Agentur am Flughafen lanciert Wimmelbild-Kampagne für Stiftung Synapsis

Um Spenden für die Forschung zu generieren, wenden sich die Stiftung Synapsis und die Agentur am Flughafen im Rahmen des Welt-Alzheimertags mit der Wimmelbild-Kampagne «Wer hilft Walter?» an die Schweizer Bevölkerung.

Agentur am Flughafen

Alzheimer, die «Krankheit des Vergessens», ist bis heute unheilbar. Die Stiftung Synapsis – Alzheimer-Forschung Schweiz will dies ändern. Sie unterstützt die Erforschung der Krankheitsentstehung sowie von Möglichkeiten für die Früherkennung und die Entwicklung von wirkungsvollen Therapien. Dazu ist sie auf Spenden angewiesen. Dabei soll die Sensibilisierungs- und Spendenkampagne von Agentur am Flughafen helfen.

Allein die Vorstellung, sich nach und nach an nichts mehr erinnern zu können, flösst Angst ein. 128 000 Schweizerinnen und Schweizern ergeht es so, denn sie leiden an Alzheimer. Doch damit nicht genug: Die Zahl der Erkrankten könnte laut Forschern bis ins Jahr 2045 auf rund 270 000 anwachsen. Noch immer sind die Auslöser der Alzheimer-Erkrankung unzureichend klar. Die Stiftung Synapsis will dies ändern und unterstützt insbesondere junge, unabhängige Forschungsgruppen in der Schweiz.

 

Wer hilft Walter?

Die Stiftung nahm den Welt-Alzheimertag vom 21. September einmal mehr zum Anlass, um schweizweit auf die Alzheimer-Problematik aufmerksam zu machen. Mit einem Streuwurf in 1,2 Millionen Schweizer Haushalte forderte die Stiftung dazu auf, Walter nicht nur zu finden, sondern ihm aktiv zu helfen. Wer die Microsite Wer-hilft-walter.ch besucht, kann die Suche nach Walter auf spielerische Art und Weise fortsetzen und dabei erfahren, wie man mit verschiedenen präventiven Massnahmen das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, verringern kann. Indem sich die Empfängerinnen und Empfänger auf das Spiel einlassen, tun sie es Walter gleich. Denn schon die Suche nach Walter trägt zur geistigen Fitness bei.

Dies Stiftung Synapsis bittet möglichst viele Schweizerinnen und Schweizer zu spenden, jedoch sich auch die Präventionsmassnahmen zu Herzen nehmen und für die Gesundheit ihres Hirns aktiv werden. Denn neben der Erforschung von Diagnose- und Behandlungsmethoden ist Vorbeugung eine weitere bedeutende Massnahme für eine Zukunft ohne Alzheimer.

Agentur am Flughafen

Verantwortlich bei Stiftung Synapsis Alzheimer Forschung Schweiz: Franco Rogantini (Geschäftsführer), Esther Roth (Fundraising), Heide Marie Hess (Forschungsförderung & Kommunikation). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung), Dominique Rutishauser (Creative Direction/Art Direction), Miriam Egli (Beratung/Text), Katie Eugster (Interactive Media Desgin/Programmierung), Rahel Eisenring (Illustration).

Brand Safety bleibt eine ständige Herausforderung

Der Brand Safety Report von den Werbeverbänden IAB, LSA und SWA zeigt, dass im ersten Halbjahr 2020 Werbeanzeigen von 46 Prozent der 100 grössten Schweizer Werbetreibenden in digitalen Umgebungen geschaltet wurden, deren Assoziation als schädlich für die jeweilige Marke betrachtet werden könnte.

IAB Switzerland

Brand Safety ist für IAB, LSA und SWA ein relevantes Thema. Im Juli publizierten die Werbeverbände ein Whitepaper, das die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses der Begrifflichkeiten rund um Brand Safety beinhaltet.

