Bundesrat lehnt Tabakwerbungsinitiative ohne Gegenvorschlag ab

Der Bundesrat will die Tabakwerbung einschränken und insbesondere Kinder und Jugendliche besser schützen. Die Tabakwerbungsinitiative lehnt er aber wie bereits angekündigt ab. Er legt dem Parlament auch keinen indirekten Gegenentwurf vor.

Bundesrat

Am Mittwoch verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zur Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung (Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung)». Nun ist das Parlament an der Reihe.

Dieses befasst sich bereits seit längerem mit der Revision des Tabakproduktegesetzes. Verschiedene Anliegen der Volksinitiative sollen darin verankert werden. Der Bundesrat setzt sich für einen verstärkten Jugendschutz ein und begrüsst eine Einschränkung der Werbung für Tabakprodukte in diesem Rahmen.

 

Ständerat verschärft Gesetz

Er hatte dem Parlament bereits 2015 entsprechende Vorschläge unterbreitet, diese scheiterten aber. Beim zweiten Anlauf hat der Bundesrat die Werbebeschränkungen wie vom Parlament gefordert weitgehend gestrichen.

Der Ständerat hat die Regeln jedoch wieder verschärft. Er verabschiedete im September ein Gesetz, das zusätzliche Werbeverbote für Zigaretten in der Presse und im Internet vorsieht. Auch das Sponsoring internationaler Anlässe soll verboten werden. Zudem sollen keine Tabakprodukte an Minderjährige mehr verkauft werden dürfen.

 

Initiative will striktes Verbot

Nun liegt das Tabakproduktegesetz beim Nationalrat. Dort könnten die neuen Mehrheiten zum Tragen kommen: Im ersten Anlauf hatte sich die grosse Kammer 2016 mit 101 Stimmen für die Rückweisung an den Bundesrat ausgesprochen, wobei SVP und FDP fast geschlossen stimmten. Auch das hängige Volksbegehren dürfte Einfluss auf den Entscheid haben.

Die Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» verlangt ein lückenloses Verbot für Tabakwerbung, die Kinder oder Jugendliche erreicht. Faktisch würde damit Zigarettenwerbung auf Plakaten im öffentlichen Raum verboten. Hinter der Initiative stehen verschiedenen Gesundheitsorganisationen.

Ikea Schweiz plant «Möbel-Taxi»

Ikea plant in der Schweiz die Einführung eines «Möbel-Taxis». Damit sollen Kunden ihre eingekauften Artikel in ein entsprechend grosses Fahrzeug laden und sich auf Wunsch darin nach Hause chauffieren lassen können. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Ikea

«Tatsächlich haben wir dieses Projekt in der Pipeline», bestätigt Ikea-Schweiz-Chefin Jessica Anderen im Interview mit der Handelszeitung. «Auch deshalb, weil wir wissen, dass rund 50 Prozent unserer Kunden im Grossraum Zürich kein eigenes Auto haben.» Geplant sei, ein solches «Ikea Taxi» per Ende 2020 im Grossraum Zürich für die Möbelhäuser Dietlikon und Spreitenbach zu lancieren. «Zu Beginn werden wir wohl mit einem Partner starten, der eine Hybridautoflotte einbringt», sagt Anderen, die Ambition sei es aber, einen solchen Dienst zu 100 Prozent CO2-neutral zu gestalten, was eher für Elektrofahrzeuge spreche.

Im Gespräch mit der Handelszeitung gibt sich Anderen zuversichtlich, das Geschäftsjahr, das bei Ikea jeweils Ende August endet, in der Schweiz gut abschliessen zu können: «So wie es jetzt aussieht, schaffen wir es wieder auf das Umsatzergebnis des Vorjahres oder werden es sogar leicht übertreffen.» Dies auch wegen des starken Online-Anteils, der sich in der Spitze des Lockdowns von 9 auf gegen 18 Prozent gesteigert habe. Der Kanal werde stark bleiben, sagt Anderen: «Auch nach Wiedereröffnung unserer Möbelhäuser liegt der Online-Anteil immer noch bei 16 Prozent.»

