Polyconsult bleibt die Wahl von «Schweizer Fleisch»

Polyconsult hat sich im Pitch um die Basiskampagne für «Schweizer Fleisch» durchgesetzt. In der aktuellen Kampagne zeigt die langjährige Leadagentur, wie die Schweiz isst.

Fleisch gehört bei 96 Prozent der Schweizer Bevölkerung zum Speiseplan. Fast alle konsumieren Fleisch, die Gründe dafür sind jedoch sehr individuell und unterschiedlich motiviert. Manche legen Wert auf Nährstoffe, andere konsumieren bewusst selten, dafür um so gezielter – wieder andere geniessen Fleisch aus kulinarischer Überzeugung.

Diesen Insight greift die aktuelle Kampagne auf. Unter dem Motto «So isst die Schweiz» zeigt die Leadagentur Polyconsult, was in der Schweiz auf den Tisch kommt. Aus der Sicht von Konsument:innen wird in unterschiedliche Lebenssituationen eingetaucht – am Familientisch, in der lebhaften WG, zu Gast bei Sportlern, Geniessern und Grosseltern.

Der Claim «Meine Wahl» soll es schliesslich klar auf den Punkt bringen: So vielfältig der Fleischkonsum in der Schweiz ist, so eindeutig ist bei vielen Konsument:innen die klare Präferenz für Fleisch aus der Schweiz.

Die Kampagne ist seit Ende April im TV, auf Social Media, Online, DOOH und Print zu sehen.

 

Verantwortlich bei Proviande: Philippe Haeberli (Leiter Geschäftsbereich Kommunikation), Tonino Colangelo (Verantwortlicher Basiskommunikation). Verantwortlich bei Polyconsult: Mike Brodbeck (Gesamtverantwortung), Anna-Lea Lanz (Leitung Beratung), Silvio Truffer (Creative Direction), Raphael Gammenthaler (Text/Konzept), Alessandro Mattarelli (Art Direction), Patrick Aebi (Leitung Digital). Filmproduktion: Shining Film, Caroline Braun (Producer), Lukas Kärcher (Junior Producer), Mirjam Fröhlich und Lukas Fröhlich (Regie).

Ese Agency kreiert Imagekampagne «News, aber deep» für Watson

In der aktuellen Imagekampagne zeigt sich Watson als journalistische Stimme mit Tiefgang. Mit dem Claim «News, aber deep.» positioniert Ese Agency die Newsplattform in der Deutsch- und Westschweiz als Medium für News mit Haltung, Relevanz und Kontext.

In einer Medienwelt voller Schlagzeilen, Desinformation und KI-generierter Inhalte gewinnt Einordnung zunehmend an Bedeutung. Die aktuelle Kampagne unterstreicht die Rolle von Watson als Plattform, die nicht nur informiert, sondern auch erklärt und einordnet. Thematisch greift die Kampagne gesellschaftliche Herausforderungen wie Migration, digitale Gleichstellung, den Wandel im Journalismus und die Reizüberflutung in den sozialen Medien auf. «Mit dem Slogan ‹News, aber deep› zeigen wir, dass Watson Verantwortung übernimmt», erklärt Sabrina Mock-Marty, Leiterin Marketing bei Watson. «Die Kampagne positioniert das Newsportal als Medium für eine kritisch denkende, digital informierte Zielgruppe – verständlich, menschlich und pointiert.»

Die visuelle Umsetzung setzt auf die Taucherbrille als Symbol für Orientierung und Durchblick in einer komplexen Nachrichtenlage. Die 360-Grad-Kampagne wird breit über OOH-Massnahmen, TV-Spots, Social Media und Printwerbung verbreitet. Emanuel Ernst, Creative Director bei Ese Agency, beschreibt die Spots als «bold und detailverliebt» und verweist auf versteckte Easter Eggs in den Visuals.

Die Visuals der OOH-Massnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit Fotografin Ella Mettler in einem aufwendigen Unterwasser-Shooting. Die TV-Produktion wurde von Oha! Visuals umgesetzt, für die Mediaplanung zeichnet Webrepublic verantwortlich.


