TV-Streaming in der Schweiz ist weiterhin auf Erfolgskurs

Fernsehen über Internet ist heute in der Schweiz eine gleichwertige Alternative zu klassischen Empfangswegen wie Kabel oder Satellit. In den letzten Jahren ist der Anteil von TV-Streaming-Angeboten deutlich gestiegen. Dabei streamen die Schweizer immer mehr Inhalte auf dem grossen Bildschirm. Zu diesem Ergebnis kommt der TV-Streaming-Report 2020.

Fernsehen über Internet ist heute in der Schweiz eine gleichwertige Alternative zu klassischen Empfangswegen wie Kabel oder Satellit. In den letzten Jahren ist der Anteil von TV-Streaming-Angeboten deutlich gestiegen. Dabei streamen die Schweizer immer mehr Inhalte auf dem grossen Bildschirm. Zu diesem ErgeInternetfernsehen ist heute zu einer gleichwertigen Alternative zum klassischen Fernsehempfang via Kabel geworden. 49 Prozent der Schweizer nutzen bereits das Internet als Empfangsweg für ihr Fernsehprogramm. Auch wenn mehr Schweizer Internetnutzer (51 Prozent) Fernsehen über Kabel beziehen, legt das Internetfernsehen weiter deutlich zu und wächst um 8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019. Geringe Bedeutung haben für die Befragten der Empfang über Satellit (8 Prozent) und DVB-T (3 Prozent), die jeweils 3 Prozentpunkte zum Vorjahr verlieren.

TV-Streaming

Nutzung von TV-Streaming-Angeboten steigt

32 Prozent aller Internetnutzer in der Schweiz nutzen in über der Hälfte ihrer Fernsehzeit TV-Streaming-Angebote. Gut ein weiteres Drittel nutzt TV-Streaming bis zu 50 Prozent ihrer Fernsehzeit. Ein weiteres Drittel nutzt überhaupt keine TV-Streaming-Angebote. Im vergangenen Jahr waren es hier noch 5 Prozentpunkte mehr. Dabei können sich bereits 51 Prozent der Schweizer Onliner vorstellen, zukünftig Fernsehen ausschliesslich über das Internet zu streamen. 9 Prozent tun dieses bereits.

TV-Streaming

Streamen auf dem grossen Bildschirm

Die Nutzung auf dem Smart-TV nimmt weiterhin signifikant zu und kann im Vergleich zum letzten Jahr 6 Prozentpunkte auf 39 Prozent zulegen. Weitere 11 Prozent nutzen Streaming-Devices, um Fernsehen über das Internet zu schauen. Damit schauen bereits circa 50 Prozent der Schweizer Streaming-Nutzer ihr Fernsehen auf dem grossen Bildschirm. Die beliebtesten Devices, um TV über Internet zu schauen, sind, wie im vergangenen Jahr auch, Laptop und PC mit 50 Prozent. Im Vergleich zu 2019 stagniert die Entwicklung und hat sich nicht verändert. Die Nutzung auf dem Tablet nimmt weiter stark ab und verliert 8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019. Auch das Smartphone wird weniger genutzt und verliert 4 Prozentpunkte.

3.-Auf-welchen-Geräten-schauen-Sie

Warum TV-Streaming auf dem grossen Bildschirm so beliebt ist, zeigt sich auch in den Zahlen zu den Fernsehgeräten in den Schweizer Haushalten mit Internetzugang. Unter den Schweizern, die mindestens einen Fernseher im Haushalt haben, besitzen 71 Prozent einen mit dem Internet verbundenen Fernseher. 44 Prozent sogar direkt als Smart-TV und 14 Prozent über ein Streaming-Device. Bei denjenigen, die einen mit dem Internet verbundenen Fernseher haben, nutzen 41 Prozent Apps auf dem Fernseher zum Streamen von Bewegtbild-Inhalten.

TV-Streaming

Durch Corona verstärkte Nutzung von TV-Angeboten im Internet

Für den Report wurden die Zattoo-Nutzer befragt, wie sich die Corona-Krise auf ihr TV-Verhalten ausgewirkt hat. Denn durch die privaten und gesellschaftlichen Einschränkungen der letzten Monate hat sich auch die Nutzung des TV-Angebotes in diesem Jahr massgeblich verändert.

