Contexta geht dem Hochverrat im Appenzell auf den Grund

Appenzel ler Käse geht neue Wege und erzählt eine epische Story über das Geheimrezept des würzigen Käses. In einem fulminanten 66-Sekünder malen Contexta und die Giger Brüder ein Horrorszenario aus.

Alptraum in Appenzell - Appenzeller® Käse 0-9 screenshot

Im Film «Alptraum in Appenzell» geht es dem würzigen Appenzeller-Käse an die Substanz: Das Geheimrezept wird verraten. Durch das ganze Appenzellerland geht ein Ruck, alle suchen nach dem Verräter. Dem bleibt nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen.

Die Kommunikation von Appenzeller Käse dreht sich schon lange um das Geheimrezept. Immer wieder erzählen Marke und Agentur Geschichten, in denen jemand versucht, den schweigsamen Sennen das Geheimnis zu entlocken. Und jeweils bleibt der Versuch natürlich erfolglos. Denn das Geheimnis seines Geschmacks ist das Kapital des Appenzeller Käses. Nur konsequent also, diese Geschichte nun einmal anders zu erzählen.

Für die Umsetzung konnten die kreativen Nomaden von Contexta die Filmproduktion Stories und die Schweizer Jungtalente Flurin und Silvan Giger gewinnen. Gedreht wurde im Appenzellerland, auch die Mehrheit der Darsteller sind echte Appenzeller.

Der Film geht am Montag auf verschiedenen Online-Kanälen in der Schweiz und in Deutschland on Air. Begleitet wird der Launch von passendem Content auf den Social-Media-Kanälen von Appenzeller Käse, darunter Fragespiele zum Film und ein Gewinnspiel.

 

Verantwortlich bei SO Appenzeller Käse: Rudolf Hegg (Leiter Verkaufsförderung und Marekting), Raphael Koller (Projektleiter Online Marketing). Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Stories; Flurin Giger (Regie), Silvan Giger (DoP), Adrian Frutiger, Maurizio Bergmann (Musik), Tonstudio Z (Sound-Design/Mix), Yves Roy Vallaster (Colorist), Yves Bollag (Executive Producer), Karl Sigudarson (Line Producer), Chenyi Yu (Post-Production Supervisor). Media: Mediasschneider.

Wunderman Thompson läutet neue Ära für Audi ein

In der neuen globalen Brand Campaign von Audi wird «Vorsprung durch Technik» neu definiert. Wunderman Thompson, Audi und MediaCom haben eine multimediale Kampagne auf die Beine gestellt.

Audi

Anfang Oktober startete Audi eine neue, globale Markenkampagne. Mit dem Leitspruch «Future is an attitude» soll die Transformation zu einer nachhaltigen und digitalen Premiummobilität vorangetrieben werden. Zudem soll es neben dem technologischen Fortschritt auch vermehrt um menschliche Bedürfnisse und Werte gehen.

Die vollelektrischen Audi e-tron Modelle dienen als Zugpferde der Kampagne. In Bewegtbild und Print wurde mit natürlichem Licht, warmen Farben und unkonventionellen Blickwinkeln gearbeitet, in denen der Mensch einen Platz im Vordergrund einnimmt.

«Die dezidierte Abstimmung von TV, Print, Digital und Social Media ermöglicht eine vielseitige Sichtbarkeit bei hoher Reichweite. Premium-Platzierungen sorgen für optimale Performance, parallel geschaltete Mobile-Spots erreichen auch Second Screen Nutzer. Weitere digitale Sonderwerbeformen mit Spot-Integration und grossflächiger Formatauswahl auf Premium-Umfeldern garantieren die bestmögliche Platzierung der Botschaft in unserer Zielgruppe. Innovative interaktive Formate ermöglichen zudem, den Kommunikationsansatz «Future is an attitude» unmittelbar erlebbar zu machen», erklärt Katharina Momani, Head of Marketing Audi Schweiz. Auf der neuen Web-Plattform Progress Audi werden alle Inhalte zusammengeführt und dem User weiterführende Hintergrundgeschichten geboten.