Verantwortlich bei Watson: Florian Wanner, Maurice Thiriet (Gesamtverantwortung), Sabrina Mock-Marty (Leitung Marketing), Susanne Roy (Projektleitung), Lars Müller (Digital Marketing). Verantwortlich bei Ese Agency: Elia Binelli (Gesamtverantwortung), Elia Binelli, Emanuel Ernst, Severin Gamper, Damian Steffen (Umsetzung), Elia Binelli, Emanuel Ernst, Severin Gamper, Damian Steffen, Anina Kemmerling, Florin Grunder, Eleonora Trifunović (Produktion). Fotografie Schau: Ella Mettler, Manuel Sieber, Jeremy Marugan. Filmproduktion: Oha! Visuals, Till Helldobler, Olga Hermann, Leeroy Klauhs. Media: Webrepublic, Silvan Meiler, David Zemlicka, Florian Geyer, Joaquim Barreiro.

Heads: So vielfältig ist die Zürcher Museumslandschaft

Unter dem Leitgedanken «Welten erkunden» lanciert Heads Corporate Branding im Jahr 2025 eine stufenweise angelegte Kampagne, welche die Vielfalt und Lebendigkeit der Zürcher Museumslandschaft erlebbar macht.

Im Zentrum der Kampagne steht die Einladung an die Bevölkerung, mit offenem Geist und neugieriger Haltung in unterschiedlichste Themenwelten einzutauchen – und dabei Bekanntes neu zu sehen oder völlig Unerwartetes zu entdecken.

Die Massnahmen entfalten sich in vier inhaltlich klar profilierten Wellen, die das ganze Jahr über unterschiedliche Perspektiven auf das Museumserlebnis eröffnen. Den Auftakt machen die «Welten der Visionen», die Denkräume öffnen, bestehende Sichtweisen herausfordern und neue Ideen anregen. Im weiteren Jahresverlauf folgen die «Welten der Traditionen», die kulturelle Ursprünge und Entwicklungen beleuchten, sowie die «Welten der Destinationen», die Horizonte erweitern und zu gedanklichen wie geografischen Reisen einladen. Abgeschlossen wird die Serie mit den «Welten der Explorationen», in denen Grenzen ausgelotet und Neuland betreten wird – ganz im Sinne der forschenden Neugier, die viele Museen auszeichnet.

Die Kampagne verbindet Plakatwerbung mit digitalen Formaten und rückt dabei das reiche Spektrum der Zürcher Museen ins Zentrum.


Verantwortlich bei Heads Corporate Branding: Ralph Hermann (Gesamtverantwortung), Simone Raubauch (Strategie und Konzept), Natascha Almeida (Beratung und Text), Marco Simonetti (Design), Roman von Arx (Grafik/Produktion). Verantwortlich beim Verein Zürcher Museen: Eva Keller (Präsidentin), Nicole Mayer (Geschäftsführerin).

Feinheit und Public Eye möchten die grösste Modesünde der Schweiz stoppen

In der Schweiz landen jedes Jahr tonnenweise Kleider im Abfall. Public Eye sagt Wegwerfmode den Kampf an und fordert den Bundesrat mit einem konkreten Lösungsvorschlag zum Handeln auf. Die zugehörige Kampagne stammt von Feinheit.

Die grösste Modesünde der Schweiz trägt niemand auf dem Körper. Es sind die rund 100’000 Tonnen Altkleider pro Jahr, die ausbeuterisch produziert, hastig konsumiert, als Abfall verbrannt oder exportiert werden. Auf diesen Missstand macht Public Eye ab sofort mit einer Kampagne aufmerksam. Das Keyvisual bringt die Abfallberge vors Bundeshaus, damit der Bundesrat das Problem nicht länger ignoriert, sondern gegen Fast Fashion aktiv wird.

Um das Keyvisual sowie weiteres Kampagnenmaterial auszuarbeiten, hat sich Public Eye Feinheit an Bord geholt. Die Agentur ist auf politisches Campaigning spezialisiert und stand der Organisation auch bei sämtlichen Textarbeiten sowie bei den Massnahmen zur Online- und Offline-Verbreitung der Kampagne beratend zur Seite.

