Blick expandiert in die Westschweiz

Die Blick-Gruppe expandiert in die Romandie und lanciert nächstes Jahr das Westschweizer Pendant zu Blick.ch. Für die neu formierte, französischsprachige Redaktion wird Michel Jeanneret, gegenwärtig Chefredaktor von L’illustré, verantwortlich zeichnen.

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Für die neu formierte, französischsprachige Redaktion wird Michel Jeanneret, gegenwärtig Chefredaktor von L’illustré, verantwortlich zeichnen.

Die Blick-Gruppe wird ihr Online-Angebot auf die französische Schweiz ausweiten. Zu diesem Zweck wird Blick 2021 eine französischsprachige Version von Blick.ch auf den Markt bringen. Diese neue News-Plattform bedient die Leserschaft mit der gesamten Themenpalette: von Politik bis Sport, von Wirtschaft bis Gesellschaft und People. Der Blick soll zu einer starken Stimme in der Suisse romande werden, insbesondere bei jungen Zielgruppen. Die Westschweizer Ausgabe dient der Blick-Gruppe somit auch als Innovationshub.

Ladina Heimgartner, CEO der Blick-Gruppe, in einer Mitteilung: «Wir lancieren ein eigenständiges, auf die Suisse romande ausgerichtetes digitales Medienangebot. Sowohl bei Leserinnen und Lesern als auch im Werbemarkt sehen wir dafür grosse Chancen.»

Michel Jeanneret baut Westschweizer Redaktionsteam auf

Die französischsprachige Version von Blick.ch wird von Michel Jeanneret, gegenwärtig Chefredaktor von L’illustré, geleitet. Er wechselt per 16. November 2020 in die Blick-Gruppe und wird eine eigenständige Redaktion mit einem kleinen Team an Journalistinnen und Journalisten sowie Digitalexpertinnen und -experten am Standort Lausanne aufbauen. Michel Jeanneret wird als Chefredaktor des Westschweizer Pendant zu Blick.ch den französischsprachigen Newsroom leiten sowie für Prestige-Interviews verantwortlich zeichnen. «Eine so starke Marke wie Blick in der Westschweiz zu lancieren, ist eine aussergewöhnliche Herausforderung, der ich mich mit all meiner Energie und Begeisterung stelle. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses neue Medium in der Romandie zu einem Muss wird», so Jeanneret.

Um Blick in der Romandie voranzutreiben, baut Michel Jeanneret ein investigatives Journalisten-Netzwerk auf. In dessen Fokus steht die Recherche zu Themen, die den Bedürfnissen der Westschweizer Nutzerinnen und Nutzer entsprechen. Die Redaktion greift auf bestehende technische Synergien bei der Blick-Gruppe und auf die digitale Systemlandschaft der Ringier-Gruppe zurück.

Die Vermarktung in der Westschweiz erfolgt über Ringier Advertising.

Komet setzt Liebesbekenntnis für Loeb um

Komet zeigt mit der Image-Kampagne für ihren neuen Kunden Loeb, wie sehr diesem seine Kundschaft und ein attraktives Angebot in den frisch umgebauten Warenhäusern am Herzen liegen.

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Der Warenhauskonzern Loeb hat in den letzten beiden Jahren viel in die Modernisierung seiner Konsumtempel in Bern und Biel investiert, um das Einkaufen zum Ereignis zu machen: Neue Erlebnis- und Gastronomiezonen wurden geschaffen, neue Marken ins Sortiment aufgenommen, digitale Elemente in den POS integriert und die Aus- und Weiterbildung des Personals vorangetrieben – das alles, um seinen Kundinnen und Kunden «das persönlichste Warenhaus der Schweiz» bieten zu können. Pünktlich zur Lancierung des Weihnachtsgeschäfts geht Loeb nun in die kommunikative Offensive, um diese Vision nach aussen zu tragen.

