Das Sales Power Forum wird verschoben

Nach der Verschiebung des Marketing Tages auf den 29. Juni 2021 hat der Vorstand von Swiss Marketing Forum auch die Verschiebung des auf den 10. November 2020 geplanten Sales Power Forums beschlossen.

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Der Vorstand habe entschlossen, dass die Zeit für einen Face-To-Face-Event dieser Grössenordnung noch nicht reif ist, wie es in einer Mitteilung des SMF heisst. Die Unsicherheit in der Gesellschaft ist nach wie vor gross. Keiner weiss, wie sich die Lage verändert. Und kurzfristig sei sicher keine markante Besserung zu erwarten.

Zwar gebe es genügend alternative Formate im Online-Bereich. Das Swiss Marketing Forum stehe jedoch für Face-To-Face. Und da die Veranstalter keinen Grossevent «unter Einhaltung der aktuellen Schutzkonzepte mit Maske, Abstand, Desinfektionsmittel und weiteren 20 Seiten Einschränkungen» durchführen möchte, wird fürs Erste abgewartet. Das Swiss Marketing Forum wird zu gegebener Zeit über Ort und Datum der neuen Durchführung informieren.

Aktuell läuft die Eingabefrist für den Sales Excellence Award 20/21.

Wirz und Schweiz Tourismus sorgen für die Ferienvertretung

Der Schweizer Tourismus kennt im Moment vor allem eine grosse Herausforderung: Gäste aus den Nachbarländern zu gewinnen. Schweiz Tourismus ST und Wirz haben dazu in Deutschland eine Kampagne mit dem Titel «SwissSwap» lanciert. Das Versprechen: Wir machen deinen Job, wenn du Schweiz brauchst.

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Rund 10 Prozent aller Übernachtungen stammten im Jahr 2019 von deutschen Gästen, das entspricht gemäss Bundesamt für Statistik etwa 3,9 Millionen Hotellogiernächten. Die Deutschen waren mit Abstand die wichtigste ausländische Gästegruppe. Im speziellen Pandemie-Jahr dürfte deren Zahl allerdings deutlich tiefer liegen. Schätzungen von Bran¬chenvertretern rechnen mit einem Rückgang von bis zu 80 Prozent. ST hat deshalb entschieden, in Deutschland intensivierte Marketinganstrengungen für diesen Herbst zu unternehmen, und die Kampagne «SwissSwap» lanciert.

 

Schweizer übernehmen die Ferienvertretung

Im Rahmen eines grossen Castings sucht ST deutsche Gäste, die von sich behaupten: «Ich brauch Schweiz.» Diese können sich mit einem Video bewerben und ihr besonderes Ferienbedürfnis beschreiben. Wird ihr Video von der Jury ausgewählt, dann erhalten die Bewerber eine Einladung zu einer Woche Ferien im Oktober in der Schweiz für zwei Personen. Und der Clou dabei: ST organisiert für die Gäste die Ferienvertretung an deren Arbeitsplatz. Beworben wird dieser «SwissSwap» in erster Linie mit einem humorvollen Videoclip, der bei allen Betrachtern die Lust auf Ferien in der Schweiz wecken soll.

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Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: André Hefti (Marketingdirektor), Martin Pally (Marketing Manager Summer & Autumn), Dominic Stöcklin (Leiter Social Media), Natalie Schönbächler (Social Media Manager), Jörg Krebs (Direktor Deutschland), Peter Schmidtchen (Marketing Manager Deutschland), Charlotte Salewski (Digital Marketing Manager Deutschland). Verantwortlich bei Wirz: Alain Eicher, Jannic Mascello, Nicole Vizcardo, Livio Dainese (Kreation), Adrian Huwyler (xLab), Petra Dreyfus, Simone Jehle, Fabian Nold, Kirstin Brand, Meret Lauener, Barbara Waldvogel, Franziska Wiesner (Beratung), Cosima Lang, Sebastian Sele (Storyline), Erasmo Palomba (Agency Producer). Film: Shining Pictures (Filmproduktion), David Constantin (Regie), Sophie Toth (Producer), Jan Mettler (Kamera), Great Garbo (Musik), Jingle Jungle (Audio).

Dachcom realisiert vitaminreichen Digital-Auftritt für Swiss Nutrition Solutions

Für den Schweizer Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller hat die Agentur Dachcom die neue Webplattform entwickelt und die Lancierung begleitet.

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Das zur Nahrin-Gruppe gehörende Unternehmen Swiss Nutrition Solutions entwickelt und produziert Nahrungsergänzungsmittel für B2B-Kunden.

Dachcom entwickelte für das Unternehmen eine umfassende neue Web-Plattform mit ansprechendem Screen-Design, benutzerfreundlicher Oberfläche und inhaltlicher Tiefe. Auf Swissnutritionsolutions.ch erfahren interessierte Firmenkunden alles über die Produkte, Kompetenzen und Dienstleistungen des Unternehmens.

Eine detaillierte Trend-, Sichtbarkeits- und Keyword-Analyse diente als Grundlage für die Web-Entwicklung. Ziel der neuen Kompetenz-Plattform ist es, die digitale Sichtbarkeit des Unternehmens zu steigern und darüber auch die Markenbekanntheit innerhalb der Branche zu erhöhen. Ein besonderer Fokus wurde auf SEO/SEA-optimierte Inhalte gelegt. Die Lancierungs-phase wurde von Dachcom mit gezielten Online-Marketing-Massnahmen begleitet.

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Verantwortlich bei Swiss Nutrition Solutions: Roger Amrein (Key Account Private Label); Regina Rüesch (Digital Marketing). Verantwortliche Agentur: Dachcom & Dachcom.Digital, Team Winterthur / Rheineck.

