Geyst und Val Surses setzen auf mehr Platz für Ferien

Geyst hat für Val Surses die aktuelle Sommerkampagne «Mehr Platz für Ferien» realisiert. Der Slogan greift die einzigartige Positionierung des Bündner Bergtals auf. Diese basiert auf dem Gegensatz von Nähe und Weite und verspricht Sommerferien abseits vom Mainstream.

Die Kampagne ist die direkte Umsetzung der Tal-Philosophie «Val Surses. So nah an einer anderen Welt». Sie soll die Einzigartigkeit des Tals unterstreichen und positioniert Val Surses bewusst als Alternative zum Massentourismus. Wo andere Regionen überlaufen sind, bietet das Tal Raum für echte Erlebnisse – sei es beim Wandern, Biken oder einfach beim entspannten Verweilen ohne Dichtestress.

Die Botschaft «Im Val Surses können Sie sich ungeniert breit machen» zieht sich durch die gesamte Kampagne und spricht sowohl den physischen als auch den mentalen Freiraum an. Visuell setzt die Kampagne auf weitläufige Panorama-Sujets, die Landschaft und Aktivitäten in klarer, entschleunigender Bildsprache präsentieren.

Die Massnahmen setzen gezielt auf Qualität der Interaktion statt reiner Reichweite. Über Site Engagement Ads von Cptr wird das Publikum präzise erreicht und zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Kampagneninhalt eingeladen. Die Ads zielen auf echtes Involvement statt flüchtiger Klicks – mit Fokus auf Aufenthaltsdauer, Interaktionstiefe und Relevanz. Flankierend wurde eine Conversational Ad entwickelt, das potenzielle Gäste auf persönliche Weise ansprechen soll und konkrete Angebote der Region aufzeigt.

Ammarkt kreiert neuen Markenauftritt für das Resort Hof Weissbad

Nach über 30 Jahren erhält das Hotel Hof Weissbad ein frisches Gesicht: Unter der kreativen Leitung der Agentur Ammarkt wurde eine umfassende Markenarchitektur geschaffen, die alle Angebote neu unter der Dachmarke Resort Hof Weissbad vereint.

Vom Hotel über die Lodge, den Seminarpark bis hin zu Spa und Gesundheitszentrum – das Resort Hof Weissbad bietet vielseitige Erholung in inspirierender Umgebung. Ammarkt hat diese Vielfalt unter einem klaren Markendach zusammengeführt und eine einheitliche Identität geschaffen.

Basierend auf der entwickelten Markenstrategie entstanden ein neues Logo, prägnante Submarken und eine visuelle Sprache, die Nähe und Authentizität vermitteln soll. Der neue Claim «Ankommen. Wohlfühlen.» bringt das Markenerlebnis auf den Punkt.

Das überarbeitete Corporate Design zeigt sich in sämtlichen Kommunikationsmitteln – von Online, Social, OOH, Broschüren und Flyern bis hin zum POS-Material. Auch der Website-Relaunch ist optisch ansprechend, benutzerfreundlich und konsequent auf die Bedürfnisse der Gäste ausgerichtet. Technisch wurde die neue Website von Extra Virgin programmiert. Die crossmediale Kampagne soll in den nächsten Wochen folgen.


Verantwortlich bei Hotel Hof Weissbad: Susanne und Elias Leu (Gastgeber und Direktion). Konzeption und Kreation: Ammarkt. Programmierung: Extra Virgin.

ICT-Berufsbildung Schweiz beruft Leiter für neue KI-Fachstelle

ICT-Berufsbildung Schweiz hat Tobias Habegger zum Leiter der neuen KI-Fachstelle berufen. Er soll in seiner Position ab dem 1. Juli 2025 die praxisnahe Integration von künstlicher Intelligenz in den Bildungsalltag verantworten.

Tobias Habegger leitet ab dem 1. Juli 2025 die KI-Fachstelle der ICT-Berufsbildung Schweiz. (Bild: BKW / Thomas Zürcher)

Seit Januar 2025 hat ICT-Berufsbildung Schweiz eine Leitung für die neue KI-Fachstelle gesucht. Nun wurde der Verband fündig: Tobias Habegger übernimmt ab dem 1. Juli 2025 die Aufgabe, wie der gelernte Journalist auf seinem Linkedin-Profil mitteilt.