Zu sehen ist die Kampagne in der Schweiz von Oktober bis Ende Dezember im TV, auf Anzeigen, auf grossflächigen Online-Formaten wie NZZ Video Wall und Watson Branding Day, interaktiven Bannern, InArticle-Videos und auf Youtube. Weiter ist eine breit angelegte Kommunikation auf den Social-Media-Plattformen Instagram, Facebook, LinkedIn und Pinterest geplant. Für die Händlerkommunikation wurden E-Mail-Abbinder und Anzeigen kreiert.

 

Verantwortlich bei Audi: Katharina Momani (Head of Marketing), Franziska Schmidt (Teamleader Marketing Communication), Magdalena Rettich (Marketing Communication Manager), Rafael Wolter (Digital Marketing Manager). Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Stephanie Belvedere, Marika Magnuszewska (Art Director), Winfried Schneider (Senior Texter), Kim Prinzing (Produktion), Sandro Tschuor (Head Client Service), Franziska Saxer, Marcus Aeberhard (Client Service). Verantwortlich bei MediaCom: Agron Gjini (Senior Communication Consultant), Stephanie Dirscherl (Communication Planning Manager), Filip Pujic (Senior Digital Specialist), Gerhard Schuller (Digital Specialist). Verantwortlich bei Swiss Online Publishing: Johanna Schmid (Account Management & Projektleitung), Nicoletta Wartmann (Art Director), Juliana Göhner (Publishing & AdManagement), Myriam Blal (Account Lead Audi), Julian Schweizer (Managing Partner).

Ein Rebranding für den Helvetiaplatz

Am Freitag wurden die Tram- und Bushaltestellen am Zürcher Helvetiaplatz zu «Heimatplatz» umbenannt. Wer steckt dahinter? Die am Platz ansässige und verdächtig ähnlich heissende Agentur Heimat Zürich weiss anscheinend von nichts.

heimat

Am Freitag prangten in blau-weiss die Worte «Heimatplatz» auf den Tafeln der VBZ-Haltestellen am Zürcher Helvetiaplatz. Wer hinter der Guerilla-Aktion steckt, darüber gibt sich die am Helvetiaplatz gelegene Agentur Heimat Zürich ahnungslos: «Wir fahren nur Taxi – und sind zurzeit aber im Homeoffice. Deshalb haben wir das noch nicht gesehen und auch nichts davon gehört», heisst es bei der Agentur.

Sie wolle sich das aber bei nächster Gelegenheit – wohl so um Ostern 2021 – mal sicher anschauen. Die Agentur fühle sich zudem geehrt, dass ein Platz nach ihr benannt wird: «Tönt auf alle Fälle nach einer witzigen Aktion in einer Zeit, in der im öffentlichen Raum gerade eher Spassgebremse angesagt ist.»

heimat

Wie die Kommunikationsbranche mit Stress umgeht

Drei von vier Kommunikationsprofis verantworten gleichzeitig mehrere Aufgaben mit hoher Priorität und Zeitdruck. Mehr als die Hälfte glaubt zudem, permanent erreichbar sein zu müssen. Zu den grössten Stressfaktoren der Kommunikationsbranche gehören unzuverlässige Teammitglieder, schlechte Führung und eine unklare Aufgabenstellung, wie eine aktuelle Umfrage von News Aktuell zeigt.

News Aktuell

Die Umfrage zeigt allerdings, dass weit über die Hälfte der PR-Schaffenden seit der Corona-Pandemie mehr auf ihre eigene Gesundheit achten und gegen den Stress im Job vor allem auf Sport und soziale Kontakte setzen.

