Plastik vermeidung: Verbraucher nehmen sich und Unternehmen in die Pflicht

Die Corona-Pandemie hat nichts an der Bedeutung des Themas Plastikmüll verändert. Für Marken bedeutet dies weiterhin ein grosses Mass an Aufmerksamkeit. Denn dem Plastikreport von Brandwatch zufolge sehen Verbraucher die Verantwortung bei der Vermeidung von Plastikmüll nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei Unternehmen.

Weltweit machen sich Verbraucher Sorgen um ihren Planeten, besonders das sichtbare Problem mit Plastikmüll treibt Konsumenten um. Die Sorgen, aber auch die Bemühungen der Konsumenten, Plastikmüll im Alltag zu vermeiden, lassen sich über Social Media hervorragend teilen. Daher erreichte das Thema im Herbst 2019 einen bislang noch nie gekannten Peak in den deutschsprachigen Social-Media-Gesprächen. Die Vermeidung von Plastik und die Verwendung alternativer Verpackungsmaterialien war im Jahr 2019 mit Abstand eines der wichtigsten Themen in Social Media, im Plastikreport für das Jahr 2020 zeigt sich, dass die Sorgen um Plastikmüll wieder zugenommen haben, nachdem die Corona-Pandemie die Gespräche im ersten Halbjahr bestimmten.

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Die Corona-Pandemie lässt die Gespräche zur Vermeidung von Plastikmüll sinken

Nachdem die Gespräche rund um die Vermeidung von Plastikmüll seit 2018 kontinuierlich zugenommen haben, kam es im April 2020 zu einem Einbruch der Gespräche in Social Media. Es war der Monat, in dem die Corona-Pandemie die Aufmerksamkeit der Verbraucher weltweit in Atem hielt. In den Monaten danach (Mai bis August 2020) stiegen die Gespräche in Deutschland langsam wieder an, sie befinden sich nun auf einem Niveau von Januar 2020. Die Sorgen um Plastikmüll sind weltweit weiterhin hoch, dies zeigt auch eine direkte Verbraucherumfrage unter mehr als 7000 Konsumenten. Deutsche Verbraucher sind nach Frankreich und Spanien weiterhin sehr besorgt, nur Bürger aus den USA zeigen sich weniger besorgt.

Verständlicherweise mag man die zuvor genannten Zahlen etwas trostlos finden, da die Pandemie die Verbraucher vom weltweiten Plastikmüll-Problem und allen Konsequenzen, die damit verbunden sind, ablenkt, so ein Fazit von Brandwatch. Dennoch gibt es auch positive Nachrichten. Ein hoher Anteil der Befragten gibt an, sich darum zu sorgen und Massnahmen zur Abfallreduzierung zu ergreifen.

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Der Wunsch, Plastikmüll zu vermeiden, ist trotz Corona-Pandemie weiterhin hoch und besonders deutsche Verbraucher sehen sich selbst und verstärkt die Unternehmen in der Pflicht, geeignete Massnahmen im Kampf gegen Plastikmüll zu unternehmen. 79 % der deutschen Verbraucher gaben an, Plastikmüll zu vermeiden. Sie liegen damit über dem globalen Durchschnitt. Sie bestätigen in der Umfrage auf Plastiktüten (66 %) oder Einweg-Kaffeebecher und Plastikstrohhalme (je 61 %) zu verzichten, um Plastik zu reduzieren. Auch Lieferdienst-Essen in Plastikverpackungen wird vermieden, über 40 % der befragten deutschen Verbraucher bekämpfen mit dieser Massnahme das Anwachsen des Plastikmülls.

 

Markenunternehmen werden verantwortlich gemacht

Markenunternehmen werden eher für die Reduzierung oder Begrenzung von Plastikmüll und dessen Auswirkungen verantwortlich gemacht als Regierungen, NGOs oder andere Player. Als besonders verantwortlich werden aus Verbrauchersicht Fast-Food-Ketten genannt: Verbraucher sind der Meinung, dass Fast-Food-Marken mehr tun müssen, um ihren Kunststoffverbrauch zu reduzieren (54 %). Neben der Fast-Food-Industrie stehen Unternehmen im Fokus, die Erfrischungsgetränke (49 %) oder Haushalts- und Reinigungsprodukte (39 %) produzieren sowie Marken aus der Modeindustrie (38 %). Deutsche Verbraucher nennen Fast-Food (67 %), Obst und Gemüse (59 %) und Mode (51 %).

