Rod Kommunikation präsentiert eine bäumige Initiative von IP Suisse

Zusammen mit Denner starten die Bäuerinnen und Bauern von IP-Suisse eine Initiative und pflanzen 100'000 Bäume, um das Klima zu schützen und Biodiversität zu fördern. Rod setzt die Aktion mit einer Kampagne in Szene.

Denner

IP-Suisse zählt mit 18’500 Bauernfamilien zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produzenten und Vertriebsorganisationen der Schweiz. Die IP-Suisse Bäuerinnen und Bauern produzieren auf ihren Familienbetrieben seit über 30 Jahren umweltfreundlich, tiergerecht und in respektvollem Umgang mit den Menschen geschmackvolle Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen.

Gemeinsam mit Denner setzt IP-Suisse nun ein weiteres Zeichen – jährlich sollen 100’000 Bäume für Klima und Umwelt gepflanzt und Aufforstungsprojekte in der Schweiz gefördert werden.

 

Die neue von Rod Kommunikation konzipierte nationale Kampagne setzt die Aufforstungs-Initiative emotional, bildstark und pointiert mit einem TV- und Kino-Spot in Szene. Die Kampagne wird zusätzlich von Plakaten, Anzeigen sowie von gezielten Online- und Social Media-Stories flankiert.

Denner

Verantwortlich bei IP-Suisse: Andreas Stalder, Fritz Rothen, Marcel Schenk. Verantwortlich bei Denner: Rémy Müller (Leiter Marketingkommunikation & E-Commerce); Pascal Trütsch (Stv. Leiter Marketingkommunikation). Konzeption, Kreation und Realisation: Rod Kommunikation. Filmproduktion: Markenfilm Schweiz, Andreas Bruns (Regie); Florian Studer (Produktion). Fotograf: Jonathan Heyer. Online/Social Media: Brenneisentheiss communications. Mediaplanung: Mediatonic.

Bündner Regierung ist gegen Schnellschüsse in der Medaienunterstützung

Die Bündner Regierung will kurzfristig kein Hilfspaket für die ebenfalls von der Corona-Krise betroffenen Medien schnüren. Sie wartet zuerst die Ergebnisse eines Berichts ab über die mittel- und langfristigen finanziellen Perspektiven der regionalen Medien.

Bündner
Hilfe der öffentlichen Hand für regionale Medien in Graubünden wegen der Corona-Krise? Die Kantonsregierung will abwarten. (Archivaufnahme: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Maximal 1,5 Millionen Franken zur Abfederung von Auswirkungen der Corona-Krise auf die Medien fordern über 30 Grossrätinnen und Grossräte, die den Vorstoss von CVP-Fraktionschef Remo Cavegn unterzeichneten. Die Regierung allerdings beantragt dem Parlament, den Vorstoss abzulehnen, wie aus der am Montag veröffentlichten Antwort hervorgeht.

Die Exekutive möchte zuerst das Ergebnis einer Studie abwarten, die voraussichtlich Ende Jahr auf dem Tisch liegt. Erarbeitet wird sie von der Universität St. Gallen HSG und der Fachhochschule Graubünden FHGR. Sie trägt den Titel «Die Medien im Kanton Graubünden: Bestandesanalyse und Zukunftsperspektiven». Darin aufgezeigt werden sollen auch Möglichkeiten der Medienförderung seitens der öffentlichen Hand.

Die Regierung betont jedoch, allfällige kantonale Massnahmen zu Gunsten der Medien hätten ergänzenden Charakter zur Bundeshilfe. Auf kantonaler Ebene beschränkt sich das Engagement der öffentlichen Hand für die Medien bisher auf die Förderung der Minderheitensprachen Rätoromanisch und Italienisch – und zwar in Ergänzung zu den Hilfen des Bundes. (SDA)

Bundesrat will Verwaltung für nächste Krise digital fitter machen

Die Landesregierung will die Digitalpolitik des Bundes für Krisenzeiten wie etwa eine Pandemie verbessern. Der Bundesrat hat seine Strategie «Digitale Schweiz» am Freitag angepasst.

Bundesrat
«Mister Digitalisierung» Daniel Markwalder wird ab Anfang 2021 ein Kompetenzzentrum für Fragen rund um das Thema «Digitale Schweiz» leiten.

Digitale Anwendungen hätten einen grossen Anteil daran gehabt, dass die Schweiz auch während der Covid-19-Pandemie «weiterfunktioniert» habe, teilte der Bundesrat mit. Gleichzeitig seien Schwachstellen bei der Digitalisierung zu Tage getreten. Bekannt geworden sind etwa Probleme bei der Erfassung von Daten zum Coronavirus. So meldeten Ärzte und Spitäler diese teils per Fax. Mit der manuellen Übertragung stieg das Risiko für Fehler und Missverständnisse.

