Zürcher Journalistenpreis 2020: Vier herausragende Arbeiten ausgezeichnet

Im Rahmen des 40. Zürcher Journalistenpreis wurden am Dienstagabend die Autoren Carole Koch und Boas Ruh, Thomas Schlittler, Christian Zeier und Daniel Faulhaber für ihre Arbeiten ausgezeichnet.

Zürcher Journalistenpreis

Zum vierzigsten Mal ist am Dienstag der Zürcher Journalistenpreis vergeben worden, allerdings unter ausserordentlichen Bedingungen. Wegen der Corona-Krise musste die traditionell im Frühling stattfindende Zeremonie in den September verschoben werden (Werbewoche.ch berichtete). Die andauernden Unsicherheiten um die Epidemie veranlassten aber die Veranstalter, die Jubiläumsausgabe als rein digitales Ereignis durchzuführen. Am Live-Event schalteten sich am Dienstagabend zahlreiche Gäste zu.

Auch in diesem Jahr sind der Jury eine grosse Auswahl an qualitativ hochstehenden Arbeiten eingereicht worden. Das Gremium konnte insgesamt 170 Texte begutachten, die im vergangenen Jahr in Deutschschweizer Medien erschienen sind.

 

Klimaleugner, Invalidenversicherung, Mosambik-Skandal und Erotikmessen

Ein Preis geht an Carole Koch und Boas Ruh. Sie analysierten in der NZZ am Sonntag, mit welchen fragwürdigen Methoden Klimaskeptiker und Lobbyistin die etablierten Klimawissenschaftler angreifen. Eine solch aufwendige Recherche zeige exemplarisch, wie wichtig Hintergrundjournalismus sei für die Legitimierung der Medien als vierter Gewalt, heisst es in der Laudatio.

Eine Auszeichnung erhielt ferner Thomas Schlittler. Er zeigte in einer Artikelreihe für den Sonntags-Blick auf, wie die Invalidenversicherung auf fragwürdige Weise versucht, Hilfsbedürftige in die Sozialhilfe abzuschieben. Schlittler habe das Abwehrsystem der IV präzise seziert, so die Laudatio. Er löste mehrere Vorstösse im Parlament aus.

Christian Zeiter, Leiter des von ihm mitgegründeten Recherche-Teams Reflekt, bekommt den Zürcher Journalistenpreis für einen Artikel, der im Magazin publiziert wurde. Darin legte er dar, wie die Credit Suisse in den grössten Finanzskandal in Mosambik verwickelt war. Mit seiner präzisen Analyse hat der Journalist der Affäre neue politische Dringlichkeit verliehen.

Den Newcomer-Preis vergab die Jury an Daniel Faulhaber. Er sah sich für Bajour mit wachem Blick auf zwei Erotikmessen um. Das tat er auch selbstkritisch. Der Autor wertet nicht, sondern er beschreibt. Und das auf brillante Weise, so die Laudatio.

Der Zürcher Journalistenpreis wird seit 1981 verliehen. Jeder der Hauptpreise ist mit 10’000 Franken dotiert, der 2018 geschaffene Newcomer-Preis mit 5’000 Franken. Ausgezeichnet werden Gesamtwerke sowie hervorragende und wegweisende Arbeiten, unabhängig davon, ob sie über einen Zeitungs-, Zeitschriften- oder Online-Kanal verbreitet wurden.

Seit diesem Jahr steht der Journalistenpreis finanziell auf einer neuen Basis. Träger der Stiftung sind nun die drei Zürcher Medienhäuser NZZ, Ringier und Tamedia. Zudem unterstützen namhafte Unternehmen und Institutionen – darunter JTI, Google und IKEA – die Veranstaltung mit Geldbeiträgen.

IAB verleiht erstes Qualitätszertifikat für SEO und SEA an Blueglass

BlueGlass Interactive erhält als erste Schweizer Agentur die beiden Qualitätszertifikate für SEO und SEA des Branchenverbands IAB Switzerland.

Blueglass

Das Zertifikat definiert Agentur-Anforderungen an Professionalität und Kompetenz in den Bereichen SEO sowie SEA und erleichtert somit Unternehmen die Suche nach einer etablierten und qualitätsgeprüften Agentur.