 

Authentizität ist wichtig

Ein Fazit der Forschenden lautet daher: Online wird nach wie vor diskutiert, wie sich verschiedene Kunststoffprodukte auf die Umwelt auswirken und zunehmend ziehen die Verbraucher auch Marken zur Rechenschaft. In unserer aktuellen Studie zum Thema Brand Purpose wählten 55 % der befragten Verbraucher auf die Frage, was ihnen an einem Unternehmen wichtig ist und ihre Kaufentscheidung beeinflusst, deren Haltung zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz als zweitwichtigsten Punkt. Über die Hälfte der Befragten gab ausserdem an, dass es ihnen wichtig ist, dass ein Unternehmen authentisch nach seinen Werten und Prinzipien handelt. Das zeigt, dass Verbrauchern Worte wichtiger sind als Taten und wenn Worten keine Handlungen folgen, dann wechseln Verbraucher die Marke.

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Wirtschaftliche Konsequenzen in Kauf nehmen, um Plastik zu vermeiden

63 % der Befragten in der direkten Umfrage stimmten der Aussage zu, Marken sollen mehr recyclebares Material bei ihren Verpackungen verwenden. Ein weiteres spannendes Ergebnis in der Umfrage lautet: Deutsche Verbraucher würden wirtschaftliche Konsequenzen eingehen, wenn sie Plastikmüll vermeiden können. 70 % der deutschen Verbraucher würden also mehr für ein Produkt bezahlen, das in einer alternativen Verpackung angeboten wird. Doch leider sind die Anstrengungen der grossen Player noch bei weitem nicht ausreichend. In dem Report Waste & Opportunity 2020 von der Non-Profit-Organisation As You Sows zeigt sich, dass kaum Fortschritte zu verzeichnen sind. Von 50 grossen Unternehmen aus den Bereichen Getränke, Schnellrestaurants, Konsumgüter und Einzelhandel erhielt gerade ein Unternehmen die Note B-. 74 % der Unternehmen haben ein D oder eine noch schlechtere Bewertung erhalten.

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#nachhaltigkeit #nachhaltig #vegan

Die verwendeten Hashtags rund um die Vermeidung von Plastikmüll haben sich im Vergleich zum letzten Jahr geändert. Heute geht es um das Thema Lebensmittel, das spiegelt sich auch in den am häufigsten verwendeten Hashtags wieder. Die Hälfte der Top-10-Hashtags rund um Plastikmüll dreht sich um das Thema Ernährung.

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Thomas Grünberg, Senior Marketing Manager für die DACH Region bei Brandwatch, sieht die Unternehmen in der Pflicht, mehr gegen Plastikmüll zu unternehmen: «Auch wenn in diesem Jahr die Aufmerksamkeit etwas gesunken ist, Verbraucher fordern Verantwortung von Markenunternehmen ein. Sie müssen aktiv werden, um ihre Kunden zu halten, denn wie unsere Studie zeigt, sind Verbraucher mittlerweile auch bereit, wirtschaftliche Konsequenzen zu akzeptieren, wenn sie dadurch Plastik vermeiden können.»

Für den Brandwatch Plastikreport wurde einerseits anhand von Brandwatch Qriously eine Befragung mit 7212 Personen in Australien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Mexiko, Singapur, Spanien und den USA über ihre Mobilgeräte durchgeführt. Mit dem Brandwatch Consumer Research wurden öffentliche Mentions in deutscher und englischer Sprache rund um Plastikmüll, Müll, Abfall und Umweltverschmutzung (und damit verbundene Begriffe) aus allen Brandwatch- Quellen (einschliesslich Instagram, Twitter, Reddit, Nachrichtenseiten, Foren, Blogs und mehr) durchsucht. Alle Social-Media-Ergebnisse in diesem Bericht basieren auf dieser Suche.

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Risiko», «Accelerate», «Boost!» und «Klare Kante».

