Martin Zust wird Partner bei Advsry

Martin Zust steigt in Advsry ein. Der Kommunikationsstratege verstärkt die von Martin Kathriner gegründete Agentur als Partner. Die beiden haben schon mehrfach zusammengearbeitet.

Advsry-Gründer Martin Kathriner (links), zusammen mit dem neuen Partner Martin Zust. (Bild: zVg.)

Die Agentur Advsry, zu Beginn MK Consulting, wurde von Martin Kathriner 2022 gegründet. Die Agentur berät Unternehmen und Organisationen in Fragen der strategischen Kommunikation, Public Affairs und Nachhaltigkeit und will in Zukunft weiter wachsen.

So steigt mit Martin Zust ein weiterer Kommunikationsstratege als Partner ein. Die beiden kennen sich seit über 20 Jahren, haben in dieser Zeit viele Stationen miteinander und nebeneinander durchlaufen. «Was uns prägt, ist ein tiefes gegenseitiges Vertrauen. Wir haben erlebt, wie wertvoll das ist – gerade, wenn man Organisationen durch komplexe Umfelder begleiten will», sagt Gründer Kathriner.

Beide Partner bringen vielfältige Erfahrung sowie ein grosses Netzwerk mit. «Wir haben vieles gemeinsam, und trotzdem sind wir grundverschieden. Das ist unsere Stärke. Unterschiedliche Perspektiven führen bei uns nicht zu Reibung, sondern zu besserer Beratung», erklärt Zust, der seit Mai 2025 der erste Partner bei Advsry ist. «Wir denken von innen nach aussen – und von aussen zurück in die Organisation. Das führt manchmal zu unangenehmen, aber wichtigen Fragen. Auch bei uns selbst.»

Advsry will Marken und Menschen mit strategischer Kommunikation, Public Affairs und nachhaltigen Konzepten begleiten und deren Weiterentwicklung fördern. «Wirkung entsteht, wo sich Haltung, Strategie und Kommunikation verstärken. Das ist unser Anspruch» sagt Martin Kathriner. «Und wir haben Ambitionen. In den kommenden Jahren bauen wir ein Team mit Expertinnen und Experten auf und begleiten unsere Kundschaft dabei sich im relevanten Umfeld zukunftsfähig zu behaupten».

Erdmannpeisker sendet Grüsse aus den Schweizer Salinen

Für die neue Erlebniswelt der Schweizer Salinen «Salina Helvetica» hat die Bieler Agentur Erdmannpeisker eine Marketingoffensive gestartet.

Salina Helvetica ist die neue Erlebniswelt der Schweizer Salinen in Riburg und Schweizerhalle bei Basel. Seit einem Jahr können Besucher:innen dort erleben, wie Salz in der Schweiz gewonnen, verarbeitet und gelagert wird – doch die Bekanntheit des Entertainment-Angebots ist noch gering.

Mit einer verstärkten Marketingoffensive sollte Erdmannpeisker dies nun ändern. Die Agentur hat dazu einen Awareness-Spot konzipiert und umgesetzt. Auf Social Media, YouTube und regionalen Newsportalen sorgt ein riesiger Salzberg mitten auf dem Basler Marktplatz für Aufsehen. Das täuschend echte, wie zufällig gefilmte Video endet augenzwinkernd mit dem Call-To-Action «Freundliche Grüsse aus den Salinen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch».

Der Spot ist Auftakt einer mehrstufigen Online-Kampagne. In der Reminder-Phase stellen gezielte Werbemittel die Highlights von Salina Helvetica in den Mittelpunkt und laden direkt zur Buchung von Rundgängen ein.


Verantwortlich bei Schweizer Salinen: Oliver Berger (GFE Tourismus, Standortleiter SH), Caroline Duparc (Co-Head Marketing), Mona Heiniger (Marketing Manager), Mélanie Bühler (Marketing Manager). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (Creative Direction), Selina Helbling (Beratung), Christina Weisser/Laura Fässler (Art Direction), Luc Billaud (Kamera), Julien Joliat, Aerostudio (CGI), Attackera (Media).

