Maybaum lanciert ehrlichen Imagefilm für die AKB

Für ihre neuste HR-Kampagne hat sich die Aargauische Kantonalbank AKB kurzerhand mit Maybaum Film zusammengeschlossen – und damit einen Perspektivenwechsel eingeläutet.

Maybaum Film

Banken haben mit einem staubigen und konservativen Image zu kämpfen. So auch die Aargauische Kantonalbank. Was sich aber in Realität hinter dem blauen K abspielt: Keine Anzugspflicht in vielen Abteilungen, persönliche Du-Kultur, flexible Arbeitszeitgestaltung und viele weitere Aspekte, die für eine zeitgemässe und zukunftsweisende Unternehmenskultur stehen.

Um das moderne Arbeitsklima unverfälscht, authentisch und nahbar festzuhalten und zu transportieren, spannte die Bank mit Maybaum Film zusammen. Das Resultat ist ein filmischer Perspektivenwechsel.

Durchgängig aus der «Point of View»-Sicht gedreht, erleben die Zuschauer*innen den Arbeitsalltag zweier Protagonisten bei der AKB. Von der morgendlichen Begegnung beim Status-Meeting über abteilungsübergreifende Arbeitsabläufe und Sitzungen sowie die actiongeladene Lunch-Hockeystunde bis hin zum Arbeitsschluss mit den Kids, die den Papa nach getaner Arbeit abholen.

«Die Mitarbeitenden haben sich absolut unbeeindruckt von der Kamera gezeigt und waren völlig in ihrem Element. Die Dreharbeiten haben richtig Spass gemacht – unser Kamerateam wurde praktisch eins mit dem AKB-Team», so Flavio Alraun, Projektleiter und Verantwortlicher am Set.

 

Ein Arbeitstag bei der AKB

Recruitment-Videos scheitern oftmals an ihrer Glaubwürdigkeit. Vielfach wird mit Testimonials – oder gar Schauspielern – gearbeitet, die dem Stellensuchenden ein verzerrtes, geschöntes Unternehmensbild vermitteln sollen. Die Wahrheit ist, dass derartige Aussagen mit Vorsicht zu geniessen sind. Die Realität im harten Arbeitsalltag sieht letzten Endes doch oft anders aus als gescriptete Traumszenen.

Jobinteressentinnen und -interessenten können nun bereits vor der Bewerbung einen vielseitigen und echten Einblick in das Geschehen bei der AKB gewinnen. Der Film ist nicht nur auf Kundenberaterinnen und -berater ausgelegt, sondern auf eine Vielzahl vorhandener Stellenprofile. Nebst der Nutzung des Hauptfilms für den Webauftritt und YouTube-Kanal, kommen Cut-downs nutzergerecht zum Einsatz, beispielsweise in Form von Videoposts auf den Social-Media-Kanälen LinkedIn und Instagram. Generell soll die Kampagne den Traffic im Stellenportal steigern.

Da sich Unternehmen in einem stetigen Wandel befinden, können Imagefilme schnell ihre Aktualität verlieren. Flavio Alraun sieht darin eine spannende Herausforderung: «Das Video wurde modular aufgebaut. So können Szenen bei Bedarf beliebig ausgetauscht, herausgenommen oder ergänzt werden. Auch lässt sich der Film mit zusätzlichen Elementen erweitern, um ihn an seinen Präsentationszweck anzugleichen.»

 

Verantwortlich bei Aargauische Kantonalbank: Sandra Aebli (Kommunikation); Roman Spieser (Human Resources Management). Konzept, Drehbuch und Produktion: Maybaum Film.

Livesystems erweitert digitales Werbenetz an 48 Standorten

Die digitalen Werbestelen von Livesystems sind nun schweizweit an 48 Tamoil-Shops anzutreffen. Die Vermarktung der Screens ist gestartet – Kampagnen werden erstmals per 1. Oktober ausgestrahlt.

Livesystems

Mit den Tankstellen-Shops von Tamoil erweitert Livesystems ihr digitales Portfolio. In den vergangenen Wochen wurden schweizweit insgesamt 48 Tamoil-Filialen mit den digitalen 75-Zoll-Stelen im Aussenbereich ausgestattet. Per 1. Oktober 2020 erhalten Kunden und Kundinnen so vor dem Shop-Besuch einen Mix aus Produktewerbung, Informationen und Nachrichten. Content-Lieferantin für die News ist das firmeneigene Online-Newsportal Nau.ch.