Zuletzt war Habegger als Mediensprecher beim Energie- und Infrastrukturunternehmen BKW tätig. Dort habe er bereits Erfahrungen im Bereich künstliche Intelligenz sammeln können. Laut einem Artikel von KMU Today war er ein entscheidender Treiber für die Einführung von KI-Agenten bei seinem vorherigen Arbeitgeber.

In seiner neuen Funktion soll er Lernenden und Berufsbildenden zugleich bei der praktischen Anwendung und Integration von künstlicher Intelligenz unter die Arme greifen sowie Sicherheit und Vertrauen rund um die Technologie schaffen. Zudem soll Habegger bei der Entwicklung massgeschneiderter KI-Lösungen für spezifische Berufe und Prozesse helfen und neue Trends in der Branche identifizieren. «Ich will als Brückenbauer zwischen Technologie, Bildung und Praxis tätig sein und Menschen befähigen, ihre Potenziale zu entfalten», fasst Habegger zusammen. (Dajana Dakic/cka)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Tui Suisse und Andfrank machen an Bahnhöfen Lust auf Ferien

Passend zur aktuellen Markenkampagne von Tui haben Andfrank und Brogleworks eine Live-Aktivierung an den Bahnhöfen Zürich, Bern und Basel realisiert, die alle Sinne ansprechen und Sehnsüchte rund ums Reisen wecken soll.

Im Rahmen der aktuellen Markenkampagne von Tui hat der Reiseanbieter gemeinsam mit Andfrank und Brogleworks eine Live-Aktivierung konzipiert und realisiert. An den Hauptbahnhöfen in Zürich, Bern und Basel stand ein eigens entwickelter Tui-Erlebnis-Cube, der die Sinne der Passanten direkt ansprach.

An der einen Wand konnten Besucher:innen durch Öffnungen greifen und warmen Sand, Muscheln oder Kokosnüsse erfühlen. Eine andere Wand des Cubes erzeugte mit integrierten Wärmepanels das Gefühl von wärmender Sonne auf der Haut. Die dritte Wand aktivierte das olfaktorische Sinneserleben: der Geruch von Sonnencreme, Lavendel aus der Provence oder exotische Gewürzen sollten Erinnerungen an vergangene und Sehnsucht nach zukünftigen Ferien und neuen Abenteuern wecken. An der vierten Wand gab es eine Strandschaukel als Selfie-Wall mitten im Bahnhofstrubel.

Angaben der Agentur zufolge war die Aktion ein voller Erfolg und zog eine grosse Zahl an Besucher:innen an, die sich intensiv mit der Marke Tui auseinandersetzten.


Verantwortlich bei Tui Suisse: Philipp von Czapiewski (Managing Director), Celina Bayer (Head of Marketing), Sarina von Burg (Campaigning & Partner Marketing Specialist), Nerma Klar (Brand Manager), Jashica Jayakumar (Partner Marketing & Campaigning Specialist). Verantwortlich bei Andfrank: Vivian Darges, Katie Eugster (Junior Art Director), Ramon Alder (Creative Direction), Florian Bienz (Junior Consultant), Florian Bieniek (Brand Director & Media), Nico Strässle (Managing Director), Lorenz Wahl (Bildbearbeitung), Ruben Assenberg van Eijsden (Video & Foto). Verantwortlich bei Brogleworks: Vanja Surber (Projektleiterin), Fredi Schütz (COO).

Real21 fördert acht journalistische Reportagen zu global relevanten Themen

Im Frühjahr 2025 unterstützt der Verein Real21 acht Reportagen, die sich mit wichtigen globalen Themen auseinandersetzen – darunter Migration an der US-Grenze, Yoga in der Ukraine und der Alltag eines Schweizer Chirurgen in Afghanistan.

Real21 widmet sich der Förderung fundierter Auslandsreportagen. Mit diesen Förderbeiträgen sollen auch «leisere, aber nicht minder wichtige Geschichten» aus der ganzen Welt erzählt werden und Gehör finden können.

Im Frühjahr 2025 vergibt der Verein insgesamt rund 23’000 Franken an acht journalistische Projekte. Die Reportagen werden in verschiedenen Schweizer Medien veröffentlicht, darunter Annabelle, Das Lamm, NZZ am Sonntag, Bref – Reformierte Medien und WoZ.

Alle geförderten Berichte werden von Journalistinnen umgesetzt. Ihre Recherchen führen sie unter anderem in den Sudan, die Ukraine, nach Afghanistan, Tansania, die Dominikanische Republik, Griechenland, Albanien, Mexiko und auf die Philippinen.

