TBS: Badi Tiefenbrunnen startet erfrischt in neue Saison

Der modernisierte Auftritt der Tiefenentspannt GmbH, neuerdings Betreiberin der Badi Tiefenbrunnen Gastronomie, spiegelt das Gefühl eines Tags am See wider. TBS gestaltete die Welt zur Badi, die Werbemittel und den POS-Auftritt sowie die Signaletik.

Die Badi Tiefenbrunnen am rechten Zürichsee-Ufer verzeichnet in einem guten Sommer bis zu 250’000 Eintritte. Auf die aktuelle Sasison hin wurde das Strandbad umfassend renoviert, und für den Neustart wurden gleichzeitig neue Gastronomen als Betreiber gesucht. An der Ausschreibung haben gleich mehrere Grössen der Zürcher Gastro-Szene teilgenommen – sowie das Zürcher Start-up Tiefenentspannt. TBS durfte die eigens dafür gegründete Firma bei der Positionierung, mit einem neuen Auftritt und bei der Gestaltung der Einreichungsdokumente unterstützen.

Mit Erfolg: Tiefenentspannt setzte sich bei der Ausschreibung durch und hat am Samstag übernommen. Überzeugt hat dabei vor allem das Gesamtpaket mit einem durchdachten Konzept und einer vielfältigen Gastronomie, aber auch mit erweiterten Sport-, Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten. So gibts nun neu ein durchgängiges kulinarisches Angebot.

Wie Ferien, nur zu Hause

Der Anspruch der neuen «Badi Tüfäbrunnä» ist, dass sich Kinder, Familien und Freund:innen wie zu Hause fühlen, schöne Erlebnisse und bleibende Erinnerungen mitnehmen sollen – wie aus den Sommerferien. Dieses sommerliche Feriengefühl soll der neue Auftritt vermitteln. Ein Mix aus Retro-Flair und modernem, urbanem Lebensgefühl prägt das Design. Dazu gehören die runde, verspielte Typo und die passende sommerliche Farbwelt, die auf die Kontrastfarben Orange (Sonne) und Blau (See) fokussiert. Verspielte Patterns und Illustrationen sorgen darüber hinaus für ein direktes Wohlgefühl und eine hohe Wiedererkennung.

Ein Auftritt, der die Stimmung untermalt

Das neue Branding zieht sich stimmig und konsequent durch alle Werbemittel und Anwendungen – von der ersten, alles entscheidenden Einreichung bei der Ausschreibung bis zum heutigen Angebot auf dem Badi-Areal. Die neue Signaletik stiftet auf sympathische Art und Weise Orientierung und Identität. Informationstafeln in und um die Ausgabestation und das Buffet, im Pavillon und auf dem Gelände bewerben das vielfältige kulinarische Angebot.

Für den Kiosk und das Restaurant wurden zudem eine neue Speise- und eine Getränkekarte gestaltet, ausserdem wird aktiv auf das digitale Bestellsystem «Order-Monkey» hingewiesen, um Wartezeiten zu umgehen. In der Badi begegnen die Badegäste diversen Plakaten zum Sport-, Yoga- und Unterhaltungsprogramm sowie zu Themen-Specials und Event-Highlights. Für eingefleischte Fans gibt es auch Merchandise-Artikel wie T-Shirts und Pullis.

The PR Factory für Card Security: Phishing-Kampagne mit Fischerin

Für die aktuelle Card-Security-Kampagne zum Thema Phishing setzt The PR Factory auf die Fischerin «LINDA». Jeder Buchstabe ihres Namens steht für einen Merksatz, mit dem Phishing verhindert werden kann.

Aktuell ist Phishing die weitaus häufigste Betrugsmasche bei Kartendelikten. Gemäss polizeilicher Kriminalstatistik 2024 haben Phishing-Attacken im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent zugenommen. Das führt auch zu einer jährlichen Zunahme von Kartendelikten im Umfang von 10 bis 20 Prozent.

Der Prävention kommt deshalb eine zentrale Bedeutung zuDer Verein Card Security ist ein Zusammenschluss der Kartenherausgeber, der Finanzinstitute und der Polizei und informiert seit vielen Jahren zu Kredit- und Debitkartenbetrug. Die aktuelle Kampagne «LINDA checkt’s!» knüpft visuell und inhaltlich an die Vorjahreskampagnen an und setzt damit auf eine starke Wiedererkennung.