Die Nutzerbefragung, an der mehr als 250 Zattoo-Nutzer in der Schweiz teilgenommen haben ergab, dass 23 Prozent der Nutzer öfter Streaming-Angebote während der Corona-Krise nutzten als davor. Dabei schauten 48 Prozent mehr Live-TV und jeweils über 40 Prozent mehr Video-on-Demand-Angebote oder YouTube.

5.-Welche-Formate-nutzt-du-seit-der-Krise-häufiger-als-vorheR

53 Prozent der Schweizer Zattoo-Nutzer gibt an, dass sie häufiger Live-TV schauten, als Alternative zu Aktivitäten, die aufgrund der Einschränkungen nicht möglich waren. 40 Prozent wollten sich dagegen mehr informieren und weitere 13 Prozent nutzten häufiger Live-TV, um sich von der Krise abzulenken.

6.-Aus-welchem-Grund-schaust-du-seitdem-öfter-Live-TV-bzw.-länger-Fernsehen

Der TV-Streaming-Report 2020 basiert auf einer Umfrage, die im dritten Jahr in Folge von Kantar im Auftrag von Zattoo Europa unter 800 Onlinern in der Schweiz durchgeführt wurde.

Rosarot, Bosch und Stress kämpfen gegen Food Waste

Der Hausgerätehersteller Bosch möchte mehr für das Thema Food Waste sensibilisieren. Zusammen mit Rapper Stress und der Agentur Rosarot wurde eine umfassende Content-Kampagne umgesetzt – mit Landingpage, Gewinnspielen und einem «Food Waste»-Rap.

Rosarot

Im Zentrum der Kampagne steht ein 60-sekündiger Musik-Clip. Während einer Joggingrunde durch Lausanne fallen Stress skurrile und ungewohnte Alltagssituationen auf. Der immer wiederkehrende Schriftzug «Fresh» begleitet den Sänger dabei bis nach Hause. Beim Griff zur Wasserflasche entdeckt er diesen dann auch in seinem Bosch Kühlschrank mit VitaFreshPro-Schublade. Mit deren Frischhaltetechnologie sollen Lebensmittel bis zu dreimal länger frisch bleiben. Inspiriert von der Technologie, die Menschen dabei unterstützt, Lebensmittelabfälle zu vermeiden, ruft Stress am Ende des Clips via Rap dazu auf, bewusst zu konsumieren und weniger Lebensmittel wegzuwerfen: «penser durable».

 

Privathaushalte sind grösste Food-Waste-Verursacher

Mit rund einer Million Tonnen Lebensmittelabfällen – das entspricht einem Anteil von 39 Prozent – sind Privathaushalte der grösste Verursacher von Food Waste, noch vor der Lebensmittelindustrie (37 Prozent), der Gastronomie (9 Prozent), der Landwirtschaft (9 Prozent) und dem Detailhandel (4 Prozent). Bosch will mit der Entwicklung von Haushaltsgeräten dazu beitragen, diesen Food Waste zu reduzieren und so einen nachhaltigeren Lebensstil zu entwickeln.

 

Rezepte und Tipps gegen Food Waste

Begleitet wird die Kampagne von der Landingpage Bosch-fresh.ch mit Content zum Thema Food Waste, Rezepten für Menüs mit Resten, Tipps gegen Lebensmittelabfall und einem Interview mit Stress. Nebst der Landingpage hat Rosarot auch weitere Massnahmen wie animierte Online-Banner, Native Ads und POS-Material realisiert. Zur Kampagne gehören ebenfalls noch zwei Gewinnspiele. Neben dem Hauptgewinnspiel #boschfresh, in dem es Konzerttickets und ein Meet & Greet mit Stress zu gewinnen gibt, werden auch noch von Stress signierte Hoodies mit «fresh»-Logo auf der Front verlost.

Rosarot

Verantwortlich bei SH Schweiz: André Franz (Head of Marketing); Regine Schoeller (Brand Communication Manager); Graziella Potenza (Brand Communication Manager). Verantwortlich bei Rosarot: René Karrer (Creative Direction); Andreas Steiner (Strategie); Pascal Knill (Senior Beratung); Thorsten Hainke (Senior Text & Konzept); Fabio Montefiori, Flavia Hänni (Grafik & DTP); Danusha Kuchtova (Content). Produktion: Antonin Halm Production. Media: MediaCom. Social Media: Brandpunkt.

