Acht Kündigungen bei Tamedia

20 Minuten hat sich entschieden, die gemeinsam mit Tamedia betriebene Sportredaktion aufzulösen und ein eigenes Sportressort aufzubauen. Voraussichtlich kommt es bei Tamedia zu acht Kündigungen.

Tamedia

Die bisher gemeinsamen Teams im Sport und den Editorial Services sollen zwischen 20 Minuten und Tamedia aufgeteilt werden. Die Ablösung führt in der Deutschschweiz voraussichtlich zu etwa acht Kündigungen.

Betroffen sind in erster Linie bisher für 20 Minuten tätige Mitarbeitende der bei Tamedia angegliederten Sportredaktion und der Printproduktion. Für die Betroffenen wird ein Sozialplan zur Anwendung kommen, wie es am Dienstag in einer gemeinsamen Medienmitteilung von 20 Minuten und Tamedia hiess.

In der Westschweiz sind durch die Anpassungen derzeit keine Kündigungen geplant, wie es weiter heisst.

Weil 20 Minuten die Sportberichterstattung stärker auf die eigene Leserschaft ausrichten will, baut der Titel ab Januar 2021 in der Deutschschweiz ein eigenes Sportressort auf. Dazu werden auch bisher von der Tamedia erbrachte Leistungen in der Printproduktion direkt bei 20 Minuten eingegliedert. (SDA)

Obwalden Tourismus stellt Marketingprogramm 2021 vor

Ungewöhnliche Zeiten verlangen von Tourismusorganisationen inspirierte und beherzte Massnahmen. Dies klang am Mittwoch zwischen den Zeilen durch, als Obwalden Tourismus im Sarner Hotel Krone das Marketingprogramm für 2021 vorgestellt hat. Im Zentrum der Aktivitäten für das kommende Jahr stehen Schweizer Städte sowie die Bevölkerung jenseits des Röstigrabens.

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Obwalden-Tourismus-Geschäftsführer Daniel Scardino an der Präsentation der Marketingaktivitäten 2021.

Zwei verbundene Säle im Hotel Krone in Sarnen boten genügend Raum, um den gut 30 Personen, die sich für die Präsentation der Marketingaktivitäten 2021 der touristischen Dachorganisation angemeldet hatten, BAG-konforme Bedingungen zu bieten. Das Publikum setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichsten Teilbereiche der regionalen Tourismusbranche zusammen.

Nach einem dichten Rückblick auf die Planung und Aktivitäten der vergangenen Monate durch die Marketingverantwortliche Tamara Durrer lenkte Daniel Scardino, Geschäftsführer von Obwalden Tourismus, die Aufmerksamkeit auf die Zukunft. Dort findet die sogenannte Geheimtipp-Kampagne, direkt nach dem Lockdown im vergangenen Sommer lanciert, ihre Fortsetzung. Ziel dabei: Obwalden bei der Schweizer Bevölkerung in Erinnerung rufen, bekannt machen und als echten Geheimtipp verankern.

«Die Geheimtipps im Sarneraatal sind noch lange nicht ausgeschöpft», so Scardino. «Und noch lange nicht alle Schweizerinnen und Schweizer assoziieren Obwalden mit attraktiven und erholsamen Ferien bei angenehm kurzer Anreise.» Das will die Tourismusorganisation im Jahr 2021 mit verschiedenen Massnahmen ändern.

 

Pop-up Stores

«Dahin, wo unsere potentiellen Gäste sind», ist das Motto des zentralen Marketingvorstosses im kommenden Jahr. Pop-up Stores, jeweils vier bis sechs Wochen geöffnet, sollen temporär die Retail-Landschaft in Schweizer Städten bereichern. Die Logik hier: Bevor die Gäste nach Obwalden kommen, wird ihnen die Region in ihrer eigenen Heimat präsentiert.

Obwalden Tourismus

Promotion

Rund um die Präsenz der Pop-up Stores entstehen vielfältige Publikumsaktivitäten — einerseits von Obwalden Tourismus direkt, aber auch durch touristische und Wirtschafts-Partner. Zudem gehört die Präsenz an der LUGA im Frühling 2021 oder am Switzerland Marathon Light zur aktuellen Planung der Tourismusorganisation. Weitere Plattformen für Tourismusbetriebe bieten auch der Blog, die Social-Media-Kanäle oder der Newsletter von Obwalden Tourismus.