Mit dem Brand Safety Report folgt nun ein umfassender Bericht, für den digitale Werbung der 100 grössten Schweizer Werbeauftraggeber sowie exponierter Branchen hinsichtlich Brand Safety untersucht und analysiert wurde. Unterschieden wird in dem Report in Legal Safety (Werbeumfelder, die gegen Recht oder Werberichtlinien verstossen) und Brand Suitability, worunter die markenspezifischen Sicherheitsanforderungen zu verstehen sind. Im ersten Halbjahr 2020 wurde das Internet sowie auch verschiedenste Websites auditiert und dabei erfasst, welche Anzeigen auf potenziell markenschädlichen Seiten erscheinen. Bei der Analyse zeigte sich, dass zwar durchaus viele Brand Safety-kritische Fälle registriert wurden, jedoch 54% der Marken nicht oder kaum exponiert waren.

 

Grösstes Risiko für Freizeitindustrie

Die Betrachtung verschiedener Branchen ergab, dass die Freizeitindustrie (inklusive Gaming) das grösste Risiko aufwies, ihre digitale Werbung in markenkritischen Umgebungen zu schalten, gefolgt von Branchen wie Wohltätigkeit und sozialen Plattformen, regierungsnahen Organisationen, religiösen/spirituellen Organisationen sowie Ausbildung/Weiterbildung.

Generell konnte beobachtet werden, dass Werbetreibende, die – angetrieben durch die Möglichkeiten Corona-bedingter Änderungen des Konsumentenverhaltens – neu im digitalen Raum Werbung schalteten, einem höheren Risiko ausgesetzt waren, in markenkritischen Umgebungen Werbung zu platzieren als etablierte digitale Werbetreibende.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es seit 2017 aufgrund internationalen Drucks bei wichtigen Werbeplattformen wie YouTube und Facebook einige Fortschritte bezüglich der Verringerung der Gefährdung durch nicht markensichere Inhalte gab. Das Thema bleibt jedoch auch in der Schweiz eine ständige Herausforderung, weshalb die Werbeverbände mit der Transparenzinitiative weiterhin regelmässig über die aktuelle Situation in Bezug auf Brand Safety berichten werden. Ziel soll es sein, eine 100-prozentige Brand Safety zu erreichen, was das aktive Zusammenspiel aller beteiligten Akteure erfordert.

Für den «Brand Safety Report», den die Verbände IAB Switzerland, Leading Swiss Agencies (LSA) und Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) in Kooperation mit Zulu5 im ersten Halbjahr 2020 durchgeführt haben, wurden über 1 Million nationale und internationale potentiell markenschädliche Internet-Domains analysiert. 

Die Studie sowie das «Whitepaper Brand Safety» stehen unter Iab-switzerland.ch, Leadingswissagencies.ch sowie Swa-asa.ch gratis zum Download zur Verfügung.

ViznerBorel gewinnt Confiserie Sprüngli als Kunden

Die Agentur ViznerBorel erweitert ihr Kundenportfolio und zeichnet neu für die Kommunikation der Confiserie Sprüngli verantwortlich.

ViznerBorel

1836 eröffnete David Sprüngli an der Marktgasse in Zürich die Confiserie Sprüngli & Fils und das in sechster Generation geführte Familienunternehmen ist heute eine Institution. Sprüngli ist ein Pionier der Schweizer Grand Cru Schokolade und massgeblich daran beteiligt, den noch heute bestehenden Ruf der Schweizer Schokolade als Beste weltweit, zu begründen.

2020 durfte ViznerBorel nach einer mehrstufigen Agenturevaluation das Mandat für die saisonale Kommunikation der Confiserie Sprüngli übernehmen.

«Wir sind geehrt und freuen uns, diese wertvolle Marke begleiten zu dürfen und sie kommunikativ in die Zukunft zu führen», lässt sich die Agentur in einer Medienmitteilung zitieren.

Blue: Swisscom beerdigt die Marken Swisscom TV, Teleclub, Bluewin und Kitag

Die Swisscom fasst ihr gesamtes Unterhaltungsangebot unter dem Dach der Marke «Blue» zusammen. Die bisherigen Bezeichnungen Swisscom TV, Bluewin, Teleclub und Kitag Kinos verschwinden. Neu öffnet der "blaue Riese" sein TV- und Bezahl-TV-Angebot auch für Nichtkunden.

