Für Skype, Zoom und Teams: Neuer Filter zeigt Gesten als Sprechblasen

Ein neuer Filter der Snapchat-Anwendung «Snap Camera» illustriert die Gesten von Teilnehmern an Videokonferenzen mithilfe von Comic-Sprechblasen. Die von Netflix-Techniker Cameron Hunter programmierte Anwendung erleichtert es Usern, die in Meetings stumm geschaltet sind, sich leichter verständlich zu machen. Filter auf Snap Camera sind mit den Apps Zoom, Google Hangout, Google Meet und Skype kompatibel.

 Neuer Filter
(Screenshot: Twitter/CameronHunter)

«Stumm geschaltene Teilnehmer an Video-Calls können sich oft schwer verständlich machen. Ein visuell eindeutiges Zeichen erleichtert die Kommunikation. Vor allem bei einer Abstimmung ist es für den Moderator sehr zeitsparend, wenn er nicht jeden Teilnehmer einzeln abfragen muss. Viele Menschen sind ausserdem eher visuell geprägt und nehmen Informationen auf diese Weise besser auf», erklärt Social-Media-Experte Tim Weisheit im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Auf dem Filter erscheint eine Sprechblase mit der Aufschrift «Yes», wenn Anwender den Daumen hochhalten. Eine gehobene Faust dagegen führt zu einem «No». Halten Call-Teilnehmer eine Hand mit der Handfläche nach vorne hoch, sagen sie damit «Hello». Wollen sie eine Frage stellen, heben sie den Zeigefinger und die Sprechblase «Question» erscheint.

 

Teufelshorn ist «Awesome»

Auch Begeisterung können User mit dem Filter schnell ausdrücken. Wenn sie mit ihren Fingern das Teufelshorn machen, erscheint ein enthusiastisches «Awesome». Ein Grinsen löst eine lachende Sprechblase aus. Bei Anwendern, die sich seitlich aus dem Bild bewegen, sagt die Aufschrift «I’ll Be Right Back!» («Ich bin gleich zurück!»). Mit einem Friedenszeichen sagen Konferenzteilnehmer dagegen «Goodbye».

Hunter hat für die Programmierung des Filters nach eigenen Angaben nur einen Abend gebraucht. Um das Feature zu verwenden, müssen User zuerst die Snap Camera-Software herunterladen. Danach müssen sie den Filter von Cameron Hunter installieren. Auf den Videokonferenz-Apps Zoom, Skype, Google Hangout und Google Meet können sie dann die Snap Camera als Video-Quelle definieren und so in Calls die Sprechblasen einsetzen. (pte)

Coop.ch ist Digital Commerce Champion 2020

Coop.ch hat am Dienstagabend im Rahmen des Digital Commerce Awards im Zürcher X-Tra die Auszeichnung des Digital Commerce Champion 2020 erhalten. Die erst dieses Jahr lancierte Omni-Channel-Plattform der Coop Genossenschaft nimmt den Award als neunter Digital Commerce Champion entgegen.

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Coop.ch ist der diesjährige Digital Commerce Champion.

Mit einem Teilnahme-Rekord von über 170 Onlineshop-Bewerbungen hat der Digital Commerce Award 2020 wiederum zahlreiche Persönlichkeiten des Schweizer Handels vor Ort im X-Tra sowie dieses Jahr auch im Live-Stream vereint. Für die Jury, bestehend aus 22 E-Commerce-ExpertInnen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, war es wie immer keine leichte Aufgabe, die Sieger zu bestimmen.

 

Gelungenes Omni-Channel-Erlebnis

Die begehrte höchste Auszeichnung des Champions erhielt die neue Omni-Channel-Plattform Coop.ch. Die Jury lobte insbesondere die gelungene Verschmelzung der Online-Auftritte von Coop@home, Coop.ch und Mondovino sowie die einzigartige Verknüpfung zum Offline-Geschäft: So sei beispielsweise die Produkt-Verfügbarkeit in Echtzeit und in den eigenen favorisierten Filialen abrufbar – eine meisterliche Leistung und ein gelungenes Omni-Channel-Erlebnis gerade im Supermarktbereich, fanden die Expert*innen.

