Zehn Jahre ADC Galerie: Frank Bodin lädt zur Jubiläums-Vernissage

Am Donnerstag wird die ADC Galerie zehn Jahre alt. Gefeiert wird ab 18.30 Uhr an der Zentralstrasse 18, die Ausstellung zeigt die Essentials der Essentials. Sieben an der Zahl. Wer mehr wissen möchte, sollte hingehen.

Zehn Jahre kreative Auseinandersetzung in der ADC Galerie: Frank Bodin vor einem seiner grossformatigen Essentials.

Am 1. September 2012 wurde die ADC Galerie aus der Taufe gehoben. Frank Bodin als Präsident präsentierte damals in Bildformat 100 Essentials, die an den Wänden hängend für 100 Franken zu haben waren. Der Rest ist Geschichte. Die Galerie ist seit der Gründung ein Ort für kreative Begegnungen, Diskussionen und nicht zuletzt für künstlerische Auseinandersetzung. Auf der Website des ADC finden sich noch 16 Bezeichnungen, als was die Galerie seit zehn Jahren fungiert: Als Bar/Lounge, Seminarraum, Club, Schulungsraum, Bistro, Kulturzentrum, Konzert-Location, Werber-Treff, Ideenstube, Kirche der Kreativität und Shooting-Location.

Es wird gefeiert

Gründungsvater Frank Bodin ist noch immer emotional eng mit dem ADC und auch der Galerie verwoben. Nun wird Jubiläum gefeiert. Da Reduktion auf das Wesentliche auch vor der Kunst nicht Halt macht, stellt Bodin nun – zehn Jahre später – nicht 100, sondern nur noch sieben Essentials aus. Reduce to the max.

Wer Lust hat auf kreativen Austausch, Lebensweisheiten à la Bodin, Kunst und ein Glas Wein, der möge am Donnerstag den Umweg über die Zentralstrasse 18 machen und in der ADC Galerie vorbeischauen.


Vernissage ADC Galerie, Donnerstag 1. September, Zentralstrasse 18, ab 18.30 Uhr

AMS Media betreut neu den Mediaetat des Schweizer Obstverbandes

In einem zweistufigen Auswahlverfahren überzeugte das Team von AMS Media und betreut seit Anfang 2021 die nationalen Media-Kampagnen für Schweizer Früchte und für Obstsäfte. In digitalen Kanälen und in Offline-Medien ist die Kampagne seit März sichtbar und wird passend auf die Schweizer Saison ausgespielt.

Schweizer Obstverbandes

«AMS Media präsentierte ein überzeugendes Gesamtpaket und dachte über die alleinige Media-Arbeit hinaus», sagt Christian Schönbächler, Leiter Kommunikation und Marketing beim Schweizerischen Obstverband. «Nebst grossem Media- und Digital-Knowhow haben wir mit der Zusammenarbeit mit AMS Media auch Zugang zu wertvollen Synergien innerhalb der Schweizer Landwirtschaft.»

Die Betreuung des Schweizer Obstverbandes sei für AMS Media eine perfekte Ergänzung des bestehenden Kundenstamms, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. «Mit dem SOV konnten wir unser Portfolio ausgezeichnet ergänzen – mit einem attraktiven, anspruchsvollen und qualitätsbewussten Kunden», freut sich Michael Richner, Leiter AMS Media.

Die Kampagne ist saisonal auf die Vielfalt von Schweizer Früchten abgestimmt, ist im März mit den Produkten Äpfel und Birnen gestartet und wird bis Herbst laufen.

Heads für Zürcher Museen: Das aktuell mit Abstand beste Kulturangebot

Am Montag öffnen die Zürcher Museen ihre Türen – zum zweiten Mal nach einem Lockdown. Heads bewirbt die Wiedereröffnung und weist auf charmante Weise darauf hin, dass natürlich auch beim Museumsbesuch Abstand und Maske weiterhin Pflicht sind.