Damit die Schweiz künftig für vergleichbare Situationen besser gerüstet ist, soll das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und die Bundeskanzlei (BK) bis Ende 2021 in einem Bericht Massnahmen vorschlagen.

Weitere neue Schwerpunkte bei der Digitalisierung in den kommenden zwei Jahren sollen Umwelt- und Datenaspekte sein. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) will bis Ende 2021 aufzeigen, wie sich die Grundlagen für die Berechnung von Ökobilanzen, Energieverbrauch und Fussabdrücken im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik verbessern lassen.

 

«Mister Digitalisierung»

Der Bundesrat möchte zudem vertrauenswürdige Datenräume schaffen für die Nutzung von Daten über ihren ursprünglichen Verwendungszweck hinaus. Die Schweiz soll den Zugang für Personen, Unternehmen und den öffentlichen Sektor fördern. Die Regierung verlangt vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und der Direktion für Völkerrecht im Aussendepartement bis Ende 2021 einen Grundlagenbericht.

Ein besonderes Augenmerk will die Regierung auch auf die digitale Wirtschaft legen, insbesondere auf Sharing Economy, Digital Finance, Forschung und Entwicklung, Handelsbeziehungen und Wettbewerbspolitik. Das Staatssekretariat für Wirtschaft aktualisiert bis Ende 2022 einen Bericht zu den Rahmenbedingungen.

Die für die Verwaltung verbindliche Strategie «Digitale Schweiz» gibt Leitlinien in der Digitalisierung vor. Der Bundesrat hatte im Juni den 45-jährigen Aargauer Daniel Markwalder zum neuen Delegierten für digitale Transformation gewählt. Der «Mister Digitalisierung» soll ab Anfang 2021 ein Kompetenzzentrum für Fragen rund um das Thema leiten. (SDA)

PRovoke Media: Farner unter den 21 meistrespektierten Kommunikationsagenturen

Farner Consulting gehört zu den meistrespektierten Agenturen der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von PRovoke Media in der jüngsten Ausgabe von «The Influence 100», der jährlichen Zusammenstellung der einflussreichsten Kommunikatoren.

Farner

21 Namen nennt PRovoke Media (ehemals Holmes Report) als Antwort auf die Frage: «Welche Public Relations-Agentur bewundern/respektieren Sie am meisten?» (Which public relations agency do you most admire/respect?).

Zu den Kommunikationsagenturen, die von den 100 wichtigsten Kommunikatoren der Welt in der PRovoke-Umfrage genannt wurden, gehören neben Farner Schwergewichte wie die US-Firmen Edelmann (Platz 1 im Global PR Agency Ranking 2020), Weber Shandwick (Platz 2), FleishmanHillard (Rang 4), Ketchum (Rang 5) oder die britische Agentur Brunswick (Rang 10).

«#myprivatepicasso» gewinnt den Sponsoring Excellence Award 2020

Ein echter Picasso für 24 Stunden in einem Schweizer Haushalt: Die Fondation Beyeler und die Swisscom haben es möglich gemacht und mit diesem innovativen Projekt den 2. Sponsoring Excellence Award gewonnen. Verliehen wurde der Award im Rahmen der «Grossen Nacht des Sponsorings» am Freitag in der Samsung Hall.

Sponsoring

Anlässlich der Picasso-Ausstellung «Der junge Picasso – blaue und rosa Periode» vom 3. Februar bis 16. Juni 2019 in der Fondation Beyeler konnte sich jede und jeder mit einer kreativen Idee dafür bewerben, ein kostbares Gemälde von Picasso für 24 Stunden bei sich zu Hause zu haben. Im Laufe der Ausstellung wurden über 400 Ideen eingereicht. Für einen Tag hing das Kunstwerk letztlich im April 2019 in Wettingen auf dem Bauernhof von Gewinner Hanspeter Benz. Die Fondation Beyeler, die das Gemälde auslieh, und die Swisscom, die für die sichere Vernetzung und Überwachung des Meisterwerks verantwortlich war, ermöglichten die spektakuläre Aktion.

Sponsoring

Mehr als nur Logopräsenz 

Swisscom und die Fondation Beyeler zeigten dabei beispielhaft auf, dass sich aus einer Sponsoringpartnerschaft eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne entwickeln lässt, welche die Kernbotschaften beider Partner kommuniziert und so viel mehr bringt als nur Logopräsenz. «#myprivatepicasso hat gezeigt, dass wir in Partnerschaften mehr erreichen können als jeder für sich: Swisscom hat uns geholfen, Kunst von Weltniveau auch den Menschen in der Schweiz zugänglich zu machen, die vielleicht noch nicht regelmässig Museen besuchen. Wir konnten demonstrieren, dass wir dank Technologie einen echten Picasso aus unserem Museum auf einen Schweizer Bauernhof bringen konnten, ohne uns Sorgen um die Sicherheit des Werks zu machen», sagt Ulrike Erbslöh, die Kaufmännische Direktorin der Fondation Beyeler.