 

Kategorie Nachhaltigkeit

Dieses Jahr besonders hervorzuheben ist die neue Kategorie Nachhaltigkeit. Schweizer Konsumentinnen verlangen auch beim Online-Einkauf zunehmend ökologische Alternativen und Transparenz. Mit seinem Eco Concept Store Rrrevolve.ch erfüllt der diesjährige Kategorien-Sieger diese Kunden-Bedürfnisse, so die Meinung der Jury, auf ansprechende wie auch originelle Weise.

Hauptkategoriensieger Digital Commerce Award 2020
Kategorie Unternehmen Website
Digital Commerce Champion Coop Genossenschaft Coop.ch
B2B Design und User Experience Jungheinrich Profishop AG Jungheinrich-profishop.ch
B2B Services und Prozess-Integration Hogalog AG Hogashop.ch
Fashion & Accessoires About You GmbH Aboutyou.ch
Lifestyle & Hobby Digitec Galaxus AG Galaxus.ch
Home & Living Hornbach Baumarkt Schweiz AG Hornbach.ch
Electronics & Media Digitec Galaxus AG Digitec.ch
Body & Taste Coop Genossenschaft Coop.ch
Quelle: Blog.carpathia.ch
Jury-Preise Digital Commerce Award 2020
Kategorie Unternehmen Website
Best Feature Coop Genossenschaft Bauundhobby.ch – Standort & Regalgenaue Produktlokalisierung
Evecommerce Botanik Sämereien GmbH Saemereien.ch
Generation Z Zalando SE Zalando.ch
Quelle: Blog.carpathia.ch
Spezialkategorien Digital Commerce Award 2020
Kategorie Unternehmen Website
Small Business Eberhard Appenzeller Gurt Appenzeller-gurt.com
Marktplätze & Plattformen Digitec Galaxus AG Galaxus.ch
Omnichannel & Innovation Ex Libris AG Exlibris.ch
Brands & Hersteller Qaveman AG Qaveman.com
Nachhaltigkeit RRRevolve Trading Lanz Rrrevolve.ch
Startup No Bullsh!t GmbH Nobullshit.care
Quelle: Blog.carpathia.ch

Diese Managementfehler lösen am häufigsten Kommunikationskrisen aus

Fehler vertuschen, Compliance-Regeln missachten und immense Falschentscheidungen treffen: Diese drei Managementfehler führen am häufigsten zu Kommunikationskrisen. Im aktuellen Trendreport haben News Aktuell und Faktenkontor nachgefragt, welches Verhalten einer Unternehmensleitung PR-Krisen auslöst.

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Weit über die Hälfte der PR-Profis glaubt, dass verheimlichte Fehler der häufigste Grund für eine Unternehmenskrise sind (61 Prozent). 37 Prozent der Befragten begründen Krisen wiederum mit Verstössen gegen die Compliance-Regeln. Ebenso häufig führen sie eine Kommunikationskrise auf gravierende Fehlentscheidungen des Managements zurück (37 Prozent). Mangelnde Medienkompetenz der Chefs gehören für gut jeden dritten Befragten zu den wahrscheinlichsten Krisenauslösern (34 Prozent). Persönliches Fehlverhalten im Business-Kontext wiederum machen einem knappen Drittel Sorgen (32 Prozent).

Weniger ins Gewicht fällt hingegen, wenn sich die Geschäftsführung im privaten Kontext falsch verhält (20 Prozent). Auch kommt es in Schweizer Unternehmen eher selten zu Krisen aufgrund von Grabenkämpfen in der Führungsetage. Nur jeder siebte Befragte glaubt, dass PR-Krisen am ehesten durch schmutzige Konkurrenzkämpfe ausgelöst werden (15 Prozent). Am wenigsten befürchten die Befragten, wenn die Geschäftsführung fachlich nicht so gut aufgestellt ist. Nur 14 Prozent der Kommunikationsprofis befürchten negative Auswirkungen durch mangelnde Fachkompetenz.