 

Erschliessung eines neuen Gästesegments

Als komplett neue Zielgruppe definiert Obwalden Tourismus ab 2021 erstmals die Bevölkerung der Romandie. Die Basis dafür wird mit der Übersetzung der Inhalte auf Obwalden-tourismus.ch geschaffen. In der Marktbearbeitung zwischen Biel und Genf sieht Daniel Scardino grosses Potential: «Noch weniger als in Teilen der Deutschschweiz ist das Obwaldner Tourismusangebot in der Romandie bekannt. Aber auch dort gibt es eine Sehnsucht nach neu zu entdeckenden Destinationen innerhalb des eigenen Landes. Als gute Argumente für einen Besuch bei uns sehe ich neben der Natur auch die Kulinarik, das Brauchtum oder den Mittelpunkt der Schweiz. Und nicht zuletzt ist auch die geografische Nähe ein Plus, das wir ausspielen können», führt er aus.

 

Neukonzeption Drucksachen und Gästezeitung

Ab 2021 umfassen die Drucksachen von Obwalden Tourismus je eine ganzjährig gültige Imagebroschüre in den drei Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch — dies im Gegensatz zu je einer Sommer- und Winterbroschüre in der Kombination Deutsch und Englisch wie bisher.

Ergänzt wird die Imagebroschüre mit der saisonal erscheinenden Gästezeitung Geheimtipp. Den neuen Hauptzielgruppen entsprechend erscheint der Geheimtipp auf Deutsch und Französisch. Inhaltlich bietet er eine Plattform für Geschichten rund um einheimische Protagonist*innen.

Migros-Kulturprozent vergibt 150’000 Franken für neue kulturelle Impulse

Das Migros-Kulturprozent vergibt Förderbeiträge von insgesamt 150'000 Franken an drei Schweizer Kulturprojekte. Diese wurden aus «einer Vielzahl vor allem interdisziplinärer Anträge» ausgewählt, die nach der Anfang 2020 erstmals veröffentlichten Ausschreibung «Neue Perspektiven. SlashArtist» eingegangen sind. Dies teilte das Kulturförderungsprogramm der Migros in einem Communiqué mit.

Migros
Rund 50’000 der insgesamt 150’000 Franken vergibt das Migros-Kulturprozent an die Zürcher Agentur für Virtualität.

80’000 Franken gehen an die Macher eines achtteiligen Podcasts zur Frage «kann künstliche Intelligenz Kulturschaffen ersetzen?». Die Audio-Serie begleitet die Ausstellung «Super – die zweite Schöpfung», die ab dem 6. November im Museum für Kommunikation in Bern zu sehen ist.

Mit 50’000 Franken wird die Zürcher Agentur für Virtualität bei der Analyse virtueller Räume unterstützt. Gemeinsam mit Schweizer Kunstschaffenden sowie Kunst- und Kulturorganisationen wird mit diesem Projekt die Relevanz der virtuellen Realität als Ort der Kulturrezeption und -produktion erforscht.

Das dritte, mit 20’000 Franken unterstützte Projekt, ist die Plattform mit dem Titel «They say it is love. We say it is unwaged work». Dahinter steckt ein Genfer Kollektiv, das der Frage nachgeht, wie Kulturschaffen vergütet wird und werden soll. Mit dem Ziel, den Wert der künstlerischen Arbeit sowohl wirtschaftlich als auch symbolisch zu steigern. (SDA)

Sunrise schlägt Mike Fries als Verwaltungsratspräsident vor

Das Telekom-Unternehmen Sunrise, das von UPC-Mutterfirma Liberty Global übernommen werden soll, lädt für den 9. November zu einer ausserordentlichen Generalversammlung ein. Anlässlich dieser sollen die Liberty-Vertreter das Zepter im Verwaltungsrat übernehmen. Liberty-Chef Mike Fries wird als neuer Verwaltungsratspräsident nominiert.

Sunrise

Beantragt wird gemäss einer Mitteilung vom Montag die Wahl von Mike Fries, Baptiest Coopmans, Miranda Curtis, Manuel Kohnstamm, Andrea Salvato, Marisa Drew, Thomas Meyer und Joseph Deiss als neue Mitglieder des Verwaltungsrats.

Miranda Curtis, Manuel Kohnstamm und Andrea Salvato werden zudem als Mitglieder des Ernennungs- und Entschädigungsausschusses vorgeschlagen. Miranda Curtis soll ausserdem Vorsitzende des Nominierungs- und Vergütungsausschusses werden.

Die Wahlen stehe allerding unter dem Vorbehalt des Abschlusses des öffentlichen Übernahmeangebots, heisst es weiter.

Aufgrund der Coronakrise finde die ausserordentliche Generalversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre statt.

UPC-Besitzerin Liberty Global hatte im August das Kaufangebot für Sunrise vorgelegt (Werbewoche.ch berichtete). Der amerikanisch-britische Kabelnetzriese greift dafür tief in die Tasche: Den Sunrise-Aktionären wird 110 Franken pro Aktie und damit insgesamt 5 Milliarden Franken in bar geboten. Damit wird der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz inklusive Schulden mit 6,8 Milliarden Franken bewertet.