 

Permanente Erreichbarkeit und parallele Aufgaben

Bei der Frage, ob sie im Job das Gefühl haben, permanent – auch am Feierabend – erreichbar sein zu müssen, antworten 51 Prozent der Kommunikationsprofis mit «Ja, auf jeden Fall» (24 Prozent) beziehungsweise «Eher ja» (27 Prozent). Signifikant mehr Männer geben an, dass sie glauben, auf jeden Fall permanent erreichbar sein zu müssen (30 Prozent zu 19 Prozent Frauen). Ein «Eher nein» (21 Prozent) beziehungsweise «Nein, auf keinen Fall» (22 Prozent) konstatieren bei dieser Frage insgesamt nur 43 Prozent.
Stresspunkt Multitasking

Neben der permanenten Erreichbarkeit sorgt auch das Multitasking für eine hohe Arbeitsauslastung. Drei Viertel der Umfrageteilnehmer arbeiten eher bis sehr häufig unter hohem Zeitdruck parallel an mehreren Aufgaben und tragen gleichzeitig die Verantwortung (77 Prozent). «Eher selten» oder «nie» ist das nur bei 14 Prozent der Befragten der Fall. Auch bei dieser Frage unterschieden sich die Antworten zum Teil zwischen den männlichen und weiblichen Kommunikationsprofis: Während 81 Prozent der befragten Frauen angeben, eher bis sehr häufig zu viele Aufgaben parallel zu verantworten, sehen sich nur 72 Prozent der befragten Männer diesem Druck ausgesetzt.

 

Zwischenmenschliche Faktoren grösste Stressauslöser

Die grösste Belastung für Kommunikationsprofis sind unzuverlässige Teammitglieder. 30 Prozent der Befragten stresst es, wenn sie sich nicht auf ihre Kolleginnen und Kollegen verlassen können. Frauen stresst Unzuverlässigkeit dabei deutlich mehr als Männer (35 Prozent im Vergleich zu 25 Prozent). Annähernd gleich unter Druck gesetzt fühlen sich wiederum beide Geschlechter, wenn das Management schlecht führt oder Aufgaben nicht klar gestellt werden. Jeweils 27 Prozent der Kommunikationsprofis geben dies als Stressfaktoren an. Knapp jeden vierten PR-Schaffenden belastet auch ein Zuviel an Arbeit oder technische Probleme (jeweils 24 Prozent).

Weniger Kommunikationsprofis sind hingegen von zu hohem Druck oder einer zu grossen Verantwortung (16 Prozent) gestresst. Auch zu wenig Personal und damit mehr Arbeit für die Bestandsmannschaft löst nur bei jedem Siebten Stress aus (14 Prozent).

News Aktuell

Mehr Achtsamkeit seit Corona

Covid-19 hat bei vielen Kommunikationsprofis bewirkt, dass sie ihr persönliches Wohlbefinden bewusster wahrnehmen. So geben 62 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie seit Beginn der Pandemie mehr als zuvor auf ihre Gesundheit achten. 28 Prozent halten es weiterhin so wie vor der Pandemie und nur 7 Prozent kümmern sich seitdem eher beziehungsweise eindeutig weniger um ihre Gesundheit.

In puncto gesteigerte Achtsamkeit lassen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Befragten feststellen, die Frauen sind ein paar Prozentpunkte voraus (65 Prozent), aber auch die Mehrheit der Männer achtet seit Beginn der Pandemie mehr auf die eigene Gesundheit (60 Prozent).

Was tun Kommunikationsprofis konkret, um beruflichen Stress abzubauen und gesund zu bleiben? Die meisten Befragten setzen auf körperlichen Ausgleich durch Sport und auf soziale Kontakte. Für 40 Prozent sind Bewegung und für 37 Prozent Zeit mit der Familie und Freunden die beliebtesten Anti-Stress-Massnahmen. Hobbys oder andere Freizeitaktivitäten helfen wiederum gut jedem vierten Umfrageteilnehmer dabei, besser mit stressigen Situationen in der Arbeit umzugehen zu können (28 Prozent). Digital Detox ist für jeden Fünften das optimale Mittel, um abzuschalten und runterzukommen (22 Prozent). Seltener setzen die Kommunikationsprofis hingegen auf gesunde Ernährung (18 Prozent) oder Meditation (16 Prozent). Shopping ist bei verschwindenden 2 Prozent der Befragten das beliebteste Anti-Stress-Mittel.

