Heimat Zürich kreiert eine Nutzfahrzeug-Kampagne von A bis Z
Citroën und Heimat setzen bei der Ansprache von Profis aufs gesamte Alphabet.
Redaktion
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21. August 2020
Bei der aktuellen Kampagne von Heimat Zürich für die Nutzfahrzeugsparte von Citroën galt es, ganz unterschiedliche Zielgruppen treffsicher zu erreichen und branchenspezifisch anzusprechen.
Nutzfahrzeugmodelle von Citroën – Jumpy, Jumper und Berlingo, beziehungsweise C5 und Spacetourer fürs B2B-Segment – zeichnen sich vor allem durch ihren breiten Einsatzbereich aus. Echte Allrounder also, geeignet für Projekte von A bis Z.
Genau diese Botschaft wurde für die einzelnen Berufsgruppen immer wieder neu interpretiert.
So heisst es für die Bäckereien beispielsweise «Von Anisguetzli bis Zitronencake.», für die Metzgerei-Branche «Von Appenzeller Mostbröckli bis Zwiebelleberwurst.», für die Baubranche wiederum «Von Armierungseisen bis Zementsack.»
Beworben wurden neben den fünf einzelnen Citroën-Modelle auch die gesamte Nutzfahrzeug-Range von Citroën. Insgesamt gab es zehn unterschiedliche Branchen-Sujets, die in den jeweiligen Print- und Online-Fachmedien als Inserat bzw. Banner geschaltet wurden. Ergänzt wurde die Kampagne durch Carousel-Ads und InMails beim Karriere-Portal LinkedIn.
Verantwortlich bei Citroën: Thomas Odier, Generaldirektor Citroën und DS Schweiz, Vanessa Maruccia, Leiterin Marketingkommunikation. Verantwortliche Mediaagentur: MMB Media, Zürich. Verantwortliche Kreativagentur: Heimat Zürich.
Jung von Matt/brand identity entwickelt eine starke Marke für Hopr
Um das Zürcher IT-Startup Hopr fit für den Launch zu machen, entwickelte Jung von Matt/brand identity eine Markenidentität. In enger Zusammenarbeit sind eine klare Positionierung und ein differenzierendes Markendesign entstanden, die zeigen, wer Hopr ist, für was das Unternehmen steht und wo die Reise hingeht.
Redaktion
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21. August 2020
Hopr willl den Datenschutz grundlegend verändern: Mit dem Protokoll, das auf Blockchain-Technologie basiert, wird jedem Menschen die Kontrolle über seine Privatsphäre zurückgegeben. Das Hopr-Protokoll kann von jedem genutzt und weiterentwickelt werden und ist somit nicht auf eine Branche limitiert.
Aus der Masse hervorstechen
Die dynamisch gezeichnete Wortmarke sowie der gelbe Hopr-Ball sollen das Grundprinzip der Technologie zum Ausdruck bringen: Innerhalb der Kommunikationsmittel übernimmt der Ball die Funktion eines abstrakten Schutzsymbols und wird zum Sinnbild für die Kontrolle über die eigenen Daten. Er verändert den Kontext, indem er Elemente zeigt oder verdeckt – und betont damit, warum es so wichtig ist, genau zu wissen, was man mit wem teilt.
Statisch oder animiert verleiht dieses identitätsstiftende Gestaltungsmittel dem Auftritt einen prägnanten Charakter. Ebenfalls hervorstechend ist die Schrift «Source Code», die den Bezug zur Community herstellt – denn was schreibt ein Techie lieber als Code? Und: Die Farbgebung schafft eine Differenzierung innerhalb der Branche: Der Verlauf mehrerer dunkler Blautöne steht für das stabile Fundament von Hopr; das helle Gelb unterstreicht die positive Intention des Startups.
Verantwortlich bei Hopr: Dr. Sebastian Bürgel (CEO & Founder); Rik Krieger (CCO & Co-Founder). Verantwortlich bei Jung von Matt/brand identity: Julius Jäger (Gesamtverantwortung, Strategie & Beratung); Diana Geissel (Strategie & Beratung); Christina Widmann (Leitung Design); Boris Stoll (Design).
Tamedia-Tageszeitungen lancieren neuen Klima-Newsletter «Celsius»
Die Tageszeitungen von Tamedia in der Deutschschweiz erweitern ihr Angebot und bieten neu einen Newsletter rund um Klima und Wetter sowie ein interaktives Dashboard an.
Redaktion
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21. August 2020
Waldbrände in Australien und Sibirien, streikende Jugendliche oder Greta Thunberg – der Klimawandel, seine Folgen und Gesichter beschäftigen unsere Gesellschaft immer stärker. Die Tageszeitungen von Tamedia möchten diesem Umstand nun Rechnung tragen und lancieren den Klima-Newsletter «Celsius», eine neue Themenseite «Klimawandel» und ein interaktives Dashboard.