Bücher

Risiko

Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. 

  • Autor: Gerd Gigerenzer
  • Verlag: Pantheon Verlag, 2020
  • Seiten: 400
  • ISBN: 9783570554425

Das Zeitalter der Aufklärung ist noch längst nicht vorbei. Gerd Gigerenzer, der sich ein Leben lang mit dem Thema «Entscheiden» befasst hat, legt offen, wie wir in unserem Ringen um Gewissheiten noch immer illusorische Erwartungen hegen. Wir glauben, es gebe gesichertes Wissen über die Zukunft – nämlich bei Experten. Dabei denken und handeln diese «Hüter des Wissens» oft ebenfalls irrational und schaden damit häufig dem Gemeinwohl. Das Buch des Berliner Psychologen ist weit mehr als ein Appell an die Leser, endlich ihrem eigenen Verstand zu folgen und sich den Tatsachen des Alltags mit wachem und kritischem Geist zu stellen. Es ist Aufklärung pur. Anhand seiner beeindruckenden Forschungsergebnisse zeigt Gigerenzer nicht nur, wie unmündig der moderne Mensch ist. Er weist ihm auch einen Weg, sich aus dem falschen Denken zu befreien. GetAbstract empfiehlt die erhellende Lektüre allen Unternehmern und Managern sowie allen, die in einer Welt der Ungewissheit nicht den Überblick über ihr Leben und ihr Geschäft verlieren wollen.

Bücher

Accelerate

Das Mindset von DevOps. 24 Schlüsselkompetenzen, um leistungsstarke Technologieunternehmen zu entwickeln und zu skalieren. 

  • Autor: Gene Kim, Jez Humble und Nicole Forsgren
  • Verlag: Vahlen Verlag, 2019
  • Seiten: 212
  • ISBN: 9783800659630

Die Schere zwischen High und Low Performern geht bei der Softwareentwicklung immer weiter auseinander. Doch worin unterscheiden sich die leistungsstarken von den schwächeren Entwicklerteams? Dieser Frage sind die Autoren dieses Buches im Rahmen ihrer vierjährigen Forschungsarbeit nachgegangen. Sie konnten 24 Schlüsselkompetenzen identifizieren, die entscheidend zu einer höheren Performance beitragen. Neben den Ergebnissen stellen sie auch, leider etwas langatmig, ihre Methodik vor. Dennoch ein inspirierendes Buch für Softwareentwickler, die bereit sind, neue Wege zu gehen.

Bücher

Boost!

Was Manager von Spitzensportlern lernen können. 

  • Autor: Michael Bar-Eli
  • Verlag: Wiley-VCH, 2019
  • Seiten: 264
  • ISBN: 9783527509720

Im Leistungssport wirken leistungssteigernde oder -mindernde Einflussfaktoren direkt und lassen sich anhand von Wettkampferfolgen unmittelbar erkennen. Das ist in der Arbeitswelt ganz anders. Dennoch können Unternehmen und Führungskräfte von erfolgreichen Sportlern und Mannschaften eine Menge lernen. Denn die Wirkmechanismen sind trotz aller Unterschiede ähnlich und recht gut erforscht. Der israelische Sportpsychologe Michael Bar-Eli teilt seine Erfahrungen in diesem interessanten Lehrbuch für Manager.

Bücher

Klare Kante

Mitarbeiter mutig und auf Augenhöhe führen. 

  • Autor: Ines Eulzer und Thomas Pütter
  • Verlag: BusinessVillage GmbH, 2019
  • Seiten: 237
  • ISBN: 9783869804606

Schlechte Führung ist der häufigste Grund, warum Mitarbeiter kündigen. Nach Meinung der Autoren ist die Führung in Unternehmen oft nicht klar genug. In ihrem Buch zeigen sie, worauf es ankommt, wenn man Mitarbeiter zu Höchstleistungen motivieren und das Unternehmen zum Erfolg bringen möchte. Zudem geben sie viele anwendbare Tipps. Zwar sind auch einige alte Hüte dabei, wie etwa das richtige Austeilen von Feedback. Insgesamt ist das Buch jedoch empfehlenswert für alle Führungskräfte auf der Suche nach neuen Impulsen.