Public Eye fordert Modefonds

Kernstück der Kampagne ist ein konkreter Lösungsvorschlag von Public Eye: Der Bundesrat soll den sogenannten Schweizer Modefonds einrichten. Für jedes neu verkaufte Kleidungsstück müsste die Modeindustrie jeweils etwas einzahlen. Je nachhaltiger das Produkt, umso geringer würde der Beitrag ausfallen, sodass Anreize für faire, umweltfreundliche und langlebige Mode entstünden. Zugleich würde der Fonds günstigere Reparaturen, mehr Secondhand-Angebote, hochwertiges Recycling und eine nachhaltigere Produktion fördern.

Die Forderung an den Bundesrat kann ab sofort mittels einer Petition auf Stop-fast-fashion.ch unterstützt werden. Public Eye macht unter anderem mit Werbung und Content auf Social Media sowie mit Aktionen von Regionalgruppen auf die Unterschriftensammlung aufmerksam.


Verantwortlich bei Public Eye: David Hachfeld, Rebekka Köppel, Kaya Pawlowska , Romeo Regenass, Géraldine Viret. Verantwortlich bei Feinheit: Moritz Friess (Projektleitung & Beratung), Alexandra Theiler (Art Direction), Stephanie Auderset, Carmen Schoder & Lucas Bally (Text), Emily Wren, Christian Perez & Lara Hubacher (Design), Catherine Pearson (Layout).

TV-Wartezimmer und Excom Media starten Partnerschaft in der Schweiz

TV-Wartezimmer und Excom Media gehen eine exklusive Kooperation ein, um die digitale Healthcare-Kommunikation in der deutschsprachigen Schweiz weiter auszubauen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Vermarktung der TV-Wartezimmer-Screens unter dem Namen PraxisTV lokal zu stärken und die DOOH-Plattform weiter zu etablieren.

(Symbolbild: zVg.)

Ab sofort übernimmt Excom Media die Vermarktung aller TV-Wartezimmer-Screens in der Schweiz, lokal unter dem Namen PraxisTV. Mit seinen fundierten Kenntnisse im DOOH-Bereich will das Unternehmen das Netzwerk in der Schweiz effektiv positionieren. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es TV-Wartezimmer, nicht nur von lokalem Know-how zu profitieren, sondern auch seine Position in der DACH-Region weiter auszubauen.

Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von über 30 Prozent jährlich seit 2020 setzt TV-Wartezimmer auf starke Partnerschaften, um national und länderübergreifend Kampagnen umzusetzen. Christian-Georg Siebke, Geschäftsführer von TV-Wartezimmer, betont: «Die Schweiz ist für uns ein sehr interessanter Markt, dem wir auch in Zukunft Aufmerksamkeit schenken werden.»

Für Excom Media eröffnet die Partnerschaft neue Chancen, das Portfolio zu erweitern und eine gezielte Patient:innenkommunikation über digitale Medienkanäle zu ermöglichen.

Art.I.schock stärkt Video-Kompetenz mit Marko Mijatović

Art.I.schock verstärkt sich in der Film- und Videoproduktion: Ab sofort stösst der Winterthurer Filmemacher Marko Mijatović in einem Teilzeitpensum zur Zürcher Agentur. Er arbeitet seit über zehn Jahren in der kommerziellen Video- und Filmproduktion, vorwiegend für Kulturbetriebe und Institutionen.

(Bild: zVg.)

Marko Mijatović studierte Dokumentarfilm im Bachelor und Spielfilm im Master an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Er produzierte zahlreiche eigene Kurzdokumentarfilme, die weltweit auf Filmfestivals und in Kunstinstitutionen gezeigt wurden. Sein Dokumentarfilm «Stadt der Elefanten» über die Schicksale, Realitäten und Träume von Menschen in einer kriegsversehrten bosnischen Kleinstadt wurde 2015 mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

Zudem arbeitete Mijatović als Dozent für Film, bevor er 2020 die Filmproduktion «grundstudio» in Winterthur mitbegründete. Deren erste Koproduktion «Those Next to Us» mit den erschütternden Erzählungen illegaler mexikanischer Einwander:innen in die USA hat sich durch die Kino- und Festival-Auswertung für die Oscars 2025 qualifiziert. Weiter arbeitet Mijatović als freier Regisseur und Autor für die Arte-Sendung «KurzSchluss» und war 2024 bei den Kurzfilmtagen Winterthur für die Filmlogistik verantwortlich. Derzeit arbeitet er unter anderem an einem Film über Sans-papiers.