Die finanzielle Unterstützung von Real21 deckt die Reise- und Recherchekosten uns sichert somit die Veröffentlichung der Berichte. Der Verein will so zu einer vertieften und differenzierten Auseinandersetzung mit globalen Themen beitragen. Die nächste Bewerbungsrunde für Fördermittel startet im Herbst 2025, mit Antragsfrist bis zum 30. September.

Die Jury von Real21 2025 besteht aus David Signer (NZZ-Korrespondent), Monika Bolliger (Produzentin bei Radio SRF), Karin Wenger (Freischaffende Journalistin), Martina Fehr (CEO Maz) und Marco Fähndrich (Kommunikationsverantwortlicher Alliance Sud).

Electrolux startet Roadshow mit begehbarer Waschmaschine

Ab Mai 2025 schickt Electrolux die «grösste Waschmaschine der Schweiz» auf Tournee. Eine über vier Meter hohe Waschmaschine tourt als begehbarer Ausstellungsraum durch sechs Städte.

(Bilder: zVg.)

Mit der Roadshow will Electrolux den Konsument:innen in urbanen Zentren seine Top-Produkte präsentieren sowie auch die innovativen Technologien in Aktion zeigen. Die begehbare Waschmaschine dient dabei als aufmerksamkeitsstarker, mobiler Erlebnisraum.

«Mit der landesweiten Roadshow wollen wir die Konsumenten direkt erreichen und mit ihnen in Kontakt treten. Unsere innovativen Technologien lassen sich am besten vor Ort durch ein interaktives Erlebnis demonstrieren, das auch Spass macht», erklärt Roland Bienz, Marketing Director von Electrolux Schweiz. Die Live-Kommunikation-Aktivierung knüpft an die Werbekampagne mit Markenbotschafter Marco Odermatt aus den vergangenen Monaten an.

Neben der Technologiepräsentation lockt das Event mit einem Glücksrad, bei dem Preise im Gesamtwert von über 100’000 Franken sowie ein Meet & Greet mit Marco Odermatt gewonnen werden können. Die Roadshow macht in insgesamt sechs Schweizer Städten halt: In Lausanne, Zürich, Winterthur, Basel, Luzern und zuletzt am Eidgenössischen Schwingfest in Mollis Ende August 2025.

20 Minuten wird Mitglied der Igem

Seit 27 Jahren engagiert sich die Interessengemeinschaft elektronische Medien (Igem) für die Vielfalt und Transparenz der elektronischen Medien in der Schweiz. In diesem Jahr verstärkt sich die Igem gleich doppelt: Mit 20 Minuten tritt eine weitere Newsplattform der Igem bei, und deren Vertreter Mehmet Inan wurde neu in den Vorstand gewählt.

Das neuste Igem-Vorstandsmitglied: Mehmet Inan von 20 Minuten. (Bild: zVg.)

Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 setzt sich die Igem für die Interessen der elektronischen Medien ein. Zur 27. Mitgliederversammlung waren 45 Unternehmen eingeladen. Die Mitglieder bestätigten Präsident Stephan Küng von TWmedia sowie die bisherigen Vorstandsmitglieder, die alle erneut kandidierten, in ihren Ämtern.

Erweiterung im Vorstand

Mit der Wahl von Mehmet Inan von 20 Minuten wurde der Vorstand um eine Person erweitert. «Ich freue mich ausserordentlich, dass sich so viele Führungskräfte im Vorstand engagieren», so der Igem-Präsident Küng. «Das ist keineswegs selbstverständlich und unterstreicht die Bedeutung der Igem – gerade in Zeiten des Medienwandels.»

Igem-Präsident Stephan Küng von TWmedia an der Igem-Mitgliederversammlung 2025. (Bild: Oskar Moyano)

Verstärkung durch 20 Minuten

Mit dem Beitritt von 20 Minuten wächst die Igem weiter und zählt nun insgesamt 45 Firmenmitglieder. Stephan Küng zeigt sich erfreut: «Die Igem leistet einen wesentlichen Beitrag am Markt. Wir schätzen unsere vielen langjährigen und treuen Mitgliedsfirmen sehr. Gleichzeitig ist es ein starkes Signal, dass sich auch nach über 25 Jahren noch neue Unternehmen uns anschliessen – das bestätigt die Relevanz der Igem für die elektronischen Medien in der Schweiz.»

