KI-Suche in Safari: Apple will Google wohl durch KI ersetzen
Apple sieht KI womöglich als Ersatz für die Google-Suche im Safari-Browser. Der iPhone-Hersteller soll diesbezüglich bereits mit unterschiedlichen KI-Herstellern in Kontakt stehen.
Netzwoche
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9. Mai 2025
(Symbolbild: Unsplash.com)
Apple prüft derzeit die Einführung einer KI-Suche im Safari-Browser. Dies sagte Eddy Cue, Senior Vice President of Services bei Apple, im Rahmen eines laufenden Gerichtsprozesses, wie Bloomberg berichtet. Im Kartellverfahren des US-Justizministeriums gegen die Google-Holding Alphabet geht es um die Frage, ob Google eine Monopolstellung im Bereich der Web-Suche hat.
Seit April seien die Suchanfragen auf Safari erstmals rückläufig, sagte der Apple-Manager. Er begründete dies damit, dass die User mehr und mehr KI-Anwendungen statt Suchmaschinen nutzen würden. Dementsprechend gehe er davon aus, dass die Services von OpenAI, Perplexity, Anthropic und Co. die klassische Websuche von Google früher oder später ersetzen. Deswegen wolle Apple die einschlägigen KI-Dienste demnächst als Suchoptionen in Safari hinzuzufügen, sagte Cue. Der Hersteller habe zu diesem Zweck bereits Gespräche mit Perplexity geführt.
Die Aussagen des Apple-Managers brachten die Google-Aktie ins Taumeln. Das Papier sackte in wenigen Stunden um rund 7,5 Prozent ab. (Filip Sinjakovic/jor)
DDV, DMVÖ und SDV definieren «Dialogmarketing» neu
Die Dialogmarketing-Verbände aus Deutschland (DDV), Österreich (DMVÖ) und der Schweiz (SDV) haben sich auf eine gemeinsame, zukunftsorientierte Definition des Dialogmarketings verständigt. Sie soll der zunehmenden Relevanz datenbasierter, vernetzter und aktivierender Kundenkommunikation Rechnung tragen.
Redaktion
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9. Mai 2025
(Symbolbild: Unsplash.com)
Die drei Dialogmarketing-Verbände des DACH-Raums haben folgende neue Definition festgelegt: «Dialogmarketing steht für die individuelle, orchestrierte, wertstiftende und handlungsauslösende Kommunikation über verschiedene On- und Offline-Kanäle entlang der Customer Journey.» Die vollständige Definition wird Interessierten in einem PDF zur Verfügung gestellt.
Damit werde Dialogmarketing als strategischer Ansatz positioniert, der technologische Möglichkeiten, wirtschaftliche Ziele und echte Kundenbeziehungen miteinander vereint, teilen die drei Verbände in einer gemeinsamen Mitteilung mit. «Wir schaffen damit ein klares Profil für eine Disziplin, die längst über den klassischen Werbebrief hinausgeht. Dialogmarketing ist heute datenbasiert, skalierbar – und wirtschaftlich hoch relevant», betont Martin Nitsche, Präsident des DDV.
Die vier Kernprinzipien – Individualisierung, Orchestrierung, Wertstiftung und Handlungsorientierung – markieren einen Perspektivwechsel. «Diese Definition ist ein Umdenken. Sie bringt auf den Punkt, worum es im Dialogmarketing heute geht: nicht um Lautstärke, sondern um Relevanz, Haltung und Wirkung», erklärt Alexandra Vetrovsky-Brychta, Präsidentin des DMVÖ.
Auch der Schweizer Verband unterstreicht den internationalen Anspruch der neuen Linie: «Uns war wichtig, eine Definition zu schaffen, die nicht nur theoretisch fundiert ist, sondern sich auch unmittelbar in der Praxis anwenden lässt – über Grenzen und Kanäle hinweg», erklärt SDV-Präsident Christian Huldi.
Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer, Professor für Marketing a. D. in Berlin. Er sieht darin einen Meilenstein: «Die neue Definition verbindet aktuelle technologische Entwicklungen – von Künstlicher Intelligenz über Automation bis hin zu datengetriebener Personalisierung – mit einer klaren Ausrichtung auf Wirkung und Kundennutzen. Sie ist strategisch tragfähig und zugleich operativ anschlussfähig.»
