Saatchi & Saatchi bringt den Regenwald auf den Immobilienmarkt

Mit einer Guerilla-Kampagne machen BOS Schweiz und Saatchi & Saatchi auf den dringenden Schutz des Borneo-Regenwaldes aufmerksam. Fiktive Immobilienanzeigen auf Plattformen weisen auf die Bedrohung des Lebensraums der Borneo-Orang-Utans hin.

(Bilder: zVg. BOS Schweiz)

Gerade noch demonstrierten Tausende Zürcher:innen gegen den Mangel an Wohnraum. Nun wird in gewissen Immobilieninseraten ein Hektar Regenwald für nur 40 Franken angeboten, was potenzielle Käufer:innen auf den ersten Blick in die Irre führt. Die eigentliche Botschaft: Mit einer Spende von 40 Franken kann ein Hektar Regenwald für ein Jahr geschützt werden, was direkte Auswirkungen auf den Erhalt des Lebensraums der bedrohten Orang-Utans hat. Die Guerilla-Aktion soll «charmant mit den Sehnsüchten des Marktes» spielen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Kampagne von Borneo Orangutan Survival Schweiz soll allerdings nicht nur Spenden generieren: «Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Situation der Orang-Utans und ihres Lebensraums zu stärken», erklärt BOS-Schweiz-Geschäftsleiterin Dr. Sophia Benz. Auch wird die Bedeutung der Regenwälder als CO2-Speicher unterstrichen.

Die Anzeigen verlinken auf eine Landingpage, auf der Interessierte mehr erfahren und direkt spenden können.


Verantwortlich bei BOS: Judith Maurer (Kommunikation), Dr. Sophia Benz (Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi Switzerland: Laura Jaggi (Art Direction), Christine Boje, Vincent Geller (Text), Sören Schröder (GF Kreation), Holger Schicke (GF Beratung).

Studie zeigt: Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen soziales Engagement

Eine Studie der Universität Zürich beleuchtet, wie Persönlichkeitsmerkmale wie Extraversion und Verträglichkeit mit ehrenamtlichem Engagement und Spendenbereitschaft zusammenhängen. Die Ergebnisse bieten neue Perspektiven für die Förderung von Freiwilligenarbeit und Spendenkultur.

Individuelle Unterschiede in der Persönlichkeit können erklären, warum manche Menschen sich mehr für das Gemeinwohl engagieren als andere – etwa beim Abfallsammeln in der Natur. (Bild: Istock.com/South_agency)

Forschende des Psychologischen Instituts der Universität Zürich haben in einer umfassenden Analyse von 29 internationalen Studien mit über 90’000 Teilnehmenden untersucht, wie die fünf grundlegenden Persönlichkeitsmerkmale – Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Emotionskontrolle – mit sozialem Engagement korrelieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass besonders Extraversion und Verträglichkeit mit einem höheren Engagement in der Freiwilligenarbeit und einer stärkeren Bereitschaft, Geld für wohltätige Zwecke zu spenden, verbunden sind. Menschen, die extravertiert sind, engagieren sich eher ehrenamtlich, während hilfsbereite und empathische Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit spenden.

Im Gegensatz dazu hatten andere Persönlichkeitsmerkmale wie Gewissenhaftigkeit oder Offenheit weniger Einfluss auf das soziale Engagement. Die Studie bietet somit wertvolle Erkenntnisse für Organisationen und Entscheidungsträger:innen, die gezielte Strategien zur Förderung von freiwilligem Engagement entwickeln möchten. «Unsere Ergebnisse bestätigen, dass individuelle Unterschiede in der Persönlichkeit eine Rolle dabei spielen, ob und in welchem Umfang sich Menschen sozial engagieren», erklärt Wiebke Bleidorn, Professorin für Psychologie an der Universität Zürich. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge könne dabei helfen, Menschen basierend auf ihren individuellen Stärken und Motivationen zu ermutigen, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, so die Erstautorin.


Die Studie von Bleidorn et al. ist im Journal of Personality and Social Psychology erschienen.

Sir Mary und Zürich Tourismus sorgen für unerwartete Business-Connections in Zürich

Zürich Tourismus präsentiert sich internationalen Event-Planer:innen als bester Ort für gute Connections: Die B2B-Bewegtbildkampagne von Sir Mary unterstreicht die Fähigkeit Zürichs, überraschende, verbindende Momente zu schaffen.