Boldt expandiert nach London

Die Strategie- und Kommunikationsberatung Boldt mit Sitz in Zürich eröffnet am Montag ihren neuen Standort in London. Jon Rhodes und Steve Earl treten als Partner bei. Ebenfalls bezieht das deutsche Boldt-Team seine Räumlichkeiten im Düsseldorfer Medienhafen.

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Jon Rhodes und Steve Earl bringen jeweils mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Politik mit. Rhodes war Corporate Affairs Director bei KPMG UK und zuvor sieben Jahre lang Director of Corporate Affairs für den Business Growth Fund (BGF). Zuvor war er Partner bei Brunswick, nachdem er seine Karriere als Berater der britischen Regierung begonnen hatte. Earl war zuletzt UK Managing Director von Apco, nachdem er die Präsenz des Edelman-Schwesterunternehmens Zeno Group in Europa gegründet und sieben Jahre ausgebaut hatte. Zuvor war er Mitbegründer seines eigenen britischen Agenturgeschäfts.

Das neue Londoner Büro von Boldt befindet sich im Stadtteil Covent Garden, wo das Unternehmen sein Team aufbaut und erweitert. Das Londoner Büro erweitert die Boldt-Präsenz auf mittlerweile acht Standorte: Amsterdam, Berlin, Brüssel, Köln, Düsseldorf, Oslo und Zürich. Gleichzeitig mit der Eröffnung des Londoner Standorts etabliert Boldt in Düsseldorf seine Deutschland-Präsenz. Der Markteintritt in Deutschland erfolgte Anfang 2020 unter der Leitung von Michael Kambeck.

«SRF bi de Lüt» mit neuem Moderatoren-Team

Nicole Berchtold, Manu Burkart, Fabienne Bamert und Salar Bahrampoori präsentieren neu die Sendereihen von «SRF bi de Lüt». Den Start macht Nicole Berchtold ab dem 13. November 2020 bei «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche Finale».

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Die neue Moderation von «SRF bi de Lüt» steht fest: Salar Bahrampoori, Fabienne Bamert, Nicole Berchtold und Manu Burkart übernehmen die Präsentation diverser Formate der Dachmarke «SRF bi de Lüt» (V.L.N.R.).

 

«SRF bi de Lüt – Live», also die Jahreszeitenshow direkt vom Dorfplatz, wird neu von Fabienne Bamert moderiert, unterstützt von Salar Bahrampoori. Die Sendungen «Landfrauenküche Finale», «Hüttengeschichten Spezial» sowie «Familiensache Spezial» moderieren neu Nicole Berchtold oder Manu Burkart. Berchtold und Bahrampoori werden weiterhin als Moderatoren von «G&G» tätig sein.

 

«SRF bi de Lüt»-Spezialsendungen mit Berchtold und Burkart

Während Nicole Berchtold am 13. November 2020 das erste Mal für das Format «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche Finale» im Einsatz steht, wird Manu Burkart am 5. Dezember 2020 durch die Sendung «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten Spezial» führen. Nicole Berchtold übernimmt zudem die Moderation der im Februar 2021 geplanten Sendung «SRF bi de Lüt – Familiensache Spezial».

«SRF bi de Lüt – Live»: Neues Team

Das Sendungskonzept von «SRF bi de Lüt – Live» soll einer Mitteilung von SRf zufolge in einigen Punkten leicht angepasst und zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden. Die erste Sendung mit dem neuen Moderationsteam wird am 30. Januar 2021 aus Andermatt UR gezeigt. Mit den neuen Moderatorinnen und Moderatoren ändert sich auch die Teamzusammensetzung: Annina Campell und Grill-Ueli werden nicht mehr mit von der Partie sein.

Die detaillierte Sendungsplanung 2021 wird SRF zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Hanja Heuss, Thore Lingel und Martin Reichlin verstärken Farner Consulting

Farner verstärkt sein Team mit drei Neuzugängen. Hanja Heuss wird neue Creative Director, das Change-Team wird mit Thore Lingel verstärkt und Martin Reichlin übernimmt die Eigenkommunikation der Agentur.

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Neu bei Farner Consulting: Hanja Heuss, Martin Reichlin und Thore Lingel (v.l.n.r.)

 

Hanja Heuss verstärkt ab November 2020 die Farner Werbung als Creative Director. Heuss kommt von Jung von Matt/Limmat, wo sie zuletzt als Creative Director Digital für Marken wie Helsana, Die Post, Migros, Emmi, Findus, Graubünden und Raiffeisen verantwortlich zeichnete. Sie wird eng mit den Creative Directors Bruce Roberts, Martin Fuchs, Fabian Bertschinger und Jan Walser zusammenarbeiten.

Ebenfalls per November 2020 wird Thore Lingel das Change-Team als Senior Change Consultant verstärken. Lingel war zuletzt Consulting Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Wirz Brand Relations. Er startete seine Agenturkarriere in Deutschland, unter anderem bei Weber Shandwick und Deekeling Arndt Advisors, bevor er 2008 in die Schweiz umsiedelte und ein Jahr nach seinem Eintritt bei Wirz Brand Relations zum Mitglied der Geschäftsleitung aufstieg. Als langjähriges Mitglied beim Fachverein Perikom hat er den Austausch von HR- und Kommunikationsfachleuten auch stets auf Verbandsebene aktiv gefördert.

Bereits per 1. September 2020 wechselt Martin Reichlin zu Farner und übernimmt die Eigenkommunikation der Agentur. Reichlin sammelte während mehr als zwölf Jahren als Journalist für verschiedene Schweizer Tageszeitungen Medienerfahrung, unter anderem beim Blick, der Aargauer Zeitung und der Limmattaler Zeitung. Bevor Reichlin in die Geschäftsleitung der Agentur Concept Communication wechselte, kommunizierte er während acht Jahren zunächst für das SRF und später für das Staatssekretariat für Migration.