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Auf ganzseitigen Anzeigen in Tages-Anzeiger und NZZ, auf Online-Kanälen und in den Sozialen Medien werben die Zürcher Museen um die Gunst der Kulturinteressierten. Der Erfolg ist ihnen relativ sicher – nicht nur warten eine Vielzahl von faszinierenden Ausstellungen auf Besucherinnen und Besucher, es bieten sich im Moment ja auch nur wenige kulturelle Alternativen zum Museumsbesuch. Die Zürcher Museen freuen sich, wenn deshalb viele Zürcherinnen und Zürcher ihre Museen für sich (wieder-)entdecken.

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Verantwortlich bei Verein Zürcher Museen: Brigit Wehrli-Schindler (Präsidentin VZM), Nicole Mayer (Geschäftsführerin VZM). Verantwortlich bei Heads Corporate Branding: Ralph Hermann (Konzept/Text), Marco Simonetti (Design), Roman von Arx (Produktion).

«Hey Facebook»: Netzwerk experimentiert mit Sprachassistenten

Facebook versucht, einen eigenen Sprachassistenten zu etablieren. Zunächst auf den VR-Brillen der Tochterfirma Oculus können Nutzer Funktionen der Software mit dem Weckwort «Hey Facebook» auslösen, wie das Online-Netzwerk in der Nacht zum Freitag ankündigte.

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Auch bei Facebooks Videokommunikations-Gerät Portal wird «Hey Facebook» jetzt als Alternative zum bisherigen Auslöser «Hey Portal» vorgeschlagen.

Die Fähigkeiten der Assistenzsoftware sind zum Anfang auf einige Aufgaben eingeschränkt. So kann man per Sprache ein Spiel starten, sich anzeigen lassen, wer von den Freunden online ist, oder einen Screenshot machen. Die Software soll zunächst auf der neuen Brille Oculus Quest 2 verfügbar sein und später auch für die erste Quest-Generation.

In Deutschland stellte Facebook den Verkauf seiner VR-Brillen ein, nachdem Pläne für eine Zusammenlegung der Oculus-Accounts mit Facebook-Profilen eine Untersuchung auslösten.

Bei virtueller Realität tauchen Nutzer mit Spezialbrillen in digitale Welten ein. Aktuell treibt vor allem Facebook die Entwicklung im Verbrauchermarkt mit Oculus voran. Trotz grosser Erwartungen und Investitionen blieb VR bisher ein Nischengeschäft.
Bei Sprachassistenten sind Alexa von Amazon und der Google Assistant quer über Technik verschiedener Anbieter am stärksten verbreitet, Apple bietet auf seinen Geräten die eigene Software Siri an. (SDA)

Feminine Markennamen sind oft erfolgreicher

Marken mit feminin klingenden Namen haben oft mehr geschäftlichen Erfolg als Konkurrenten mit maskulinen Bezeichnungen. Von den grössten Brands sind meistens mehr weibliche benannt, wie beispielsweise «Coca-Cola», «Nestlé», «Nike» und «Disney», so eine Studie der University of Calgary. Solche Namen lassen eine Marke demnach «wärmer» wirken.

Den Forschern zufolge nehmen Menschen einen Namen häufig als weiblich wahr, wenn dieser mit einem Vokal endet, zumindest zwei Silben hat und die Betonung nicht auf der ersten Silbe liegt. Eine Analyse der Liste der global grössten Marken von Interbrand aus den vergangenen 20 Jahren hat gezeigt, dass ein Grossteil von ihnen solche Namen trägt.

«Je höher eine Marke in der Liste steht, desto wahrscheinlicher hat sie einen linguistisch weiblichen Namen», erklärt Studienleiterin Ruth Pogacar. Die Wissenschaftler haben in mehreren Experimenten untersucht, wie Brands mit unterschiedlichen Namen auf Konsumenten wirken. Dabei brachten die Probanden Marken mit «Wärme» in Verbindung, also mit Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Toleranz. Dadurch waren die Produkte für sie sympathischer.

