Informations- und Kommunikationstechnologie braucht Fachkräfte

Im stark wachsenden Berufsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie ICT nimmt der Bedarf an Fachkräften laut einer neuen Studie des nationalen Verbands ICT-Berufsbildung noch stärker zu als bisher erwartet. Bis 2028 würden insgesamt 117'900 zusätzliche ICT-Fachkräfte benötigt.

Kommunikationstechnologie

Wolle man diesen zusätzlichen Bedarf decken, müssten 35’800 Personen mehr ausgebildet werden als heute, heisst es in der Studie. Demnach wächst das ICT-Berufsfeld fast viermal so schnell wie der Durchschnitt über alle Berufe: Innert neun Jahren habe sich die Zahl der ICT-Beschäftigten um 50 Prozent erhöht und zähle heute 242’600 Personen.

Der bis 2028 erwartete, zusätzliche ICT-Fachkräftebedarf könne mit den heutigen Bemühungen nur zu 70 Prozent durch Arbeitsmarkteintritte von Neuabsolventen und zugewanderte ICT-Fachkräfte gedeckt werden. Unternehmen aller Branchen sowie die öffentliche Verwaltung müssten Verantwortung für einen ausreichenden ICT-Nachwuchs übernehmen, wird Serge Frech, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz, in einer Medienmitteilung zitiert.

 

Deutlich mehr Lehrstellen nötig

In den letzten zehn Jahren habe die Zahl der ICT-Lehrstellen um 43 Prozent auf 9700 erhöht werden können, so Frech. In Anbetracht des enormen Bedarfs müsse aber noch deutlich mehr in ICT-Lehrstellen und die Weiterbildung investiert werden. Zudem sei ein ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis in den ICT-Berufen anzustreben.

Andreas W. Kaelin, Präsident von ICT-Berufsbildung Schweiz, geht davon aus, dass das Schweizer Bildungssystem trotz ausserordentlichen Anstrengungen nicht in der Lage sein werde, den stark steigenden ICT-Fachkräftebedarf zu decken. Es müssten deshalb auch in Zukunft weiterhin auf einfache Art und Weise die benötigten spezialisierten ICT-Fachkräfte aus dem Ausland beschafft werden können. (SDA)

Big-Data-Analysen zeigen, dass Trump die Wahl wohl gewinnen wird

Wahlkampf wird längst nicht mehr nur mit Plakaten und Reden gemacht. Viel mehr verlagert sich das Wettrennen in den digitalen Raum. Das dürfte Donald Trump zugutekommen: Schweizer Forschende attestieren ihm anhand von Internet analysen den Sieg für November 2020 – entgegen aller Umfragewerte.

Umfragewerte

Donald Trump stiehlt seinem Konterfei Joe Biden im Internet die Show. Den Namen des amtierenden Präsidenten suchten US-Bürgerinnen und Bürger im Internet fünf Mal häufiger als den des demokratischen Präsidentschaftskandidaten.

Das fanden die Forschenden um Christoph Glauser vom IFAA Institut in Bern und Jacques Savoy von der Universität Neuenburg heraus. Sie werteten Suchanfragen auf insgesamt 200 Such- und Social-Media-Kanälen in den USA seit Anfang dieses Jahrs aus. Die vorläufigen Ergebnisse präsentierten sie am Donnerstag den Medien.

 

Der eifrige Twitterer: Visibility-Trump

Mit computergestützten Methoden analysierten die Forschenden die Tweets der beiden Kandidaten. Der amtierende Präsident setzte im Schnitt 37 Tweets pro Tag ab, Biden hingegen nur deren 14. «Gerade bei Personenwahlen ist Visibilität entscheidend», sagte der Politikwissenschaftler Glauser im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Keystone-SDA.

Während Trump in seinen Nachrichten vor allem auf Emotionen wie Angst und Wut setzte, bestand Biden auf moralische Werte. Ebenfalls kritisierte er Trumps Vorgehen in der Covid-19-Pandemie.

Umfragewerte

Kein Profit aus Sanders Ausscheiden

Zwar schlitterten die Umfragewerte für Trump während der Pandemie in den Keller. Doch im Internet kam Biden auch in dieser Zeit mitnichten an seinen Widersacher heran. Ebenfalls nicht in den ersten zwei Wochen im August, als seine Kampagne dank der Ankündigung der Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris einen Aufschwung erlebte.

Auch gelang es ihm nicht – anders als Hillary Clinton vor vier Jahren – die Unterstützer von Bernie Sanders nach dessen Ausscheiden im Wahlkampf auf seine Seite zu ziehen. «Das haben die Demokraten wirklich verschlafen», sagte Glauser. So gewinne man keinen Wahlkampf. Bidens Suchvolumen reichte auch nicht einmal annähernd an dasjenige von Hillary Clinton im Jahr 2016 heran.

Umfragewerte

Schlechte Websites

Die Forschenden analysierten ebenfalls die Websites der Wahlkampfkampagnen – und stellen den Kandidaten eine schlechte Note aus: «Beide Websites sind wirklich nicht cool oder technologisch hochstehend», sagte Glauser. Allerdings: Trump trifft den Nerv seiner Wähler auf der Website zu sechs Prozent besser als Demokrat Biden.

 

Umfassendes Stimmungsbild

Vertraut Christoph Glauser selbst seinen Analysen? «Sicher mehr als allen Umfragen», meint er. «Unsere Auswertungen geben ein umfassenderes Gesamtbild der Stimmung in der Bevölkerung wieder.»