Die Erlangung der Qualitätszertifizierung von IAB Switzerland erfordert die Einreichung eines ausführlichen Bewerbungsdossiers. Dabei bilden unterzeichnete Code of Conducts zur Einhaltung definierter Standards die Grundlage für die Zertifizierung. Weitere Bewertungskriterien für die Qualitätszertifikate sind Erfahrung, Arbeitsweise, Kundenzufriedenheit und Engagement am Markt. Die Einreichung wird einer Prüfung unterzogen und von externen Auditoren beurteilt. Auch Kundenreferenzen werden aktiv eingeholt.

Blueglass

Twitter startet Search Prompt zum World Suicide Prevention Day

Im Rahmen des World Suicide Prevention Day bindet Twitter in der Schweiz ein Search Prompt ein, mit dem Menschen mit Suizidgedanken und Angehörigen geholfen werden soll.

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Zur Veranschaulichung ein Beispiel der Aktion, wie der Prompt in Deutschland mit der Telefonseelsorge als Partner erstellt und auf Twitter eingebunden wurde.

Der 10. September steht als World Suicide Prevention Day auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO und der International Association for Suicide Prevention ISAP hin ganz im Zeichen des Themas Suizidprävention. Auch Twitter engagiert sich zu diesem Datum mit der Einbindung eines Search Prompts in der Schweiz, der bei Eingabe bestimmter Schlüsselbegriffe in der Twitter-Suche direkt dem jeweiligen Nutzer angezeigt wird. Auf diesem Weg wird Menschen mit Suizidgedanken und Angehörigen sofort und unmittelbar ein Hilfsangebot auf freiwilliger Basis unterbreitet.

Die Partnerorganisation Tel 143 – Die Dargebotene Hand fungiert als Ansprechpartner für Betroffene und ist Tag und Nacht via Telefon und Website-Chat erreichbar. Für ein problemloses Verständnis des Hilfsangebots wird der Twitter Search Prompt auf Deutsch, französisch und italienisch ausgespielt, abhängig von der geografischen Position des Nutzers innerhalb der Schweiz.

Eine ganze Reihe vordefinierter Schlüsselbegriffe, die als Trigger dienen und für die Einblendung des Twitter Search Prompts sorgen, ist in Abstimmung mit den involvierten Partnern erstellt worden. Beispiele für diese Schlüsselbegriffe sind unter anderem Selbstmord, Angststörung, Einsamkeit, PTBS oder notjustsad. Alle genannten Begriffe funktionieren sowohl als Hashtag-Variante sowie als alleinstehender Begriff ohne Hashtag-Zeichen.

In vielen weiteren Ländern ist der Twitter Search Prompt bereits zu verschiedenen Themen und in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern im Einsatz. So ist beispielsweise The Young Feminist Fund als globaler Partner dabei, während für Deutschland Organisationen wie FSM integriert sind.

Westiform schützt die Parlamentarier*innen mit Acrylglasscheiben

Pünktlich zur Herbstsession sorgt das Bundeshaus für mehr Sicherheit bei Sitzungen im Parlamentsgebäude. Zum Einsatz kommen speziell designte Scheiben aus Acrylglas von Westiform - eigentlich ein Unternehmen für visuelle Kommunikation.

Westiform

Als Hygiene-Barriere zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen setzt das Bundeshaus auf Virenschutz-Scheiben. Sowohl in Sitzungszimmern sowie dem National- und Ständeratssaal kommen die transparenten Trennscheiben zum Einsatz. Die Scheiben sind Teil eines ganzheitlichen Schutzkonzeptes, das von GWJ Architektur ausgearbeitet wurde. Designt und hergestellt wurden sie von Westiform.

Das Familienunternehmen mit Sitz in Niederwangen bei Bern ist üblicherweise als Lichtwerbe- und Digital Signage Lösungsanbieter aktiv, hat bereits zu Beginn der Pandemie einen Teil der Produktion umgestellt. Neben Virenschutz-Scheiben sind vor allem auch Desinfektionsstelen mit oder ohne integrierten Digital Signage Screen aus dem Hause Westiform schweizweit im Einsatz. Das Inselspital setzt zum Beispiel auf eine Version mit Maskenspender, die SBB hat einige am Hauptsitz im Einsatz, aber auch die Universität Bern, die UBS, AMAG oder Luxusmarken wie Cartier setzen auf die Präventionsmittel des Bernischen KMUs.