Mit Fischerin LINDA gegen Phishing

«Einfache Botschaften sind der Schlüssel bei der Präventionsarbeit. Die diesjährige Card-Security-Kampagne knüpft bewusst an den Erfolg der vergangenen Kampagnen an. Neu steht Fischerin LINDA im Zentrum», erklärt Andrea Miolo-Eberhard, Inhaberin von The PR Factory. «Die Verbreitung der Kampagne durch die Polizeikorps und die Unterstützung durch viele Banken und Finanzinstitute in der Schweiz verstärkt die Wirkung und Glaubwürdigkeit der Botschaften.»

Jeder Buchstabe von LINDAs Name steht für einen Merksatz, mit dem man Phishing verhindern kann. Wer sich an LINDAs Tipps hält, kann Kartenbetrug rasch erkennen:

  • # L = Links und Anhänge von Unbekannten nie anklicken.
  • # I = Inhalte in E-Mails stets kritisch prüfen.
  • # N = Neutrale Anrede in Nachricht macht stutzig.
  • # D = Dringlichkeit und Zeitdruck sind verdächtig.
  • # A = Absender immer genau überprüfen.

Kampagne in zwei Wellen und eine Fachtagung

Die Kampagne wird schweizweit in zwei Wellen im Frühling und Herbst 2025 ausgestrahlt. Während dieser Zeit gibt es jeweils einen Online-Wissenstest mit Wettbewerb auf der Website Card-security.ch. Zudem werden Online- und Social-Media-Banner auf viel besuchten Plattformen geschaltet.

Begleitend führt die Polizei in der ganzen Schweiz Aktivitäten durch, um über das Thema vertieft zu informieren. Sie verteilt Give-Aways in Form von Fisherman’s Friends und einer LINDA-Merkkarte mit den Tipps gegen Phishing. Auch Debit- und Kreditkartenherausgeber sowie Banken unterstützen die Kampagne mit eigenen Aktionen und auf ihren Plattformen.

Zudem findet am 26. Mai 2026 die «Nationale Fachtagung Card Security» zum Thema Kartensicherheit und Präventionsarbeit statt, die ebenfalls von The PR Factory im Auftrag von Card Security organisiert wird. Diese richtet sich in erster Linie an Expert:innen seitens Polizei und Finanzbranche.


Verantwortlich bei Polizei: Pascal Simmen, Kantonspolizei Schwyz; Bernard Vonlanthen, Police Cantonale Fribourg. Verantwortlich bei Verein Card Security: Stefan Giger, SIX; Adrian Kläy, VISECA; Pascal Simmen, Kantonspolizei Schwyz. Verantwortlich bei The PR Factory: Andrea Miolo-Eberhard (Konzeption, Gesamtleitung), Lucia Wohlgemuth (Beratung, Projektleitung und Planung, Redaktion), Cristina Garcia, Regula Huber (Grafische und digitale Gestaltung und Reali­sation).

Openroom: Was ein Trichter mit AOP-IGP zu tun hat

Die aktuelle Kampagne für AOP-IGP Schweiz setzt voll auf Tradition, Handwerk, Herkunft und Genuss. Um das zu visualisieren, nutzt die Zürcher Agentur Openroom einen Trichter.

Die nationale Kampagne für AOP-IGP Schweiz soll den Konsument:innen näherbringen, wofür die Qualitätszeichen AOP und IGP stehen und warum sie bei Schweizer Spezialitäten stets die erste Wahl sein sollten.

Im Zentrum der Kommunikationsmassnahmen steht ein sogenannter Bettrichter. Das hölzerne Schalltrichter-Instrument wird meist aus Holz gefertigt und wird im Alpenraum von Sennen verwendet, um den Alpsegen laut und weit hörbar über das Tal zu rufen. Dabei bündelt und verstärkt der Trichter die menschliche Stimme und funktioniert wie ein Megafon.

Doch weshalb ein Bettrichter als zentrales Kommunikationselement? «Mit dem Bettrichter haben wir ein starkes, eigenständiges Keyvisual kreiert, mit dem sich die Hauptwerte von AOP und IGP – Herkunft, Tradition und Handwerk – perfekt transportieren lassen», erklärt Eric Voser, Creative Director von Openroom. «Wie die feinen AOP-IGP-Produkte steht auch der Bettrichter für eine Ursprungsregion und das alpine Kulturerbe, erinnert an alte Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, und bringt das alpine Brauchtum und die Liebe zur handwerklichen Herstellung zusammen.»

Warum AOP-IGP die bessere Wahl ist

In einer Welt voller Massenprodukte und austauschbarer Bezeichnungen sollen AOP und IGP Orientierung und Vertrauen bieten. Beide Qualitätszeichen zeichnen sorgfältig ausgewählte Produkte wie zum Beispiel den Tête de Moine AOP oder die St. Galler Bratwurst IGP aus, die tief in der regionalen Identität der Schweiz verwurzelt sind.