 

Funktionelle Produkte maskulin

Maskuline Namen haben auch Vorteile. Vor allem bei rein funktionellen Produkten wie Badezimmerwaagen sind Brands mit männlich geprägten Kennzeichnungen populärer. Dagegen kommen feminine Namen besser bei Genussprodukten wie zum Beispiel Schokolade an. Nur bei Waren, die sich speziell an Männer richten, macht der Markenname keinen grossen Unterschied. (pte)

Content Marketer in Unternehmen wünschen sich mehr Mut

Eine Erhebung vom Content Marketing Forum CMF und Questiq zur Content Marketing Organisation in Unternehmen zeigt, wie weit Content Marketer schon sind – und was sie bremst.

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Wo stehen deutsche Unternehmen mit ihrer Content Marketing Organisation? Was bringt sie voran und was steht ihnen im Weg? Das sind die Kernfragen einer qualitativen Erhebung, die das Beratungsunternehmen Questiq, das Content Marketing Forum und Content-Marketing-Expertin Jutta Gawenda mit Unterstützung des Marketing Club Frankfurt gemeinsam im Sommer 2020 gestartet haben. Die Ergebnisse legen nahe: Content Marketing in seiner Komplexität und Interdisziplinarität kann viele Organisationsformen, Tools und Ansätze haben. Gelingen aber wird es nur, wenn die Einstellung der Menschen dahinter passt.

 

Einstellung ist zentral

«Unser primäres Anliegen bei dieser Untersuchung war, zu verstehen, was die grossen Herausforderungen für Content Marketer in den Unternehmen sind, und Best Practices zu finden, wie diese gemeistert werden können», erklärt Ioana Sträter, Geschäftsführerin von Questiq. Die Antworten auf Fragen nach der idealen Organisation, den wichtigsten aktuellen Themen im Content Marketing sowie auch Tools und Technologien, haben die Initiatorinnen in ihrer Vielfalt überrascht: «Die Ansätze und Vorgehensweisen der Unternehmen sind zum Teil völlig unterschiedlich, und trotzdem kommen die meisten der Befragten zu guten Ergebnissen», so Jutta Gawenda. «Eines ist ganz klar geworden: Mehr als alles andere ist die Einstellung der mitarbeitenden Menschen entscheidend dafür, wie gut Content Marketing funktioniert», ergänzt Regina Karnapp, Geschäftsführerin des Content Marketing Forums.

 

Kein ideales Modell

Agilität, Offenheit, Zusammenarbeit sind entsprechend die wichtigsten Stichworte, die das Dreierteam aus der qualitativen, nicht repräsentativen Befragung gewonnen hat. In Gruppeninterviews und einer Online-Befragung mit knapp 40 Teilnehmern aus grossen – vorwiegend internationalen – Unternehmen und Agenturen zeichnete sich ein Idealbild einer Content Marketing Organisation ab, die vor allem zum Unternehmen und seinen Mitarbeitenden passen muss.

Das eine ideale Modell gibt es nicht, vielmehr sind es sehr unterschiedliche Wege, die hin zu einem Idealbild führen können, das wiederum fast alle Befragten teilen: Ein flexibles, agiles Modell der Zusammenarbeit, das auf Basis einer allen bekannten und anerkannten Strategie auf das gemeinsame Ziel einer kundenzentrierten Kommunikation ausgerichtet ist – jenseits von unternehmensinterner Politik, mit individuellen fachlichen Verantwortlichkeiten und mit einer guten Portion Mut Entscheidungen zu treffen.

Wie die befragten Unternehmen und die Agenturen mit ihren Kunden den Weg zum Idealbild gehen, welche Tools und Technologien sie nutzen, was sie intern abbilden und wofür Hilfe von aussen hinzugezogen wird, kann im Report «Content Marketing Best Practices – Erfahrungen und Tendenzen» genauer nachgelesen werden. 

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Die Autorinnen des Reports «Content Marketing Best Practices – Erfahrungen und Tendenzen», Ioana Sträter, Jutta Gawenda und Regina Karnapp.