Westiform

Kratzer verboten

Für die Acrylglas Scheiben, die pünktlich zur Herbstsession im Bundeshaus zum Einsatz kommen, galten ganz besondere Anforderungen. Die Scheiben werden teilweise auf historischem Mobiliar angebracht, das nicht zerkratzt und beschädigt werden darf. Eine stabile Befestigung der Scheiben war unter diesen Voraussetzungen besonders schwierig, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Westiform hat hierfür individuelle Ausführungen entwickelt. Im Kommissionszimmer werden die Füsse der Acrylglas-Scheiben in die Vertiefung des Tisches gestellt und durch eine raffinierte Einhängetechnik verbunden. Im National- und Ständeratssaal werden die Scheiben mit Kantenschutzmaterial angebracht, um das Mobiliar zu schonen. Hier sind die Scheiben zudem ausklappbar, um auch auf engem Raum einen ausreichenden grossen Schutz zu gewährleisten.

Westiform

Selbstgebastelte Lösungen schützen oft unzureichend

«Es ist entscheidend die Grösse der Scheibe auf den Einsatzort anzupassen» sagt Simone Bächle, Geschäftsführerin von Westiform. «Derzeit sieht man noch viel temporäre, teils selbstgebastelte Lösungen. Gerade in Kassensituationen sind die Scheiben oft viel zu tief, so dass der Kopf der Kunden über den Spuckschutz rage und damit die Wirkung dahin ist. Mancherorts sieht es in den Ladenräumen aus wie auf einer Baustelle», so Bächle weiter. «Man hat schnell nach pragmatischen Lösungen gesucht und zur Absperrung mitunter zu Baustellenband gegriffen. Alles in der Annahme, dass es sich um eine vorrübergehende Situation handelt. Nun zeichnet sich aber immer mehr ab, dass die Sicherheitsvorschriften nicht schlagartig verschwinden werden. Der langfristige Einsatz macht die Umstellung auf stabile dauerhafte Element notwendig.»

Westiform

«Wie geht‘s dir?»-Kampagne führt emotionales Alphabet ein

«Wie geht’s dir?» ist eine Kampagne der Deutschschweizer Kantone und der Stiftung Pro Mente Sana im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz. Zur Enttabuisierung psychischer Gesundheit wurde im Rahmen der laufenden Kampagne ein emotionales Alphabet in den Fokus gerückt sowie eine App lanciert. Für Idee und Umsetzung der Kampagne zeichnet Rod verantwortlich. Das Alphabet stammt von Foreal.

Wie geht‘s dir?

Die «Wie geht’s dir?»-Kampagne  stellt das Thema psychische Gesundheit in den öffentlichen Raum und verleiht ihm Sichtbarkeit. Jüngst hat die Trägerschaft der Kampagne mit dem «Atlas der Emotionen» eine Gefühlslandkarte vorgestellt. Die Studie hat gezeigt, dass die Deutschschweizerinnen und -schweizer dazu neigen, ihre Gefühle zu verschweigen. Insbesondere über negative Gefühle spricht man nicht gerne, sie werden vor dem Umfeld versteckt. Dies zeigt einmal mehr, dass Enttabuisierung dringend notwendig ist.

Es ist bekannt, dass psychische Erkrankungen in der Schweiz nach wie vor häufig zu spät oder gar nicht behandelt werden. Hier setzt «Wie geht’s dir?» an. Denn: Wenn früh über Belastungen gesprochen wird, wird Hilfe möglich und Erkrankungen können im besten Fall vermieden werden.

 

Emotionales Alphabet als Unterstützung

Der Kampagne liegt der Gedanke zugrunde, dass jeder und jede noch gezielter etwas für die eigene psychische Gesundheit tun kann, wenn man auf die Frage «Wie geht’s dir?» präzisere Antworten findet als «gut» oder «schlecht». Wer sich bewusst mit seinen Gefühlen auseinandersetzt und diese benennen kann – etwa, dass man sich «leer», «fröhlich», «gestresst» oder «verliebt» fühlt – kann negative Gefühle gezielt adressieren und wenn nötig Hilfe holen.

Auch das Wahrnehmen positiver Gefühle ist wichtig. Wer merkt, wann es gut geht und warum, kann diese wichtige Ressource nutzen. Auf Wie-gehts-dir.ch finden sich im emotionalen Alphabet für Gefühle von A bis Z jeweils passende, stärkende Tipps für die Pflege der psychischen Gesundheit. Das Alphabet soll dabei helfen, den eigenen Gefühlszustand besser zu benennen.