June und Karpi landen viralen Coup für Fotomuseum Winterthur
Zur Wiedereröffnung des Fotomuseums Winterthur haben June Corporate Communications und mit KI-Künstler Patrick «Karpi»Karpiczenko ein satirisches Video umgesetzt, das die Schweiz als Fake darstellt. Die Aktion erzielte rein organisch über 6 Millionen Views. Auch zahlreiche Medien berichteten darüber.
Redaktion
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9. Mai 2025
Mit der provokanten Behauptung «Switzerland is fake» ging am Sonntag ein Video des Künstlers und KI-Experten «Karpi» viral. Zwei Tage später folgt die Auflösung: Die Aktion ist Teil der Kommunikation zur Wiedereröffnung des Fotomuseums Winterthur – konzipiert und umgesetzt von der Zürcher Agentur June Corporate Communications.
6 Millionen organische Aufrufe
Ziel der Aktion war es, Aufmerksamkeit in sozialen und klassischen Medien für die Wiedereröffnung des Fotomuseums nach rund zwei Jahren Umbauzeit zu schaffen. Und das gelang: Innerhalb von nur 48 Stunden erreichte das Video – rein organisch – über 3,9 Millionen Views. Inzwischen sind es bereits über 6 Millionen Aufrufe.
Patrick Karpiczenko, der das Video geschrieben und produziert hat, ist vom positiven Feedback überwältigt: «Besonders lustig finde ich die zahlreichen Schweizer:innen, die in den Kommentaren ihre eigene Existenz abstreiten. Es freut mich, dass viele Menschen, die sonst mit KI-generierter Kunst nichts anfangen können, hier den Sinn und Zweck sehen.» Das Video wurde auch vielerorts in den Medien aufgegriffen – etwa beim Blick, dem Tagesanzeiger und bei 24 heures.
Eine Einladung, Bilder kritisch zu denken
«Switzerland is fake» dient als thematisches Sprungbrett zur Eröffnungsausstellung «The Lure of the Image – Wie Bilder im Netz verlocken». Mit der Aktion wird nicht nur auf die Wiedereröffnung des Fotomuseum Winterthur am 17. Mai 2025 aufmerksam gemacht – sie versteht sich auch als Appell, Bilder im Netz kritisch zu betrachten. «Das Fotomuseum Winterthur ist ein Ort, an dem wir lustvoll und kritisch darüber nachdenken, wie Bilder unsere Vorstellung der Wirklichkeit prägen», erklärt Direktorin Nadine Wietlisbach.
June Corporate Communications verantwortete die kreative Konzeption, die strategische Planung und die Umsetzung der Aktion. Dabei spielte die Zürcher Agentur bewusst mit den Mitteln und Mechanismen moderner Desinformation. Das Ziel war, soziale und mediale Resonanzen zu schaffen, um auf die Wiedereröffnung des Fotomuseums Winterthur hinzuweisen. Und auf die Möglichkeiten, welche das Fotomuseum Winterthur dem Publikum bietet, um sich aktiv mit den Geschichten auseinanderzusetzen, die uns Bilder heute erzählen.
«Mit humoristisch-satirischen Mitteln die Kommunikationsrealität zu karikieren, die uns auf sozialen Medien täglich begegnet, war herausfordernd und lehrreich zugleich. Die herzhaften Diskussionen mit dem Fotomuseum Winterthur und mit Karpi über die Chancen und Grenzen bildlicher Kommunikation haben uns als Agentur wahnsinnig inspiriert», sagt Marco Meroni, Co-Managing Director bei June Corporate Communications.
Extrême zeigt neue Glacé-Sorten in einem Pop-Up-Store
Am Freitag und Samstag lädt Extrême in Zürich in einen temporären Pop-Up-Store und setzt damit auf ein immersives Markenerlebnis im Retro-Gaming-Stil. Vor Ort werden den Interessierten zwei neue Sorten zur Verkostung angeboten.
Redaktion
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9. Mai 2025
(Bilder: zVg.)
Im Pop-Up-Store an der St. Peterhofstatt 10 in Zürich werden die beiden neuen Sorten «Extrême Raspberry & Brownie» und «Extrême Blueberry & Cream» präsentiert. Neben der Verkostungsmöglichkeit gibt es im farbenfrohen Setting des Stores auch Game-Stations, einen Dance-Floor sowie eine nostalgische Photo-Booth.
Ziel der Aktion ist es, die Marke ausserhalb des üblichen Verkaufsumfelds erlebbar zu machen und vor allem ein jüngeres, urbanes Publikum anzusprechen. Der Zugang ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.