Zürcher Journalistenpreis 2025: Martin Stoll erhält Preis für Gesamtwerk

Am Dienstag wurde der Zürcher Journalistenpreis 2025 verliehen. Neben vier prämierten Reportagen wurde Martin Stoll für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Zürcher Journalistenpreis

Im Rahmen des Zürcher Journalistenpreis 2025 wurden am Dienstagabend vier Journalist:innen für ihre herausragenden Arbeiten geehrt. Bundesrat Albert Rösti thematisierte in seiner Rede und im anschliessenden Gespräch mit Stiftungsratspräsident Hannes Britschgi die Bedeutung des Journalismus in der Demokratie: «Journalistinnen und Journalisten erfüllen eine Schlüsselrolle in unserer Demokratie – sie ermöglichen informierte Entscheidungen und fördern den öffentlichen Diskurs. Sie tragen Verantwortung dafür, dass die Öffentlichkeit nicht nur informiert, sondern auch befähigt ist, mitzureden und mitzuentscheiden. Journalistisches Handwerk verlangt mehr denn je einen klaren inneren Kompass. Wer präzise recherchiert, fair einordnet und mit sprachlicher Schärfe schreibt, stärkt das Vertrauen in die Medien», so der Medienminister an der Preisverleihung in Zürich.

Für den Zürcher Journalistenpreis 2025 wurden 217 Arbeiten aus der Deutschschweiz eingereicht. Daraus hat die siebenköpfige Fachjury aus Journalisten und Publizisten neun Geschichten für den Zürcher Journalistenpreis und drei für den Newcomer-Preis nominiert.

Martin Stoll erhält den Preis für das Gesamtwerk für sein jahrzehntelanges Wirken im Schweizer Investigativjournalismus. Der Preis würdigt Stolls unermüdliches Engagement für Transparenz und seine oft brisanten Enthüllungen, die nicht selten politische Konsequenzen nach sich zogen. Unter anderem ist der 63-Jährige als Gründer von Öffentlichkeitsgesetz.ch bekannt, was die Arbeitsbedingungen für viele Journalist:innen verbessert hat.

Weiter wurden Barbara Achermann von Das Magazin, Kaspar Surber von Woz, Ivo Mijnssen von der NZZ und die freie Medienschaffende Lea Ernst ausgezeichnet. Achermann erhielt den Preis für ihre Reportage über eine Rettungsaktion während des Genozids in Ruanda. Kaspar Surber wurde für seinen Bericht über das Schicksal eines ausgeschafften Secondos geehrt, der kurz vor seiner Ausreise starb. Mijnssen erhielt die Auszeichnung für seine Berichterstattung aus der umkämpften ukrainischen Stadt Pokrowsk. Und Ernst erhielt den Newcomer-Preis für ihre Reportage «Cinema Sarajevo», in der sie die Geschichte der legendären Bar Cinema Bosna in Sarajevo erzählte.

Der Zürcher Journalistenpreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Journalismus in der Schweiz. Seit 1981 werden herausragende journalistische Leistungen aus Print- und Onlinemedien prämiert. Jeder der Hauptpreise ist mit 10’000 Franken dotiert, der Newcomer-Preis mit 5000 Franken. Die Stiftung wird getragen von den Medienhäusern CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia. Weitere namhafte Unternehmen und Institutionen unterstützen die Veranstaltung finanziell.

Fraser positioniert die UBS als Entscheidungshelferin

Mit einer neuen Kommunikationsplattform positioniert sich die UBS als Entscheidungshelferin. Fraser of Switzerland hat für das Privatkunden-Segment der Bank eine Marketing-Initiative realisiert.

Im Frühling 2025 lanciert UBS eine neue Marketing-Initiative für das Personal-Banking-Segment in der Schweiz. Die neue Zielgruppenpositionierung «Für alles, was vor dir liegt» zielt darauf ab, UBS für Retail & Affluent-Kund:innen als zuverlässige Partnerin in allen Entscheidungssituationen bei Finanzthemen zu positionieren.

Das Thema «Entscheidungen» im Alltag ist die kommunikative Grundlage der neuen Plattform. Unter dem Motto «Wir können nicht bei allen Entscheidungen helfen. Aber bei vielen.» Werden alltägliche Entscheidungsmomente im Leben der Kund:innen gezeigt. Begleitet mit dem Positionierungsslogan, der zuversichtlich in die Zukunft blickt und persönlich sowie direkt anspricht: «Für alles, was vor dir liegt.»