Engagement für die Zukunft der elektronischen Medien

Die Igem setzt sich aktiv für liberale Werbemöglichkeiten ein, um die Vielfalt der elektronischen Medien in der Schweiz zu erhalten und zu stärken. Stephan Küng hebt hervor: «Die Digitalisierung verändert alle elektronischen Medien und macht sie zu digitalen Medien. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Unsere jährliche Studie Digimonitor sorgt hier für Transparenz und ist eine wichtige Grundlage für die Strategie-Entwicklung.»

Aktuell setzt sich der Igem-Vorstand aus Präsident Stephan Küng von TWmedia und Vize-Präsident Alexander Duphorn von Goldbach Media sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern Florian Wanner, CH Media, Frank Zelger, Admeira, Jonas Eliassen, Havas, Juliane Fankhauser-Merz, Weischer.Cinema Schweiz, Mehmet Inan, 20 Minuten, Raoul Gerber, Goldbach Group, Roger Baur, Ringier, Sandra Fehr, Nova Impact, Tarkan Özküp, CH Media und Xavier Reynaud, GroupM, zusammen.

(Bild: Oskar Moyano)

 

SRF: «Tagesschau kompakt» ersetzt Nebenausgaben ab Sommer 2025

Ab dem 18. August 2025 wird das SRF-Format «Tagesschau kompakt» die bisherigen Mittags- und Frühabendausgaben der «Tagesschau» ersetzen. Die kompakte Ausgabe liefert künftig täglich um 12:45 Uhr und 18:00 Uhr eine prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten.

(Bild: SRF)chau

Im Rahmen des Projekts «SRF 4.0», das 2024 vorgestellt wurde, führt SRF diese Veränderung ein, um den Sparauftrag zu erfüllen und die Medienlandschaft weiter zu transformieren. Das neue Format informiert in etwa fünf Minuten über die «wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Gesellschaft und Wissenschaft», wie es in einer Mitteilung von SRF heisst.

Die Moderation von «Tagesschau kompakt» übernehmen Florence Fischer und Claudio Spescha. Dazu stossen neu Sandra Büchi und Isabel Gajardo von der Inlandredaktion. Ostschweizkorrespondent Philipp Inauen und Andreas Kohli von «SRF Börse» komplettieren das Team. Kohli wird auch weiterhin bei «SRF Börse» tätig sein.

Die vier neuen Moderator:innen werden bereits in den kommenden Wochen in den «Tagesschau»-Nebenausgaben und der «Tagesschau»-Spätausgabe zu sehen sein. Sie folgen auf Pascal Schmitz, Roger Aebli, Monika Schoenenberger und Angélique Beldner. Pascal Schmitz übernahm im März 2025 die Moderation von «Schweiz aktuell» und Roger Aebli wird ab Sommer 2025 Fernsehkorrespondent in New York. Monika Schoenenberger ist seit April 2025 in der «Tagesschau»-Hauptausgabe zu sehen und Angélique Beldner wird ab Mitte Jahr im SRF-Newsroom redaktionelle Aufgaben übernehmen. Zudem wird Beldner weiterhin die Sendung «1 gegen 100» moderieren.

Coca-Cola lanciert Peace Tea in der Schweiz

Coca-Cola bringt mit Peace Tea eine neue Linie koffeinhaltiger Eistees auf den Schweizer Markt. Begleitet von einer breit angelegten Marketingkampagne und einem exklusiven Launch-Event will Coca-Cola insbesondere jüngere Zielgruppen ansprechen.

 

Peace Tea wurde 2009 erstmals in Nordamerika eingeführt und erfreut sich dort Angaben zufolge grosser Beliebtheit – insbesondere bei einem jungen, aktiven Publikum. Die Schweiz ist nun der erste internationale Markt, in dem die Marke verfügbar ist.

Die neue Produktlinie kombiniert Schwarztee mit Yerba Mate, grünem Kaffeebohnenextrakt und natürlichen Fruchtaromen, wobei jede Sorte 75 mg Koffein enthält. Mit vier Geschmacksrichtungen – Lively Lemon, Mighty Mango, Berry Boost und Punchy Peach – soll das Getränk den Bedürfnissen einer aktiven, trendbewussten Zielgruppe gerecht werden.