Mit dem Schwesterprodukt Gasstationtv pflegen Tamoil und Livesystems bereits seit 2017 eine bewährte, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Bruno Carizzoni wird neuer Direktor von Schloss Hünigen

Im Seminar- und Boutiquehotel Schloss Hünigen übernimmt im August 2020 der neue Direktor Bruno Carizzoni das Steuer von Mario Bucher. Der Berner Oberländer Vollblut-Hotelier freut sich auf ein umfassend renoviertes historisches Schloss, das auch nach der Coronavirus-Zwangspause wirtschaftlich kerngesund sein wird.

Bruno_Carizzoni_Schloss_Hünigen

Bruno Carizzoni übernimmt das Ruder von Mario Bucher. Dieser macht sich in einer anderen Branche zusammen mit seiner Frau selbständig und verlässt trotz eigenem Entschluss das Schloss Hünigen sehr schweren Herzens.

Das Schloss ist trotz seines stolzen Alters hervorragend im Schuss. Dies auch dank den zahlreichen Investitionen, die 2019 getätigt wurden. Carizzoni übernimmt die Schlossführung ab Spätsommer 2020 – und freut sich: «Ich treffe hier in Hünigen trotz Corona-Krise auf beste Voraussetzungen. Das ist für mich ein Privileg und zugleich eine Verpflichtung; ich werde zum Schloss und dessen Crew allerbeste Sorge tragen», stellt der 50-jährige Familienvater klar.

Der langjährige Direktor des Viersternehauses Hotel Restaurant Krone in Thun und aktueller Vizedirektor des Vierstern-Superior-Vitalresorts Deltapark in Gwatt bei Thun ist ein erfahrener Macher und umgänglicher Teamplayer. Bruno Carizzoni weiss seit seiner Kindheit, wieviel Wissen, Herzblut und Ausdauer in der Hotellerie gefragt ist: «Meine Eltern führten in Kandersteg einen eigenen Betrieb. Ich wuchs gemeinsam mit meinen Geschwistern in die Branche hinein», erklärt Carizzoni mit einem Schmunzeln. Als Vizedirektor der Hotelfachschule Thun war er zudem von 2016 bis 2018 gleichzeitig Leiter der Fachausbildung und unterrichtet den Kurs «Hotelmanagement» als externer Referent.

 

Das Schloss Hünigen

Die «Villa Hünigen» wurde als Siedlung bereits im 12. Jahrhundert in einer Urkunde von Papst Eugen III. im Zusammenhang mit dem Klösterchen Röthenbach erwähnt. Seit 1922 wird das Schloss als Hotel geführt. Neu umgebaut und komplett renoviert öffnete es 2013 wieder seine Tore – mit einer konsequenten Ausrichtung auf Bankette, Seminare und Events. Mario Bucher hat als Direktor seit 2017 die operative Leitung inne und übergibt diese im August 2020 an Bruno Carizzoni. Der Unternehmer Walter Inäbnit und der Berner Jungunternehmer Matthias Spycher sind seit Januar 2019 die Schlossbesitzer.

Schloss_Hünigen_Stimmungsbild

Die Hochschule der Künste Bern verleiht sich selbst einen neuen Auftritt

Ab und zu tut es gut, das Kleid zu wechseln. Deshalb hat sich die HKB in Eigenregie ein brandneues Corporate Design mitsamt Imagekampagne geschneidert. Das Ergebnis ist seit Ende August auf öffentlichem und digitalem Grund live.

HKB

Das Corporate Design wurde auf der Grundlage eines Sonderstatus des Departementes HKB innerhalb der Berner Fachhochschule BFH entwickelt. Als regional verankerte, aber international agierende Kunsthochschule ist die HKB auf einen eigenständigen und unverkennbaren Auftritt angewiesen.

Dem Bedürfnis der HKB, ihren Anspruchsgruppen gegenüber zielgruppengerecht auftreten zu können, wird mit der Entwicklung eines neuen Corporate Designs Rechnung getragen. In den letzten Jahren hat die visuelle Gestaltung des neuen CDs die HKB intensiv beschäftigt. In einem Mitwirkungsverfahren mit Dozierenden und Studierenden wurde die Markenidentität sowie deren visuelle Umsetzung entwickelt. Dabei steht das neue Logo der HKB im Zentrum: es zeigt die HKB durch eine prägnante und spielerisch verwendbare typografische Lösung als gestalterisch profilierte Bildungseinrichtung.

