Diese Nachhaltigkeitspotenziale stecken im Schweizer Onlinehandel

Rund die Hälfte der von Schweizer Onlineshops angebotenen Produkte wird nachhaltig produziert. Das sagen die Onlinehändler in einer Erhebung, die im Rahmen eines Forschungsprojekts der HSLU und der HWZ im Auftrag der Post durchgeführt wurde. Nachholbedarf gibt es laut dem Forschungsteam beim Versand der Artikel. Bei den Konsument*innen gewinnen nachhaltige Versandoptionen an Bedeutung.

Onlinehändler

Mit der Onlinehändlerbefragung 2020 hat die Hochschule Luzern im Auftrag der Schweizerischen Post erstmals die Nachhaltigkeit im Schweizer E-Commerce aus Sicht der Anbieter untersucht. Dafür haben die Studienautor*innen 227 Unternehmen zu den ökologischen und sozialen Aspekten der Wertschöpfungskette ihrer Onlineshops befragt.

 

Onlineshops beurteilen ihre Sortimente als mehrheitlich nachhaltig 

Nach eigenen Angaben bieten die befragten Onlineshops grösstenteils nachhaltig hergestellte Produkte an. So werden gemäss der Befragung im Durchschnitt 52 Prozent aller Produkte, die auf den Schweizer Onlineshops zu finden sind, ressourcenschonend produziert. Noch stärker berücksichtigen die Onlinehändler soziale Aspekte. 77 Prozent aller Artikel in den Onlineshops werden unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. «Unsere Studie zeigt, dass Nachhaltigkeitsaspekte im Schweizer Onlinehandel ein wichtiger Faktor sind», sagt Thomas Wozniak, Studienleiter und Dozent an der Hochschule Luzern. Erstaunlicherweise markieren die Anbieter nachhaltige Produkte allerdings selten: Nur gerade in 14 Prozent aller untersuchten Onlineshops werden nachhaltige Artikel entsprechend gekennzeichnet. Einen Suchfilter für nachhaltig hergestellte Artikel bieten lediglich elf Prozent der Händler an. Laut Wozniak scheint dieses Defizit bei den Unternehmen bereits bekannt zu sein. Rund die Hälfte aller befragten Organisationen möchten ihre Kundinnen und Kunden über die Nachhaltigkeit ihrer Produkte besser informieren.

Onlinehändler

Nur ein Drittel kommt ohne Plastik aus 

Neben dem Produkt trägt auch die Verpackung zur Nachhaltigkeitsbilanz von Onlineshops bei. Die Schweizer Onlinehändler geben an, dass ihre Versandverpackungen zu 56 Prozent aus Recycling-Material bestehen. Beim Füllmaterial setzen 48 Prozent auf wiederverwertetes Material. Nur gerade ein Drittel kommt bei der Verpackung ohne Plastik aus. «Ein kritischer Punkt ist auch die Grösse der Verpackung», sagt Thomas Wozniak. Eine Mehrheit von 72 Prozent aller Onlinehändler setzen auf Versandverpackungen, die auf die Grösse der Produkte abgestimmt ist. «Das kann helfen, die Transportkapazitäten effizient ausnutzen und Material sparen zu können», so der Studienleiter. Alternativ könnten Onlinehändler die Artikel direkt in der Originalverpackung versenden. 49 Prozent der Onlineshops machen das bereits. Die Rolle der Verpackung wird immer wichtiger. Acht von zehn der befragten Onlineshops gehen davon aus, dass das Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten nach nachhaltigen Verpackungen in den nächsten zwei Jahren zunehmen wird.

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Versand: Nachhaltig bis ans Ziel? 