Günter Heuberger übergibt die Top-Medien an Philippe Pfiffner

Nach der rund anderthalb Jahre dauernden Übergabephase zieht sich Günter Heuberger nun aus der Geschäftsleitung von Radio Top und Tele Top zurück. Für ihn übernimmt Philippe Pfiffner.

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Per 1. März 2021 übergibt Günter Heuberger (links) die Leitung der Top-Medien an Philippe Pfiffner.

Erste Medienerfahrungen sammelte Heuberger als Berater bei Farner in Zürich, wo er Mandate für die Swissair, den Flughafen Zürich und Radio Z mitbetreute. Nach einer Anfrage der drei Initianten von Radio Eulach, Hans-Jacob Heitz, Hansjörg Hüppi und Peter Spälti, engagierte er sich beim Aufbau des ersten Winterthurer Privatradios.

Auch bei der Gründung des Fernsehsenders Winti TV 1986 war Günter Heuberger zusammen mit Jakob Maurer von der Stadtantenne Winterthur und Werner Wäckerli, Informations-Chef der Stadt Winterthur, mit von der Partie. Nach dem Zusammenschluss 1998 von Radio Eulach, Radio Thurgau und Radio Wil zu Radio Top folgte 1999 der Ausbau von Winti TV zu Tele Top. Während Radio Top aus dem Erlenhof in Winterthur sendete, zog Tele Top bald ins neue Fernsehstudio nach Frauenfeld. Im Jahr 2012 bezog dann auch Radio Top Räumlichkeiten im selben Gebäude – seither haben die beiden Schwesterunternehmen gemeinsam den Sitz an der Bürglistrasse in Winterthur.

Im Frühling 2019 entschied Günter Heuberger, die Leitung von Radio Top und Tele Top in jüngere Hände zu legen. Nachfolger des mittlerweile 67-Jährigen wird der 40-jährige Philippe Pfiffner. Er ist, abgesehen von einem kurzen Unterbruch, seit 2005 für die Top-Medien im Einsatz und übernimmt die Verantwortung als Geschäftsführer nun per 1. März 2021, nachdem er vom Verwaltungsrat auf den 1. September 2019 zum stellvertretenden Geschäftsführer ernannt wurde (Werbewoche.ch berichtete).

«Es war mir wichtig mit tollen Leuten einen spannenden Leistungsauftrag zu erfüllen und zu zeigen, dass auch kleinere Unternehmen eine Chance auf eine Entwicklung in der digitalen Welt haben. Die über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich begleiten durfte und für deren Entwicklung ich mich einsetzte, waren die beste Motivation, um diese grosse Verantwortung über alle diese Jahre gerne zu tragen», lässt sich Günter Heuberger in einem Communiqué zitieren.

Facebook schliesst erste Verträge mit australischen Medien

Facebook hat nach der Einführung eines umstrittenes Mediengesetzes umgehend Verträge mit australischen Medienunternehmen geschlossen. Das weltgrösste soziale Netzwerk gab am Freitag die Vereinbarungen mit Private Media, Schwartz Media und Solstice Media bekannt.

Facebook schliesst erste Verträge mit australischen Medien

«Nach diesen Vereinbarungen wird es nun eine Reihe von Premium-Journalismus-Inhalten, einschliesslich bisher kostenpflichtiger Inhalte, auf Facebook geben», hiess es weiter. Das australische Parlament hatte am Donnerstag ein Gesetz verabschiedet, das Online-Plattformen verpflichtet, ihre mit Nachrichten generierten Werbeeinnahmen mit Medienhäusern zu teilen. Facebook hatte sich gegen das Gesetz gesträubt (Werbewoche.ch berichtete).

Australien ist die erste Nation, die ein Gesetz dieser Art verabschiedet hat. Rund um den Globus suchen Regierungen aber seit Jahren nach Wegen, um den Einfluss der US-Technologieriesen einzudämmen. Mehrere Staaten haben nun erklärt, Schritte nach dem Beispiel Australiens einzuleiten. (SDA)

Promokant, Kyo und Radio 24 neu als Partner der Zurich Games

Drei neue Partner für Zurich Games: Radio 24 wird den Veranstalter bei der Sponsorenakquise unterstützen. Zudem wird Zurich Games Kunde der beiden Agenturen Kyo und Promokant.