 

Hausgemaches Design

Das Design wurde vom HKB Atelier in Zusammenarbeit mit der HKB Kommunikation entwickelt. Die Schrift stammt von einem Alumnus der Hochschule, strategisch begleitet wurde der Prozess von Mitarbeiter*innen mit langjähriger Erfahrung in der Markenbildung. Die Texte der Kampagne entstanden in einem Workshop mit Student*innen und Dozent*innen. Und der Sound in den digitalen Anwendungen ist eine Produktion des Studiengangs Sound Arts.

Die Kampagne wurde für das Berner und Bieler Stadtbild konzipiert. Neben verschiedenen Printformaten stehen Animationen für ÖV, Kino, Social Media und diverse Onlinetargets. Die Mediaplanung in diesem Zusammenhang verantwortet die Agentur Zauberküche.

HKB

Kampagnen-Konzept: Jacques Borel, Marco Matti, Julia Schiller. Gestalterische Umsetzung: Marco Matti, Moana Bischof, Jacques Borel, Severin Hürzeler, Lara Kothe, Christoph Miler, Lydia Perrot, Renate Salzmann, Sebastian Wyss (Atelier HKB, Mitarbeiter*innen ab 2018). Schriftgestaltung: Reto Moser (HKB Alumnus und Typoclub Member). Realisation Web-Portal: Christophe Olivier, Raffael von Niederhäusern. Mitarbeit Kommunikation: Cyrill Bohnenblust, Nicola Fischer, Virginie Halter, Kerstin Linder, Daniela Nyffeler, Flavia Schneider. Kampagnen-Beratung: Regina Dürig (Dozentin SLI, Leitung Text-Workshop mit HKB-Student*innen und Dozent*innen). Sound Clips: Lisa Mark, Robin Siedl (Studierende Bachelor Sound Arts). Mediaplanung: Zauberküche. Freigabekomitee: Thomas Beck (Direktor HKB); Andreas Vogel (Leiter Fachbereich Gestaltung und Kunst). Gesamtleitung: Christian Pauli (Leiter Kommunikation HKB).

Marcela Palek wechselt zu Monocle

Die ehemalige Head of Corporate Communications der Magazine zum Globus Marcela Palek wechselt zu Monocle. Als Style Director wird Palek als Ressortleiterin die Fashion-Seiten des weltweit erscheinenden Magazins verantworten.

Monocle

Vor der Zeit bei der Warenhauskette, die im Frühjahr einen neuen Besitzer erhielt, verantwortete Palek die Kommunikation der Schweizer Strumpfmarke Fogal. Davor war sie als Journalistin tätig, so bei der NZZ am Sonntag, bei Bolero und Annabelle. «Ich freue mich sehr, wieder als Journalistin und ganz besonders bei Monocle tätig zu sein. Meine Leidenschaft für relevante Stories und Ästhetik werde ich in dieser Position mit Freude einbringen», so Palek.

Mit Monocle und der Schwesteragentur Winkreative setzt Monocle-Chef Tyler Brûlé verstärkt auf den Zürcher Standort: «Zürich liegt ideal zwischen Paris, Mailand und München und die letzten Monate haben gezeigt, dass sich insbesondere der DACH-Markt schneller erholen wird.» Über die letzten Monate hat Monocle stark in neue Produkte investiert und unter anderem ein neues Digitalangebot lanciert, dennoch bleibt das Unternehmen dem Print treu: «Wir glauben weiterhin, dass es einen Markt für Qualitätsmedien gibt, und investieren in Print. Das Feedback unserer Leserschaft und unserer Anzeigenkunden gab uns in den letzten Monaten recht.»

Schweizer Versicherung en sind Social-Media-Muffel

Viele Schweizer Versicherung sgesellschaften sind kaum auf Social-Media-Plattformen aktiv. Das zeigt eine Studie der Hochschule Luzern, welche die Technologie-Trends der Branche analysiert hat.