Mit dem «YB TV Second Screen» zum Berner Double

Am Sonntag ging die aussergewöhnliche Fussballsaison 19/20 mit dem Sieg des BSC Young Boys im Cupfinal zu Ende. Mit dem «YB TV Second Screen» produzierte Newsroom Communication ein komplementäres Angebot für alle YB-Fans live aus dem Stadion.

Newsroom Communication

Seit mehr als zehn Jahren gehört Radio Gelb-Schwarz mit der dahinterstehenden Agentur Newsroom Communication zum festen Bestandteil jedes Spiels des BSC Young Boys. Vor Covid-19 gehörten neben dem Radio-Kommentar die Produktion des Inhouse-TVs und des YB-TVs zum Leistungsumfang. Da die Fans zurzeit aber nur begrenzt ins Stadion können, hat die Berner Digitalkommunikationsagentur gemeinsam mit YB im Juni innert kürzester Zeit ein Konzept für ein Second-Screen-Angebot erarbeitet – das erste der Schweizer Clubfussball-Geschichte. Das neue Format ist laut Mitteilung ein voller Erfolg. Seit Wiederbeginn der Meisterschaft verfolgten über 50’000 Fussballfans das Geschehen im Stadion über den digitalen Second Screen.

 

Agentur am Flughafen und Wir Bank Genossenschaft geben Gas

Die Agentur am Flughafen aus Altenrhein hat für die Wir Bank Genossenschaft ein Direct Mailing an rund 40'000 Haushalte geschickt, um ein neues Tankangebot zu bewerben.

Agentur am Flughafen

Kunden der WIR Bank Genossenschaft tanken künftig bei den Tankstellen von «Ruedi Rüssel» und «Miniprix» mit einem WIR-Anteil von 20 Rappen pro Liter Benzin nochmals günstiger. Um diese neue Möglichkeit zu kommunizieren, hat die Agentur am Flughafen ein nach Benzin duftendes Mailing an 40’000 Empfängerinnen und Empfänger verschickt, mit der Aufforderung, eine Moveri-Tankkarte zu beantragen, damit ab sofort an über 330 Tankstellen schweizweit günstiger getankt werden kann.

Agentur am Flughafen

Verantwortlich bei Wir Bank Genossenschaft: Reto Brotschi (Leiter Marketing); Jonas Kiefer (Leiter Vermarktung); Peter Bellakovics (Kampagnen Manager). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung); Dominique Rutishauser (Creative Direction); Ketil Eggum (Art Direction); Miriam Egli (Beratung/Text).

Facebook fürchtet Werbeverlust durch iOS 14

Social-Media-Gigant Facebook befürchtet durch das Apple-Update iOS 14 eine Halbierung seiner Werbeeinnahmen und auch jener von App-Entwicklern, die seine Werbetracking-Tools verwenden.

Facebook fürchtet Werbeverlust durch iOS 14

Das Update enthält mehrere Privatsphäre-Features, die es Unternehmen erschweren, Konsumenten im Internet ohne deren Zustimmung mit personalisierten Anzeigen zu verfolgen.

 

Explizit um Erlaubnis bitten

App-Entwickler benutzen auf Facebook das sogenannte «Audience Network», mit dem sie anhand von Nutzerdaten der Plattform gezielt personalisierte Werbung zeigen können. Apple-Geräte stellen diese Informationen für Facebook und seine Werbepartner mittels eines «Identifier for Advertisers» (IDFA) zur Verfügung. Mit iOS 14 muss jeder einzelne App-User jedoch explizit um Erlaubnis für diesen Datenaustausch bitten. Stimmen Anwender nicht zu, können App-Entwickler kein Werbetracking betreiben.

Facebook zufolge werden durch diese neuen Privatsphäre-Features viele User das Tracking verbieten, was vor allem ein Nachteil für Kleinunternehmen sei, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind. «Das Update wird vielen unserer Entwickler in einer jetzt schon sehr schwierigen Zeit schaden», warnt der Konzern.

 

Werbeeinnahmen halbiert

Vorerst will Facebook die IDFA-Informationen von Apple nicht mehr in Anspruch nehmen. Der Konzern schätzt, dass die Werbeeinnahmen von Apps um mehr als die Hälfte sinken könnten. Deswegen würde sich die Verwendung des Audience Networks bei Apple-Geräten in Zukunft möglicherweise nicht mehr auszahlen. (pte)

Galledia übernimmt den «BL Verlag»

Das Medienunternehmen Galledia übernimmt die BL Verlag AG mit Sitz in Schlieren und wird damit zum grössten Fachinformationsanbieter im Bereich Immobilien und Bau.