Bund ermittelt wegen politischer Werbung in TV-Privatsendern

Mehrere private TV-Sender haben Teile eines SVP-Videos zur Begrenzungsinitiative ausgestrahlt. Da politische Werbung für Radio und Fernsehen verboten ist, hat sich nun das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingeschaltet.

SVP
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CH Media verägert

Bereits bei Bekanntwerden des Polit-Werbetricks zeigte sich CH Media verärgert über das Vorgehen von Pro Kultura. Zum Zeitpunkt der Buchung des Spots sei ein Zusammenhang mit der Begrenzungsinitiative für den Medienkonzern nicht erkennbar gewesen, rechtfertigt sich CH Media. Und richtet via Nau.ch konkrete Vorfwürfe in Richtung SVP: «Der Auftraggeber hat offensichtlich in der Absicht das Verbot der Werbung für Themen, welche Gegenstand von Volkabstimmungen sind, zu umgehen, CH Media über die Urheberschaft des Spots getäuscht», so ein Sprecher. (hae/SDA)

Der Spot wurde unter anderem in einem Werbeblock am 18. August auf TeleZüri ausgestrahlt (Screenshot TeleZüri via Nau.ch).

 

Das Bakom wird den Vorgang genau abklären, wie eine Sprecherin am Mittwoch mehrere Medienberichte bestätigte. Danach wird sich entscheiden, ob ein Aufsichtsverfahren eingeleitet wird. Gezeigt wurden Ausschnitte des Videos unter anderem in den Werbefenstern von TeleZüri und TeleBärn, die zu CH Media gehören.

Stellt das Bakom eine Rechtsverletzung fest, kann es Massnahmen anordnen, um den Schaden zu beheben oder den Wiederholungsfall zu verhindern. Es kann Gewinne einziehen oder sogar die Konzession entziehen. Auch zwei Massnahmen gleichzeitig seien möglich, sagte die Bakom-Sprecherin.

Publik gemacht hat den Verstoss das Nachrichtenportal Nau.ch am 20. August. Der Trick, dass der Spot in die Regional-TV-Werbefenster «geschmuggelt» werden konnten: Als Absender fungiert nicht wie beim Originalfilm die SVP, sondern ein Verein namens Pro Kultura. Dahinter steckt Olivier Imfeld, Vize-Präsident der SVP Luzern. Imfeld sagt gegenüber Nau.ch, die Botschaft des ersten Teils über Landschaft und Kultur habe ihn beeindruckt. Er habe deshalb Video-Initiant und SVP-Nationalrat Thomas Matter gefragt, ob er den Ausschnitt für eine Fernseh-Werbung in Namen von ProKultura verwenden dürfe, erklärt Imfeld weiter. Nach dem Okay von Matter hätten TeleZüri, TeleBärn, 3plus oder 4plus haben den Spot dann auch ausgestrahlt.

Leading Swiss Agencies lanciert Podcast «LSA Lunch Time»

Leading Swiss Agencies LSA lanciert eine eigene Podcast-Reihe. In der Serie «LSA Lunch Time» kommen Agenturinhaber, Creative Directors, der talentierte Agentur-Nachwuchs und weitere Akteure aus der Agenturbranche zu Wort.

Leading Swiss Agencies

Im Podcast erfährt man, was Agenturleiterinnen und Agenturleiter, Werberinnen und Werber des Jahres sowie Nachwuchstalente und andere interessante Gäste bewegt. In dem rund 30-minütigen Gespräch zwischen zwei Akteuren aus der Agenturbranche erhalten die Hörerinnen und Hörer einen spannenden Einblick in deren Arbeitsalltag und die aktuellen Hot Topics.

 

Erste Episode mit David Schärer und Pascal Deville

In der ersten Episode von LSA Lunch Time ist Pascal Deville, Creative Director und Partner von Freundliche Grüsse, zu Gast bei David Schärer, Partner bei Farner Consulting sowie Mitgründer und Verwaltungsrat von Rod Kommunikation. Weshalb würde Gastgeber Schärer die wunderschöne Stadtvilla an der Bürglistrasse 17 im Notfall besetzen? Und warum hatten Kreativagenturen aus Sicht von Deville während der Coronakrise nicht viel zu melden? Der Podcast geht auf Fragen wie diese ein.