Schweizer Versicherung

Keines der untersuchten Unternehmen konnte mit einer überdurchschnittlichen Leistung auf sich aufmerksam machen. Im Ranking schneiden zwei bekannte Unternehmen am besten ab.

 

Traditionelle Branche, digitalisierte Zielgruppe

Für die eher traditionell geprägte Versicherungsbranche birgt die fortschreitende Digitalisierungeine Vielzahl an Herausforderungen – insbesondere im Umgang mit jüngeren Kundengruppen, die in der digitalisierten Welt aufgewachsen sind. Ihre Bedürfnisse weichen signifikant von denen des bestehenden Versichertenkreises ab.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Kommunikation auf sozialen Netzwerken. Mit dem IFZ Social-Media-Barometer zeigt ein Forschungsteam der Hochschule Luzern erstmals, wie gut die Schweizer Versicherer auf den Social-Media-Plattformen unterwegs sind. Das Social-Media-Barometer ist Teil der IFZ Versicherungsstudie 2020, die den Versicherungsmarkt in der Schweiz beleuchtet.

 

Verschiedene Plattformen werden genutzt

Durchschnittlich nutzen die untersuchten Versicherungsgesellschaften für ihre Social-Media-Aktivitäten vier Plattformen. Am meisten präsent sind sie auf Facebook, LinkedIn, YouTube und Instagram. Gemessen an der Anzahl der Follower sind Facebook und LinkedIn für die Versicherer die wichtigsten Kanäle.

Aus den Social-Media-Bestrebungen der Firmen resultieren im Schnitt über alle Plattformen hinweg 28 Beiträge pro Monat, welche 413 Likes generieren und 1,6 mal kommentiert werden. Der durchschnittliche Schweizer Versicherer hat 42’540 Follower.

«Erstaunt hat uns, dass die meisten Unternehmen auf den unterschiedlichen Plattformen genau die gleichen Beiträge aufschalten», sagt Florian Schreiber, Studienautor und Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen der Hochschule Luzern. Um gerade auch die jüngeren Kundengruppen anzusprechen, sei laut Schreiber eine zielgruppenspezifische Kommunikation auf den verschiedenen Kanälen wichtig.

 

Weniger als die Hälfte aller Versicherer auf Social Media präsent

Die Auswertung der Social-Media-Aktivitäten hat gezeigt, dass es keiner Versicherungsgesellschaft gelungen ist, in allen untersuchten Kriterien überdurchschnittliche Leistungen zu erzielen. Insgesamt sind 29 Versicherungsgruppen mit eigenen Profilen in den sozialen Medien präsent – das sind weniger als die Hälfte aller Unternehmen in der Branche.

Und welche Versicherungen haben im Ranking am besten abgeschnitten? Vorne weg sind die Krankenversicherer. «Durch ihre grosse Präsenz im Retailgeschäft haben sie die jüngeren Zielgruppen vermutlich stärker im Fokus als die Lebens- und Schadensversicherer», sagt Florian Schreiber.

Keinen nennenswerten Einfluss auf die Platzierung im Ranking hat hingegen die Grösse des Versicherers. «Gesellschaften mit geringeren Prämieneinnahmen gelingt es tendenziell sogar besser, mit ihren Posts vergleichsweise hohe Reichweiten zu erzielen», so der Studienautor.

 

SWICA und Zurich schwingen oben aus

Im Bereich der Krankenversicherer schneidet SWICA am besten ab. Bei den Lebens- und Schadensversicherern hat im Untersuchungszeitraum Ende 2019 Zurich die beste Social-Media-Performance hingelegt.

Top-5 bei den Krankenversicherern:

  1. SWICA Gesundheitsorganisation
  2. Helsana AG
  3. ÖKK Holding AG
  4. Stiftung Sympany
  5. Groupe Mutuel Holding

 

Top-5 bei den Lebens- und Schadensversicherern:

  1. Zurich Insurance Group
  2. Allianz Suisse
  3. SC, Swisscaution SA
  4. AXA Schweiz
  5. Generali (Schweiz) Holding

 

Bold führt die BFH einen Schritt weiter

Wissen erweitert den Horizont und öffnet Türen. Diese Botschaft bringt die neue Kampagne von Bold für die Berner Fachhochschule BFH erfrischend plakativ und stringent auf den Punkt.