Das sind die Gewinner des SDV Award 2020

Der Schweizer Dialogmarketing Verband zeichnete am Dienstag die besten Werbekampagnen des Jahres aus. An der Award-Night wurden 30 Gold-, Silber- und Bronze-Auszeichnungen sowie sechs Branchenpreise verliehen. Der DM Life Time Award ging an die Agentur Spinas Civil Voices.

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Gülsha Adilji führte am Dienstagabend durch den SDV Award in der Zürcher Maag Halle. (Bilder: Raphael Huenerfauth)

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die diesjährige SDV-Award-Night vom Juni in den September verlegt. Am Dienstag war es soweit: Endlich durften die kreativsten und effizientesten Kampagnen des Jahres gefeiert werden. Der von Gülsha Adilji moderierte Anlass sah insgesamt 37 Auszeichnungen. Die Award-Night kann unter Sdv-award.ch/preisverleihung nachgesehen werden.

Die Gewinner und die Fast-Gewinner

An der 21. Verleihung des SDV Awards wurden wie gewohnt Preise in Medien-, Branchen- und Spezial-Kategorien vergeben. In den Branchen-Kategorien erhielten sechs Agenturen jeweils einen Gesamtpreis. In den anderen Sparten umfasste der Trophäen-Reigen insgesamt 30 Gold-, Silber- und Bronze-Auszeichnungen. Chairman Thomas Engeli und seine 15-köpfige Jury hatten im Vorfeld die Gewinner-Kampagnen erkoren.

Insgesamt wurden für den diesjährigen SDV-Award 172 Kampagnen eingesendet – über 40 mehr als letztes Jahr. Alle Kampagnen sind unter Ausstellung.sdv-award.ch online einsehbar. Für 29 Kampagnen reichte es knapp nicht zu einer Trophäe: Sie wurden mit dem Zertifikat «Letter of Distinction» (LoD) bedacht.

Kategorie Kampagnen-Titel Agentur Auftraggeber Preis
BRANCHEN
Kampagnen für FINANZDIENSTLEISTER & VERSICHERUNGEN
  Baloise / Call the CEO Freundliche Grüsse AG Baloise LoD
  UBS Generation – Sophisticated Youth Wirz Communications AG UBS Switzerland AG  –
  Den Herbstgefahren ins Auge geblickt. Wirz Activation AG Touring Club Schweiz (TCS)  –
  Alles andere als unsichtbar. Wirz Activation AG Touring Club Schweiz (TCS)  –
  Mobiliar – Moving Box Furniture Jung von Matt/Limmat Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG LoD
  UBS Campus «Das kostenlose Bankpaket fürs Studium.» Notch Interactive AG UBS Switzerland AG Branchenpreis
Kampagnen für HANDEL / E-Commerce
  Mission: Superostern Wunderman Thompson Switzerland AG Migros-Genossenschafts-Bund LoD
  Der schlechteste Koch der Schweiz. Serviceplan Suisse AG Vorwerk Schweiz AG Branchenpreis
Kampagnen für KONSUMGÜTER / FMCG
  Migros Grillitarier Buddy Jung von Matt/Limmat Migros-Genossenschafts-Bund  –
  IceTeaBeats.ch Wunderman Thompson Switzerland AG Migros-Genossenschafts-Bund LoD
Kampagnen für AUTOMOBIL-BRANCHE
  Audi e-hub Wunderman Thompson Switzerland AG AMAG Import AG LoD
  Get the MINI cabrio look Serviceplan Suisse AG MINI Switzerland BMW Schweiz AG LoD
Kampagnen in der Telekommunikations- und Informationstechnologie
  Make Your Wish Wunderman Thompson Switzerland AG Microsoft Deutschland GmbH Branchenpreis
Kampagnen in der MEDIEN-Branche
  Werbeblocker als Werbemittel. Wirz Activation AG Verkehrsbetriebe Zürich Branchenpreis
  #MyStratosJump Wunderman Thompson Switzerland AG Red Bull Media World  –
Kampagnen Eigenwerbung
  Fact or Fake Farner St.Gallen Farner Consulting AG LoD
  Better Futura Ogilvy Schweiz ASRA Stiftung Branchenpreis
Kampagnen für NON-Profit-Organisationen & Prävention
  Der Kriegssirenen-Test Jung von Matt/Limmat Amnesty International LoD
  SOS Kinderdorf – Traumageschichten Notch Interactive AG Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Branchenpreis
  Better Futura Ogilvy Schweiz ASRA Stiftung LoD
  Einladung zur Hochzeit Save the Children Schweiz Save the Children Schweiz LoD
       
