Felix Adank tritt als Managing Partner von Consign zurück

Nach neun Jahren als Managing Partner bei der Agentur Consign – Identity Communication Design zieht sich Felix Adank altersbedingt aus der operativen Geschäftsleitung zurück. Die Agentur setzt auf den Ausbau der Partnerstruktur.

(Bild: zVg.)

Der Partner habe die strategische und inhaltliche Entwicklung der Agentur – insbesondere die Public Relations und Social Media – massgeblich mitgeprägt, würdigt die Agentur den scheidenden Managing Partner Felix Adank in einer Mitteilung. Er betreute zahlreiche Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung. Gemeinden und Städte begleitete er bei der kommunikativen Umsetzung von Standortentwicklungsprojekten sowie bei Partizipationsprozessen mit der Bevölkerung. Während drei Jahren führte er zudem im Mandat die Geschäftsstelle des Smart City Vereins Bern.

Sein Engagement führt er als Klimabeauftragter und Projektleiter der «Smart Urban Heat Map» weiter – einem öffentlich zugänglichen Online-Messnetz, das die Stadthitze in der Region Bern dokumentiert. Die Leitung bestehender und neuer Mandate der Agentur in den Bereichen Content, Media Relations und Social Media übernehmen künftig die beiden Managing Partner Lorenz Jaggi und Marco Di Piazza. Consign setzt im Zuge dieser Veränderung auf den gezielten Ausbau von Partnerschaften mit etablierten Agenturen oder qualifizierten Persönlichkeiten mit ausgewiesenen Fachkompetenzen. Felix Adank bleibt Consign als Associated Partner verbunden und wird weiterhin Einzelmandate und ausgewählte Projekte betreuen.

Sodastream: Mit «Push it real good» zum Frühlingssprudel

Zum Start der Outdoor-Saison lanciert SodaStream eine Kampagne zur neuen «Fizz&Go»-Flasche. Im Zentrum steht ein schwiizerdütscher Rap-Spot, begleitet von breit angelegten digitalen und OOH-Massnahmen.

Mit einer schweizweiten Kampagne begleitet SodaStream die Einführung der Fizz&Go-Flasche und setzt dabei auf eine gezielte Ansprache umweltbewusster Konsument:innen. Die Massnahmen laufen seit Montag bis Ende Mai – im Kontext des Earth Months und Frühlingsbeginns – und umfassen neben TV-Replay-Ads auch digitale Platzierungen, YouTube sowie Aktivitäten auf Social Media.

Im Zentrum steht ein 15-sekündiger Spot mit Rap-Elementen in Schweizerdeutsch, der an die letztjährige Kampagne «Push it real good» anknüpft, diese aber mit einem augenzwinkernden Update versieht.

Der Clip positioniert die neue Flasche als alltagstaugliches Accessoire für unterwegs und hebt sowohl die drei erhältlichen Farbvarianten als auch das Zusammenspiel mit den Sirup-Möglichkeiten hervor.

Zur Bewerbung der Produkteinführung gehört auch eine Promotion: Bis zum 1. Juni gibt es die neue Flasche beim Kauf eines Wassersprudlers kostenlos dazu.

Amorana will Zürich zum Höhepunkt bringen

Für die Lancierung des «Womanizer Enhance» setzt Amorana auf eine aufmerksamkeitsstarke OOH-Kampagne an prominenten Standorten in Zürich. Humorvoll und direkt bewirbt der Anbieter für sexuelle Wellness ein Produkt, das Lust verspricht – und laut Studie auch liefert.

Seit Montag wirbt Amorana an hochfrequentierten Zürcher Standorten wie dem Hauptbahnhof, Stadelhofen und Sihlcity für den neuen «Womanizer Enhance». Die OOH-Kampagne besteht aus drei Plakatsujets, die mit provokanten Botschaften wie «Mit ihm kommst du zu 100 %. Garantiert.» oder «Besser als deine Situationship.» den Blick auf weibliche Lust lenken – und diese thematisch ins Zentrum rücken.