Liberty hält nach Ablauf des Angebotes 81,98 Prozent der Aktien. Am Donnerstag ist die Nachfrist angelaufen. (SDA)

Schweizer Werbemarkt kratzt an 500-Millionen-Marke

Der normalerweise sehr werbestarke September zeigt sich – trotz Corona-Krise – auch in diesem Jahr als stärkster Monat der ersten drei Quartale des Jahres. Mit 494,3 Millionen Bruttofranken schrammt der Werbedruck im September nur knapp an der 500-Millionen-Marke vorbei. Trotzdem bleibt die Lage angespannt.

Nach dem Sommerloch zeigt die Kurve damit erstmals wieder steil nach oben – 135,6 Millionen mehr respektive 37,8 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vormonat August. Im Vorjahresvergleich bleibt die Bilanz jedoch ernüchternd. Alle Mediengruppen, mit Ausnahme von Out-of-Home, liegen weiterhin deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück.In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen und der steigenden Verunsicherung bleibt abzuwarten, wie sich der Markt entwickelt. Insgesamt beläuft sich der Bruttowerbedruck 2020 bisher auf 3,5 Milliarden. Ein Minus von 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

500-Millionen-Marke
Werbedruck im Gesamtmarkt: Entwicklung des Werbedrucks per September 2020 in Millionen Bruttofranken.

OOH-Werbung weiter auf dem Vormarsch

Während sämtliche Mediengruppen im September weiterhin mit teilweise deutlichen Rückgängen im Vergleich zum Vorjahr zu kämpfen haben, setzt Out-of-Home mit einer erneuten Steigerung von 8,9 Prozent im Vorjahresvergleich eine weitere Duftmarke. Insbesondere Digital-Out-of-Home verzeichnet, wie bereits vor dem Corona bedingten Einbruch im April und Mai, durchgängig hohe Wachstumsraten. Im Vergleich zum September 2019 liegt diese bei 42,5 Prozent. Im Juli und August konnte sogar fast eine Verdopplung des Werbedrucks beobachtet werden. Aber auch analoge Out-of-Home Werbung legt weiter zu, wenn auch auf niedrigerem Niveau (September: +2,7%; August, +14,9%). Betrachtet man jedoch das gesamte Jahr, so kommt auch Out-of-Home nicht an den Werbedruck des Vorjahres heran und büsst 8,8 Prozent ein.

TV- und Printwerbung erneut mit gemässigten prozentualen Verlusten des Werbedrucks. TV verliert 4 Prozent verglichen mit 2019, Print 8 Prozent. Die Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse kann sogar leicht zulegen (+1,2%). Treiber hierfür sind jedoch Zeitungsbeilagen und nicht Werbeanzeigen in den Zeitungen. Der Rückgang von Radio fällt im September höher aus als noch im August (-16% zu -6%). Kino ist weiterhin das Medium, das von der Corona-Krise am stärksten betroffen ist.

Allerdings lässt sich im September positiv vermerken, dass sich der Werbedruck im Vormonatsvergleich fast verdoppelt hat und die Vorjahresrückgänge leicht geringer ausfallen (-52% zu -67%). Internetwerbung verbleibt ohne Septemberpush und mit nur leichter Steigerung im Vormonatsvergleich (+2.8%).

500-Millionen-Marke

Ein Drittel der Branchen wächst im Vorjahresvergleich

Im September können sieben von 21 Branchen den Werbedruck im Vorjahresvergleich steigern. Die Detailhandelsbranche, welche nicht nur 3 der 10 Top Werbungtreibenden, sondern auch das Top-Produkt in diesem Monat stellt, verzeichnet mit rund 30 Prozent den höchsten prozentualen Zuwachs und bleibt YTD die werbedruckstärkste Branche.

In der Monatsansicht ist es jedoch die Nahrungsmittelbranche, welche trotz Rückgang verglichen zu 2019 (-7,2%) die Pole Position einnimmt. Prozentual am drittstärksten wächst Digital und Haushalt (25,1%). Auch Tabakwaren (+15,1%), Pharma & Gesundheit (+14,8%) sowie Initiativen & Kampagnen (+13,4%) und Kosmetik & Körperpflege (+12,9%) wachsen im zweistelligen Bereich.

500-Millionen-Marke
Media Mix für den Monat September

Inhalt und Form und Black&Blaze mischen sich in den US-Wahlkampf ein

Im Rahmen einer neuen Kampagne machen sich Inhalt und Form und ihr Kunde Black&Blaze für mehr genüssliche Ruhe auf der amerikanischen Politbühne stark.