Bücher

Markus Stein übernimmt neues NZZ-Ressort Video & TV

Um den Bereich Bewegtbild zu stärken, werden die Teams NZZ Video und NZZ Format zu einem gemeinsamen Ressort zusammengeführt. Unter der Leitung von Markus Stein hat das neue Ressort «Video & TV» am 1. Oktober die Arbeit aufgenommen.

Markus Stein übernimmt neues NZZ-Ressort Video & TV

«Durch die Zusammenführung der beiden Teams wollen wir den Bereich Bewegtbild weiter stärken und Synergien der bisher eigenständig arbeitenden Teams besser nutzen», erläutert Tom Schneider, stellvertretender Chefredaktor Entwicklung und Technologie, den Entscheid. «NZZ Format gehört seit über 25 Jahren fest zur deutschsprachigen Fernsehlandschaft, von den grossen Erfahrungen und den aufgebauten Netzwerken wird unser Webvideoteam NZZ Video profitieren. Aber natürlich geht die Digitalisierung auch an den linearen TV-Formaten nicht vorbei. Bei der Entwicklung von Format-Webvideos und zeitgemässen Storytelling wird NZZ Format vom Know-How des NZZ Video-Teams lernen.»

 

Stein leitet neues Ressort

Die Leitung des neuen Ressorts «Video & TV» hat per 1. Oktober Markus Stein übernommen. Bereits seit September 2018 leitete er das NZZ Video-Team. Neu führt er auch das Team der Fernsehsendung NZZ Format. Die Leiterin NZZ Format ad interim, Andrea Wagner-Hauner, wird zusammen mit Jörg Walch, Videoredaktor NZZ, stellvertretende Ressortleiterin Video & TV.

Vor seinem Engagement bei der NZZ war Markus Stein lange im Video- und TV-Journalismus tätig. Von 2009 bis 2018 war er Grafikredaktor beim ZDF. Für die Nachrichtenformate Heute und Heutejournal erarbeitete er Erklärstücke und -räume im virtuellen Nachrichtenstudio. Zudem war er bei der Neukonzipierung der späten Nachrichtensendung Heute+ des ZDF stark involviert. Markus Stein studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. In seiner Diplomarbeit setzte er sich mit der Verschmelzung von Web und TV und den daraus resultierenden Auswirkungen auf Nachrichtenformate auseinander.

Blue steigt mit Kiko, Raffa, Richter und Co. in die Entertainment-Welt ein

Die Comedians Kiko und Frank Richter stossen gemeinsam mit Manuel Rothmund und Anthony Ackermann zur Moderationscrew von Blue. Raffaela Zollo aka Raffa Plastic erhält ihre eigene Mini-Show in der Show. Am Freitag starten bei Blue die ersten von mehreren neuen Unterhaltungsformaten.

Blue

In «Ein Ball für zwei» blicken der Comedian Kiko und abwechslungsweise Manuel Rothmund und Florian Künzi immer freitags auf die sportlichen Ereignisse des anstehenden Wochenendes und erklären, welche Highlights das sportinteressierte Publikum auf keinen Fall verpassen darf. Bei «What to Watch – Weekend» entdeckt das Publikum gemeinsam mit den Moderatorinnen Vania Spescha und Serap Yavuz die besten neuen Kinofilme, Serien und Unterhaltungsformate – neu mit der Unterstützung von Anthony Ackermann und Frank Richter.

Die Social-Media-Persönlichkeit Raffa Plastic erhält bei «What to Watch – Weekend» ihre erste eigene Mini-Show «Raffa glotzt und motzt», in welcher sie ihre Sicht auf Medienproduktionen auf den Punkt bringt.

«Wir wollen mit einer kuratierten Auswahl an tollen Filmen und Sendungen inspirieren und Orientierung schaffen», sagt Claudia Lässer, Chief Product Officer Sport und News bei Blue. «Mit Raffa, Manu, Kiko, Frank und Anthony stossen fünf starke Charakterköpfe zu unserem jungen Team.».

