Die Redcross Challenge von Feinheit und SRK war ein Erfolg

Im März 2020 hat Feinheit mit der «Redcross Challenge» ein Game für das SRK entwickelt. Nach drei Spielrunden seit Lancierung wurden in knapp 40'000 Challenges über 152'000 Fragen beantwortet.

SRK
In der dritten Spielrunde im Herbst erweiterten die Duelle gegen Mujinga Kambundji (links) und Mélanie Freymond (rechts) den Content der Redcross Challenge.

In der Redcross Challenge konnten sich Spielende gegen Prominente duellieren und dabei Fakten zu Entwicklungszusammenarbeit erfahren (Werbewoche.ch berichtete). Knapp 40’000 Mal wurde das Online-Quiz des Schweizerischen Roten Kreuz in den vergangenen sechs Monaten gespielt. Über 75’000 Interessierte haben die Website der Redcross Challenge aufgerufen.

«Das sind erfreuliche Werte», sagt Katharina Schindler, Leiterin Kommunikation Internationale Zusammenarbeit beim SRK. Über 80 Prozent der Spielenden haben das Quiz beendet, was für eine hohe Qualität und Spielspass spricht. «Ziel war es, Fakten zu vermitteln und junge Leute anzuregen, über Fragen der Entwicklungszusammenarbeit nachzudenken», schliesst Schindler.

Mit seiner Sensibilisierungsarbeit zeigt das SRK die positive Wirkung der Entwicklungszusammenarbeit auf. Das Ziel wurde erreicht: Die Spielenden haben sich 328 Stunden lang mit Fragen zur Entwicklungszusammenarbeit auseinandergesetzt. Dies entspricht zum Beispiel einer Zugfahrt von Bern nach Zürich mit 328 Passagieren, die während einer Stunde unentwegt auf ihren Smartphones das Quiz spielen und dabei über 152’000 Fragen beantworten.

«Wir sind sehr zufrieden mit den qualitativen Elementen der Ergebnisse. Sie treffen ziemlich exakt dem, was wir im Pitch Ende 2019 angepeilt haben. Spannend sind dabei auch verschiedene Erkenntnisse, die aus den Quizdaten gewonnen werden können. Sozusagen ein kleiner, nicht repräsentativer Einblick in den Wissensstand der Spielenden», sagt Moritz Friess von Feinheit. Das Social-Media-Spiel lief primär über die Kanäle von Facebook, Instagram und Twitter.

SRK
Die Schweiz hat sich zu etwas verpflichtet. Doch nur wenige der Redcross-Spielenden wussten, dass wir uns zurzeit nicht daranhalten. Aktuell investiert die Schweiz weniger als 0,5 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in die Entwicklungszusammenarbeit.

Scholz & Friends lanciert neuen Kommunikationsauftritt für Atupri

Der Gesundheitsversicherer Atupri und seine neue Leadagentur Scholz & Friends Zürich lancieren den neuen Kommunikationsauftritt der Marke.

Atupri

Die neue Leitidee «Gesund ist, was dir guttut.», mit der sich Scholz & Friends Zürich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren um Atupri durchgesetzt hat, soll Gesundheit neu definieren. Sie stellt die vielfältigen individuellen Bedürfnisse der Menschen sowie ihre persönliche Gesundheitszufriedenheit ins Zentrum eines selbstbestimmten, ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses.

 

Was zum Wohlbefinden beiträgt 

Die Kampagne thematisiert in TV-Spot und Online-Filmen ganz unterschiedliche Aspekte, die zum Wohlbefinden beitragen können: ein Plädoyer für mehr Wollen und weniger Müssen, nicht nur für Superfood, sondern auch für super Essen, fürs einfach mal Ausschlafen oder leidenschaftliche Hobbys. Hauptsache, es tut gut. Die Motive der neuen Atupri-Kampagne im prägnanten Schwarz-Weiss-Look knüpfen an den bisherigen Markenauftritt an. Regie führte Ben Strebel, drehbegleitend fotografiert hat Cecil Arp.