Wöchentliche Veröffentlichung
«Celsius» wird von den Wissenschaftsjournalisten Martin Läubli und Martin Steinegger abwechselnd jeden Samstag veröffentlicht und kann von den Leserinnen und Lesern von Tages-Anzeiger, Der Bund, BZ Berner Zeitung, Basler Zeitung, Der Landbote, Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung kostenlos via Website oder App abonniert werden. Die beiden Experten liefern wichtige News und Geschichten rund um das Klima und Wetter, blicken in die Archive und geben Tipps zu einem klimaschonenderen Lifestyle.
Interaktives Dashboard bildet Daten ab
Gleichzeitig mit dem neuen Newsletter wird auch ein interaktives Dashboard lanciert, das monatlich die neuesten Daten zum Klimawandel in der Schweiz und der Welt abbildet. Aktuell zeigt es, dass der Juli zwar weniger warm war als in den Hitzesommern 2018 und 2019, mit +1,2 Grad Celsius aber immer noch über dem langjährigen Mittel. Das Dashboard stellt somit die aktuelle Temperatur- und Niederschlagsentwicklung in einen Kontext.
Yoveo und Arosa Tourismus zeigen, wie man im Sommer für den Winter wirbt
Mitten im Hitze-Sommer lanciert die Feriendestination Arosa bereits ihre neue Winterkampagne. Die in Zusammenarbeit mit Yoveo realisierten Spots sollen Vorfreude auf den Winter wecken.
Redaktion
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21. August 2020
In den neuen Werbefilmen üben die «Gallier der Alpen» den Wintersport im Sommer aus. Die Spots wecken die Vorfreude auf den Winter und sollen sowohl Skifahrer wie auch nicht Nicht-Skifahrer zu Winterferien in der Schweiz motivieren. Es wurden sechs verschiedene Filme zum Thema Skifahren, Langlauf, Schlitteln, Eislauf, Winterwandern und Bärenland realisiert.
Winterferien in der Schweiz
«Hier in Arosa freuen wir uns schon ganz besonders auf den Winter. Gerade mit Covid-19 und der aktuellen Reise-Unsicherheit, wollen wir unseren Gästen aufzeigen, dass sie sich auf Winterferien in der Schweiz mit viel Sonne freuen können. Auch für Nicht-Skifahrer bieten wir in der Schweiz eine tolle Alternative zu Winterferien in der Karibik» begründet Marion Schmitz, Leiterin Marketing & Kommunikation von Arosa Tourismus.
Bekanntgemacht werden die Werbefilme ab nächster Woche über eine TV- und Online-Kampagne.
Verantwortlich bei Arosa Tourismus (Konzept): Marion Schmitz (Leiterin Marketing, Kommunikation, Produkte und Digitalisierung / Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Yoveo (Filmproduktion): Tim Wicki (Videoproduktion); Leonie Studer (Schnitt).
Wirz für Graubünden Ferien: Familienferien aus dem Bilderbuch
Wirz und Graubünden Ferien machen mit «Gian und Giachen und das Munggamaitli Madlaina» Lust auf Familienerlebnisse im Kanton Graubünden. Begleitet wird der Verkaufsstart des Kinderbuches von der Plattform Kinderwelt, die neu im Herbstkleid daherkommt und Familienangebote, Vorlesungen und eine Webapp anbietet.
Redaktion
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21. August 2020
In Graubünden verfärben sich die Lärchen goldgelb. Es wird Herbst, und die Steinböcke Gian und Giachen machen das, was sie jedes Jahr tun: allen Tieren eine gute Nacht wünschen, die sich für den Winterschlaf vorbereiten. Doch angekommen bei der Familie Mungg erwarten sie zwei traurige Eltern. Der Grund: Das Munggamaitli Madlaina ist davongerannt, weil sie nicht ins Bett wollte. Gian und Giachen versprechen, dass sie Madlaina finden werden. Ob sie es schaffen?
Das Herbstbuch wurde gestaltet von der Illustratorin Amélie Jackowski und erscheint wieder in den Sprachen Deutsch, Englisch und Rätoromanisch.
Ein Kinderbuch als Ferienplaner
Mit dem Kinderbuch will Graubünden Familien von der Erlebnisvielfalt in Graubünden begeistern. «Das Kinderbuch spielt an den unterschiedlichsten Orten in Graubünden und bringt Kindern wie Eltern unsere spektakuläre Natur näher. So ist das auch ein charmanter Ferienplaner», erklärt Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien.
Die Kinderbuchwelt von Gian und Giachen wird digital zu einer Plattform für Familienferien – mit spezifischen Angeboten, Events wie Vorlesungen und einer Webapp, mit der Kinder die Original-Schauplätze aus den Büchern in der realen Natur spielerisch entdecken können.
Familien-Events mit Gian und Giachen
Die beiden Bündner, die den Steinböcken in den TV-Spots seit Jahren ihre Stimmen leihen – Komiker Claudio Zuccolini und Sänger Sergio Greco –, treten für Lesungen der Geschichte öffentlich als Gian und Giachen auf. So finden während der Kampagne auch viele Familien-Events statt.
Das Kinderbuch «Gian und Giachen und das Munggamaitli Madlaina» ist ab jetzt im Handel und auf Kinderwelt-in-graubuenden.ch erhältlich.
Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Martin Vincenz (CEO); Yves Luetolf (Leiter Produkt- und Erlebnismarketing); Marc Held, Mike Frei (Produkt- und Erlebnismarketing). Verantwortlich beim NordSüd Verlag: Andrew Rushton (Stv. Geschäftsführer / Associate Publisher); Andrea Naasan (Lektorat / Editorial Department). Verantwortlich bei Wirz: Alain Eicher (ECD); Adrian Huwyler, Nico Keramaris, Björn Bippus-Brender, Angelo Mabellini, Aline Herzog, Anina Eugster (xLab); Fabian Nold (Beratung); Erasmo Palomba (Agency Producer); Rino Frei (Bildbearbeitung). Animationen: David Fritsche (Guave Motion). Programmierung PWA: Simon Huber, Samuel Steiner (Renuo). Programmierung CLP: Jim Schmid (1up GmbH). Illustration: Amélie Jackowski.
Blick TV und Brack.ch lancieren Spielshow «Brack Truck»
Ab Sonntag läuft die neue digitale Spielshow «Brack Truck» von Blick TV und Brack.ch. Unter der Moderation von Sara Bachmann und Sven Ivanić gilt es jeden Sonntag, so rasch wie möglich das noch unbekannte Reiseziel des Lieferwagens zu erraten. Dabei können verschiedene Preise gewonnen werden.
Redaktion
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21. August 2020
Blick TV baut sein Angebot weiter aus und lanciert in Kooperation mit Brack.ch das Unterhaltungsformat «Brack Truck». Ab Sonntag macht sich das Moderatoren-Duo Sara Bachmann und Sven Ivanić im Rahmen der Spielshow jeden Sonntagvormittag von 08.10 Uhr bis 12.00 Uhr am Steuer des «Brack Truck» auf in Richtung einer unbekannten Zieldestination.
In insgesamt acht Folgen fahren sie dabei quer durch die Schweiz und melden sich in regelmässigen Abständen mit hilfreichen Hinweisen live auf Blick TV aus den verschiedenen Zwischenetappen ihrer Route. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können auf digitalem Weg von zuhause aus an der Gameshow teilnehmen und verschiedene Preise gewinnen. Wem es für den Gewinn nicht gereicht hat, kann den Tagesgewinn auf blickdeal.ch zu einem besonders attraktiven Preis käuflich erwerben.
«Brack Truck» wird jeweils inhaltlich auf Blick.ch begleitet. Den Userinnen und Usern stehen die bereits live-gesendeten Hinweise zudem als On-Demand-Videos zur Verfügung. Immer abends ergänzt ein Video mit den Highlights des Tages die Berichterstattung auf Blick.ch.
Get Some Popcorn realisiert interaktive Kurzfilme für BFU
«Wie würdest du entscheiden?» Diese zentrale Frage stellt eine Präventionskampagne jungen Erwachsenen. Das Konzept setzt auf das Entwickeln von Eigenverantwortung bei Lenkerinnen und Lenkern und ihren Passagieren statt gutgemeinter Ratschläge aus der Erwachsenenwelt. Get Some Popcorn hat für die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU drei interaktive Kurzfilme realisiert.
Redaktion
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21. August 2020
Dass junge Fahrzeuglenkerinnen und -lenker ein spezifisches Risikoverhalten aufweisen, ist eine Tatsache. Sie suchen den Wettbewerb, haben Freude am Tempo, wollen sich ein attraktives Profil geben. Im Strassenverkehr ist das gefährlich, besonders, wenn der Druck der Gruppe hinzukommt. In den Diskussionen im Unterricht lernen junge Menschen, mit diesem Druck umzugehen und eigene, alternative Wege aus dieser Dynamik zu finden.
Die drei interaktiven Kurzfilme von Get Some Popcorn, je einer aus jeder Sprachregion, thematisieren die häufigsten Unfallursachen von Neulenkenden: Müdigkeit, Geschwindigkeit und Alkohol. Zielpublikum sind Lernende an Berufsfachschulen und Gymnasien, also die aktuellen und zukünftigen Neulenkenden. Die Stories der Filme sind fiktiv, basieren jedoch auf wahren Unfallbegebenheiten: Ursache, Uhrzeit, Region, beteiligte Personen und Unfallfolgen stimmen. Auf der Kampagnenwebsite können die interaktiven Kurzfilme durchgespielt werden.
Verantwortlich bei der BFU: Thomas Kramer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Verkehrsverhalten, Projektleiter); Claudia Schär (Verantwortliche Digitale Medien). Verantwortlich bei Get Some Popcorn: Dominik Bauer (Regie, Konzept, Drehbuch); Raphael Fischler (Kamera und Schnitt); Oliver Muff (Oberbeleuchter); Désirée Wismer (Produktion, Konzept, Drehbuch, Cast); Christian Jäggi (Drehbuch, Konzept, Produktion); Omar Manai (Kamera-Assistent, Schnitt); Gregory Köfer (Kamera-Assistent); Marco Frei (Grading).
Neuromarketing-Studie: Wie viel «smart» braucht die perfekte Luxus-Uhr wirklich?
In der Schweizer Uhren-Branche steckt noch viel Unsicherheit bezüglich Luxus-Uhr der Zukunft, und verschiedene Marken versuchen krampfhaft, eine Vielzahl «smarter Funktionen» reinzubringen. Eine unabhängige Neuromarketingstudie geht der Frage nach, ob das überhaupt der richtige Weg ist.