«Konsumentinnen und Konsumenten sollen verstehen: AOP und IGP sind nicht einfach irgendwelche Logos – sie sind vielmehr Versprechen. Wer sich dafür entscheidet, wählt gelebtes Handwerk, echte Regionalität und geprüfte Qualität», erklärt Heinz Neuhaus, Leiter Marketing und Kommunikation bei AOP-IGP Schweiz.

Kampagne mit Biss

Der Bettrichter von AOP-IGP kommt aktuell in einer Vielzahl

von Content-Formaten zum Einsatz: In Spots mit einer emotionalen, humorvollen Ansprache, auf Plakaten für eine breite Sichtbarkeit, sowie in verschiedenen Social-Media-Formaten, die auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten sind.

Über alle Medien hinweg zeigt die Kampagne, was die beiden starken Qualitätszeichen der Schweiz ausmacht – und warum sie so viel mehr sind als einfach nur Labels.


Verantwortlich bei AOP-IGP: Alain Farine, Direktor und Gesamtverantwortung; Heinz Neuhaus, Kommunikation/PR. Verantwortlich bei Openroom Creative Agency: Eric Voser, Strategy und Creative Director; Monica Kissling, Projektleitung; Célia Voser, Projektmanager; Berivan Günüc, Beratung; Niklas Nowak, Social Media; Andreas Konrad, Art Director; Tamara Haf, Digital Art Director; Tamas Kiss, Texter. Verantwortlich bei Kameramann: André Agustoni, Produzent; Stefan Dux, DOP; Atila Ulcay, DOP; Sascha Felix, DOP; Ljubomir Lukas, Color grading; Oliver Probst, Audio Producer. Verantwortlich bei 1291 Production: Oliver Keller, Special Effects. Fotografie: Yves Roth, Fotograf; Vera Guala, Foodstylistin.

Cavalcade für IMD: Mit wenig Worten zum grossen Impact

Die Business School IMD mit Hauptsitz in Lausanne präsentiert sich in ihrer neuen Markenkampagne direkt, selbstbewusst und schnörkellos. Der globale Rollout startet exklusiv in der Schweiz und wird kommunikativ von Cavalcade begleitet.

Aussagen wie «Very good in theory, even better in practice.» oder «ROI: Return on Impact.» sollen das Versprechen von IMD pointiert vermitteln: Hier wird direkt aus der wirtschaftlichen Realität gelernt – über die Theorie hinaus. Der klare Ton soll in den Köpfen hängenbleiben und zusammen mit dem radikal reduzierten Design den Kern der Institution sichtbar machen, zusammengefasst im Leitsatz «Real Learning. Real Impact».

«Dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer dank IMD in ihren Organisationen konkrete Wirkung erzielen – und damit auch ihre Karriere fördern –, ist wichtiger Teil unserer DNA», sagt Sabine Beuzelin, Marketingdirektorin des IMD. «Genau das bringt diese Kampagne zum Ausdruck.»

Für Cavalcade-Kreativdirektor David von Ritter war die Richtung von Beginn an klar: «IMD hat einen direkten und messbaren Einfluss auf diejenigen, die seine Kurse absolvieren. Es war uns wichtig, diese Idee in der Kommunikation mit klaren, direkten und wirkungsvollen Botschaften auszudrücken.»

Die Kampagne ist im Mai und Juni in Print, auf digitalen Screens und in den sozialen Medien zu sehen. Die erste Welle richtet sich an die ganze Schweiz – mit dem Ziel, das IMD einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.


Verantwortlich bei IMD: Sabine Beuzelin, Director of Marketing, Anne Burgues, Senior Marketing Manager. Verantwortlich bei Cavalcade: David von Ritter, Creative Director, Yoann Cosson, Senior Copywriter, Arbnon Pajaziti, Art Director, Samuel Leurs, Motion Designer, Eva Brunetton, Graphic Designer, Alexandra Meyer, Account Manager.

Hey Velo! Partner & Partner sensibilisiert in Winterthur für mehr Rücksicht im Verkehr

Die Kampagne «Gemeinsam sicher unterwegs» von Stadtbus Winterthur und Stadtpolizei Winterthur sensibilisiert für mehr Rücksichtnahme im Verkehr. Dafür setzt Partner & Partner auf eine unmissverständliche und direkte, aber trotzdem sympathische Ansprache.

Immer mehr Fussgänger:innen, Velos, E-Scooter, Autos und Busse teilen sich den Strassenraum. So kommt es zwangsläufig zu Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmenden – vor allem Busse werden zunehmend ausgebremst, unüberlegt überholt oder anderweitig in heikle Situationen verwickelt.