Seine Tätigkeitsfelder erstrecken sich von Storytelling und Dramaturgie über Regie, Kamera und Fotografie bis hin zu Schnitt und Produktion. «Wir freuen uns, dass wir mit Marko unsere Kompetenzen im Video- und Filmbereich weiter ausbauen können», sagt Art.I.schock-Geschäftsführerin Helen Oertli.

Creasquare realisiert Videospot für die neue Migrol App

Die Berner Agentur Creasquare hat für Migrol einen Videospot zur neu lancierten Migrol App produziert. Der Spot setzt auf Mehrsprachigkeit und einen plattformübergreifenden Einsatz und soll die Rabatt-Vorteile der App auf unterhaltsame Weise kommunizieren.

«Unser Ziel war es, einen Spot zu entwickeln, der auf humorvolle Weise die Vorteile der Migrol App vermittelt – ganz ohne lange Erklärungen», erklärt Nicolas Jossi, Agenturleiter von Creasquare. «Wir sind überzeugt, dass dieser Spot durch seinen klaren und unterhaltsamen Ansatz die perfekte Balance zwischen Funktionalität und Unterhaltung findet.»

Neben dem Videospot hat Creasquare auch Image Ads sowie die Social-Media-Kampagne entwickelt und umgesetzt. Die Ausspielung erfolgt nebst Social Media auch auf Google sowie DOOH, um die Migrol App einer breiten Zielgruppe bekannt zu machen. Dafür wurden diverse Formatadaptionen vorgenommen.


Verantwortlich bei Migrol: Ioanna Gomes (Projektleitung & Digital Marketing Manager), Marvlyne Burla (Cast & Team Assist Marketing). Verantwortlich bei Creasquare: Nicolas Jossi (Creative Consultant & PL ), Andri Wyss (DoP & Post Production), Joel Lustenberger (Strategy & Digital Marketing). Weitere Partner: Samuel Lüscher (Gaffer), Philipp Keusen (Hair & Makeup), Bardo Eicher (Sounddesign), Elion Ahmeti (Cast).

Yellow sucht Freiwillige für Pro Senectute Kanton Zürich

Zusammen mit Yellow will die Pro Senectute Kanton Zürich mehr Freiwillige gewinnen. Mit dem kommunikativen Ansatz «Selbstbestimmung erhalten» erarbeitete die Basler Agentur eine crossmediale Kampagne, die zeigt, wie Unterstützung älteren Menschen im Alltag hilft, ihre Autonomie zu bewahren.

Pro Senectute Kanton Zürich bietet eine breite Palette an Dienstleistungen in den Bereichen Vorsorge, Begegnung, Administration und Betreuung an. Rund 300 Mitarbeitende und 2‘800 freiwillig Engagierte stellen dieses Angebot im Kanton Zürich sicher.

Die Schweizer Bevölkerung wird immer älter, und damit steigt auch der Bedarf an punktueller Unterstützung für Senior:innen. Die Stiftung reagiert auf diese Entwicklung mit einer gezielten Kampagne, die auf die vielfältigen Möglichkeiten des freiwilligen Engagements aufmerksam macht. Im Auftrag der Organisation arbeitete Yellow an einer Kampagne, die Personen von vierzig bis sechzig Jahren und darüber zu einem Engagement motivieren soll.

Auf der Grundlage von Studien sowie den Erfahrungen von Pro Senectute Kanton Zürich erkannte die Agentur, dass für die Zielgruppe Selbstbestimmung das oberste Ziel im eigenen Alter darstellt. Daraus entwickelte Yellow den Leitgedanken und rückte die vielseitigen Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement in den Vordergrund. Die Sujets zeigen Senior:innen, die konkrete Aufgaben formulieren, bei denen sie Unterstützung benötigen. Die charakterstarken Porträts vermitteln Respekt und Augenhöhe statt Hilfsbedürftigkeit. So sensibilisiert die Kampagne für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und belegt potenziellen Freiwilligen, wie unterschiedlich und zugleich wirkungsvoll das Engagement sein kann.