Mit der Kampagne von Komet sollen einerseits die Frequenz und der Umsatz gesteigert, anderseits auch ein jüngeres Publikum angesprochen werden. Sie nutzt wortspielerisch die Ähnlichkeit des Namens «Loeb» mit dem englischen «Love» für ein Liebesbekenntnis, das nicht zufällig an jenes des erst kürzlich verstorbenen Designers Milton Glaser an seine Heimatstadt erinnert: We loeb you.

Heruntergebrochen auf die neuen Angebote bei Loeb kommt die Kampagne im Oktober in den sozialen Medien und (D)OOH, wobei alle Werbemittel konsequent auf die dazugehörige Landingpage Weloebyou.ch führen.

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Verantwortlich bei Loeb: Sven Oesch (Leiter Marketing), Lea Bühler (Leiterin Werbung), Lisa Urech (Online Marketing Managerin), Marlene Bieri (Marketing Assistentin). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD), Daniel Müller (Text), Claudio Parente (AD), Andrea Zaugg (Grafik), Melanie Schlunegger (DTP), Corinne Hert (Client Service Director), Claudia Shatri (Senior Beraterin), Nicolas Gabl (Beratung). Media: Mediaschneider. Programmierung: Terminal8. Produktion animierte Werbemittel: Detail.

Furrerhugi realisiert Aktion «Die Schweiz fährt Ski!»

Am Sonntag wurde die Aktion «Die Schweiz fährt Ski!» lanciert, eine Initiative der Seilbahnen Schweiz, der Bergbahnen, der Destinationen sowie den Akteuren des Winter- und Schneesports für eine sichere und schöne Skisaison in den Schweizer Bergen. Furrerhugi kreierte den Gesamtauftritt und zeichnet verantwortlich für die Medienarbeit, Gesamtkommunikation und Umsetzung der Aktion.

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Von der Bildung eines prominenten Komitees über die Koordination und Umsetzung der Kampagne bis hin zur visuellen Gestaltung hat Furrerhugi die Aktion «Die Schweiz fährt Ski!» im Auftrag von Seilbahnen Schweiz realisiert. Dazu gehörten unter anderem die Gestaltung der Keyvisuals, die Gestaltung und Umsetzung der Website Dieschweizfaehrt.ski, die Umsetzung der Social-Media-Aktivitäten sowie die Medienarbeit. Auf der Website sind – neben den Informationen zur Aktion – ein «offener Brief» an die Schweizer Bevölkerung, die Mitglieder des Co-Präsidiums, die Botschafterinnen und Botschafter sowie beteiligten Destinationen zu finden.

 

Breites Komitee aus Politik und Sport stützt Aktion 

Die Aktion von Seilbahnen Schweiz, den Partnern Swiss Snowsports und der Fluggesellschaft Swiss sowie über 50 Bergbahnen und Wintersportorte wurde am Sonntag lanciert. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Wirtschafts- und Tourismusminister Guy Parmelin. Die Hauptbotschaft der Aktion lautet: Die Skisaison 2020/2021 wird in den Schweizer Bergen planmässig starten, unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen. Um die gute Nachricht zu bekräftigen, wurde auf ein breites Komitee aus Politik und Sport gesetzt. Schneesportfreunde können sich mittels eines Facebook-Rahmens zur Aktion bekennen.

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Verantwortlich bei Furrerhugi: Lorenz Furrer (Mandatsleitung), Kristel Marbach (Projektleitung), Matthias Halbeis, Martin Stoll, Chrystel Domenjoz (Medienarbeit, Beratung), Patrick Blaser (Website, Social-Media-Kommunikation), Julia Ryser (Art Direction), Sonja Rychener, Bogdana Vranjkovic (Grafik). Verantwortlich bei Seilbahnen Schweiz: Berno Stoffel (Direktor Seilbahnen Schweiz), Benedicta Aregger (Teamleiterin Mitglieder, Politik und Tourismus).

Ringier Advertising lanciert digitales Branding Angebot «Branding & Performance»

Ringier Advertising führt «Branding & Perfomance» ein. Mit dem digitalen Branding-Angebot sollen Kunden von erstklassigen Reichweiten und hoher Sichtbarkeit profitieren. Buchbar ist es auf Blick.ch, Bluewin.ch und Autoscout24.ch.