Die Kampagne basiert auf einer im März 2024 durchgeführten Umfrage mit 1’000 Teilnehmenden aus der Schweiz. Daraus geht hervor, dass 61,2 Prozent der befragten Frauen ihre Libido als hoch oder sehr hoch einschätzen – dennoch gibt fast jede zweite an, gelegentlich bis häufig einen Orgasmus vorzutäuschen. Lediglich ein Viertel hat dies laut eigenen Angaben noch nie getan. Die Ergebnisse verdeutlichen den sogenannten «Orgasm Gap».

Mit dem «Womanizer Enhance» will Amorana gezielt auf diese Diskrepanz reagieren. Das neue Produkt wurde in einer Feldstudie mit 102 Probandinnen getestet – und sorgte Angaben zufolge für erstaunliche Ergebnisse, alle seien mindestens einmal zum Höhepunkt gekommen. «Sex sells – aber nur, wenn er ehrlich, selbstbestimmt und inklusiv gedacht wird», sagt Miriam Otero, Senior Brand Manager bei Amorana. «Der Womanizer Enhance liefert genau das, was er verspricht. Und unsere Plakate sagen genau das. Mit einem Augenzwinkern, aber immer mit Substanz.»

Die Kampagne fällt auf: der Instagram-Kanal «Szene isch Züri» beispielsweise machte auf die Sujets aufmerksam.

«Selber Ausmalen» von Cic ist «Karikatur des Jahres»

Die Publikumsauszeichnung der Ausstellung «Gezeichnet 2024» geht an eine Karikatur von Stephan Lütolf alias Cic, die Donald Trump als Symbolfigur der globalen Krise ins Zentrum rückt. Auch auf den weiteren Rängen dominieren politische Themen und persönliche Resignation – in verdichteter, zeichnerischer Form.

(Bild: zVg. MfK/Cic)

Die Ausstellung «Gezeichnet 2024» im Museum für Kommunikation in Bern hat die Karikatur des Jahres gekürt. Die meisten Stimmen des Publikums erhielt das Werk von Stephan Lütolf alias Cic, das für die Zeitung Der Bund entstanden ist. Die Zeichnung bringt Donald Trump in Zusammenhang mit dem Zustand der Weltpolitik und der damit verbundenen Müdigkeit – und überlässt den Betrachter:innen das letzte Wort, indem sie ihnen symbolisch den Zeichenstift übergibt.

«Cic veranschaulicht gut die Vielschichtigkeit einer gelungenen Pressezeichnung», sagt Marco Ratschiller, Zeichner und Mitorganisator der Ausstellung. Die Arbeit überzeugte mit sprachlichem Witz, visueller Reduktion und einer resignativen Grundstimmung – ein Spiegel des politischen und gesellschaftlichen Empfindens im Jahr 2024.

Auf Platz zwei wählte das Publikum eine Zeichnung von Christoph Biedermann. Darin liegt eine sichtlich überforderte Friedenstaube auf der Couch eines Psychiaters. Mit dem Motiv thematisiert Biedermann den Eindruck kollektiver Ohnmacht angesichts globaler Konflikte. Die Zeichnung wurde als treffender Ausdruck aktueller Gefühle gewertet.

(Bild: zVg. MfK/Christoph Biedermann)

Den dritten Platz belegte Regina Vetter mit einer reduzierten Darstellung Donald Trumps. Ein gelber Haarschopf und der Schriftzug «Er ist wieder da» reichen aus, um die Wiederwahl Trumps zum US-Präsidenten zu kommentieren – und gleichzeitig einen historischen Seitenhieb in die 193034-Jahre zu setzen.