Inhalt und Form und Black&Blaze mischen sich in den US-Wahlkampf ein

Der Wahlkampf um die amerikanische Präsidentschaft läuft auf Hochtouren. Grund genug für den Zürcher Premium Kaffee Black&Blaze, Wahlkampf in eigener Sache zu machen.

Mit einem kurzen Clip fordert die Zürcher Kaffeerösterei auf, sich für «genussvolle Ruhe» zu entscheiden. Ob damit die Abwahl von Donald Trump oder nur die Wahl von Black&Blaze-Kaffee gemeint ist, liegt im Auge des Betrachters.

Der Mini-Wahlkampf von Black&Blaze wird auf den gängigen Social-Media-Kanälen geführt.

 

Verantwortlich bei Black&Blaze: Liri Rama, Claude Stahel (Wahlkampf-Leitung). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Karin Estermann (Wahlkampf-Managerin); David Hugentobler (Politischer Berater Text); Mato Bilic (Politischer Berater Art); Caroline Minar (Hand-Model).

«Um beim Edi. zu gewinnen braucht es gute Ideen, gute Geschichten und gutes Handwerk»

Peter Beck, Präsident der Swissfilm Association, spricht mit m&k über die am Montag veröffentlichte Edi.20-Shortlist und die Kunst der dezentralen Awardverleihung.

Edi
Peter Beck, Präsident von Swissfilm Association.

m&k: Peter Beck, zum ersten Mal in der 21-jährigen Geschichte des Edi. wurden die Einreichungen von zwei verschiedenen Juryteams bewertet. Weshalb diese Änderung?

Peter Beck: Als wir im Juli die Ausschreibung zum Wettbewerb machten, war nicht abschätzbar, ob wir im September eine Live-Jurierung durchführen können oder nicht. Deswegen haben wir uns einige Überlegungen zu Alternativen gemacht. Gerade die Vergabe der Auszeichnungen erwies sich digital als fast nicht lösbar, da es die Diskussion und die Abstimmung zwischen den Jurymitgliedern braucht. Alle Berechnungsmodelle, die wir geprüft haben, zeigten auf, dass die Auswahl der Shortlist digital interessante Lösungen zulässt, während die Preisvergabe digital nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte.

 

Wieso hat die Shortlist-Jury mehr Mitglieder als in den vergangenen Jahren?

Schon seit einigen Jahren gibt es die Idee, eine grössere Jury im Stil einer Filmakademie zu formen. In einer Live-Jurierung wäre dies schwierig umzusetzen, online wollten wir das bis anhin nicht machen. Jetzt war aber die Gelegenheit, dies einmal zu versuchen. Vom Prinzip her blieben die Bezugsgruppen in der Jury-Zusammensatzung gleich wie immer: Vertreter der Auftraggeber, von Agenturen und Filmschaffende. Neu haben wir bei der Shortlist die Gruppe der Auftragsfilm-Produzenten dazugenommen.

 

Die Gewinner werden von einer zweiten Jury ermittelt, dies live und nicht online. Warum?

Die Aufteilung der Jury hat verschiedene Gründe. Einerseits spricht viel dafür, eine breit abgestützte Shortlist zu haben, andererseits ist gerade die Bestimmung der Auszeichnungen mit einem demokratischen Rechenmodell nicht wirklich empfehlenswert.
Oder wie bewertet man einen Film, der von den Juroren sieben Mal Silber und einmal Bronze bekommt, gegenüber einem Film, der nur einmal Gold erhält? Diese Abwägung muss von der Jury zusammen abgestimmt werden. Und das ist live einfach viel besser machbar. Unser neues Jury-Tool hätte aber im Notfall auch eine Online-Jurierung zugelassen.

 

Apropos Jury-Tool: Die Swissfilm Association hat extra für die Online-Jurierung eine Software entwickelt.

Damit die Jurierung möglichst objektiv und gerecht ausfällt, müssen einige Parameter eingehalten werden. Bei einer Live-Jurierung ist sichergestellt, dass die Jurymitglieder die Filme, welche sie bewerten, auch wirklich gesehen haben. Auch Absprachen während dem Prozess sind eher schwierig. Mit dem neuen Tool haben wir eine handliche Lösung gefunden, die nicht nur benutzerfreundlich ist, sondern auch unseren Ansprüchen an den Prozess genügt.

 

Sie schalten am Montag – im Zuge der Shortlistveröffentlichung – ihre neue Website auf. War die bisherige veraltet?