 

Durch welches Verhalten der Geschäftsführung werden am wahrscheinlichsten PR-Krisen ausgelöst?

  • Vertuschen von Fehlern 61%
  • Missachtung von Compliance-Anforderungen 37%
  • Treffen von immensen Fehlentscheidungen 37%
  • Fehlverhalten in Interviews 34%
  • Persönliches Fehlverhalten im Business-Kontext 32%
  • Falschaussagen in der Öffentlichkeit 29%
  • Kundtun oder Verplappern nicht spruchreifer Themen 22%
  • Persönliches Fehlverhalten auf Social Media 22%
  • Persönliches Fehlverhalten im privaten Kontext 20%
  • Schmutziger Konkurrenzkampf in der Geschäftsführung 15%
  • Mangelnde fachliche Kompetenz 14%

Im Rahmen eines Trendreports haben News Aktuell und Faktenkontor im Februar 2020 eine Online-Befragung bei 59 Fach- und Führungskräften aus Medienstellen durchgeführt. Mehrfachnennungen waren möglich.

André Ingold wird Präsident der FRZ Flughafenregion Zürich

André Ingold wurde am Dienstag von der FRZ-Generalversammlung zum Präsidenten der Organisation gewählt. Der bisherige Präsident René Huber ist zum Ehrenpräsidenten ernannt worden. Die Generalversammlung wählte zudem Jan Schibli und Edith Zuber in den Vorstand.

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André Ingold (links) über nimmt die Präsidentschaft der FRZ von René Huber (rechts), der zum Ehrenpräsidenten gewählt wurde.

An der Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich vom Dienstag kam es zu einem Wechsel an der Organisationsspitze. René Huber, Stadträsident von Kloten und Mitbegründer der FRZ, tritt als Präsident zurück und wurde zum ersten Ehrenpräsidenten gewählt. Huber war 2011 massgeblich an der Schaffung des Wirtschaftsnetzwerks beteiligt. Als Grund für den Rücktritt gibt Huber an, die gestaffelte Erneuerung der Führungsstrukturen bei FRZ einleiten zu wollen.

 

André Ingold als Nachfolger

Der Vorstand der Flughafenregion Zürich schlug André Ingold als Nachfolger vor. An der Generalversammlung der FRZ wurde Ingold einstimmig zum Präsidenten gewählt. Ingold gehört seit 2018 dem FRZ-Vorstand an.

André Ingold ist seit dem Jahr 2018 Stadtpräsident in Dübendorf, nachdem er seit 2006 dem Stadtrat von Dübendorf angehörte. Dübendorf ist mit rund 30‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern die viertgrösste Stadt des Kantons Zürich (nach Zürich, Winterthur und Uster) und damit die grösste Stadt des Kerngebiets der Flughafenregion Zürich. Ferner ist Ingold seit 2018 auch Präsident von Glow. das Glattal. Beruflich arbeitet André Ingold als Vorsitzender der Geschäftsleitung bei der Firma BW Generalbau in Winterthur.

 

Edith Zuber und Jan Schibli neu im Vorstand

Die Generalversammlung wählte zudem Jan Schibli von der Schibli Gruppe Uster und Edith Zuber, Gemeindepräsidentin von Dietlikon, in den Vorstand. Nicht mehr zur Wahl angetreten ist neben René Huber auch Thomas Leugger.