Redaktion
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21. August 2020
Ausländische Smartwatches schneiden im weltweiten Uhrenmarkt ein immer grösser werdendes Stück vom Kuchen ab. Davon betroffen sind auch Schweizer Luxus-Uhren-Marken, deren Chefs übrigens oft noch der Meinung sind, Smartwatches würden für sie keine Bedrohung darstellen. Dabei ist zum Beispiel Apple dabei, nach den Hosentaschen auch die Handgelenke dieser Welt zu erobern (vgl. HZ Insights Podcast). Letztes Jahr hat Apple geschätzte 31 Millionen Uhren verkauft. Im Gegenzug verkauft die Schweizer Uhrenbranche heute 7,5 Millionen Uhren weniger als 2015 – dem ersten Verkaufsjahr der Apple Watch.
Ein ernsthaft gemeinter Gegen-Schachzug von Rolex und Co. steht noch aus. Wird es für die hiesigen Uhren-Marken Zeit, wirklich «smart» zu werden? Die vorliegende, aktuelle Neuromarketing-Studie mit Fokus Schweiz zeigt, welche Aspekte einer Smartwatch auch für Luxus-Uhren spannend sind – und welche «Luxus-Uhr-Eigenschaften» auf der anderen Seite keinesfalls durch das Smart-Machen vernachlässigt werden dürfen.
Erste Smart-Bemühungen werden emotional bereits wahrgenommen
Die EmoMap (Vergleich verschiedener EmoProfile) stellt dar, welche Markenemotionen jener einer perfekten Smartwatch am nächsten kommen. Die Darstellung der Ergebnisse entspricht den Regeln der multivariaten Statistik und mathematischen Standardverfahren. Einfach: Es geht nicht um oben, unten, links oder rechts – massgebend sind die Abstände zwischen den einzelnen Pins. Je näher diese beieinander liegen, desto ähnlicher sind sich die emotionalen Empfindungen im Unterbewusstsein.
Werden die Emotionen verschiedener Luxus-Uhren-Brands analysiert, fällt sofort auf: Luxus-Uhren-Hersteller mit smarten Modellen liegen emotional näher bei Smartwatches als jene Hersteller ohne Uhren mit smarten Funktionen (vgl. Grafik oben).
Diese Erkenntnis mag aufgrund des logischen Resultats einerseits auf der Hand liegen, andererseits muss man bedenken, dass die Markenemotionen jedes Herstellers in der Studie komplett non-verbal und völlig losgelöst von jeglichen Smartwatch-Themen abgeholt wurden. Ausserdem liefert diese emotionale Landkarte (EmoMap) weitere spannende (strategische) Hinweise und Fragestellungen:
a) Es reichen wenige Produkte, um die Markenemotionen in Richtung «smart» zu bewegen (bei allen Herstellern mit smarten Modellen machen die Luxus-Smartwatches nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Produktportfolios aus)
b) Bestimmte Luxus-Smartwatches hatten einen grösseren emotionalen Impact als andere. So hat Hublot unter anderem mit ihrer «Big Bang Referee 2018 Fifa World Cup Russia» im Unterbewusstsein der potenziellen Kunden den grössten Shift in Richtung Smartwatch-Emotionen «geschafft». Gefolgt von Tag Heuer (zum Beispiel «Tag Heuer Connected») und Breitling (zum Beispiel «Exospace B55 Yachting»). Und auch die Luxus-Uhren-Marken Montblanc, Alpina und Frédérique Constant wirken bereits «smartwatchiger» als Rolex, Omega und Co., welche noch gar keine smarten Modelle haben.
c) Ist dieser eingeschlagene Weg in Richtung Smartwatch strategisch gesehen überhaupt das Richtige? Oder läuft man damit Gefahr, den eigenen Brand zu verwässern und an den Wunsch-Emotionen der potenziellen Uhrenträger vorbei zu zielen?
«Smart» darf Luxus-Motive nicht in den Schatten stellen
Bei den Emotionsvolumen (emotionale Relevanz) der unterschiedlichen Motive wird ersichtlich, dass die Kaufmotive einer klassischen Luxus-Uhr alle stärker emotionalisieren als jene einer Smartwatch (vgl. Chart «Durchschnitts-Emotionsvolumen klassische vs. smarte Motive»). Dies hat einen guten Grund: Themen wie sozialer Status, Familienerbstück und Investment sind psychologisch deutlich tiefgreifender als Fitness-Tracking und News. Luxus-Uhren bespielen damit klassischerweise viel tiefer verankerte Motive, welche die Menschen innerlich bewegen und antreiben, als die neuen Smart-Watches. «Smarte» Themen zahlen (heute noch) auf vergleichsweise und in der Regel eher «oberflächlichere» Motive ein.