 

Studie und Awareness-Flight

Den Auftakt der mehrstufigen orchestrierten Kampagne machte die repräsentativen PR-Studie «Was Menschen guttut: Ein Stimmungsbild der Schweiz.», gefolgt von einem schweizweiten Awareness-Flight zur Etablierung der neuen Markenhaltung in TV, Out-of-Home und Radio. Online Videos, Display- und Mobile Banners, Social Media- und Native Ads kommunizieren die zielgruppenspezifischen Angebote, mit denen Atupri das Wohlbefinden ihrer Versicherten unterstützen möchte – von AtupriFit-Events bis hin zu Content-Angeboten zum Thema Schlaf und Expertenwissen. Zudem gewährt Markenbotschafterin Nicola Spirig Einblick in Dine, die ihr persönlich guttun. Eine flankierende Gewinnspiel-Promotion sowie BTL-Massnahmen von Kundenmagazin bis Direct Mailings runden die Kampagne ab.

Atupri

Verantwortlich bei Atupri: Caroline Meli (Leiterin Marketing und Vertrieb), Michael Wüthrich (Leiter Marketingkommunikation), Silvia Stauffacher, Joel Buri, Nadine Graf, Julia Bruchez, Flavia Oester, Navid Golafchan, Angela Wälti (Marketing Manager/in), Alice Fankhauser (Spezialistin User Experience), Neda Golafchan (Kommunikationsspezialistin), Melanie Schöpfer (Business Analystin). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Luca Stancheris, Maira Weidmann, Martin Stulz, Aster Loerli, Erika Unternährer, David Fischer, Christian Vosshagen (Kreation), Tobias Baumann (SHB+), Freyja Hablitz, Véronique Forster, Mathias Rösch, Tobias Händler (Beratung & Strategie), Kerstin Mende, Michaela Edl (Art Buying, FFF), Nathalie Eggen (PR). Regie: Ben Strebel. Filmproduktion: Rosas and Co. Fotografie: Cecil Arp. Tonstudio: Jingle Jungle. Mediaagentur: ZipMedia. Studie: Demoscope.

Scholtysik & Partner: Code-generiertes Brand-Design für Digitaltage 2020

Die Agentur Scholtysik & Partner hat für die Digitaltage 2020 ein Brand-Design basierend auf einem Algorithmus entwickelt und die Online-Plattform der schweizweiten Aktionstage konzipiert, die vom 1. bis 3. November erstmals auch als Online-Event stattfinden.

Scholtysik & Partner

Nach der Eröffnung durch Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am 1. November können sich Interessierte während drei Tagen online auf Digitaltage.swiss oder an über 20 Austragungsorten in allen Landesteilen informieren, aktiv an Diskussionen zu aktuellen Themen beteiligen und ganz konkrete digitale Fähigkeiten erlernen. Insgesamt stehen mehr als 400 kostenlose Veranstaltungen auf dem Programm.

 

Algorithmisches Design

Dass Algorithmen auch kreatives Potenzial haben, demonstriert das Key Visual der Schweizer Digitaltage 2020, das Scholtysik & Partner in Zusammenarbeit mit Bigger Picture entwickelt hat. Die Code-generierte Animation ist eine künstlerische Interpretation einer Datenreihe zur Häufigkeit und Intensität der Schweizer Internetnutzung seit dem ersten Digitaltag im Jahr 2017 und damit eine kreative Auseinandersetzung mit der digitalen Transformation in der Schweiz.

Ausgehend von dieser datenbasierten Animation gestalten die Designer von Scholtysik & Partner den Gesamtauftritt der nationalen Aktionstage – vom Design der Online-Plattform über animierte Broadcasting-Elemente und Studiodesigns bis hin zur Präsenz an allen Standorten in der ganzen Schweiz.

 

Online-Event-Plattform in Rekordzeit

Als Folge der anhaltenden Pandemie finden die Schweizer Digitaltage in diesem Jahr schwergewichtig online statt. Der Entscheid dazu fiel im Frühsommer, Recherchen nach bestehenden Lösungen für Online-Massen-Events auf dem Markt ergaben keine befriedigenden Resultate. Innerhalb weniger Wochen hat das UX-Team von Scholtysik & Partner in enger Zusammenarbeit mit den Umsetzungspartnern von Update und Ownbit eine Streaming- und Interaktionsplattform entwickelt.