Hier setzt die Kampagne «Gemeinsam sicher unterwegs» an und erinnert an einige grundlegende Verhaltens- und Verkehrsregeln. Mit Botschaften wie «Hey Velo, achte auf den Bus!» und «Hey E-Scooter, der Bus hat Vortritt!» wird klar, merkbar und auf Augenhöhe sensibilisiert. Auch die visuellen Umsetzungen sind einfach, aber eigenständig und aufmerksamkeitsstark. Sie sollen im Verkehrsgeschehen schnell vermitteln, worum es geht.

Die Kampagne ist im Frühling auf den Strassen von Winterthur sowie in und auf den Stadtbussen präsent. An ausgewählten Plakatstandorten sind Sujets mit ortsbezogenen Botschaften zu sehen.


Verantwortlich bei Stadtbus Winterthur: Matthias Gerth (Leiter Marketing und Kommunikation), Ramona Lüthi (Marketing). Verantwortlich bei Stadtpolizei Winterthur: Michael Wirz (Leiter Medien & Kommunikation), Andrina Vögeli (Medien & Kommunikation). Verantwortlich bei Partner & Partner: Gianfranco Acocella (Partner und Creative Direction), Sarah Pally (Partnerin, Senior Beratung), Livia Sager (Senior Beratung und Projektleitung), Dominic Schweingruber (Motion Design).

KI in der PR: Unterstützung mit Defiziten

Eine grosse Mehrheit der Kommunikationsprofis nutzt bereits KI bei der Arbeit. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch: Zwar haben die meisten Zugang zu KI-Tools, doch echte Unterstützung durch klare Strategien, Weiterbildung oder Budget bleibt oft aus. Zu diesen Ergebnissen kommt der PR-Trendmonitor von News Aktuell und PER.

(Grafik: PR-Trendmonitor/News Aktuell/PER)

Wie die Umfrage zeigt, haben 82 Prozent der befragten Kommunikationsprofis Zugang zu KI-Tools wie ChatGPT & Co. Ein genauerer Blick auf die Unterstützungsangebote zeigt deutliche Defizite: Trotz vorhandener technischer Möglichkeiten mangelt es an struktureller und inhaltlicher Unterstützung: Nur 29 Prozent erhalten regelmässige Weiterbildungen zu KI-Themen. Lediglich 25 Prozent arbeiten mit klaren Leitlinien oder Strategien für den Einsatz von KI. Nur 23 Prozent bekommen fachliche Unterstützung durch interne KI-Expert:innen. Und bloss 18 Prozent der Befragten verfügen über ein Budget für KI-Projekte. Auch regelmässige Schulungen zu ethischen und rechtlichen Fragen im Umgang mit KI sind selten: Nur jeder zehnte Befragte erhält entsprechende Angebote (10 Prozent).

Keine Leitlinien, fachliche Führung oder Weiterbildung

Die Begründungen derer, die sich von ihrem Unternehmen bei der Nutzung von KI nicht ausreichend unterstützt fühlen, bestätigen eben diese Defizite: An erster Stelle beklagen die Befragten das Fehlen einer Strategie oder von Leitlinien für den Einsatz von KI (47 Prozent). Jeweils 40 Prozent kritisieren die mangelnde technische oder fachliche Unterstützung, das Fehlen von Best Practices und die unzureichende KI-Kompetenz ihrer Vorgesetzten. Ebenfalls 40 Prozent bemängeln, dass es zu wenige oder keine Weiterbildungsangebote gibt. Am Zugang zu KI-Tools scheitert es dagegen weniger: Nur 14 Prozent derjenigen, die sich nicht unterstützt fühlen, haben keinen Zugang zu ChatGPT & Co.

Die Ergebnisse der Befragung im Detail

Fühlen Sie sich von Ihrem Unternehmen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Ihrer Arbeit unterstützt?

  • Vollständig unterstützt 15%
  • Eher unterstützt 52%
  • Eher nicht unterstützt 19%
  • Überhaupt nicht unterstützt 6%
  • Ich nutze derzeit keine KI in meiner Arbeit 6%
  • Weiss nicht 1%

[Wenn vollständig und eher unterstützt:] Wie unterstützt Ihr Unternehmen Sie konkret beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)?