Durch den Einbezug von smart-Aspekten können Rolex und Co. im Konsumentenhirn also besonders dann stark punkten, wenn sie diese mit den klassischen Motiven verbinden. Setzen sie hingegen zu stark nur auf den smart-Trend, laufen sie Gefahr, die grundlegenden Antriebe der Konsumenten beim Kauf einer Luxus-Uhr zu wenig zu bespielen. Potenzielle smarte Features sollten also unbedingt durch ein tieferes Meaning aufgeladen werden.
Durschnitts-Emotionsvolumen von klassischen vs. smarten Motiven
Die Motive der klassischen Uhr lösen im Vergleich 53,7 Prozent mehr Emotion aus. Die Smartwatch-Motive sind dagegen deutlich weniger tiefgreifend.
Für Luxus-Uhren gilt weiterhin: Hauptmotiv = Status
Welche Motive sind die Treiber beim Kauf einer klassischen Luxus-Uhr (vgl. Chart «Wichtigste Motive Luxus-Uhr»)? Das wichtigste emotionale Kaufmotiv einer klassischen Luxus-Uhr ist, einen wertvollen Gegenstand zu besitzen und diesen auch anderen zeigen zu können. Auf Platz 2 dieses Motiv-Rankings folgt die Tatsache, dass man mit einer Luxus-Uhr ein Schmuckstück am Handgelenk trägt. Beide Motive zahlen auf das Bedürfnis nach Status ein. Eine Luxus-Uhr ist daher unbewusst primär klar ein Status-Symbol, auch wenn das oft verbal verneint wird.
Konsumenten kaufen Luxus-Uhren darüber hinaus auch, um diese innerhalb der Familie weiterzuvererben. Dieses Motiv (Platz 3 im Ranking) bespielt beispielsweise Patek Philippe besonders gut und seit Jahren (vgl. Kampagne von Patek Philippe).
Eine deutlich untergeordnete Rolle spielt unterbewusst das Motiv, eine Uhr als Wertanlage zu kaufen. Das Argument «Wertanlage» ist Ratio-basiert und hilft den Käufern sogenannte kognitive Dissonanzen abzubauen. Es ist also eine Rechtfertigung für den Kauf, wenn man sich aufgrund des hohen Preises nicht ganz wohl fühlt.
Zusammenfassend kaufen Konsumenten im klassischen Luxus-Uhren-Markt eine Uhr also, um sie zu tragen, anderen zu zeigen und als Familienerbstück weiterzugeben – und nicht um sie im Safe wegzuschliessen und auf die Wertvermehrung zu hoffen.
Das Motiv «etwas Wertvolles besitzen und anderen zeigen» kommt dem Goldstandard einer Luxus-Uhr am nächsten. Weit davon entfernt ist das Motiv, Luxus-Uhren als Wertanlage zu kaufen. Die Werte stellen die Abweichung zum emotionalen Wunsch dar. Je tiefer der Wert, desto unwichtiger ist das emotionale Motiv im Unterbewusstsein.
«Ein Familienstück erben oder vererben» – Patek Philippe bespielt dieses Motiv in ihrer Werbekampagne seit Jahren mit Erfolg.
Wenn smart, dann Kommunikation anstatt Tracking und Infos
Im Rahmen der vorliegenden Neuromarketing-Studie wurden nonverbal auch die wichtigsten Kauf-Motive einer Smartwatch untersucht. Vergleicht man diese «smart»-Motive mit der emotionalen Wunsch-Vorstellung der klassischen Luxus-Uhr, zeigt sich, welche Smartwatch-Funktionen Luxus-Uhr-Träger überhaupt wollen.
In der Motiv-Landkarte (vgl. Chart «Welche Smart-Aspekte passen zur perfekten Luxus-Uhr?») wird ersichtlich, dass das Motiv «mit anderen kommunizieren» emotional nah an der perfekten Luxus-Uhr liegt. Das Motiv «mit der Uhr elektronisch bezahlen» liegt zwar weiter weg, könnte aber für die perfekte Luxus-Uhr immer noch eine Rolle spielen. Die Motive «jederzeit und überall informiert sein» sowie «meinen Alltag und mein Leben tracken» spielen hingegen klar eine untergeordnete Rolle.
Demzufolge täten Schweizer Luxus-Uhr-Hersteller auf der einen Seite gut daran, smarte Kommunikations-Funktionen in ihre Produkte zu integrieren. Dies könnten Kommunikation-Features im engeren Sinne sein, wie z.B. Telefonieren, WhatsApp und E-Mail. In Frage kommen darüber hinaus insbesondere auch Features, welche das Bedürfnis nach Kommunikation und Socializing mit dem bereits erwähnten Bedürfnis nach Status unter einen Hut bringen.
Auf der anderen Seite würden evtl. auch Bezahl-Funktionen und die Verbindung von Uhr und Bankkonto auch über das reine Zahlen hinaus die Luxus-Uhr noch näher an die Wunsch-Emotionen bringen.
Klar distanzieren sollten sich die Schweizer Luxus-Uhrenhersteller von Tracking-Funktionen. Die Konsumenten möchten mit einer Luxus-Uhr nicht joggen gehen und ihre Performance tracken – dazu gibt es reine, klassische Smartwatches. Auch Informations-Funktionen sind im Unterbewusstsein weniger erwünscht. Eine Luxus-Uhr sollte keine Wetterangaben oder News anzeigen – und auch keine WM-Resultate liefern (das mag eine kurze Zeit für Freaks interessant sein, widerspricht aber dem langfristigen Soll-Gefühl einer Luxus-Uhr).