Die Plattform erfüllt die vielfältigen Anforderungen der verschiedenen Eventformate, wie beispielsweise Learning Labs, Demos, Talks oder Startup Battles, und entsprechend unterschiedliche Bedürfnisse des Publikums: Information, Austausch, Diskussion, Lernen oder Unterhaltung. Noch in der unmittelbaren Pre-Event-Phase validiert Scholtysik & Partner Nutzerbedürfnisse laufend und arbeitet neues User-Feedback in die Plattform ein. Die Online-Plattform wird erstmals zum Dreh- und Angelpunkt der Schweizer Digitaltage 2020.

Scholtysik & Partner

Evoq und Htp realisieren Schweizer Marken-Landkarte

Schweizer Marken haben viele spannende Geschichten zu erzählen. In der am Schweizer Markenkongress 2020 präsentierten Landkarte werden 100 besuchbare Unternehmen vorgestellt. Evoq und Htp St.Gallen haben die Ausflugskarte realisiert.

Evoq

Die Karte verortet die bekanntesten Schweizer Marken geografisch. Besucher*innen erhalten Einblick in Produktionsbetriebe, lernen traditionelles Schweizer Handwerk kennen oder degustieren sich durch die Produktpalette. Bei vielen besuchbaren Marken kann Gross und Klein sogar selbst Hand anlegen – sei es bei der Schokoladeherstellung, in einer Schaukäserei oder am Lenker bei einer Testfahrt mit dem E-Bike aus heimischer Produktion.

Die gefaltete Landkarte wird ergänzt mit dem digitalen Angebot auf Markenlandschaft.ch. Im online verfügbaren Markenlexikon sind über 900 Schweizer Traditionsmarken erfasst. Die 100 Marken der Ausflugskarte sind direkt mit den Besuchsangeboten verlinkt. So können sämtliche Details zu Ort, Besuchszeiten und Aktivitäten zentral abgerufen werden, was die Reiseplanung vereinfacht.

Evoq Communications und Htp St.Gallen publizieren seit über 10 Jahren regelmässig Neuigkeiten aus der helvetischen Markenlandschaft. Das Nonprofit-Projekt wird mit Unterstützung von Schweiz Tourismus und Unternehmen wie Rugenbräu, Camille Bloch, Appenzeller Käse, Flyer und Kalt print+online realisiert. Die Landkarte kann gegen eine Schutzgebühr auf der Website bestellt werden – wie auch das traditionelle Markenplakat.

Verantwortlich bei HTP St.Gallen: Stephan Feige. Verantwortlich bei Evoq Communications: Adrian Schaffner. Beratung: Simone Winistörfer. Design: Philipp Schilling, Sara Streule. Programmierung: Beatrice Burkart. Druckvorstufe und Druck: Kalt print+online.

Seed geht mit BKW in eine lebenswerte Zukunft

BKW hat sich in den letzten Jahren von einer klassischen Stromversorgerin zu einer Energie- und Infrastrukturdienstleisterin gewandelt. Die Mission: «Lösungen für eine lebenswerte Zukunft.» Der neue Unternehmensfilm von Seed bringt dieses Selbstverständnis zum Ausdruck.

Seed

Der Film erzählt die Geschichten verschiedener Stakeholders, die von BKW unterstützt werden, damit sie ihre Vorstellungen einer lebenswerten Zukunft verwirklichen können. Die Mitarbeitenden von BKW sind die Möglichmacher*innen.

Seed hat den Film in enger Zusammenarbeit mit dem BKW Kommunikationsteam entwickelt und umgesetzt. Regie führte Daniel Leuthold. Der gut zweiminütige Film wird online und offline eingesetzt.

 

Verantwortlich bei BKW: Martin Schweikert (Auftraggeber), Stephan Oberholzer (Beratung), Michael Morgenthaler (Beratung), Ursina Scheuber (Projektleitung). Verantwortlich bei Seed Audio-Visual Communication: Daniel Leuthold (Regie), Stephan Fallucchi (Kamera), Andreas Szentkuti (Drehbuch), Fabian Lüscher (Szenenbild), Wolfgang Weigl (Schnitt), David Hohl (Musik), Bastian Hertel (Produktionsleitung, Aufnahmeleitung), Felix Courvoisier (Produzent).