Edinet.ch ist die vielleicht älteste noch funktionierende Website der Welt. Wir haben sie bereits 2001 veröffentlicht und seither lediglich marginal angepasst. Das Grossartige daran ist das Archiv, das alle Shortlist- und Gewinnerfilme seit Beginn im Jahr 2000 zur Verfügung stellt. Für den Edi. Wettbewerb jedoch, der den Massstab im Schweizer Auftragsfilmschaffen darstellt, war dieser Auftritt schon ein sehr grosses «Understatement». Es war an der Zeit, dies zu ändern.

 

Gab es Überraschungen bei den eingereichten Filmen?

Das Gesamtniveau der eingereichten Filme ist, was die handwerkliche Qualität betrifft, schon seit einigen Jahren sehr hoch. Wie jedes Jahr gibt es auch 2020 herausragende und grossartige Produktionen. Es wird aber immer schwieriger, bei den eingereichten Filmen die grossen Überflieger zu finden. Die grösste Chance haben gute Geschichten und gute Ideen. Gutes Handwerk allein reicht heute nicht mehr.

 

Wegen der Pandemie wird der Edi. dieses Jahr nicht – wie sonst – ein live-get-together der besten Agenturen, Produktionsfirmen und Auftraggeber, sondern ein dezentraler Event. Wie wollen sie die Atmosphäre des Schiffsbaus in die Wohnzimmer der Gäste transportieren?

Wir wollten nicht alles ins Netz verlegen, sondern versuchen, das zu retten, was die Edi. Preisverleihung zusätzlich zum Wettbewerb ausmacht: Der persönliche Kontakt und das gemeinsame Feiern. Da dies in grossen Gruppen nicht möglich ist, motivieren wir unsere Gäste, die Preisverleihung mit ihren Teams, Kunden und Freunden mitzuverfolgen. Dazu liefern wir die Zutaten nach dem Motto: Real, dezentral und ein bisschen digital.

Der Edi.20 findet am 5. November 2020 im Rahmen eines «Real-Dezentral-Digital»-Anlasses statt. Die geladenen Gäste erhalten von Swissfilm Association eine von 500 Apéro-Boxen sowie einen persönlichen Zoom-Login. Die Show wird auch im Live-Stream übertragen und für alle Interessierten zugänglich sein. Die Edi.20-Shortlist wurde am Montag bekanntgegeben (Werbewoche.ch berichtete). 

Tablet und Smartphone bei den jungen Internetnutzern am beliebtesten

Die Internetnutzung der unter 14-jährigen Kinder ist in den letzten Jahren stabil geblieben: Fast die Hälfte nutzt das Internet; je älter das Kind, desto häufiger nutzt es das Web. Am häufigsten mit Tablet oder Smartphone, wie die Studie NET-Metrix-Base zeigt.

NET-Metrix
(Quelle: NET-Metrix Base Trend 2020)

Bereits zum vierten Mal veröffentlicht NET-Metrix Daten zur Internetnutzung der 0- bis 13-Jährigen in der Schweiz. Im Rahmen einer Online-Befragung gaben rund 4000 Personen Auskunft, wie die Kinder in ihrem Haushalt das Internet nutzen. Dabei wurden Daten zu rund 1600 Kindern gesammelt.

 

Je älter, desto aktiver online

Junge Teenager sind im Web am aktivsten. Während 93 Prozent der 10- bis 13-Jährigen online sind, sind es 13 Prozent der 0- bis 4-Jährigen. Bei den Kindergarten- und Primarschulkindern (5- bis 9-jährig) surfen 51 Prozent mindestens ab und zu im Internet.

Der Anteil der täglichen Internetnutzer steigt auch mit zunehmendem Alter: Während von den Kindern bis 8 Jahre nur 10 Prozent täglich im Internet surfen, sind 36 Prozent der Kinder von 9 bis 11 Jahren und 73 Prozent der Jugendlichen von 12 bis 13 Jahren tägliche Internetnutzer.

 

Streaming steht hoch im Kurs

Streaming ist die bevorzugte Aktivität im Netz: 67 Prozent der jungen Internetnutzer schauen sich im Web Videos an (zum Beispiel auf YouTube), schauen online fern oder hören online Musik. 55 Prozent der Web-Kinder recherchieren Informationen in Suchmaschinen. Vor allem bei den 9- bis 13-Jährigen ist die Nutzung von Suchmaschinen ihre Hauptaktivität im Internet (75 Prozent). Online-Spiele runden die Top 3 ab: 52 Prozent der jungen Internetnutzer spielen gerne im Netz.

 

Tablet und Smartphone besonders geschätzt

Bei Kindern bleibt das Tablet das beliebteste Gerät: Es wird von 52 Prozent der jungen Internetnutzer zum Surfen im Netz genutzt. Knapp dahinter folgt das Smartphone, das sich weiterentwickelt hat: Heute nutzen 46 Prozent der jungen Internetnutzer dieses Gerät zum Surfen, im Jahr 2016 waren es erst 31 Prozent.