(Bild: zVg. MfK/Regina Vetter)

Die Ausstellung «Gezeichnet» wird jährlich vom Museum für Kommunikation und dem Verein Gezeichnet organisiert. Sie zeigt eine Auswahl der besten Schweizer Pressezeichnungen des vergangenen Jahres. Im Jahr 2024 gab es Angaben zufolge rund 18’000 Besucher:innen. Die nächste Ausgabe ist für den Zeitraum vom 12. Dezember 2025 bis 22. Februar 2026 geplant.

Coca-Cola startet Kampagne für die Neuauflage von «Share a Coke»

Mit einer landesweiten Multichannel-Kampagne bringt Coca-Cola die Aktion «Share a Coke» zurück in den Schweizer Handel. Die Neuauflage der personalisierten Produkte wird von Roadshows, digitalen Angeboten und einem Launch-Event mit Markenbotschafter:innen begleitet.

Die 2011 erstmals lancierte Kampagne «Share a Coke» kehrt 2025 erneut mit erweitertem Umfang in die Schweiz zurück. Statt des Markenlogos erscheinen Vornamen auf Coca-Cola-Flaschen und -Dosen, die ab sofort im Handel erhältlich sind. Die Kampagne zielt auf eine stärkere Personalisierung und wird über einen breit angelegten Marketingmix kommuniziert.

In der Schweiz setzt Coca-Cola auf einen Multichannel-Ansatz: Neben OOH-Massnahmen umfasst die Kampagne TV-Spots, Social-Media-Formate, POS-Promotions, Influencer-Kooperationen und Samplings. Zudem ist eine schweizweite Roadshow mit zehn Stationen geplant. An den jeweiligen Eventstandorten können Besucher:innen ihre eigene Dose gestalten und vor Ort digital visualisieren lassen und in einem Photobooth Fotos machen und teilen. Zusätzlich ist Coca-Cola mit der Kampagne an mehreren grossen Schweizer Festivals präsent.

Ein zentrales Kampagnenelement ist der offizielle Launch-Event am 8. Mai in Zürich. In der Eventlocation Acrush treten Luca Hänni, Kings Elliot und Loco Escrito auf. Unterstützt wird der Anlass von verschiedenen Coca-Cola-Influencer:innen, darunter Noemi Nikita, Kris Grippo, Kevin Lütolf und Chiara Castelli. Über die Coca-Cola App werden Eventtickets verlost.

Mjm.cc liefert blühende Ideen für 25 Jahre BoSW

Mit einem kreativen Feuerwerk und digitalem Blumenmeer gestaltete die Agentur Mjm.cc die Jubiläumsausgabe von Best of Swiss Web.

Best of Swiss Web BoSW feierte im April das 25-jährige Bestehen. In diesem Jahr wartete die Award-Night mit einem frischen und wirkungsvollen Auftritt auf. Verantwortlich für Konzeption, Social Media, Design und Marketing des Jubiläumsanlasses zeichnete die Kreativagentur Mjm.cc, die Best of Swiss Web seit 2007 eng begleitet.

Herzstück war das Motion Design, das mit stilisierten, digitalen Blumen auf das Jubiläum von BoSW anspielte. Es sorgte für einen Wiedererkennungseffekt, da das Sujet bereits im Vorfeld auf Social Media und in Inseraten genutzt wurde.

«Wir wollten dem Jubiläum einen starken visuellen Ausdruck verleihen», erklärt Christoph Marti, Creative Director bei Mjm.cc. «Die stilisierten digitalen Blumen stehen nicht nur für das Jubiläum, sondern auch für das Wachstum, das Best of Swiss Web in 25 Jahren durchlaufen hat – und für all die Projekte, die in dieser Zeit aufgeblüht sind.»

Anstelle der traditionellen Juryvideos gab es zur Feier der 25. Ausgabe von Best of Swiss Web eine besondere Zeitreise mit Autor und Satiriker Patrick «Karpi» Karpiczenko alias Konrad Wanker. Dieser meldete sich mehrmals per Videocall aus der Vergangenheit zu Wort und erinnerte auf an einige Highlights vergangener Award-Nights.