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit ist der Versand der Produkte für Onlinehändler eine spezielle Herausforderung. «Um Lösungen zu finden, wie die Produkte auf nachhaltige Weise den Weg von der Lagerhalle zu den Kundinnen und Kunden finden, sind innovative Ideen gefragt», sagt Wozniak. Da gäbe es bei den hiesigen Onlineshops durchaus Optimierungspotenzial. Nur gerade 15 Prozent der untersuchten Unternehmen bieten lokal angepasste, umweltschonende Logistiklösungen an. Das können beispielsweise Velo-Lieferdienste in Kombination mit dem Zug oder Transporte mit dem E-Cargo-Bike sein. Auch die Option, ohne Aufpreis einen klimaneutralen Versand zu wählen, haben die Kundinnen und Kunden nur bei 15 Prozent aller Onlineshops. «Es ist deshalb auch nicht überraschend, dass Kundinnen und Kunden nur auf den wenigsten Onlineshops aktiv über nachhaltige Versandoptionen informiert werden», so Wozniak. Demgegenüber steht die hohe Bereitschaft der Anbieter, die Logistik diesbezüglich zu verbessern. 75 Prozent von ihnen zeigen sich offen für nachhaltige Transportlösungen – vor allem auf der sogenannten letzten Meile, also dem letzten Abschnitt der Lieferkette, auf welchem die Pöstlerin oder der Pöstler das Paket den Kundinnen und Kunden zuhause zustellt.

Onlinehändler

Kundensicht: Nachhaltige Versandlösungen gewinnen an Bedeutung

Zusätzlich haben die Schweizerische Post und die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich den Schweizer E-Commerce Stimmungsbarometer erstellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Schweizer Kundinnen und Kunden, die mindestens einmal wöchentlich im Internet einkaufen, um über 13 Prozent angestiegen. Insbesondere Personen in der Alterskategorie der über 55-Jährigen haben deutlich häufiger in Onlineshops eingekauft als noch 2019 (+25 Prozent). Der Anteil derjenigen, die Twint als Zahlungsmöglichkeit nutzen, ist von 17 auf 29 Prozent angestiegen. Auch bei dieser Studie wurden Aspekte der Nachhaltigkeit untersucht: Den Kundinnen und Kunden war besonders wichtig, dass beim Versand von Waren die Schachtelgrösse individuell angepasst wird (75 Prozent) und dass wiederverwendbare Verpackungen zum Einsatz kommen (73 Prozent). Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz möchten lieber über die Herkunft der Produkte (79 Prozent) als über die Herstellungsbedingungen (65 Prozent) informiert werden.

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Weitere Informationen zur Onlinehändlerbefragung und zum E-Commerce Stimmungsbarometer sowie die beiden Studien zum Download gibt es auf der Website der Post. 

Standing Ovation holt Markus Dambach an Bord

Mit Markus Dambach als Head of Business Development baut die Zürcher Agentur Standing Ovation per 1. November 2020 ihre Geschäftsleitung weiter aus. Er bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Live-Kommunikation und Brand Experience mit.

Markus Dambach

Markus Dambach hat bei Richnerstutz zahlreiche Marken- und Raumerlebnisse konzipiert und gemeinsam mit dem Team realisiert. Er ist spezialisiert auf herausragende Markenauftritte von Unternehmen in einem erlebnisorientierten Marktumfeld. «Mich fasziniert das komplexe Zusammenspiel zwischen Marken, Unternehmen und Zielgruppen. Emotionen authentisch und nachhaltig erlebbar zu machen, ist nicht eine Frage des Formates, sondern des Verständnisses für die Markenwerte», erlkärt Markus Dambach.

Bei Standing Ovation baut er das Leistungsspektrum weiter aus: «360-Grad-Kommunikation ist für mich kein trendiges Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit des zeitgemässen Markenmanagements. Ob in realen oder digitalen Räumen, an einem Live-Event oder einem PoS: Markenerlebnisse sind ein stärkeres Instrument denn je, um Geschichten zu erzählen und Werte zu vermitteln.» Der gelernte Polydesigner 3D begann seine Karriere bei Manor. Er hatte während zehn Jahren diverse Führungspositionen im Bereich PoS-Gestaltung und Promotion inne. Danach war er während zehn Jahren bei Hauser & Partner als operativer Geschäftsführer tätig, bevor er 2017 zu Richnerstutz wechselte, wo er zuerst als COO und später als Business Developer agierte.

Die Grenzenlos im 2021 einmal anders

Die Reisebranche ist von den Entwicklungen rund um Covid-19 hart getroffen. Viele Aussteller der St.Galler Ferienmesse Grenzenlos müssen deshalb auf eine Teilnahme an der kommenden Durchführung verzichten. Trotzdem wird die Messe vom 22. – 24. Januar 2021 in einer reduzierten Form geplant. Das Motto: anders und einzigartig. Die OCA wird gemeinsam mit der Grenzenlos durchgeführt.