Galledia

Der BL Verlag gehört seit seiner Gründung im Jahr 1977 zu den führenden Schweizer Anbietern von Fach- und Spezialwissen. Zum Portfolio gehören die fünf Fach- und Special-Interest-Zeitschriften at – Aktuelle Technik, Architektur + Technik, idea, Traumhaus und Spectrooms sowie die dazugehörigen Sonderbeilagen und Jahrbücher. Im Sinne einer Nachfolgereglung verkauft Inhaber und Geschäftsführer Peter Boll sämtliche Aktien der BL Verlag AG rückwirkend per 1. Juli 2020 an das Medienunternehmen Galledia.

Galledia

Galledia übernimmt das Portfolio des BL Verlag.

 

Mit den Fachzeitschriften Immobilien Business, intelligent bauen und der Bauingenieur gehört Galledia zu den führenden Schweizer Fachinformationsanbietern im Bereich Immobilien. Mit der Übernahme der BL Verlag AG kann Galledia ihre führende Marktposition ausbauen und wird zum grössten Anbieter von qualifizierten Fachinformationen in den Themenbereichen Immobilien und Bau.

Auch in Zukunft darf Galledia auf die journalistische Kompetenz und langjährige Erfahrung des Teams des BL Verlag zählen und freut sich auf die Zusammenarbeit. Harald Zeindl übernimmt als Verlagsmanager «Immobilien» bei den Galledia Fachmedien die operative Verantwortung des erweiterten Zeitschriftenportfolios. Er folgt damit auf Peter Boll, der nach 42 Jahren als Verleger in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Cab realisiert kompletten Web-Relaunch für die Schweizerische Flüchtlingshilfe

Die Basler Agentur Cab Services hat für die Schweizerische Flüchtlingshilfe einen kompletten Website-Relaunch durchgeführt.

Cab Services

Themen wie Flucht, Asyl und Migration sind hochaktuell. Umso wichtiger ist es dem SFH als Dachverband, aktiv zu informieren und die Lesenden zugleich zu sensibilisieren. Die Flüchtlingshilfe bietet eine Vielzahl an Themen mit Artikeln, Positionspapieren, Vernehmlassungen und einer grossen Zahl an Länderberichten. Die Besucher sollen sich dennoch rasch zurechtfinden und in kurzer Zeit diejenigen Inhalte ermitteln, wonach sie suchen. Unter diesem Motto wurde der Relaunch der SFH-Website konzeptioniert.

Auf der Grundlage von Analysen und Workshops hat Cab zusammen mit der SFH in einem iterativen Prozess ein Pflichtenheft erarbeitet. Daraus wurden Anforderungen entwickelt und verfeinert, die den Funktionsumfang und die hohen Qualitätsansprüche erfüllen sollen. Dies sollte sowohl im Design wiedergegeben als auch in der User Experience des Nutzers erlebt werden.

 

Nueva unterstützte beim Designprozess

Für das Design wurde die Schwesterfirma Nueva hinzugezogen. Die Gestaltung wurde auf die Funktionalitäten ausgerichtet. Ein neues Konzept sollte es den Redaktoren ermöglichen, die Dokumente mit ihren diversen Themenfeldern zu kategorisieren und miteinander zu verknüpfen – und so ihren Arbeitsprozess insgesamt vereinfachen. Mit Info-Boxen und Artikel-Teasern soll eine bessere User Experience gewährleistet werden.

 

Schnelle Hilfe durch schnelles Spenden

Ein Spenden-Widget, das spontanes und sicheres Überweisen von Spenden beliebiger Beträge ermöglicht und einfach zu bedienen ist, soll dem Anbieter höhere Einnahmen liefern. RaiseNow ist in der Schweiz bekannt und wird aufgrund seiner Zuverlässigkeit und Flexibilität gerne eingesetzt.

Vom Konzept bis zum Go-live stand die Benutzerfreundlichkeit immer im Vordergrund. Die Usability sollte eine hohe Priorität einnehmen, damit auch gelegentliche Nutzer sich sofort wohl fühlen und zurechtfinden.