NET-Metrix
(Quelle: NET-Metrix Base Trend 2020)

Die NET-Metrix-Base liefert Basisdaten zur Anzahl und Struktur der Internetnutzer. Sie umfasst soziodemografische Merkmale, Informationen zu Internet-Nutzergruppen, Orte und Frequenz der Internetnutzung sowie Nutzung verschiedener Typen von Angeboten im Internet usw. Seit 2013 werden Trend-Studien mit Variablen zur Nutzung mobiler Geräte, Streaming-Angeboten, Social Media, Online-Shopping und Online-Gaming erhoben.

Für die Studie werden jährlich rund 19‘000 Online- und Telefon-Interviews, ab 2019 rund 15‘000 Interviews durchgeführt. Erhoben wird die Wohnbevölkerung in der Schweiz und in Liechtenstein ab 14 Jahren in Privathaushalten.

Dreifive realisiert erste virtuelle Diplomfeier für Swiss Marketing

Das Goldbach-Tochterunternehmen Dreifive und der Berufs- und Fachverband Swiss Marketing lancieren am 14. November 2020 gemeinsam die digitale Diplomvergabe der Marketing- und Verkaufsfachleute 2020.

Dreifive

Dreifive konnte sich in der Evaluation um das neue Corona-bedingte Konzept der Diplomfeier der Marketing- und Verkaufsfachleute erfolgreich behaupten. Die Digitalagentur überzeugte mit einer durchdachten Strategie, einer schlüssigen Mediaplanung, emotionalen und frischen Layouts mit Ausrichtung auf die digitalen Kanäle sowie durch die Gestaltung eines neuen Corporate Designs der Veranstaltung.

 

Planung und Kreation

Neben der Planung übernimmt Dreifive auch die Kreation und die gesamte Event-Organisation, was wiederum das Live-Streaming, die Moderation sowie die Kommunikation der entsprechenden Massnahmen beinhaltet. Dabei war es eine besondere Herausforderung, die Wertigkeit der bisher immer physisch stattfindenden Diplomfeier auch in digitaler Form umzusetzen.

Um den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen auch virtuell ein einmaliges Erlebnis bieten zu können, wurde eine spezifische Landingpage erstellt, die als zentrale Kommunikationsplattform der Veranstaltung dient. Neben dem Programmablauf wird auf der Website auch auf den eigens lancierten Wettbewerb hingewiesen, bei dem es ein privates und exklusives Wohnzimmerkonzert mit dem Schweizer Sänger und Songwriter Damian Lynn zu gewinnen gibt.

Die virtuelle Diplomfeier findet am 14. November statt. Interessierte können das Live-Streaming des Events mit der Verkündung der Jahrgangsbesten sowie einem abgestimmten Rahmenprogramm am 14. November 2020. Weitere Informationen sind unter Letuscelebrate.ch aufgeführt.

Dreifive

Verantwortlich bei Swiss Marketing: Roger Wernli (Präsident der Prüfungskommission der Marketingfachleute), Christoph Portmann (Präsident der Prüfungskommission der Verkaufsfachleute). Verantwortlich bei Dreifive: Jolanda Kessler (Head of Digital Marketing Consulting), Michael Nuster (Junior Digital Marketing Consultant), Sandro Kohler (Teamleader Art Direction Motion & Picture), Simon Böhm (Digital Designer), Hendrik Schraven (Digital Rich Media Solutions).

Die Shortlist des Edi.20 steht fest

Die Juroren haben die Shortlist-Filme für den diesjährigen Edi.20 nominiert. Welche Filme die Auszeichnung gewinnen werden, wird am 5. November im Rahmen eines «Real-Dezentral-Digital»-Anlass bekanntgegeben.

Edi.20

Zum ersten Mal in der 21-jährigen Geschichte des Edi. wurden die Einreichungen von zwei verschiedenen Juryteams bewertet: die Shortlist wurde online und die Besten-Auszeichnung live juriert. Wichtigstes Beurteilungskriterium ist die audiovisuell überzeugende Umsetzung des Kommunikationsauftrages. Buch, Regie, Bild, Ton und Montage müssen künstlerisch eine Einheit bilden, welche dem vermittelten Inhalt gerecht wird und die gestellte Aufgabe des Auftraggebers an die Produktion sinngemäss umsetzt.

Ein Gewinnerfilm muss in allen Filmdisziplinen absolute Bestleistungen ausweisen. Aus den eingereichten Arbeiten haben insgesamt 51 Filme eine Shortlist-Nomination erhalten.