Karaoke im Uber mit Luca Hänni
Der ESC steht kurz bevor. Zu diesem Anlass hat Uber das Angebot «Uber Karaoke» lanciert. Vom 15. bis 17. Mai können Nutzer:innen in Zürich, Basel und Lausanne eine kostenlose Fahrt in einem Van buchen, der speziell für diesen Anlass gestaltet und mit einer Karaoke-Maschine ausgestattet ist. Mit etwas Glück fährt auch Musiker Luca Hänni mit.
Redaktion
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9. Mai 2025
(Bilder: zVg.)
Während einer Woche steht in der Schweiz und Europa die Musik im Mittelpunkt. Um dies zu feiern, ist Uber Karaoke vom 15. bis 17. Mai in Zürich, Basel und Lausanne unterwegs und will seinen Passagier:innen ein kostenloses, musikalisches Highlight bieten. In jeder Stadt steht ein komplett ausgestatteter Van bereit, der Platz für bis zu vier Personen bietet.
Special Guest: Luca Hänni
Für ein spezielles Highlight hat sich Uber mit dem Schweizer Musiker Luca Hänni zusammengetan. Der Sänger, der 2019 den vierten Platz am Eurovision Song Contest belegte, wird am 16. Mai in Basel persönlich mit dabei sein. Einige Nutzer:innen haben dann die Chance, eine Fahrt mit ihm zu teilen –inklusive Gesangseinlagen.
«Die Idee von Uber hat mir von Anfang an gefallen. Sie ist lustig, sorgt für gute Stimmung und gibt mir die Gelegenheit, nahe bei meinen Fans zu sein. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen», so Luca Hänni.
Young Lions Competition: Diese Schweizer Nachwuchstalente fahren nach Cannes
Vom 16. bis 20. Juni findet das Cannes Lions Festival of Creativity live an der Croisette statt. Vier talentierte Nachwuchsteams vertreten die Schweiz bei der Young Lions Competition. Zudem wurden zwei Schweizer Branchenprofis in die internationale Fachjury berufen.
Redaktion
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8. Mai 2025
(Bild: zVg.)
Der Schweizer Festivalrepräsentant Weischer.Cinema Schweiz spannt auch 2025 mit dem ADC zusammen. Die Partnerschaft hat sich als nachhaltige Lösung zur gezielten Förderung des kreativen Nachwuchses etabliert. Gemeinsam ermöglichen sie talentierten Jungkreativen aus der Schweiz den Zugang zur bedeutendsten Kreativbühne der Welt in Cannes. Die Teams in den Kategorien Film, Print und Digital qualifizierten sich über die ADC Young Creatives Awards, während das Media-Team durch ein separates Auswahlverfahren von Weischer.Cinema bestimmt wurde.
Die Schweizer Young Lions 2025
Kategorie Digital: Josephine Jeanguenin und Patricia Schneider von Thjnk
Kategorie Film: Francesca Kleinstück und Emil Maeder von Marty—Trezzini
Kategorie Media: Delia Montagnolo und Sara Schild von Dentsu
Kategorie Print: Alex Gubler von Ogilvy und Jenna Davis von Ingo
Traditioneller Roundtable
Im Vorfeld der Reise nach Cannes kamen die Young Lions in den Räumlichkeiten von Weischer.Cinema Schweiz zum traditionellen Roundtable zusammen. Das Treffen diente als inhaltliches Warm-up und bot Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Die Stimmung unter den Teilnehmenden war konzentriert und zugleich von spürbarer Vorfreude geprägt – alle sind hochmotiviert, an die gewonnen Löwen und Shortlist-Platzierungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen.
«Nehmt alles auf, lasst euch inspirieren», motiviert Christof Kaufmann, CEO von Weischer.Cinema Schweiz, die jungen Talente. «Unser Appell an euch: Mit Freude und Offenheit an die Aufgabe herangehen – dann entstehen die besten Ideen. Denkt mutig, seid noch kreativer als sonst. Ihr seid die Zukunft unserer Branche – und unsere Stars von morgen.»
Die Young Lions Competition findet auch dieses Jahr parallel zum Festivalgeschehen statt. Vom 16. bis 20. Juni treten die Schweizer Teams live an der Croisette gegen die besten Nachwuchskreativen der Welt an.