Kategorie Kampagnen-Titel Agentur Auftraggeber PREIS
MEDIEN
Streuwurf
  Der PETbote comqed Dialog GmbH PET-Recycling Schweiz LoD
  Schlüssel zum neuen iPhone 11 Kabelfernsehen Bödeli AG Kabelfernsehen Bödeli AG Bronze
  Timber Agentur am Flughafen Schöb AG Bronze
  Jeder Mensch kann fallen evoq communications AG Sozialwerk Pfarrer Sieber LoD
Mailing B2C (2D) bis 50’000 Ex.
  Ökosystem Haus Equipe ewz LoD
  Einladung zur Hochzeit Save the Children Schweiz Save the Children Schweiz LoD
  Verstecke Botschaften Wirz Activation AG Touring Club Schweiz (TCS) Bronze
Mailing B2C (2D) über 50’000 Ex.
  UBS Cards Glutz Kommunikation AG UBS Switzerland AG Bronze
  Den Herbstgefahren ins Auge geblickt. Wirz Activation AG Touring Club Schweiz (TCS) LoD
  Alles andere als unsichtbar. Wirz Activation AG Touring Club Schweiz (TCS) Silber
  SOS Kinderdorf – Traumageschichten Notch Interactive AG Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Gold
  Junior-Club-Mailing: Roboter TBWA Switzerland AG McDonald’s Suisse Restaurant Sàrl LoD
Mailing 3D (B2B & B2C)
  «BRAIN Stories» Lancierung BSI Studio Festland AG BSI Business Systems Integration AG  –
  Fact or Fake Farner St.Gallen Farner Consulting AG Bronze
Ambient-Event & POS-Aktionen
  #MyStratosJump Wunderman Thompson Switzerland AG Red Bull Media World Bronze
  Heavy Metal für Kinderrechte Agentur am Flughafen Stiftung Kinderdorf Pestalozzi LoD
  Der Kriegssirenen-Test Jung von Matt/Limmat Amnesty International Gold
  Das «Sag’s mit einem Buch»Speeddating Serviceplan Suisse AG SBVV, Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband Bronze
       
Kategorie Kampagnen-Titel Agentur Auftraggeber PREIS
Multichannel
  Timber Agentur am Flughafen Schöb AG LoD
  Bern zum Fliegen gebracht Maxomedia AG flyBAIR AG LoD
  Mobiliar – Moving Box Furniture Jung von Matt/Limmat Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG Silber
  Wer mich kennt, der liebt mich. Wunderman Thompson Switzerland AG PostFinance AG LoD
  Get the MINI cabrio look Serviceplan Suisse AG MINI Switzerland BMW Schweiz AG LoD
  Make Your Wish Wunderman Thompson Switzerland AG Microsoft Deutschland GmbH Silber
  IceTeaBeats.ch Wunderman Thompson Switzerland AG Migros-Genossenschafts-Bund LoD
  UBS Campus «Das kostenlose Bankpaket fürs Studium.» Notch Interactive AG UBS Switzerland AG Gold
  SOS Kinderdorf – Traumageschichten Notch Interactive AG Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Gold
  Der schlechteste Koch der Schweiz. Serviceplan Suisse AG Vorwerk Schweiz AG Silber
  Baloise / Call the CEO Freundliche Grüsse AG Baloise Asset Management Bronze
Dialogkampagnen mit dem Schwerpunkt E-Mail-Marketing & Social Media
  Audi e-hub Wunderman Thompson Switzerland AG AMAG Import AG Bronze
  Mission: Superostern Wunderman Thompson Switzerland AG Migros-Genossenschafts-Bund Bronze
  Migros Grillitarier Buddy Jung von Matt/Limmat Migros-Genossenschafts-Bund Bronze
  Mobiliar – Moving Box Furniture Jung von Matt/Limmat Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG LoD
  Der schlechteste Koch der Schweiz. Serviceplan Suisse AG Vorwerk Schweiz AG Silber
  Mobiliar – Voice Assistant Adventskalender Jung von Matt/Limmat Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG LoD
  UBS Campus «Das kostenlose Bankpaket fürs Studium.» Notch Interactive AG UBS AG Bronze
  Gastro Story ROB NICOLAS GmbH & Markenkern AG GastroGraubünden LoD
Digital: Creative use of Data
  Trampiloten gesucht. Wirz Activation AG Verkehrsbetriebe Zürich LoD
  Kombinieren statt rechnen Equipe Agency Quickline AG LoD
  Ökosystem Haus Equipe Agency ewz Bronze
       
Kategorie Kampagnen-Titel Agentur Auftraggeber PREIS
SPEZIAL
Kundenbindungsprogramme
  Versteckte Botschaften Wirz Activation AG Touring Club Schweiz (TCS)  –
  Migros Grillitarier Buddy Jung von Matt/Limmat Migros-Genossenschafts-Bund Bronze
  Audi e-Hub Wunderman Thompson Switzerland AG AMAG Import AG LoD
  Helsana Familienprogramm FOUR Werbeagentur AG Helsana Versicherungen AG Silber
Handwerk: Art Direction und Production
  Fact or Fake Farner St.Gallen Farner Consulting AG Silber
  Mobiliar – Moving Box Furniture Jung von Matt/Limmat Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG Silber
  Junior-Club-Mailing: Roboter TBWA Switzerland AG McDonald’s Suisse Restaurant Sàrl  –
  Team as a designer mjm.cc AG Frommelt Zimmerei Ing. Holzbau AG Bronze
  Better Futura Ogilvy Schweiz ASRA Stiftung Silber
Handwerk: Text
  Momente bühler & bühler bühler & bühler Bronze
  Let’s share a smile Wunderman Thompson Switzerland AG JT International AG Silber
  Fact or Fake Farner St.Gallen Farner Consulting AG  –

Agentur-Ranking

Im Agenturen-Ranking gab es mit Notch Interactive und Wunderman Thompson Switzerland zwei Erstplatzierte. Während sich Notch Interactive gleich zwei Branchenpreise und zwei Gold-Trophäen sicherte, trug Wunderman Thompson Switzerland mit total 13 ausgezeichneten Kampagnen emsig ihre Punkte zusammen. Insgesamt platzierten sich 21 Agenturen im Ranking.