Bold

Der Schritt in neue Bildungswelten kommt dabei sowohl in der Basiskommunikation als auch in zielgruppengerechten Umsetzungen für verschiedene Departemente zum Einsatz. Startschuss für den durchgängigen Auftritt ist die aktuelle Out-of-Home-Kampagne mit Plakaten und ePanels, die auf digitaler Ebene von Display Ads und einer Social-Media-Kampagne begleitet wird.

Bold

Kunde: BFH Berner Fachhochschule. Agentur: Bold. Foto: Simon Opladen. Media: TWmedia.

Selecta baut Personal und Automaten ab

Der Chamer Verpflegungskonzern Selecta rechne wegen dem Homeoffice-Trend mit einem Umsatzrückgang von 20 Prozent, schreibt die Handelszeitung. Und richtet deshalb das Geschäft neu aus.

Selecta

Noch dieses Jahr werden gemäss Investorenunterlagen 11’000 Verpflegungsautomaten abmontiert, nächstes Jahr sollen es gar 60’000 sein – ein Minus von fast 20 Prozent. So wollen die Chefs die Auslastung des Apparateparks in Europa erhöhen.

Auch beim Personal wird der Handelszeitung zufolge abgebaut. In einer Investoren-Präsentation steht dazu: «Restrukturierung der Belegschaft in sämtlichen Ländern». Ausgerichtet würden «die internen Perimeter» an einem Umsatzrückgang von 20 Prozent. Unter den Mitarbeitenden geht man davon aus, dass dies die Umschreibung für einen Arbeitsplatzabbau von bis zu 15 Prozent sein könnte. Selecta beschäftigt in 16 europäischen Ländern 10’000 Mitarbeitende.

Ein Lichtblick: Der Selecta-Eigentümer, die US-Investmentfirma KKR, beschloss, weitere 130 Millionen Franken zur Sanierung in die Firma zu stecken. Damit dürften die Amerikaner bislang gegen 700 Millionen ins Chamer Unternehmen investiert haben. Zu Fragen äussert sich die Firma nicht.

Schweiz Tourismus begleitet die Gäste auch medial bis in die Ferien

Schweiz Tourismus macht mit «Ich brauch Schweiz.» Lust auf Ferien im eigenen Land. Die von Wirz entwickelte Kommunikationsklammer wurde von Sir Mary in einer mehrstufigen Media-Kampagne ausgespielt, die sich den Bedürfnissen der Zielgruppe dynamisch und in Echtzeit anpasst. Die Case Study zeigt Ansatz und Ergebnisse auf.

Schweiz Tourismus

Covid-19 brachte die Tourismusbranche in der Schweiz in eine Ausnahmesituation: Ausländische Gäste blieben über Monate fern, Einheimische sollten nicht im Land reisen. Zumindest Letzteres geht seit Juni wieder, weshalb die Schweiz zum Ferienmachen einlädt.

Um der Schweizer Bevölkerung das Ferienland Schweiz näherzubringen, hat Schweiz Tourismus mit der Agentur Sir Mary ein Media-Konzept entwickelt: Als der nationale Lockdown zu Ende war, wurden in einem mehrstufigen Verfahren über 1’000 Sujets mit unterschiedlichem Fokus, flexibler Ansprache und individuellen KPIs ausgespielt.

Dabei war die grundlegende Überzeugung: Die Kommunikation muss schnell, breit und energisch starten, im nächsten Schritt auf typische Bedürfnisse eingehen – und schliesslich persönliche, konkrete Angebote unterbreiten.

 

Schweiz Tourismus

Start mit einem «Big Bang»

Basierend auf der von Wirz entwickelten neuen Kommunikationsklammer «Wir brauchen Schweiz.» begann daher am 5. Juni 2020 eine nationale Kampagne, bei der zunächst auf hohe Sichtbarkeit und starke Kontaktdosis fokussiert wurde. «Schweiz Tourismus wollte ein starkes Zeichen für den Schweizer Tourismus setzen. Das konnten wir nur mit einem hohen Werbedruck erreichen», sagt Fabian Habisreutinger, bei Sir Mary einer der Hauptverantwortlichen für die Media-Kampagne.