 

Besonderes Augenmerk auf Mobile

Das Design wurde bevorzugt auch für mobile Endgeräte entworfen. Die Inhalte sollten auf jedem Gerät und im Besonderen auch auf kleinen Smartphones optimal dargestellt werden. Beim Design selbst lautete das Motto «weniger ist mehr». Ansprechend und modern sollte es sein, aber nicht zu aufdringlich oder «abgespaced». Das neue Gewand passt optimal zur neuen minimalistischen Struktur – es ist frisch und lenkt nicht ab, sondern unterstreicht und verleitet durch unaufdringliche Animationen zum Weiterklicken und Durchlesen.

Cab Services

Verantwortlich bei Flüchtlingshilfe: Tendai Fleck, Karin Mathys. Verantwortlich bei Nueva: Daniel Nussbaumer (Grafik). Verantwortlich bei Cab Services: Theodora Klemme (Project Management); Raphael Wälterlin (Head of Project Management); Manuel Bloch (Head of Development); Michael Dietiker (Lead-Developer); Michel Lavat, Markus Gehrig, Samuel Giss (Backend-Developer); Thomas Bieli (Frontend-Developer); Christopher Schnell (DevOps); Patrick Gutter (Quality Assurance).

Screenpro lanciert hauseigenes Studio Relevant

Mit dem hauseigenen Studio Relevant lanciert der Multimedia-Spezialist Screenpro ein neues Angebot für die Konzeption und Produktion von interaktivem Content und Motion Design.

Screenpro

«Bewegtbild-Stories sind die emotionalste und wirkungsvollste Kommunikationsform», so Roberto Carboni, CEO von Screenpro. «Unser neues Studio in Zürich unterstützt Unternehmen von der Idee, zum Konzept, der Redaktion und Umsetzung von interaktiven Inhalten – und erweitert unsere Möglichkeiten als kreativer Technikpartner. Bei der Bedürfnisanalyse mit unseren Kunden legen wir grosse Aufmerksamkeit auf ziel¬gruppen- und kanalgerechte Kommunikation – sei es in Videos, Animationen oder Touch-Applikationen».

Relevant besteht aus vier Spezialisten und Spezialistinnen in den Bereichen Videoproduktion, Digital Communication und Motion Design, die in enger Zusammenarbeit mit den Technikfachkräften von Screenpro für Content sorgen.

Politische Aussagen von Brands werden oft als heuchlerisch gewertet

Für gut jeden zweiten jungen Briten sind Stellungnahmen von Marken zu sozialen Problemen zynisch und heuchlerisch. Sie halten solche Gesten für Lippenbekenntnisse, die nur das Image der Marke verbessern und Kritik abwehren sollen. Das zeigt eine Umfrage der Agentur Hype Collective.

Politische

Das Musiklabel Capitol Records schreibt sich «Black Lives Matter» gross auf die Fahne.

 

«Wenn eine Marke aktiv zu einem gesellschaftspolitischen Thema Stellung nimmt, sollte sie das sehr ernst meinen. Ein Unternehmen muss sich genau überlegen, was und wieso es Stellung bezieht und ob es seine Aussage auch später noch einmal treffen würde. Das kurzfristige Aufspringen auf einen Trend kann dem Image auf Dauer schaden. Wenn Brands kein besonderes Interesse an einem Thema haben, sollten sie dazu besser gar nichts sagen“, erklärt Markenstratege Michael Brandtner im Interview mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Hype Collective hat die Umfrage unter 1’000 Briten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren durchgeführt. Insgesamt 59 Prozent bezweifeln die Ehrlichkeit von Brand-Aussagen zu gesellschaftlichen Problemen wie Rassismus. Jedoch ist dieser Mangel an Authentizität für den Grossteil der Befragten (94 Prozent) noch kein Grund, eine Marke zu boykottieren.

Politische

Ein positives Beispiel: Die politisch engagierte Glacémarke Ben & Jerry’s richtet sich mit einem klaren Statement an die Öffentlichkeit, und erntet dafür viel Lob. (Bild: Screenshot Benjerry.com)

 

Support aus falschen Gründen

Tatsächlich sind 80 Prozent der jungen Briten sogar der Meinung, dass Brands das Recht dazu haben, jede gesellschaftspolitische Bewegung zu unterstützen, selbst wenn das ihrer üblichen Ausrichtung widerspricht. Für 71 Prozent tun Marken das Richtige, wenn sie sich gegen soziale Ungerechtigkeiten aussprechen, auch wenn sie das aus den falschen Gründen tun. Ein ähnliches Ergebnis ergab eine andere Studie vom Juni, laut der US-Konsumenten von Marken Statements zum Thema Rassismus fordern.