Swisscom

Das bisherige Swisscom TV laufe als App ab dem (morgigen) Mittwoch auf Smartphones, Tablets und als Webplayer auf Computern. Ab dem 6. Oktober stehe die App auf auch auf den TV-Geräten von Samsung zur Verfügung, später auch auf LG-Fernsehern, sagte Swisscom-Privatkundenchef Dirk Wierzbitzki am Dienstag vor den Medien in Zürich.
In der Gratisversion müssen die Kunden Werbung über sich ergehen lassen. In der Bezahlversion bekommen sie 30 Stunden Replay und 60 Stunden Aufnahmekapazität.
Die neue App werde in den nächsten Wochen auch auf den TV-Boxen von UPC aufgeschaltet. Die Aufschaltung bei weiteren Konkurrenten sei im nächsten Jahr geplant, hiess es.
Gleichzeitig erhalten die Angebote neue Namen: Aus Swisscom TV wird neu „blue TV“, aus Teleclub „blue+“. Die Kitag-Kinos heissen nun „blue Cinema“. Mit einer Ausnahme: In den E-Mail-Adressen bleibt „Bluewin“ erhalten.

 

Unterhaltungspakete für alle zugänglich

Auch die Unterhaltungspakete der Bezahltochter Teleclub gibt es neu für Kunden anderer Internetanbieter. Das Sportangebot mit dem Paradepferd Champions League könne entweder als Paket oder in einzelnen Spielen bezogen werden. Neu seien alle Produkte auf allen Plattformen zum gleichen Preis verfügbar, erklärte die Swisscom.

Film- und Serienfans erhalten neu das Angebot blue Max, das das bisherige Teleclub Movie ersetzt. Das Paket blue Doku sendet Dokumentationen grosser internationaler Anbieter wie Discovery Channel, Animal Planet, Geo Television oder National Geographic. Und für die Westschweizer kombiniere Blue Cinéplay das beste aus den Inhalten von Canal+, HBO, OCS und abc, erklärte der neue Swisscom-Unterhaltungschef Wolfgang Elsässer.

Wie bereits bekannt haben die Swisscom und die Kabelnetzbetreiber unter der Führung von UPC ihren Grabenkrieg eingestellt. Mit dem Start der neuen Fussball- und Eishockeysaisons bieten sie voraussichtlich ab Oktober jeweils Zugang zu Sportinhalten des jeweils anderen. So wird der UPC-Sender MySports ins TV der Swisscom eingebunden, während die Inhalte von Blue+ (bisher Teleclub) auf UPC-TV-Boxen verfügbar sind. Damit erhalten die Swisscom-Kunden wieder Schweizer Eishockey und die Kabelnetzkunden wieder Champions-League-Spiele sowie Schweizer Fussball.

Neben dem TV gibt es auch neue Angebote fürs Kino oder das Gaming. In den bisherigen Kitag-Kinos werden künftig auch live Fussballspiele oder Opern gezeigt. Dort gibt es auch Sportbars oder Bowlingbahnen. «Zudem überlegen wir uns, wie wir das Gaming in die Kinos bringen», sagte Elsässer. Auf dem TV wird die E-Sport-Gamingplattform Twitch lanciert.

 

Viele neue Kunden gewinnen

Mit der Zusammenfassung der Unterhaltung unter einem Dach und der Ausweitung auf Kunden anderer Anbieter will die Swisscom neue Nutzer gewinnen. Bisher habe fast jeder zweite mit Breitband erschlossene Haushalt Swisscom TV abonniert, sagte Wierzbitzki: «Da geht noch mehr. Wir hoffen, signifikant mehr Neukunden für unsere Angebote zu gewinnen», sagte der Privatkundenchef am Rande im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Zahlen wollte er sich nicht entlocken lassen.

Einen Hinweis gibt es: Bisher nutzen monatlich rund 350’000 Menschen der insgesamt 1,56 Millionen Fernsehkunden die Swisscom TV-App, wie App-Verantwortlicher Christian Gugelmann sagte. Diese Kunden der TV-App müssten nichts unternehmen. Sie aktualisiere sich automatisch auf die neue Version, wenn man dies in den Geräteeinstellungen aktiviert habe.

Allerdings gibt trotz der Zusammenfassung unter einem Dach noch kein Pauschalabo für alle Angebote.