Neu setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

  • André Ingold (Stadtpräsident Dübendorf) als Präsident
  • Joana Filippi (Flughafen Zürich) als Vizepräsidentin
  • Reinhard Kern (Zürcher Kantonalbank)
  • Dölf Lendenmann (Binelli Group, Zürich)
  • Doris Meier (Gemeindepräsidentin Bassersdorf und Kantonsrätin)
  • Thomas Peter (Stadtverwaltung Koten)
  • Paul Remund (Gemeindepräsident Opfikon)
  • Jan Schibli (Schibli Gruppe, Uster)
  • Edith Zuber (Gemeindepräsidentin Dietlikon)
  • Christoph Lang ist Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich, die in Glattbrugg ihr Office hat

 

FRZ wächst weiter 

FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung, ist 2019 erneut stark gewachsen. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2019 hervor. Die Mitgliederzahl konnte gegen Ende des Berichtsjahres auf beinahe 640 gesteigert werden (+17 Prozent)

Seither geht das Wachstum trotz Corona-Pandemie weiter. Per Dienstag zählt die Organisation 675 Mitglieder – neben 644 Unternehmen gehören dazu 12 Städte und Gemeinden sowie 19 Verbände und Vereinigungen.

 

Neue digitale Plattform für FRZ-Members

Im Mai hat FRZ eine neue digitale Plattform aufgeschaltet, die exklusiv für FRZ Members zur Verfügung steht. Auf der FRZ Networking Plattform können Produktangebote platziert sowie Kontakte jederzeit online gepflegt werden.

Generation Z merkt sich Werbe-Clips am besten

Angehörige der jungen Generation Z merken sich die Inhalte von Werbung besser als ältere Konsumenten. Besonders bei überspringbaren Video-Anzeigen, die weniger als zwei Sekunden dauern, haben Menschen im Alter zwischen 13 und 24 Jahren das bessere Gedächtnis. Das ergibt eine Studie von Kantar Media im Auftrag von Snapchat-Entwickler Snap.

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Junge Menschen merken sich Werbung besser.

«Die Generation Z kann schneller Informationen verarbeiten, als viele glauben. Deswegen müssen Brands ihre Werbevideos entsprechend gestalten. Am wichtigsten ist es dabei, ihre Marken- und Produktbotschaften so schnell wie möglich zu vermitteln“, empfiehlt Andy Pang, Head of International Marketing Science bei Snap.

Kantar Media hat für die Studie 12’000 Konsumenten aus den USA, Grossbritannien, Frankreich, Kanada, Australien und Saudi-Arabien Werbeclips gezeigt. Dabei konnten sich 59 Prozent der Generation-Z-Mitglieder die Firma hinter den Anzeigen merken, obwohl sie diese am schnellsten übersprungen hatten.

 

Gedächtnislücken im Alter

Im Vergleich dazu konnten sich nur 57 Prozent der Millennials (im Alter zwischen 25 und 39 Jahren) den Marketer merken, bei der Generation X (über 40 Jahre) nur noch 47 Prozent. Besonders gut kann sich die Generation Z an Werbung mit nur zwei Sekunden Länge erinnern (55 Prozent). Millennials schneiden hier deutlich schlechter ab (52 Prozent), von der Generation X kann sich nur ein Viertel kurze Anzeigen merken.

Laut den Analysten sind Angehörige der Generation Z sehr wählerisch, was Brands angeht. Sie neigen dazu, eine bis drei Marken allen anderen vorzuziehen. Ihnen ist auch die Reputation eines Brands wichtig, genauso wie deren Kundenservice und die Exklusivität ihrer Produkte. Werbung muss diese jungen Menschen so schnell wie möglich überzeugen können. (pte)

Zimmermann Communications realisiert Mitgliedermagazin für Emmentaler Switzerland

Die Agentur Zimmermann Communications aus Zollikon hat für Emmentaler Switzerland ein 44-seitiges Mitgliedermagazin entwickelt und umgesetzt.

Zimmermann Communications

Rund 2300 Milchproduzenten, 109 Käsereien und 15 Käsehandelsfirmen mit ihren Familien und Angestellten arbeiten jeden Tag an der Qualität von Emmentaler AOP. Trotz ihres täglichen Einsatzes für dieses tolle Produkt bekommen sie längst nicht alles mit, was rund um das Original läuft.