 

Preisverleihung findet digital statt

Aufgrund der aktuellen Lage kann dieses Jahr kein live-Event durchgeführt werden. Swissfilm Association organisiert daher die Preisverleihung «real-dezentral-digital», wobei die geladenen Gäste nebst einer von 500 Apéro-Boxen auch einen persönlichen Zoom-Login erhalten, um live in der Show dabei sein zu können. Die Show wird auch im Live-Stream übertragen und wird für alle Interessierten zugänglich sein.

Edi.20 – Shortlist Commercials: Spots klassisch TV und Kino
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Katz Sturz Plan B Digitec Galaxus
La Discussione Czar Mercedes-Benz Publicis Emil
Lulu und Luis Stories Coop Genossenschaft TBWA\Zürich
Bäume wie Pilze Markenfilm IP-Suisse Rod Kommunikation
Hallo Leben Markenfilm CSS Krankenversicherung Sir Mary
Bereit Stories Swisscom
Wo immer dein Durst daheim ist. Hillton Rivella Scholz & Friends
Für mich und dich. Und Köbi. Shining Coop Genossenschaft TBWA\Zürich
SwissSwap Shining Schweiz Tourismus Wirz Communication
Serie POV: Navigation, Roomba Plan B Digitec Galaxus
Serie Xmas-Song: Allo, Glii, Techniker Plan B Digitec Galaxus
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Commercials: Spots bis 15 Sekunden
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Serie: Plakaterklärer, Dahintersteher Shining Swisscom Heimat Zürich
Opinion Leader Drastik Persoenlich Verlag Ruf Lanz
Serie: Helikopter, Lokführer Bubbles&Sons Amorana Family
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Commercials: Spots online
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Philips Connect Shining Bernafon Ogilvy UK
Wir lieben die Fussball Allmenfilms Komet Komet
Ja zum Schutz vor Hass Filmerei Komitee Ja zum Schutz vor Hass
Danke Plan B Digitec Galaxus
Besser leben ohne Lags Dynamic Frame Swisscom Wirz
Move Mountains Fabian Weber Film Elite Training
Wo immer dein Durst daheim ist. Hillton Rivella Scholz & Friends
Serie Xmas-Song: Allo, Déja-vu Plan B Digitec Galaxus
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Corporate: Brand / Image
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Athletes powered by science Markenfilm OYM IYF.Agency
By Listening to the sign of time Freestudios Tissot
Vom Feld zum Genuss Stories Zweifel Pomy Chips
Bereit Stories Swisscom Wirz Communication
Eflizzer Imagefilm WirzFraefelPaal Babutec
Made By Geberit Seed Geberit Seed
World Imajack EPFL
Deux Frères Filmgerberei Deux Frères
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Corporate: Marketing
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Dreamcolor VFBbB Hewlett-Packard
Make Data Come to Life Walkingframes ZHAW
Invest in what you love Get Some Popcorn Urknall
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Corporate: Prävenstions- und Lernfilme
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Nicht alles Sichtbare ist echt. Chris Santiavo, Atila Ulcay Dachorganisation Frauenhäuser
Organspende Redensarten Shining BAG Contexta
at school Team Tumult Cybathlon
Kuscheltier – Teddybär Tasty Pictures Kinderschutz Jung von Matt/Limmat
Serie Du entscheidest: Julien, Adnan, Marco Get Some Popcorn Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Branded Content: Storytelling / Fiktion
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
A Life without Limitations – The Life of Nátalia Martins Filmgerberei Sonova
A Life without Limitations Filmgerberei Sonova
Born of A Dream: A boy from San Mateo Who’s McQueen Picture IWC Schaffhausen Scholz & Friends
Viral Virtuos Nutshell Films Bank Cler Heimat Zürich
Echo Shining Turnus Film
Serie Hallo Leben: Cristine, Aurel, Nora Shining CSS Versicherungen Sir Mary
Für euch – Bienen Stories Swisscom
Closer to Life – Ella Rumpf Studio Achermann die Mobiliar
Quelle: Swissfilm Association
Edi.20 – Shortlist Branded Content: Live Experience
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Mission High Dry MaMa Pictures Graubünden Ferien Wirz
Leuchtende Vielfalt Geri Hangartner Productions Unterstrass.edu
Müller und Frey: Alberto Giacometti Addictive Films Fondation Beyeler
Quelle: Swissfilm Association

Das Shortlist Jury-Team Kategorie Commercials und Branded Content besteht aus Diego Baldenweg, Stefan Bircher, Cyril Böhler, Ellen Brasse, Peter Brönnimann, Paulus Brügmann, Renzo D’Alberto, Benjamin Fueter, Nadine Geissbühler, Simon Gutknecht, Aladin Hasic, Markus Hürsch, Pablo Kirschke, Ivan Madeo, Hans Meier, Dean Montenegro, Kalle Petersson, Michael Rottmann, Markus Ruf, Uli Scheper, Roli Schmid, Ph!L!pp Schweidler, Martin Stäheli, Atila Ulcay, Martin Villiger, Felix von Muralt, Daniel Waser, Ari Zehnder und Samir.