Andrea Meier, Head of Partnership & Live Experiences bei Swisscom, erklärt: «Mit «#myprivatepicasso» haben wir in der Aktivierung von Partnerschaften neue Wege beschritten, indem wir unsere Kompetenzen in Vernetzung, Sicherheit und Internet of Things mit einer aufmerksamkeitsstarken Story verknüpft haben. Die Partnerschaft hat eindrucksvoll bewiesen, welche Kraft Sponsoringpartnerschaften haben, wenn beide Parteien ihre Stärken einbringen.»

«Der Jury wurde erneut eine ausgezeichnete Auswahl an Sponsoringprojekten präsentiert», erzählt Jury-Präsident Urs Wyss, CSO bei Ticketcorner. «Das Rennen machte schliesslich #myprivatepicasso, weil das Projekt der Swisscom und der Fondation Beyeler von der Konzeption bis zur Umsetzung den besten Gesamteindruck erzielte und für uns ein wirklich exzellentes und relevantes Sponsoringengagement darstellte.»

 

Award-Night mit Hygiene-Engeln

Ein besonderes Augenmerk galt an diesem Abend auch der Einhaltung aller Regeln und Empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus. SPONSORING SCHWEIZ und das Verbandsmitglied Adcom erarbeiteten ein spezielles Schutzkonzept mit Lösungen, die es den Gästen ermöglichten, den Abend geniessen zu können. So waren beispielsweise sogenannte «Hygiene Angels» im Einsatz, die Besucherinnen und Besucher bei der Einhaltung der Hygienemassnahmen unterstützten und sie auf die Abstandsregeln hinwiesen.

Nicole Anliker wird stellvertretende Chefredaktorin der NZZ

Die derzeitige Lateinamerika-Korrespondentin der NZZ Nicole Anliker wird neue stellvertretende Chefredaktorin und Leiterin Newsroom. Zudem werden die Ressorts Technologie und Wissenschaft zusammengeführt unter der Leitung von Christiane Hanna Henkel.

NZZ
Nicole Anliker (links) wird neue stellvertretende Chefredaktorin der NZZ, Christiane Hanna Henkel (rechts) übernimmt das zusammengeführte Ressort Technologie und Wissenschaft.

Andreas Schürer, stellvertretender Chefredaktor der NZZ und Leiter Newsroom, hat sich nach 20 Jahren Journalismus entschieden, beruflich neue Wege zu gehen: per 1. Januar 2021 wird er Geschäftsführer des Komitees Weltoffenes Zürich und Inhaber einer eigenen Kommunikationsfirma. Schürer hatte seine Tätigkeit für die NZZ 2011 im Ressort Zürich begonnen.

Neue stellvertretende Chefredaktorin und Leiterin Newsroom per 1. April 2021 wird Nicole Anliker. Damit wird sie neben dem digitalen Newsroom auch der Nachrichten-Redaktion, der Bildredaktion inklusive Webproduktion sowie dem Fotografenteam vorstehen. Anliker trat 2011 ins Ressort International ein und ist seit 2018 als Lateinamerika-Korrespondentin tätig. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie bei Radio Freiburg und den Freiburger Nachrichten. Anliker studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Freiburg und internationale Beziehungen in Genf. Danach erfolgten längere Aufenthalte in Mittel- und Südamerika sowie diverse Praktika im Bereich Entwicklungspolitik und Menschenrechte.

 

Zusammenführung der Ressorts Technologie und Wissenschaft  

Um die jeweiligen Stärken in Zukunft noch besser nutzen und Synergien bündeln zu können, werden die beiden Ressorts Technologie und Wissenschaft per 1. November unter der Leitung von Christiane Hanna Henkel zusammenzuführt. Gemeinsam bilden sie das neue Ressort Technologie und Wissenschaft. Christian Speicher, Ressortleiter Wissenschaft seit 2009, gibt diese Rolle ab, um sich in Zukunft als Fachredaktor voll dem Schreiben widmen zu können. Er ist promovierter Physiker und trat 1997 in das Wissenschaftsressort der NZZ ein, wo er neben Physik auch die Themengebiete Chemie, Mathematik und Klima betreut.