Freundliche Grüsse sprudelt für Rivella

Das traditionelle Schweizer Erfrischungsgetränk Rivella wird künftig Freundliche Grüsse an die Flaschen lassen. In einem mehrstufigen Pitch konnte sich die Zürcher Agentur gegen namhafte Konkurrenten durchsetzen und wird ab Oktober für die Social-Media-Kanäle und Themen-Promotionen von Rivella verantwortlich zeichnen.

Freundliche Grüsse

«Content und Promotionen sollen künftig relevanter werden für die Zielgruppe und so die Marke Rivella langfristig stärken», erklärt Pascal Deville, Mitgründer und Creative Director von Freundliche Grüsse. Dies verspricht auch die neue Formel, auf die Freundliche Grüsse künftig setzen wird: Rivella + Relevanz = Rivellanz. Dies im Zusammenspiel mit einem optimierten Workflow, Content-Strategie und Media-Setup.

Dept erhält doppeltes Qualitätszertifikat von IAB

Die Zürcher Digitalagentur Dept hat von IAB Switzerland das SEA- und SEO-Qualitätszertifikat erhalten.

 IAB Switzerland

Damit Kunden einen seriösen, professionellen und kompetent arbeitenden Agenturpartner erkennen können, hat IAB Switzerland – als Vertreterin der digitalen Werbebranche in der Schweiz – Zertifikate in SEA und SEO entwickelt. Dept hat beide Zertifizierungsprozesse erfolgreich durchlaufen und erhält sowohl das SEA- wie auch das SEO-Qualitätszertifikat. Damit gehört die Agentur zu den ersten Digitalagenturen, die von IAB beide Zertifikate erhalten haben.

Die Teams von Dept wurden geprüft entlang der Kriterien Erfahrung, Arbeitsweise, Kundenzufriedenheit und Engagement am Markt. «Der Prozess war intensiv, er hat uns aber auch von unabhängiger Stelle bescheinigt, dass wir für unsere Kunden professionell und nach offiziell definierten Standards arbeiten», sagt Lukas Stuber, Managing Director bei Dept. Die beiden Zertifikate sind bis 2022 gültig und müssen danach erneuert werden.

Thjnk Zürich und Hotz Brand Consultants lancieren CSX für Credit Suisse

Mit den Produkten «CSX» und «CSX Young» bringt die Credit Suisse ein neues Digital-Angebot auf den Markt. Die Produktmarke wurde mit Hotz Brand Consultants entwickelt, die Lancierungskampagne stammt von Thjnk Zürich.

Thjnk Zürich

Mit CSX können sämtliche Bankgeschäfte via App auf dem Smartphone getätigt werden. Dazu kommen eine onlinefähige Debit-Mastercard für kostenlose Auslandtransaktionen sowie diverse Self-Service-Funktionalitäten aus den Bereichen Anlage oder Vorsorge. In den kommenden Monaten soll das Angebot stetig erweitert werden.

 

Neue Produktmarke

Für die Entwicklung und die Realisierung der neuen Produktmarke arbeitete Credit Suisse eng mit Hotz Brand Consultants zusammen. Die Agentur entwickelte nebst der Markenstrategie und -architektur auch das Design für CSX und arbeitete intensiv mit dem UX/UI Team der Credit Suisse an der digitalen Erlebbarkeit von CSX.

 

Lancierungskampagne stellt und beantwortet Fragen

Für die holistische Lancierungskampagne zeichnet – wie bereits für die «Bank für Unternehmer»-Kampagne –Thjnk Zürich verantwortlich. In enger Zusammenarbeit wurde eine aus Kundensicht gedachte Kampagnen-Plattform entwickelt. Die Frage «Könnt ihr nicht ein bisschen weniger Bank und ein bisschen mehr App sein?» ist dabei einerseits die Stimme der Zielgruppe und andererseits das Mindset, auf der sämtliche Werbemassnahmen aufbauen. «So werden in allen Werbemitteln konkrete und teils auch herausfordernde Fragen an die alte Bankenwelt gestellt, welche wir von der Credit Suisse dann genauso konkret beantworten: Klar geht das», so Judith Schulte, Head Marketing Initiatives & Advertising bei Credit Suisse.