Grenzenlos

Die Olma Messen St.Gallen haben entschieden, trotz zahlreicher Absagen bisheriger Aussteller eine reduzierte Form der Grenzenlos zu planen: weniger Aussteller, dafür mehr Individualität – weniger Besucher, dafür mehr Sicherheit. Die «Grenzenlos – Die Ferienmesse einmal anders» setzt den Fokus auf den persönlichen Beratungsaustausch zwischen Ausstellern und Besuchern mit Abstand, auf grenzenlose Feriendestinationen und viel Inspiration. Die Lust am Reisen – auch mit Covid-19 – soll gefördert und neu entdeckt werden.

Das Ziel der Messeleitung ist es, die Messe nicht abzusagen, sondern eine Alternative anzubieten, die den Ausstellern in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Präsenz ermöglicht und den Besuchern eine gehaltvolle Messe präsentiert. Die Aussteller können dabei trotz der herausfordernden Wirtschaftslage kurzfristig, einfach und mit geringerem finanziellen Aufwand teilnehmen. Kurz: Die Grenzenlos möchte Ferienfeeling verbreiten und die Reisevorfreude aktivieren. Die Messeleitung wird am 30. November 2020 aufgrund der Rückmeldungen der Aussteller zum angepasstem Konzept definitiv entscheiden, ob die Messe durchgeführt wird oder nicht.

 

Ein bewährtes Zusammenspiel: OCA und Grenzenlos 

Camping ist im Trend – gerade in Zeiten von Corona boomt der Markt weiter. Im Gegensatz zu Reiseveranstaltern konnte die Wohnmobil- und Campingbranche von der aktuellen Situation profitieren. Die Ostschweizer Camping- und Freizeit-Ausstellung OCA findet darum mit ihrem umfassenden Angebot und angepasstem Hallendesign in der gewohnten Form gemeinsam mit der Grenzenlos statt.

 

Covid-19-Schutzkonzept hat sich bewährt 

Die Olma Messen St.Gallen werden für die Grenzenlos ein umfassendes Schutzkonzept entwickeln und diverse Massnahmen umsetzen. Mit der Durchführung der «Pätch» haben sie eine erste Anwendung des Schutzkonzepts an einer Messe unter Beweis stellen können. Extrabreite Gänge in den Messehallen sowie eine Besucherlimitierung haben sich bewährt und dazu geführt, dass sich das Publikum sicher fühlte. Es wurde von Ausstellern und Besuchern betont, dass das Schutzkonzept gut durchdacht und sorgfältig umgesetzt wurde.

Grenzenlos

Agentur am Flughafen lanciert B2B-Promotion für ProOne Werkzeug und Material

Um die Bekanntheit von ProOne zu steigern, hat die Altenrheiner Agentur am Flughafen eine B2B-Promotion für die Eigenmarke von BMS Building Materials Suisse umgesetzt.

Agentur am Flughafen

ProOne steht für hochwertiges Werkzeug und Baumaterial für Handwerkprofis. Die Eigenmarke von BMS Building Materials Suisse, dem Verbund von Spezialisten im Baumaterialhandel, zu dem Baubedarf, Richner, Gétaz, Miauton und Regusci Reco gehören, ist damit eine echte Alternative zu bekannten, teuren Markenprodukten.

Die schweizweit angelegte B2B-Promotion sollte nun die Bekanntheit von ProOne gesteigert und das Qualitätsversprechen vermittelt werden. Drei heldenhafte Key Visuals verdeutlichen, dass Profis auf Werkzeug und Material von ProOne schwören. Mit On- und Offline-Mailings wurden Handwerker-Kunden zu einem Besuch am POS aufgefordert und vor Ort sorgen Roll-ups sowie weiteres POS-Material für den nötigen Call-to-action.

Agentur am Flughafen

Verantwortlich bei BMS Buidling Materials Suisse: Christoph Theler (Managing Director), Reto Vogel (Head of Marketing), Sophie Grichting (Kampagnenmanager). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung), Dominique Rutishauser (Creative Direction), Ketil Eggum (Art Direction/Grafik), Katharina Eugster (Interactive Media Design/Programmierung), Miriam Egli (Beratung/Text), Daniel Ammann (Fotografie).