Die EmoMap (Vergleich verschiedener EmoProfile) verdeutlicht, welche Smartwatch-Funktionen am besten zu einer Luxus-Uhr passen. Die Darstellung der Ergebnisse entspricht den Regeln der multivariaten Statistik und mathematischen Standardverfahren. Einfach: Es geht nicht um oben, unten, links oder rechts – massgebend sind die Abstände zwischen den einzelnen Pins. Je näher diese beieinander liegen, desto ähnlicher sind sich die emotionalen Empfindungen im Unterbewusstsein.
Fazit: Was heisst das nun für die Schweizer Luxus-Uhren?
Die Smartwatches erobern den Uhrenmarkt – die Schweizer Luxus-Brands müssen reagieren. Welche Optionen stehen ihnen offen? Feststeht, die Schweizer Uhrenhersteller könnten von Smart-Funktionen profitieren. Wer die folgenden Herausforderungen meistert, kann in Zukunft bedeutende Marktanteile (zurück) gewinnen:
1. Die Luxus-Uhr kann von Smart-Funktionen profitieren. Doch wie verhindert man, dass die «klassischen» Luxus-Uhr-Motive dadurch verwässert werden?
2. Wie könnten die smarten Kommunikations-Funktionen (und evtl. auch Bezahl-Funktionen) einer Luxus-Uhr konkret aussehen? Und wie lassen sich diese mit dem Status-Motiv sinnvoll verbinden?
3. Welche übergeordneten Strategien und Kommunikationskonzepte braucht es, um verlorene Marktanteile von Apple & Co. wieder zurückzugewinnen? Vielleicht auch auf dem Weg des digitalen Vertriebes – ein weiteres Feld, das die Schweizer Luxus-Uhren-Industrie viel zu lange den Smartwatch-Herstellern überlassen hat.
Hinweis: Diese Studie wurde von Zutt & Partner durchgeführt. Die auf Neuromarketing spezialisierte Unternehmensberatung bietet kostenlose Workshops zur Studie (Detailresultate, Interpretationen, weitergehende Informationen zur Studie und erste Lösungsansätze). Werbewoche.ch publiziert die Studie unentgeltlich aus redaktionellem Interesse.
Generali und TBWA\Zürich setzen neue Akzente in der Versicherungsbranche
Mit einer Always-on Strategie bricht Generali mit den typischen Verhaltensmustern der Mitbewerber. Zusammen mit TBWA\Zürich hat die Versicherung dynamische Werbemittel erarbeitet.
Redaktion
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21. August 2020
Die Versicherungsbranche fokussiert sich bei ihren Produktkampagnen auf Saisonalitäten. In den Umzugsmonaten werben die Unternehmen mit der Hausratversicherung, im September aufgrund des jährlichen Kündigungsrechts mit der Autoversicherung und Ende Jahr aus Steuergründen mit der Säule 3a. Der Bedarf nach einem Versicherungsprodukt hängt jedoch neben dem Zeitpunkt von zahlreichen weiteren Faktoren ab.
Statt auf Saisonalität setzt Generali Schweiz auf eine Always-on Strategie. Dabei setzt die Kampagne auf optimiertes Datenmanagement, eine ausgefeilte Zielgruppen-Strategie und dynamische Werbemittel.
Zusammen mit dem Dentsu Aegis Network hat Generali Schweiz eine Strategie entwickelt, die sich an Nutzer richtet, welche kurz vor einem Versicherungsabschluss stehen. Die Zielgruppen-Strategie basiert auf umfassenden Audience-Analysen.
In einem ersten Schritt wurden die Nutzer aufgrund von potenziellen Kaufabsichten, Verhalten, Lebensabschnitt und weiteren aussagekräftigen Daten von Private Market Place Publishern in relevante Zielgruppen eingeteilt.
In einem zweiten Schritt wurden die massgeschneiderten Zielgruppen mit einer Advanced Retargeting Strategie angesprochen. Dabei wurden die Nutzer in ihren Mikro-Momenten mit einer Botschaft auf der Suche nach der geeigneten Versicherung unterstützt und abgeholt. Die Mikro-Momente wurden durch Trigger wie Verweildauer, Soft Conversions wie Flyer Downloads oder Anzahl besuchter Seiten identifiziert.
Dynamische Werbemittel mit über 5’000 individuellen Kombinationen
Bei der Umsetzung der Always-on Kampagne setzt Generali Schweiz in Zusammenarbeit mit TBWA\Zürich auf den Look der Imagekampagne, die 2018 lanciert wurde. Die aktuelle und ganzjährig laufende Online-Kampagne spricht mit Hilfe von Big Data die Zielgruppen individuell an. Entstanden sind Werbemittel, die als Serials eingesetzt werden. Dazu erstellte TBWA gemäss einer vordefinierten Audience-Strategie das Skript für die verschiedenen Formate.