Seit dem 22. September 2020 treten Teleclub, Bluewin, Kitag Cinemas und Swisscom TV unter dem gemeinsamen Namen «Blue» auf (Werbewoche.ch berichtete). «Ein Ball für zwei» und «What to Watch» sind auf Bluenews.ch, auf den Social Media-Präsenzen von Blue, im Free TV auf Blue Zoom und live oder als Replay auf den TV-Boxen abrufbar.

Markenführung mit Corona: Schweizer Markenkongress liefert Antworten 

Wie Markenführung in turbulenten Zeiten funktioniert, wird beim Schweizer Markenkongress diskutiert. Der Branchentreff wird am 26. Oktober in Zürich als Live- und Online-Kongress stattfinden. 

Schweizer Markenkongress
(Bild: Delta Fotografie)

In jeder Krise stecken auch Chancen: Im besten Fall wird der überfällige Strukturwandel beschleunigt und Innovationen ermöglicht, die vorher undenkbar waren. Wie eine Marke während und nach der Krise geführt werden kann, das ist eines der vielen Themen beim Schweizer Markenkongress.

Unter dem Motto «Local Heroes, global Player» werden 30 Experten von nationalen und internationalen Erfolgsmarken auf der Bühne erwartet. Vertreter grosser Markennamen wie etwa Geberit, Facebook, Heineken, Zurich Film Festival und BVB Borussia Dortmund zeigen aus erster Hand aktuelle Trends und Entwicklungen der Branche auf. Vorgestellt werden erfolgreiche Ansätze und Strategien in der Markenführung. Praxiswissen, Swissness und globale Brands geben sich die Hand. Welche Marken haben eine strahlende Zukunft vor sich? Welche verlieren an Relevanz? Themen wie Live-Erlebnisse, Influencer-Marketing, Big Data, Generation Z sowie Storytelling und viele mehr werden in den acht Foren diskutiert.

 

Live mit Abstand und online

Der Kongress findet gemäss den aktuellen Corona-Richtlinien live im «The Dolder Grand Hotel» in Zürich statt – soweit möglich an der «frischen Luft» und in den grössten Räumen des Dolder. Alle Vorträge werden gestreamt und stehen allen Teilnehmern 365 Tage On-Demand zur Verfügung. Online Teilnehmer können sich ebenfalls virtuell austauschen und virtuell Netzwerken.

 

Award für Praxis und Wissenschaft

Zwei begehrte Preise der «Academy of Marketing Science» werden vor Ort verliehen. Der «Rigour & Relevance Research Award», wird an eine Forschungsarbeit vergeben, die für Unternehmen höchste Relevanz hat. Der «Swiss Academy of Marketing Science Award» geht an Marketingpraktiker*innen für ihr besonderes Engagement in der akademischen Marketingausbildung und Forschung.

Heimat Zürich und Charles Nguela halten Salespitch für Wingo

Heimat Zürich und der Comedian Charles Nguela führen in der zweiten Zusammenarbeit mit Wingo durch eine PowerPoint-Präsentation.

Wingo

Nach dem Erfolg der Kampagne mit Charles Nguela als «Plakaterklärer», setzt Wingo für die neue Kampagne erneut auf den Comedian – und auf die Agentur Heimat Zürich. Dieses Mal im Angebot: «Wingo Swiss», das nur für kurze Zeit erhältliche Hammer-Abo mit unbegrenzten Anrufen, SMS und ebenso unlimitiertem Internet schweizweit.

 

Für den neuen Spot gelang es der Wingo-Agentur Heimat Zürich, auch die Nebenrollen hochkarätig zu besetzen. So sind neben Charles Nguela auch noch Charles Nguela, Charles Nguela, Charles Nguela sowie der bekannte Schweizer Komiker Charles Nguela zu sehen.

 

In der Romandie kommt eine mit Schauspieler Xavier Alfonso gedrehte Variante des Films zum Einsatz.  Neben den Hauptfilmen werden Kurzversionen in verschiedenen digitalen Werbeformaten zu sehen sein. Weitere Massnahmen mit derselben Besetzung sind laut Heimat Zürich bereits auf dem Weg.

 

Verantwortlich bei Wingo: Michael Jakob (Projektleitung Kommunikation), Sabrina Stalder (Brandverantwortliche Wingo). Verantwortliche Agentur: Heimat Zürich. Regie: Ari Zehnder. Filmproduktion: Shining Pictures.