Verantwortlich bei Netzmedien: Heinrich Meyer, Seraina Frehner. Verantwortlich bei Mjm.cc: Produzent: Martin J. Matt, Projektleitung: Florence Noelpp, Creative Director: Christoph Marti, Regie: Dani Lanz, Motion Design: Mario Buholzer, Christoph Marti, Visual Team: Andreas Quan und Eduard Meltzer, Design: Anna-Lea Krieg, Lichtdesign: Roni Huber, Social Media: Loris Vernarelli, Team: Jeanette Steiner, Fabian Zaehner.

Ruf Lanz für Hiltl: Gemüsesträusse zu Ehren aller Mütter

Am 11. Mai ist Muttertag. Ruf Lanz und Vegi-Pionier Hiltl feiern alle Mütter mit liebevoll inszenierten Gemüsebouquets.

Seit 2006 konzipiert Ruf Lanz Kampagnen für das älteste Vegi-Restaurant der Welt. «Markus Ruf und sein Team überraschen uns immer wieder mit knackigen Ideen, die den Geschmack unserer Fans treffen und neue Gäste auf uns aufmerksam machen», so VR-Präsident Rolf Hiltl, Inhaber von Hiltl in der vierten Generation. «Das jüngste Beispiel ist die Generationen verbindende Muttertags-Kampagne.»

Mit einer visuellen Analogie werden Kinder jeden Alters «durch die Blume» inspiriert, ihre Mütter am Muttertag mit einer Einladung ins Hiltl zu überraschen – zum Brunch, Lunch oder Znacht. Und ihnen so das Wertvollste zu schenken: Zeit und Aufmerksamkeit.

Für die Hiltl-Muttertags-Kampagne wurde ein bunter Strauss an Massnahmen geschnürt. Sie ist bis zum Muttertag auf gedruckten und digitalen Plakaten, Postkarten, POS-Material, Online-Ads und Social-Media-Massnahmen zu sehen.


Verantwortlich bei Hiltl: Patrick Jungi (Geschäftsführung), Simone Saner (Leitung Marketing & CRM), Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf (Creative Direction), Catherine Martin (Art Direction & Visual Composing), Gian Marco Juon (Beratungsleitung), Sherif Ademi (DTP). Externe Partner: RTK Medientechnik (Lithographie).

Blüten und Perlen: Unergründliche Jugendsprache

Sarah Pally, Linguistin und Partnerin bei der Agentur Partner & Partner, nimmt in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» die (Werbe-)Sprache unter die Lupe. Dieses Mal dreht sich alles um die unergründliche Sprache der heutigen Jugend – und dass sie in der Werbung häufig peinlich wirkt.

In der Werbung möchte man ja meistens irgendeine Zielgruppe ansprechen. Es kommt vor, dass diese Zielgruppe relativ weit weg ist von der eigenen Lebenswelt – und auch von denjenigen der anderen im nächsten Umkreis. Zum Beispiel bezüglich Alter, ganz besonders bei «den Jungen»: diese unergründlichen Geschöpfe mit ihrer komischen eigenen Sprache. Kommt, wir versuchen sie anzulocken, indem wir ihren Ruf nachahmen!

Tanzende Eltern

Sind «die Jungen» wirklich so leicht zu übertölpeln? Ich hoffe nicht – und ich glaube es auch nicht. Jugendsprache in der Werbung wirkt schon auf die meisten Erwachsenen peinlich. Weil ungekonnt, verzweifelt. Wie wenn die Eltern mit an die Party kommen; und auch noch Tanzen. Das müssten dann schon sehr authentisch-coole Eltern sein.

Oder ist der Einsatz von Jugendsprache vielleicht ganz und gar clever, der gute alte manipulative Alters-Trick: Wir wollen gar nicht die Jungen ansprechen – wir wollen die Erwachsenen ansprechen! Indem wir nämlich so tun, als würden wir die Jungen ansprechen, und dann aber fühlen sich die Alten selbst jung, indem sie das gut finden, und sich an sich selbst erinnert fühlen, *lufthol* und stolz sind, dass sie es noch knapp verstehen, *lufthol* somit fühlen sie sich dann implizit und auf einer tief-emotionalen und positiv aufgeladenen Ebene angesprochen…. Checksch wie clever?