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«Branding & Performance» ermöglicht Ad-Platzierungen in unterschiedlichen Formaten auf den digitalen Plattformen Blick.ch, Bluewin.ch und Autoscout24.ch. Pro Branding-Format haben Kunden die Wahl zwischen drei verschiedenen Paketen, mit einem jeweils unterschiedlichen Werbedruck. Die breite Auswahl an Branding-Formaten soll optimale Sichtbarkeit auf jeder Plattform gewährleisten: Sie reicht von Fixplatzierungen auf der Startseite beziehungsweise auf dem Search Board (Autoscout24.ch) über Halfpage Ads und Wideboards bis zu Sitebars. Mit einigen Ausnahmen lassen sich alle Branding-Formate sowohl für Desktop als auch für Mobile buchen.

 

Hohe Performance, präzise Targetings 

Die Auslieferung der verschiedenen Branding-Formate ist mit «Branding & Performance» optional auch mit Scout-Targeting Daten möglich. Für eine präzise Ansprache der relevanten Zielgruppen bietet Ringier Advertising seinen Kunden eine Vielzahl verschiedener Targetings – von Lifestage über Interest und Sociodemographics bis zu Contextual.
Für eine hohe Performance sorgt im Admeira Digital Network ein – ebenfalls optional buchbares – Bild-Text-Ad-Multidevice.

 

Ringier Advertising 

Unter dem neuen Auftritt «Ringier Advertising» vermarktet Admeira die national relevanten Printmedien und digitalen Plattformen des Ringier-Portfolios (Werbewoche.ch berichtete). Mit dem per 1. Januar 2021 geplanten Übergang des entsprechenden Betriebsteils von Admeira zu Ringier wird dieses Vermarktungsgeschäft ab diesem Zeitpunkt fortan von Ringier unter dem Brand «Ringier Advertising» weitergeführt werden.

Fusion: ICTswitzerland und Digitalswitzerland künftig unter einem Dach

Die Mitgliederversammlungen von Digitalswitzerland und ICTswitzerland haben die Fusion beschlossen. Die neue Dachorganisation bündelt unter dem Namen Digitalswitzerland die Kräfte von 220 Mitgliedern aus Wirtschaft, öffentlicher Hand, Nicht-Regierungsorganisationen und Verbänden sowie der Forschung und Lehre.

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Nachdem im Juli die Absichtserklärung des Dachverbands ICTswitzerland und der Standortinitiative Digitalswitzerland zur Fusion unterzeichnet wurde, bestätigten nun auch die Mitglieder beider Organisationen das Fusionsvorhaben an den jeweiligen Vereinsversammlungen.

Mit der Fusion werde sich Digitalswitzerland noch stärker für die Schweiz als führenden digitalen Forschungs- und Innovationsstandort einsetzen, wie es in einer Mitteilung von Freitag heisst. Die neue Dachorganisation wird insbesondere den öffentlichen Dialog mit den Schweizer Digitaltagen und weiteren Kanälen ausbauen, sich auf politischer Ebene stärker für Digitalthemen engagieren, zum Beispiel für die rasche Einführung der E-ID, die MINT-Berufsbildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verstärken und das Startup-Ökosystem in der Schweiz fördern. Dadurch soll die Schweiz glaubwürdig als führender digitaler Forschungs- und Innovationsstandort positioniert und gestärkt werden.

 

Fusion bis Ende 2020 vollzogen

Die Fusion wurde per 1. Oktober beschlossen und soll bis Ende 2020 vollzogen sein. Die Dachorganisation wird künftig drei Geschäftsstellen an den Standorten Lausanne, Bern und Zürich haben. Präsident von Digitalswitzerland bleibt Ivo Furrer, Vizepräsident wird der bisherige ICTswitzerland-Präsident, Nationalrat Marcel Dobler. Nicolas Bürer übernimmt die Gesamtverantwortung für Digitalswitzerland. Andreas W. Kaelin ist stellvertretender Geschäftsführer und Standortleiter Bern. Er ist für die politische Interessenvertretung sowie für die Dossiers Cybersecurity und ICT Berufsbildung zuständig. Sébastien Kulling wird als stellvertretender Geschäftsführer weiterhin den Standort Lausanne leiten. Er ist zuständig für alle Aktivitäten und Mitglieder in der Suisse Romande.