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Zurich Games ist ein Veranstalter für funktionale Wettkämpfe. An den Events treten Athlet*innen bei verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Unter anderem messen sie sich beim olympischen Gewichtheben, Körpergewichtsübungen oder Elemente aus Gymnastik und dem Ausdauersport.

CH Media steigt aufgrund einem überzeugenden Event- und Sponsoringkonzept als Medienpartner ein und will somit die Zurich Games auf die Agenda interessierter Sponsoren setzen.

Radio24 macht mit diversen Schaltungen auf die Veranstaltung aufmerksam, integriert sie auf den Onlineplattformen und verlost Teilnahmetickets für Athlet*innen auf allen Kanälen. Für Zuschauer ist der Event kostenlos.

 

Vermarktung macht Kyo und Promokant

Zudem wird die Agentur Kyo ab April die Social-Media-Kanäle des Veranstalters betreuen und ein Brand Ambassador Programm für interessierte Sponsoren auf die Beine stellen. Promokant wird exklusiver Vermarkter für Field Marketing Massnahmen an den beiden Eventtagen. Die beiden Agenturen haben sich in einem Pitch gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt.

Der jährlich stattfindende Event findet im Jahr 2021 am 12. und 13. September in der Sportanlage Hardhof statt. Für 2022 ist ein Umzug in die SBB Hautphalle des Zürich HB geplant.

Twitter will bis 2023 Umsatz verdoppeln

Twitter will bis Ende 2023 seinen Jahresumsatz auf 7,5 Milliarden Dollar verdoppeln. Die Zahl der täglichen Nutzer, die der Dienst mit seiner Werbung erreicht, soll bis dahin von zuletzt 192 Millionen auf 315 Millionen steigen.

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Twitter setzte die Ziele am Donnerstag zu einem Investoren-Event. Sie wurden an der Börse gut aufgenommen: Die Twitter-Aktie legte im frühen US-Handel zeitweise um sieben Prozent zu. Im vergangenen Jahr hatte Twitter den Umsatz um 7,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar (gut drei Milliarden Euro) gesteigert.

Twitter erzielt fast seinen gesamten Umsatz mit Werbung. Das kann zum Beispiel die Möglichkeit sein, Tweets mit Produktwerbung für Geld in die Timelines der Nutzer zu bringen. Die Anzeigen werden in der Web-Version und Twitters eigener App angezeigt. Deshalb ist die Firma dazu übergegangen, nur die Zahl der mit Werbung erreichbaren Nutzer als relevante Grösse zu nennen. Der Dienst denkt auch über Abo-Geschäftsmodelle nach. Laut Medienberichten könnte etwa eine Bezahlversion der auf professionelle Nutzer ausgerichteten App Tweetdeck eingeführt werden.

Twitter hatte bei Vorlage aktueller Quartalszahlen bereits betont, dass die Verbannung des Ex-US-Präsidenten Donald Trump von der Plattform Anfang Januar das Wachstum nicht gebremst habe. Das war befürchtet worden, da Trump einer der bekanntesten Twitter-Nutzer mit rund 80 Millionen Abonnenten war. Er wurde nach der Attacke seiner Anhänger auf das US-Kapitol und seinen Sympathie-Bekundungen für die Angreifer dauerhaft bei Twitter gesperrt. (SDA)

BDVW-Kreativranking 2020: Serviceplan auf Platz eins

Die Agenturgruppe Serviceplan/Plan.Net sichert sich mit 2003 Punkten Platz eins im Kreativranking des deutschen Bundesverbands Digitale Wirtschaft BVDW. Auf Platz zwei und drei sind Denkwerk mit 1714 Punkten und Jung von Matt mit 1168 Punkten.