E-Commerce-Studie: Onlineshopping gehört zum Alltag in der Schweiz

Die aktuellste Ausgabe der E-Commerce-Studie von Wunderman Thompson Switzerland gibt Einblick in das digitale Einkaufsverhalten der Schweizer*innen und zeigt die neuesten Trends auf.

Wunderman Thompson

Der Studie zufolge geht mittlerweile rund ein Drittel der Befragten wöchentlich online shoppen, wobei die Männer im Schnitt eine höhere Frequenz zeigen. Treiber des digitalen Konsums ist vor allem die «Convenience», die mit Onlineshopping verbunden ist: die Heimlieferung der Produkte ist der Hauptgrund für den Einkauf online, dicht gefolgt von der Tatsache, dass 24 Stunden täglich eingekauft werden kann und somit keine Bindung an Ladenöffnungszeiten herrscht. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Vergleichbarkeit von Produkten und Preisen.

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Die Älteren sind pragmatisch, die Jüngeren ästhetisch

Wenn Schweizer*innen auf einen neuen Onlineshop treffen, achten sie am meisten auf das Angebot unterschiedlicher Zahlungsmöglichkeiten und auch darauf, ob die Website als sicher angezeigt wird. Junge Onlineshopper (14-24 Jahre) hingegen achten am meisten auf eine optisch ansprechende und vertrauenswürdige Erscheinung. Onlineshops müssen entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Zielgruppen Rechnung tragen.

Wunderman Thompson

Wo und wie online gekauft wird

Das Smartphone lassen wir zwar nie aus den Augen, aber shoppen tun wir immer noch hauptsächlich über den Computer oder Laptop, und das am liebsten von zu Hause aus. Doch dies könnte sich bereits bald ändern: Jede fünfte Person plant in Zukunft öfter via Smartphone einzukaufen. Als momentane Hindernisse für das Einkaufen übers Smartphone werden die kleinen Bildschirme sowie die umständliche Bedienung der Shops genannt. Beides Kriterien, auf die technologische Antworten gefunden werden können in nächster Zeit (zum Beispiel Responsive Webdesign).

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Jetzt geht’s App

Im Schnitt nutzen rund zwei von drei Personen Shopping-Apps auf ihrem Smartphone. In der jüngsten Zielgruppe (14-24 Jahre) sind es sogar drei Viertel. Somit können sich Apps als vielversprechender Vertriebskanal für digitale Unternehmen erweisen. Die Top 5 der meistgenutzten Shopping-Apps der Schweiz sind Zalando, SBB, Wish, Amazon und Aliexpress.

Wunderman Thompson

Multioptionale Wege – Customer Journeys in Zeiten des E-Commerce

Um die Customer Journey zu analysieren, wurden Informationssuche und Kauf für unterschiedliche Produkt- und Servicekategorien abgefragt. Bereits bei der Informationssuche zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Kategorien: So werden beispielsweise Informationen zu Flugtickets oder Eventtickets vorwiegend online gesucht, Informationen zu Lebensmitteln und Medikamenten hingegen vorwiegend offline.

In einem zweiten Schritt wird der Kanal des Kaufs miteinbezogen. Dabei zeigt sich klar, dass die Grenze zwischen off- und online verschwimmt und die Customer Journey zunehmend hybrid wird. Selbst bei online dominierten Kategorien wie zum Beispiel Flugtickets. 72% der Personen, welche Flugtickets kaufen, informieren sich im Vorfeld online, wovon 85% die Tickets auch online kaufen. Im Gesamten sind es aber lediglich 59%, welche einen reinen Onlineweg gehen.

Wunderman Thompson

Wie Covid-19 den Schweizer E-Commerce katalysiert

Ein Drittel der Menschen haben durch Covid-19 ihr Onlineshopping verändert. Kleider und Schuhe waren während dem Lockdown die beliebteste Shoppingkategorie. Und manchmal bestätigen sich Stereotype: Frauen kauften doppelt so viel in dieser Kategorie als Männer. Wie nachhaltig die Zunahme im Onlineshopping nach der Covid-19 Pandemie sein wird, muss sich noch zeigen. Allerdings planen 38% der Befragten ihr Onlineshopping-Verhalten während des Lockdowns auch in Zukunft beizubehalten oder sogar noch vermehrt online einzukaufen. Andere internationale Studien sehen hier, vor allem für das Weihnachtsgeschäft, ein grosses Potenzial für Retailer.