Ringier und Ringier Axel Springer Schweiz halten sich an Lohngleichheit

Laut einer extern durchgeführten Analyse zur Lohngleichheit sind Ringier und Ringier Axel Springer Schweiz faire Arbeitgeber und halten sich an das Prinzip der Lohngleichheit. Die beiden Unternehmen erhalten nun das «Fair-ON-Pay+»-Zertifikat.

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Aufgrund der Revision des Gleichstellungsgesetzes per 1. Juli 2020 sind sämtliche Firmen in der Schweiz mit mehr als 100 Mitarbeitenden verpflichtet, bis Juni 2021 eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Ringier Axel Springer Schweiz und Ringier haben sich im Frühsommer dieses Jahres dazu entschieden, die Einhaltung der Lohngleichheit von einer externen Firma überprüfen zu lassen.

Die beiden unabhängig voneinander getätigten Überprüfungen der Lohnstruktur wurde durch die Personalberatungsfirma Comp-On AG.ch nach dem Fair-ON-Pay Zertifizierungsstandard durchgeführt und bestätigt. Fair-ON-Pay prüft die Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben des Bundes zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern im Unternehmen. Anschliessend wurden die Untersuchungsergebnisse von der Société Générale de Surveillance (SGS) auf Glaubwürdigkeit gegengeprüft und mit dem Fair-On-Pay+ Zertifikat ausgezeichnet.

«Auf Basis der sogenannten Logib-Analyse liegt die geschlechtsspezifische Lohndifferenz bei Ringier Axel Springer Schweiz als auch bei Ringier innerhalb der Toleranzschwelle von fünf Prozent», sagt Patricia Franzoni, Head of HR bei Ringier Axel Springer Schweiz.

 

Lohngleichheit für faires Miteinander und Diversität

Für Ringier-CEO Marc Walder sei die Analyse ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Transparenz bei Entgeltstrukturen: «Es ist unsere Verpflichtung unabhängig vom Geschlecht fair zu entlöhnen und – wo erwiesen – geschlechtsbezogene Diskriminierung zu beseitigen.»

Fünf Dinge, die Marketingexperten über das Weihnachtsgeschäft 2020 wissen müssen

Für den Einzelhandel ist 2020 kein einfaches Jahr: Die Wirtschaft kämpft mit einer Rezession, die Menschen sind verunsichert und sparen. Umso entscheidender und wegweisender wird in diesem Jahr das Weihnachtsgeschäft. Das Unternehmen MiQ verrät fünf Dinge, die die Adventszeit 2020 beeinflussen werden.

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1. Es wird vermehrt online eingekauft

Während die Einzelhandelsumsätze in diesem Jahr wahrscheinlich um neun bis zehn Prozent zurückgehen, nehmen sie im E-Commerce voraussichtlich um 17 Prozent zu. 91 Prozent der Deutschen mit Internetzugang recherchieren online und 83 Prozent werden auch einen Kauf tätigen. Die Aktivitäten auf E-Commerce-Domains stiegen in Q2 im Vergleich zum Vorjahr um acht bis neun Prozent an.

 

2. Nutzung aufstrebender Plattformen 

Connected TV (CTV) und Spielkonsolen haben seit Covid klar an Bedeutung gewonnen. Da sich die Deutschen vermehrt zu Hause aufhielten, haben sie im März und April verstärkt digitale Geräte genutzt. Während die Online-Aktivitäten auf Desktop-PCs/Laptops und mobilen Geräten in diesen Wochen zunahmen, war auch eine starke Investition in CTVs und Spielkonsolen zu beobachten. Während viele Online-Aktivitäten wieder auf das Prä-Corona-Niveau zurückgehen, werden CTVs und Spielkonsolen nach wie vor verstärkt genutzt (23 Prozent beziehungsweise 16 Prozent im Vergleich zum Niveau vor Covid).