Punkte Agentur
24 Notch Interactive AG
24 Wunderman Thompson Switzerland AG
18 Jung von Matt/Limmat
15 Serviceplan Suisse AG
12 Wirz Activation AG
9 Ogilvy Schweiz
6 Farner St. Gallen
4 Agentur am Flughafen
4 Equipe Agency
3 FOUR Werbeagentur AG
3 Freundliche Grüsse AG
2 bühler & bühler
2 clicdesign AG
2 Glutz Kommunikation AG
2 mjm.cc AG
2 Save the Children Schweiz
1 comqed Dialog GmbH
1 evoq communcations AG
1 Maxomedia AG
1 ROB NICOLAS GmbH
1 TBWA Switzerland AG

Der Agentur-Ranking ergibt aus folgendem Punktesystem: Branchenpreis: 5 Pt. Gold: 4 Pt. Silber 3 Pt. Bronze 2 Pt. Zertifikat 1 Pt.

DM Life Time Award für Spinas Civil Voices

Der von der Post gestiftete DM Life Time Award wurde dieses Jahr an Spinal Civil Voices vergeben. Die Agentur aus Zürich ist auf Werbung für zivilgesellschaftliche Themen und Anliegen spezialisiert. Überreicht wurde der Preis von Oliver Egger, Leiter Marketing PostMail bei der Post.

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Ein ungewohntes Bild in aktuellen Zeiten: Der gut besuchte SDV Award mit Flying Dinner und angeregten Gesprächen.

Keim Identity bringt frischen Wind aus OST

Keim Identity hat den neuen Markenauftritt der aus einer Fusion hervorgehenden OST – Ostschweizer Fachhochschule in einem langen Prozess erarbeitet.

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Die OST – Ostschweizer Fachhochschule entsteht per 1. September 2020 aus dem Zusammenschluss der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der HSR Hochschule für Technik Rapperswil sowie der NTB Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs. Träger der OST sind die Kantone St.Gallen, Schwyz, Glarus, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein.

Bereits 2018 bis 2019 hat Keim Identity mit der Arbeitsgruppe CI/CD der designierten Trägerkonferenz – Vertretungen der beteiligten Kantone – den Namen, die Markenpositionierung, das Markenzeichen sowie das Rahmenkonzept für den Markenauftritt entwickelt. Diese Grundlagen hat Keim Identity in einem mehrstufigen Prozess mit verschiedenen Workshops und unter Einbezug von Sounding Boards mit Vertretern der Kantone und der drei heutigen Hochschulen erarbeitet.

 

Schlichter, prägnanter Name

Die neue Hochschule heisst schlicht und einfach OST. Entsprechend der Strategie «Eine Hochschule – eine Marke» werden alle drei Standorte einheitlich mit dem Namen OST auftreten. Der Name wird mit dem Zusatz Ostschweizer Fachhochschule ergänzt. Mit dem Namen OST entschied sich die neue Fachhochschule für einen prägnanten, merkfähigen Namen, der die Verankerung in der Region zum Ausdruck bringt. Er wirkt frisch und zeitgemäss.

Das Markenzeichen besteht aus einem Bildzeichen und einem Schriftzug. Das Bildzeichen ist aus einem O abgeleitet und symbolisiert das pulsierende Leben in der Ostschweiz.

 

Die Realisierung des neuen Markenauftritts hat Keim Identity mit den drei Kommunikationsverantwortlichen der heutigen Fachhochschulen vorbereitet. Zu den Massnahmen gehören die neue gemeinsame Website, die Gebäudekennzeichnung, Detailkonzepte für Printmedien, Geschäftspapiere, Anzeigen, Plakate, Onlineauftritte und viele weiteren Anwendungen bis hin zu Give-aways. Der neue Auftritt ist kurz vor dem offiziellen Start am Montag live gegangen.

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Verantwortlich bei Keim Identity: Christine Keim (Markenstrategische und kommunikative Beratung); Matthias Keim (Creative Director); Benjamin Stetter (UX-Design und Markendesign); Jan Lüönd (Designteam); Tanja Sägesser (Designteam).

Dentsu Aegis Network Switzerland: Jonas Eliassen wird CEO Media

Jonas Eliassen leitet seit dem 1. Juli 2020 als CEO die Media Agenturen des Dentsu Aegis Network Switzerland.

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Nach einem Jahr als Chief Commercial Officer hat Jonas Eliassen die Stelle des CEO Media übernommen. In dieser Funktion leitet er das Mediageschäft des Dentsu Aegis Network in der Schweiz, das nebst den Dienstleistungen im Bereich Media auch Services in den Bereichen Marketingtechnologie und digitale Kreation anbietet.

Eliassen ist seit über 20 Jahren in der Schweizer Kommunikations- und Medienbranche zuhause und war sowohl bei Agenturen als auch bei Publishern tätig. «Das Mediageschäft erlebt seit einigen Jahren tiefgreifende Veränderungen, sowohl aus Sicht des Nutzungsverhaltens wie auch der Möglichkeiten des Kampagnenmanagements. Unser Anspruch ist es, diese Veränderungen aktiv zu begleiten und mitzugestalten, um unseren Kunden heute und in Zukunft nutzerzentrierte und digital integrierte Medialösungen für bestehende und neue Marktplätze anzubieten», so Eliassen zu seiner neuen Aufgabe.

Blueheart kreiert Launch-Kampagne für den #kulturkanton Aargau

Der Kultur mehr Gehör verschaffen. Dieser Anspruch steht am Anfang der Idee, verschiedenen kulturellen Aushängeschildern aus dem ganzen Kanton Aargau eine gemeinsame Plattform zu bieten. Insgesamt elf kantonale Kulturinstitutionen mit einer hohen Ausstrahlung über die Kantonsgrenzen hinaus sollen die Wahrnehmung des Aargaus als Kulturkanton stärken.