Frauen entspannen sich dabei häufiger mit Hilfe von Digital Detox als Männer (25 zu 17 Prozent). Zur Entspannung Shoppen gehen immerhin 4 Prozent der männlichen Kommunikationsprofis, bei den Frauen tut dies gerade mal 1 Prozent.

News Aktuell

An der repräsentativen Onlineumfrage «Stress in der Kommunikationsbranche» von Civey im Auftrag von News Aktuell wurden 500 Fachkräfte aus Kommunikation, Marketing und Medien in Deutschland vom 5. August bis 18. August 2020 befragt. Der statistische Fehler liegt zwischen 8,4 und 8,5 Prozent. Die Prozentzahlen wurden gerundet. Mehrfachantworten waren möglich bei den Fragen «Was löst bei Ihnen während der Arbeit den höchsten Stress aus?» sowie «Was hilft Ihnen persönlich besonders als Ausgleich, um mit Stresssituationen in der Arbeit besser umgehen zu können?»

Farner wirbt mit ÖV für «ÖV»

Während des Lockdowns hat Franz Hohler ein Stück mit dem Namen «ÖV» fürs Bernhard Theater geschrieben. Farner hat eine kreative Kampagne im ÖV- beziehungsweise VBZ-Look für das Zürcher Theater gestartet.

Farner

Die kleinen und grossen Geschichten, die das Leben schreibt, hat Franz Hohler in seinen Szenen «ÖV» gesammelt. Wo sonst treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander und verbringen eine Zeit so nahe beisammen als im ÖV? Absurde Bekanntschaften und herzerwärmende Episoden werfen einen liebevollen und lustigen Blick auf uns.

Farner hat eine gross angelegte Plakat- und Inseratekampagne entwickelt, die das Stück ÖV mit den bekannten Farbcodes der VBZ Tramlinien bewirbt.

Zusätzlich wurden an ausgewählten Standorten Irritationsplakate gehängt, welche die neue Haltestelle «Bernhard Theater» bewerben, wo sich in den kommenden Wochen die kleinen und grossen Dramen des Öffentlichen Verkehrs abspielen werden.

Farner

Verantwortlich beim Bernhard Theater: Esther Friedrich, Hanna Scheuring. Verantwortlich bei Farner: Markus Gut (Partner, Head of Farner Branding&Change), Fabian Bertschinger (Creative Director Farner Branding).

Auch dieses Jahr gibt es eine Black-Friday-Aktion bei Goldbach

Nach der Lancierung im Jahr 2019 meldet sich Goldbach auch im Jahr 2020 mit einer besonderen Werbeaktion zum Black Friday und dem Cyber Monday zurück.

Goldbach

Was sich in den letzten Jahren im Schweizer Einzelhandel etabliert hat, ist mittlerweile auch zum «Buchungsevent» bei Goldbach geworden: Zum Black Friday und Cyber Monday gehen die Publisher und die Werbevermarkterin mit einer besonderen Werbeaktion an den Start.

Bereits zum zweiten Mal bieten die Inventareigner via Goldbach ihren Werbekunden auf einer eigens erstellten Landingpage limitierte Angebote zum günstigeren Preisen an. Zur Auswahl stehen über 20 Media- und Werbepakete für TV, Print & Digital, Online, OOH sowie Radio. Je nach Angebot bieten die Publisher und deren Vermarkterin Goldbach bis zu 80% Rabatt an. Die Aktion startet am Black Friday sowie am Cyber Monday  jeweils um Mitternacht.

Inhalt und Form stellt Rüebli auf für Eselhilfe Schweiz

Mit einem Riesenrüebli und 18'000 echten Rüebli ruft die Eselhilfe Schweiz zusammen mit Inhalt und Form zur Spende für notleidende Esel auf. Alles was man dazu braucht, ist ein Smartphone und Twint.

Inhalt und Form

Die Familie Huber hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, misshandelte Esel ausfindig zu machen und ihnen auf ihrem Hof in Feldbach ein gesundes Leben in Würde zu ermöglichen.