 

Customer Call

Das Herzstück der Kampagne ist der Film «Customer Call», der mit Regisseur Martin Werner komplett in der Schweiz umgesetzt wurde. Die einzelnen Vignetten des Films und der Print-Umsetzungen sind eigenständig – und zugleich eine augenzwinkernde Hommage an bekannte Szenen aus der Popkultur.

Die 360-Grad-Kampagne startet Ende Oktober auf der Awareness-Ebene, läuft weiter über die Consideration-, bis hin zur Performance-Ebene Mitte Januar des nächsten Jahres. Neben TV, OOH und POS kommen diverse, nach Zielgruppen segmentierte und datengetriebene Digital- und Social-Werbemittel zum Einsatz, flankiert von Content Partnerschaften und einer Influencer-Kampagne.

Thjnk Zürich

Verantwortlich bei Credit Suisse: Roman Reichelt (Chief Marketing Officer); Judith Schulte (Head Marketing Initiatives & Advertising); Anja Herrmann (Head Marketing Private Clients); Marisa Piffari, Susanne Bill, Kendra Überholz (Marketing Private Clients); Tanja Klotz (Media Strategy & Planning); Thierry Pool (Head Digital, Content & Data Marketing); Simon Bietenhader, Melanie Rosner (Online Campaigns & Projects); Dang Nguyen (COO, Head Marketing Strategy & Analysis); Nicole Fuchs, Lauren Meister (Strategy & Planning). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy (GF Kreation); Adrian Merz, Torben Otten, Georg Baur (Creative Direction); Lukas Amgwerd (Text); Lukas Frischknecht, Leandro Disler (Art Direction); Calvin Kröhne (Digital Direction); Andrea Bison (GF Beratung); Marie Vuilleumier, Angela Cristofari (Beratung); Gordon Nemitz (GF Strategie). Verantwortlich bei Hotz Brand Consultants: Chris Steinacker (GF, Head of Strategy); Patrick Ensslin (Brand Experience Director); Selina Zeder (Brand Impact Manager); Marc Übelhart (Brand Designer); Louise Riis Ruggaber (Senior Brand Designer), Daniel Severin (Senior Brand Interaction Designer); Djamel M’Rad (Brand Interaction Designer). Externe Partner: Pumpkin Film: Martin Werner (Regie); Jan Mettler (Kamera); Per Kasch (Fotograf); Stefanie Brand (Producer); Claudia Brand (Postproduction Producer); Rasmus Bille Bahnke (Musik); Ballad (Sound Design); Jingle Jungle (Tonstudio); BaconX (Grading/VFX); Südlich-t (Online); Media: MediaCom, Webrepublic, Swiss Online Publishing.

CH Media übernimmt Radio Bern1

Das Medienunternehmen CH Media übernimmt per 2021 den Berner Privatradiosender Bern1. Damit will CH Media, ein Zusammenschluss der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien, die Position als Nummer eins im Schweizer Privatradiomarkt weiter ausbauen.

CH Media

CH Media übernimmt von Zürichsee Medien per 1. Januar hundert Prozent der Aktien an Radio Bern1, wie das Medienunternehmen am Montag mitteilte. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Alle Mitarbeitenden von Radio Bern1 würden übernommen.

Radio Bern1 sei in der Region Bern und in der Stadt Bern der meistgehörte Sender, heisst es in der Medienmitteilung. Für die Übertragung der Konzession von Radio Bern1 an CH Media ist die Zustimmung des Bundesamts für Kommunikation Bakom nötig.

Zur Radiogruppe von CH Media gehören bereits Radio Argovia, Radio 24, Radio Pilatus, FM1, Radio 32, Radio Melody sowie Virgin Radio und Virgin Radio Rock. Im Besitz des Medienunternehmens sind unter anderem Aargauer Zeitung, Luzerner Zeitung sowie die TV-Sender Tele Bärn, Tele Züri und TV 3+. (SDA)

Publicis startet B2B-Kampagne für Sunrise

Für die aktuelle Business Brand- und Testimonial-Kampagne zeigt Publicis die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Schweizerischen Post und Sunrise. Zudem erzählen vier KMU in der Testimonial-Kampagne, weshalb sie von den Sunrise B2B-Lösungen überzeugt sind.