 

3. Mobile wird in dieser Weihnachtszeit ein noch grösserer Faktor 

Auch Mobile ist in diesem Jahr um mehr als 19 Prozent gewachsen und macht nun fünf Prozent der Einzelhandelsausgaben in Deutschland aus. Fast 35 Millionen Deutsche tätigen im Jahr 2020 mindestens einen Einkauf über ein mobiles Endgerät. Entgegen der allgemeinen Annahme machen die 45-Jähigren einen beträchtlichen Anteil (43 Prozent) dieser mobilen Käufer aus – obwohl jüngere Erwachsene immer noch 1,3-mal häufiger über mobile Geräte einkaufen.

 

4. Immer weniger Offline-Besuche zu erwarten 

Deutschland gehörte zu den ersten Ländern Westeuropas, die einen Lockdown einleiteten, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Dieser Lockdown dauerte fast zwei Monate und hatte interessante Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der Verbraucher: Zunächst wandten diese sich selbst für das Nötigste an Online-Shopping-Plattformen. Doch während des Sommers hat die Sicherheit und Bequemlichkeit viele Verbraucher dazu veranlasst, Online-Shopping fest in ihre tägliche Routine zu integrieren. In der Anfangsphase der Pandemie und des Lockdowns bevorzugten nur 21 Prozent der Deutschen Online-Shopping gegenüber dem Einkauf im Laden. Bis Ende April stieg dieser Anteil auf 46 Prozent, und lag auch in den Folgemonaten in diesem Bereich.

 

5. Feiertags-Einkaufszeiten haben sich verschoben

Die Dauer des Weihnachtsgeschäfts hat sich in Deutschland in den letzten zwei Jahren ausgeweitet. Die Verbraucher beginnen früher zu recherchieren und verteilen ihre Einkäufe über einen längeren Zeitraum. Dieser Trend wird sich nur noch rasanter fortsetzen. Die Pandemie hat viele Menschen finanziell unter Druck gesetzt, sodass sie noch sorgfältiger nach den richtigen Produkten zum richtigen Preis suchen. Während die umfangreiche Recherche bereits Mitte Oktober beginnen kann, dürfte das Ausgabefenster für viele Verbraucher dann noch eingeschränkter sein. Insgesamt dürften wir im November und Dezember wahrscheinlich einen Rückgang des Kaufinteresses um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr erleben.

MiQ ist ein programmatischer Mediapartner für Marketingexperten und Agenturen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London und ist weltweit in 18 Standorten in Nordamerika, Europa und APAC tätig.

CH Media und ZHdK produzieren modularen Unternehmensfilm

Die Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und CH Media haben gemeinsam ein innovatives Format im Genre «Unternehmensfilm» umgesetzt. Der modulare Aufbau ermöglicht individuell zusammengestellte Versionen des Unternehmensfilms je nach Anlass, Region und Online-Kanal.

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In den letzten Monaten realisierten Spezialisten der Fachrichtung Cast / Audiovisual Media der ZHdK in Zusammenarbeit mit dem Medienunternehmen CH Media ein Produkt, das die ganze Vielfalt an Firmen, Marken, Standorten und Kompetenzen von CH Media zeigt. Durch den modularen Aufbau kann der Film online plattformübergreifend und beispielsweise an Anlässen in vielen Kombinationen und Längen gezeigt werden. Die Idee dazu entstand in einem eintägigen Workshop.

 

Mitarbeitende erzählen

Dramaturgisch wird auf Porträts einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen gesetzt, stilistisch auf eine Kombination von Video, Animation und Infografik, um Zahlen und Fakten gut konsumierbar darzustellen. Die Filmmusik wurde eigens für die Videos komponiert und produziert.

 

Vielseitig anwendbar

Die Filme dauern je nach Präferenz und Kombination zwischen 80 Sekunden und 16 Minuten. Kurze Versionen für Social Media, längere für Firmenbesuche oder Kundenanlässe – passend zusammengestellt für die jeweilige Region von Luzern bis St. Gallen.