Die Sujets zielen auf eine humorvolle und authentische Wirkung ab. So zeigen sie etwa Entscheidungssituationen zwischen Gabel und Stäbchen beim Essen oder beim Hauskauf die Entscheidung der passenden Wandfarbe. Die Kommunikationsoffensive soll zeigen, dass die UBS nah am Alltag der Schweizer:innen ist und dass zuhören, verstehen und helfen, die beste Entscheidung bei Finanzthemen zu treffen, die tägliche Aufgabe der UBS-Berater:innen ist.

Die Kommunikationsplattform startete mit 13 Motiven und sechs Social-Videos im April 2025 in der ganzen Schweiz in reichweitenstarken OOH/DOOH-Medien, Zeitungen, auf Social Media und in weiteren Digitalkanälen sowie auf UBS-Owned-Channels.


Verantwortlich bei UBS: Aydin Sahin (Head of Marketing & Digital Sales), Sonja Kingsley-Curry (Head Marketing Initiatives & Innovation), David Schätti (Head Strategic Initiatives & Media buying), Melanie Säuberli, Andreas Greil, Fabian Brosi (Marketing Strategic Initiatives), Pascal Baumann, Mehmet Odabas (Creative Director Innovation & Creative Lab), Jan Duong (Head Digital Media), Aylin Galliver (Digital Media), Carmen Köll (Head Brand & Marketing Strategy), Daniel Crespo (Media Strategy), Tanja Klotz (Media Planner), Joël Frey (Head Content Marketing & Client Communication), Benjamin Fehrenbach (Head Social Media). Verantwortliche Agentur: Fraser of Switzerland. Produktion: VisualEyes, ALL IN Production, Südlich-t. Regisseur/Fotograf: Niv Shank. Media: Publicis Media Switzerland.

Scholz & Friends Zürich und Medela machen Müttern Mut

Mit einer globalen Kampagne für die Brustpflegeserie von Medela möchte die Zürcher Agentur Scholz & Friends Müttern in der Stillzeit Unterstützung bieten.

Von wunden Brustwarzen bis hin zu auslaufender Muttermilch: Frischgebackene Mütter müssen sich in der Stillzeit auf viele Herausforderungen einstellen. Mit essenziellen Brustpflegeprodukten und dem Wissen aus jahrzehntelanger Forschungsarbeit im Bereich Stillen und Laktation möchte Medela jungen Müttern das gute Gefühl von Sicherheit und Gelassenheit mit auf den neuen Lebensweg geben.

Die orchestrierte internationale Kampagne mit dem Claim «We’ve got you.» will dieses Versprechen mit Leichtigkeit und Zuversicht vermitteln. Dabei wird die Marke Medela als vertrauenswürdige Begleiterin inszeniert, die mit holistischen Lösungen Expertise und Rat auf Augenhöhe bietet.

Die Motive der Kampagne greifen die typischen Herausforderungen der Stillzeit auf empathische Weise auf, bestärken Mütter in der anspruchsvollen Zeit um und nach der Geburt und helfen ihnen, sich in ihrer neuen Rolle sicher und kompetent zu fühlen.

«‹Turning Science into Care› ist unser Markenversprechen, das auch für den Bereich Breast Care Solutions gilt. Die Kommunikation spricht stillende Mütter in einer herausfordernden Situation an und verbindet diese schnell und verständlich mit unseren fundierten ganzheitlichen Produktlösungen», so Letizia Miotto, Director of Marketing Mom & Baby Care Europe bei Medela.

Der Rollout der globalen Kampagne startet ab sofort mit orchestrierten Massnahmen in Social Media, Digitalbannern, Online-Video, Print sowie POS-Material und Health-Care-Professionals-Kommunikation.


Verantwortlich bei Medela: Lone Enghave Knese (Global Vice President of Marketing Mom & Baby care and Medela Consumer), Letizia Miotto (Director of Marketing Mom & Baby Care Europe), Paola Ambrosecchia (Global Senior Marketing Manager Mom & Baby Care), Janine Gehrig (Global Marketing Manager Mom & Baby Care), Anna Struck-Lustig (Global Marketing Manager Mom & Baby Care). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Joana Faria, David Fischer, Winfried Schneider, Zara Velchev, Christian Vosshagen (Kreation); Elisa Stahel, Ramona Zwyer (Account Management); Susi Miller (Strategie); Tina Michalski, Lisa de Wall (Art Buying & Produktion); Mathias Rösch (Gesamtverantwortung). Produktion: Nu Projects Creative Productions, Hannes Deter, Mirjam Lindthaler, Luisa Hanika, Bine Jankowski.