Wie geht‘s dir?
Idee und Umsetzung der Kampagne stammt aus der Feder von Rod Kommunikation.

Neuartige App sensibilisiert und gibt Tipps

Die neuartige «Wie gehts dir?»-App wurde spezifisch auf die im «Atlas der Emotionen» ermittelten Bedürfnisse jüngerer Menschen ausgerichtet und soll dabei helfen, die Wahrnehmung des eigenen Gefühlszustands zu schärfen. Zudem erhält man in der App auf die Gemütslage zugeschnittene Empfehlungen, die helfen, positive Gefühle zu erhalten und zu verstärken oder negative Gefühle auszuhalten und den Umgang mit ihnen zu verbessern.

Wie geht‘s dir?

Verantwortlich bei Wie geht’s dir?: Trägerschaft der Kampagne «Wie geht’s dir?»; Norina Schwendener, Nicole Tschanz, David Macalimbon, Kampagnenbüro «Wie geht’s dir?». Konzeption, Kreation und Realisation: Rod Kommunikation. Illustrationen/Animationen: Benjamin Simon, Dirk Schuster (Foreal). Umsetzung App: Konoma. Mediaplanung: Havas Media.

Drei neue Mitglieder im Stiftungsrat der Gfm

Der Stiftungsrat der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing Gfm hat drei neue Mitglieder gewählt. Anna Hug, Co-Geschäftsleiterin Märkte bei Hug, Veronika Elsener, CMO bei Victorinox, und Mariateresa Vacalli, CEO der Bank Cler, verstärken das Gremium.

Stiftungsrat

Anna Hug, Veronika Elsener und Mariateresa Vacalli (v.l.n.r.) werden für mindestens drei Jahre dem Stiftungsrat der Gfm angehören. Der Stiftungsrat vergibt den «Jahrespreis der Stiftung für Marketing in der Unternehmensführung», der Unternehmen für herausragende Marketingleistungen würdigt. Die nächste Preisverleihung findet am Dienstag, den 27. Oktober 2020 statt.

Veronika Elsener arbeitet seit über 25 Jahren in unterschiedlichen Positionen im Familienunternehmen Victorinox. Seit 2009 kümmert sie sich um den kontinuierlichen Aufbau des Brand Managements, und zeichnet heute in ihrer Funktion als Chief Marketing Officer für die weltweite Markenkommunikation verantwortlich.

Anna Hug war während zehn Jahren als Export Market Manager für Création Baumann tätig, ehe sie 2010 zu Hug stiess. Nach Leitungspositionen in den Bereichen Private Label und Entwicklung & Innovation ist sie seit 2019 Co-Geschäftsleiterin Märkte beim Luzerner Unternehmen.

Mariateresa Vacalli ist seit September 2019 CEO der Bank Cler. Nach ihrer Ausbildung zur Betriebs- und Produktionsingenieurin an der ETH Zürich war sie in verschiedenen Managementfunktionen bei Telekommunikationsunternehmen und als Chief Digital Officer des Konzerns BKB tätig.

 

Der aktuelle Stiftungsrat der Gfm

  • Geri Aebi (Wirz)
  • Nadine Borter (Contexta)
  • Dr. Beat Bühlmann (Swisscom)
  • Veronika Elsener (Victorinox)
  • Anna Hug (Hug)
  • Thomas Landolt (IBM)
  • Thomas P. Meier (Ricola)
  • Prof. Stefan Michel (IMD)
  • Ulrich H. Moser (conavest)
  • Thomas Passen (Ringier Axel Springer)
  • Jeannine Pilloud (Ascom)
  • Dr. Felix Reiff (Bayer)
  • Prof. Dr. Marcus Schögel (HSG)
  • Florian Teuteberg (Digitec Galaxus)
  • Mariateresa Vacalli (Bank Cler)
  • Dr. Dominique von Matt (Gfm)
  • Marc Werner (Galenica)

Mini und Serviceplan Suisse: Wo sich Murmeltier und Steinbock gute Nacht sagen

Mini und Serviceplan Suisse haben den neuen Mini Countryman mit einer abenteuerlichen Aktion in den Schweizer Bergen lanciert.