Wunderman Thompson

Die aktuelle E-Commerce-Studie von Wunderman Thompson Switzerland liefert relevante Insights über aktuelle Themen, Trends und das Online-Kaufverhalten der Schweizer*innen; gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Covid-19-Krise. Mittels einer repräsentativen Onlineumfrage wurden hierfür rund 2’000 Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren zu verschiedenen Aspekten rund ums Onlineshopping befragt. Weitere Informationen sowie aktuelle Daten können auf Wundermanthompson.ch abgerufen werden.

Die aktuelle E-Commerce-Studie von Wunderman Thompson Switzerland liefert relevante Insights über aktuelle Themen, Trends und das Online-Kaufverhalten der Schweizer*innen; gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Covid-19-Krise. Mittels einer repräsentativen Onlineumfrage wurden hierfür rund 2’000 Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren zu verschiedenen Aspekten rund ums Onlineshopping befragt. Weitere Informationen sowie aktuelle Daten können auf Wundermanthompson.ch abgerufen werden.

Die Einreichefrist für den Swiss Poster Award 2020 läuft

Der Plakatwettbewerb um den Swiss Poster Award ist eröffnet: Kreative, Agenturen und Unternehmen können noch bis 30. November 2020 ihre Kampagnen einreichen. Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt online.

Swiss Poster Award

Mit sechs Kategorien ist dem gestalterischen Spiel ein weites Feld geöffnet. Zugelassen sind alle für die Schweiz und das Fürstentum Lichtenstein kreierten Sujets oder Kampagnen, die 2020 im öffentlichen Raum zu sehen waren. Die Arbeiten können noch bis zum 30. November 2020 unter Swissposteraward.ch eingereicht werden. Nominiert werden die Arbeiten durch eine Fachjury aus 20 Mitgliedern aus Werbung, Kultur und Design.

 

Poster Night im März 2021

Am 11. März 2021 werden die Gewinner verkündigt. Traditionell wurden die Awards bislang im Rahmen der «APG|SGA Poster Night» überreicht. In welchem Umfang die Verleihung 2021 durchgeführt werden kann, werden die Organisatoren – abhängig von der Covid-19-Entwicklung – zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden und kommunizieren.

 

Die sechs Kategorien 

  • «Commercial National»: Plakatkampagnen von nationaler Ausstrahlung mit Aushängen in mindestens zehn Kantonen und/oder den fünf grössten Städten (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Zürich).
  • «Commercial Local and Regional»: Plakataushänge mit lokaler und/oder regionaler Ausprägung.
  • «Public Service»: Plakate von Wohlfahrtsunternehmen, Politik und öffentlich-rechtlichen Institutionen.
  • «Culture»: Plakate für kulturelle Institutionen oder Anlässe wie zum Beispiel Theater, Museen, Ausstellungen oder Festivals.
  • «Out of Home Innovations»: Neue Ideen und Umsetzungen im Bereich der kommerziellen Aussenwerbung.
  • «Digital Out of Home»: Digitale Werbemittel mit Bewegung Bild/Text. Ausgespielt auf grossformatigen Screens (mindestens 70 Zoll).

MRB präsentiert den «RoboPET» für PET-Recycling Schweiz

Mit dem nicht ganz ernst gemeinten «RoboPET» kommuniziert Metzger Rottmann Bürge für PET-Recycling Schweiz, wie das PET-Sammeln noch einfacher gemacht werden soll.

Metzger Rottmann Bürge

Die Schweiz gehört zur Weltspitze im PET-Getränkeflaschen sammeln. Schon heute stehen über 50’000 PET-Sammelstellen in der ganzen Schweiz zur Verfügung. Nun möchte PET-Recycling Schweiz einen Schritt weitergehen und holt in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post die leeren PET-Getränkeflaschen direkt bei den Konsumenten zu Hause ab.