  • Zugang zu KI-Tools wie ChatGPT & Co 82%
  • Vorgesetzte fördern aktiv KI-Kompetenz und KI-Nutzung 38%
  • Es wird Zeit für die Einarbeitung in KI-Tools eingeräumt 35%
  • Regelmässige interne Kommunikation über KI-Initiativen oder -Strategien 33%
  • Regelmässige KI-Weiterbildungen zu KI-Themen und -Tools 29%
  • Es gibt Best Practices oder How-Tos zur Nutzung von KI 28%
  • Es gibt interne Communities zum Austausch über KI-Entwicklungen 25%
  • Klare Strategie oder Leitlinien zur Nutzung von KI 25%
  • Technische bzw. fachliche Unterstützung durch interne KI-Expertinnen/Experten 23%
  • Budget für KI-Projekte wird bereitgestellt 18%
  • Es gibt regelmässige Schulungen zu ethischen und rechtlichen Fragen im Umgang mit KI 10%

[Wenn eher nicht oder überhaupt nicht unterstützt:] Warum fühlen Sie sich von Ihrem Unternehmen bei der Nutzung von KI nicht ausreichend unterstützt?

  • Keine Strategie oder Leitlinien zur Nutzung von KI 47%
  • Fehlende technische oder fachliche Unterstützung durch interne KI-Experten/Expertinnen 40%
  • Keine Best Practices oder How-Tos zur Nutzung von KI 40%
  • Mangelnde KI-Kompetenz bei Vorgesetzten 40%
  • Zu wenig oder keine Weiterbildung zu KI-Themen und -Tools 40%
  • KI wird im Unternehmen nicht als Priorität angesehen 29%
  • Keine Zeit für die Einarbeitung in KI-Tools 27%
  • Fehlende interne Kommunikation über KI-Initiativen oder -Strategien 26%
  • Kein Budget für KI-Projekte 23%
  • Mangelnde KI-Kompetenz in der eigenen Abteilung 23%
  • Kein Zugang zu KI-Tools wie ChatGPT & Co 14%
  • Andere Gründe 7%
  • Zu komplexe oder schwer verständliche KI-Tools im Unternehmen 4%
  • Einsatz von KI im Unternehmen nicht gewünscht 3%

Für den PR-Trendmonitor von News Aktuell und PER wurde im Februar 2025 eine Online-Befragung unter 276 Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt. Die Umfrageergebnisse geben Einblicke in Trends, Herausforderungen und Entwicklungen, die sich in der Kommunikationsbranche abzeichnen. Die Studien erscheinen seit über 20 Jahren.

Allink entwickelt Marke «Qualité Suisse» für Lidl Schweiz

Seit Mai 2025 bündelt Lidl Schweiz alle Schweizer Eigenmarken unter der Marke «Qualité Suisse». Diese soll Swissness ins Regal bringen und Lebensmittel aus heimischer Produktion stärker sichtbar machen. Allink verantwortete sämtliche Massnahmen – von der Markenentwicklung bis zur Umsetzung des Packaging-Designs.

Schweizer Herkunft ist beim Lebensmitteleinkauf ein zentrales Entscheidungskriterium. Lidl Schweiz erzielt über die Hälfte des Umsatzes mit Lebensmitteln aus heimischer Produktion. Um die Schweizer Herkunft stärker sichtbar zu machen, hat Allink für Lidl Schweiz mit «Qualité Suisse» eine bereichsübergreifende Sortimentsmarke geschaffen, die Swissness ins Regal bringt.

Grösste Linie im Sortiment

Rund 500 Produkte werden bis Ende Jahr unter «Qualité Suisse» erhältlich sein – und machen die neue Linie zur grössten im Sortiment von Lidl Schweiz. Allink begleitete Lidl bei der strategischen Entwicklung der Marke und verantwortet die gestalterische Umsetzung aller Artikel. «Von der Konzeption bis zur Umsetzung hat uns Allink als Partner mit fundiertem Verständnis für den Schweizer Markt begleitet», sagt Yvonne Kringel, Departmentmanager Branding und Packaging bei Lidl Schweiz.

Swissness als Bedürfnis

«Qualité Suisse» vereint bisherige Eigenmarken wie Milbona (Milchprodukte), Fromani (Käse), Maestade (Wurstwaren) und Bonvalle (Frischfleisch) unter einem Auftritt. Das einheitliche Design soll die Schweizer Herkunft direkt auf der Verpackung sichtbar machen: Ein rotes Herz mit Schweizer Kreuz bildet das zentrale Gestaltungselement – und kommuniziert auch visuell, dass die Lebensmittel aus einheimischer Produktion stammen.

«Swissness ist kein Trend – sondern ein tief verankertes Bedürfnis. Mit Qualité Suisse haben wir dieses Bedürfnis in eine Markenidentität mit klarem Versprechen und eigenständiger Designsprache überführt», sagt Christoph Schlatter, Creative Director bei Allink. Der Name «Qualité Suisse» ist einfach, eingängig und funktioniert in allen Landessprachen. Das Design stärkt das Markenversprechen und vermittelt Werte wie Vertrauen, Verbundenheit und Qualität.