 

Jung von Matt/Limmat zeigt, wie märchenhaft frisch Denner ist

Jung von Matt/Limmat hat für Denner einen neuen Spot entwickelt. In der Neuauflage des Grimm-Klassikers «Hänsel & Gretel» erreicht die Hexe trotz oder gerade wegen den frischen Produkten von Denner ihr Ziel nicht.

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Es war einmal in einem finsteren Wald ein Hexenhaus. Darin gefangen von der bösen Hexe: Hänsel und Gretel. Soweit, so gut. Soweit, so bekannt. Doch während die Hexe im Märchenklassiker dafür sorgt, dass die Kinder dick und damit für sie appetitlich werden, verfehlt sie im 90-sekündigen Spot von Denner ihr Ziel. Denn die ausgewogenen, frischen Gerichte, die sie mit Denner-Produkten zubereitet, machen Hänsel und Gretel nicht dick, sondern gross und stark.

 

Schauriger Teaser zum Start

Bereits Ende September startete die Kampagne mit einem Teaser. Passend zum Halloween-Monat Oktober wies ein kurzer «Coming Soon»-Spot in typischer Kinomanier auf die schaurige Geschichte hin, die den Zuschauer schon bald erwartete.

 

Märchen neu interpretiert

Der 90-sekündige Spot inszeniert auf spannungsgeladene und gleichzeitig humorvolle Art und Weise, wofür Denner steht: Überraschende und unwiderstehliche Frische. Ab Anfang Oktober läuft die Bewegtbild-Kampagne landesweit in drei Sprachen online, in Kinos und im TV. Online werden den Userinnen und Usern zudem in einem mehrstufigen Retargetting- Prozess kurze Filmsnippets präsentiert, die die vielen Vorteile von Denner ins Zentrum rücken sollen.

 

Verantwortlich bei Denner: Rémy Müller (Leiter Marketingkommunikation); Pascal Trütsch (stv. Leiter Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Ben Staudenmann, Lorenz Clormann (Creative und Art Direction), Michel Kissling, Fabian Zahner, Eric Markowski (Text), David Hanselmann (Art Direction), Romana Weber (Strategie), Oliver Scherrer (Projektleitung). Verantwortlich bei Jung von Matt/play: Natascha Imfeld (Agency Producing). Verantwortlich bei Markenfilm: Benjamin Brettschneider (Regie), Florian Studer (Produktion). Verantwortlich bei JBW Media: Nina Rolle (Media Strategie).

Xaver-Gold für Nüssli und Expomobilia

Am Xaver-Award wurden die besten LiveCom-Projekte 2019 gekürt. Nüssli und Expomobilia wurden mit dem goldenen Xaver ausgezeichnet. Der Public Xaver ging an die Andreas Messerli AG. Mit dem Lifetime Achievement Xaver-Award wurde Schoscho Rufener ausgezeichnet.

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Am Donnerstag fand in der Zürcher Maag-Halle die bisher wohl aussergewöhnlichste Xaver-Verleihung statt. Aufgrund der Coronakrise wurde die Anzahl der Anwesenden auf 300 Personen beschränkt und es wurden höchste Sicherheitsstandards umgesetzt. Ausserdem wurde verstärkt auf die Digitalisierung gesetzt; wer nicht live vor Ort dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Verleihung im Livestream mitzuverfolgen.

 

Auszeichnungen für Nüssli und Expomobilia 

Insgesamt duellierten sich 37 LiveCom-Projekte um die Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold. Der goldene Xaver wurde zweimal vergeben, beide Male in der Kategorie «Best Supplier Services». Dabei schwangen die temporäre Arena an der Fête des Vignerons sowie die Bregenzer Festspiele beide in der Kategorie «Best Supplier» obenaus. Bewertet wurden die Projekte durch eine internationale Fachjury. Der Public Xaver wiederum wurde vom Publikum gewählt; als Sieger ging Doppelleu Boxer von der Andreas Messerli AG hervor.