 

Kein Schritt zur Abschaffung der TV-Box

Der erste Schritt zur Abschaffung der TV-Box sei der Start der neuen TV-App für alle indes nicht, sagte Wierzbitzki. Die TV-Box biete mit Fernbedienung oder Sprachsteuerung eine bessere Benutzungsfreundlichkeit als die App auf dem Handy oder dem Smart-TV. Zudem könne man Inhalte von Drittanbietern wie etwa Netflix in die TV-Plattform integrieren.

Telekomexperte Ralf Beyeler vom Internetvergleichsdienst Moneyland beurteilte die Preise für die Streaming-Pakete von Blue als relativ teuer, auch wenn man sie mit Konkurrenten wie Netflix, Amazon Prime Video oder Disney+ vergleiche. Zudem müsse sich der Kunde für sechs Monate vertraglich binden.

«Es ist hingegen zu begrüssen, dass Swisscom endlich auf ein Streaming-Angebot setzt, das für alle verfügbar ist. Insbesondere für Sportfans sind das sehr gute Nachrichten», befand Beyeler. (SDA)

Swisscom
Die neue Swisscom-Marke Blue – die Marken Swisscom TV, Teleclub, Bluewin und Kitag Cinemas verschwinden.
Swisscom

Caotina versüsst Inhalt und Form den Spätsommer

Die Zürcher Agentur Inhalt und Form erhält den Zuschlag für das Mandat der Marke Caotina.

Caotina

Im Rahmen eines Chemistry Meetings und einem darauf folgenden Testprojekt fiel die Wahl auf die Agentur im Kreis 5. «Uns hat die Agilität und Vielseitigkeit von Inhalt und Form überzeugt – und nicht zuletzt auch ihre spürbare Begeisterung für unsere Marke Caotina», kommentiert Michèle Rao, Brand Managerin von Caotina, die Entscheidung zugunsten der Agentur.

Ein süsser Kundenzuwachs, der nicht nur die Schokoladen-Fans in der Agentur freut. Erste Arbeiten werden zu Beginn des neuen Jahres serviert.

Family und Amorana spielen mit Analogien

Die aktuelle Amorana-Kampagne von Family spielt mit Analogien und umschifft mit einer grossen Portion Ironie die Richtlinien der TV-Stationen – und diese beweisen Humor.

Analogien

«Wir zelebrieren auf humorvolle Weise den menschlichen Spieltrieb und überlassen die Interpretation der Community» erklärt Alan Frei, CMO von Amorana. Und dies scheinbar mit Erfolg: Die Verantwortlichen der TV-Sender reagierten amüsiert.

 

I amorana you

In der neuen Kampagne wird die Bildmarke durchgängig zum Teil der Botschaft und als Liebeserklärung inszeniert. Die zweite Welle soll mit echten Liebesgeschichten aus der Amorana Community noch persönlicher werden.

Die nationale Kampagne mit fünf Image- und 25 Produktespots wird im TV und online zu sehen sein. Image- und Produkteplakate flankieren die Werbeoffensive.

 

Verantwortlich bei Amorana: Lukas Speiser (CEO); Alan Frei (CMO); Irina Gorina (CD). Verantwortliche Agentur: Family. Produktion: Bubbles&Sons.

Wunderman Thompson für PostFinance: Vermögensaufbau muss nicht beschwerlich sein

Die digitalen Produkte von PostFinance ermöglichen einen einfachen Einstieg oder eine Vertiefung in die Welt des Anlegens. Trotzdem haben die Menschen in der Schweiz immer noch grossen Respekt davor, ihr Geld in Anlagelösungen zu investieren. Mit der neuen Kampagne möchte Wunderman Thompson diese Angst vor dem Unbekannten entschärfen.

PostFinance

Im Rahmen des Collision-Modells wurde ein breiter Fächer an Kommunikationsmassnahmen umgesetzt. Seit Mitte September 2020 ist die Kampagne mit dem Claim «Anlegen leicht gemacht» in der ganzen Schweiz zu sehen – mit mehreren TV-Spots, OOH, DOOH, Online-Massnahmen sowie einem Auftritt für die PostFinance Filialen.

 

Je nach Customer-Journey leiten die Werbemittel entweder auf eine Landingpage oder direkt zum jeweiligen Anlageprodukt. Parallel sensibilisieren diverse Headline-Sujets und bauen zugleich Vorurteile über das Anlegen ab.