Christiane Hanna Henkel leitet das Ressort Technologie seit dessen Gründung im November 2019. Die auf Technologiethemen spezialisierte Wirtschafts- und Finanzjournalistin ist seit über zwanzig Jahren für die NZZ tätig. Henkel studierte Betriebswirtschaftslehre an der HEC Lausanne und hat zudem die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten in Düsseldorf absolviert und anschliessend an der Universität St. Gallen promoviert.

Prix Courage 2020: Die Nominierten stehen fest

Auch in diesem Jahr ehrt der Beobachter anlässlich der Verleihung des 23. Prix Courage Menschen, die in den unterschiedlichsten Bereichen durch ihre Zivilcourage aufgefallen sind. Nun stehen die Finalisten fest. Der Lifetime Award 2020 geht an «Die Dargebotene Hand».

Prix Courage
Nominiert für den Prix Courage 2020: Amine Diare Conde, Markus Fritzsche, Nils Melzer, Yasmine Motarjemi, Nadya und Candid Pfister, Susi Schildknecht und Melanie Tamburino (v.l.n.r.).

Wer den mit 15’000 Franken dotierten Hauptpreis gewinnt, entscheiden die Beobachter-Leser*innen sowie die Jury unter Leitung der ehemaligen Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli.

Der Lifetime Award geht dieses Jahr an «Die Dargebotene Hand», deren freiwillige Helferinnen und Helfer mit ihrem telefonischen Seelsorgedienst gerade in Corona-Zeiten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Die diesjährigen Nominierten für den Prix Courage

Amine Diare Conde aus Zürich…

versorgte während der Corona-Krise Sans-Papiers und Randständige mit Essen. Der 22-jährige abgewiesene Flüchtling aus Guinea floh mit 16 Jahren allein durch die Sahara und über das Mittelmeer nach Europa. In der Schweiz schlug er sich am Existenzminimum durch. Dennoch zögerte er nach Ausbruch der Corona-Krise keine Sekunde, sich für Menschen einzusetzen, die noch weniger haben. Conde trieb Lebensmittel auf, sammelte Spenden, baute ein Logistiknetzwerk auf, organisierte Freiwillige und Transporter. Wochenlang verteilten er und seine Helfer unentgeltlich Lebensmittelpakete. Nicht nur Sans-Papiers holten jeden Samstag Lebensmittel ab – sondern auch Menschen, die keine Sozialhilfe beantragen wollen, genauso wie Randständige mit Schweizer Pass. Inzwischen hat das Sozialwerk Pfarrer Sieber die Aktion «Essen für alle» übernommen.

Markus Fritzsche aus Adliswil ZH…

bekämpfte Covid-19 in der Asylunterkunft. Der Hausarzt und Epidemiologe hat im Auftrag des Kantons Zürich seit Jahren die medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Adliswil sichergestellt. Als eine Frau in der dortigen Notunterkunft an Covid-19 erkrankte, wollte er sie in ein Spital überführen – der Iranerin drohte Lebensgefahr, weil sie an einer schweren rheumatischen Erkrankung leidet. Der Kanton aber lehnte die Einweisung der Frau und ihres ebenfalls erkrankten einjährigen Kindes ab. Kurzentschlossen wandte sich Markus Fritzsche damit an die Öffentlichkeit. Daraufhin hat ihm die Zürcher Sicherheitsdirektion das Mandat als Asylarzt entzogen; er darf seine Patienten in der Notunterkunft nicht mehr behandeln. Statt vom Kanton für seinen Einsatz gelobt zu werden, droht Fritzsche nun schlimmstenfalls der Entzug seiner Praxisbewilligung.

Nils Melzer aus Evilard BE…

stellt sich gegen die Mächtigen im Fall von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Fabrizierte Beweise, Kollusion und Folter – diese Vorwürfe hat Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter über Folter, gegen die Strafverfolgungsbehörden von Schweden, Grossbritannien und den USA erhoben. Assange drohen eine Auslieferung an die USA sowie 175 Jahre Haft, weil er auf Wikileaks geheime Unterlagen veröffentlicht hat. Diese dokumentieren unter anderem Kriegsverbrechen durch US-Truppen. Von den meisten Medien wurde der Aktivist als Spion und Vergewaltiger dargestellt. Melzer liess sich davon nicht abschrecken. Er machte die schweren Verfahrensverletzungen publik, obwohl er damit seine eigene Reputation und Sicherheit riskierte. Seither wird ihm vorgeworfen, er nehme Vergewaltigungsopfer nicht ernst und schüre Verschwörungstheorien.