Ihr seid ja nur neidisch

Aus Erfahrung: nein… Man will damit tatsächlich und verzweifelt «die Jungen» erreichen – und diese Verzweiflung schwingt halt mit. Überhaupt scheint die Jugendsprache so ein merkwürdiger Fetisch geworden zu sein. Warum? Ist es die Angstlust der Erwachsenen? Die Faszination des Hässlichen? Der Reiz des Verbotenen? Oder die Erinnerung an die eigene Jugend? Sich einfach mal wieder über andere lustig machen, weil das eigene Leben so ereignislos ist? Oder gar: Neid?

Jugendsprache sollte schon immer andere ausschliessen. Ja genau dich, Hans-Peter, und dich, Rebekka. Und mich auch. Sie ist genau dafür gemacht. Lassen wir sie doch einfach in Ruhe so grossartig sein, wie sie ist. Denn nichts zeigt die Flexibilität von Sprache besser – endlich wird sie mal richtig genutzt, über ihre Grenzen gebracht, bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt und zu etwas Neuem zusammengewurstelt.

Und: Niemand wird gerne nachgeäfft, aber alle werden gerne ernst genommen. Das wäre vielleicht ein Ansatz, um «die Jungen» zu erreichen? Am besten fragt man sie einfach selber – wenn man sich traut, Kontakt aufzunehmen.


Seit 2025 analysiert Sarah Pally in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» Begriffe mit Branchenbezug und kommentiert sie mit persönlicher Note, aus einer linguistischen Perspektive – sowie auch mit präzisem Blick auf die Entwicklungen in der Branche. Pally ist Teilhaberin der Agentur Partner & Partner in Winterthur. Sie ist seit 15 Jahren mit den Themen Contentmarketing, Text/Konzept und Storytelling im Kommunikations- und Marketingbereich unterwegs.

Lidl Schweiz bündelt Schweizer Produkte unter neuer Eigenmarke

Lidl Schweiz verzichtet ab Mai 2025 auf verschiedene Schweizer Eigenmarken und lanciert «Qualité Suisse». Damit werden künftig bis zu 500 Produkte aus Schweizer Produktion einheitlich gekennzeichnet und vermarktet.

(Bild: Lidl Schweiz)

Lidl Schweiz unterstreicht sein Engagement für Schweizer Produkte mit «Qualité Suisse». Unter der neuen Eigenmarke werden Schweizer Produkte künftig gebündelt und erhalten einen einheitlichen Markenauftritt. Bislang waren Schweizer Artikel bei Lidl Schweiz unter verschiedenen Eigenmarken wie Milbona, Fromani, Maestade und Bonvalle und mit einem Schweizerkreuz am Regal gekennzeichnet.

Ab dem 8. Mai 2025 sind in den Filialen zunächst rund 200 Artikel mit dem Label erhältlich – 30 davon wurden neu eingeführt. Bis Ende Jahr soll das Sortiment gemäss Lidl auf 500 Produkte anwachsen. Die neue Marke steht für Herkunft aus der Schweiz und soll Kund:innen die Identifikation und den Zugang zu lokalen Produkten erleichtern.

Zum Start umfasst das Angebot unter anderem Früchte und Gemüse, Frischbrot, Frischfleisch, Käse, Charcuterie und Milchprodukte. Weitere Kategorien wie Tiefkühlprodukte, Getränke, Glace und Backwaren folgen im Verlauf des Jahres.