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Lifetime Achievement Xaver-Award geht an Schoscho Rufener 

Der Lifetime Achievement Xaver-Award, mit welchem herausragende Branchenpersönlichkeiten gewürdigt werden, geht 2020 an Schoscho Rufener, Gründer unter anderem von Rufener Events. Der 56-Jährige inszenierte bis heute Veranstaltungen in 71 Ländern. Unter anderem orchestrierte er für die Fifa während 21 Jahren den Weltkongress.

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Wechsel im Präsidium von Expo Event

Im Vorfeld des Xaver fand die Generalversammlung von Expo Event Swiss LiveCom Association statt, die das letzte Mal von Eugen Brunner, Managing Partner von Aroma, geleitet wurde. Der Verbandspräsident gibt sein Amt ordnungsgemäss nach drei Jahren und 11 Jahren im Vorstand ab – seine Nachfolge tritt Christoph Kamber, Managing Partner von RedSpark, an.

Sprachsuche wird immer wichtiger und besser

Wo gibt es die beste Pizza in der Nähe? Wo kann ich tanken? Von Jahr zu Jahr gewinnt die Sprachsuche auf dem Smartphone und anderen Endgeräten an Popularität. Im letzten Jahr suchte jeder fünfte Deutsche mindestens einmal pro Woche per Voice. Vor allem für lokale Fragen werden diese gern genutzt. Dass dies auch sehr gut funktioniert, zeigt die SEMrush «Voice-Search-Studie 2020».

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So beträgt der durchschnittliche Prozentsatz der Fragen, die von den Sprachassistenten nicht beantwortet werden können, lediglich 6,3 Prozent. Vor etwas mehr als einem Jahr bezifferte eine Forrester-Studie diesen Anteil noch mit 35 Prozent. Wichtiges Detailergebnis dabei: Während Google Assistant und Apples Siri nur bis zu fünf Prozent der gestellten Fragen nicht beantworten konnten, liegt dieser Anteil bei Amazons Alexa bei 23 Prozent. Bei dem populären Heimassistenten handelt es sich hauptsächlich um ein Gerät für zuhause, das Sprachbefehle und Fragen zu allgemeinen Themen versteht, jedoch nicht für die Durchführung von lokalen Suchanfragen gedacht ist.

Die Studie bezieht Google Assistant, Siri und Alexa auf insgesamt sechs unterschiedlichen Endgeräten ein – von Android Phone über Amazon Echo bis iPad Mini – und deckt damit nahezu 100 Prozent des Marktes der Sprachassistenten ab. So beträgt laut dem Microsoft 2019 Voice Report der Anteil von Siri und Google Assistant jeweils 36 Prozent, Alexa kommt auf 25 Prozent. Insgesamt nehmen Google Assistant, Siri und Alexa damit vergleichbare Marktanteile ein. Unternehmen sollten versuchen, alle drei Assistenten zu berücksichtigen – nicht zuletzt, da sich ihre Algorithmen signifikant unterscheiden. Unter anderem greifen sie auf unterschiedliche Informationsquellen zurück.

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Was können Firmen aus Suchanfragen lernen?

Die SEMrush-Studie hat Siri, Google Assistant und Alexa insgesamt 5’000 typische Suchanfragen in englischer Sprache gestellt. Diese bestanden aus verschiedenen Grundformen und Kombinationen daraus, zum Beispiel «where to buy pizza?», «pizza near me» oder «best pizza»). Die Auswertung der unterschiedlichen Ergebnisse liefert wichtige Erkenntnisse für kleine und mittelständische Unternehmen, die damit ihre SEO- und Marketingstrategien deutlich verbessern können. So gibt es von Sprachassistent zu Sprachassistent unterschiedliche Ranking-Faktoren.