Yasmine Motarjemi aus Nyon VD…

deckte Missstände bei Nestlé auf. Die Lebensmitteltechnologin wurde von der WHO abgeworben, um die Produkte des Konzerns sicherer zu machen. Bald stellte Motarjemi jedoch fest: Wer Missstände aufdeckte und rapportierte – etwa Biskuits, an denen Babys fast ersticken –, wurde weder angehört noch unterstützt. Stattdessen wurde sie systematisch gemobbt und durfte ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. Als Wissenschaftlerin fühlte sie sich verpflichtet, auf die Missstände aufmerksam zu machen und ging gegen den Nahrungsmittelkonzern vor Gericht. Nach zehn Jahren bekam sie diesen Januar recht: Das Kantonsgericht Lausanne hält fest, dass «Motarjemi auf hinterhältige Art und Weise gemobbt wurde». Die Schikanen hätten sie beruflich und psychisch ruiniert. Das Urteil gebe ihr nun Hoffnung – auch für weitere Whistleblowerinnen, so Motarjemi.

Nadya und Candid Pfister aus Spreitenbach AG…

kämpfen für die Opfer von Cybermobbing. Ihre Tochter Céline war 13 Jahre alt, als sie sich nach tagelangem, digitalem Mobbing im August 2017 das Leben nahm. Ihre Eltern kämpfen seitdem auf Instagram und Facebook mit dem Hashtag #célinesvoice gegen Cybermobbing – sie wissen, was es für Kinder bedeutet, wegen Social Media zu leiden. Immer wieder melden sich bei ihnen junge Menschen mit Sorgen, Fragen und Zuspruch. Die beiden Jugendlichen, die ihre Tochter mit einem Intimbild mobbten, kamen mit wenigen Tagen gemeinnütziger Arbeit davon. Deshalb setzen sich die Pfisters dafür ein, dass Cybermobbing in Zukunft strafrechtlich verfolgt wird. Dank ihrem Engagement hat SP-Nationalrätin Gabriela Suter mittlerweile eine parlamentarische Initiative eingereicht.

Susi Schildknecht aus Jonen AG…

setzt mit ihrem Gesicht ein Zeichen für Akzeptanz. Sie hat im Kampf gegen den Krebs ihr halbes Gesicht verloren und will zeigen, dass sich niemand für sein Aussehen schämen muss. 2018 versuchten Ärzte, ihr Gesicht von sämtlichen Krebszellen zu befreien und entfernten dafür ihre Nase, das rechte Auge mitsamt Augenhöhle, die Stirn sowie einen Teil der rechten Wange. Im neuen Alltag folgten Ausgrenzung und Beschimpfungen; jahrelang hatte sich die ehemalige Aktivierungstherapeutin deshalb zuhause versteckt. Doch dann ging sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit – auch wenn dies «verdammt viel Mut» gebraucht habe. In Zeitungen, Fernsehauftritten und ihrem Blog «Krebsgesicht» erzählt Susi Schildknecht nun von ihrem Schicksal und macht sich stark für Menschen mit Handicap.

Melanie Tamburino aus Tenniken BL…

rettete zwei Menschen vor einem Schäferhund im Blutrausch. Eine Frau aus dem Quartier wollte mit dem Hund Gassigehen, als dieser plötzlich auf ihre dreijährige Nichte losging. Das Tier verbiss sich daraufhin an der Frau, die das Mädchen beschützen wollte. Tamburino eilte kurzentschlossen zur Hilfe. Die 41-Jährige hat selber drei Hunde und leitet Agility-Kurse – dank ihres Wissens ging sie nicht körperlich dazwischen, sondern erteilte dem Hund sofort Befehle. Dieser gehorchte schon beim ersten «Platz» und liess von der Frau ab. Auf «Fuss» konnte Tamburino das Tier packen und wegsperren, bis Polizei und Rettungskräfte eintrafen. Hätte der Schäfer das Kleinkind erwischt, wäre die Attacke wohl tödlich ausgegangen. Als Heldin sieht sich Melanie Tamburino aber nicht: Sie habe in diesem Moment lediglich ihren Job getan.

Wer von den sieben Nominierten den diesjährigen Hauptpreis im Wert von 15’000 Franken gewinnt, wird je zur Hälfte durch das ab sofort eröffnete, öffentliche Voting sowie der Jury unter Leitung der ehemaligen Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli bestimmt.

Lifetime Award für «Die Dargebotene Hand»

Wie in den Ausgaben zuvor wird im Rahmen des Beobachter Prix Courage auch dieses Jahr eine zusätzliche Auszeichnung vergeben: Der Lifetime Award 2020 für besondere Dienste an der Gesellschaft geht an die Hilfsorganisation «Die Dargebotene Hand». Seit über 60 Jahren wird der telefonische Seelsorgedienst von rund 670 freiwilligen Helferinnen und Helfern getragen, die mit viel Herz und ohne Bezahlung anderen Menschen zuhören und helfen – gerade in Corona-Zeiten ein unschätzbarer Dienst für so manche, die an den vielfältigen Folgen der Krise leiden.