Ziel des Magazins ist es, die Mitglieder von Emmentaler Switzerland nicht nur über Events und Aktivitäten zu informieren, sondern auch Personen der drei Mitgliederfamilien von Emmentaler Switzerland näher vorzustellen.

Reaktionen von Käse-Fans aus aller Welt, Aktuelles aus der Emmentaler Schaukäserei sowie ein Überblick ausgewählter Marketingaktivitäten im In- und Ausland werden den Lesenden ebenfalls nähergebracht. Und auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: Für sie gibt es ein Kinderquiz, bei welchem sie eine Heim-Käserei gewinnen können.

Die Erstausgabe des Magazins ist Anfang September in gedruckter und elektronischer Form erschienen.

Zimmermann Communications

Verantwortlich bei Emmentaler Switzerland: Alfred Rufer (Kaufmännischer Leiter, Vize-Direktor); Luana Monopoli (Marketing & Communication Officer); Sandra Wiedmer (Marketing & Communication Manager). Verantwortlich bei Zimmermann Communications: Christoff Strukamp (Creative Direction); Ramon Alder (Art Direction); Marietta Mügge (Text); Florian Bieniek, Patricia Meneghin (Projektleitung); Rolf Zimmermann (Strategie). Fotos: Ramon Alder, Tom Trachsel, Manuel Lopez, Manuel Rickenbacher. Illustration: Michael Meister.

Die Botschafter realisieren genussvollen Webauftritt für Tilsiter

Die Agentur Die Botschafter hat einen neuen Webauftritt für Tilsiter realisiert, in dem sich der Käse von seiner genussvollsten Seite präsentiert.

Tilsiter

Die Agentur hat zusammen mit der Sortenorganisation anhand von Nutzungsdaten und Suchanfragen die Konsumentenbedürfnisse analysiert und Struktur wie auch Inhalt der Website weiterentwickelt.

Auf Tilsiter.ch steht die Vielfalt der Käsesorten und des Genusses im Zentrum. Rezepte mit Tilsiter laden zum Entdecken der vielfältigen Käsesorten ein. Durch die Einzelportraits der Tilsiter-Käsereien erfahren die Konsumenten, wo und wie ihr Lieblings-Tilsiter hergestellt wird.

Die Website bietet neu bessere Anknüpfungspunkte für die Social-Media-Kommunikation mit der digitalen Tilsiter Community. Regelmässige Blogbeiträge zeigen, was alles im und hinter dem Käse steckt.

Tilsiter

Verantwortlich bei SO Tilsiter Switzerland: Claudia Moya (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Die Botschafter: Erich Koller (Projektleitung). Programmierung: Keel Marktideen.

Pascal Jenny ist neuer Präsident von Arosa Tourismus, Roman Geiser im Vorstand

Nach 13 Jahren als Tourismusdirektor von Arosa Tourismus übernimmt Pascal Jenny neu das Präsidium von Arosa Tourismus. Der bisherige Präsident, Christian Menet, tritt nach fast 20 Jahren ab. Farner-CEO Roman Geiser ist neu im Vorstand.

Arosa Tourismus
Pascal Jenny (links) übernimmt das Präsidium von Arosa Tourismus von Christian Menet (rechts). (Bild: Arosa Tourismus / Nina Mattli)

Christian Menet präsentierte der diesjährigen Generalversammlung ein positives Geschäftsergebnis, dies trotz sehr schwierigem Umfeld. Die Bilanz weist per 30. April 2020 ein Eigenkapital von CHF 500‘196, was 8% der Bilanzsumme entspricht.

 

Winter-Rekordkurs durch Corona gestoppt

Die Logiernächte im Geschäftsjahr 2019/20 gingen knapp um 1,4% zurück. Dieses geringe Minus zeigt auf, dass der Lockdown von Mitte März und somit das abrupte Ende der Wintersaison eine starke Zunahme der Nächtigungen in der Ferienregion Arosa verhindert hat. Die Verantwortlichen gehen von rund 65’000 verpassten Logiernächten aus. Das dennoch beachtliche Resultat basiert auf steigenden Zahlen im Sommer, der sich in den letzten Jahren zu einem Erfolgsfaktor von Arosa entwickelt hat.