Dabei wurden sämtliche relevanten News-Sites des Landes grossflächig bespielt und «Wir brauchen Schweiz.» als Kommunikationsdach etabliert. Auch im TV, auf Plakaten und in den bedeutendsten Printmedien war der Claim zu sehen, begleitet von Impressionen aus den schönsten Regionen des Landes.

Parallel wurde auf den Social-Media-Plattformen mit innovativen Lösungen gearbeitet: So lancierte Schweiz Tourismus etwa die erste Schweizer TikTok-Kampagne sowie ein Pinterest-Quiz, um ein Social-Media-affines Publikum mit «Wir brauchen Schweiz.» vertraut zu machen.

 

Acht Personas, acht Bedürfnisse

Auf die breite Kommunikation des Claims «Wir brauchen Schweiz.» folgten wenig später konkrete Inputs, die auf die ganz unterschiedlichen Reise-Bedürfnisse der Schweizer Bevölkerung eingingen. Die Basis bildeten acht eigens konzipierte Personas – Städtereisende oder Sportbegeisterte waren ebenso darunter wie Menschen, denen Wellness, Hygiene und Sicherheit oder Romantik besonders wichtig sind.

«Auf den bei diesen Personas beliebten Medienkanälen wurden Sujets gezeigt, die hervorragend zu ihren vermuteten Präferenzen passten», erklärt André Hefti, Marketingdirektor bei Schweiz Tourismus. Die Sujets wurden vorgängig mit einem AI Tracking Tool von Sir Mary auf verschiedene Parameter hin getestet und im Anschluss automatisiert erstellt. Die Inhalte werden ferner in angepasster Form den ausländischen Märkten von Schweiz Tourismus zur Verfügung gestellt.

Mit all dem sollten die Menschen auf die «Ich brauch Schweiz.»-Plattform gelenkt werden, die eigens dafür konzipierte Landingpage auf Myswitzerland.ch. Auch hier spielten die vordefinierten Personas eine wichtige Rolle – und sorgten im Hintergrund dafür, dass den unterschiedlichen Nutzern der Plattform je individueller Content angezeigt wurde.

 

Performance Marketing: Tracking mit innovativem Dashboard

Die Customer Journey der einzelnen User wurde von Sir Mary auf einem eigens entwickelten «Dashboard» abgebildet: Je nach Phase der Kampagne und fokussierter Persona konnte Schweiz Tourismus in Echtzeit verfolgen, wie sich die einzelnen Zielgruppen der Kampagne verhalten, wie die Kernbotschaft ankommt und wo was optimiert werden muss. So wurden «Streuverluste» minimiert, Werbemittel adaptiert und Content auf Landingpages optimiert; die Ansprache der User wurde mit jedem Tag präziser. Dank der flexiblen Architektur des Dashboards konnten zudem spezifische Reportings für Kampagnenpartner tagesaktuell erstellt werden.

Das Dashboard bildet die Grundlage für den Performance-basierten Finalakt der Kampagne, der aktuell läuft. Basierend auf dem Nutzerverhalten steuert Schweiz Tourismus gegenwärtig digitale Angebote für Ferien in der Schweiz aus. Schweiz Tourismus weiss, welche User sich durch welche Werbemittel inspirieren liessen – und hat so die perfekte Grundlage für ein «Follow-up».

Schweiz Tourismus

Das Ergebnis: Sehr positive Zwischenbilanz

Bei Schweiz Tourismus zeigen sich die Verantwortlichen sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen der Kampagne: «Innerhalb von wenigen Tag konnte mit der Kampagne eine Nettoreichweite von 4,5 Millionen erreicht werden, in den folgenden Wochen konnte innerhalb dieser Nettoreichweite die Frequenz auf acht OTS gesteigert und somit eine nachhaltige Werbewirkung sichergestellt werden», so André Hefti von Schweiz Tourismus. Die Kampagne wird laufend optimiert und die Erkenntnisse intern geteilt. So profitieren viele weitere Kampagnen von den Learnings.

Weiter sagt André Hefti: «Dass clevere Media-Strategien wirken, zeigen beispielsweise auch erste Zahlen auf der Buchungsplattform Swisshotels.com, wo die Visits 300 Prozent über Vorjahr liegen, und die Anzahl Buchung das budgetierte Volumen deutlich übertreffen.»