Mini und Serviceplan

Es war alles ein bisschen anders diesen Sommer: Noch nie wollten so viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Sommerferien in den Bergen verbringen. Dementsprechend schwierig gestaltete sich die Suche nach einer passenden Unterkunft. Genau das haben Mini und Serviceplan Suisse genutzt, um den neuen Mini Countryman – den Abenteurer unter den Minis – ungewöhnlich zu lancieren: An zwei Standorten im Wallis und Tessin wurden Übernachtungen im Zelt auf dem Dach eines Mini Countryman angeboten – weit weg vom Massentourismus.

Interessierte konnten sich online auf 20 Minuten bewerben und erhielten mit etwas Glück den Zuschlag. In der Übernachtung inbegriffen war auch die Hin- und Rückfahrt im neuen Mini Countryman. Die Gewinner erhielten zudem ein Adventure-Kit mit Spaten, einer Rolle WC-Papier und einem praktischen Sackmesser.

Beworben wurde die Aktion vor allem in den sozialen Medien und in Kooperation mit 20 Minuten: Die Lifestyle-Redaktorin Meret Steger fuhr mit ihrer Begleitung für eine Nacht ins Wallis und dokumentierte ihre Sternstunden in einer Fotostory.

Verantwortlich bei Mini: Timo Di Pardo (Direktor Mini); Adrian Kwasnitza (Head Marketing Mini); Fabian Schlatter (Kommunikation Mini); Alessia Pezzini (Events & Sponsoring Mini). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Sidonie Bauer, Livia Küpfert (Beratung); Tizian Lienhard, Nadja Tandler, Hanning Beland (Art Direction); Peter Liptak (Text); Michael Kathe (Creative Direction); Marcin Baba (Executive Creative Direction); Pam Hügli, Raul Serrat (Gesamtverantwortung); Thomas Buchwalder (Fotograf); Vizeum (Mediaagentur).

Andreas Bosshart verstärkt Beratung von Dream Production

Dream Production baut die Beratung in Zürich aus. Andreas Bosshart stösst per 1. September 2020 von Wirz Brand Relations zur Agentur mit Sitz in Zürich und Timisoara Rumänien.

Dream Production

Andreas Bosshart bringt ausgewiesene Expertise in der Beratung von Webprojekten mit. Zuletzt verantwortete er als Senior Berater und Partner das digitale Angebot von Wirz Brand Relations. In den letzten zwölf Jahren bei Wirz betreute er zahlreiche Kunden, darunter das Universitätsspital Zürich, das Bundesamt für Energie, Careum und PostFinance. «Ich freue mich, mit meiner Erfahrung Dream Production in der Strategie und Konzeption von innovativen Lösungen fürs Web zu unterstützen», so Andreas Bosshart.

Dream Production ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Für Simon Schweingruber, Managing Partner, kommt der Zuwachs gerade richtig: «Wir sind froh, mit Andreas einen erfahrenen Experten an Bord zu holen, der unsere Leidenschaft für hochwertige digitale Lösungen teilt.»

Andreas Bosshart hat an der Universität St. Gallen Ökonomie studiert und wohnt mit seiner Familie in Winterthur.

Hashtag-Kampagnen von Marken verpuffen oft

Drei von vier US-Konsumenten sind nicht dazu bereit, in sozialen Medien Hashtags von Marken zu verwenden. Deutlich eher neigen sie dazu, mit Social-Media-Storys, also bestimmten Bildsammlungen von Brands, zu interagieren. Das ergibt eine Umfrage von Visual Objects.

Marken

Nutzergenerierte Inhalte sind für Marken wichtig, jedoch sind Hashtag-Kampagnen dabei wenig effektiv. Der Studie zufolge würden drei von vier US-Konsumenten keinen Hashtag posten. Rezensionen werden eher bevorzugt.