CEO Nicholas Pennanen bezeichnet die Einführung als «ein klares Bekenntnis zur Schweizer Produktion» und als bedeutende Investition in die heimische Landwirtschaft. Rund 300 Schweizer Lieferanten arbeiten aktuell mit Lidl Schweiz zusammen, mehr als 50 Prozent des Umsatzes entfallen bereits auf Produkte aus dem Inland. Mit der neuen Eigenmarke will das Unternehmen diesen Anteil weiter steigern.

Paola Biason verlässt SRF im Sommer

Die Redaktionsleiterin von «Gesichter & Geschichten» Paola Biason wird SRF im Sommer auf eigenen Wunsch verlassen. Sie will sich nach der letzten «G&G»-Sendung Ende Juni 2025 beruflich neu orientieren.

(Bild: SRF/Oscar Alessio)

Paola Biasons Entscheid, SRF zu verlassen und sich beruflich neu zu orientieren, folgt auf die angekündigte Einstellung von «G&G» nach der Sommerpause (Markt-kom.com berichtete).

«Ich hatte 20 unvergesslich schöne Jahre bei SRF. Mein Herz schlägt aber zu stark für den People-Journalismus, um ihn nur noch in abgespeckter Form ausleben zu können, deshalb verlasse ich das Unternehmen», erklärt Biason. «Ich werde mein engagiertes Team und die grosszügige Plattform, die das SRF der Schweizer Prominenz über 20 Jahre mit einer eigenen Sendung geboten hat, sehr vermissen.»

Biason ist seit ihrem Einstieg in den Journalismus Gesellschafts-Journalistin. Ihre SRF-Karriere begann sie im März 2005 als Inputerin mit der ersten Sendung des People-Magazins, das damals unter dem Namen «Glanz & Gloria» ausgestrahlt wurde. Fünf Jahre später wurde sie stellvertretende Redaktionsleiterin und übernahm im März 2015 die Redaktionsleitung. In dieser Funktion habe sie Angaben zufolge in den vergangenen zehn Jahren massgeblich zur Weiterentwicklung des Magazins beigetragen.

Vor ihrer Zeit bei SRF war die Anglistin und Romanistin mit Lizenziat der Universität Zürich mehrere Jahre als Unterhaltungschefin bei der Schweizer Illustrierten und beim SonntagsBlick tätig. Davor arbeitete sie für den Blick und die Züri Woche.

Biason wird die Redaktion noch bis zur letzten Sendung von «Gesichter & Geschichten» Ende Juni 2025 leiten. Bis dahin ist die Redaktion neben der täglichen «G&G»-Ausgabe auch noch in diversen Sondersendungen und Zusatzleistungen zum ESC eingebunden.

Jim & Jim: Hyperlokale Kampagne zur Expansion von Uber Eats

Mehr Städte, mehr Restaurants, mehr kulinarische Möglichkeiten. Damit die Bevölkerung davon erfährt, dass Uber Eats jetzt noch breiter verfügbar ist, wurde Jim & Jim mit einer Bewegtbild-, Plakat- und DOOH-Kampagne beauftragt, die schweizweit Appetit machen soll.

Die Massnahmen sollten verständlich machen, dass Uber Eats neu auch in der jeweiligen Umgebung der Kampagne verfügbar ist. Daher hat Jim & Jim eine hyperlokale Inszenierung entwickelt, die nicht nach internationaler Grosskampagne aussieht, sondern schweizerisch, nahbar und sympathisch wirken soll.

Das Herzstück der Kampagne ist ein Video, das die Vielfalt der Uber-Eats-Welt in der Schweiz feiert: Von der Langstrasse in Zürich bis zur verschneiten Piste in den Bergen. Im Zentrum steht dabei ein Uber-Eats-Driver namens Tony.

Parallel zur Videokampagne geht auch eine hyperlokale Plakat- und DOOH-Kampagne live – für über 20 Städte in der ganzen Schweiz. Jim & Jim konzipierte in Kooperation mit der Agentur Rod dafür lokalisierte Headlines, die eine Verbindung der Uber-Eats-Dienstleistung mit der jeweiligen Stadt herstellt.