Das Shortlist Jury-Team Kategorie Corporate Communication besteht aus Piet Baumgartner, Federico Bettini, Alessandro Biffi, Simon Bitterli, Michel Bognar, Claudio Catrambone, Claudio Cea, Philippe Cordey, Felix Courvoisier, Gian Dolder, Jürg Ebe, Viviane Egli, Ivan Engler, Bernie Forster, Lukas Gähwiler, Jeff Gerber, Flavio Gerber, Leos Gerteis, Luc Kämpfen, Tim Lüdin, Noé Marti, Antonia Meile, Wendy Pillonel, Urs Rey, Michael Ricar, Pascal Salamin, Iva Schnellmann, Roman Sidler, Jürg Steudler, Wolfgang Weigl, Claudia Wick und Daniel Wüthrich.

McDonald’s und TBWA\Zürich liefern, was Du liebst

In einer aktuellen Kampagne für den Lieferservice «McDelivery» von McDonald's zeigen TBWA\Zürich und OMD Schweiz, wie Emotion und Innovation im Moment des Heisshungers zusammenkommen.

McDonald’s «Lass dir liefern, was du liebst» McDelivery (TBWA_Zürich, 2020) 0-6 screenshot
Wie die Essiggurke, so die grüne Socke: Angewidert wird sie weggeworfen. (Screenshot: Youtube.com)

Der aktuelle TVC von TBWA\Zürich in Zusammenarbeit mit Jan Bonny und Shining zeigt, dass jede Person ihre eigenen Präferenzen hat. Begleitet wird die Kampagne von drei Food-Sujets, die sich an den gelernten McDonald’s Inszenierungen orientieren. Nur, dass sie nun zuhause in verschiedenen Lebenssituationen platziert sind.

Für einen zusätzlichen Push wird die Kampagne von einer Sales Kampagne begleitet, die Online, in der McDonald’s-App und in öffentlichen Verkehrsmitteln in der Deutschschweiz und Romandie zum Einsatz kommt.

Zudem hat die aktuelle Kampagne einen Auftritt als Bandenwerbung im Onlinegame Football Manager 2020, um die Gamer im Moment ihres Heisshungers zu erreichen. In diesem Bereich zeigt sich die Omnicom Mediagroup gemeinsam mit Drop8 als «First Mover» in der Schweiz. Die Kampagne ist bis Mitte November On Air.

McDonald’s

Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Stijn Heytens (Marketing Director), David Smadja (Digital Marketing Lead), Anne-Cécile Combe (Senior Digital Consultant). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Manuel Wenzel, Tizian Walti, Angelo Sciullo, Reto Clement, Susanna Fill, Wolf Gaertner, Sabine Grossmann, (Kreation) Dominik Laubscher, Chiara D’Arpa (Beratung). Verantwortlich bei OMD Schweiz (Media): Julien Swoboda (Communication Director), Alina Punz (Digital Director), Christian Bremer (Project Manager), Drop8 AG (Publisher) Sam Lutz (Founder). Partner: Shining Film (Filmproduktion), Jan Bonny (Director), Mokoh Music (Music Production), Schaub Stierli, Roland Kniel (Fotografie).

Anja Burri wird neue Inlandchefin der NZZ am Sonntag

Anja Burri übernimmt die Leitung des Inland-Ressorts der NZZ am Sonntag. Sie folgt auf Francesco Benini, der als Autor zu CH Media wechselt.

NZZ am Sonntag

Die 38-jährige Anja Burri ist seit 2016 Redaktorin im Hintergrundressort der NZZ am Sonntag. Seit Mai 2020 ist sie zudem als Blattmacherin der NZZ am Sonntag tätig. Davor arbeitete sie während vier Jahren als Bundeshaus-Redaktorin für das Inlandressort von Tages-Anzeiger und Der Bund. Zwischen 2009 und 2012 schrieb sie als Inlandredaktorin für die Schweizerische Depeschenagentur in Bern, wo sie zunächst ein zweijähriges Volontariat inklusive MAZ-Diplom absolvierte.

Erste journalistische Erfahrungen sammelte Anja Burri im Lokaljournalismus in Basel. Sie ist in Muttenz BL aufgewachsen, studierte an den Universitäten Basel und Wien Soziologie, Geschichte und Medienwissenschaften und lebt nun mit ihrer Familie in Zürich.

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