PostFinance

Über alle Kommunikationskanäle wird Leichtigkeit vermittelt. So zeigen zum Beispiel fünf unterschiedliche Kurzspots in nur wenigen Sekunden, wie nahtlos sich die Anlageprodukte von PostFinance ins tägliche Leben integrieren lassen.

 

Und weil das Thema Anlegen mindestens so alltäglich sein sollte wie das Thema Wetter, wurden eigens für die SRF Sendung «Meteo» spezielle Sponsoring-Spots produziert.

 

Verantwortlich bei PostFinance: Daniel Mewes, Francisco Moreno, Cynthia Hofmann, Cristian Caruso, Sabrina Lüthi, Marco Serratore, Tatjana Meichtry, Rémy Spicher, Florian Grützner, Roswitha Portmann. Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (Chief Creative Officer), Benjamin Franken (Creative Director), Michael Gallmann (Art Direction), Winfried Schneider (Text), Marlon Perini (Programmierung), An Le (DTP), Kathrina Seiler (DTP), Peter Schäfer (Strategie), Saskia Kremser (Strategie), Eveline Hagenbuch (Beratung). Filmproduktion: Shining Pictures, BOM Silvia Rossi und Daniel Larsen (Regie), Stephan Fallucchi (Kamera), Jonathan Heyer (Fotografie), Leonardo Sanfilippo (Executive Producer), Alessandra Dolci (Producer).

Benny Schiegg wird neuer CEO von Kingfluencers

Der Verwaltungsrat der Schweizer Social-Influence-Agentur Kingfluencers hat Benny Schiegg zum neuen Chief Executive Officer ernannt. Der bisherige CEO, Christian Reiter, und der bisherige Chief Operations Officer, Roman Gertsch, werden sich in Zukunft vermehrt um die strategischen Belange von Kingfluencers im Verwaltungsrat kümmern.

Kingfluencers
Benny Schiegg (links) übernimmt die Position des CEO von Kingfluencers von Christian Reiter (rechts).

Ab dem 15. Oktober 2020 wird Benny Schiegg die operative Verantwortung von Kingfluencers übernehmen. Der 40-Jährige ist seit Anfang Mai 2020 bei der Social-Influence-Agentur als Chief Client Officer tätig. Vorher war er viereinhalb Jahre lang als Teamleiter im Key-Account-Management für den Brand Evian bei Danone tätig. Davor arbeitete der Zolliker während sieben Jahren im Sales und Marketing bei Nike.

Benny Schiegg will als neuer Geschäftsleiter vor allem die Beratungskompetenz des Unternehmens weiter ausbauen und professionalisieren. Kingfluencers soll zukünftig noch mehr zu einem Consulting-Haus werden. Zusammen mit den über 15 Mitarbeitenden will er inspirierende Kreativkonzepte für Kampagnen anbieten und vermehrt auf Social-Media-Strategie-Beratung für nationale und internationale Unternehmen setzen.

Nachdem der bisherige CEO, Christian Reiter, die Aufbau- und Entwicklungsphase des Unternehmens und die Erstellung zahlreicher digitaler Tools abgeschlossen hat, möchte er das operative Geschäft in einem Monat nun seinem Kollegen übergeben. Nachdem ein langfristiges Businessmodel gefunden und bewiesen wurde, sei es jetzt Zeit für einen eher kommerzielleren CEO. Benny Schiegg ist laut Reiter genau die richtige Person für die jetzt folgende starke Wachstumsphase: «Benny ist sehr ambitioniert und zeigt volle Ownership. Er erkennt strategische Möglichkeiten im stark wachsenden Social-Influence-Bereich sofort und will dieses Know-how den Kunden von Kingfluencers in Zukunft noch ganzheitlicher unterbreiten.»

Als einer von drei Gründern hat Christian Reiter die Geschicke von Kingfluencers als Geschäftsführer seit Januar 2017 geleitet.