Doch dieser neue Service ist nur ein weiterer Meilenstein. In welche Richtung sich PET-Recycling weiterentwickeln könnte, zeigt Metzger Rottmann Bürge mit «RoboPET», dem vorerst nicht ganz ernstgemeinten Prototypen eines Sammelroboters, dessen Mission es ist, leere PET-Getränkeflaschen autonom einzusammeln.

Die Social-Media-Kampagne ist ab sofort online und wird durch einen Plakataushang in Post-Filialen unterstützt. Die Sammelsäcke für PET-Getränkeflaschen sind zum Selbstkostenpreis auf Pet.ch/sack erhältlich.

 

Verantwortlich bei PET-Recycling Schweiz: Lukas Schumacher (Marketingleiter); Sharon Lehmann (Kommunikationsleiterin); Anastazija De Carlo (Projektleitung Marketing). Verantwortlich bei Metzger Rottmann Bürge: Cyrill Wirz, Frederick Rossmann (Kreation); Bettina Dührkoop, Tomas Rozas (Strategie); Silvan Metzger, Roman Steinacher, Celina Sprenger (Beratung). Filmproduktion: Parish in Pictures, Yogi Parish. Media: Mediatonic.

Der Wirz Cocktail findet nicht statt

Es hätte der 50. Wirz Cocktail werden sollen – und damit ein ganz besonderer Anlass. Nun hat sich Wirz dazu entschlossen, die alljährliche Veranstaltung dieses Jahr abzusagen.

Wirz Cocktail
Ein solches Bild wird es in diesem Jahr nicht zu sehen geben: Applaudierende Gäste am 49. Wirz-Cocktail im Jahr 2019.

Es sei ein ganz besonderes Jahr geworden. Mit Auswirkungen, die man sich selbst heute noch nicht ausmalen könne, heisst es in einem Communiqué der Wirz Gruppe am Dienstag. Die 50. Durchführung des Wirz Cocktails wird deshalb auf das nächste Jahr verschoben.

Die Gruppe begründet die Verschiebung des Events mit der aktuell zu unübersichtlichen Lage. Der Schutz der Gäste und Mitarbeitenden sei einfach zu wichtig. Sobald Näheres zum neuen Termin im Jahr 2021 bekannt ist, wird die Wirz Gruppe darüber informieren.

Die Rolle der Werbung für das offene Internet ist vielen Verbrauchern nicht klar

Eine aktuelle Umfrage von The Trade Desk zeigt, dass rund ein Viertel der Befragten nicht weiss, wie wichtig Werbung für die Finanzierung eines freien Internets ist.

Werbung

Das mangelhafte Wissen über die Rolle der Werbung bei der Finanzierung des Internets stellt eine Gefahr für viele Website-Betreiber und Internetdienste dar. Dies wird im Zuge einer Studie von The Trade Desk deutlich. Den Ergebnissen zufolge weiss rund ein Viertel der Befragten nicht, dass die überwiegende Mehrheit der kostenlosen Inhalte im Internet durch Werbung finanziert werden, darunter Websites, Videos, Online-Spiele oder kostenlose Apps. Zudem ist nur 23 Prozent der Befragten bewusst, dass eine Vielzahl der Betreiber von Websites und Apps ihre Dienste einstellen müssten, wenn sie keine Daten der Nutzer mehr für die Ausspielung von Werbung verwenden könnten.

 

Für Medien wichtig

Gerade publizistische Angebote stehen hier vor besonderen Herausforderungen. So gaben mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten an, dass ihnen News-Dienste und Informationsportale wichtig sind und sie sogar bereit wären, für deren Nutzung zu bezahlen. Allerdings zeigt sich gleichzeitig eine hohe «Abo-Müdigkeit». Fast zwei Drittel (63 Prozent) der deutschen Verbraucher sind nicht bereit, monatlich mehr als zehn Euro für die entsprechenden Dienste auszugeben. Es muss damit im Interesse der Betreiber sein, dass ihre Nutzer den Wert von kostenlosen Inhalten und deren Finanzierung durch Werbung verstehen.