Mit dem Einsatz von dem Kampagnentool DV360 und klassischer Mediaplanung wurden aus 11 Werbeformaten, 15 Icons und 23 Sujets über 5’000 dynamische Kombinationen passend auf die Zielgruppen ausgespielt. Die Visuals deckten dazu die Themen Vorsorge, Hausratversicherung, Autoversicherung, Rechtsschutz und Unternehmensversicherung ab.
Neben den genannten Strategien setzt Generali Schweiz zudem auf Machine Learning und Arificial Intelligence. Demnächst beginnt ein Pilot-Projekt mit dem Zürcher Start-up Nexoya, um die Kampagnen und insbesondere die Budgetzuteilung weiter zu optimieren.
Verantwortlich bei Generali (Strategie, Ad-Tech und Mediaplanung): Mattia Lovallo (Digital Marketing Expert); Maurizio Miggiano (Head of Customer Journey). Verantwortlich bei Generali (Kreation und Werbemittel): Martina Garcia (Brand Activation Expert); Ilenia Peluso (Head of Brand Management). Verantwortlich bei Dentsu Aegis Network: Jan Duong (Digital Operations & Performance); Céline Zemp (Programmatic Buying); Sabine Hafner (Account Direction). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Tizian Walti, Angelo Sciullo (Creative Direction); Aron Meier (Art Direction); Anouschka Tschudi, Lisa Bolte (Text); Marija Suvajdžić, Chiara D’Arpa (Beratung); Fabian Gasser (Motion Design).
Bei Valencia und Coop sind die Tiere los
Gemeinsam mit dem WWF Schweiz präsentiert Coop «Abenteuer Wildnis», eine Sammelaktion für alle Tierfreunde. Die Cross-Channel-Kommunikation der Promotion stammt von Valencia Kommunikation.
Redaktion
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20. August 2020
Die neue Sammelaktion «Abenteuer Wildnis» macht die Welt der (zum Teil bedrohten) Tiere für Gross und Klein erlebbar. Zur kanalübergreifenden Kommunikation der Promotion konnte Valencia die «Schwiizergoofe» gewinnen. Das musikalische Kinderprojekt der Hitmill Studios sang für die Promotion einen eigens dafür geschriebenen Song ein und spielte auch im Bewegtbild für Online- und TV-Einsatz mit. Darin können die Schwiizergoofe auf einer Reise durch verschiedene Tierwelten begleitet werden. Die jungen Sängerinnen und Sänger wurden dafür vor einem Greenscreen gefilmt und in eine animierte Hintergrund-Illustration eingefügt. «Die herzliche, authentische Art der Schwiizergoofe und der eingängige Song passen perfekt zum Thema der Promotion», so Creative Director Tommy Schilling.
Interaktiver On- und Offlinecontent
Während des Drehtages filmte Valencia auf effiziente Weise zusätzlichen Content für die Social-Media-Kanäle von Coop und Coop Hello Family: Ein tierisches Quiz zum Mitraten sowie Tierfacts zum Staunen, beides moderiert von den Schwiizergoofe. Das Sammelheft wurde unter anderem mit lehrreichen Inhalten aus der Tierwelt angereichert. Insgesamt hat Valencia so die gesamte Kommunikations-Bandbreite abgedeckt – von der Entwicklung des Visuals und des Namings über den Online-Content und diversen POS-Werbemittel bis hin zu TV-Spots und Instore-Radio.
Als Prämien erwarten grosse und kleine Tierfreunde im Abenteuer Wildnis vier Plüschtiere, das Geschicklichkeitsspiel «Animal Tumble Tower», sowie eine Glasflasche und eine Lunchbox. Die Promotion läuft ab Freitag bis zum 3. Oktober 2020 bei den Coop Supermärkten und verschiedenen Partnerformaten.
Verantwortlich bei Coop: Vanessa Finzer (Leiterin Werbung); Simon Bohnenblust (Leiter Werbung Promotion/Verkaufsförderung); Sabine Gnand (Projektleiterin Werbung Promotion/Verkaufsförderung); Saara Jeisy (Projektleiterin Marktbearbeitung); Joachim von Allmen (Leiter POS Retail); Simon Flatt (Leiter Media); Karin Rieth (Leiterin Media Klassisch); Lukas Schmid (Senior Projektleiter Digital Media); Rahel Kühne (Leiterin Social Media & Online Campaigning); Lucas Bieler (Projektleiter Online Campaigning); Anja Nowak (Projektleiterin Online Campaigning). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (Creative Director); Meret Renggli (Beraterin); Lara Babbi (Kommunikationsplanerin); Sebastian Refardt (Senior Texter); Michael Wenk (Art Director); Nadine Gschwend (Art Director); Marco Fritz (Polygraf); Niklas Dunke (Polygraf). Verantwortlich bei WirzFraefelPaal Productions: Stefan Fraefel (Executive Producer); Nina Wirth (Producer); Adrian Wisard (Regie). Verantwortlich bei HitMill: Fred Herrmann (Composer, Producer); Roman Camenzind (Executive Producer); Noemi Mathis (Projektleitung). Verantwortlich bei TWmedia: Stephan Küng (Gesamtverantwortung); Manuela Renner (Mediaplanung); Pearl Kathriner (Senior TV Planerin); Damiano Vitali (Head of TV); Sven Däschner (Head of Online).