Die drei Spots nutzen Humor und kreative Wortschöpfungen, um aufzuzeigen, wie in Zürich ganz unerwartet neue Verbindungen entstehen. Sei es durch einen flüchtigen Blick oder ein gutes Gespräch, das Raum und Zeit vergessen lässt. Die Kampagne soll visualisieren, dass nur Zürich diese einzigartigen Rahmenbedingungen für spontane, oft unbemerkte Momente bieten kann, die Business Events zu etwas ganz Besonderem machen.

«Das vielfältige kulturelle Angebot, die kurzen Wege zwischen den Eventlocations und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Zurich Convention Bureau machen es Eventmanager:innen leicht, tiefgreifende Erlebnisse und verbindende Momente für ihre Teams zu schaffen», erklärt Vanessa Reis, Head of Convention Bureau von Zürich Tourismus. «Das wollen wir in unserer Kampagne mit einem Augenzwinkern vermitteln.»

Die Begegnungen werden in der Kampagne durch originelle Wortspiele und pointiertes Acting unterstrichen. Zürich ist damit nicht nur als Veranstaltungsort gefragt, sondern als eine Stadt, die ganz spontan bleibende Eindrücke und neue Verbindungen ermöglicht.

Die Kampagne soll Business Meeting- und Event-Planner:innen in Deutschland und dem Vereinigten Königreich auf digitalen Kanälen ansprechen. In mehreren Flights wird die Zielgruppe neben den Spots mit Single Image Ads getargeted, um vom ersten Kontakt bis zur Lead-Generierung alle Touchpoints der User Journey abzudecken.

 


Kundin: Zürich Tourismus. Verantwortlich bei Sir Mary: Adrian Merz (Executive Creative Director), Katrin Espelage (Creative Director), Jodok Meier (Copywriter), Leandro Disler (Art Director), Torben Cording (Senior Art Director), Paul Gutjahr (Art Director), Raphael Hirt (Storyteller), Florian Maissen (Design Intern), Jasmin Jost (Senior Account Manager), Sinah Bucheli (Junior Account Manager), Anna Jakrlin (Senior Digital Strategist), Florence Scherer (Senior Strategist), Andrea Küng (Media Consultant), Katharina Günther (Managing Director Planning & Consulting), Céline Zemp (Senior Digital Operations Specialist), Max Jäger (Senior Digital Operations Specialist), Daniel Zuberbühler (Managing Partner). Produktion: Farbfilm Studio (Produktion); Laurent Arber (Executive Producer), Alessandra Dolci (Producer), Anne Mancsou (Assistent Producer), Pascal Holzer (Post Producer), Rupert Höller (Director und Editor), Matthias Helldoppler (DoP), Xavi Santolaya (Grading), Joan Minder (Fotografie), Jingle Jungle (Sounddesign & Mix).

Konkurrenz für Google: ChatGPT berät beim Einkauf

KI-Riese OpenAI erweitert seinen Chatbot um eine weitere Funktion. ChatGPT soll Usern ab sofort relevante Produkte vorschlagen und – im Gegensatz zu Google – nicht auf Werbung verweisen.

(Symbolbild: Unsplash.com)

ChatGPT bekommt eine neue Funktion. Mit dem jüngsten Update soll der Chatbot Nutzenden als Shopping-Assistent zur Seite stehen, wie OpenAI mitteilt. Zu diesem Zweck durchsuche ChatGPT strukturierte Metadaten von Drittanbietern, wie etwa Preisangaben oder Produktbeschreibungen, und liefere Usern dadurch passende Artikel für ihre Anfragen.

Laut OpenAI spuckt der Chatbot je nach Anforderungen in einer Anfrage – zum Beispiel Präferenzen in Grösse oder Farbe – passende Produkte inklusive Bildern aus und generiert dazu Produktbeschreibungen oder Labels wie «budgetfreundlich». Beim Klicken auf die Produkte zeige ChatGPT mehrere Anbieter an – bisher noch ohne sie nach Kategorien wie Preis oder Shopping Policies zu sortieren.