Begleitende Multichannel-Kampagne

Die Markteinführung wird von einer umfassenden Marketingkampagne begleitet. Geplant sind nationale POS-Aktivierungen, Online- und Social-Media-Kampagnen, Influencer-Kooperationen sowie gezielte Sampling-Aktionen. Ergänzt wird der Launch durch digitale Inhalte und aufmerksamkeitsstarke Präsenz im städtischen Raum. Ziel ist es, insbesondere eine junge, trendaffine Zielgruppe auf das neue Getränk aufmerksam zu machen.

Ein exklusiver Launch-Event am 22. Mai mit lokalen Partnern aus der Kreativ- und Modeszene verspricht zudem verschiedene Überraschungen.

Neuer Auftritt für Berner Agentur Hella Studio

Ein Jahr nach dem Umzug in ihr neues Studio an der Aare sönt sich die Berner Agentur Hella Studio ein komplettes Rebranding. Der starke Markenname steht dabei im Fokus.

«Hella» steht für «extremely» oder «Hell of a lot» und bringt so das vielseitige Leistungsangebot der Agentur kraftvoll zum Ausdruck. Sichtbar ist dies primär auf der neu konzipierten Website, die in enger Zusammenarbeit mit Mutoco entstanden ist. Die Berner Digitalagentur hat die leistungsfähige technische Basis aufgebaut und die Website mit einer stark verbesserten Videoperformance sowie einem modernen CMS ausgestattet, das die digitale Inszenierung der Arbeiten von Hella Studio deutlich aufwerten soll. «Unsere Cases kommen jetzt visuell und inhaltlich so zur Geltung, wie wir es uns wünschen – grosszügig, dynamisch und klar strukturiert», sagt Kasper Kobel, Mitgründer von Hella Studio.

Kreative Handschrift von Hella

Das Digital Branding wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Hella Studio und Mutoco entwickelt. Ziel war, die kreative Handschrift des Hella-Teams sichtbar zu machen und gleichzeitig den hohen Anforderungen der Zielgruppe im Marketingbereich gerecht zu werden. Das Ergebnis ist eine lebendige, persönliche und zugleich übersichtliche Website, die internationalen Standards in Design und Performance entspricht.

Doch nicht alles am Auftritt wurde geändert. So bleibt beispielsweise das Hella-Smiley unverändert Teil der Agentur-Identity.

Launch mit exklusivem Postkarten-Sujet

Aktiviert wird der Neuauftritt mit einer Postkarte, die mit einem Augenzwinkern auf den Relaunch hinweist. Die handgeschriebene Grusskarte geht an einen ausgewählten Zirkel von rund 200 potenziellen Neu- sowie bestehenden Kund:innen und Freund:innen der Agentur.


Verantwortlich bei Hella Studio: Joëlle Lehmann (Creative Direction), Kasper Kobel (Art Direction), Michelle Becht (Text), Michèle Räz und Lars Luginbühl (Motion- und Graphic Design). Design Code: Mutoco.

Das war der Leader Digital Award 2025

Die Ostschweiz hat erneut ihre digitalen Vorreiter prämiert: Beim Leader Digital Award 2025 wurden am Donnerstag im Einstein Congress St.Gallen vier herausragende Projekte ausgezeichnet.

(Bilder: zVg.)

Mit 31 eingereichten Projekten verzeichnete der Award eine Rekordbeteiligung, teilt die Trägerschaft mit. Die neun Finalisten präsentierten sich vor über 160 Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Politik. Im Zentrum stand die Frage, wie Digitalisierung konkret gelingen kann – und welche Lösungen heute bereits Wirkung entfalten.

«Die Gewinner in den Kategorien Unternehmen, Start-ups und Organisationen sowie der Publikumspreisträger haben mit praxisnaher Digitalisierung, technischer Qualität und gesellschaftlicher Relevanz überzeugt», heisst es in einer Mitteilung zum Award.

In der Kategorie «Unternehmen» durfte Idip Solution aus Sirnach mit ihrer Low-Code-Plattform Idip zur digitalen Abbildung industrieller Prozesse den Preis entgegennehmen. Weitere nominierte Projekte waren Kybun Joya mit einem eigenentwickelten ERP-System sowie Nägele-Capaul mit einer IoT-Plattform NC IoT.