Als Beispiel nennt er etwa die Black-Lives-Matter-Bewegung. Obwohl nach dem Tod von George Floyd eine kraftvolle Protestwelle auf den Strassen ausbrach, nahm die Bewegung im Internet kaum Fahrt auf – und Biden profitierte nicht.

 

Präsident Trump schon 2016 vorhergesagt

Bereits im Wahlkampf 2016 wetteten alle Prognosen und digitalen Kanäle auf einen Sieg von Hillary Clinton. Schon damals aber zeigten Analysen des Forscherteams, dass wohl Trump als Präsident aus den Wahlen hervorgehen würde.

Das Team wird seine Internetanalysen nun noch bis über die Präsidentschaftswahlen hinaus weiterführen. Aber: «Ich würde mich schwer täuschen, wenn der demokratische Präsidentschaftskandidat seinen Rückstand bis im November noch wettmachen könnte», schloss Glauser. (SDA/swi)

Zimmermann Communications lädt ein ins fabulöse Emmental

Die Zürcher Agentur Zimmermann Communications hat eine Glücksrad-Promotion für Emmentaler AOP lanciert.

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Wer jetzt in der Migros ein Stück Emmentaler AOP Mild kauft, bekommt dazu noch die Chance, das Casino Emmental zu besuchen und am digitalen Glücksrad zu drehen. Dabei gibt es verschiedene Preise zu gewinnen: Neben Erlebnistouren in der Emmentaler Schaukäserei oder Jasskartensets auch Migros Gutscheine – und als Hauptgewinn 5’000 Franken.

Die national ausgelegte Promotion in Zusammenarbeit mit Handelspartner Migros besteht aus einem abgestimmten Mix aus Online- und POS-Massnahmen, unterstützt mit Aktivitäten in den sozialen Medien.

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Verantwortlich bei Emmentaler Switzerland: Luana Monopoli (Marketing & Communication Officer); Sandra Wiedmer (Marketing & Communication Manager). Verantwortlich bei Zimmermann Communications: Christoff Strukamp, Ramon Alder, Marietta Mügge (Kreation); Florian Bieniek (Projektleitung); Dominik Mätzener (Beratung). Film- und 3D-Produktion: Tuna Production.

Ruf Lanz lässt VBZ die Staus auf Radio 1 präsentieren

Ruf Lanz zeigt für die VBZ anhand der aktuellen Radio 1 Verkehrsmeldungen: Umsteigen lohnt sich.

Radio 1 informiert seine Hörerinnen und Hörer im Grossraum Zürich regelmässig über den aktuellen Stand beziehungsweise Stillstand auf Zürichs Strassen. Denn irgendwo steht, staut oder stockt der Verkehr in Zürich fast immer. Nun bietet sich nach jeder dieser Verkehrsmeldungen praktischerweise gleich die smarte Lösung an: «VBZ Züri-Linie. Umsteigen lohnt sich.»

Denn die VBZ präsentieren neuerdings die Verkehrsmeldungen auf Radio 1 und rufen sich damit bei staugeplagten Autofahrerinnen und Autofahrern genau im richtigen Moment als zeit- und nervenschonende Alternative in Erinnerung. Die pointierte Idee stammt von Ruf Lanz, der langjährigen Leadagentur der VBZ, und ist in enger Zusammenarbeit zwischen VBZ, Ruf Lanz und Radio 1 umgesetzt worden.

Werbewoche.ch präsentiert – stellvertretend für unzählige Ausstrahlungen – vier Beispiele:

 

Verantwortlich bei den VBZ: Silvia Behofsits (Leiterin Unternehmenskommunikation), Jörg Buckmann (Unternehmenskommunikation), Sherin Madassery (Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Knecht-Lanz (Creative Direction), Markus Ruf (Text), Miro Poffa (Beratung).

Die Swiss Radioworld ist zurück in Küsnacht

Während des Lockdowns, und daher von der Umwelt praktisch unbemerkt, ist die Swiss Radioworld von Zürich Wollishofen nach Küsnacht gezogen.

Swiss Radioworld

In Küsnacht Goldbach teilt sich der Radiovermittler Swiss Radioworld die Büroräumlichkeiten mit Goldbach Audience. Ebenfalls in die neuen Büros eingezogen sind die Mitarbeitenden der neu gegründeten Goldbach-Einheit AdManufaktur unter der Leitung von Martin Radelfinger.

Die Büros befinden sich im gleichen Gebäude wie der Hauptsitz von Goldbach, verfügen aber über einen eigenen Eingang. Das Projekt war von langer Hand geplant und fiel genau in die Zeit, als alles stillstand. Im März 2020 bereits wurden die Kisten eingepackt und von Wollishofen nach Küsnacht transportiert. Aufgrund von Corona konnten die Büroräumlichkeiten mit Blick auf den Zürichsee allerdings erst nach dem Lockdown allmählich bezogen werden. Auch heute noch sind die Plätze nur soweit besetzt, wie es die Abstandsregeln nach BAG erlauben.

Da das Team der Swiss Radioworld die Büroräumlichkeiten in Wollishofen nicht vollständig genutzt hat, wurde der Mietvertrag nicht mehr verlängert.

Parlament genehmigt Regelung der Mehrwertsteuer-Rückzahlung

Jahrelang war auf den Radio- und Fernsehempfangsgebühren unrechtmässig Mehrwertsteuer erhoben worden. Nun sollen die Haushalte eine einmalige pauschale Vergütung von 50 Franken erhalten. Das Parlament ist einverstanden mit dieser vom Bundesrat vorgeschlagenen Lösung.