 

«Image der Kunden bedenken»

«Konsumenten haben beim Erstellen von Inhalten und bei der Interaktion mit Brands ein Eigeninteresse. Sie arbeiten im Social Web an ihrer persönlichen Marke. Deswegen gibt es vor allem bei sozialpolitischen Bewegungen oft viele Trittbrettfahrer. Brands müssen das Image ihrer Kunden bedenken, wenn sie Hashtag-Kampagnen gestalten. Sind die Inhalte zu komplex oder fragwürdig, sind User eher nicht bereit, damit in Verbindung zu stehen», so Markus Hübner, Social-Media-Experte und CEO von Brandflow,  im Interview mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Visual Objects hat 401 US-Konsumenten zu ihren Interaktionen mit Brands befragt. 75 Prozent würden keinen Hashtag von Marken posten. In den vergangenen drei Monaten haben nur elf Prozent mit einer Hashtag-Kampagne interagiert. Die häufigste Form von nutzergenerierten Inhalten sind Online-Rezensionen. 26 Prozent posten gerne Kritiken über Brands. Ein Viertel der Befragten hat in den vergangenen drei Monaten Bewertungen von anderen Usern gelesen.

 

Social-Media-Storys beliebt

Jeder fünfte Konsument würde ein Video davon erstellen, wie er ein Brand-Produkt verwendet. 40 Prozent der User wollen am liebsten mit Marken über Social-Media-Storys auf Plattformen wie Instagram, Snapchat und Facebook interagieren. 27 Prozent sehen sich auch gerne Livestreams an und verwenden Filter und Augmented-Reality-Linsen von Brands. (pte/swi)

Schweiz Tourismus lanciert einen schweizweiten Laubtracker

Im September beginnt die Zeit der Farben und Blätter. Mit dem neuen Laubtracker von Schweiz Tourismus ST können die Herbstferien auf den Stand der Laubfärbung abgestimmt geplant werden. Zudem lassen sich Arbeit und Freizeit mit dem neuen «Bed’n’Bureau»-Angebot besser kombinieren.

Schweiz Tourismus

Der Laubtracker ist eine schweizweite Prognosekarte für Herbstfärbung der Wälder. Die interaktive Karte ist Teil der Herbstkampagne 2020 und zeigt die aktuelle sowie die prognostizierte Blattverfärbung in der ganzen Schweiz an. Umgesetzt wurde der Laubtracker in Zusammenarbeit mit SRF Meteo.

Die vier Bäume Ahorn, Birken, Buchen und Lärchen spielen dabei eine wichtige Rolle, da diese sich besonders schön verfärben und am häufigsten anzutreffen sind. Der Laubtracker zeigt auf einen Blick, wo das Laub im Moment welche Farbe trägt. Für diese Orte ist der Laubtracker mit passenden Ferienideen angereichert. So können Gäste ihre Ausflüge und Ferien ganz einfach planen.

 

Massgeschneiderte Herbst-Angebote

Für die bunteste Zeit des Jahres hat ST gemeinsam mit den Partnerregionen konkrete Ferienideen zusammengestellt. Jede dieser Ferienideen ist auf drei Tage ausgelegt und besteht aus Angeboten für Tagesaktivitäten (Wanderungen, Velotouren, kulinarische Erlebnisse, etc.) in einer Destination. Zusätzlich gibt es eine passende Restaurant- und Hotelempfehlung.

Wer mehrere Schweizer Destinationen kennenlernen möchte, wählt eines der neuen vier- bis sechstägigen Packages auf der Grand Tour of Switzerland. Diese gibt es rund um die Themen «City & Culture», «Deluxe», «Natur», «Wellness» oder für Geniesser das «Kulinarik»-Package.

 

Arbeiten und den Herbst geniessen

Die Corona-Krise hat die Arbeitsgewohnheiten nachhaltig verändert. Flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice gehören zur neuen Arbeitsrealität. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, lanciert ST im Herbst 2020 das Angebot «Bed’n’Bureau». Ein Aufenthalt in neun ausgewählten Hotels soll die Symbiose von Arbeit und Erholung ermöglichen.

Wirz und Swica werfen neue Fragen auf

Die im letzten Jahr von Swica und Wirz lancierte Kampagne geht in die zweite Runde. Mit neuen Fragen und einer bewährten Antwort: Weil Gesundheit alles ist.

Wirz und Swica

Den Claim «Weil Gesundheit alles ist» hat sich Swica bereits im Jahr 2016 gegeben, aber erst seit letztem Jahr steht er auch in der Kommunikation dort, wo Gesundheit für die meisten Menschen sowieso hingehört: im Mittelpunkt.