 

Mediaset rutscht in Verlustzone – TV-Werbegeschäft schwächelt

Der Einbruch am TV-Werbemarkt treibt den italienischen Fernsehkonzern Mediaset in die roten Zahlen. Im ersten Halbjahr verbuchte der Konzern nach Angaben vom Mittwoch unter dem Strich einen Verlust von rund 19 Millionen Euro, nach etwa 103 Millionen Euro Gewinn vor Jahresfrist.

Mediaset

Wie die deutschen Konkurrenten RTL Group und ProSiebenSat.1 spüren die Italiener trotz steigender Zuschauerzahlen die Zurückhaltung wichtiger Werbekunden, die wegen der Rezession in der Corona-Krise mit Ausgaben knausern. So fielen die Mediaset-Umsätze um 21 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro und sorgten letztlich für einen Rückgang beim operativen Gewinn von 83 Prozent auf 32 Millionen Euro.

 

Hoffnung auf besseres zweites Halbjahr

Die von der Familie des früheren italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi kontrollierte Mediaset setzt auf ein besseres Geschäft im zweiten Halbjahr. Das Management begründete dies mit spürbar anziehenden Werbeumsätzen im Juli und August. «Mit dem Beginn der neuen Fernsehsaison im September sind die ersten Anzeichen für Werbung in Italien positiv, aber die Marktsituation bleibt äusserst fragil.» Zudem fahre man kurz- und mittelfristig auf Sicht. Die Aktien des ProSieben-Grossaktionärs lagen gegen Mittag gut drei Prozent im Minus.

 

Streit mit Vivendi beilegen

Mediaset will derweil Kontakt mit seinem Grossaktionär Vivendi aufnehmen, um einen langjährigen Streit zu lösen. Man sei bereit, mit den Franzosen Lösungen zu beraten, die für alle Aktionäre vorteilhaft seien, sagte Mediaset-Finanzchef Marco Giordani. Mediaset-Chef Pier Silvio Berlusconi wolle in den nächsten Tagen mit Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine dazu telefonieren, hatten Insider vor Kurzem gesagt. Vivendi sieht unter anderem den Zusammenschluss von Mediaset und dem spanischen Arm zur neuen Mediaset-Dachgesellschaft Media for Europe (MFE) skeptisch. Der Streit läuft auch vor Gericht. (SDA)

Jung von Matt/Limmat und Züvenirs sorgten für unvergessliche Erinnerungen

Mit Züvenirs und dem Versprechen «Die Erinnerung, die noch auf dich wartet» haben Jung von Matt/Limmat und Zürich Tourismus die Schweiz diesen Sommer auf Zürich neugierig gemacht. Die mehrstufige Kampagne nutzte die gesamte Klaviatur moderner Kommunikation: Merchandising, Experiences, Guerilla, PR-Seeding, Influencer-Marketing, Paid Social sowie OOH.

Jung von Matt/Limmat

Das Lebensgefühl von Saint-Tropez, Ibiza, Amsterdam, Reykjavik und Istanbul musste diesen Sommer niemand vermissen. Zürich Tourismus trat den unterhaltsamen Beweis an, dass die Limmatstadt diese sommerlichen Lebensgefühle in sich auf besondere Art vereint. Start der Story war eine vielfältige Kollektion aus Souvenirs, die die Verbindung zwischen den beliebten Ferienorten und Zürich herstellt. Ein auffällig gebrandeter Truck mit Marktschreiern sorgte anschliessend in Schweizer Städten mit den Züvenirs für Aufsehen. Journalisten wurden durch gezieltes PR-Seeding aufmerksam und berichteten über die Zürcher Inkognito-Aktion. Einzelne Züvenirs waren schon nach wenigen Tagen ausverkauft.

 

Laut und selbstbewusst

Welche möglichen Erinnerungen und Erlebnisse in den Züvenirs stecken, präsentierten Digital Ads, zu den Destinationen passende Multiplikatoren und Influencer aus ganz unterschiedlichen Szenen – von Gastro bis Musik – auf ihren Social-Media-Kanälen. Alle Online-Aktivitäten führten auf den Content-Hub Zuevenirs.com. Dort konnten User die breit angepriesenen Zürcher Souvenirs kaufen und erhielten passende Vorschläge für ihren nächsten Trip nach Zürich.