Parlament

Nach dem Ständerat hat am Donnerstag auch der Nationalrat einem entsprechenden Bundesgesetz zugestimmt. Der Entscheid fiel ohne Gegenstimme bei 2 Enthaltungen. Die Vorlage ist damit bereit für die Schlussabstimmung. Die Gutschriften auf den Serafe-Rechnungen könnten bereits im kommenden Jahr erfolgen, wie Medienministerin Simonetta Sommaruga in Aussicht stellte.

Die Kommission gehe mit dem Bundesrat und dem Ständerat darin einig, dass durch eine pauschale Vergütung ein unverhältnismässiger Verwaltungsaufwand verhindert werden könne, sagte Sprecher Philipp Matthias Bregy (CVP/VS). Zudem würden die Gebührenzahlenden entlastet, da sie keine individuellen Gesuche mehr einreichen müssten. «Es handelt sich um eine pragmatische Lösung.»

Der Ständerat hatte eine Bestimmung eingefügt, wonach auch Unternehmen eine Pauschale beanspruchen können. Der Nationalrat hiess diese Ergänzung ebenfalls gut. Der Bundesrat könne mit dem neuen Absatz leben, sagte Sommaruga.

Demnach haben Unternehmen einen Rückforderungsanspruch, wenn sie Gebühren für den gewerblichen oder kommerziellen Empfang bezahlt haben und keinen Vorsteuerabzug vorgenommen haben. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) wird angewiesen, ein einfaches Verfahren für Rückforderungsgesuche anzubieten. Zusätzlich soll ausdrücklich erwähnt werden, dass auch pauschale Entschädigungen möglich sind.

Eine Minderheit im Nationalrat beantragte, die Pauschale zugunsten der Haushalte auf 60 Franken zu erhöhen, damit die gesamte Verzinsung rückerstattet werden kann. Der Antrag scheiterte knapp mit 95 zu 80 Stimmen bei 6 Enthaltungen. Damit gibt es keine Differenzen zum Ständerat. (SDA)

Mobilezone lanciert Marke für gebrauchte Smartphones

Die Handykette Mobilezone will auch gebrauchte Smartphones verkaufen. Das Unternehmen lanciert dafür die Marke «Jusit», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Mobilezone
(Bild: Mobilezone)

Die Smartphones stammten aus dem Eintauschprogramm von Mobilezone, schreibt die Gesellschaft weiter. Die zurückgegebenen Neugeräte und gebrauchten Smartphones würden überprüft, falls erforderlich wiederaufbereitet und dann in den Verkauf gegeben. Dadurch werde die Lebensdauer der Geräte um zwei bis vier Jahre verlängert, was die Umwelt schone.

Die Aufbereitung führe die Mobilezone-Tochter Mobiletouch durch, die sich selber als grösste Werkstatt für Smartphones der Schweiz bezeichnet.

 

Leichte Gebrauchsspuren möglich

Jedes Smartphone muss laut den Angaben den originalen Herstellertest bestehen und so leistungsfähig sein wie ein neues Gerät. Techniker führten bei jedem Exemplar zudem eine professionelle Datenlöschung und Reinigung durch und installierten die neusten Software-Updates.

«Jusit» bietet die Geräte in drei Qualitätsklassen «Wie neu», «Sehr gut» und «Gut» an, wie es weiter heisst. Bei der letzten Kategorie könnten die Smartphones leichte Gebrauchsspuren aufweisen, die auch mit den Fingern spürbar seien. (SDA)

Nationalrat will Print- und Onlineförderung gemeinsam angehen

Der Nationalrat will die Förderung von klassischen Print- und neuen Onlinemedien gemeinsam angehen. Er hat am Donnerstag eine Teilung der Vorlage, wie es die Kommission forderte, knapp abgelehnt.

Nationalrat
(Bild: Béatrice Devènes)

Der Entscheid in der grossen Kammer fiel mit 109 zu 84 Stimmen bei einer Enthaltung. Nun muss sich die Fernmeldekommission des Nationalrats erneut mit der Vorlage befassen. Sie hat den Auftrag, das vom Bundesrat unterbreitete und vom Ständerat bereits angenommene Massnahmenpaket zugunsten der Medien integral vorzubereiten.

Durchgesetzt hat sich der Antrag der Kommissionsminderheit mit Stimmen von SP, Grünen, GLP und einer Mehrheit der Mitte-Fraktion. Sie sind der Ansicht, dass sich die Medienförderung stärker an der wachsenden digitalen Mediennutzung ausrichten soll. «Wir zweifeln daran, dass eine Förderung für Onlinemedien auf anderem Weg vorangetrieben wird», sagte Isabelle Pasquier-Eichenberger (Grüne/Genf). Vom Strukturwandel in der Branche seien alle Kanäle betroffen, also sollten auch alle Kanäle unterstützt werden.

 

Verfassungsmässigkeit umstritten

SVP und FDP setzten sich für eine separate Behandlung der Print- und Onlineförderung ein. Sie zweifelten daran, dass die vorgesehene Förderung von Onlinemedien verfassungskonform ist. «Es geht nicht, dass wir Gesetze beschliessen, für die wir keine verfassungsmässige Zuständigkeit haben», sagte Gregor Rutz (SVP/ZH).