Während zwei intensiven Drehtagen entstand eine emotionale Long-Version mit markantem Storytelling sowie snackable Kurzformate für Social Media. Letztere sind optimiert für eine tonlose Wiedergabe und die kurze Aufmerksamkeitsspannen digitaler Zielgruppen.

Angaben der Agentur zufolge drehte ein zehnköpfiges Produktionsteam an fünf Locations mit 15 Darsteller:innen und zwei Huskys für das gewisse Extra.


Verantwortlich bei Uber Eats Switzerland: Gal Rowienski (Head of Operations), Alex Biniashvili (Growth Manager). Verantwortlich bei Jim & Jim: Gesamtleitung: Robin Steiner, Projektleitung: Clarissa Crincoli, Idee und Konzeption: Clarissa Crincoli, Chiara Hess, Bianca Stofer, Fabio Emch, Barnabas Kelemen, Jonas Steinbacher und Robin Steiner, On-Set Production: Robin Steiner, Clarissa Crincoli, Director: Bianca Stofer, Assisting Director: Chiara Hess, DOP: Jonas Steinbacher, Gaffer: Sascha Baysyuk, AC: Marc Guerraz, Ton: Diego Reiwald, Social Media Content: Chiara Hess, Styling: Kim Joëlle Steiner, Hair & Make-Up: Giana Schüpbach, Graphic Design: Angela Ehrsam, Post-Production: Barnabas Kelemen, Color Grading: Barnabas Kelemen und Jonas Steinbacher, Set Design & Requisiten: Tabea Schlauri und Chiara Hess, Copywriting Videoscript: Florian Schneider, Copywriting OOH: Jessica Auer, Formataufbereitung: Erika Gritzfeld.

Swissper wird Leadagentur von Bonsana

Die Agentur Swissper übernimmt ab sofort die strategische und operative Leitung aller Marketing- und Kommunikationsaktivitäten des Schweizer Beauty-Vertriebsunternehmens Bonsana. Der Zuschlag erfolgte nach einem mehrstufigen Pitch Anfang 2025.

(Bild: zVg.)

Seit 1996 vertreibt Bonsana Marken in den Bereichen Pflege, Wohlbefinden und Lifestyle über Apotheken, Drogerien, Concept Stores sowie verschiedene Retailer. Der Familienbetrieb wird heute in zweiter Generation von Yves Cannazza inhabergeführt.

Swissper hat sich zum Ziel gesetzt, Bonsana auf allen relevanten Plattformen sichtbar zu machen und den Grosshändler als Love Brand im digitalen Zeitalter zu positionieren.

Die Agentur verantwortet künftig sämtliche Touchpoints der Bonsana-Marken – von Social Media, Influencer-Kampagnen und Content-Produktionen bis hin zu Media, Events, Live-Marketing und PR. Im Zentrum steht ein ganzheitlicher Omnichannel-Ansatz, der zielgruppenrelevante Erlebnisse schafft und Marken nachhaltig wachsen lässt. Dabei kommt auch die Kompetenz von den Partneragenturen der Thryve Group zum Einsatz.

«Der Pitch Anfang des Jahres war intensiv – umso mehr freuen wir uns über das Vertrauen und den Zuschlag», so Kevin Toma, Managing Director von Swissper. «Bonsana bringt nicht nur spannende Marken mit, sondern auch den Drive, diese mutig weiterzuentwickeln.»

Ziel: Marken auf den Radar bringen

Nach dem Kick-off mit der Sommer- und Winter-Influencer-Kampagne 2024 ging’s im ersten Quartal 2025 direkt mit Marketingplanungen, Jahresstrategien, TikTok-Channel-Setup, Content-Planung, Events und Samplings weiter. Die Umsetzungen laufen Angaben zufolge seit Mitte März. Zum Start der Partnerschaft stehen unter anderem Brands wie Carmex, Skinrepublic, Skincyclopedia, Hidehere und Mad Hippie im Fokus.

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