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Die Gewichtung der für das BDVW-Kreativranking massgeblichen Awards erfolgt auf Basis einer zweistufigen Abfrage zur Wertigkeit der Awards im Kreis der Beiratsmitglieder des Rankings einerseits und der Agenturen aus dem BVDW-Mitgliederkreis andererseits. Dem BVDW-Kreativranking 2020 wurden auch neue digitalrelevante Kategorien hinzugefügt. Dazu zählen für den D&AD die Kategorie «Direct» und für den Deutschen Preis für Onlinekommunikation die Kategorie «Covid-19-Krisenkommunikation».

Die Plätze vier bis zehn gehen an Kolle Rebbe mit 892,5 Punkten, BBDO mit 696 Punkten, Cheil Germany mit 695 Punkten, Heimat Berlin mit 666 Punkten, MRM//McCann mit 656 Punkten, Demodern  mit 616,5 Punkten und Scholz & Friends mit 429 Punkten. Das Ranking weist insgesamt die bei den wichtigsten Kreativwettbewerben erfolgreichsten 30 Agenturen aus.

«Das Ranking ist immer ein Spiegel der Arbeiten, die in den von uns ausgewerteten Awards gewonnen haben. Dass in diesem Jahr besonders viele Cases einen digitalen Produkt- oder Servicecharakter hatten, freut uns ganz besonders», betont Stefan Mohr, Vorsitzender des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen im BVDW. «Das zeigt die ganze Bandbreite von Digitalagenturen: Kampagnen, Produkte, Plattformen, Creative Commerce, Technologielösungen – stets mit hochkreativem Anspruch und aus einer technologisch-versiertem Ingenieursperspektive. Serviceplan konnte sich trotz der Umstände auch 2020 an der Spitze behaupten, beeindruckt hat mich aber auch Scholz & Friends, die von Platz 18 auf Platz 10 kletterten», schliesst Mohr.

Um den Markt stets adäquat abzubilden, wird die Bewertungsmatrix des Kreativrankings regelmässig vom Fachkreis Full-Service-Digitalagenturen im BVDW angepasst. Der Beirat setzt sich zusammen aus Mitgliedern des BVDW-Präsidiums, den Vorsitzenden des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen im BVDW und der Geschäftsführung des Digitalverbands. Medienpartner des BVDW-Kreativrankings sind Horizont sowie Werben & Verkaufen.