Die erstmalige Förderung von Onlinemedien müsse gut überlegt sein, sagte auch Christian Wasserfallen (FDP/BE). Es brauche mehr Anhörungen, alternative Unterstützungsmodelle müssten geprüft werden. Um bei den unumstrittenen Teilen der Vorlage keine Zeit zu verlieren, sei eine Aufschnürung sinnvoll.

 

Offensive der Medienverbände

In der vorberatenden Kommission hatte diese Argumentation noch eine knappe Mehrheit überzeugt. Für eine Aufschnürung des Pakets hatte sich auch die Staatspolitische Kommission (SPK) in einem Mitbericht ausgesprochen.

In der Zwischenzeit hat der Wind gedreht. Die Lobby-Offensive von verschiedenen Medienverbänden scheint ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Diese warnten davor, mit einer Aufsplittung des Pakets die gesamte Vorlage zu gefährden. Neben der SVP, die eine staatliche Unterstützung der Medien aus grundsätzlichen Überlegungen ablehnt, drohten auch die linken Vertreterinnen und Vertreter mit einem Nein in der Gesamtabstimmung, falls die Onlineförderung ausgenommen würde.

 

Gegen reine Strukturerhaltung

Die Mitte-Fraktion spielte das Zünglein an der Waage. Eine Mehrheit unterstützte den Rückweisungsantrag. «Ein Paket soll nicht unnötig aufgeschnürt werden», sagte Martin Candinas (CVP/GR). Zudem sei die vom Bundesrat konzipierte Onlineförderung durchdacht. Die Angebote blieben unabhängig, es gebe keine Leistungsaufträge.

«Eine Medienförderung im Jahr 2020, welche keine digitalen Medien berücksichtigt, wäre nicht zeitgemäss», sagte SP-Fraktionssprecher und Ex-Journalist Matthias Aebischer (SP/BE). Nur die gedruckte Presse zu fördern, sei reine Strukturerhaltung, sagte Katja Christ (GLP/BS). «Das sollte auch ein Parlament erkennen, das mit einem Durchschnittsalter von über 55 Jahren dem täglichen Gang an den Briefkasten noch etwas abgewinnen kann.»

 

«Schöner Geschenkkorb»

Grundsätzlichen Widerstand gegen die Medienförderung gab es nur von der SVP. Rutz bezeichnete die Vorlage als «Sammelsurium verschiedenster Anliegen» und als «schönen Geschenkkorb, wo für jeden Geschmack etwas drin ist».

Die übrigen Fraktionen sehen aber Handlungsbedarf. «Medien sind die vierte Gewalt im Staat, sie überwachen und informieren», sagte Kommissionssprecher Philipp Kutter (CVP/ZH). Die Branche habe ein Problem: «Die Leserinnen und Leser gewöhnen sich nur langsam daran, dass auch digitale Medienkanäle kostenpflichtig sind.» Dieser Strukturwandel müsse gebremst werden, es brauche eine Unterstützung durch den Staat.

 

Rasche Lösung nicht in Sicht

Nach der Rückweisung an die Kommission behandelt der Nationalrat die Vorlage wohl in der Wintersession ein nächstes Mal. Frühestens im Frühling 2021 könnte das Medienpaket bereinigt werden, eine Inkraftsetzung wäre nach den gängigen Fristen frühestens per Anfang 2022 realistisch.

Der Zeitplan ist nicht unerheblich. Die Corona-Pandemie hat den Strukturwandel in der Medienbranche weiter beschleunigt. Viele Zeitungen kämpfen ums Überleben, hunderte Stellen wurden in den kommenden Monaten und Jahren abgebaut.

 

Drei-Säulen-Modell

Der Bundesrat hat das Massnahmenpaket zugunsten der Medien bereits vor der Corona-Krise geschnürt. Dieses besteht aus drei Säulen. Erstens wird eine Postgesetzrevision beantragt, über welche die bereits bestehende indirekte Presseförderung erweitert werden soll. Hiermit soll die gedruckte Presse umfassender unterstützt werden, und es sollen mehr Titel von ermässigten Zustelltarifen der Post profitieren.

Dafür ist eine Erhöhung der Förderung um 20 auf neu 50 Millionen Franken pro Jahr vorgesehen. Der Ständerat und die vorberatende Nationalratskommission wollen auch eine Förderung der Frühzustellung von Zeitungen und damit auch der Sonntagspresse ins Massnahmenpaket aufnehmen. Das kostete den Bund zusätzliche 40 Millionen Franken pro Jahr. Die Verbands- und Mitgliederpresse soll neu jährlich 30 statt 20 Millionen Franken erhalten.

 

30 Millionen Franken für Onlinemedien

Zweitens sollen über eine Revision des Radio- und TV-Gesetzes neue Massnahmen finanziert werden, die dem ganzen Mediensystem zugutekommen. Darunter fallen unter anderem die Unterstützung für die journalistische Ausbildung und für die Nachrichtenagenturen sowie ein Fördertopf für IT-Projekte im Sinne von Branchenlösungen. Dafür sind 2 Prozent aus der Radio- und Fernsehabgabe vorgesehen, rund 30 Millionen Franken pro Jahr. Dieser Teil ist unumstritten.