Doch das kostet Geld. Darum hat Inhalt und Form sich auf Ideensuche gemacht und gemeinsam mit Eselhilfe Schweiz sowie mit freundlicher Unterstützung von APG und Twint ein ausgefallenes Plakat kreiert, das auf einfache Art und Weise zum Spenden aufruft.

Flankierend fanden am Donnerstag, dem Tag des Esels, an den Hauptbahnhöfen St. Gallen, Luzern und Zürich grosse Rüebli-Samplings samt Flyer und Twint-Code statt. Dabei wurden 18’000 Rüebli und 5’000 Äpfel verteilt.

Das Plakat in Form eines Rüebli ist, nebst einer Headline, auch mit einem Twint-QR-Code versehen. Passanten können somit ganz einfach im Vorbeigehen spenden und damit etwas Gutes tun. Die Arbeit hängt bereits aus.

Inhalt und Form

Verantwortlich bei Stiftung Eselhilfe Schweiz: Hanni Huber, Viktor Huber, Andrea Huber, Frank Maier. Verantwortlich bei Inhalt und Form: Karin Estermann (Executive Creative Director); Caroline Minar (Grafik); Yannick Lippuner (Text/Konzept).

Contcept konzipiert virtuellen Event für BaByliss

Über 100 Influencerinnen nahmen am Donnerstag am virtuellen #GetYourBaBylissLook-Event teil, den Contcept Communication konzipiert und durchgeführt hat. Der Event erreichte eine Million Personen an einem Tag.

Contcept

Der digitale Event versammelte am Donnerstag über 100 Influencerinnen der Beauty- und Lifestylebranche und zählt zu den grössten je durchgeführten Blogger- und Influencer-Events der Schweiz.

An vier Slots tagsüber nahmen je über 25 Bloggerinnen teil. Aus dem Foto- und Video-Studio von Contcept Communication an der Hardturmstrasse in Zürich wurde den Teilnehmerinnen live das neue Gerät, der Curl Styler Luxe C112E, vorgestellt. Contcept hatte den Event intern konzipiert, organisiert und ausgeführt. Für die Kameraführung wurde Tobias Stahel engagiert.

Erreicht werden konnten mit dieser Aktion an einem Tag über eine Million Personen. Den momentanen Umständen geschuldet, wurde der Event dieses Jahr erstmals in virtueller Form durchgeführt und zählte mehr als doppelt so viele Teilnehmerinnen wie die Live-Events.

Contcept

«Migros Ice Tea Beats» ist die beste crossmediale Kampagne

Am Donnerstagabend wurde bereits zum 16. Mal in der Samsung Hall der Goldbach Crossmedia Award verliehen. Die Kampagne «Migros Ice Tea Beats» von Migros-Genossenschafts-Bund gewinnt den Award. Unter den 24 eingereichten Kampagnen hat Wunderman Thompson Switzerland die Jury am meisten begeistert.

Goldbach

Zum dritten Mal fand der Crossmedia Award im Rahmen der Award Night von Best of Swiss Web in der Samsung Hall statt. Die 14-köpfige unabhängige Fachjury unter der Leitung von Marco Taborelli hat sich für die Kampagne «Migros Ice Tea Beats» von Wunderman Thompson Switzerland entschieden.

Da Musik nachweislich die Wahrnehmung von Geschmack beeinflusst, hat Migros mit einer interaktiven Kampagne von Wunderman Thompson Switzerland die junge Zielgruppe aufgefordert, eine neue Ice-Tea-Geschmacksrichtung zu kreieren. Mit einem «Sound & Video»-Mixer konnten die jungen Kunden auf IceTeaBeats.ch aus Ice-Tea-Zutaten ihr persönliches Musikvideo erstellen. Eine digitale Mobile-First-Plattform übersetzte Zutaten in Beats und Melodien und ermöglichte unendlich viele Geschmacks- Kompositionen, die auf Social-Media-Plattformen geteilt werden konnten. Aus den digitalen Kompositionen wurden vier neue Ice-Tee-Sorten ausgewählt und produziert. Diese mischten während vier Wochen die Verkaufsregale auf und konnten online bewertet werden. Voting und Verkaufszahlen kürten schliesslich das neue Sieger-Produkt: Das neue Geschmackserlebnis «Wassermelone/Kiwi» gibt es seit September 2019 dauerhaft im Sortiment.