Zwei Schweizer Juror:innen in Cannes
Die Cannes-Lions-Jury setzt sich aus der Shortlist Jury und der Awarding Jury zusammen und bewertet die besten internationalen Kreativarbeiten in unterschiedlichen Phasen. Die Besetzung erfolgt durch die Festivalleitung auf Basis von Vorschlägen der Länderrepräsentanzen sowie der kreativen Erfolgsbilanz des jeweiligen Landes im Vorjahr.
In diesem Jahr wurden zwei Schweizer Vertreter:innen in die renommierte Jury berufen. Jayesh Nair von Bayer Consumer Health nimmt Einsitz in der Awarding Jury der Kategorie «Health & Wellness», und Lara Jelinski von Dentsu sitzt in der Shortlist Jury der Kategorie «Media».
Traditioneller Swiss BBQ am «O’Key Beach»
Auch in diesem Jahr lädt Weischer.Cinema Schweiz zur Festivalhalbzeit zum traditionellen Swiss BBQ ein. Die Veranstaltung findet in der Cannes-Woche am Mittwochmittag am O’Key Beach in Cannes statt und lädt die Schweizer Delegation zum Networking ein.
Die Jury des LSA Junior Agency Award 2025 steht fest
Die Jury für den diesjährigen Junior Agency Award von Leading Swiss Agencies steht fest. Am 11. Juni 2025 treten drei Schweizer Fachhochschulen gegeneinander an und präsentieren ihre Kampagnenidee für 20 Minuten.
Redaktion
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8. Mai 2025
Die vierte Ausgabe des Junior Agency Awards ist im Frühjahr gestartet. Für den diesjährigen hochschulübergreifenden Wettbewerb entwickeln die Studierenden in Teams ein Marketing-Kommunikationskampagne für 20 Minuten. Ziel ist es, junge Menschen für die regelmässige Nutzung der 20 Minuten App zu begeistern.
Fachkundige Unterstützung erhalten die Studierenden dabei von Coaches aus den LSA-Agenturen. Nach einer hochschulinternen Vorausscheidung im Mai treten die Gewinnerteams am 11. Juni 2025 im Mascotte in Zürich mit ihren Entwürfen vor der nun bekannten Fachjury gegeneinander an. Moderiert wird der Abend von Danijel Sljivo.
Die diesjährige Jury setzt sich zusammen aus Victoria Rispy, Head of Marketing bei 20 Minuten, Beat Krapf, Head of Strategic Projects & New Business bei 20 Minuten, Petra Dreyfus, CEO Wirz, Matthias Kiess, CEO TBWA\Switzerland, Silvan Metzger, CEO MRBP, Oliver Schönfeld, CEO TWMedia, und Philipp Skrabal, CCO und Partner bei Team Farner und «Werber des Jahres» 2025.
Valencia und Coop starten mit neuer Promotion in die warme Jahreszeit
Die Sammelpromotion von Coop für den kommenden Sommer setzt sowohl auf Action als auch auf Gemütlichkeit. Die Kampagne dazu verantwortete – wie schon in früheren Familien-Sammelaktivitäten – Valencia Kommunikation.
Redaktion
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8. Mai 2025
Die Sammelartikel für die diesjährige Sommerpromotion von Coop umfassen ein Badminton-Set und einen Fussball für actionreiche Nachmittage sowie auch eine Picknickdecke, Eiswürfelbehälter, ein Strandtuch und eine Solarlichterkette für Sommerfeste. Valencia Kommunikation schuf für das Angebot einen durchdachten 360-Grad-Ansatz.
Sonniges Rundum-Paket
Die Agentur zeichnete bei der Erarbeitung der Creatives sowohl für die Ideen – Naming, Visual und Storyboards – als auch für die Umsetzung verantwortlich. Die Kommunikationsmassnahmen sind sowohl analog wie auch digital, auf Tragtaschen oder engagementstark auf Social Media, zu sehen.
Für das Bewegtbild wurde ein besonders dynamisches Stilmittel gewählt: Die Kamera bewegt sich ohne erkennbare Schnitte auf überraschende Weise von einer Szene in die nächste. So entsteht der Eindruck eines sommerlichen «One Takes», bei dem jeder Sammelartikel seinen eigenen Auftritt erhält.
Die Familien-Sammelaktivität «Summer Time» von Coop ist am Donnerstag gestartet und dauert bis zum 25. Juni 2025.
Auftraggeber: Coop Genossenschaft. Kampagnenkonzeption und Umsetzung: Valencia Kommunikation. Konzepthema und Sammelartikel: Boost Collectibles. Produktion Bewegtbild: Shining Film. Mediaplanung: TWMedia. Musik: HitMill.