Drittens legt der Bundesrat ein neues Gesetz für die Förderung von Onlinemedien vor. Damit sollen publizistische Bezahlangebote, die einen professionellen digitalen Service-public-Journalismus bieten, für zehn Jahre unterstützt werden. Hierfür sind 30 Millionen Franken pro Jahr veranschlagt. Die Modelle sind indirekt ausgestaltet, auf Leistungsaufträge wird verzichtet. Die redaktionelle Freiheit bleibt laut dem Bundesrat gewahrt. (SDA)

Wie lokale Unternehmen ihren Umsatz zur Weihnachtssaison stärken können

Eine Studie von Rakuten Advertising zeigt, dass der lokale Einzelhandel in der Corona-Krise von einer zunehmenden Aufmerksamkeit der Konsumenten profitieren konnte. Nun soll er sich für das Weihnachtsgeschäft gute Strategien überlegen. Denn: trotz Krise ist das Budget der deutschen Verbraucher zu Weihnachten nicht gefährdet.

Weihnachtsgeschäft

Der lokale Einzelhandel konnte während der Corona-bedingten Beschränkungen deutlich von der zunehmenden Aufmerksamkeit der Konsumenten profitieren. 27 Prozent der deutschen Verbraucher kauften vermehrt bei lokalen Händlern ein. Dieser Wert stieg nach den Lockerungen sogar um weitere fünf Prozent an.

Zwei weitere Erkenntnisse der Studie darf der lokale Einzelhandel für das kommende Feiertagsgeschäft nicht ignorieren: der stets wachsende Onlinehandel und die trotz Krise beständige Gewissheit, dass die Budgets der Verbraucher zu Weihnachten nicht gefährdet sind. Denn die Mehrheit (60 Prozent) sieht in diesem Jahr keine Senkung ihres Geschenkebudgets vor. Dies können sie zu ihrem Vorteil nutzen, um trotz des weiterhin bevorzugten Onlineshoppings, Umsätze generieren zu können. Hierfür bedarf es zielgerichteter Marketing- und Online-Strategien.

 

Festtagsstimmung trotz Covid-19: Geschenkekauf vornehmlich online

Aufgrund der bundesweiten Beschränkungen suchten deutsche Verbraucher Einkaufsalternativen, ohne sich dem Risiko einer möglichen Ansteckung auszusetzen. 52 Prozent entschieden sich daher für das Internet. Im Bereich des lokalen Einzelhandels gab es zudem eine interessante Entwicklung: Zunächst aus Solidarität kauften deutsche Verbraucher verstärkt bei lokalen Shops ein, die vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor allem auf den In-Store-Handel angewiesen waren – solange diese ein Online-Angebot hatten oder kurzfristig auf die Beine stellen konnten. Interessanterweise jedoch stieg der Anteil jener, die ihr Haushaltsbudget zugunsten lokaler Geschäfte anhoben, nach den Lockerungsmassnahmen weiter an (33 Prozent).

Das Shopping-Verhalten der zweiten Jahreshälfte wird daher besonders von zwei Trends geprägt sein: Zum einen wird die Mehrheit deutscher Verbraucher weiterhin Online-Angebote nutzen, um ihre Einkäufe zu tätigen. Zum anderen werden über die Hälfte der deutschen Verbraucher (51 Prozent) ihren Shopping-Fokus vor allem auf die kommenden Feiertage im Dezember ausrichten, während 36 Prozent daneben auch besondere Aktionstage wie Cyber Monday für ihre Einkäufe nutzen werden.

Selbst in Krisenzeiten freuen sich deutsche Verbraucher auf die Feiertage und wollen nicht auf den Geschenkekauf verzichten. Auch eine drohende zweite Infektionswelle scheint diese Vorfreude nicht zu schmälern: Deutsche Verbraucher planen, ihr Haushaltsbudget hinsichtlich der kommenden Weihnachtsfeiertage nicht zu senken – selbst wenn bundesweite Beschränkungen erneut in Kraft treten sollten. Insgesamt 85 Prozent belassen ihr Budget auf dem gleichen Level wie im Vorjahr (53 Prozent) oder planen, ihr Budget für diesen Zweck sogar anzuheben (32 Prozent).

 

Consumer First: Lokale Händler müssen ihre Strategien neu ausrichten

An dieser Stelle ergibt sich für den lokalen Einzelhandel eine grosse Chance, langfristig oben mitzuspielen: KMUs können die nun erlangte Aufmerksamkeit der Kunden für den lokalen Handel nutzen, um Verbraucher im Rahmen der Feiertagssaison langfristig an sich zu binden und trotz herrschender Pandemie Umsätze zu generieren.

Dazu müssen kleine und mittelständische Unternehmen ihre Marketing-Strategien und Online-Angebote den Trends anpassen, die die zweite Jahreshälfte dominieren werden. Denn darüber hinaus gaben auch 26 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie Einkäufe bei nationalen Händlern bevorzugen werden. Dabei sind Aspekte rund um den Versand wie Versandkosten, Zollgebühren und Lieferzeit nach wie vor die Hauptbeweggründe, den Einkauf nicht auf internationalen Märkten tätigen zu wollen.

Internationale Händler können ihren Kunden Anreize bieten, um ihren Bedenken entgegenzuwirken. Sie können beispielsweise dafür sorgen, dass ihre Bestände stets aktuell und gefüllt sind. Durch die sofortige Verfügbarkeit werden langwierige Verarbeitungsprozesse beschleunigt und Versandzeiten folglich reduziert. Darüber hinaus können sie zum Beispiel im Falle einer Retoure auf Versandkosten verzichten, die ansonsten den Verbrauchern auferlegt werden würden, um den Einkauf in ihrem Shop für internationale Kunden attraktiver zu machen.