Chef der Lenzerheide Bergbahnen geht

Peter Engler, CEO der Lenzerheide Bergbahnen, hat gekündigt und verlässt das Unternehmen per Ende April 2021. Der Grund für den Abgang ist eine berufliche Perspektive in der Davoser Kommunalpolitik.

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Der 58-jährige Engler kandidiert als Davoser Landammann. Vorausgesetzt, er wird beim zweiten Wahlgang vom 29. November gewählt, müsste er am 1. Januar 2021 das politische Amt antreten. Deshalb sei Englers Kündigung «eine logische Konsequenz», teilten die Bergbahnen Lenzerheide am Mittwoch mit.

Der FDP-Politiker kann sich Hoffnungen auf einen Wahlerfolg machen, zumal sich die bürgerlichen Reihen auf den zweiten Wahlgang hin geschlossen haben. Er erreichte im ersten Wahlgang den zweiten Platz, rangierte knapp hinter dem SP-Kandidaten Philipp Wilhelm.

Engler arbeitete insgesamt acht Jahre bei den Lenzerheide Bergbahnen. Die ersten drei Jahre war er als stellvertretender CEO tätig, die letzten fünf Jahre als CEO. Die Bergbahnen wollen die Stelle in den nächsten Tagen zur Neubesetzung öffentlich ausschreiben. (SDA)

Ringier Axel Springer Schweiz: Michael Moersch übernimmt Leitung der Wirtschaftsmedien

Michael Moersch, Chief Digital Officer bei Ringier Axel Springer Schweiz, übernimmt ab 1. November 2020 zusätzlich zu seinen Aufgaben als CDO die Leitung der Wirtschaftsmedien und nimmt somit Einsitz in die Geschäftsleitung. Er folgt auf Nina Ranke, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

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Als Chief Digital Officer ist der 39-jährige Moersch seit 2017 verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung der Digitalstrategie von Ringier Axel Springer Schweiz. Ab 1. November 2020 übernimmt er zusätzlich die Leitung der Wirtschaftstitel und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Nina Ranke, die bisherige Leiterin Wirtschaftsmedien, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch und widmet sich einer Herausforderung ausserhalb der Medienbranche.

Michael Moersch ist weiterhin zuständig für sämtliche digitalen Geschäftsbereiche und Angebote des Medienhauses – dazu gehört unter anderem die Leitung von übergreifenden Abteilungen wie Business Intelligence, SEO, UX/UI, Video und Social Media. Mit internationalem Know-how in digitalen Erlösmodellen legt der studierte Jurist künftig den Fokus zusätzlich auf die Weiterentwicklung der Wirtschaftsmedien. Dazu gehören die Publikationen wie Handelszeitung und Bilanz sowie deren Digital-Angebote und die Finanzplattform Cash.ch.

Zusätzlich zur Übernahme seiner zusätzlichen Aufgabe als Leiter Wirtschaftsmedien wird Michael Moersch Mitglied der Geschäftsleitung von Ringier Axel Springer Schweiz.

Wie Corona den Tourismus verändert

Wege aus der Krise und der Wandel des Reisens standen im Mittelpunkt des Tourismustags, zu dem Tourismus Marketing Baden-Württemberg TMBW am Dienstag eingeladen hatte. Vor dem Hintergrund der massiven Auswirkungen auf den Tourismus diskutierten Branchenvertreter, wie die Corona-Pandemie das Reisen verändert und was Tourismusanbieter jetzt tun müssen, um auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren.

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«Die Corona-Krise ist für den Tourismus eine Zäsur, wie es sie vorher noch nie gegeben hat», sagte Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf. Niemals zuvor in den vergangenen Jahrzehnten habe die Reisebranche vor vergleichbaren Herausforderungen gestanden.

Dennoch gebe es auch Grund für Optimismus, so der Minister: «In den zurückliegenden Monaten haben unsere Tourismusakteure in hohem Masse ihre Kreativität, Solidarität und Innovationskraft bewiesen. Was hier in kürzester Zeit an Initiativen und Kampagnen zur Rettung der Branche auf die Beine gestellt wurde, hat mich zutiefst beeindruckt. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir mit guten Ideen und kreativen Lösungen auch in einer gewandelten Reisewelt erfolgreich sein können.»