 

Bär, Wandern und Biken als perfekte Mischung

Der Sommer 2020 dürfte neuerlich auf Rekordniveau abschliessen. In Corona-Zeiten wurde Arosas Gäste-Fokus «Schweiz» belohnt. Viele Gäste aus dem Inland besuchten Arosa. Gemäss Umfragen basiert der überdurchschnittliche Gästezuwachs hauptsächlich auf der hohen Bekanntheit sowie dem Arosa Bärenland. Bei Familien war oftmals das umfassendeste All-Inklusive-Gästeangebot der Alpen Grund für die Wahl der Ferienregion

 

Pascal Jenny bleibt im Boot, Roman Geiser im Vorstand

Der langjährige Präsident Christian Menet hat den langjährigen Tourismusdirektor Pascal Jenny motiviert, seine Nachfolge zu übernehmen. Der Touristiker sah nach knapp 13 Jahren vollstem Einsatz für seine Ferienregion Arosa für sich den Zeitpunkt gekommen, um von der operativen auf die strategische Ebene zu wechseln. Als Tourismusdirektor wird Pascal Jenny noch bis Ende April 2021 die operative Leitung des Teams von Arosa Tourismus gewährleisten. Anschliessend wird nebst dem Präsidium von Arosa Tourismus und einem strategischen Teilmandat für Arosa Tourismus künftig selbständig auch neuen beruflichen Tätigkeiten nachgehen.

Im Vorstand von Arosa Tourismus wird neben den bisherigen Vorstandsmitgliedern neu auf Wunsch von Arosa Tourismus und den Arosa Bergbahnen Roman Geiser eine weitere kompetente Persönlichkeit im Gremium mitwirken.

Out of Home setzt Siegeszug im Corona-Sommerloch fort

Auch die August-Zahlen zeigen: Die Werbewirtschaft leidet unter Corona und befindet sich im Sommerloch. Doch es gibt auch Lichtblicke.

Das Sommerloch im Schweizer Werbemarkt hält weiter an. Wie bereits im Juli liegt der Werbedruck im August mit 357,6 Millionen Bruttofranken deutlich unter der 400-Millionen-Grenze. Damit kommt der monatliche Werbedruck zum sechsten Mal in Folge unter dem Wert aus dem Vorjahresmonat zu liegen. Im August beträgt der Rückgang 9,1 Prozent. Die Coronavirus-Informationskampagne des Bundesamts für Gesundheit ist zurück an der Spitze der meistbeworbenen Produkte im Schweizer Werbemarkt und der Werbedruck im Gesamtmarkt liegt YTD 17,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

14_09_2020_2020_DE_Gesamtmarkt
Werbedruck im Gesamtmarkt: Entwicklung des Werbedrucks per August 2020 in Millionen Bruttofranken.

Klassische Medien erholen sich langsam

Ein Blick auf den Media Mix zeigt: Die Aussenwerbung setzt ihren Siegeszug unbeirrt fort und hat im August für einen Fünftel des gesamten Werbedrucks im Schweizer Werbemarkt gesorgt. Im Vorjahresvergleich konnte der Out-of-Home Werbedruck wie schon im Juni und im Juli erneut gesteigert werden (+25,9 Prozent). Derweil geht die Leidenszeit der Schweizer Kinowerbung weiter. Obwohl die Kinos ihre Säle seit Anfang Juni wieder für bis zu 300 Personen geöffnet haben, ist der Kino-Werbedruck weiter rückläufig. Im August liegt er bei rund 0,8 Millionen Bruttofranken. Damit ist der Kino-Werbedruck knapp 70 Prozent tiefer als im August des Vorjahres. Der Internetwerbedruck ist im Vorjahresvergleich ebenfalls stark gesunken (-31,7%). Damit sinkt der Anteil der Internetwerbung von 32 Prozent im Juli auf noch 22 Prozent im August. Die TV-Werbung kann sich im August etwas erholen und erhöht ihren Anteil am Gesamtwerbedruck gegenüber dem Vormonat um 5 Prozentpunkte auf neu 26 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist der TV-Werbedruck im August mit minus 8,8 Prozent jedoch immer noch rückgängig. Der Werbedruck in Radio- (-5,9%) und Printmedien (-3,4%) bewegt sich auf ähnlichem Niveau wie im August 2019.