 

Gespart wird trotzdem

Auch wenn der Grossteil der deutschen Verbraucher nicht plant, ihr Budget zu senken, so lieben sie es, Geld zu sparen: Rund ein Drittel der Verbraucher gab an, dass Sales-Aktionen und andere Angebote sie in ihren Weihnachtseinkäufen beeinflussen würden. So stellen der kostenlose Versand (26 Prozent), Rabatte, Coupons und Gutscheine (22 Prozent) und besondere Deals wie «2-für-1» (21 Prozent) die überzeugendsten Sonderangebote dar.

Zur Weihnachtssaison könnten sich selbst für den lokalen Einzelhandel in Deutschland zusätzliche Zielgruppen und folglich weitere Absatzmärkte eröffnen: So gab die Mehrheit französischer und chinesischer Verbraucher (jeweils 46 Prozent) an, dass sie ihre Geschenkeinkäufe am Ende dieses Jahres beziehungsweise Anfang des kommenden Jahres auf den europäischen Markt auszuweiten planen.

 

Die richtige Strategie finden

«Während der COVID-19-Beschränkungen unterstützten die Verbraucher den lokalen Händler von nebenan aus Solidarität, damit dieser nicht aufgrund Krisen-bedingter Verluste sein Geschäft für immer schliessen muss. Dieses neue Bewusstsein müssen diese Händler nun für das Weihnachtsgeschäft nutzen», kommentiert Stefan Bernauer, Country Manager DACH bei Rakuten Advertising den Einsatz deutscher Verbraucher. «Der Trend hin zum verstärkten Onlineshopping, der während der Beschränkungszeiten an Fahrt aufgenommen hat, wird sich auch in der zweiten Hälfte des Jahres bis hin zu den Feiertagen fortsetzen. Auch lokale Unternehmen können sich diese Entwicklung zunutze machen, indem sie ihre Online Customer Experience optimieren und gezielt auf die Verbraucher und deren Pläne für die kommenden Monate ausrichten.»

Eine zusätzliche Möglichkeit, deutschen Einkäufern in den kommenden Monaten zu begegnen, ist der Einsatz von Deals- und Rabatt-Aktionen: Denn ein gut platziertes, auf (potenzielle) Kunden individuell zugeschnittenes Sonderangebot im Onlinestore kann zu einem guten Argument werden, sich für ein Produkt des kleinen Unternehmens von nebenan zu entscheiden.

Im Auftrag von Rakuten Advertising führte Qualtrix im Juni und Juli 2020 eine Online-Umfrage unter insgesamt 8’673 Erwachsenen in 15 Staaten und Regionen durch: in Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Brasilien, Australien, Kanada, China, Hong Kong, Neuseeland, Singapur, Südkorea und den USA.

Die Finalisten des EY Entrepreneur Of The Year 2020 stehen fest

EY hat am Freitag die Finalistinnen und Finalisten der 23. Ausgabe desaWettbewerbs EY Entrepreneur Of The Year in der Schweiz präsentiert. Aus 60 teilnehmenden Unternehmer-Persönlichkeiten von Schweizer Firmen hat sich die unabhängige Jury auf 15 Finalisten festgelegt. Die Award-Gala findet am 30. Oktober virtuell statt.

EY Entrepreneur

Traditionell findet die Preisverleihung zum «Entrepreneur Of The Year» im Rahmen einer festlichen Gala-Veranstaltung statt. Aufgrund der aktuellen Situation hat EY entschieden, den diesjährigen Wettbewerb trotzdem durchzuführen, die Preisverleihung aber in Form einer Online-Gala am 30. Oktober zu verkünden. Die Award-Show wird aus einer virtuell nachgebauten Gala-Location live via Internet übertragen, und die Gäste können sich ebenfalls virtuell über die nominierten Unternehmerinnen und Unternehmer informieren und durch einen Live-Chat miteinander kommunizieren.

Die 15 Finalisten machen das Rennen zum «Entrepreneur Of The Year 2020» in vier Kategorien unter sich aus.

 

Kategorie «Dienstleistung/Handel»

Jan Schibli, CEO, Hans K. Schibli AG

Der 33-jährige Jan Schibli übernahm das Unternehmen in der 3. Generation, das 1937 gegründet wurde. Schibli ist spezialisiert auf Elektrotechnik, Gebäudetechnik, IT, Kommunikation und Automatisierung. In 15 Jahren verdoppelte Jan die Belegschaft und ist heute einer der grössten Gebäudetechniker im deutschsprachigen Raum. Jan Schibli wird als Finalist gekürt, weil er beweist, dass auch traditionelle Handwerkskunst ein wichtiger Teil unserer Zukunft ist.

Marek Dutkiewicz, CEO & Gründer, HR Campus

Als polnischer Flüchtling kam Marek in die Schweiz und begann 1998 mit seiner Firma HR-Campus als Technologieanbieter für Personalabteilungen. Heute ist die Firma mit mehr als 160 Mitarbeitern der führende Dienstleistungs- und IT-Anbieter, der sich der HR-Exzellenz widmet. Die Tools, Lösungen und Plattformen decken den gesamten Lebenszyklus der Mitarbeiter für HR-Fachkräfte ab. Marek Dutkiewicz wurde Finalist, weil sein Lebenslauf zeigt, dass echtes Unternehmertum grenzenlos ist.