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Die Kampagne, welche die Aarauer Agentur Blueheart unter der Federführung des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) ins Leben gerufen hat, ist am 27. August im Rahmen eines Events gestartet. Der Hashtag #kulturkanton bildet die Klammer der Kampagne, welche auf das breite Spektrum der elf über den ganzen Kanton verteilten Kulturinstitutionen aufmerksam macht. Kernaussage: Das vielfältige Aargauer Kulturangebot vermag zu begeistern, zu fesseln, zu inspirieren – und immer wieder von neuem zu überraschen. So steht die Kampagne denn auch unter dem Motto «überraschend …»: überraschend vielfältig, anders, bewegend, mitreissend, verspielt und vieles weitere mehr.

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Realisiert wurden elf Plakate in den Formaten F12 und F200, eine Landing-Page mit Social Wall, wo alle Beiträge zum Hashtag #kulturkanton zusammenfliessen sowie eine Umsetzung des Hashtags als 3D-Skulptur, welche auf einer Roadshow von Kulturinstitution zu Kulturinstitution durch den Aargau reist.

Die elf kulturellen Aushängeschilder im Kanton Aargau:

  • Museum Aargau
  • Aargauer Kunsthaus
  • ArgoviaPhilharmonic
  • Fantoche, Baden
  • KIFF, Aarau
  • Schweizer Kindermuseum, Baden
  • Künstlerhaus Boswil
  • Murikultur
  • Museum Langmatt, Baden
  • Stapferhaus, Lenzburg
  • Tanz & Kunst Königsfelden

Verantwortlich beim Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS): Georg Matter (Leiter Abteilung Kultur), Simone Strub (Leiterin Kommunikation), Sascha Giger (stv. Leiterin Kommunikation), Silvia Gebhard und Manuela Cimeli (wissenschaftliche Mitarbeiterinnen). Verantwortlich bei Blueheart, Aarau: Olivier Kilchherr (CD Art), Hanno Lietz (CD Text/Konzept), Marianne Kieser (AD), Claudio Heller (Bildbearbeitung), Frédéric Renzen / Angelica Scholze (Beratung), Nicolas Renzen (Social Media). Fotografie: Beni Basler, Aarau.

JLS entwickelt Micasa-3D-App für Wohn(t)räume

Die «Micasa 3D»-App schlägt mit vielen intelligenten Funktionen eine Brücke zwischen den digitalen und stationären Verkaufskanälen von Micasa. Konzeption und Entwicklung der Applikation stammen von JLS Digital.

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Bildmaterial: Publicis

 

Mit der neuen Augmented-Reality-App des Möbelhauses können Micasa Kunden unkompliziert testen, welches Möbelstück am besten in die eigenen vier Wände passt. Mit der intuitiven 3D-Raumplanungsapp lassen sich über 400 Produkte in unterschiedlichen Grössen, Farben und Varianten mittels Augmented Reality nach Belieben im Raum platzieren, kombinieren und in Echtzeit ändern. Für eine leichte Entscheidungsfindung lassen sich favorisierte Produkte auf die Merkliste setzen oder über den integrierten Onlineshop bestellen.

 

Einsatz zuhause oder in der Filiale

Die App will nicht nur das bequeme Einrichten von zuhause aus ermöglichen, sondern auch unterstützen, wenn sich Kunden in einer Filiale befinden. Ein QR-Scanner ermöglicht das Scannen von Produkten in der Filiale oder aus dem Micasa Katalog. Favoriten können der Merkliste hinzugefügt, später erneut abgerufen und mit der 3D-App virtuell getestet werden

 

Benchmark im Einsatz von Augmented Reality 

Eine besondere Ambition im Projekt war die Umsetzung eines einfach nachvollziehbaren, hochqualitativen und interaktiven Augmented-Reality-Modus, der sich im Schweizer B2C-Markt als Benchmark etablieren kann. «Wir sind überzeugt, dass Micasa 3D diese Ambition erfüllt», so Patrick Minder, CEO von JLS Digital. Entscheidend für den Projekterfolg sei dabei eine iterative Vorgehensweise, ständige Validierung der Ergebnisse mit der Zielgruppe und ein enges Zusammenspiel zwischen dem Category Management und den Design- und Entwicklungsexperten gewesen.

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Verantwortlich bei Migros-Genossenschafts-Bund: Nicolas Barblan, Salomé Harte, Daryl Peter, Luzia Hütten, Ivan Ganarin, Michael Nef, Raphael Indergand, Christina Alessio, Mareike Huprich, Lea Arago, Sabrina Rutz, Natalia Haas, Bianka Swierczynsca, Tanja Reckziegel, Roger Züger. Verantwortlich bei JLS Digital: Flavia Engelberger, Nicola Staub, Lukas Vollenweider, Andrin Gautschi, Elio Haas, Dominique Loyal, Adrian Stutzt, Sam Diener.

Schweizer Mediennutzung: Digitalisierungsschub im Corona-Jahr bringt Spitzenwerte für TV und Radio

Digitalisierungsschub: Die Schweizerinnen und Schweizer nutzen viel mehr Smartphones und Laptops. Bargeldloses Bezahlen mit dem Handy nimmt im Corona-Jahr markant zu. Netflix, Spotify und die Social Media-Plattformen gewinnen neue Nutzer. TikTok wächst am stärksten. TV und Radio erzielen Spitzenwerte - bei Jung und Alt. Das zeigt die jährliche Studie Digimonitor der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) und der WEMF AG für Werbemedienforschung.