 

Tourismus nach Corona: Eine Skizze

Eine Vorstellung davon, wie sich das Reisen und der Tourismus mit und nach Corona entwickeln könnten, skizzierte im Anschluss der Soziologe und Zukunftsforscher Andreas Reiter in seiner Keynote. Er unterteilt die Zukunft des Reisens in zwei Phasen, die gegenwärtige Transitphase und eine post-pandemische Phase.

«In der Transitphase regiert die Reduktion», so Reiter. Reise-Radius und Erwartungshaltung der Gäste seien überschaubar, ausschlaggebend für die Reise-Entscheidung seien Basismotive wie Freiheit, Natur und Sicherheit, «kleine, überschaubare Welten». Gleichzeitig bringe die Transitphase einen Schub an digitalen Innovationen, die einen Urlaub mit Abstand sowie geregelte Zeitfenster für Erlebnisse ohne Menschenmassen ermöglichen.

Für die post-pandemische Phase erwartet Reiter einen neuen Wachstumsschub für den Tourismus: «Das pralle Leben kehrt zurück und damit die ungebändigte Reiselust.» Smarte Besucherlenkung, die während der Pandemie erprobt wurde, werde aber auch danach beibehalten. An die Stelle von Social Distancing tritt eine neue Sehnsucht nach haptischen Erfahrungen, gemeinschaftlichen Erlebnissen und aussergewöhnlichen Erfahrungen. «Man sucht Orte, die das Unvorhersehbare, das Überraschende und das Magische als Urlaubsversprechen in sich tragen – ein kostbares Narrativ in einer durch Algorithmen und Künstliche Intelligenz vorhersehbaren und damit langweilig gewordenen Welt», so Reiter.

Unikat sucht digitale Köpfe für Abraxas

Das IT-Unternehmen Abraxas sucht laufend qualifizierte Fachkräfte – unter anderem auch mit Kommunikationsmassnahmen. Die Küsnachter Agentur Unikat hat deshalb eine Recruiting-Kampagne entwickelt, die auf einer zentralen Idee beruht und sich für die verschiedensten Kanäle deklinieren lässt.

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Im Zentrum der Kampagne stehen überraschende Inszenierungen der Ziffern 0 und 1. Diese sind bereits im Unternehmenslogo enthalten und deshalb prädestiniert, im Kreativkonzept eine wichtige Rolle zu spielen: Ein waschechter digitaler Kopf geht schliesslich mit dem binären Code im Kopf durch den Alltag.

Entstanden sind bereits mehrere Filme für den Einsatz in Paid und Owned Media, darüber hinaus eine Vielzahl an Motiven, die online und offline eingesetzt werden können.

 

Verantwortlich bei Abraxas Informatik: Markus Kaufmann (Head of Communications & Marketing), Nina Schütz (KOM Business Partnerin). Verantwortlich bei Unikat Kommunikationsagentur: Daniel Meier, Patrick Lienert, Manuel Schnoz (Kreation), Simone Jung (Beratung). Verantwortlich bei Signorellfilms (Filmproduktion): Riccardo Signorell (Producer, Regie), Luca Keller (Kamera), Elia Maletta (Schnitt). Soundtrack: Philipp Schweidler (Department of Noise).

Jung von Matt/Limmat schickt für die Mobiliar ein Kanu talwärts

Der neueste TV-Spot der Mobiliar, der aus der Feder von Jung von Matt/Limmat stammt, greift ein aktuelles Thema auf: Viele Schweizer Familien verbringen ihre Ferien in diesem Jahr im Camper. Mit den vertrauten Worten «Liebe Mobiliar» wird einmal mehr erzählt, was dabei alles schief gehen kann.

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Mit dem Spot realisiert Jung von Matt/Limmat eine weitere Geschichte für die Dachkampagne der Mobiliar. Die neueste Schadensfall-Geschichte nimmt die Zuschauer mit auf eine wilde Kanufahrt, die auf dem Autodach beginnt und im Kofferraum endet. Derselbe Plot wurde schon für die Überschussfonds-Kampagne im Frühling verwendet (Werbewoche.ch berichtete). Damals nahm die Geschichte im Gegensatz zur jetzigen jedoch ein glücklicheres und schadensfreies Ende.