 

Reiter und Gertsch konzentrieren sich auf den VR

Reiter wird den neuen CEO Schiegg nach der Übergabe der operativen Geschäfte vor allem im Technologiebereich weiter unterstützen und sich dann hauptsächlich auf sein Verwaltungsratsmandat konzentrieren. Auch der Chief Operations Officer und Verwaltungsratspräsident Roman Gertsch wird sich aus der Kingfluencers-Geschäftsleitung zurückziehen, den neuen CEO aber weiterhin in Finanz- und Governance-Fragen unterstützen.

Gertsch war als Mit-Gründer wie Reiter seit 2017 bei der Social-Influence-Marketing-Agentur als COO tätig und wird sich in Zukunft vermehrt auf seine Führungsaufgabe im Verwaltungsrat von Kingfluencers fokussieren.

 

Yoeri Callebaut wird Chief Marketing and Growth Officer

Im Rahmen der Neuausrichtung der Geschäftsleitung wird Yoeri Callebaut per 15. Oktober 2020 zum Chief Marketing & Growth Officer ernannt. Der Belgier blickt auf eine internationale Karriere in diesem Bereich zurück. Unter anderen war er bei Philips Benelux als Senior Marketing Manager und bei RMG Networks als Strategy und Marketing Director EMEA tätig.

Die Kingfluencers-Geschäftsleitung wird weiterhin von Co-Founder Fabian Plüss unterstützt, der sich neben dem Bereich Commercial, vermehrt auch um die Sektoren Public Relations und Strategic Partnerships kümmern wird. Die Geschäftsleitung wird durch die im Juli 2020 ernannte Chief Influence Officer & Creative Director, Anja Lapčević, ergänzt.

Gestalten inszeniert die wilden Zwanziger für das Kunsthaus Zürich

Für die neue Ausstellung «Schall und Rauch» über die 1920er Jahre im Zürcher Kunsthaus hat die Agentur Gestalten eine Kampagne realisiert.

Gestalten

Die 1920er Jahre gelten als Jahre des Aufbruchs, aber auch als Zeit der Rückfälle. Nach dem ersten Weltkrieg verspürten die Menschen in allen Bereichen einen grossen Durst nach Leben und Unterhaltung. Entsprechend vielfältig und vital präsentierte sich nicht nur die Kultur, sondern auch die Gesellschaft, die gleich von mehreren Seiten den Sturz von Rollenbildern und Konventionen verkraften musste.

Diesen Schwung, der sich in Form von Innovation und Experimentierfreudigkeit bis heute gesellschaftlich widerspiegelt, haben die Gestalter aus der Zürcher Binz in einem Plakat für die Ausstellung aufgefangen. Neben dem Plakat ist das Visual digital und in verschiedenen gedruckten Umsetzungen zu sehen.

Gestalten

Die 29. ADCE Awards werden digital durchgeführt

Der Art Directors Club of Europe passt sich an die aussergewöhnliche Situation an und wird die diesjährigen Awards online durchführen. Zudem werden die Teilnahmegebühren um 50 Prozent reduziert.

ADCE

Die 29. Ausgabe der ADCE Best of European Design and Advertising Awards findet hauptsächlich online statt. Nur einige wenige Kategorien werden, wie bei den früheren Durchführungen, bei DHUB Barcelona physisch beurteilt, sofern die Covid-19-Situation dies zulässt. Um die Teilnahme möglichst vieler lokaler Gewinner zu fördern und die wirtschaftliche Situation der Agenturen und Studios nicht zu belasten, hat die Organisation die Teilnahmegebühren um 50 Prozent gesenkt,.

Einreicheschluss ist dieses Jahr am 13. November. Die Gewinner werden am Donnerstag, den 17. Dezember, bekannt gegeben. Eine internationale, aus führenden Kreativen und Designern bestehende Jury aus ganz Europa wird sich vom 11. bis 15. Dezember online beraten und die diesjährigen Preisträger küren.

Monocle lanciert neues Magazin «Konfekt» und baut Redaktion in Zürich aus

Monocle baut das Print-Portfolio aus und lanciert im November «Konfekt», ein Magazin für stilbewusste Damen. Das Magazin wird in Zürich herausgegeben und erscheint viermal jährlich. Mit einem engagierten Redaktionsteam wird mit diesem Schritt die Zürcher Redaktion von Monocle ausgebaut. Das neue Magazin ist zweisprachig mit Texten auf Deutsch und Englisch.