Provokante Tierschutz-Plakate von Animal Rights Switzerland und Thomas Meyer
Ein Bild von spielenden Ferkeln, daneben die Frage: «Was sehen Sie hier – Bacon oder Babys?». Hinter der provokativen Plakat-Aktion stecken Animal Rights Switzerland und der «Wolkenbruch»-Autor Thomas Meyer. Die Tierschützerinnen und Tierschützer wollen, dass wir unseren Umgang mit Tieren grundsätzlich überdenken. Damit am Ende weniger Tiere für den menschlichen Konsum sterben müssen.
Redaktion
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20. August 2020
Die Tierschutzkampagne nimmt einen unkonventionellen Weg. Statt blutiger Tierquälerei oder traurigen Hundeaugen zeigen die aktuellen Plakate von Animal Rights Switzerland zwei spielende Ferkel – niedlich illustriert. Daneben steht die simple Frage: «Was sehen Sie hier – Bacon oder Babys?». Die weiteren Sujets zeigen eine Kuhfamilie und ein Pelztier. Ziel der Kampagne ist, dass Passantinnen und Passanten ihre eigene Sichtweise hinterfragen – und öfter auf den Bacon verzichten, um die Babys zu verschonen.
«Mit unseren Plakaten wollen wir zum Umdenken anregen», erklärt Animal-Rights-Switzerland-Geschäftsleiter Pablo Labhardt. «Zu oft werden Tiere als Ware gesehen, das fühlende Lebewesen wird übersehen. Hier müssen wir ansetzen, damit in Zukunft weniger Tiere durch Menschenhand sterben müssen.»
Sujets kommen von Thomas Meyer
Hinter den Sujets der Tierschutzkampagne steckt Thomas Meyer, Autor des Erfolgsromans «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» und der seit Kurzem für das Galaxus-Magazin textet. «Ich fand den Ansatz toll, nicht zu schocken, sondern positiv zu kommunizieren», so der langjährige Werber und engagierte Tierschützer zu seiner Idee. «Ergänzt haben wir das nun mit Fragen, die auf die Haltung zum Tier zielen.»
Dass die Plakate provozieren, ist Absicht. «Man muss ein bisschen frech sein, um den Tieren Gehör zu verschaffen», so Labhardt. Angst, dass die Plakate verschandelt werden, hat man bei Animal Rights Switzerland indes nicht. «Sollte jemand unsere Plakate beschädigen oder verschmieren, haben wir einen Nerv getroffen», meint er.
LSA und BPRA schliessen sich zu einem Verband zusammen
Die beiden Agenturverbände LSA und BPRA gehen künftig gemeinsame Wege. An den Mitgliederversammlungen am Donnerstag stimmten die Mitglieder beider Verbände einem Zusammenschluss per 1. Juli 2020 zu.
Redaktion
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20. August 2020
Freuen sich über den Zusammenschluss: BPRA-Präsident Andreas Hugi und LSA-Präsident Beat Krebs (v.l.n.r.)
Die Fusion soll den führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz ermöglichen, sich in einem dynamischen Marktumfeld mit vereinten Kräften gemeinsam für ihre Interessen einzusetzen.
In einer zunehmend komplexen und konvergenten Kommunikationswelt verschmelzen Disziplinen zusehends. In der Konsequenz rücken Agenturen und eben auch Verbände mit unterschiedlichen Kernkompetenzen näher zusammen. Die beiden Verbände der Schweizer Kommunikationsagenturen, Leading Swiss Agencies LSA und der Bund der Public Relations Agenturen BPRA, wollen diese Herausforderungen gemeinsam wahrnehmen und sich mit vereinten Kräften proaktiv auf die Zukunft vorbereiten.
Mit dem Zusammenschluss fusionieren die BPRA-Mitglieder in den LSA. Damit vereint der LSA künftig die führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz mit den unterschiedlichsten Disziplinen und erhält somit mehr Sichtbarkeit und Relevanz in der Kommunikationsbranche sowie in Politik und Verwaltung.
Für den neugewählten LSA-Präsidenten Beat Krebs, der die Nachfolge von Michael Hählen antritt, ist dies eine positive Entwicklung: «Der Zusammenschluss erlaubt uns, künftig die Interessen der Agenturbranche noch besser zu vertreten. Wir möchten den Verband zudem gemeinsam weiterentwickeln mit dem Ziel, zusammen ein Qualitätslabel für Kommunikationsagenturen zu entwickeln, um einen marktrelevanten Branchenstandard für die Qualität in Kommunikationsagenturen zu etablieren. Dabei können wir auf den Erfahrungen des BPRA mit der CMS-Zertifizierung aufbauen.»
Ein weiteres Ziel des Zusammenschlusses ist, die Präsenz in der Romandie zu stärken. Der Aufbau eines «secrétariat romand» soll mittelfristig zu einem Zuwachs an Mitgliederagenturen aus der Westschweiz führen. Der LSA wird neu auch sein internationales Netzwerk erweitern: Die bisherige Vertretung des BPRA in der International Communications Consultancy Organisation ICCO wird weitergeführt.