Goldbach

Silber für Thjnk Zürich, Bronze für Heimat Zürich und PHD Media

Neben der Gewinnerkampagne wurden am Crossmedia Award auch die Zweit- und Drittplatzierten ausgezeichnet. Die Kampagne von Edelweiss Air «Catch a Flight to Buenos Aires» von Thjnk Zürich erhielt Silber. Der dritte Platz ging an die Bank Cler mit ihrer Kampagne «Zak. Banking braucht nur ein Smartphone», umgesetzt von der Agentur Heimat Zürich und PHD Media Schweiz.

Goldbach

Publikumspreis für «Arosa Bärenland»

Zum ersten Mal wurde dieses Jahr auch der Publikumspreis vergeben. Während mehrerer Wochen konnte die Schweizer Werbebranche abstimmen, welche ihre Lieblingskampagne sein soll. Knapp 1600 Personen haben ihre Stimme abgegeben. Klarer Sieger ist das sympathische Arosa Bärenland mit 18 Prozent der Stimmen.

Publikumspreis_Arosa-Bärenland
Goldbach Crossmedia Award 2020 Die Gewinner
Award Kampagne Auftraggeber Agentur
Gold Migros Ice Tea Beats Migros Genossenschafts-Bund Wunderman Thompson Switzerland
Silber Catch A Flight To Buenos Aires Edelweiss Air Thjnk Zürich
Bronze Zak. Banking braucht nur ein Smartphone Bank Cler Heimat Zürich
Quelle: Goldbach Group

Vier Kommunikationsprofis gründen BFP-Partner

Vier Zürcher Kommunikationsprofis schliessen sich zur neuen Kommunikationsagentur BFP-Partner / Brand Supporter mit Geschäftssitz in Zürich-Uster zusammen.

BFP-Partner
Nach mehr als 10 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit erlauben sie sich jetzt einen gemeinsamen Schritt vorwärts: Peter Plan, Thomi Borowski, Andi Borowski und Danny Fässler (v.l.n.r.)

«Wir erlauben uns, als BFP-Partner im Schweizer Markt mit Gelassenheit und Kreativität – gerade in Krisenzeiten – neue Wege zu gehen», erklärt BFP-Mitgründer und Event- und Marketingspezialist Peter Plan in einer Mitteilung, was die Absicht der neuen Kommunikationsagentur ist. Mit genauem Zuhören, kreativen Ideen und zielorientierten Umsetzungen sollen Herausforderungen auf Kundenseite gemeistert und nachhaltig sowie gewinnbringend gelöst werden.

Peter Plan und Danny Fässler setzen mit Event-ex seit rund 10 Jahren verschiedenste Event- und Ausstellungsprojekte in der ganzen Schweiz und im Ausland um. Nebst kreativen Event-Auftritten für Kunden wie die Post, Rega, Delinat oder BMW Schweiz gehören die Durchführungen von Publikumsmessen wie den Slow Food Markets oder der Fachmesse Cultura Suisse zu ihrem Wirkungskreis.

Die Gebrüder Andi und Thomi Borowski setzen mit ihrer Agentur Borowski+ für Wort und Bild, Zürich, in den Bereichen grafische Gestaltung und Kommunikation seit mehr als 10 Jahren Kampagnen und Projekte für Kunden wie Kulturprozent/Migros Zürich, Städte wie Opfikon, Kloten oder Wangen Brüttisellen sowie für Kunden wie den Akademischen Sportverband Zürich oder Graubünden Tourismus um.

Gemeinsam bilden die vier Unternehmer neu als BFP-Partner eine gebündelte Kraft, die mit Reife und Kreativität eine Konstellation ergibt, die sich in vielen gemeinsamen Projekten erfolgreich bewährt hat.