Eine Sache unterscheidet den KI-Assistenten von der Suchmaschine Google dabei: «Die Produkte werden von ChatGPT unabhängig ausgewählt und sind keine Werbung», schreibt OpenAI in einem Blogpost. Wie The Verge berichtet, arbeitet das Unternehmen jedoch mit Partnern zusammen, um das Anzeigen aktueller Preise sicherzustellen. OpenAI macht jedoch keine Angaben dazu, um welche Partner es sich dabei handelt.

Das Roll-out der neuen Funktion startet am 29. Mai für ChatGPT Plus, Pro, Free und alle nicht-eingeloggten User, wie OpenAI auf der Kurznachrichtenplattform X mitteilt. (Dajana Dakic/jor)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Luzia Baldauf verstärkt Kommunikation der Ronald McDonald Kinderstiftung Schweiz

Per 1. August 2025 startet Luzia Baldauf als Fundraising- und Kommunikationsspezialistin für die Deutschschweiz bei der Ronald McDonald Kinderstiftung Schweiz. Sie bringt umfangreiche Erfahrung in Medienarbeit, Social Media, Publishing und Eventmanagement mit.

(Bild: zVg.

Luzia Baldauf bringt eine breite Expertise mit, die sie in verschiedenen Kommunikationsrollen bei Unternehmen wie Coca-Cola HBC Schweiz, Bristol Myers Squibb und UBS Switzerland erlangte. In ihrer derzeitigen Position als External Communications Manager bei Coca-Cola HBC Schweiz ist sie für die Unternehmenskommunikation, die Medienbetreuung und die Social-Media-Kanäle zuständig.

Zuvor war Baldauf als Communications Manager bei Bristol Myers Squibb tätig und sammelte ihre ersten Erfahrungen im Eventmanagement bei der UBS sowie der International Ice Hockey Federation (IIHF), wo sie bei internationalen Veranstaltungen, Kongressen und den Olympischen Winterspielen mitwirkte.

«Mit Luzia Baldaufs Unterstützung werden wir unser neuestes Elternhaus beim Zürcher Kispi, in dem Eltern von hospitalisierten Kindern ab Sommer 2026 wohnen können, noch bekannter machen», so Andrea Hemmi, Direktorin der Ronald McDonald Kinderstiftung.

Stefanundstefan-Podcast: Was die ZKB mit dem «Böögg» verbindet

Im Podcast «HWZ on Air: stefanundstefan» sprechen Stefan Vogler und Stefan Eggenberger mit Florence Schnydrig Moser, Leiterin Private Banking der Zürcher Kantonalbank ZKB, über erfolgreiche Marktpositionierung und die enge Verbindung der Kantonalbank mit Zürcher Traditionen – wie dem Sechseläuten.

Stefan Vogler, Florence Schnydrig Moser und Stefan Eggenberger mit dem Böögg, bevor es für ihn auf den Scheiterhaufen ging. (Bild: zVg.)

Im Gespräch wird auch das besondere Engagement der Bank rund um den Züri-Böögg thematisiert, der sich jedes Jahr in der Schalterhalle der ZKB für seinen grossen Auftritt am Sechseläuten «vorbereitet».

Auch erklärt Schnydrig Moser im Podcast, wie die ZKB die Essenz des Zürcher Lebensgefühls verkörpert. Ihre Rolle als Partnerin des Sechseläutens und die symbolische Nähe zum Züri-Böögg unterstreichen die Verbundenheit der Bank mit den regionalen Traditionen. Darüber teilt sie ihre Erwartungen an erfolgreiche Führung und zeigt auf, wie die Bank verschiedene Kund:innengruppen befähigt, ihre Finanzkompetenz selbstbewusst zu stärken.

Linard Barth wechselt zur HWZ

Per Anfang Mai 2025 übernimmt Dr. Linard Barth die Leitung des neu ausgerichteten Departements für Entrepreneurship, Innovation & Academy an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Mit seiner unternehmerischen Erfahrung und wissenschaftlichen Expertise soll er neue Impulse für die Weiterentwicklung dieses strategischen Bereichs setzen.

(Bild: zVg.)