Stimorol und Ogilvy machen aus Kaugummi Musik

Im Rahmen der aktuellen Stimorol-Kampagne «You Feat Stimorol» von Ogilvy wird eine DJ App lanciert, mit welcher aus Kaugummipackungen individuelle Tracks gemixt werden können. Der beste Track wird von Nickless produziert.

Unter dem Motto «You Feat Stimorol» hat Ogilvy für die Kaugummimarke eine musikalische Digitalkampagne mit einer aktivierenden Idee entwickelt, die das Profil von Stimorol bei der jungen Zielgruppe schärfen soll. «Die Generation Z ist kreativ, sehr individuell und will mitgestalten», erklärt Bruce Roberts, ECD von Ogilvy. «Wir geben Ihnen die Möglichkeit, sich selbst auszudrücken und einen einzigartigen Preis zu gewinnen: Fame.»

Jede Kaugummipackung kann mit der App gescannt werden und schaltet pro Geschmacksrichtung zusätzliche Sound-Packs frei, die den Usern mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Mixen geben.

Unter allen Einreichungen wählt der Schweizer Musiker Nickless einen Track aus und produziert daraus einen nächsten Song. «Gerade die Zusammenarbeit mit Nickless sowie das Gesamtkonzept bieten der Zielgruppe einen Mehrwert und machen uns als Marke differenzierbar», sagt Sarah Baur, Brand Manager Stimorol & V6 CH.

Breite Unterstützung und mediale Präsenz

Das Gesamtkonzept für die Kampagne stammen aus der Feder von Mstudio und Ogilvy. Die Massnahmen sind ab sofort im Einsatz und umfassen zahlreiche Sujets und Bewegtbild-Content auf verschiedenen Kanälen wie TV, Online, Social Media, DOOH und am POS.


Verantwortlich bei Stimorol: Claudia Weber (Marketing Lead CH Perfetti Van Melle), Sarah Baur (Brand Manager Stimorol & V6 CH). Verantwortlich bei Ogilvy: Bruce Roberts, Julia Fuchs, Gabriel Schuster, Jehmsei Keo, Florian Siegrist (Kreation) Dany Boletas, Carlyn Ngwa (UX/UI), Felicia Aepli (Motion Design), Gisela Widmer, Franziska Saxer, Kira Vaterlaus (Beratung) Kim Prinzing, Kathrina Seiler (DTP), Jan Wozniak, David Suppiger, George Bondoc, Diana Stoica, Camelia Rizea, Sebastian Bratu, Codrat Florea, Bassam Assoum (Technology). Verantwortlich [M]studio: Martin Distl (Managing Director), Mariella Hummer (Project & Content Managerin). Weitere Partner: Fotograf & Director: Mat Neidhardt (represented by Emeis Deubel); Bewegtbild: Mat Neidhardt & Moritz von Lüpke; Postproduction: PX1 Berlin; Styling & MakeUp: Amanda Samantha Brooke; Digital Operator: Cansu Cantas; Casting: Sucuk Casting Zürich; Production: Studio Neidhardt: Aliza Berger; Hastings: Yannick Schmuki (Producer), Riccardo Passani (Tonmeister); Universal Music Group: Eva Wiest (Brand Partnerships).

Farner gestaltet die Kampagne «(Em)Power on» der EHL

Mit der philantropischen Initiative «(Em)Power on» will die EHL Hospitality Business School ihrer sozialen Mission neuen Schwung verleihen. Farner hat die Bildungsinstitution in der Umsetzung dieser gross angelegten Kampagne unterstützt.

Farner entwickelte ein Kampagnenkonzept, das den Werten der EHL entspricht und eine wirkungsvolle Kommunikation gewährleisten soll. Die mobilisierende Botschaft soll auch die DNA der EHL vermitteln: Spenden zu generieren, den Zugang zu akademischer Exzellenz für alle Talente zu öffnen und Innovationen im Bereich Hospitality voranzutreiben. «Bei ‹(Em)Power on› ging es darum, eine Kampagne zu entwickeln, die den kollektiven Elan, die Solidarität und die nachhaltige Wirkung dieser Initiative widerspiegelt», erklärt Didier Bonvin, Direktor Strategie on Farner Westschweiz.