«Eine Ausnahme besteht, wenn ein gesellschaftspolitisches Thema genau zu der Einstellung passt, die eine Marke immer schon hatte. Brands müssen sich immer auf ihre Stärken und Kernkompetenzen konzentrieren. Wenn diese ein aktuelles soziales Problem betrifft, sollte die Marke auch dazu Stellung beziehen», sagt Brandtner. (pte/swi)

«Hoi Vaduz!»: Kernbrand ermöglicht Gemeindekommunikation per App

Die St. Galler Agentur Kernbrand hat eine App für die Gemeinde Vaduz umgesetzt.

Kernbrand

Ursprünglich plante die Gemeinde Vaduz eine Melde-App, damit ihre Einwohnerinnen und Einwohner Schäden oder Unaufgeräumtes unkompliziert melden können. Im Verlauf des Projekts ist daraus in der Folge die App «Hoi Vaduz!» entstanden.

Anregungen, Ideen, Lob, aber auch Schadensmeldungen können nun via App direkt an die zuständige Abteilung gemeldet werden. Mittels Ticketingsystem werden einzelne Meldungen gespeichert und deren Erledigung ist für alle User nachverfolgbar. Eine sympathisch illustrierte Figur führt dabei spielerisch durch die App.

Behördenkommunikation gehört zu einer der Kernkompetenzen von Kernbrand. So wurde die App zusammen mit den Gemeindeverantwortlichen kontinuierlich weiterentwickelt und die Anforderungen technisch umgesetzt. Entstanden ist eine unkonventionelle, erfrischende Gemeinde-App, die in den App-Stores downloadbar ist.

Die Kommunikationsabteilung von Vaduz kann die Aktualisierung der Inhalte mittels Editor selbstständig übernehmen und hat auch die Möglichkeit, die Bevölkerung über Push-Meldungen zu informieren.

Kernbrand

Verantwortlich bei Vaduz: Sandra Kaiser (Projektverantwortung). Verantwortlich bei Kernbrand: Dominic Schläpfer (Beratung); Felicia Aepli (Interactive Media Design); Stefan Kellenberger (Programmierung). Illustration: Luigi Olivadoti.

Vier Tipps zur empathischen Kunden kommunikation

In Zeiten, wo verstärkt darauf geachtet werden muss, dass Ressourcen richtig einsetzt werden, darf ein Unternehmen nicht vergessen, weiterhin genügend auf seine Kunden einzugehen. Der Anbieter von strategischen Software-Lösungen Pegasystems gibt Tipps zur besseren Kundenbindung durch empathische Kommunikation in der aktuellen Covid-19-Krise.

kommunikation

Gerade in Krisensituationen ist die uneingeschränkte Kommunikation mit den Kunden besonders wichtig. Doch erkrankte Mitarbeiter, Home-Office- und Netzwerkprobleme erschweren die Bedingungen, unter denen Unternehmen ihre ganz normalen Arbeitsabläufe aufrechterhalten können – ganz zu schweigen von den zusätzlichen Anforderungen, die durch den zunehmenden Kommunikationsbedarf während der Krise entstehen. Diese Schwierigkeiten resultieren unter anderem in langen Wartezeiten und in Unzufriedenheiten auf beiden Seiten: Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter sind frustriert.

Unternehmen stehen deshalb vor der dringenden Aufgabe, ihre Service-Teams unter den geänderten Bedingungen neu aufzustellen. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ihren häufig von der Krise betroffenen oder von ihr verunsicherten Kunden einen erstklassigen Service zu bieten und ein Gefühl von Verständnis zu vermitteln. Ohne moderne Tools und Methoden sind diese Herausforderungen nicht zu bewältigen. Es gibt vier Strategien, die dabei helfen können.

 

Nutzung digitaler Kanäle zur Steigerung der Effektivität

Kundenkontaktzahlen werden auf absehbare Zeit auf hohem Niveau bleiben, und mit den vorhandenen Tools ohne zusätzliche Mitarbeiter kaum zu bewältigen sein. Einen Ausweg aus diesem Dilemma verspricht die Nutzung digitaler Kanäle wie Web Chats, Business Chats und Messenger in der Kundenkommunikation. Damit lässt sich ein weit höheres Call-Volumen bewältigen und gleichzeitig senken sie die Kosten.