Das Departement, das aus dem Bereich HWZ Academy hervorgegangen ist, wird nun um die Schwerpunkte Entrepreneurship und Innovation erweitert. Damit verfolgt die HWZ konsequent ihre Vision, die «unternehmerischste» Hochschule der Schweiz zu werden. Barth, der über umfassende Erfahrung in der Unternehmensführung und Produktmanagement verfügt, wird künftig die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Studiengänge in diesem Bereich verantworten.

Dr. Linard Barth hat einen M.A. HSG in Unternehmensführung und einen PhD in Business Economics und Management. Noch vor dem Beginn seines BWL-Studiums an der HSG hat er seine erste GmbH mit zwei Schulfreunden gegründet. Nach dem Studium sammelte er Erfahrung in der Industrie, unter anderem als Head of Business & Sales Development bei DMG MORI. 2017 wechselte er an die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW, wo er am Kompetenzzentrum für Produktmanagement Verantwortung in mehreren Bereichen des Instituts für Marketing Management übernahm. Dort unterstützte er zahlreiche Start-ups und KMUs bei innovativen Projekten, war in Aus- und Weiterbildung tätig, unter anderem als Studiengangsleiter des CAS Pricing & Sales, und promovierte zum Thema «Wertgenerierung mit Digitalen Zwillingen». Ende 2024 hat er gemeinsam mit ehemaligen Studierenden sein jüngstes Unternehmen gegründet.

Trendsetter oder übersättigter Hype? Influencer Fatigue fordert das Marketing

Laut einer aktuellen Marketagent-Studie in Kooperation mit der Österreichischen Marketinggesellschaft und dem PRVA mit 600 Kommunikationsprofis aus der Schweiz und Österreich ist Influencer-Marketing die unattraktivste digitale Werbeform – gleichzeitig glauben viele an eine wachsende Bedeutung.

(Grafiken: Marketagent Schweiz/ÖMG/PRVA)

Das Influencer-Marketing steht an einem Wendepunkt: Während jüngere Bracheninsider:innen und grosse Unternehmen weiterhin Potenzial sehen, ist die allgemeine Attraktivität der Werbeform rückläufig. Das zeigt eine aktuelle Studie von Marketagent in Kooperation mit der Österreichischen Marketing-Gesellschaft (ÖMG) und dem Public Relations Verband Austria (PRVA), bei der 600 Marketing- und Kommunikationsexpert:innen aus der Schweiz und Österreich befragt wurden.

Haben wir genug von Content Creators?

Im Attraktivitätsranking der digitalen Werbeformen landet Influencer Marketing auf dem letzten Platz – in der Schweiz finden es nur 37% der Werbeprofis attraktiv, in Österreich 41%. Besonders kritisch zeigen sich die älteren Kommunikationsprofis: Nur 26% der Expert:innen im Alter von 50+ Jahren empfinden diese Werbeform noch als attraktiv (Unter 30-Jährige: 70%). Auch ist Influencer-Marketing nur für 2 von 10 Schweizer Befragten positiv belegt.

Dennoch: Rund 4 von 10 (39%) heimischen Branchen-Insider:innen erwarten eine zunehmende Bedeutung von Influencer-Marketing in den nächsten Jahren – paradoxerweise gerade in einem Umfeld, das zunehmend Anzeichen von «Influencer Fatigue» zeigt.

«Kaum ein Thema wird aktuell so kontroversiell diskutiert wie Influencer Marketing», erläutert Thomas Schwabl, Gründer von Marketagent Schweiz. «Während grosse Konzerne wie Unilever den Einsatz massiv erhöhen möchten, hört man immer öfter von Influencer Fatigue und rückläufiger Bedeutung. Und ebenso dualistisch zeigen sich auch unser Studienergebnisse: Während Influencer Marketing unter allen digitalen Werbeformaten am wenigsten attraktiv bewertet wird, unterstellen mehr als die Hälfte der befragten Kommunikationsexperten künftig einen höheren Stellenwert.»

Content Creator im Wandel: Haltung statt Hochglanz

Als grösste Herausforderungen in Zusammenhang mit Influencer-Marketing gelten die Übersättigung der Konsument:innen (49%), der Verlust an Authentizität (48%) und die Problematik rund um Fake-Follower und Bots (48%). Rund zwei Drittel der Befragten nehmen erste Ermüdungserscheinungen wahr, 24% sprechen bereits von einer stark ausgeprägten Fatigue. Bei der Auswahl der Content Creators soll daher vor allem Authentizität (87%), Content-Qualität (86%) und thematische Relevanz (82%) im Vordergrund stehen. Die Reichweite erachten die Marketingprofis als nachrangig. Im Gegenteil: Besonders Micro-Influencer:innen (10’000–100’000 Follower) gelten laut 32% der Befragten als effektivste Option.