Leading Swiss Agencies

Aus Blick am Abend wird die Unterhaltungsmarke Hype by Blick

Aus Blick am Abend wird Hype by Blick: Ab sofort will die neue Social-Media-Marke der Blick-Gruppe mit Memes und Videos täglich für Unterhaltung sorgen. Im Rahmen der Neuausrichtung des Channels arbeitet Blick zudem erstmals exklusiv mit Influencerinnen und Influencern für die Kreation von Video-Content zusammen.

Blick am Abend

Die Neuausrichtung der ehemaligen Marke Blick am Abend basiert auf einem aufgefrischten Markenauftritt und einem weiterentwickelten Konzept: «Hype weiss, worüber das Netz lacht und welche Memes Viral-Potential haben», ist die Blick-Gruppe in einer Mitteilung überzeugt.

«Die Blick-Gruppe ist mit monatlich rund 1,4 Millionen Interaktionen allein auf Instagram und Facebook eine der führenden Schweizer Medienmarken in der Social-Media-Welt. Mit Hype by Blick treffen wir einen Nerv und bieten genau die Inhalte, die sich unsere stetig wachsende Community wünscht», erklärt Katia Murmann, Chefredaktorin Blick.ch und Leiterin Digital der Blick-Gruppe.

 

Blick am Abend

An Bord: Komiker Kiko unterstützt Hype by Blick zusammen mit anderen Influencern.

 

Damit die Unterhaltungsmarke künftig zudem mit authentischem und vielfältigem Video-Content beim Social-Media-Publikum punktet, arbeitet die Redaktion erstmals exklusiv mit kreativen Schweizerinnen und Schweizern zusammen, die sich in der Comedy-Szene und auf Social Media einen Namen gemacht haben. Blick konnte bereits folgende Influencer für Hype gewinnen: Nicu und Ismael, im Netz als «Kochersee» bekannt; die Comedians Charles Nguela, Gewinner des «Swiss Comedy Award 2014», und Frank Cabrera Hernandez alias Kiko von Kikomedy sowie das Schweizer Influencer-Duo Hoti und Nali von «Swisscomedytv». Weitere Zusammenarbeiten laufen in den nächsten Wochen und Monaten an.

«Wir freuen uns sehr, dass wir sechs spannende Persönlichkeiten für eine Zusammenarbeit mit uns gewinnen konnten und mit Hype by Blick zu einer Plattform für Schweizer Comedy-Talente werden können», so Bettina Widmer, verantwortlich für Hype und Verticals in der Blick-Gruppe.

Blick am Abend

Dachcom für Arres: Solarpower meets Extremsport

Für das Indach Solarsystem Arres, ein Eigenprodukt des Photovoltaik-Grosshändlers Solarmarkt, hat Dachcom die Gesamtkommunikation mit einem Web-Hub und Bewegtbild-Content entwickelt.

Dachcom

Das Solarsystem ersetzt auf intelligente Weise Dachziegel durch Solarpanele, ist schnell montiert und sieht zudem auch noch sehr gut aus. Die Arres-Kernaussage «So schnell, intelligent und schön war Photovoltaik noch nie» soll diese Produktfeatures einfach und prägnant auf den Punkt bringen.

 

Authentischer Markenbotschafter

Mit dem Schweizer Extremsportler Ueli Kestenholz konnte für Arres ein Markenbotschafter gewonnen werden, der die Charaktereigenschaften des Systems voll und ganz teilt. Mit seinen sportlichen Leistungen steht er ebenfalls für Tempo, Intelligenz und Ästhetik. Zudem hat er das Arres-Solarsystem auch am eigenen Hausdach im Einsatz. Ueli Kestenholz gibt dem Kommunikationsauftritt ein Gesicht, sorgt als Protagonist des Imagefilms für Action und Emotionen und verleiht dem Auftritt als überzeugter Anwender Glaubwürdigkeit und Authentizität.