 

Verständnis fördern

Gleichzeitig steht die Werbebranche in der Verantwortung, den Wertaustausch – die Akzeptanz von Werbung im Gegenzug für kostenlose, qualitativ hochwertige Inhalte im Internet – besser zu kommunizieren. So wissen rund 61 Prozent der befragten Verbraucher oft nicht, wofür sie ihr Einverständnis geben, wenn sie online bei der Cookie-Abfrage auf «Akzeptieren» oder «OK» drücken.

Dennoch scheint die Mehrheit einem Modell der Werbefinanzierung nicht abgeneigt zu sein. Auf die Frage, ob man sich zusätzliche Dienste und Services wünsche, die durch Werbefinanzierung deutlich günstiger oder kostenlos angeboten werden, reagierten rund 86 Prozent positiv. Es geht somit darum, den Wert von Werbung sichtbarer und die Verwendung von Nutzerdaten nachvollziehbarer zu gestalten.

«Verbraucher mussten sich zu lange mit Pop-ups und Consent-Bannern herum ärgern, die den Wertaustausch zwischen den für die Publisher so wichtigen Daten und den qualitativ hochwertigen kostenlosen Inhalten für die Nutzer wenn überhaupt nur mangelhaft erklärt haben», kommentiert Lukas Fassbender, General Manager DACH bei The Trade Desk, die Ergebnisse. «Diese Diskrepanz gefährdet das Überleben vieler Publisher, wenn wir es nicht gemeinsam schaffen, sie aufzulösen.»

Der Appell an die Werbebranche zur Kooperation und dem Bekenntnis zu Transparenz liegt auch in den Ergebnissen der Studie begründet. So sind nur knapp ein Viertel der Befragten der Meinung, dass sie die Kontrolle über ihre Daten haben und wissen, wofür diese verwendet werden. Gleichzeitig ist es mehr als der Hälfte ein Ärgernis, dass sie auf jeder Website immer wieder der Weitergabe ihrer Daten zustimmen müssen.

Im August 2020 führte das Marktforschungsunternehmen Appinio im Auftrag von The Trade Desk eine repräsentative Umfrage unter 1’006 volljährigen Verbrauchern in Deutschland durch. Ziel der Befragung war es, herauszufinden, inwieweit sich die Befragten hinsichtlich der Finanzierung des offenen Internets (Websites und digitale Dienste ausserhalb der Walled Gardens) bewusst sind. The Trade Desk hat eine branchenweite Initiative zum Aufbau einer unabhängigen Identitätslösung, die auf Cookies verzichtet, vorgestellt, die nach ihrer Fertigstellung an eine unabhängige Brancheninstitution übergeben werden wird.

Trump dominiert die Medienberichterstattung insbesondere in nicht vertrauenswürdigen Medien

US-Präsident Trump liegt in aktuellen Umfragen deutlich hinter seinem Herausforderer Biden, die Berichterstattung aber dominiert er nach wie vor. Insbesondere in nicht vertrauenswürdigen Medien wird positiv über Trump berichtet, wie eine aktuelle Studie von Pressrelations zur Glaubwürdigkeit von Medien im US-Wahlkampf zeigt.

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Die Analyse zeigt, dass die Zuverlässigkeit einer Quelle in deutlichem Zusammenhang zur Tonalität ihrer Artikel steht: Je vertrauenswürdiger ein Online-Medium, desto neutraler die Berichterstattung über Präsidentschaftskandidat Joe Biden und desto negativer über Präsident Donald Trump. Je geringer die Glaubwürdigkeit einer Quelle, desto negativer der Tenor zu Biden und desto positiver zu Trump.

Medien mit hoher Glaubwürdigkeit setzen sich dabei auch wesentlich intensiver und komplexer mit Falschmeldungen auseinander. Weniger vertrauenswürdige Medien hingegen berichten eher einseitig und vermeiden Fakten-Checks von Trumps Aussagen. Insgesamt wird in US-Medien deutlich negativer über Biden berichtet als es in DACH-Medien der Fall ist. Länderübergreifend ist die Berichterstattung in den als besonders vertrauenswürdig eingestuften Medien zu Biden neutral bis positiv, zu Trump überwiegend negativ.