Die crossmediale Freiwilligenkampagne ist in lokalen Zeitungen und online über Geotargeting im Raum Zürich zu sehen.


Verantwortlich bei Pro Senectute Kanton Zürich: Monica Flückiger (Leitung Marketing und Kommunikation). Agentur: Yellow. Media: Sir Mary.

Kreisvier stärkt Social-Media-Präsenz für AGS Basel

Die Höhere Fachschule für Technik der AGS Basel lancierte gemeinsam mit Kreisvier eine neue, strategisch geplante Social-Media-Präsenz. Diese Massnahmen führten Angaben zufolge zu einer Verdoppelung der Teilnehmenden an der Informationsveranstaltung im Vergleich zum Vorjahr.

Die neu entwickelte Social-Media-Strategie wurde von Kreisvier exakt auf potenzielle Studierende der Höheren Fachschule für Technik zugeschnitten. Im Zentrum stand der Aufbau eines sympathischen und modernen Instagram-Auftritts, ergänzt durch eine reichweitenstarke Meta-Kampagne. Authentische Videointerviews mit aktuellen Studierenden vermittelten persönliche Einblicke in den Studienalltag und sollten somit Vertrauen schaffen bei der Zielgruppe.

Kreisvier zufolge hat sich die Zahl der Teilnehmenden am Informationsanlass im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung mehr als verdoppelt. Gleichzeitig verzeichnete die Kampagne hohe Interaktionsraten, zahlreiche vollständige Videowiedergaben und einen deutlich gesteigerten Website-Traffic. Eine Folgekampagne zur Ansprache künftiger Studierender ist bereits in Umsetzung.


Verantwortlich bei AGS Basel: Dario Ferraro (Abteilungsvorsteher MTA), Thomas Schuler (Leiter BMS und Koordination HF). Verantwortlich bei Kreisvier: Melsa Dogan, Ines Petrovic (Beratung), Rahel Witschi, Simon Näf (Kreation), Nissrin Asri, Kristina Rieder (Interactive Media Designer), Jonas Sispele (Copywriter), onlineKarma (Ad Operations).

Blue News: Marius Egger gleist neue Chefredaktion auf

Das Online-Newsportal Blue News startet im Mai mit einer neuen Organisation. Nach dem Weggang von Stefan Ryser bleibt übernimmt Marius Egger die Führung der neu aufgestellten Chefredaktion.

(Bild: zVg.)

Im Januar 2025 gab Stefan Ryser, Head of Content und Co-Chefredaktor, bekannt, Blue News per Ende April 2025 zu verlassen. Wie das Newsportal nun mitteilt, bleibt Marius Egger alleiniger Chefredaktor von Blue News. Egger stiess im April 2024 zu Blue News und stellte als Head of Distribution und Co-Chefredaktor die Kuratierung, die Geschwindigkeit und das Volumen sowie die Verbreitung der Inhalte auf allen relevanten Kanälen sicher. Ab sofort wird er zusätzlich auch alle Inhalte verantworten und mit einer neuen Chefredaktion das publizistische Profil weiter schärfen. Die Inhalte von Blue Sport im TV und auf Blue News verantwortet dabei weiter Andreas Böni als Chefredaktor Sport.

Zur neuen Blue-News-Chefredaktion zählen Sven Ziegler als Leiter Desk, Valérie Glutz als Leiterin SEO, Analytics & Verticals sowie Fabienne Kipfer, die für die 360-Grad-Verwertung im Newsroom verantwortlich zeichnet. Neu bei Blue News und weiteres Mitglied der Chefredaktion ist auch Felix Pàl als Leiter Reporter. Pàl hat jahrelange Erfahrung im Journalismus und war unter anderem bei 20 Minuten, der Ostschweiz am Sonntag sowie bei Watson tätig. Nach einem Abstecher zu Schweiz Tourismus ist er seit Mai Teil der Redaktion.

«Wir haben Blue News in den letzten Jahren erfolgreich weiterentwickelt – mit der neuen Chefredaktion wollen wir diesen Weg konsequent fortsetzen, unser journalistisches Profil weiter stärken und mit Innovationskraft und einer konsequenten 360-Grad-Distribution in die Zukunft gehen», sagt Claudia Lässer, CEO von Entertainment Programm AG.