 

Webplattform mit Bewegtbild-Content 

Kernstück des Auftritts ist die von Dachcom neu entwickelte Webplattform Arres.ch. Zielgruppengerecht ausgerichtet will sie durch eine Mischung aus technischer Information und Bewegtbild-Content überzeugen und so ein optimales Nutzer-Erlebnis bieten. Auch das Arres-Markenlogo wurde einem Redesign unterzogen.

Zum Einsatz kommen Image- und Testimonial-Filme, eine Imagebroschüre, Messe-Auftritte sowie Content-, Social-Media- und Online-Marketing-Massnahmen.

Dachcom

Verantwortlich bei Solarmarkt: David Galeuchtet (Leiter Marketing). Verantwortliche Agentur: Dachcom & Dachcom.Digital.

Digital goes Print: Xeit realisiert das Gilde-Printmagazin

Die Zürcher Agentur Xeit durfte das Printmagazin der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen umsetzen.

Xeit

Im Rahmen verschiedener Projekte im Bereich Social Media, Website-Erstellung, Google Ads, SEO und PR arbeitet xeit seit Längerem mit der Gilde zusammen. Mit dem Auftrag zur Erarbeitung und Gestaltung des Printmagazins wurde diese Mandatsliste nun noch etwas länger.

Auch wenn die Agentur im Rahmen kombinierter Online- und Offline-Massnahmen bereits mehrfach Drucksachen – etwa den Gilde Gourmet-Guide – realisiert, war die vollumfängliche Umsetzung eines Printmagazins in diesem Ausmass neu. Vereinzelte Beiträge des Magazins wurden vor der Umsetzung bereits auf Gilde.ch publiziert und als Content für die Social-Media-Beiträge der Gilde auf Instagram und Facebook genutzt. Das Print-Magazin komplettiert somit die Content-Strategie von Xeit.

 

Konzeptionieren, editieren, gestalten – und coronabedingtes Umdisponieren

Das Gilde-Magazin erscheint ein- bis zweimal jährlich mit einer Auflage von rund 30’000 Exemplaren auf Deutsch und Französisch. Die Gesamtkoordination der Themen- und Inhaltsplanung, die Redaktion sowie die komplette grafische Umsetzung der aktuellen und der künftigen Ausgaben wurde von Xeit realisiert.

Der Einstand gestaltete sich dabei aus den bekannten Gründen als herausfordernd: Sämtliche Interviews konnten nicht vor Ort, sondern nur telefonisch durchgeführt werden und für die Illustration des Magazins musste auf zur Verfügung gestellte Bilder zurückgegriffen werden. Zudem musste das Publikationsdatum verschoben werden, sodass das Magazin im August erscheint, statt wie geplant im Frühling 2020.

Das Gilde Magazin liegt seit Anfang August bei den Gilde-Betrieben sowie allen Gilde-Partnern auf und kann dort gelesen werden. Wer «online only» unterwegs ist, kann auf der Gilde-Website in der Pdf-Version stöbern.

Auch im nächsten Jahr wird Xeit die redaktionelle und gestalterische Gesamtverantwortung der Gilde-Magazine übernehmen.

GFM verschiebt Trend-Tagung auf 2021

Der GFM-Vorstand hat entschieden, die geplante 30. GFM Trend-Tagung vom 8. September 2020 zu verschieben. Grund ist die Covid-19-Situation im Kanton Zürich. Der neue Termin für das Jahr 2021 wird rechtzeitig kommuniziert. Eine Auswahl der Referate wird in Form von Webinar durchgeführt.

GFM

Infolge der aktuellen Covid-19 Situation im Kanton Zürich hat der GFM-Vorstand entschieden, die auf den 8. September 2020 geplante 30. Trend-Tagung zu verschieben.

 

Referate werden in Webinaren durchgeführt

Die GFM plant eine Auswahl der Referate in den nächsten Monaten zum Thema «Customer Metamorphosis» – Auswirkungen des grundlegenden Wandels von Einstellung und Verhalten von Kunden auf die Unternehmensstrategie – via Webinar zu vermitteln. Mehr Informationen zu den Themen und Daten werden auf Gfm.ch folgen.