Nachhaltig in die Zukunft

Im Gegensatz zu früheren Initiativen basiert «(Em)Power on» auf der Gründung eines Stiftungsfonds, der dauerhaft Vollstipendien für 10 Prozent der Studierenden sowie innovative Forschungsprojekte finanzieren soll. Lombard Odier verwaltet diesen Fonds professionell und ethisch und sorgt dafür, dass er kontinuierlich Einnahmen zugunsten zukünftiger Generationen generiert. Die Kampagne bringt die akademische Exzellenz und Präzision der Institution zum Ausdruck.

Wie Kommunikation den ESC 2025 sichtbar macht

Im aktuellen HWZ-Podcast «stefanundstefan» spricht Edi Estermann, Head of Communications des Eurovision Song Contest 2025, über die Herausforderungen der Kommunikationsarbeit für das Event. Er erläutert, wie präzise Koordination und die richtige Medienstrategie den Erfolg des Musikwettbewerbs sicherstellen.

Von links nach rechts: Stefan Vogler, Edi Estermann und Stefan Eggenberger im Gespräch. (Bild: zVg.)

Diese Woche findet der Eurovision Song Contest in Basel statt, eine intensive Zeit für die Kommunikationsabteilung rund um Edi Estermann. In der aktuellen Folge des HWZ-Podcasts gewährt der ESC-Kommunikationschef Einblicke in die umfangreiche Kommunikationsarbeit, die nötig ist, um das Event für rund 200 Millionen Zuschauer:innen sichtbar zu machen. So liege der Schlüssel zum Erfolg in einem präzise koordinierten, synchronisierten und orchestrierten Kommunikationsmanagement mit medienübergreifenden, konsistenten Botschaften, die auch unter Zeitdruck die Marke klar positionieren.

Das Team unter Estermanns Leitung deckt alle Aspekte der Kommunikation ab, von der Medienstrategie über das Krisenmanagement bis hin zur Koordination und Kollaboration mit anderen Teilprojektgruppen. Dazu gehört auch die Sicherheit, Gästebetreuung, Ticketing und Marketing, ergänzt durch Social-Media-Aktivitäten und professionelle Betreuung der Partner. Dabei betont Estermann betont die Wichtigkeit des «Wir»-Gefühls: «Es gibt kein Ich, es gibt nur ein Wir.» In der Podcast-Folge gibt er Einblicke hinter die Kulissen des Events.

Aus «Rent a Rentner» wird die «Boomer AG»

Die Betreiber von Rent a Rentner erweitern ihr Angebot. Im Zuge dessen nimmt das Unternehmen gleich noch ein Rebranding vor, für das die Agentur Die Antwort verantwortlich zeichnet.

Der Fachkräftemangel hat die Schweiz fest im Griff. Eine Antwort darauf kommt aus einer vielleicht unerwarteten Ecke – von Rentner:innen. Bereits seit mehreren Jahren bietet Rent a Rentner eine Plattform, auf der erfahrene Pensionierte ihre Dienste für Kleinarbeiten anbieten können. Was einst als Pionierprojekt begann, hat sich mittlerweile zu einem Trend entwickelt. Arbeiten im Rentenalter ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sondern auch gefragt.

Mit der neuen Jobplattform «Hire a Rentner» werden die Einsatzmöglichkeiten für Pensionierte erheblich erweitert. Unternehmen können hier nicht nur für Kleinarbeiten, sondern auch für anspruchsvolle Aufgaben und zeitlich begrenzte Projekte Rentner rekrutieren – beispielsweise als Vertretung während eines Mutterschaftsurlaubs oder eines Militärdienstes.

«Wir schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe», erklärt Geschäftsführer Reto Dürrenberger, der das Unternehmen zusammen mit Sarah Hiltebrand gegründet hat. «Unsere Plattformen leisten einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel – und gleichzeitig unterstützen wir Rentnerinnen und Rentner, die weiterhin aktiv sein oder finanziell über die Runden kommen möchten». In der Schweiz sind etwa 20 Prozent der Personen im Pensionsalter mit einem Einkommen von unter 2’506 Franken pro Monat armutsgefährdet oder gelten als arm. Diese finanzielle Situation führt dazu, dass viele von ihnen nach der Pensionierung weiterarbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Zudem sind rund zehn Prozent der Rentner:innen auf Ergänzungsleistungen angewiesen, um das Existenzminimum zu erreichen.