Verantwortlich bei Lidl Schweiz: Yvonne Kringel (Branding und Packaging), Nathalie Forrer (Marketing). Verantwortlich bei Allink: Christoph Schlatter (Creative Director, Partner), Roger Lang (Design Director), Martina Kellenberger (Senior Brand Designer), Angela Hofstetter (Senior Brand Designer), Jesse Rinderknecht (Junior Brand Designer), Bernhard Vögele (Graphic Designer), Andrea Menzi (Brand Consultant), Florin Schweizer (Brand Marketing Consultant), Johanna Senn (Copywriter), Edith Kaiser (Bildbearbeitung), Martin und Linda Hemmi (Food-Fotografie).

Karin Heim wird Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der NZZ

Seit 2021 leitet Karin Heim die Unternehmenskommunikation der NZZ. Nun verstärkt sie seit April 2025 die erweiterte Geschäftsleitung des Medienunternehmens.

(Bild: zVg.)

Als Chief Communications Officer verantwortet sie die strategische Kommunikation gegenüber Medien, Öffentlichkeit und Mitarbeitenden und trägt wesentlich zur Positionierung des Unternehmens in einem dynamischen Marktumfeld bei.

«Karin Heim hat die Kommunikation der NZZ in den vergangenen Jahren mit ihrem Team zielgerichtet weiterentwickelt und gestärkt – nach innen wie nach aussen», so NZZ-CEO Felix Graf. «Kommunikation schafft Orientierung, stiftet Vertrauen und unterstützt uns dabei, Veränderungen aktiv zu gestalten. In Zeiten der Transformation ist das umso wichtiger. Darum freue ich mich sehr, dass sie diese wichtige Rolle nun auch in der erweiterten Geschäftsleitung einnimmt.»

Karin Heim ist seit 2018 für die NZZ tätig. Vor ihrem Wechsel zur NZZ war sie in verschiedenen Führungsfunktionen in der Unternehmenskommunikation tätig – unter anderem bei Ringier Axel Springer Schweiz und beim international tätigen Technologiekonzern Bühler.

Studio Thom Pfister mit Rebranding für Simmentaler Bier

Simmentaler Bier beauftragt Studio Thom Pfister mit der Entwicklung und Umsetzung ihres Rebrandings. Die Massnahmen umfassen ein neues Design-System für die Biermarke, die Etiketten und das «Brewhouse».

Für Tristan Mathys ist es das grösste Marketing-Experiment seit Gründung der Simmentaler Braumanufaktur vor zehn Jahren: «Nach sieben Jahren und vielen neuen Produkten sowie den Grossprojekten ‹Simmentaler Brewhouse› und dem Neubau im Simmental, ist es an der Zeit, wieder mal etwas Ordnung in das Branding zu bringen», so der Co-Founder.

Mit 35 Agenturen seien «leicht mehr als erwartet» dem Aufruf gefolgt und haben um das Rebranding gepitcht. «Die grösste Herausforderung für die Agentur? Die Entfaltungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Viele Elemente wie die Kuh oder unsere Hauptfarbe mint sind unantastbar. Mit Studio Thom Pfister haben wir uns für die kreativste Agentur für dieses, auf den ersten Blick unkreative Projekt entschieden», so Mathys weiter.


Verantwortliche bei Simmentaler Bier: Tristan Mathys (Bierathloner & Gründer), Mira Ewert (Marketing). Verantwortlich bei Studio Thom Pfister: Thom Pfister (Creative Director), Roland Zenger (Art Director), Daniel Hackiewicz (Web Development, Senior Designer), Sharon Moor (Graphic Designer, Animation), Ursula Rytz (Beratung), Selina Lehnherr (Junior Brand Consultant).

Verein QuaJou wählt neues Co-Präsidium und erweitert den Vorstand

Alexandra Pavlović und Reto Vogt übernehmen die Führung des Vereins Qualität im Journalismus. Ausserdem stossen vier neue Mitglieder zum Vorstand hinzu. Samina Stämpfli wird neue Administratorin.

(Bilder: zVg.)

An der Generalversammlung des Vereins Qualität im Journalismus QuaJou vom Dienstag bei der NZZ in Zürich wurde ein neues Co-Präsidium gewählt und der Vorstand erweitert. Alexandra Pavlović und Reto Vogt übernehmen gemeinsam die Leitung des Netzwerks, das sich für Qualität im Journalismus einsetzt.

Reto Vogt, Studienleiter Digital am Maz und freier Journalist, verfügt über umfassende Erfahrung in den Fachgebieten Digitale Kommunikation, künstliche Intelligenz und Journalismus. Er folgt auf Claudia Schlup, ebenfalls vom Maz, die nach drei Jahren aus dem Vorstand austritt. «Ich freue mich darauf, mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand für hohe journalistische Qualität einzusetzen und den Diskurs darüber aktiv mitzugestalten», so Vogt zu seiner neuen Aufgabe.