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Die Keyfacts im Überblick:

  • Digitalisierungsschub bei elektronischen Geräten: Smartphone-User nehmen um 600’000 Personen zu. Die Laptop-Nutzung wächst um eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer.
  • Alle Social Media Plattformen legen zu. Sogar Facebook erholt sich wieder. TikTok wächst momentan am schnellsten, aber vor allem bei den jungen Frauen in der Schweiz.
  • Netflix knackt mit 400’000 neuen Nutzern die 2 Millionen Grenze. 3,2 Millionen Personen waren im letzten Halbjahr im Kino. Klassisches Fernsehen hat mit 6.0 Millionen knapp dreimal so viele Zuschauerinnen und Zuschauer wie Netflix.
  • Spotify verzeichnet 300’000 neue Nutzer. Von den 2 Millionen Usern leistet sich die Mehrheit ein kostenpflichtiges Abo von Spotify. Mit 5,7 Millionen hat Radio fast dreimal so viele Hörerinnen und Hörer wie Spotify.
  • Sprunghafter Anstieg im Corona-Jahr beim bargeldlosen Bezahlen mit dem Handy. 1.8 Millionen Personen bezahlen ihre Einkäufe bargeldlos mit dem Smartphone. Das sind 650’000 Personen mehr als im Vorjahr.
  • Schweizer Bezahl-App Twint ist Marktleader vor Apple Pay oder Google Pay.

 

Digitalisierungsschub und Homeoffice-Effekt: Viel mehr Schweizerinnen und Schweizer nutzen Smartphone und Laptop

Die Smartphone-User in der Schweiz haben innert Jahresfrist markant zugenommen. 600’000 Personen nutzen neu ein Smartphone. Im Jahr 2020 haben nun 5,6 Millionen Personen mit dem Smartphone jederzeit und überall Internetzugang (von 80 Prozent  auf 88 Prozent  der Gesamtbevölkerung). Vor allem die ältere Bevölkerungsgruppe der Über-55-Jährigen (von 54 Prozent auf 71 Prozent) nutzt verstärkt ein Smartphone sowie die Männer (von 79 Prozent  auf 90 Prozent ).

Auch bei den Laptops gibt es einen deutlichen Zuwachs. Eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer nutzen neu mindestens gelegentlich einen Laptop (von 4,3 auf 4,8 Millionen). Im Jahr 2020 nutzen zum ersten Mal mehr Personen einen Laptop (76 Prozent) als einen Desktop-PC (69 Prozent). (Grafik 2) Auch bei der Laptop-Nutzung haben vor allem die Männer (von 70 Prozent  auf 82 Prozent ) und die Über-55-Jährigen (von 45 Prozent auf 57 Prozent) zugelegt.

 

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TV-Gerät am weitesten verbreitet

Das TV-Gerät ist und bleibt das meistgenutzte elektronische Gerät in der Schweiz. 92 Prozent der Gesamtbevölkerung sitzen mindestens gelegentlich vor der «Kiste» (5,9 Millionen Personen). Radio-Geräte werden von 82 Prozent der Bevölkerung genutzt (5,2 Millionen). Radio wird von knapp der Hälfte der Bevölkerung (47 Prozent ) auch über andere Geräte gehört: über das Smartphone (24 Prozent ), übers TV-Gerät (24 Prozent), auf dem PC/Laptop (20 Prozent) oder dem Tablet (4 Prozent ).

 

Jeder achte Mann und jede zwölfte Frau tragen eine Smartwatch am Handgelenk

Das Tragen einer Smartwatch wächst um 200’000 Nutzer. Nun tragen knapp 700’000 Personen (11%) eine Smartwatch am Handgelenk. Nur die sprachgesteuerten Lautsprecher haben nicht vom Boom bei den elektronischen Geräten profitiert. Wie im Vorjahr sprechen weniger als 3 Prozent der Bevölkerung wenigstens gelegentlich mit einem Smart Speaker wie Amazon Echo, Google Home oder Apple HomePod. Das entspricht nur 160’000 Personen in der Schweiz. (Grafik 2)

 

Mehr Zeit für Social Media? TikTok vor allem bei den Jüngeren mit starkem Wachstum 

2020 scheinen die Schweizerinnen und Schweizer mehr Zeit für Social Media zu haben. Alle Social Media Plattformen gewinnen neue Nutzer hinzu. Facebook und Instagram erzielen je 350’000 neue User. Damit erholt sich Facebook vom Einbruch im letzten Jahr. Mit 3,0 Millionen nutzt nun nicht ganz die Hälfte der Gesamtbevölkerung (46 Prozent) wenigstens ab und zu Facebook. (Grafik 1)

Grafik1_Mediennutzung_2020_Gesamtbevölkerung

2,1 Millionen oder ein Drittel (33 Prozent) der Bevölkerung ist gelegentlich auf Instagram. Instagram ist vor allem bei den jungen Personen unter 25 Jahren beliebt: 82 Prozent der Jüngeren nutzen Instagram, nur noch 34 Prozent Facebook. (Grafik 4) Denn im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung verliert Facebook bei den jungen Personen unter 25 Jahren. Diese Altersgruppe wendet sich dem chinesischen Videoportal TikTok zu. TikTok wächst momentan in der Schweiz am schnellsten. Die Anzahl «TikTokerinnen» und «TikToker» hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verfünffacht. Von den total 370’000 TikTok-Usern in der Schweiz sind die meisten noch keine 25 Jahre alt, weiblich und in Ausbildung. Jede dritte Frau unter 25 Jahren «tiktokt» (34 Prozent). Bei der Gesamtbevölkerung ist TikTok aber noch nicht angekommen: nur 6 Prozent nutzen ab und zu TikTok. (Grafik 1)

Grafik4_Entwicklung_SocialMedia_Plattformen_2014-2020_Junge-15-24J.