Am Schweizer Vorlesetag: Ex Libris lanciert digitales Buchfestival
Zum Schweizer Vorlesetag am 21. Mai 2025 veranstaltet Ex Libris erstmals das digitale Buchfestival «Next Chapter». In einem zwölfstündigen Livestream werden über 25 Autor:innen und prominente Persönlichkeiten Lesungen halten und sich im digitalen 3D-Lesecafé mit dem Publikum austauschen.
Redaktion
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8. Mai 2025
Das Angaben zufolge weltweit erste digitale Buchfestival ist Teil der Bemühungen von Ex Libris, das Leseerlebnis für ein breites Publikum zugänglich zu machen. In einer Mischung aus Livestream, interaktiven Funktionen und modernen Technologien, wie der Aufnahme der Vorleser:innen als Hologramme, bietet das Festival eine neue Form des literarischen Erlebens.
Zwölf Stunden lang werden mehr als 25 Autor:innen, BookToker:innen und bekannte Persönlichkeiten im 3D-Lesecafé entweder aus ihren eigenen Werken oder aus Lieblingsbüchern vorlesen. Mitverfolgen kann das Publikum dies von überall kostenlos per Livestream auf YouTube. Mittels Chatfunktion können zudem den Vorlesenden in Echtzeit Fragen gestellt werden. Zudem gibt es Verlosungen von signierten Büchern.
Unter den prominenten Lesenden finden sich Namen wie die bekannten Schriftstellerinnen Blanca Imboden, Doris Büchel, Meike Werkmeister und Sita Maria Frey, der Moderator Röbi Koller, der Bündner Comedian Rolf Schmid sowie die Schweizer Musiklegenden Gimma und Chris von Rohr. Der YouTube-Livestream startet am 21. Mai um 10 Uhr morgens und dauert bis 22 Uhr.
Ramseier setzt auf Rembrand
Neukundenerfolg für Rembrand: In einem mehrstufigen Pitch bei Ramseier Suisse für die gleichnamige Marke konnte sich die St. Galler Agentur gegen ihre Mitbewerber durchsetzen. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit werden 2026 sichtbar.
Redaktion
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8. Mai 2025
Rembrand freut sich über den Ramseier-Etatgewinn. (Bild: zVg.)
Überzeugen konnte die Agentur mit ihrem strategischen Konzept zur Markenentwicklung. «Rembrand hat uns mit einem tiefgreifenden Verständnis für unsere Marke begeistert – ebenso mit der spürbaren Leidenschaft und dem Engagement des gesamten Teams», erklärt Evelyn Kafka, Leiterin Brand Management bei Ramseier Suisse.
Bei Rembrand ist die Freude gross: «Ramseier ist eine ikonische Schweizer Marke – wir sind stolz und glücklich, an ihrer Weiterentwicklung beitragen zu dürfen», so Rembrand- CEO Andreas Felder.
Mit Ramseier erweitert Rembrand seinen mehrfach preisgekrönten Food-&-Beverage-Cluster, zu dem bereits nationale Marken wie Minor (Maestrani), Brewbee (Appenzeller Bier) und Green Mountain (Hilcona) zählen.
Audienzz und Ringier Advertising lancieren Yaleo Advertising
Das digitale Werbenetzwerk Yaleo Native von Audienzz und Ringier Advertising wurde weiterentwickelt. Yaleo Advertising bietet neue Werbeformate für Kampagnen mit Videos und Stories. Als Ergänzung zu Social-Media-Werbung können diese ab sofort auf über 200 Websites von Schweizer Onlinemedien ausgespielt werden.
Redaktion
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8. Mai 2025
Mit Yaleo Advertising können Formate, die man von Social Media kennt, in einem redaktionell kuratierten Umfeld – wie den Onlineportalen von Schweizer Medien – platziert werden. Das erweiterte Portfolio umfasst zwei Formate: Yaleo Video für grossflächige Video-Ads und Yaleo Story für interaktive mit mehreren Slides.
Laut Nora Chapero, Product Director bei Audienzz, biete Yaleo Advertising «das Beste aus zwei Welten: Die starke Wirkung kreativer Formate im Social-Media-Stil und die vertrauenswürdige Umgebung etablierter Medienmarken im Open Web.» Zudem komme eine Technologie mit präzisem Contextual-Targeting zum Einsatz, das für optimale Kampagneneffizienz sorge. Yaleo Advertising ist ab sofort buchbar – Beispiele laufender Kampagnen gibt es auf der Website.