14_09_2020_DE_Gesamtmarkt-Tabelle

Initiativen & Kampagnen im Abstimmungshoch

Im August konnten 8 von 21 Branchen den Werbedruck im Vorjahresvergleich steigern. Die stärkste Zunahme kann Initiativen & Kampagnen mit einer Steigerung um rund ein Drittel verzeichnen, was der anstehenden Volksabstimmung vom 27. September geschuldet ist. Mit dem «Nein zum Jagdgesetz» und dem «Ja für eine massvolle Zuwanderung» (Begrenzungsinitiative) sind zwei Vertreter der Branche unter den Top 10 Produkten des Monats zu finden. Zudem konnten sich im August die Reinigungsbranche (+26,4%), Digital & Haushalt (+15,8%), die Energiebranche (+11,8%) und Telekommunikation (+10,6%) im Vorjahresvergleich zweistellig steigern. Im Gesamtmarkt ist eine Abnahme des Bruttowerbedrucks um 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu beobachten.

14_09_2020_DE_Branchen
Werbedruck in den Branchen.

14_09_2020_DE_Werbetreibende_Produkte
Top des Monats: Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im August.

14_09_2020_DE_Media-Mix
Media Mix für den Monat August.

#SameShirtDifferent: Heimat Zürich und Miele machen aus Bügeln einen kreativen Akt

In Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Schweizer Kunstszene setzt Miele ein klares Statement für Upcycling statt Fast Fashion. Für die Markenaktivierung von #SameShirtDifferent zeichnet Heimat Zürich verantwortlich und steuert neben Entwicklung und Produktion des Contents auch die mediale Distribution auf Social Media.

Heimat

Mit Bügelbildern kombiniert Miele Nachhaltigkeit und Design. Der Industrial Designer Adrien Rovero, die Street-Art Künstlerin Céline Quadri und der Fashiondesigner Julian Zigerli entwickelten drei völlig unterschiedliche Designs.

Daraus wurde pro Künstler*in je ein A2 Plakat-Bogen, der sich als Ganzes aufbügeln oder in einzelne Elemente zerschneiden und auf den Textilien neu arrangieren lässt. So bekommen T-Shirts – oder beliebige andere Stoffe – ein neues Leben. Mit der Aktion möchte sich Miele zur Wichtigkeit von Designkompetenz und Nachhaltigkeit bekennen.

Heimat

Künstlerischer Event 

Parallel zur Lancierung der Bügeldesigns auf Instagram fand ein Event für Journalist*innen, Blogger*innen und Influencer*innen statt, bei dem die künstlerischen Interpretationen inszeniert wurden. So kam die Initiative zu zusätzlicher Reichweite im passenden redaktionellen Umfeld.

Die exklusiven Bügeldesigns können in einer limitierten Auflage auf dem Miele Online-Shop bestellt werden.

Heimat

Verantwortlich bei Miele: Andy Oehrli (Head of Marketing Communications), Pia Zimmermann (Social Media & Online Campaign Manager), Barbara Kaiser (PR Manager). Verantwortliche Agentur: Heimat Zürich. Produktion: Production Pool. Fotografie: Lukas Wassmann.

Die Kampagne begleitete die Aktion in ihren verschiedenen Phasen mit Instagram Stories und Posts. Fotoserien und Filme stellten die Designs und ihre Schöpfer*Innen im diese inspirierenden Kontext vor.