Alexandra Pavlović, bereits seit 2024 im Vorstand von QuaJou aktiv, ist Head of Social Media bei CH Media und zusätzlich als Online-Tagesleiterin tätig. Sie bringt umfassende Erfahrung im digitalen Journalismus mit. «Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben im Präsidium und die Zusammenarbeit mit Reto sowie den neuen Kolleginnen und Kollegen. Mit dem QuaJou-Team will ich weiter dazu beitragen, dass über die Qualität im Journalismus und die Bedeutsamkeit unseres Berufes diskutiert wird. Unser Verein soll nach aussen noch sichtbarer in Erscheinung treten», so Pavlović.

Die Amtszeit des bisherigen Co-Präsidiums Franz Fischlin und Fabienne Kinzelmann endete nach drei Jahren. Beide kandidierten aus beruflichen und privaten Gründen, sowie um Platz für Neues zu schaffen, nicht erneut für den Vorstand. Das QuaJou-Team dankte ihnen an der GV für ihr Engagement und ihre prägende Arbeit für das Netzwerk, insbesondere in den herausfordernden Jahren nach der Pandemie.

Neue Mitglieder im Vorstand

Neu in den Vorstand gewählt wurden neben Reto Vogt auch Lena Berger, stellvertretende Chefredaktorin des Beobachters bei Ringier Medien Schweiz, Sebastian Dürst, Redaktionsleiter der Glarner Nachrichten beim Verlagshaus Somedia, sowie Michael Burkard, Co-Geschäftsführer des Berufsverbands Impressum.

Auch in der Administration von QuaJou gibt es eine personelle Veränderung: Samina Stämpfli übernimmt diese Aufgabe von Valeria Aiello. Stämpfli bringt als Journalistin umfassende Erfahrungen aus verschiedenen Medien mit, darunter TX Group, Das Lamm und Nau Media. Seit ihrer Rückkehr aus Kolumbien arbeitet sie hauptberuflich bei der Swisscom.

Neu setzt sich der QuaJou-Vorstand aus dem Co-Präsidium mit Alexandra Pavlović und Reto Vogt sowie den Vorstandsmitgliedern Urs Bühler (NZZ, Vizepräsident), Marco Schnurrenberger (SRF, Kassier), Christian Beck (Persoenlich.com), Lena Berger (Beobachter), Michael Burkhard (Impressum), Sebastian Dürst (Somedia), Silke Fürst (IKMZ), Eva Pfirter (Keystone-SDA) und Larissa Rhyn (Tamedia) zusammen. Ausserdem für den QuaJou tätig sind neu Samina Stämpfli (Administration) und weiterhin Charlotte Widmaier (Projektreferentin JournalismusTag).

Diskussionsrunde über Lokaljournalismus

Vor dem offiziellen Teil der Generalversammlung fand eine Führung durch den NZZ-Newsroom statt. NZZ-CEO Felix Graf hiess die Anwesenden persönlich an der Falkenstrasse 11 in Zürich willkommen.

Nach der GV wurde im Rahmen der Diskussionsrunde «Q-Club» über das Thema «Lokaljournalismus unter Druck» debattiert. Unter der Leitung der QuaJou-Vorstandsmitglieder Alexandra Pavlović und Urs Bühler sprachen Noemi Heule (St. Galler Tagblatt), Fabienne Sennhauser (Tages-Anzeiger), Elio Donauer (Tsüri) und Daniel Fritzsche (NZZ) über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Lokaljournalismus.

«Guter Journalismus schaut den Mächtigen auf die Finger – auch im Lokalen», brachte es Noemi Heule gleich zu Beginn auf den Punkt. Die aktuellen Herausforderungen der Medienbranche machen jedoch auch vor dem Lokaljournalismus nicht Halt. «In den letzten Jahren wird die Arbeit immer öfter durch Nebengeräusche gestört. Immer weniger Mitarbeitende müssen immer mehr leisten», sagte Fabienne Sennhauser. Und dennoch sei der Lokaljournalismus noch nie so gut gewesen wie heute.

Die Arbeit der Lokaljournalist:innen sei in den letzten 20 Jahren spannender geworden, «weil man nicht mehr jede Gemeindeversammlung abdecken muss, sondern gezielt Akzente setzen kann», so Daniel Fritzsche. Eine Formel zur Finanzierung des Journalismus scheint auch im Lokaljournalismus noch nicht gefunden worden zu sein. Elio Donauer meinte: «Es geht vieles über Identifikation. Man findet ein Medium toll und relevant.» Und deshalb sei auch die Bereitschaft vorhanden, in den Lokaljournalismus genauso zu investieren wie in ein Netflix-Abo.