«Weil Gesundheit alles ist» ist die Antwort auf alle Fragen und Handlungen von Swica. Und genau diese Fragen bilden den Kern der Kampagne. «Warum punkten Sie bei uns mit einem aktiven Lebensstil?», «Warum fördern wir, was Ihnen guttut?» oder «Warum können Sie jetzt auch zu Hause zum Arzt?» sind nur einige der Fragen, die auf den neuen Werbemitteln zu sehen sind. Die Antwort ist immer die gleiche: Weil Gesundheit alles ist.

Wirz und Swica

Verantwortlich bei Swica: Michael Schneider (Leiter Marketing); Remo Tanner (Leiter Marketing Services); Giovanna Oezdemir (Fachspezialistin Marketing Services); Helena Gubernale (Leiterin Onlinemarketing); Florence Schelling (Fachspezialistin Onlinemarketing). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Caspar Heuss, Fernando Perez, Jannic Mascello, Adrian Busse (Kreation); Erasmo Palomba, Nadja Kilchhofer (Agency Producer); Petra Dreyfus, Catrin Bewersdorff, Manuela Bührer, Jelena Vujcic, Luana Tonoli (Beratung); Adrian Schräder, Michèle Roten (Storyline); Urs Krucker, Martin Frank (Strategie); Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Angelo Mabellini, Aline Herzog, Nathalie Reichmuth (XLAB); Andrea Bosshard (Produktion); Thomas Peller, Desirée Guzzo, Corinne Räber, Oliver Fäs, Rino Frei (Medienrealisation); Sandra Beyer, Jacqueline Chevrolet (Korrektorat). Film: Camila Zapiola (Pumpkin Film, Regie). Postproduktion: Südlich-t. Musik und Soundlogo: Tonton. Sounddesign und Tonmischung: Tonstudios Z. Fotoproduktion: Lasse Bech Martinussen (Fotograf, Danielle Stutz Photographers).

Die Kampagne besteht auch in diesem Jahr aus vielen unterschiedlichen Werbemitteln. Dazu gehören unter anderem sechs TV-Spots, sieben Plakatsujets, drei Radiospots und eine Vielzahl an digitalen Massnahmen. In Winterthur, dem Firmensitz von Swica, dreht auch in diesem Jahr ein innen wie aussen neu gestalteter Linienbus seine Runden.

 

Facebook weitet Faktenprüferprogramm aus

Facebook stärkt sein Faktenprüferprogramm in der DACH-Region mit Agence France-Presse (AFP). Bereits seit 2017 Teil des Faktenprüferprogramms, überprüft die Nachrichtenagentur nun auch Inhalte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Faktenprüferprogramm

Weltweit arbeitet Facebook mit mehr als 70 unabhängigen Faktenprüfern zusammen, die über 50 Sprachen abdecken – darunter Nachrichtenagenturen, Medienunternehmen und gemeinnützige Organisationen. In Deutschland ist AFP der dritte Partner, der fragwürdige Nachrichten, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und im Zweifelsfall mit einem Warnhinweis versieht. Die Kooperation mit dpa besteht seit März 2019, das Recherchebüro Correctiv prüft seit Januar 2017 Falschmeldungen auf Facebook. Im Mai 2020 hat Facebook zudem die Zusammenarbeit mit dpa auf Österreich und die Schweiz ausgeweitet. Für den deutschsprachigen Raum baut AFP ein eigenes Faktencheck-Team mit lokalen und mehrsprachigen Journalisten in Berlin auf.

 

Verbreitung von Falschinformationen eindämmen

Die Zusammenarbeit mit unabhängigen, externen Faktenprüfern ist ein Schwerpunkt in Facebooks dreistufiger Strategie «Entfernen, Reduzieren, Informieren» zur Bekämpfung von Falschmeldungen. Sobald ein Beitrag von einem Faktenprüfer als falsch eingestuft wird, wird der Post mit einem entsprechenden Label gekennzeichnet und seine Reichweite auf Facebook und Instagram eingeschränkt. Zudem werden den Nutzern verlässliche Informationen zu dem Thema angezeigt.

Allein von April bis Juni wurden Falschmeldung-Warnungen zu rund 98 Millionen Beiträgen auf Facebook im Zusammenhang mit Covid-19 angezeigt, die auf etwa 7’500 Bewertungen der Faktenprüfer basierten. Aufgrund der Warnhinweise haben sich Nutzer in etwa 95 Prozent der Fälle den ursprünglich ausgewählten Inhalt letztlich nicht anzeigen lassen.

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