«In einer zunehmend übersättigten digitalen Welt entscheidet nicht die Grösse der Reichweite über den Erfolg, sondern die Glaubwürdigkeit der Botschaft», so Roland Zeindler, Geschäftsführer von Marketagent Schweiz. «Authentische, relevante Inhalte sind heute wichtiger denn je – und gerade Micro-Influencer:innen trauen die Marketing- und Kommunikationsprofis hier das grösste Potenzial zu.»

Trotz Kritik schätzen viele Brancheninsider:innen die Vorteile des Influencer Marketings: Zielgruppenspezifische Ansprache (39%), Reichweite (38%) und Trendsetzung (31%) werden als zentrale Stärken genannt. Am geeignetsten erscheint der Einsatz von Influencer:innen für die Ansprache neuer Zielgruppen (42%), die Steigerung der Bekanntheit (40%) und die Förderung von Impulskäufen (39%).

Siegfried & Roi feiert 150 Jahre Stadt Zug

2024 feierte die Stadt Zug das 150-Jahr-Jubiläum als Einwohnergemeinde mit der gesamten Bevölkerung. Siegfried & Roi lieferte dazu eine aktivierende Awareness-Kampagne.

Die Agentur sollte dieses Angaben zufolge «historische, aber vielleicht doch etwas trockene Ereignis» mit einer Kampagne und thematisch passenden Aktivitäten in den Köpfen der Bevölkerung verankern.

Inspiration fand Siegfried & Roi in der 1874 in Kraft getretenen Kantonsverfassung: Paragrafen wurden zeitgemäss übersetzet und zielgerichtet mit Veranstaltungen, digitalen Highlights und Angeboten vom Stadtarchiv Zug verknüpft. So machten insgesamt zwölf Motive monatlich über diverse analoge sowie digitale Kanäle tausende Menschen auf die Jubiläumsaktionen aufmerksam.

Insbesondere die moderne und provokative Interpretation von Paragraf 11, der die Einsichtnahme in die Staatsrechnung für die Öffentlichkeit gewährleistet, sorgte der Agentur zufolge für mediale Aufmerksamkeit: «Wir haben Geld und zeigen es auch gerne.» 20 Minuten und weitere Medienhäuser «belohnten» den Mut mit Earned Media in Form von Artikeln und Gratis-Airtime im TV.


Verantwortlich bei Stadt Zug und Stadtarchiv Zug: Dieter Müller (Leiter Kommunikation), Thomas Glauser (Stadtarchivar), Frederik Furrer (Stv. Stadtarchivar). Verantwortlich bei Siegfried & Roi: Milan Pavic (Creative Direction), Moritz Solleder (Strategie, Beratung), Nastasia Pavic (Art Direction), Florian Krauth (Grafik, Animation).

Republica erweckt Wetter-Icons zum Leben

Die Wetter-App «Wetter-Alarm» lanciert zum 20-Jahr-Jubiläum eine Kampagne, die zeigt, was sie kann. Für die Umsetzung zeichnet Republica verantwortlich.

Zum 20-jährigen Bestehen des Unwetterwarndienstes hat die Berner Aagentur Republica eine mehrstufige Kampagne kreiert, die auch jüngere Zielgruppen ansprechen soll. Im Zentrum stehen Alltagssituationen, in denen das Wetter eine besondere Rolle spielt – etwa beim Wandern, Gärtnern oder beim Feiern unter freiem Himmel. Typische Elemente aus diesen Situationen wurden als detailreiche 3D-Visuals in Form der Wetter-Icons in Szene gesetzt.

«Wetter-Icons machen vor allem eines, sie informieren», erläutert Creative Director Florian Birkner. «Mit den modifizierten Icons verbinden wir die sachliche Botschaft mit einem Erlebnis und machen sie so für unsere Zielgruppe relevanter.»