Jüngere Personen leisten sich ein kostenpflichtiges Spotify-Abo

Innert Jahresfrist hat der Musik-Streamingdienste Spotify 300’000 neue User hinzugewonnen. Vor allem ältere Bevölkerungsgruppen entdecken Spotify: die Hälfte der neuen User ist über 55 Jahre alt. 2,0 Millionen Personen hören nun mindestens gelegentlich Musik über Spotify, was einem knappen Drittel der Gesamtbevölkerung entspricht (31Prozent). (Grafik 1) Bei den Jüngeren zwischen 15 bis 24 Jahren ist der Anteil der Spotify-User mehr als doppelt so gross: 64 Prozent der jungen Schweizerinnen und Schweizer hören ab und zu Spotify. Von den 2.0 Millionen Spotify-Hörern nutzen 800’000 die Gratis-Version und 1,2 Millionen bezahlen für Spotify. Insbesondere 20- bis 30-jährige Nutzer leisten sich die kostenpflichtige Version von Spotify. Trotz Musikstreaming bleibt Radio in der Schweiz beliebt. Mit 5,7 Millionen Personen hat Radio fast dreimal so viele Hörerinnen und Hörer wie Spotify. Auch jüngere Personen hören weit verbreitet Radio. Mehr als 80 Prozent der Personen unter 25 Jahren hören Radio, nicht ganz die Hälfte sogar täglich.

 

Netflix knackt mit 400’000 neuen Nutzern die 2 Millionen Grenze 

Netflix gewinnt im Corona-Jahr 400’000 Zuschauer dazu. Netflix hat jetzt 2.2 Millionen Nutzer in der Schweiz. Corona hat das Wachstum von Netflix aber kaum beflügelt: Der Zuwachs liegt im Trend der Vorjahre. 2015 schauten nur 5 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren ab und zu Netflix. 2020 tut dies nun bereits mehr als jeder Dritte (35 Prozent). (Grafik 1) Auch Netflix ist bei den Jüngeren zwischen 15 bis 24 Jahren überdurchschnittlich verbreitet: Drei Viertel (75 Prozent) der jungen Schweizerinnen und Schweizer schauen ab und zu Netflix. (Grafik 4)

Doch noch weitere Video-Anbieter drängen in den Schweizer Markt und konkurrenzieren um Zuschauer und Abonnenten. Die neueren Dienste wie Disney+ (5 Prozent), Twitch (5 Prozent), Apple TV Plus (4 Prozent) oder Amazon Prime (2 Prozent) liegen aber noch weit hinter der Nutzung von YouTube (74 Prozent) oder Netflix (35 Prozent).

Trotz all dieser neuen Angebote bleibt klassisches Fernsehen in der Schweiz populär. Mit 95 Prozent der Gesamtbevölkerung schaut die breite Masse fern. Und dies auch sehr häufig: 7 von 10 Personen in der Schweiz schalten täglich den Fernseher ein (69 Prozent). (Grafik 1) Und nicht nur die älteren Semester nutzen TV: Auch bei den 15- bis 24-Jährigen schaut fast die Hälfte täglich fern. Klassisches Fernsehen hat mit 6.0 Millionen knapp dreimal so viele Zuschauer wie Netflix. Auch im Vergleich zu YouTube weist klassisches Fernsehen 1,3 Millionen mehr Zuschauer auf.

Auch Kinos werden trotz Netflix und Corona weiterhin besucht. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung war in den letzten sechs Monaten mindestens einmal im Kino. (Grafik 1) Noch beliebter ist Kino bei den Jüngeren: 70 Prozent der Personen unter 25 Jahren gehen pro Halbjahr mindestens einmal ins Kino, ein Grossteil davon mehrmals.

Grafik5_Entwicklung_E-Banking_bargeldlos zahlen_2014-2020_Gesamtbevölkerung

Sprunghafter Anstieg im Corona-Jahr beim bargeldlosen Bezahlen mit dem Handy

Ein deutlicher Anstieg zeigt sich beim Einsatz des Smartphones, um kontaktlos Einkäufe zu bezahlen. Das bargeldlose Bezahlen mit Handy wächst in allen Bevölkerungsgruppen. Die Nutzung ist jedoch stark abhängig vom Alter, Geschlecht und Einkommen: je jünger, je männlicher und je höheres Einkommen, desto eher werden Einkäufe mit dem Handy bezahlt. Rund 650’000 Personen haben im Corona-Jahr das bargeldlose Bezahlen mit Handy neu für sich entdeckt. 1,8 Millionen Personen (28 Prozent) in der Schweiz nutzen nun mobile Bezahlmöglichkeiten (2019 noch nicht ganz 1.2 Millionen). (Grafik 5)

 

Schweizer Bezahl-App Twint ist Marktleader vor Apple Pay oder Google Pay 

Ein Drittel der Bevölkerung (2.1 Millionen Personen) nutzt mindestens gelegentlich mobile Bezahldienste wie Twint, Apple-, Google- oder Samsung-Pay. Die grosse Mehrheit davon nutzt die Schweizer App Twint. Twint liegt in allen Bevölkerungsgruppen mit markantem Vorsprung vor der ausländischen Konkurrenz. Etwas mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren nutzt Twint (27 Prozent). (Grafik 1) Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay haben je weniger als 4 Prozent Nutzer in der Schweizer Bevölkerung.

Über die Studie IGEM-Digimonitor 2020

Die Studie Digimonitor erhebt seit 2014 jährlich die Nutzung von elektronischen Medien und Geräten in der Schweiz. Die Daten sind repräsentativ für die gesamte Bevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz ab 15 Jahren, weil auch Offliner und Personen ohne Festnetzanschluss befragt werden. Die Telefonbefragung fand von Anfang April bis Ende Mai 2020 statt. Im Auftrag der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM und der WEMF befragte das Link Institut 1’759 Personen, davon 1’008 in der Deutschschweiz und 751 in der Romandie. Das Vertrauensintervall liegt bei maximal +/- 2,3 Prozentpunkten.

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