«Dieser Preis ist eine grosse Ehre und Anerkennung für die jahrzehntelange, anonyme Arbeit unserer Freiwilligen zugunsten von Menschen in seelischer Not», freut sich Sabine Basler, Geschäftsführerin von «Die Dargebotene Hand». «Er wird uns noch mehr Sichtbarkeit geben, um unsere Arbeit fortzusetzen und das Angebot auf neue gesellschaftliche Bedürfnisse auszurichten.»

In den letzten Monaten hat «Die Dargebotene Hand» einen starken Anstieg an Anrufen auf ihre Nummer «143» verzeichnet. Um den erhöhten Bedarf in diesen schwierigen Zeiten rund um die Uhr abzudecken, hat die Organisation ihre Kapazitäten um 300 Stunden Redezeit pro Woche erhöht.

Digitale Preisverleihung auf Blick TV

Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus findet die Preisverleihung des diesjährigen Prix Courage nicht bei einem festlichen Diner statt – sondern in den Studios von Blick TV. Die Bekanntgabe und Siegerehrung, Interviews mit den Finalisten sowie die Ver¬leihung des Lifetime Awards an «Die Dargebotene Hand» werden am 30. Oktober 2020 live auf Blick TV übertragen.

Watson Romandie geht kommenden März online

Die AZ Medien expandieren mit dem Internetportal Watson in die Westschweiz. Ab März 2021 werden 20 Journalistinnen und Journalisten vom Standort Lausanne aus berichten.

Watson Romandie

Das Projekt sei eingehend geprüft worden, heisst es in der Watson-Mitteilung vom Freitag. Laut Geschäftsführer und AZ-Verwaltungsrat Michael Wanner hat insbesondere das positive Feedback aus dem Werbemarkt zum Entscheid beigetragen.

Die Finanzierung des Projekts sei gesichert. Eine Beteiligung durch Geldgeber aus der Westschweiz werde aber nach wie vor angestrebt. Man befinde sich derzeit in Gesprächen mit potenziellen Partner-Organisationen.

Im April hatte das Aargauer Verlagshaus AZ Medien bekanntgegeben, den Aufbau von Watson in der Romandie zu prüfen (Werbewoche.ch berichtete). Ende August sei im Verwaltungsrat der definitive Entscheid zur Expansion gefallen, heisst es weiter.

Gemäss Chefredaktorin Sandra Jean zielt das Angebot des Portals auf die aktive Bevölkerung der 20 bis 40-Jährigen ab. Watson werde ein journalistisches Vollprogramm anbieten mit News, Debatte und Unterhaltung. Derzeit würden für den Standort Lausanne 20 Journalistinnen und Journalisten gesucht. Innert kürzester Zeit seien bereits über 100 Bewerbungen eingegangen.

Gemäss eigenen Angaben ist Watson das drittgrösste werbefinanzierte Newsportal der Schweiz. (SDA)

Hochspannung setzt den neuen Jsotta Rosé in Szene

Für die Markteinführung des Jsotta Rosé hat die Zürcher Agentur Hochspannung eine Kampagne entwickelt und umgesetzt.

Hochspannung

Der Vermouth ist seit 1899 im Markt erhältlich und startete diesen Sommer eine Comeback-Kampagne mit dem neu lancierten Jsotta Rosé. Die aktuelle Werbekampagne verstärkt die Präsenz der Marke auf Plakaten, Inseraten und in der digitalen Welt.

Das typische «J» aus dem Markennamen ersetzte dabei sämtliche «i» in den Headlines. Optisch wurde minimalistisch und formal auf die neue Geschmacksrichtung und Farbe «Rosé» gesetzt. Die Kampagne wurde über diverse Mediakanäle gestreut und wird aktuell weiterentwickelt für die Klassiker Rosso und Bianco, die neu auch im Coop gelistet sind.

Hochspannung

Verantwortlich bei Lateltin, Jsotta: Avi Pluznik. Verantwortlich bei Hochspannung: Alexander Taiganidis, Matthew Katumba, Fritz Kreis, Tanja Kongolo, Monika Jagodzinski, Anna Kamm, Leiv Frey, Marc Müller; Fotografie: Hochspannung Creative Department.

The House wirbt mit Gesichtstoasts und Wahrsagerin für Lehrstellen der Migros-Gruppe

Der Lehrstellen-Hub der Migros-Gruppe Arbeitswelt ist seit anfangs August 2019 live. Neben Service-Tools wie dem Talent Matcher oder dem eigens entwickelten WhatsApp-Chatbot bringt neu ein interaktiver Film von The House die junge Zielgruppe spielend auf den Weg zur richtigen Ausbildung.