Über den genauen Durchführungstermin der Trend-Tagung 2021 wird der GFM rechtzeitig informieren. Die bereits eingegangenen Tagungsgebühren werden vollumfänglich rückerstattet.

NZZ schreibt Verlust im ersten Halbjahr

Die NZZ-Mediengruppe hat in der ersten Jahreshälfte weniger Geld verdient und ist in die Verlustzone abgerutscht. Vor allem der Print-Werbemarkt und das Veranstaltungsgeschäft litten unter den Folgen der Corona-Pandemie.

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Der Gesamtertrag der NZZ-Gruppe sank um 14 Prozent auf 95,2 Millionen Franken. Zwar sei die Zahl der Abonnenten um knapp einen Fünftel auf 189’000 gestiegen, dagegen mussten wegen Corona Veranstaltungen abgesagt oder in die zweite Jahreshälfte verschoben werden, schreibt die Gruppe am Mittwoch.

Das hat auf die Ergebnisse durchgeschlagen. Obwohl auch der betriebliche Aufwand um 8 Prozent auf 96,8 Millionen Franken gesenkt werden konnte, schreibt die NZZ-Gruppe einen Betriebsverlust (Ebit) von 1,2 Millionen nach einem Plus von 8,2 Millionen im Vorjahr.

Auch das Finanzergebnis wurde von Corona belastet und fiel negativ aus. Und so verblieb unter dem Strich ein Halbjahresverlust von 3,4 Millionen Franken nach einem Gewinn von 9,4 Millionen vor Jahresfrist.

 

Einbussen am Print-Werbemarkt

Im Corona-Halbjahr hatte die NZZ mit einem weiteren Rückgang am Print-Werbemarkt zu kämpfen. Besser läuft der Verkauf von Werbung auf den digitalen Kanälen, auch dank der Erweiterung des Vermarktungsnetzwerks mit Audienzz und der Übernahme der Archdaily-Gruppe.

Insgesamt sanken die Werbeeinnahmen im Halbjahr allerdings um 21 Prozent oder 6,8 Millionen Franken. Der übrige Ertrag brach um 24 Prozent beziehungsweise 6,2 Millionen ein. Hier kam es bei den Sponsoring-Einnahmen an Veranstaltungen zu Ausfällen und bei ihren Betriebsliegenschaften gewährte die NZZ Mietzinsreduktionen.

 

Gewisse Erholung erwartet

In der zweiten Jahreshälfte will die Gruppe unter anderem das Swiss Economic Forum, diesmal in Montreux und nicht in Interlaken, sowie das Zurich Film Festival durchführen. Dadurch dürften sich die Corona-bedingten Umsatzrückgänge abschwächen, heisst es. Auch am Werbemarkt Print sei mit weniger Einbussen zu rechnen. Und beim Joint Venture CH Media wird ebenfalls mit einer gewissen Erholung gerechnet.

Nichtsdestotrotz bleibe aber das Jahr weiter von der Corona-Krise gekennzeichnet, so die NZZ-Mediengruppe. (SDA)

Inhalt und Form führt die Kampagne für Dynoptic weiter

Inhalt und Form führt die TV-Kampagne für Dynoptic fort und hat vier neue Spots umgesetzt.

Inhalt und Form

Nach der erfolgreichen Online- und TVC-Kampagne im Herbst/Winter 2019 hat Inhalt und Form erneut 4 minimalistische Spots für die Optikprofis umgesetzt. Die neuen Spots greifen subtil, aber intuitiv die 4 Jahreszeiten auf und werden gestaffelt ausgestrahlt. Die ersten beiden Spots zu den Themen «Frühling» und «Sommer» sind bereits on Air.

Zusätzlich wurden ausgehend davon auch Bewegtbilder für TV-Streaming, Social Media und Banner Ads kreiert, sowie ein spritziges Print- und Plakat-Sujet umgesetzt. Ergänzend dazu hat Inhalt und Form ein gebrandetes Jasskarten-Set sowie ein Memory-Gedächtnisspiel namens «Dynoptic Fantasy» umgesetzt, mit denen die Marke spielend in den Alltag integriert wird. Die Spiele werden von den Dynoptic-Partnern als Give-away verteilt.