 

Erinnerungen an den Sommer

Der dreisprachige TVC greift ein aktuelles Thema auf: Viele Schweizer Familien haben ihre Sommerferien dieses Jahr mit dem vollgepackten Auto gestartet und sind nicht mit dem Flieger verreist. Dass da das eine oder andere schiefgehen kann, scheint selbstverständlich. Genauso selbstverständlich ist auch die schnelle und unkomplizierte Hilfe der Mobiliar im Schadenfall. Der Spot wird seit Montag schweizweit ausgestrahlt und mit einer reichweitenstarken Online-Kampagne, einem Kinospot und DOOH-Massnahmen ergänzt.

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Verantwortlich bei Mobiliar: Nicole Bieri, Hanna Poffet, Silvia Siffert (Marketing Communication Manager), Lorenz Jenni (Leiter Markenführung & Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Cla Campell (Text), Regine Cavicchioli (Art Direction), Merlin Obrero, Jeremy Fennel, Ian Musgrove (Grafik), Anne Langer (Strategie), Valeria Vuckovic, Marianne Sauter, Fiona Gottwald (Beratung), Adrian Haut (PR), Wolfgang Bark (Executive Creative Director), Stefan Naef (Chief Consulting Officer), Cyrill Hauser (Chief Client Officer), Dennis Lück (Chief Creative Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/services: Pepe Kägi, Jlona Kopf (Medienrealisation). Verantwortlich bei Stories: Yves Bollag (Executive Producer), Stefanie Bereiter (Producer), Jon Barber (Regie), Fabian Wagner (DoP), Alex Jurkat (Schnitt). Verantwortlich bei Mediaschneider: Janine Nussbaumer (Client Service Director), Silja Achermann (Senior Consultant), Katja Müller, Eva Ott (Consultants). Weitere externe Partner: Supermotional (VFX Retousche); Markus Kenel (Sound Design, Audio Mix); Jingle Jungle (Sprachaufnahmen OFF Voice); Archiv / Pond5 (Musik).

Google greift mit «Workspace» Microsoft an

Im hart umkämpften Markt für Bürosoftware und integrierte Kommunikations- und Kollaborationsumgebungen steigt Google mit einem neuen Produkt in den Ring. Am Dienstag stellte der Internet-Konzern «Google Workspace» vor, der auf dem bisherigen Dienst «G-Suite» aufbaut.

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Der neue Dienst besteht aus einer E-Mail-Adresse sowie Tools für die Zusammenarbeit, darunter die Programme Gmail, Kalender, Meet, Chat, Drive, Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare und Sites.

Hauptkonkurrent ist Microsoft mit seinen Produkten Office 365 und Teams. Google Workspace steht aber auch mit Spezialdiensten wie Slack, Trello oder Zoom im Wettbewerb.

Im Juli hatte Google bereits seinen E-Mail-Dienst Gmail erweitert und ihn als «New Home for Work», also die neue Heimat des Arbeitens, positioniert. Dies sei der erste Schritt dahin gewesen, Kollaboration, Kommunikation und das Erstellen von Inhalten auf einer Plattform zu vereinen und einen Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen, sagte Google-Manager Javier Soltero.

Heute stehe diese neue Art der Kollaboration allen Geschäftskunden von Google Workspace zur Verfügung und werde in den kommenden Monaten auch für Privatpersonen eingeführt. «Dies ist das Ende des traditionellen Büros, wie wir es kennen», sagte Soltero.

Google versucht mit seinen Cloud-Angeboten, sich von der Abhängigkeit vom Werbemarkt zu lösen, der bislang den Löwenanteil der Erlöse ausmacht. Kunden müssen bei Google Workspace ein Abo abschliessen, das bei monatlich 4,68 Euro pro Mitarbeiter-Konto beginnt. Bei einem grösseren Cloud-Speicherplatz von zwei Terabyte kostet das Abo 9,36 Euro pro Nutzer im Monat. (SDA)

 

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