Migros

Neu können Auszubildende auf dem Engagement Hub der Migros Gruppe in ihre eigene Story eintauchen und noch spielerischer herausfinden, wie sie auf dem Weg zur Lehre am besten weiterkommen. Dabei erleben die User eine Reihe von Herausforderungen, die bei richtigen Antworten Kernwerte der Migros-Gruppe Arbeitswelt transportieren und falsche Antworten wiederum mit unterhaltsamen Szenen belohnen – bis man die Richtige wählt.

Wer sich bis zu den unterschiedlichen Endings des Films durchspielt, lernt viel Wertvolles für den Weg von der Schnupperlehre bis hin zur Lehrstelle – und kann danach direkt den Absprung zu den Lehrstellen-Angeboten der Migros-Gruppe machen oder die Suche vorab mit anderen Features wie dem Talent Matcher zuspitzen.

Dabei wird das Konzept «Deine Lehre. Deine Perspektive.» im interaktiven Film konsequent weitergeführt. Die User erleben alles in First-Person-View. Womit sich das Erlebnis nahtlos in die über 100 Vignetten einreiht, in denen Lernende bereits seit August 2019 ihre Perspektiven zeigen und Auszubildenden damit Einblick in mehr als 60 Berufsbilder geben.

Das neue Gamification-Feature wird bei den 13- bis 17-jährigen mit Filmen auf diversen Plattformen von Instagram, YouTube und TikTok bis hin zu Spotify, Twitch oder Gameloft angeteasert.

Das von The House entwickelte Konzept mitsamt Storyline und UX-Design wurde in Zusammenarbeit mit Dynamic Frame produziert, von Liip programmiert und in den Hub integriert. Web Republic zeichnet verantwortlich für Media.

Migros

Verantwortlich bei Migros: Sebastian Kuhn (Leiter Arbeitgeberattraktivität); Franziska Merz (Brand Manager); Mirjam Pinnow (Praktikantin); Pascal Schwager (Digital Product Owner); Jennifer Maj (Digital Producer). Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director); Sascha Borsai (Creative Director Text); Caroline Widemann (Senior Art Director); Roger Dobmann (Senior Art Director); Frank Lang (Director Consulting); Nadine Vasella (Senior Consultant); Corinne Stocker (Senior Consultant). Verantwortlich bei Dynamic Frame: Luca Zurfluh (Regie); Ramon Königshausen (Kamera); Luzius Fischer (Produktion); Ismo Wolffson (Produktionsleitung); Claudio Sipka (Schnitt); Stereotyp (Sound & Musik). Verantwortlich bei Liip: Stefan Huber (Frontend Developer); Anina Angehrn (Product Owner); Christian Stocker (Software Developer, Co-Founder). Media: Webrepublic.

CH Media verkauft den AT Verlag

CH Media verkauft ihren Buchverlag AT Verlag, zu dem auch der Atmosphären Verlag in München gehört, an die BT Holding. Die Übernahme erfolgt per 1. Oktober 2020.

CH Media

Wie das Medienunternehmen in einer Medienmitteilung von Donnerstag schreibt, folge der Verkauf des AT Verlags der Strategie von CH Media mit ihrer Fokussierung auf die beiden grossen Pfeiler Publishing (mit dem Schwerpunkt Bezahlzeitung) und Entertainment (TV, Radio, Events). Die BT Holding übernimmt sämtliche Mitarbeitenden. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der AT Verlag wurde 1978 als Buchverlag des Aargauer Tagblatts gegründet und veröffentlicht pro Jahr rund 40 Sachbücher zu den Themen Kochen und Getränke, Wildpflanzen, Natur, Werken, Heilkunde, Wandern und Schweiz. Der jährliche Umsatz beträgt rund sechs Millionen Franken.

Jung von Matt/Limmat lanciert Bias-Based Creativity

Jung von Matt/Limmat präsentiert den neu entwickelten Ansatz «Bias-Based Creativity». Der interdisziplinäre Ansatz will die Entwicklung kreativer und wirkungsvoller Kommunikationslösungen ermöglichen.

Jung von Matt/Limmat
Das Bias-Based-Creativity-Projektteam, bestehend aus René Schwarz, Stefan Naef, Prof. Dr. Johanna Gollnhofer, Christian Omlin und Matthias Fuchs (v.l.n.r.).