Sunrise

«Ziel der Brand-Kampagne ist es, weiterhin als kompetenter und qualitativ hochwertiger B2B Provider wahrgenommen zu werden und somit Vertrauen aufzubauen», erklärt Robert Wigger, Chief Business Officer bei Sunrise. Die Kampagne erklärt, wie die Services von Sunrise die Post bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und die digitale Interaktion mit den Kunden unterstützen. Kommuniziert wird über Plakate, Megaposter an der Zürcher Bahnhofstrasse, Print- und Online-Massnahmen.

Sunrise

«Schweizer KMU vertrauen Sunrise»

Die nationale KMU-Testimonial-Kampagne ergänzt die Ziele der Brand-Kampagne mit der Post und spricht speziell das KMU-Segment an. Unter der Botschaft «Schweizer KMU vertrauen Sunrise» erzählen Sigg, der FC Basel 1893, Customgates und MisSpelling von ihren Erfahrungen mit Sunrise. Jeder Kunde wurde in seinem gewohnten Arbeitsumfeld portraitiert. Im Zentrum stehen Themen wie der mobile Arbeitsplatz, Innovationen, Qualität und Service. Die Testimonial-Kampagne wird vorwiegend digital kommuniziert.

 

Verantwortlich bei Sunrise: Stefanie Heller (Director B2B Marketing), Andreja Sedeljsak (Senior Marketing Manager), Rebekka Dolenc (Marketing Manager). Verantwortlich bei der Schweizerischen Post: Daniela Ciotto (Teamleiterin Themen und Kampagnen). Verantwortlich bei Sigg: Adrian Meili (CEO), Monika Oppeln-Bronikowska (Communication & E-Commerce Manager). Verantwortlich bei FC Basel 1893: Mirko Brudermann (Direktor Finanzen, HR & IT). Verantwortlich bei MisSpelling: Natalie Gijsbers (Inhaberin). Verantwortlich bei Customgates: Armin Oettiker (Geschäftsführer). Verantwortliche Agentur: Publicis. Verantwortlich bei Stories: Cédric Marville (Projektleitung), Alexander Wyssling (Produzent), Janic Halioua (Regie & Kamera). Verantwortlich bei Angstmann Design: Nora Angstmann (Art Director), Annik Weber (Graphic Designer). Verantwortlich bei Goodlight: Alex Szombath.

Medien in Corona-Zeiten begehrt, aber schlecht entlohnt

In Krisenzeiten allgemein und in der Covid-19-Pandemie besonders wendet sich die Bevölkerung dem Informationsjournalismus zu. Die höhere Nutzung bringt den Medien aber keine zusätzlichen Einnahmen. Im Gegenteil: Werbeerträge brechen ein und online ist die Zahlungsbereitschaft klein.

Informationsjournalismus

Darum braucht es neue Bezahlmodelle. Auch die direkte Medienförderung bleibt unentbehrlich, wie das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich in seinem am Montag veröffentlichten Jahrbuch «Qualität der Medien 2020» ausweist.

Seit 2010 untersucht das Zentrum jährlich die Entwicklung der Schweizer Medien. Seither habe kein anderes Ereignis die Schweizer Medien derart stark geprägt wie die Covid-19-Pandemie, heisst es im Rapport.

 

Vertrauen in Traditionsmedien

Die Befunde zeigen, dass sich die Leute in der Krise vermehrt den Informationsmedien zuwenden. Das Bedürfnis nach gesicherten Fakten und verlässlichen Informationen steige. Dabei vertrauten die Menschen unabhängig vom Alter auf traditionelle Medien. 44 Prozent der Befragten gaben an, diesen Medien zu vertrauen. Bei den sozialen Medien waren es nur 19 Prozent.

Eine vorab publizierte Studie des Fög stellte auch eine relativ hohe Qualität der Pandemie-Berichterstattung fest. Das kann den Einbruch der Werbeeinnahmen aber nicht durch die Zunahme der Leserschaft kompensieren. Im Gegenteil: Die Pandemie verstärkt die seit Jahren prekäre Finanzlage des Informationsjournalismus.

 

Nachrichtenmuffel grösste Gruppe

Auch Jüngere konsumierten während der Pandemie mehr Nachrichten, aber nur kurzfristig. Junge mit unterdurchschnittlichem Nachrichtenkonsum machen inzwischen mit 37 Prozent die grösste Nutzergruppe aus.