Binnen eines Monats schrumpft Joe Bidens Anteil an Exklusivbeiträgen von 15 auf nur noch 9 Prozent. Somit verbucht Donald Trump aktuell doppelt so viele exklusive TV- und Online-Artikel und mehr als doppelt so viel Reichweite für sich wie sein Herausforderer. Anders auf den eigenen Twitter-Kanälen: Mit seinen Tweets erzielt Präsidentschaftskandidat Biden durchschnittlich 36 Prozent mehr Interaktionen als der amtierende Präsident – und das mit weniger als einem Achtel der Followerschaft seines Konkurrenten Trump.

Basis der qualitativen Analyse bilden über 25’000 manuell kodierte US-amerikanische sowie deutsche, österreichische und Schweizer Online-Artikel und TV-Beiträge zur US-Wahl sowie über 3’000 von den Präsidentschaftskandidaten veröffentlichte Tweets. Die Studie steht zum Download unter Pressrelations.news/uswahl bereit. Ein weiterer und finaler Bericht über den gesamten Erhebungszeitraum vom 01. August bis 03. November 2020 wird nach der Wahl veröffentlicht.

In der vorliegenden Studie kommt der in das Kunden-Analyseportal NewsRadar integrierte NewsGuard-Score zur Bewertung der Vertrauenswürdigkeit von Medien zum Einsatz. Die entsprechenden Quellen werden von ausgebildeten Journalistinnen und Journalisten entlang eines Kriterienrasters auf Glaubwürdigkeit und Transparenz geprüft und nach einem Punktesystem von 0 bis 100 bewertet. Warnhinweise nach dem Ampelprinzip bieten Analysten und Endkunden eine schnelle Orientierung bei der Einordnung von Medien in einer zunehmend komplexer gewordenen Medienwelt.

Kurt Aeschbacher, Petra Dreyfus und Co. sensibilisieren für Pro Audito Schweiz

Die Zürcher Agentur Pikka gestaltet für Pro Audito Schweiz die Hörtestkampagne mit bekannten Persönlichkeiten.

Pro Audito Schweiz

Im Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen lanciert die unabhängige Non-Profit-Organisation Pro Audito Schweiz einen kostenlosen Online-Hörtest. Dieser soll neuen Mitgliedern respektive Betroffenen eine möglichst niederschwellige Kontaktaufnahme mit der neutralen Hörberatung ermöglichen.

Für den kostenlosen Service warben die bekannten Persönlichkeiten Kurt Aeschbacher, die aktuelle «Werberin des Jahres» Petra Dreyfus und Leonardo Genoni, die selbst schwerhörig beziehungsweise hörbehindert sind.

Die aktuelle Online-Kampagne zur Bekanntmachung des Online-Hörtests wurde von Pikka gestaltet. Die Fotos der Testimonials unterstreichen und stärken die jüngst entwickelte Bildsprache mit Fokus auf authentischen Porträts von Betroffenen.

Pro Audito Schweiz

Verantwortlich bei Pro Audito Schweiz: Heike Zimmermann (Leitung Kommunikation). Verantwortlich bei Pikka: Maike Sandmann (Design).

Cécile Bachmann verstärkt Farner Consulting

Cécile Bachmann wird am 1. Dezember 2020 zu Farner Consulting stossen und dort das Public Affairs-Team leiten. Sie übernimmt von Farner Partner und Geschäftsleitungsmitglied Michel Grunder.

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Cécile Bachmann kommt von der Liechtensteiner VP Bank, wo sie seit Anfang 2019 die Position als Leiterin Gruppenkommunikation und Marketing innehatte.  Nach ihrer Tätigkeit als Corporate Communications Manager für einen Schweizer Asset Manager und als Partnerin und Consultant für zwei Public-Relations- und Public-Affairs-Agenturen hatte die frühere Finanzjournalistin ihre eigene, auf Finanzmandate spezialisierte Kommunikationsagentur gegründet, die 2014 vom internationalen Kommunikationsnetzwerk Instinctif Partners übernommen wurde. Bevor Cécile Bachmann zur VP Bank wechselte, leitete sie zwischen 2016 und 2018 die Medienstelle der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft.

Bachmann hat an der Universität Basel Soziologie, Wirtschaft und Germanistik studiert und mit dem Titel lic. phil. I abgeschlossen. Derzeit absolviert sie zusätzlich ein CAS in General Management für Verwaltungsräte (Rochester Bern Executive Programs).

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