Cognitive Biases sind Denkmuster, denen wir alle unterliegen, ohne uns dessen bewusst zu sein. So kopieren wir beispielsweise in Situationen der Unsicherheit blindlings das Verhalten anderer (Herding Bias). So zum Beispiel im Frühling 2020, als viele in den Zwang verfielen, Toilettenpapier zu horten und als die Regale der Detailhändler leer standen. Diese und über 160 weitere wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung nutzt Jung von Matt/Limmat als Chance für wirkungsvollere Kreation. Daraus entstand der Ansatz der «Bias-Based Creativity», in Zusammenarbeit mit Johanna Gollnhofer, assoziierte Professorin für Digitales Marketing an der Universität St.Gallen.

 

Frische Perspektiven aus der Forschung 

Cognitive Biases haben einen grossen Einfluss auf unser tägliches Entscheidungsverhalten – nicht zuletzt als Entscheidungstreiber in unserer Rolle als Konsumenten. «Aus der Forschung wissen wir, wie stark Kaufentscheidungen von Cognitive Biases bestimmt sind. Bis heute hat die Verhaltensforschung über 160 solcher Cognitve Biases identifiziert und wissenschaftlich untersucht», so Gollnhofer. Stefan Naef, Chief Consulting Officer von Jung von Matt/Limmat ergänzt: «Dank der Schnittstelle zur Forschung können wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse optimal als Behavioral Insights nutzen – sie eröffnen uns frische Perspektiven auf das Verhalten von Konsumenten und schaffen so neue Möglichkeiten für kreative Interaktionen zwischen Brands und ihren Kunden».

 

Kreativangebot mit Potenzial

«Der gezielte Einsatz von Cognitive Biases erlaubt es Marken, noch effektivere Kommunikation zu realisieren», sagt René Schwarz, Chief Experience Officer von Jung von Matt/Limmat. Das kundenzentrierte Angebot eröffnet Marken neue Profilierungschancen im Markt, wie Stefan Naef betont: «Es gibt international einige Marken, die Cognitive Biases erfolgreich nutzen, aber noch sind es erst wenige in der Schweiz. Wir sehen ein grosses Potential für hiesige Marken, ihre Kommunikationswirkung gezielt zu optimieren».

Ein Schweizer Unternehmen, das Cognitive Biases bereits für die Marketingkommunikation nutzt, ist die Zürcher Kantonalbank ZKB. Gemeinsam mit Jung von Matt/Limmat hat die ZKB die Kampagne für die Säule-3a-App «Frankly» mithilfe von Cognitive Biases optimiert. Monica Dreyer, Head of Marketing und Branding der ZKB, ist überzeugt, dass Cognitive Biases Marken klare Wettbewerbsvorteile verschaffen können: «Mit dem intelligenten Einsatz von Cognitive Biases werden Marketingmassnahmen konkreter, fundierter und damit effizienter».

 

Den gesamten Marketing Funnel im Fokus

Der Bias-Based-Creativity-Ansatz, der interdisziplinär mit Experten verschiedener Fachrichtungen aus Forschung und Praxis entwickelt wurde, umfasst mehrere Dimensionen: Angefangen bei der Segmentierung der Zielgruppen über Bias-Based Campaigning bis hin zu Bias-Based Conversion, lassen sich Cognitive Biases zielgerichtet entlang des gesamten Marketing Funnels einsetzen. «Bei der konzeptionellen Ausarbeitung wurde allen Beteiligten klar, wie umfassend die Möglichkeiten des Bias-Based Creativity-Ansatzes sind. Da Cognitive Biases eine fundamentale Rolle in bewussten sowie unbewussten Entscheidungsprozessen spielen, können wir sie als Behavior Insights für verschiedenste kreative Challenges nutzen» stellt Christian Omlin, Strategist bei Jung von Matt/Limmat und Teil des Projektteams, fest.

 

Wirksamkeit dank Selektion und Simulation

Angesichts der über 160 Cognitive Biases bietet sich für jede Brand-Challenge ein weitläufiges Spielfeld an Möglichkeiten. Umso essentieller ist die sorgfältige Selektion. «Es gibt sehr viele Cognitive Biases – deshalb ist es umso wichtiger, diese erst fundiert zu verstehen, bevor man sie anwenden kann», sagt Matthias Fuchs, Doktorand der Universität St. Gallen und Teil des Projektteams. Um die Wirksamkeit der selektierten Biases sicherzustellen, umfasst das Angebot der Bias-Based Creativity ein umfassendes Testing von unterschiedlichen Biases. Dadurch lassen sich bereits in einem frühen Konzeptionsprozess die grössten Erfolgspotentiale abschätzen und die kreativen Ansätze datenbasiert optimieren. «So können wir eine grösstmögliche Kundenzentrierung und Passgenauigkeit der Kommunikationslösungen garantieren», sagt René Schwarz.

 

Wissenschaftliche Beschreibung des Vorgehens mit kognitiven Biases als Download 

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