Contcept Communication mit Influencer-Kampagne für Magic Pass

Um den Magic Pass und sein erweitertes Angebot in der Deutschschweiz bekannter zu machen, wurde die Zürcher Agentur Contcept Communication mit einer Influencer-Kampagne beauftragt.

Der Magic Pass ist ein Jahrespass für fast 100 Destinationen in der Schweiz, Frankreich und Italien. Er bietet Zugang zu mehr als 2’000 Pistenkilometern, 2 Gletschern, rund 20 Snowparks, zahlreichen Sonnenterrassen in den Bergen und zwei Drehrestaurants im Winter. Zusätzlich gibt es im Sommer unter anderem über 1’000 Kilometer Mountainbike-Strecke, Wanderwege, familienfreundliche Ausflugsziele und verschiedenste Panoramen zu entdecken.

Für den Sommer 2025 und die Wintersaison 2025/2026 werden 17 neue Gebiete angekündigt, in denen der Magic Pass genutzt werden kann – darunter Gstaad, Meiringen-Hasliberg und Melchsee-Frutt.

Eine halbe Million Menschen erreicht

In Zusammenarbeit mit sieben Content Creator – darunter Jesuissespagnol sowie Danaverdene und  Sascha.mth – wurden Angaben zufolge eine halbe Million Menschen erreicht. Durch die Aktivierung der Content Creator sei Awareness für den Magic Pass in der Deutschschweiz gestiegen: «Die hohe Engagement Rate zeigt, wie positiv der Content von der Community aufgenommen wurde», sagt Andrea Cavelti, Projektleiterin bei Contcept Communication. «Organischer Content funktioniert nur dann gut, wenn die Community sich angesprochen fühlt und positiv auf die Kampagne reagiert. Das haben wir geschafft, indem wir sport-affine Personen und Familien sowie Creator, die Ausflugstipps an ihre Follower weitergeben, für die Kampagne gebucht haben und mit diesen den Auftrag zielgruppengerecht umgesetzt haben.»

Zattoo übernimmt deutschen Plattformanbieter Green Streams

Der Zürcher TV-Streaming-Dienst Zattoo gibt die Übernahme von Green Streams bekannt. Durch die Integration der Plattform des deutschen Unternehmens will Zattoo sein B2B-Angebot ausbauen und neue Märkte erschliessen.

Die TX-Group-Tochter Zattoo übernimmt die Firma Green Streams mit Sitz in Riol im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz. Durch den Deal erweitert Zattoo sein B2B-Angebot. Ziel sei es, eine auf Betreiber zugeschnittene TV-Plattform in Europa aufzubauen, teilt Zattoo mit. Einen Kaufpreis nannte der TV-Streaming-Anbieter nicht.

Green Streams wurde 2021 gegründet. Das Unternehmen bietet eine modulare und cloud-native Media-Integration-Plattform für Telkos sowie Pay-TV-Provider an. Die Plattform ermögliche es, vorhandene Komponenten von Netzbetreibern sowie weitere Technologien nach dem Best-of-Breed-Ansatz einzubinden, heisst es in der Mitteilung.

Zattoo will die Plattform von Green Streams unter der eigenen Marke weiterentwickeln. Die beiden Green-Streams-Gründer Gernot Jaeger und Ivo Stock, die beide in der Vergangenheit bereits für Zattoo gearbeitet hatten, sollen die Integration künftig aus dem Zattoo-Team heraus unterstützen, wie es weiter heisst.

Zattoo-CEO Roger Elsener bezeichnet die Übernahme als «Meilenstein», der dem Unternehmen globale Wachstumschancen eröffnen soll. «Damit beschleunigen wir unsere technologische Entwicklung und bieten unseren Kunden Lösungen, die in ihrer Effizienz und Skalierbarkeit neue Massstäbe setzen.»

Auch für Green Streams sei der Deal ein bedeutender Schritt, ergänzt Mitgründer und CEO Gernot Jaeger: «Gemeinsam können wir die nächste Generation von TV- und Streaming-Plattformen gestalten und neue Massstäbe in der Branche setzen.» (Joël Orizet/NetzKI Bot/rja)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

get_footer();