Weil sich alles um die Generation Boomer dreht, haben die Betreiber ihre Aktiengesellschaft auf den Namen «Boomer AG» geändert. Neu nicht nur als Betreiberfirma der Plattformen, sondern auch als spezialisierte Marketingagentur für die fokussierte Bearbeitung der Zielgruppe Babyboomer. «Alles spricht nur über die GenZ-Generation, aber kaum über die Babyboomer, die 20 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Wir wollen das ändern», so Sarah Hiltebrand dazu.

Für den Gesamtauftritt, Logos, Markenbildung und für die Realisation der verschiedenen Plattformen zeichne ebenfalls Dürrenberger und Hiltebrand mit ihrer Kreativagentur Die Antwort verantwortlich.

Thjnk Zürich und Migros werben mit Fernweh für die Region

Unter dem hauseigenen Label «Aus der Region. Für die Region.» vertreibt die Migros über 10’000 Produkte von regionalen Bauernhöfen und Familienbetrieben. Der aktuelle Film von Thjnk Zürich bewirbt diese Verankerung in der Region über ein für die Produktkategorie untypisches Gefühl: Fernweh.

Vermutlich jedes Kind hat schon davon geträumt, einmal von zuhause auszubrechen und die grosse weite Welt zu entdecken. Auf diesem Insight basierend erzählt der aktuelle Film von Thjnk Zürich die Geschichte eines Bauernmädchens, das sich in die Ferne sehnt. Eines Tages klettert sie als blinde Passagierin auf einen Lieferwagen und versteckt sich zwischen Obst und Gemüse. Sehr weit kommt sie aber nicht – der Lieferwagen legt nur den kurzen Weg vom Hof zur Migros zurück. Auf diese Weise wird auf das grösste Regionalsortiment der Schweiz, die Produkte des Migros-Labels «Aus der Region. Für die Region.», aufmerksam gemacht.

Der Film wird im TV und in den sozialen Medien zu sehen sein. Ein kurzes Online-Video bewirbt darüber hinaus das Angebot an regionalen Früchten und Gemüse. Ausserdem wurde für das TV-Sponsoring «SRF bi de Lüt» und RTS «Passe-moi les jumelles» eine eigene Bewegtbild-Klammer entwickelt, die spielerisch eine regionale Warenlieferung inszeniert.


Verantwortlich bei Migros: Rémy Müller (Leiter Marketing & Kommunikation), Frédéric Zürcher (Bereichsleiter Campaigning & Sponsoring), Désirée Strassmann (Leiterin Campaigning), Bojana Taraba (Projektleiterin Campaigning), Simone Blaser (Leiterin Media). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Lukas Amgwerd, Lukas Frischknecht (Creative Direction), Johannes Gorsboth (Text), Mara Schwegler (Art Direction), Andrea Bison (GF Beratung), Anne Klein, Claudia Ziltener (Beratung), Gordon Nemitz (GF Strategie). Externe Partner: Czar Film (Produktion), Samir Mallal (Regie), Jingle Jungle (Tonstudio).

Empowerment und Innovation: Female Future Festival 2025 am 5. Juni in Zürich

Am 5. Juni 2025 findet in der Motorworld Region Zürich das Female Future Festival statt. Unter dem Motto «Unleash your potential» geht es beim Empowerment-Event um Karriere, Innovation, New Leadership, New Work und Jobchancen.

Impressionen vom vergangenen Female Future Festival. (Bilder: Goodguypaez)

Am diesjährigen Female Future Festival 2025 teilen verschiedene Speakerinnen aus verschiedenen Bereichen ihre Erfahrungen und Einsichten. Zu den Hauptrednerinnen zählen Patrizia Laeri, die in ihrer Keynote «How to close your financial Gaps!» Möglichkeiten zur finanziellen Unabhängigkeit aufzeigt, sowie Sara Nuru, die über «Empowered women empower others» spricht und ihren Beitrag zur Stärkung von Frauen weltweit erläutert. Zudem kommt mit Sue Bertschy eine prominente Stimme aus dem Bereich Wissenschaft, Inklusion und gesellschaftlicher Wandel zu Wort und wird das Thema Transformation behandeln.