 

Instagram plant Bezahl-Links in Bildunterschrift

Die Social-Media-Plattform Instagram könnte bald das Einbetten von Links in Bildunterschriften möglich machen - jedoch nur gegen Bezahlung. Vor allem für Influencer wären Links in Bildunterschriften von Vorteil.

Bildunterschrift

Laut einem 2016 erstmals eingereichten Patent der Muttergesellschaft Facebook müssten User pro Link zwei Dollar für das Einbetten von Links in Bildunterschriften bezahlen.

 

Service gegen Gebühr

«Wenn das Online-System feststellt, dass sich im Text der Bildunterschrift ein Link befindet, fordert es den Anwender zu einer Eingabe auf. Die User werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie für das Erstellen der Unterschrift eine Gebühr zahlen müssen», heisst es in dem Patent. Anwender können entweder bezahlen oder das Posting abbrechen.

Bislang gibt es noch gar keine Möglichkeit, auf Instagram Links in Bildunterschriften einzubetten, was Influencer auf der Plattform immer wieder kritisieren. Hat ein Nutzer mindestens 10’000 Follower, kann er in Storys Links posten. Die meisten Anwender benutzen jedoch URL-Kürzel oder weisen auf Links in ihren Profilen hin.

 

Heiss begehrtes Feature

Instagram überlegt dem Patent zufolge, das heiss begehrte Link-Feature einzuführen, jedoch nicht kostenlos. Für Social-Media-Stars wäre das von Vorteil, weil sie so beispielsweise ihre Fans direkt zu ihren Werbepartnern und deren Produkten leiten können. Es ist aber momentan noch unklar, ob Instagram tatsächlich vorhat, das Patent in die Praxis umzusetzen. (pte)

Evoq entwickelt opulenten Auftritt für Moonspring

Moonspring ist ein neues Erfrischungsgetränk für Erwachsene aus dem Hause Trivarga, das bewusst neue Wege geht und für sich eine ganz eigene Welt entwirft. Die Zürcher Agentur Evoq entwickelte zusammen mit Trivarga den neuen Markenauftritt für die Getränkelinie inklusive Verpackungsdesign.

Evoq

Gemeinsam mit Trivarga hat Evoq in mehreren Workshops die Basis für ein neues Markenuniversum für Moonspring entwickelt. Dabei war der Anspruch, etwas ganz Eigenes zu schaffen. Eine Welt, die den Intellekt seiner Kunden fordert. Bewusst kontrovers, absurd und doch geerdet.

 

Ein Kaleidoskop der Realität

Mit eigenem Sprachstil, einem subtil distanzierten Humor, immer wieder anders, aber nie berechenbar, wird Moonspring für die Kunden auch in jedem Wort erlebbar. Die Produktnamen für die fünf Geschmacksrichtungen Midnightrebel, Cloudbuster, Sunmuggler, Heartbreaker und Daydreamer, sind Begriffe, die einen bereits beim Lesen in das Lebensgefühl von Moonspring eintauchen lassen sollen.

 

Jedes Packaging mit einer eigenen Welt 

Auch das Design hebt die Positionierung hervor. Für jede der fünf Geschmacksrichtungen wird eine eigene Geschichte erzählt – mit Drachen, Tiefseekreaturen, Ringen, Bienen, Kirschen, Hasen und Schmetterlingen.

 

Wer am POS nicht hinguckt, war gar nicht da

Trotz der unterschiedlichen Geschichten ist spätestens beim Blick ins Regal eine Verwandtschaft der Getränke untereinander klar spürbar. Zurzeit sind die perlmuttfarbigen Flaschen im Coop Pronto, Spar, Jelmoli sowie im Online-Getränkehandel zu sehen.

Evoq

Verantwortlich bei Trivarga: Arturo Sutter (CEO); Shelly Rosenblum (Marketing & Brand Koordinator). Verantwortlich bei Evoq: Adrian Schaffner (Mandatsleitung); Sara Streule (Creative Direction, Konzept); Amanda Fuchs, Marta Frieden (Design).

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