Für Google Assistant etwa sind vor allem die üblichen Local-SEO-Taktiken in Kombination mit der natürlichen gesprochenen Sprache relevant. Für Siri wiederum, die sich auf den Kartendienst Apple Maps bezieht, sind vor allem viele positive Yelp- und Tripadvisor-Bewertungen anzustreben. Eine Yelp-Bewertung mit mindestens 4,5 von 5 Sternen in Verbindung mit der grössten Anzahl von Erfahrungsberichten macht ein Unternehmen in den Augen von Siri zur besten lokalen Adresse. Alexa schliesslich verwendet Informationen aus der Suchmaschine Bing sowie Yelp- und Yext-Dateien, um eine passende Antwort zu finden.

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«Schon heute ist die Voice-Suche ein interessanter Marketingfaktor auch für die regionalen Firmen. Es ist ein Trend, welcher nicht so rasant verläuft, wie man es dachte. Allerdings, wenn man sich als Unternehmen über die Local SEO Gedanken gemacht hat, wieso sollte man sich nicht die Gedanken über die Sprachsuche machen? Unternehmen tun daher gut daran, an ihrer Voice Search Readiness zu arbeiten», erklärt Evgeni Sereda, Senior Marketing Manager DACH bei SEMrush.

 

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Für die «Voice-Search-Studie 2020» hat SEMrush 5’000 Fragen an sechs Geräte gestellt, die Sprachassistenten von Google, Siri und Alexa nutzen: Google Home, Google Home Mini, Google Home Hub, iPad Mini 1 (Siri), Amazon Echo (Alexa), Android Phone. Die Fragen wurden mithilfe des Keyword Magic Tools von SEMrush definiert und nach Suchvolumen geordnet, um die beliebtesten Abfragen und häufigsten Kombinationen zu berücksichtigen.

Der Detailhandel erholt sich im August weiter

Die Umsätze im Schweizer Detailhandel haben sich im August im Vorjahresvergleich weiter erholt. Das war im zweiten Haupt-Ferienmonat August erneut besonders im Lebensmittelhandel der Fall, wie die provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik aufzeigen.

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Im August nahmen die Detailhandelsumsätze verglichen zum Vorjahr kalenderbereinigt nominal um 1,6 Prozent zu. Unter Berücksichtigung der Teuerung ergab sich real gar ein Anstieg um 2,5 Prozent, wie das BFS gemäss provisorischen Zahlen am Donnerstag mitteilte.

Besonders stark war der Anstieg in den Lebensmittelgeschäften, inklusive Getränke und Tabakwaren. Da kletterten die Umsätze auf kalenderbereinigter Basis nominal um 8,4 Prozent und real um 8,1 Prozent in die Höhe. Im Nicht-Nahrungsmittelsektor gingen die Verkäufe dagegen um 1,7 Prozent (real: -0,4%) zurück.

 

Homeoffice macht sich bemerkbar

Der Trend zu Homeoffice schlägt sich deutlich in den Zahlen nieder. Nach Branchen aufgeteilt zeigte der Detailhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik mit einem nominalen Plus von 23,5 Prozent (real: +33,1%) mit Abstand das grösste Wachstum. Aber auch die Bereiche «sonstige Haushaltgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (+11,3%; real: +11,8%) sowie «Marktstände, Versand und Internethandel» (+20,1%; real +20,8%) legten deutlich zu.

Dass weniger Auto gefahren wurde und auch der Sprit günstiger wurde, äussert sich in einem nominalen Minus beim Detailhandel mit Tankstellen von 12,4 Prozent (real: +2,5%). Bei den Treibstoffen allein ergab sich ein Minus von 17,4 Prozent (real: -3,2%).

 

Rückgang gegenüber Juli

Im Vergleich zum Vormonat Juli hingegen gingen die Detailhandelsumsätze zurück. Um saisonale Einflüsse bereinigt nahmen sie nominal um 2,1 Prozent und real um 1,9 Prozent zurück. Ohne die Tankstellen verbuchte der Detailhandel ein Minus von 2,2 Prozent.

Die Lebensmittelläden alleine verbuchten ein moderateres Umsatzminus von nominal 0,8 Prozent. Im Nicht-Nahrungsmittelsektor lag der Rückgang bei 2,9 Prozent. (SDA)

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