 

Nutzung digitaler Tools zur Reduzierung des Kontaktvolumens

Self-Services, Chatbots und Intelligente Virtuelle Assistenten (IVA) helfen dabei, viele Anfragen schon im Vorfeld zu beantworten und so die Zahl der Call-Kontakte zu reduzieren. Moderne Bot-Technologie kann mittlerweile durch Methoden wie Spracherkennung (Natural Language Processing) und Stimmungserkennung (Sentiment Analysis) viele Bedürfnisse und Wünsche eines Kunden erfassen, adäquat antworten und die Mitarbeiter so von einem Teil des Call-Aufkommens entlasten.

 

Nutzung digitaler Tools bei der E-Mail-Kommunikation

Händischer E-Mail-Verkehr ist ausserordentlich zeitintensiv. Das bedeutet enormen Aufwand für Unternehmen und Mitarbeiter und lange Wartezeiten auf Antworten für Kunden. Durch E-Mail-Bots mit Natural Language Processing (NLP) kann dieser Kommunikationskanal für die Sichtung und Selektion von E-Mails automatisiert werden. Sie sind bereits so weit entwickelt, dass sie mit einer Erfolgsrate von rund 75 Prozent arbeiten. Resultat sind schnellere E-Mail-Antwortzeiten und positive Kosteneffekte.

 

Nutzung elaborierter Methoden in der Team- und Kundenkommunikation

Case Lifecycle Management und Microjourney sind flexible Methoden, die auf Basis von transparenten Service Level (SLA) die Zusammenarbeit im Team und die Interaktion mit dem Kunden verschlanken und optimieren. Dadurch ist die kundenzentrierte Abarbeitung aller notwendigen Service-Aktivitäten möglich, die ausschlaggebend für eine hohe Kundenzufriedenheit ist.

«Mit solchen Massnahmen kann der Arbeitsaufwand für Service-Teams drastisch reduziert werden», erläutert Kay Knoche, Principal Consultant Next Best Action bei Pegasystems. «Gleichzeitig werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, mit Kunden schneller, effizienter, gezielter und empathischer kommunizieren zu können und so ein positives Erlebnis im Kontakt mit dem eigenen Unternehmen zu bieten.»

Pegasystems ist ein Anbieter von Kundenbindungs-Software für Vertrieb, Marketing, Service und Operations. Die Pega-Lösungen in den Bereichen CRM und Intelligent Automation beinhalten Artificial-Intelligence-Technologie und Roboterautomatisierung für ein optimiertes Kundenerlebnis. 

Swissmilk und Tasty Pictures lancieren Mini-Doku-Serie «Life in Motion»

Mit Portraits von verschiedenen Athletinnen und Athleten möchten Swissmilk und Tasty Pictures junge Erwachsene dazu motivieren, sich mehr zu bewegen.

Tasty Pictures

«Life in Motion» portraitiert unterschiedliche Sportarten mit Sportlerinnen und Sportlern aus den verschiedenen Regionen der Schweiz. Die Protagonisten und Protagonistinnen werden hautnah begleitet und gewähren dabei einen ganz persönlichen Einblick in ihre Denkweise und den Umgang mit Druck, Erfolg, aber auch Niederlagen.

Sie erzählen, wie sie zu ihrem Sport gekommen sind, wie sie trainieren, sich fit halten und welche Ernährung ihnen hilft, jeden Tag alles geben zu können. Insgesamt werden dieses Jahr sechs Filmportraits à jeweils drei Episoden produziert.

Swissmilk setzt sich dabei für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ein. Weiteres Ziel der Onlinekampagne ist es, junge Erwachsene zu inspirieren und sie zu motivieren, sich vermehrt zu bewegen.

Die Filme werden auf YouTube geschaltet und über die aktuellen Social-Media-Kanäle gestreut. Zusätzlich werden die Filme in die Themenwelt «moove with swissmilk» in der Form von redaktionellen Beiträgen eingebunden.

 

Verantwortlich bei Swissmilk: Patrik Zurlinden (Abteilungsleiter Ernährung & Kulinarik, Gesamtverantwortung);, Nadia Leuenberger (Projektleiterin Ernährung, Rezepte & Kulinarik). Verantwortlich bei Tasty Pictures: Sean Fee (Director & DoP); Pascal Duschletta (Producer); Lea Fee (Executive Producer); Jürgen Kupka (Grading); Efentwell (Titel); Lawrence Greenwood & Ben Talbot-Dunn (Musik).

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