Dieses Phänomen untersuchte das Fög genauer. Dabei kam heraus, dass diese Gruppe Interesse an mobilisierenden Themen wie Klimastreik oder #Metoo hat, wenn die Informationen zur eigenen Identität oder zum eigenen Umfeld passen.

Sie bevorzugt dabei ansprechend aufbereitete, leicht verständliche und gut in den Alltag einzubeziehende Nachrichten. Bezahlen dafür wollen die Nachrichten-Abstinenzler nur, wenn journalistische Inhalte unterschiedlicher Medien auf einer Plattform mit Flatrate angeboten werden.

 

Weniger Einordnung

Ein weiteres Fazit des Berichts lautet, dass in der Corona-Krise die Abhängigkeit der Medien von Expert*innen steigt. Das sei wenig erstaunlich, denn nur 2,1 Prozent aller Medienbeiträge behandle die Wissenschaft. Dieser Anteil blieb in den letzten fünf Jahren stabil.

Die Einordnungsleistung der Medien sank drastisch. 2019 dienten 14 Prozent der Beiträge der Einordnung, 2015 waren es noch 36 Prozent gewesen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren war auch 2019 ein Rückgang der Vielfalt feststellbar. Die Medien deckten ein immer kleineres Spektrum an Themen und geografischen Räumen ab.

Auch innerhalb der Medien sank die Vielfalt, da immer mehr die gleichen Beiträge teilen. Der Anteil dieser geteilten Beiträge stieg zwischen 2017 und 2019 von 10 auf 21 Prozent. Besonders stark ausgeprägt war dies bei der nationalen Politikberichterstattung. Dort stieg der Anteil geteilter Beiträge von 21 Prozent 2017 auf 41 Prozent 2019.

 

Wenig Zahlungsbereitschaft

Angesichts der sinkenden Werbeeinnahmen gewinnen neue Zahlsysteme an Bedeutung. Für Online-News wollten aber auch 2020 nur 13 Prozent der Bevölkerung zahlen, nach 10 Prozent 2016. Am ehesten zahlungsbereit waren mit 19 Prozent die jungen Frauen zwischen 18 und 24 Jahren.

Gemäss Fög weckt das Hoffnung, dass eine zahlungsbereite Generation heranwächst. Auch neue Zahlmodelle entsprechend den Bedürfnissen der jüngeren Generation wie etwa «Spotify für Journalismus» könnten etwas bringen. (SDA)

Vaudeville Studios illustriert für den Quartierspiegel

Für den neuen Quartierspiegel von Statistik Stadt Zürich hat Vaudeville Studios 34 grossformatige Cover-Illustrationen gezeichnet.

Vaudeville Studios

Der Quartierspiegel – herausgegeben von Statistik Stadt Zürich – erscheint mit Geschichten, Kuriositäten, Anekdoten und Statistiken zu allen 34 Quartieren der Limmatstadt. Die 34 von Vaudeville Studios gezeichneten Covers basieren auf den historischen Einleitungstexten und sind voll von Referenzen und Highlights aus der vergangenen, aktuellen und zukünftigen Geschichte der Quartiere.

Die Quartierspiegel erscheinen einzeln in gebundener Form zu je gut 20 Seiten und als Gesamtausgabe mit 34 Heften im Schuber. Erstmals werden die Quartierspiegel mit einem Layout System abgefüllt und automatisch aktualisiert.

Projektleiter Roger Zürcher fuhr 20 Jahre als Velokurier-Weltmeister durch die Stadt Zürich und kennt sie auch von der historischen Seite durch sein Kunstgeschichtsstudium. An der Umsetzung haben vier Inhouse-Illustratoren von Vaudeville Studios gearbeitet. Erhältlich sind auch Poster und ein Postkaten-Set.

Vaudeville Studios

Auftraggeber: Statistik Stadt Zürich. Verantwortlich bei Vaudeville Studios: Roger Zürcher (Projektleitung und Illustration), Nicolas Charly (Illustration), Sarah Rothenberger (Illustration), Leoni Dietrich (Illustration). Gestaltung: Benjamin Barmettler (Essenz Grafik). Fotografie: Marc Schneider.

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