Die Kampagne wird mehrstufig als DOOH und auf Social-Media-Kanälen ausgespielt. Dort werden in kurzen aufmerksamkeitsstarken Clips die einzelnen Features der App hervorgehoben. Es wird deutlich, wie nützlich Wetter-Alarm im Alltag ist – mit präzisen Warnungen, standortgenauen und weltweiten Prognosen oder 500 Live-Cams in der Schweiz. Für die Marke ist es in den 20 Jahren Bestehen die erste Kampagne.


Verantwortlich bei Wetter-Alarm: Florian Walther, Geschäftsleiter Wetter-Alarm; Nadia Krattiger, Marketing Managerin Wetter-Alarm; Saskia Aebi, Digital Content Specialist. Verantwortlich bei Republica: Creative Direction: Florian Birkner; Art Direction: Nora Wieszinski; Copy: Severin Miszkiewicz; Production Art: Nuran Reber; Motion Design: Nina Hofmann; Account Director: Michael Dängeli; Produktion: Marty-Trezzini.

Johnny Grubenmann verstärkt Creative-Leadership-Team von Family

Johnny Grubenmann stösst als Creative Director zur Family Agency in Uster. Der erfahrene Kreative kommt von Publicis Zürich und der von ihm mitgegründeten Agentur TheGuys.

(Bild: zVg.)

Die 2020 gegründete Family Agency in Uster verstärkt ihr Leadership-Team und holt Johnny Grubenmann als neuen Creative Director an Bord. Zuletzt war er bei Publicis Zürich und der von ihm mitgegründeten Agentur TheGuys tätig, wo er massgeblich zum kreativen Output beigetragen hat.

Gemeinsam mit seinen Co-CDs Flo Weitzel und Jan Walser soll er den eingeschlagenen Wachstumskurs der Family Agency weiter vorantreiben, wie es in einer Mitteilung heisst: «Ich freue mich wahnsinnig, mit Flo, Jan und dem ganzen Team die Zukunft von Family mitzugestalten. Uster ist bereits jetzt ein kreativer Hotspot – und ich plane, noch ein paar Grad aufzudrehen», so Grubenmann.

Zu den bisherigen Stationen von Grubenmann gehören Agenturen im In- und Ausland wie Jung von Matt Limmat, TBWA\Zürich, TBWA\Raad in Dubai, Sir Mary und Vice Media Group. In diesen Jahren arbeitete er für Kunden wie Samsung, McDonald’s, UBS Global, Nissan Middle East, Rhätische Bahn, SRF und Coop – und wurde für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.

«Wir glauben an starke Ideen, ehrliche Zusammenarbeit und ein Miteinander auf Augenhöhe – und Johnny passt da perfekt zu der Family», so Family-CEO Claudio Catrambone zur neuen Personalie.

SRF-Geschichtspodcast startet unter neuem Namen

Der SRF-Podcast «Zeitblende» wird umbenannt und wird mit dem Namen «Geschichte» an die Marke SRF Wissen angebunden. Der Fokus auf die Schweizer Geschichte bleibt bestehen, doch künftig werden Themen in mehrteiligen Schwerpunkten vertieft behandelt.

(Bild: SRF)

Ab Dienstag wird der überarbeitete Podcast unter dem Namen «SRF Geschichte» als Teil der Dachmarke SRF Wissen erscheinen. Inhaltlich wird der Fokus weiterhin auf der Schweizer Geschichte liegen, jedoch mit einer neuen Struktur, die Themen in mehrere Teile gliedert, um deren historische Relevanz für die Gegenwart zu verdeutlichen.

Zum Start widmet sich der Podcast der Geschichte des «Eurovision Song Contest» (ESC), von den Anfängen in Lugano bis hin zur politischen Dimension des Wettbewerbs und seiner Bedeutung für die LGBTQ+-Community. Künftige Themen umfassen unter anderem die Geschichte des Frauenfussballs in der Schweiz, die Rolle der Schweiz im Kalten Krieg und kulturelle Phänomene wie die Fasnacht.

Der Relaunch bringt zudem eine veränderte Publikationsstruktur mit sich: Zu Beginn erscheinen drei Folgen im Wochenrhythmus, danach wird der Podcast alle zwei Wochen m Dienstagvormittag veröffentlicht.

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