Um die Menschen dort zu erreichen, wo sie sich in einem Schweizer Feriensommer gerne aufhalten, kamen flankierend OOH-Plakate an Schweizer Ausflugs- und Ferienorten zum Einsatz. Gerade dort, wo man sie am wenigsten erwartete, machten die Sujets auf Zürich als vielseitige Sommerdestination aufmerksam.

Jung von Matt/Limmat

Cüpli-Flatrate und Co-Kreation

Zum Schluss winkte mit jeder Bestellung die Chance auf ein Erlebnis-Wochenende in Zürich. So lockte beispielsweise Zü-Tropez mit einer privaten Bootstour inklusive Cüpli-Flatrate, Zükjavik mit einem Outdoor-Adventure auf einer Insel auf dem Zürichsee und Züsterdam mit einem bewusstseinserweiterndem Kunstrundgang.

Die Erlebnis-Wochenenden fanden Ende August und Anfang September statt. «Wir zäumten das Pferd von hinten auf: Gestartet mit den Züvenirs landen wir bei den Erlebnissen vor Ort. Diese bilden nun die Brücke zu einem Herbst-Trip nach Zürich. Und nebenbei konnten wir uns einen Witz auf die Big Apples, Hawaiis und Ko Samuis in anderen Schweizer Kampagnen nicht verkneifen», sagt Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus.

Jung von Matt/Limmat

Verantwortlich bei Zürich Tourismus: Martin Birrer (Projektleiter Sommer/Area Manager Schweiz, Deutschland); Janine Rupf (Content Marketing), Nathalie Lüthi (Leiterin Marketing); Martin Sturzenegger (Direktor). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Anouk Karrer (Text); Regine Cavicchioli (Art Direction); Florence Scherer (Strategie); Marianne Sauter, Valérie Gantenbein, Marianne Sauter, Adrian Haut (Projektleitung und PR-Beratung); Jeremy Fennel, Merlin Obrero, Mutasin Grabenhorst (Grafikdesign); Christoph Kinsperger (Executive Strategy Director PR & Content); Carsten Jamrow (Executive Creative Director); Wolfgang Bark (Executive Creative Director); Stefan Naef (Chief Consulting Officer); Cyrill Hauser (Chief Client Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/impact: André Heller, Matthias Wobrock, Benjamin Herz (Mediaplanung). Verantwortlich bei Jung von Matt/services: Pepe Kägi, Fabrizio Rutishauser, Jlona Kopf, Desirée Lanz, Chiara Killer (Medienrealisation). Verantwortlich bei Aroma: Matthias Berg, Tina Sala und Team (Roadshow). Verantwortlich bei Filmerei.ch: Sven Rufer, Luzius Müller (Videoproduktion); Lukas Wassmann, Flavio Karrer (Fotografie); Adrian Bretscher, Markus Zehnder, Tobias Weinhold, Atila Ulcay (VJs); Markus Zehnder (Schnitt).

Quade & Zurfluh und die PBZ zeigen, wo Legenden leben

Die Zürcher Agentur Quade & Zurfluh hat für die Pestalozzi-Bibliothek Zürich eine Tramkampagne gestartet.

Quade & Zurfluh

Nachdem im August 2019 die Eröffnung der ersten öffentlichen Bibliothek im Kreis 5, der PBZ Schütze, gefeiert wurde, führen die PBZ Pestalozzi-Bibliothek Zürich und Quade & Zurfluh das Kommunikationskonzept weiter. Im Tram und Bus der Stadt Zürich machen seit Donnerstag Hängekartons auf das breite Angebot der PBZ aufmerksam. Die Kernbotschaft lautet: «Von A bis PBZ» – In der PBZ finden alle, was sie suchen. Die PBZ ist der Ort des Geschehens für alle Leseratten.

Die Headlines sind angelehnt an berühmte Bücher, Filme, Musik-Bands und Games, die in der Bibliothek zu finden sind. Die Plakate lassen durch markante visuelle Merkmale und passende Headlines sofort das jeweilige Werk im Kopf aufpoppen. So weist beispielsweise der Claim «Wo Legenden leben. In der PBZ.» darauf hin, dass die Legende des Zorro in der PBZ zu finden ist. Vorerst sind die Buchstaben P, B, Z, A,  B,  M und W zu sehen. In einem weiteren Schritt wird das Alphabet vervollständigt.

Quade & Zurfluh
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