …», der für die Markenkommunikation von Sihlcity konsequent weiterentwickelt wird.

Das Highlight der Kampagne bildet die künstlerische Rauminszenierung vor Ort: Gemeinsam mit dem Berliner Tape-Art-Künstler Atau Hámos wurde eine temporäre Installation realisiert, die den Frühling in Sihlcity visuell erlebbar macht. Innerhalb von sechs Nächten verwandelte Hámos mit seinem Team das Areal in ein farbiges Pixel-Blumenmeer. Die Installation feiert mit dynamischen Farbverläufen und floralen Pixelstrukturen den Frühling.

Die Umsetzung war ein intensiver, gemeinschaftlicher Prozess: DOT begleitete das Künstlerteam eng durch alle Phasen der Installation – von der Idee über die Konzeption bis zur Umsetzung. Auch filmisch wurde das Projekt dokumentiert und für Social Media aufbereitet.

Color Splash spielerisch erleben

Zusätzlich verantwortete Deliveries on Tuesday die Kommunikation rund um das interaktive Online-Game, das im Rahmen der Kampagne lanciert und von Marketing Chästli umgesetzt wurde. Ziel war es, Besucher:innen spielerisch zu aktivieren und mit attraktiven Rabatten zu belohnen. Die visuelle Welt von «Color Splash» wurde auf das Game-Format adaptiert – von der Gestaltung bis hin zur digitalen Ansprache auf Social Media und vor Ort.


Verantwortlich bei Sihlcity, Wincasa: Mara Bonorand (Leiterin Marketing), Corine Gubler (Projektleiterin Marketing), Samira Schaub (Projektleiterin Marketing). Verantwortlich bei Deliveries on Tuesday:  Maria Brandi (Creative Direction / Strategie), Marcel Renggli (Creative Direction / Visuals) Tape Art Installation: Atau Hámos – Tape Art by Atau, Toni Prediger, Isidor Hámos, Zsolt Ferenczi. Verantwortlich bei Marketing Chästli KLG: Florian Milleville (Inhaber). Verantwortung bei CS Swiss: Kenan Altindag (CEO).

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