Das Festival wurde 2019 von Patricia Zupan-Eugster und Verena Eugster gegründet. Ziel des Events ist es, Role Models zu präsentieren, die aussergewöhnliche Karrieren aufgebaut haben, wie Verena Eugster erklärt. «Wir möchten Frauen aufzeigen, wie sie ihre Ziele erreichen und welches Mindset es braucht, um an die Spitze zu kommen», ergänzt Patricia Zupan-Eugster.

Neben den Keynotes wird es auch eine «I-love-my-job»-Stage sowie eine Expo mit verschiedenen Partnern geben. Tickets und weitere Informationen sind auf der Website des Female Future Festivals verfügbar.

«What the Duck»: Rosarot lanciert Social-Media-Agentur

Mit «What the Duck» erweitert die Zürcher Kreativagentur Rosarot ihr Angebot um eine spezialisierte Social-Media-Unit. Diese setzt auf kanalgerechte und zielgruppenspezifische Kommunikation, die nicht einfach mit Content brüllt, sondern strategisch vorgeht und konsequent aus der Marke heraus denkt.

(Bild: zVg.)

What the Duck will Marken auf Social Media mit Lautstärke, aber vor allem mit Relevanz sichtbar machen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Der gewählte Agenturname soll sinnbildlich für Überraschung, für Staunen, für den Moment stehen, in dem sich Menschen denken: «Whaaat?!?» Die Ähnlichkeit mit dem englischen Begriff «what the F…k» sei aber «selbstverständlich rein zufällig und absolut ungewollt», unterstreicht die Agentur.

Dabei vergleicht sich die Agentur mit der namensgebenden Ente wie folgt: fliegend, schwimmend, tauchend, watschelnd, manchmal laut, manchmal still – aber immer präsent. Ihre Arbeit bezeichnet sie als agil, kreativ und strategisch geschärft.

Die neue Unit von Rosarot agiert eigenständig und fokussiert auf die Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Social-Media-Strategien, kanalspezifischer Content-Konzepte, redaktioneller Begleitung sowie kanalübergreifender Kampagnen. Auch dazu gehören Paid Media, Performance-Formate, datengetriebenes Targeting sowie Influencer- und Creator-Kollaborationen. Dazu arbeitet «What the Duck» eng mit Kreativ- und Marketingteams zusammen und übernimmt sowohl einzelne Aufgaben wie zum Beispiel strategische Beratung oder Content Creation wie auch die gesamte Social-Kommunikation als eigenständiger Partner. Ziel sind immer Inhalte, die nicht nur auffallen, sondern Interaktionen auslösen, Communities aktivieren und im besten Fall Leads und Sales generieren.

Diverses Team mit viel Expertise

Das Team von What the Duck vereint kreative Köpfe mit digitaler Denke aus verschiedenen Generationen: «Bei uns zählt nicht das Geburtsjahr, sondern die Passion für frischen Content. Von Strategie bis Text, von Motion Design bis Performance, Media und Content Creation: Jede:r bringt Expertise, Leidenschaft und ein sicheres Gespür für Plattformen, Trends und Tonalität mit», erklärt Matthias Koller, der die Geschäftsführung von What the Duck parallel zu seiner Rolle als Co-CEO bei Rosarot übernimmt.

«Mit What the Duck schaffen wir eine Unit, die sich ausschliesslich auf Social Media fokussiert, aber strategisch fest in der Markenarbeit verankert bleibt. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von einem eigenständigen Team mit hoher Reaktionsfähigkeit – ohne auf inhaltliche Tiefe zu verzichten», fügt René Karrer, Gründer und Co-CEO von Rosarot, an.

Bereits im Einsatz

In den vergangenen Monaten konnte sich What the Duck bereits erste Mandate Kund:innen sichern – unter anderem FocusWater, Saas-Fee / Saastal Tourismus, Amnesty International, Bank Avera, Volenergy (BP), Ticketcorner und Rosada. Für sie wurden bereits organische und paid Social-Media-Kampagnen konzipiert, umgesetzt oder befinden sich aktuell in der Umsetzung.

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