BDVW-Kreativranking 2020 Die 30 erfolgreichsten Kreativagenturen
Rang 2020 Agentur Punkte Auszeichnungen gesamt Grand Prix Gold Silber Bronze Basis Awards
1 Serviceplan, Plan.Net* 2003 50 5 16 19 12 3 ADC Annual Award, ADC Dtl., Annual Multimedia, Cresta, DDA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation, if design award, New York Festival, One Show, Webbys
2 denkwerk 1714 40 – 9 16 15 – ADC Dtl., Annual Multimedia, DDA, if design award, Lovie Awards, Montreux, Red Dot Award, Webbys
3 Jung von Matt 1168 27 1 5 6 13 2 ADC Annual Award, ADC Dtl., DDA, D&DA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation, New York Festival, One Show, Webbys
4 Kolle Rebbe 892,5 20 – 7 4 9 – ADC Dtl, DDA, Webbys
5 BBDO 696 16 – – 7 8 1 ADC Annual Award, ADC Dtl., DDA, New York Festival, One Show, Webbys
6 Cheil Germany 695 17 – 5 7 5 – ADC Annual Award, ADC Dtl., Cresta, DDA, if Design Award, Lovie Awards, Montreux, Webbys
7 Heimat Berlin 666 16 – – 4 12 – ADC Dtl., Cresta, DDA, Webbys
8 MRM, , McCANN 656 15 – 2 5 2 6 ADC Annual Award, ADC Dtl., DDA, D&DA, New York Festival, One Show, Webbys
9 Demodern 616,5 15 1 3 7 4 – ADC Dtl., Cresta, DDA, Lovie Awards, Webbys
10 Scholz & Friends 429 10 – 7 1 2 – ADC Dtl., Lovie Awards, Webbys
11 Grabarz & Partner 416 9 – 2 3 3 1 ADC Dtl., DDA, One Show, Webbys
12 LA RED 380 9 – 1 5 3 – ADC Dtl., DDA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation
13 fischerAppelt (u. a. mit Fork Unstable Media, Philipp und Keuntje) 338 8 – 2 3 3 – ADC Dtl., DDA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation, Webbys
14 Havas Germany 306 7 – – 3 4 – ADC Dtl., DDA, Webbys
15 Ogilvy 223 5 – – 1 4 – DDA, Webbys
16 chilli mind Design Team 203 5 – – 4 1 – ADC Dtl., if Design Award, Red Dot Award
17 Grabow & Bartetzko 194 5 – 3 1 1 – DDA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation, Lovie Awards, Montreux
18 antoni garage 192 4 – 2 1 1 – ADC Annual Awards, ADC Dtl., Webbys
19 holoride 188 1 2 1 – – 4 ADC Dtl.
20 thjnk 184,7 6 – 3 2 1 – DDA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation
21 MIR MEDIA 164 4 – 1 3 – – Deutscher Preis für Onlinekommunikation, Red Dot Award
22 INFECTED 159 4 – 1 3 – – ADC Dtl., DDA
23 achtung! 153,25 4 – 3 – 1 – DDA, Deutscher Preis für Onlinekommunikation
24 GUD.berlin 137 3 – 2 – 1 – ADC Dtl., DDA
25 KW43 Branddesign 122 3 – 1 – 2 – ADC Dtl., Red Dot Award
26 Track 121 4 – 1 3 – – Annual Multimedia
27 User Interface Design GmbH 117 3 – – 3 – – if Design Award, Red Dot Award
28 Territory (mit Webguerillas) 101 3 – 1 1 1 – ADC Dtl., Annual Multimedia, Deutscher Preis für Onlinekommunikation
29 Innocean Worldwide Europe GmbH 87 2 1 – – – 1 Eurobest, One Show
30 Ergosign 86 2 – – 2 – – Red Dot Award
30 HMI Project 86 2 – – 2 – – Red Dot Award
30 mensemedia 86 2 – – 2 – – Red Dot Award
Quelle: BVDW

Tree Stones realisiert Onlineshop für Doviva

Die Luzerner Agentur Tree Stones hat für den Gartenmöbelhersteller Denova den neuen Subshop Doviva mit Magento 2 umgesetzt.

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Das familiengeführte Unternehmen Denova zählt nach zehn Jahren Tätigkeit 50 Mitarbeitende und führt drei Standorte in der Region Basel, Zürich und Luzern. Das Unternehmen führt gemäss eigenen Angaben eines der grössten Gartenmöbelsortimente der Schweiz.

Nun hat Denova den Brand Doviva gegründet und damit das Unternehmenssortiment erweitert Die Digital-Experience-Agentur Tree Stones hat das Shopkonzept für Doviva mit Magento 2 in einem modernen und ansprechenden Design umgesetzt.

Die optimierte Benutzerfreundlichkeit des Onlineshops soll den Kunden gerne darauf verweilen und intuitiv durch die Kategorien und Produkte klicken lassen. Durch eine verfeinerte Suche und dem Setzen von passenden Filtern, lässt sich die Suche nach dem gewünschten Produkt beschleunigen, wodurch die Customer Experience verbessert werden soll.

Auch das Design wurde auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet. Es soll die hochwertige Qualität der Produkte und die modernen Designansprüche von Doviva widerspiegeln.

Der Webshop wurde so konzipiert, dass er sowohl auf Desktop als auch auf sämtlichen mobilen Endgeräten übersichtlich und optimal dargestellt wird.

Verantwortlich bei Denova: Nathanael Schärer. Verantwortlich bei Tree Stones: Simon Funk, Daniel Hofmann.

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