Vincent Gonet, CEO, Point Prod’ SA

Vincent Gonet gründete Point Prod 1996 mit dem Ziel, Unterhaltungsprogramme zu entwickeln. Heute ist das Unternehmen ein breit aufgestellter Anbieter von audiovisuellen Inhalten für die grossen europäischen Rundfunkanstalten sowie den privaten Sektor. Point Prod verwaltet erfolgreich den gesamten audiovisuellen Produktionszyklus, vom Design bis zur Finanzierung und von der Produktion bis zur Ausstrahlung. Vincent Gonet wird als Finalist für seine visionäre Führung geehrt sowie seine Weitsicht in der Umsetzung audiovisueller und digitaler Synergien.

 

Kategorie «Emerging Entrepreneur»

Raphaël Gindrat, CEO & Founder und Anne Mellano, Founder, Bestmile SA

Bestmile wurde gegründet, als die Gründer an der Durchführung eines der ersten Pilotversuche für autonome Fahrzeuge in Europa arbeiteten. Das Unternehmen bietet eine Cloud-Technologie an, die das volle Potenzial autonomer Fahrzeuge nutzt, um die globalen Mobilitätsherausforderungen zu bewältigen. Bestmile ermöglicht Flottenbetreibern, mehr Menschen mit weniger Fahrzeugen zu bewegen und damit die Überlastung und Verschmutzung der Städte zu verringern. Raphaël Gindrat und Anne Mellano sind Finalisten aufgrund ihrer beeindruckenden Erfolgsbilanz als Pioniere als weltweit führendes Unternehmen in der autonomen Mobilitätsbranche.

Urs Frey, Co-Founder & CEO, MaxWell Biosystems AG

Urs Frey lernte die Stammzellforschung in Japan kennen und gründete 2016 sein Unternehmen in diesem Fachgebiet. Heute ist MaxWell Biosystems eine weltweit führende Plattform für die Bildgebung von Gehirnzellen zur Untersuchung des klinischen Potenzials von Arzneimitteln. Im Mittelpunkt der Forschung steht eine neue Kamera, die 26.000 Pixel anstelle der vorherigen 8 x 8 Pixel anzeigen kann. Urs Frey wurde Finalist, weil genau diese Art von Forschung und Entwicklung die Schweiz zu einer globalen Marke macht.

Michael Born & Karim Nemr, CEO & CBO, PXL Vision AG

Michael Born und Karim Nemr trafen sich bei Dacuda (EOY-Gewinner 2012) und beschlossen, diese Technologie weiterzuentwickeln. Heute bietet PXL Vision eine Technologieplattform für die sichere Identitätsprüfung und vertrauenswürdige digitale Identitäten. Die Plattform ist ein skalierbares Geschäftsmodell, das erst am Anfang eines grossen und globalen Anwendungsbereichs steht. Die beiden werden als Finalisten geehrt, weil sie eine absolut überzeugende Zukunftstechnologie aufgestellt haben.

 

Kategorie «Family Business»

Patrick Firmenich, Chairman, Firmenich SA

Patrick Firmenich ist der Delegierte der Familie und Vorsitzende eines traditionellen Familienunternehmens, das bereits 1895 gegründet wurde. Firmenich ist das weltweit grösste private Duft- und Aromaunternehmen. In 160 Ländern vertreten 8.000 Menschen auf der ganzen Welt Duft- und Geschmackszutaten. Patrick Firmenich wird als Finalist geehrt, weil er seine Familientradition so erfolgreich zusammenhält, dass sie zu den Top-Unternehmen weltweit zählt.

Caroline Studer, CEO & VR Del., Mila d’Opiz

Mila d’Opiz wurde 1938 von einer Frau gegründet und befindet sich in der dritten Generation noch immer in der Hand einer Frau. Das Unternehmen ist Hersteller von kosmetischen und pharmazeutischen Produkten im High-End Bereich. Caroline Studer arbeitet heute mit ihrer Tochter zusammen, um das Unternehmen auf die 4. weibliche Generation vorzubereiten. Caroline Studer wird als Finalistin gekürt, weil sie eine Familientradition fortsetzt, die in der Schweiz sehr selten und sehr wertvoll ist.

Andreas Michel, VRP & CEO, Michel Gruppe AG

Andreas Michel übernahm das Familienunternehmen als Quereinsteiger, was im medizinischen Bereich selten ist. Die Gruppe ist Betreiber von Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen. Andreas Michel ist einer der grössten Arbeitgeber im Berner Oberland und erweitert sein medizinisches Fachwissen ständig. Er wurde Finalist, weil er auch in einer wirtschaftlich fragilen Region unternehmerische Stärke und Weitsicht zeigt.

 

Kategorie «Industrie/High-Tech/Life Sciences»

Avni Orllati, Geschäftsführer, Groupe Orllati SA

Im Alter von 21 Jahren gründen Avni und sein Zwillingsbruder 1997 ein eigenes Unternehmen, indem sie eine Maschine mieten, die Beton aufbricht. Heute ist Orllati ein führender Anbieter auf dem Gebiet des Bauwesens in der Suisse Romande und beschäftigt über 850 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist auf alle Bereiche der vorbereitenden Bauarbeiten spezialisiert, z. B. Abbrucharbeiten, Erdarbeiten, Abwasserentsorgung sowie Bohrungen. Avni Orllati wird als Finalist für seine harte Arbeit geehrt, die zu einer inspirierenden Gründungsgeschichte geführt hat.