In der Kategorie «Start-ups» gewann Studyond aus St.Gallen mit einer KI-gestützten Matching-Plattform für Unternehmen, Hochschulen und Studierende. Weitere nominierte Projektewaren Flawa iQ und ihr smarter Erste-Hilfe-Koffer sowie Oase Health Solution mit ihrer cAirBot-Plattform für Pflegeunterstützung.

In der Kategorie «Organisationen» fiel die Wahl auf KVA Thurgau aus Weinfelden. Die Firma betreibt ein e-Container-Portal zur intelligenten Tourenplanung in der Entsorgungslogistik. Weitere nominierte Projekte kamen von Abraxas («Abraxas Voting» – digitale Lösung zur Unterstützung von Wahlen und Abstimmungen) und den Technischen Betriebe Wil (Energieberatungstool «Deine Energie»).

Den Publikumspreis sicherte sich das Team von Abraxas.

Abwechslungsreicher Abend mit vielen Insights

Den inhaltlichen Auftakt zur Award Night gestaltete Jacqueline Gasser-Beck, Präsidentin des St.Galler Stadtparlaments und Leiterin des Teaching Innovation Lab an der Universität St.Gallen. In ihrer Keynote «KI-Kompetenz als Erfolgsfaktor» zeigte sie auf, wie gezielte Weiterbildung zur Grundlage erfolgreicher digitaler Transformation wird.

Der von Daniela Lager moderierte Galaabend umfasste spannende Projektpräsentationen, ein Live-Voting und bot zudem auch viel Raum für Austausch, Inspiration und neue Kontakte. Für einen zusätzlichen digitalen Akzent sorgte das Start-up Robonnement aus Altstätten: Es stellte zwei Serviceroboter zur Verfügung, die das Personal beim Verteilen des Desserts unterstützten.

KI und neue Perspektiven auf die Menschheitserfahrung

Wird künstliche Intelligenz zu einer natürlichen Sache? Bringt sie mehr Kreativität in unseren Alltag? Verändert sie unsere Gesellschaft nicht nur technisch, sondern grundlegend, zum Guten? Diese Themen besprechen Yariv Adan und Murièle Solange Bolay in der aktuellen Folge des AI-Podcasts der Text Akademie.

(Bild: zVg.)

Der aktuelle AI-Podcast der Textakademie begrüsste dieses Mal zwei Gäste. Yariv Adan hat Google Assistant, Google Cloud und Google Lens mitentwickelt, und Murièle Solange Bolay ist Mitorganisatorin der «Future of Humanity Experience» – einer Parallelveranstaltung zur Art Basel. Zudem ist sie Investorin und Founder von MSB & Partners, wo sie seit 18 Jahren als Transformationsexpertin und Executive Coach tätig ist. Moderiert wurde das Gespräch abermals von dem Journalisten Christoph Soltmannowski.

Yariv Adan, heute General Partner der Venturekapital-Firma Ellipsis in Zug, zieht beim Thema Künstliche Intelligenz einen Vergleich zu den Anfängen der Menschheit: «Im Moment sind wir wie Höhlenmenschen, die gerade das Feuer entdeckt haben und versuchen, sich vorzustellen, was sie damit alles machen können. Das Potenzial geht weit über unser heutiges Verständnis und unsere Vorstellungskraft hinaus».

Er beschreibt, wie Sprachschnittstellen den Zugang zur Technologie für alle erleichtern, unabhängig von Alter, Herkunft oder technischem Know-how. «Plötzlich kann jeder damit umgehen – jemand, der drei Jahre alt ist, jemand, der 100 Jahre alt ist, jemand, der reich ist, jemand, der arm ist. Egal ob technisch versiert oder nicht».

Die Zukunft der Menschheitserfahrung: Kunst als soziales Laboratorium

Der ehemalige Produktmanager von Google wird als Experte an der «Future of Humanity Experience» teilnehmen, die von Murièle Solange Bolay mitorganisiert wird. Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für interdisziplinären Dialog und bringt Vertreter:innen aus den Bereichen Kunst, Unternehmen, Wissenschaft sowie Futurist:innen und Visionär:innen zusammen. Das gemeinsame Ziel: Kreativität in den Alltag und in Entscheidungsprozesse zu integrieren und neue Perspektiven für die Zukunft der Menschheit zu generieren. «Wir müssen uns befreien und neu entdecken. Die Menschen müssen sich ihrer neuen Rolle bewusst werden – und auch die Potenziale und Perspektiven entdecken, die sich in der neuen Welt eröffnen», so Bolay.

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