Inhalt und Form

Verantwortlich bei Dynoptic: Martin Schütz (Geschäftsführer / CEO). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO); Karin Estermann (Executive Creative Director); Vasco Bickel (Kreation); Mato Bilic (Animation); Yannick Lippuner (Text); Audrey Arnold (Projektleitung); iundf Media Impact (Mediaagentur); The Cover Media (Ton- und Postproduktion).

Jung von Matt/Limmat: New life, new normal, Newhome

Jung von Matt/Limmat und das Immobilienportal Newhome präsentieren die neue Kampagne «Wenn dein Leben ein neues Zuhause braucht». Die Spots der Kampagne wurden mittels Remote-Direction und Livestreams produziert und editiert. Der neue Markenauftritt des Immobilienportals wurde von Jung von Matt/brand identity gestaltet.

Jung von Matt/Limmat

Newhome startete im Frühsommer 2020 mit einem neu gestalteten und konzipierten Immmobilienportal mit branchenexklusiven Features wie zum Beispiel dem Reisezeit-Feature (Werbewoche.ch berichtete). Das Ziel: Ein Immobilien-Ökosystem für das Mieten und Kaufen von Immobilien aufbauen, das von der Studentin, die von zu Hause auszieht, bis hin zur versierten Hauskäuferin alle abholt.

 

New normal – kein Problem

Für den neuen Auftritt und Angebot von Newhome hat Jung von Matt/Limmat eine Awareness-Kampagne mit TV- und Onlinespots realisiert – während des Lockdowns. Auf Basis der langfristigen Kommunikations-Plattform «Wenn dein Leben ein neues Zuhause braucht» werden Geschichten erzählt, die wir alle kennen: Manchmal ist im Leben alles neu und zieht dadurch noch mehr Neues an. Neue Hobbies, neue Ideen, neue Karriereschritte, neue Erfolge und eben auch ein neues Zuhause. Das Immobilienportal möchte Schweizerinnen und Schweizer begleiten, wenn es Zeit für etwas Neues wird, ohne Probleme und mit wenigen Mausklicks.

Die Kampagne ist seit Mitte August online und im Fernsehen zu sehen. Ab Mitte September wird sie durch eine dynamische Bannerkampagne ergänzt.

Jung von Matt/Limmat

Verantwortlich bei Newhome: Silvio Frei (Marketing Manager & Product Owner); Julia Zon (Marketing Manager/Scrum Master); Jean-Pierre Valenghi (CEO). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lorenz Clormann, Sören Schröder (Creative Direction); Fabian Zahner (Text); Michel Kissling (Art Direction); Philipp Siegenthaler (Strategie); David Offermann (Projektleitung), Nick Schoberth (Client Director). Externe Partner: IT’S US Media Berlin. Mediaschneider.

Bitte zwei Schafe Abstand halten

Andere Länder, andere (Mess-)Sitten. Der isländische Verband der Schaf züchter benutzt in der Corona-Pandemie eine neue Masseinheit, um sicherzustellen, dass die Abstandsregelung eingehalten wird.

Bitte zwei Schafe Abstand halten

Mit einer Grafik wird aufgezeigt, wie die Abstandsregeln korrekt umgesetzt werden können. Wenn sich zwei Schafe zwischen zwei Personen befinden, ist der Mindestabstand von zwei Metern gewährleistet. Unter der Grafik stehen die Worte «Denke an die Zwei-Schafe-Regel».

Aussagen eines Verbandsmitglieds zufolge sei die Kampagne ein Erfolg und habe viele Mitglieder angeregt, die neuen Corona-Richtlinien zu lesen. Bereits im April hatte schon die isländische Forstverwaltung die Menschen aufgefordert, im Wald Bäume zu umarmen, wenn ihnen körperliche Nähe fehlt. Man sieht also, die Isländer nehmen’s mit einer Prise Humor. (SDA/swi)

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