Hans Nagel und Gregor Stücheli, Partner & Inhaber, Inventx AG

Hans Nagel und Gregor Stücheli gründeten Inventx als IT-Geschäftspartner für die Finanzbranche. Heute ist Inventx mit über 250 Mitarbeitern ein führender Dienstleister für den Bank-, Finanz- und Versicherungssektor. Hauptaugenmerk liegt auf der kontinuierlichen Geschäftstransformation und dem digitalen Wandel, bei denen das Unternehmen Innovationsführer ist. Die beiden Unternehmer wurden Finalisten 2020, weil ihre Lösungen weltweit verlässliche Standards für unsere Finanzbranche setzen.

Wim Ouboter, CEO, Micro Mobility Systems AG

Wim Ouboter gründete 1999 das Unternehmen und arbeitet heute mit seinen beiden Söhnen Merlin und Oliver zusammen, um die Welt neu zu mobilisieren. Heute ist Micro Mobility Systems die weltweit führende Marke für Kurzstreckenmobilität; Roller, E-Scooter und Kickboards. Und die Pionierleistung geht weiter: 2020 präsentierte die Familie den Microlino, ein kleines Auto für die urbane Mobilität. Wim Ouboter wird als Finalist für seine unermüdlichen Bemühungen geehrt, einen Trend zu einer globalen Marke zu formen.

 

Die Jury

Für die Bewertung der Kandidaten und die Vergabe der EY Entrepreneur Of The Year Awards ist eine elfköpfige Jury verantwortlich. Sie prüft die Kandidatinnen und Kandidaten eigenständig und unabhängig von EY. Die Jury setzt sich 2020 zusammen aus:

  • Dr. Adrienne Corboud Fumagalli (Mitglied des Verwaltungsrates Swiss Life Holding AG, Vizepräsidentin der ComCom)
  • Claude Cornaz (Präsident des Verwaltungsrates Vetropack Holding AG, Entrepreneur Of The Year 2012)
  • Thomas Hanan (CEO Webrepublic AG, Entrepreneur Of The Year 2017)
  • Dr. Paul J. Hälg (Präsident der Verwaltungsräte von Dätwyler Holding AG und Sika AG)
  • Dr. Sara und Christoph Hürlimann (Gründer zahnarztzentrum.ch AG, Entrepreneur Of The Year 2010)
  • Dr. Jan Lichtenberg (CEO InSphero AG, Entrepreneur Of The Year 2015)
  • Didier Maus (CEO Maus Frères SA)
  • Simon Michel (CEO Ypsomed AG)
  • Jean-Marc Probst (Chairman PROBST MAVEG)
  • Prof. Dr. Thomas Zellweger (Direktor Center for Family Business der Universität St. Gallen HSG)

EY wird im Programm «Entrepreneur Of The Year» in der Schweiz unterstützt von der Credit Suisse als Programmpartnerin sowie von Amag, der Uhrenmanufaktur H. Moser & Cie., Die Mobiliar und Swiss.

Migros lanciert Kaffee-Flatrate

Die Genossenschaft Migros Zürich testet ein Abonnement für unlimitierten Bezug von Kaffee- und anderen Heissgetränken. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Migros

Das Programm «Ezycup» soll im Oktober mit einem Testlauf beginnen und ist für 35 Standorte im Gebiet der Migros Zürich gültig. Das Pilotprojekt startet mit einer ausgewählten Zahl an Kundinnen und Kunden. Zwei Wochen lang unlimitiert Kaffee trinken soll 39 Franken kosten; für vier Wochen sind es 75 Franken.

Migros Zürich begründet die Flatrate-Offensive so: «Im Zeitalter von Netflix, Spotify und Co. bevorzugen viele Kundinnen und Kunden für die regelmässige Nutzung von Diensten, Services und Produkten eine unkomplizierte Flatrate statt einzelner Kaufentscheide.» Zudem werde die Abowirtschaft durch den coronabedingten Siegeszug des bargeldlosen Konsums weiter beflügelt.

Im Pilotprojekt funktioniert Ezycup als Abokarte, «für die geplante Skalierung und Ausweitung auf weitere Standorte in der ganzen Schweiz wird eine App erstellt», heisst es bei der Migros Zürich.

«Inspiration Market»: Interaktiver Eventmarktplatz für Meeting- & Event-Planer

Am 29. September findet der letzte Inspiration Market im 2020 «live» statt. In der neu renovierten Eulachhalle Winterthur erhalten Event & Seminar-Planer neue Ideen und Event News von über 20 Anbietern – im After-Work Style mit Networking.

Inspiration Market

Der Inspiration Market ist ein interaktiver Business- und Netzwerkevent und der jährliche Treffpunkt von Eventmanagern und Anbietern aus der MICE-Branche. Celebrationpoint – Netzwerk & Marketingagentur für die Eventbranche – ist Veranstalterin und bietet als Drehscheibe Hotels, Eventlocations, Caterer und Destinationen sowie Event Manager aus nationalen und internationalen Unternehmen eine Plattform und Bühne, um sich kennen zu lernen und sich zu vernetzen.

Während des Apéros, beim Flying Dinner und auf der Bühne werden Neuigkeiten, Trends und Ideen für die nächsten Firmenveranstaltung interaktiv und in Zwei-Minuten-Pitches präsentiert. Zudem kann die neu renovierte Eulachhalle besichtigt werden. Zu den Highlights zählt jeweils ein Kurzinterview mit bedeutenden Persönlichkeiten aus der Region. In der Eulachhalle wird es Manuela Leonhard sein. Sie ist leidenschaftliche Social-Media-Influencerin für Zürich und die persönliche Assistentin von Corinne Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich. Die Teilnahme ist für Event Manager nach der Qualifizierung kostenfrei.

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