Wecatch kreiert Branding und Packaging für Mera Detox

Die Zürcher Agentur Wecatch hat das Branding sowie das Packaging-Design für die neue Produktlinie Mera Detox umgesetzt. Mit einem frischen, modernen Auftritt und klarer visueller Sprache positioniert sich Mera Detox als innovatives Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung von Entgiftung und Regeneration.

Für den visuellen Auftritt der beiden Produkte «Mera Detox Morgen» und «Mera Detox Abend» entwickelte Wecatch ein Packaging mit fliessenden Farbverläufen und moderner Typografie. Die Gestaltung kombiniert Elemente von Frische und Natürlichkeit und soll gesundheitsbewusste Konsument:innen gezielt ansprechen und zugleich Professionalität vermitteln. Um sich von der Masse an Nahrungsergänzungsmitteln abzuheben, wurde ein komplett blaues Glas gewählt.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von traditioneller Pflanzenkraft und moderner Wissenschaft. Dieser Aspekt zieht sich durch die gesamte Markenkommunikation.


Verantwortlich bei Wecatch Creative Agency: Delia Guerriero (Design Direction), Vivien Condrau (Design), Patrik Ferrarelli (Design), Kevin Casado (Beratung/Strategie).

Franz&René zeigt für Vaudoise die kleinen und grossen Freuden

Seit 2023 setzt Vaudoise auf das Markenversprechen «Inspiriert. Durch Sie.». Die Fortsetzung der Imagekampagne rückt das Modell der genossenschaftlichen Versicherung in den Fokus. Franz&René zeichnet für die landesweite 360-Grad-Kampagne verantwortlich.

Die genossenschaftliche Versicherung zielt darauf ab, einen Teil der Gewinne an die Versicherten zurückzugeben. Doch wie zeigt man aus Sicht der Versicherten, welchen echten Mehrwert eine genossenschaftlich organisierte Versicherung wie die Vaudoise bietet? Denn «Genossenschaft» klingt schnell technisch – überzeugender ist es, den konkreten Benefit sichtbar zu machen.

So zeigt die Kampagne kleine Episoden aus dem Alltag von Versicherten – mit einem Augenzwinkern und in kräftigen Farben. Im Zentrum steht der kleine – oder grosse – Genuss, den man sich dank dem genossenschaftlichen Prämienrabatt leisten kann. Der Stil bleibt dabei ganz in der wiedererkennbaren Bildsprache der Vaudoise: humorvoll, prägnant, sympathisch.

Drei unterschiedliche Spots zeigen verschiedene Lebensmomente von Menschen aus unterschiedlichen Zielgruppen. Sie sind die tragenden Gesichter eines umfassenden 360-Grad-Ansatzes, der auf allen relevanten Kanälen präsent ist. Wiederkehrendes visuelles Element ist dabei ein Symbol für die Gewinnbeteiligung: die grüne Sprechblase als Luftballon – ein feierliches Sinnbild für das Prinzip der Gewinnrückgabe an die Versicherten.

Starke nationale Präsenz

Die Kampagne ist in allen drei Sprachregionen der Schweiz präsent – mit 20-sekündigen TV-Spots, Plakatwerbung on- wie auch offline, im Web als Display- und Video-Ad sowie auf diversen Social-Media-Formaten. Zwei Megaposter in Bern und ein «Full branding»-Auftritt in Zürich runden den Auftritt ab. Ergänzt werden die Massnahmen durch weitere aufmerksamkeitsstarke Platzierungen wie unter anderem Pause Ads im TV und Branding Walls auf diversen Newsportalen.


Verantwortlich bei Vaudoise Versicherungen: Véronique Oliveira (Responsable Communication & Branding), Marine Lintanf (Responsable Brand Communication), Lâl Razlikli (Brand Communication Manager), Marc Bertoli (Head of Brand Design), Estelle Payot (Social Media Manager). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Vincent Eichenberger (Client Direction & Digital), Eric Kohler (Art Direction), Tobias Bühlmann (Texts & Concept), Yannic Sommer (Motion & Graphic Design), Stéfanie Flückiger (Motion & Graphic Design), Ema Langenegger (Graphic Design). Produktion & Media: Producer: Christopher Novak (Pumpkin Film), Director: Eric van den Hoonaard, Photographer: Yves Bachmann, Music: SixièmeSon, Sound: JingleJungle, 3D: Mécanique Générale, Media: Mindshare. Social Media: Up to you.

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