Professionalisierung des Content Marketings in der Schweiz schreitet voran
Zwei Drittel aller Schweizer Unternehmen nutzen Content Marketing aktiv und verzeichnen eine Professionalisierung des Bereichs. Grössere Unternehmen integrieren zunehmend Künstliche Intelligenz (KI) in ihre Content-Prozesse. Viele stehen hier aber noch am Anfang und diskutieren den Einsatz von KI kontrovers. Dies zeigt die aktuelle Content Marketing Studie der ZHAW.
Redaktion
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8. Mai 2025
(Grafiken: Content Marketing Studie 2025, Heierli et al.)
Content Marketing ist für Schweizer Unternehmen zentral. 66 Prozent der befragten Unternehmen nutzen Content Marketing aktiv, wie eine aktuelle Erhebung der ZHAW zeigt. Auch Unternehmen, die bisher kein Content Marketing betreiben, planen mehrheitlich die Einführung. Dies spiegelt sich auch in den Budgets wider: Unternehmen investieren knapp 40 Prozent ihres Gesamtbudgets in Content-Marketing-Massnahmen. «Wir erkennen eine zunehmende Professionalisierung des Content Marketings. Das bedeutet beispielsweise: Klar definierte Strategien, Zielgruppen-Analysen und der Einsatz von Content Management Tools für die Planung, Erstellung und Distribution des Inhalts», erläutert die Studienverantwortliche Nadine Stahl von der ZHAW.
KI steigert die Effizienz
Insbesondere grössere Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz zunehmend in ihren Content-Prozessen, heisst es in der Studie. Dabei wird KI vor allem in der automatisierten Texterstellung, der Content Optimierung und in Analysen zur Erfolgsmessung eingesetzt. KI-gestützte Tools zur Personalisierung von Inhalten sowie zur automatisierten Content Distribution gewinnen an Bedeutung. Unternehmen, die bereits Erfahrung mit KI im Content Marketing gesammelt haben, berichten von Effizienzsteigerungen und verbesserten Zielgruppenansprachen.
Gleichzeitig bremsen laut Studie fehlendes Fachwissen, unzureichende interne Strukturen und Unsicherheiten bezüglich der Qualität und Glaubwürdigkeit KI-generierter Inhalte die breite Adaption. «Unsere Studie zeigt erstmals Einblicke in den Einsatz von KI im Content Marketing. Wir haben festgestellt, dass der Einfluss von KI auf Kreativität und Authentizität kontrovers diskutiert wird. Während einige Unternehmen KI als unterstützendes Werkzeug betrachten, das menschliche Kreativität ergänzt, sehen andere Risiken einer zu starken Automatisierung», führt Stahl aus. Trotz dieser Herausforderungen würden aber viele Unternehmen erwarten, dass KI in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle im Content Marketing einnimmt.
Daten werden immer relevanter
Unternehmen nutzen Daten hauptsächlich, um das Verhalten und die Interessen ihrer Zielgruppen besser zu verstehen und die Wirksamkeit von Content Formaten zu analysieren. Dennoch schöpfen viele das Potenzial ihrer Daten noch nicht aus. «Gerade im Bereich der datenbasierten Optimierung und der Personalisierung von Inhalten besteht Entwicklungspotenzial», erklärt Nadine Stahl.
Vielfalt an Content-Formaten
Social-Media-Posts und Artikel auf der Unternehmenswebsite werden am häufigsten erstellt. Podcasts, Whitepapers oder Best-Practice-Studien gelten unter den Befragten als besonders effektiv, sind aber aufwendig in der Erstellung. Die Wahl der Distributionskanäle erfolgt zunehmend zielgruppenspezifisch. Die eigene Unternehmenswebsite und Social Media, insbesondere LinkedIn und Instagram, werden als besonders relevante Kanäle betrachtet. «Interessant ist, dass Unternehmen, die datengetrieben arbeiten, deutlich gezielter in die Content Distribution investieren und dabei insbesondere auf ‹Owned Media› und ‹Shared Media› setzen», so Nadine Stahl.
Für die Content Marketing Studie 2025 hat das Institut für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law zum vierten Mal die Nutzung und Verbreitung von Content Marketing in der Schweiz untersucht. 924 Schweizer Unternehmen unterschiedlicher Grösse und Branche haben hierfür im Januar 2025 an einer Online-Umfrage teilgenommen. Hier geht es zur gesamten Studie.