Play Suisse: Streaming-Plattform der SRG geht am 7. November online

Am 7. November stellt die SRG ihre neue Streaming-Plattform im Rahmen des Geneva International Film Festivals erstmals der Öffentlichkeit vor. «Play Suisse» ist via Computer, Smartphone und Smart-TV verfügbar – und auch als App auf Swisscom Blue TV.

SRG

Die neue Streaming-Plattform fokussiert sich auf die gesamte Schweiz. SRG-Inhalte können über die Sprachgrenzen hinweg mittels Untertitelung einfacher und personalisiert genutzt werden.

Der Launch wird im Rahmen des Geneva International Film Festivals (GIFF) stattfinden. Der direkte Zugang zu Play Suisse wird insbesondere durch die technische Partnerschaft mit Swisscom Blue TV vereinfacht. Als Lancierungspartner von Play Suisse wird Swisscom die Plattform in ihrem Blue-TV-App-Store platzieren und somit deren Sichtbarkeit verstärken.

Gespräche mit weiteren Telekom- und Internet-Anbietern sowie kulturellen Plattform-Partnern sind im Gange. Darüber hinaus ist Play Suisse ab dem 7. November auf Playsuisse.ch abrufbar sowie auf den mobilen Plattformen von iOS und Android. Die Zahl der Plattformen, auf denen Play Suisse verfügbar sein wird, soll sukzessive erweitert werden.

Frauen sind in deutschen Streaming-Serien unterrepräsentiert

In deutschen Streaming-Serien besetzen Männer doppelt so viele Hauptrollen wie Frauen. Nur 35 Prozent der zentralen Rollen sind für Frauen vorgesehen. Damit liegen deutsche Produktionen sogar unter dem globalen Durchschnitt von 42 Prozent weiblicher Hauptrollen, wie eine Studie der Uni Rostock zeigt.

Streaming-Serien
Frauen sind in Streaming-Serien unterrepräsentiert – in deutschen Produktionen sogar noch deutlich stärker als im globalen Vergleich. (Quelle: Malisastiftung.org)

Der Studie zufolge lässt auch die Vielfalt der Frauenrollen in deutschen Streaming-Angeboten zu wünschen übrig. Frauen seien nicht nur seltener zu sehen, sondern meistens jung und schlank. Zu 49 Prozent spielen sie in Romantik-Formaten. Darin übten sie Berufe aus, die «ihre emotionale Kompetenz betonen», heisst es im von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, der Malisa-Stiftung und dem ZDF geförderte Bericht der Universität Rostock

«Die Studie zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass man gefühlten Wahrheiten Fakten gegenüberstellt», erklärt Maria Furtwängler, Schauspielerin und Mitbegründerin der Malisa-Stiftung. Es sei schade, dass das Publikum weiterhin auf weibliche Vorbilder verzichten müsse.

Weiterhin zeigte die Erhebung, dass 89 Prozent der zentralen Rollen in deutschen Produktionen von Personen weisser Hautfarbe besetzt sind. Keine der Hauptpersonen in den untersuchten Serien sei schwarz oder asiatisch, die übrigen elf Prozent seien dem Mittleren Osten zuzurechnen.

Für die Studie untersuchte die Universität Rostock knapp 200 Serien von Netflix, Amazon Prime, Sky und TNT Deutschland, die zwischen Januar 2012 und Juli 2019 veröffentlicht wurden. (SDA/swi)

Die Studie «Geschlechterdarstellungen und Diversität in Streaming- und SVOD-Angeboten» wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Elizabeth Prommer von der Universität Rostock durchgeführt und gibt Aufschluss darüber, welche Geschlechter- und Rollenbilder sich in Serien von Streaming-Anbietern auf dem deutschen Markt zeigen. Die Studie wurde gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW, die MaLisa Stiftung und das ZDF. Die gesamten Ergebnisse der Studie gibt es auf der Homepage der MaLisa Stiftung.

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