Monocle

Als Ergänzung zum bestehenden Angebot am Zeitungsstand richtet sich Konfekt sowohl an die bestehende weibliche Leserschaft von Monocle als auch an einen bisher unterversorgten Markt, der nach einer eleganten Perspektive auf Frauenbekleidung, Reisen, Unterhaltung, Innenarchitektur und Kunst sucht.

«Die Lancierung von Konfekt knüpft an die Expansion von Monocle in der DACH-Region an», sagt Tyler Brûlé, Chefredaktor und CEO von Monocle. «Neben dem geografischen Schwerpunkt ermöglicht uns Konfekt, unser redaktionelles Angebot für Leserinnen zu erweitern und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Werbepartnerschaften zu schaffen. Die Resonanz von Luxus-, Mode- und Reisemarken sowie Finanzdienstleistern ist sehr stark.»

 

Sophie Grove übernimmt Leitung

Geleitet wird Konfekt von Sophie Grove, ehemals Paris-Korrespondentin und Chefin des Istanbuler Büros. Das Zürcher Team wird mit Architektur- und Design-Redaktor Nolan Giles aus London sowie mit Marcela Palek ergänzt, welche die neue Position als Style Director bei Monocle und Konfekt übernimmt (Werbewoche.ch berichtete). Mit diesem Wechsel werden die Schwerpunktthemen Mode, Architektur, Design und Urbanismus aus den Redaktionsräumen im Zürcher Seefeld behandelt.

Darüber hinaus werden kommerzielle Aktivitäten von London nach Zürich verlegt, wobei Monocle-Verleger Anders Braso sein Werbe- und Marketingteam erweitert. «Angesichts der Grösse des schweizerischen, deutschen, italienischen und französischen Marktes macht es nur Sinn, Zürich als Zentrum für unsere Verkaufs- und Marketingaktivitäten zu nutzen», sagt Braso. «Da Druck und Logistik von Deutschland aus gesteuert werden, liegt der Standort Zürich für unsere globalen Aktivitäten nahe.»

Konfekt wird als Grossformat erscheinen und von einem monatlichen Podcast sowie einem wöchentlichen Newsletter begleitet werden. Alle redaktionellen Elemente bauen auf dem bestehenden Angebot von Monocle auf. Das Magazin wird im November zu einem Preis von 15 Franken an ausgesuchten Pressestandorten sowie im Abonnement erhältlich sein.

Goce Nikoloski wird Leiter Vermarktung Entertainment bei CH Media

Per 1. Januar 2021 übernimmt Goce Nikoloski, Business Unit Director Broadcast Private bei Admeira, die Leitung des Bereichs Vermarktung Entertainment von Hardy Lussi. Dieser verlässt das Unternehmen per Ende 2020.

CH Media
Goce Nikoloski (links) übernimmt die Leitung des Bereichs Vermarktung Entertainment bei CH Media von Hardy Lussi (rechts).

Goce Nikoloski wird per 1. Januar 2021 neuer Leiter Vermarktung im Bereich Entertainment und verantwortet somit sämtliche Vermarktungsaktivitäten der TV- und Radiosender sowie der digitalen Plattformen von CH Media Entertainment. In dieser Funktion berichtet er an Roger Elsener, Geschäftsführer Entertainment und Mitglied der Unternehmensleitung CH Media.

Goce Nikoloski ist seit 2016 bei Admeira tätig, zuletzt als Business Unit Director Broadcast Private, wo er als Geschäftsleitungsmitglied das Produkt Management und die Vermarktung der Admeira Privatsender verantwortet. Zuvor war er unter anderem als Key Account Manager bei Ringier und als Verkaufsleiter TV bei Publicitas tätig. Goce absolviert zurzeit ein MBA an der Hochschule Luzern, ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Hardy Lussi, bisheriger Leiter Vermarktung Entertainment, hat sich entschieden, das Unternehmen per Ende Jahr zu verlassen. Lussi stiess im Januar 2018 als Leiter Verkauf TV & Radio zum Medienunternehmen. Im Juni 2018 wurde er Leiter Vermarktung Entertainment und verantwortete neben der nationalen Vermarktung somit auch die lokale Vermarktung der TV- und Radiosender.

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