Singles Day noch wenig bekannt in der Schweiz, hat aber viel Potenzial

Dass am 11. November der Shopping-Tag «Singles Day» stattfindet, ist in der Schweiz immer noch wenig bekannt. Dennoch dürften die Rabatte stark genutzt werden, wie eine Studie von Profital zeigt. Händlern bietet sich damit die Chance, die derzeit getrübte Kauflaune zu steigern.

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Von denjenigen, die den Singles Day kannten, hatten 35% im 2019 bereits von Singles Day Rabatten profitiert. Unter allen Befragten haben lediglich 6% im 2019 am Singles Day eingekauft. (Quelle: Profital)

Während der Black Friday den meisten ein Begriff ist, muss sich der Singles Day am 11.November seinen Platz im Bewusstsein der Konsumenten noch erkämpfen. 81 Prozent der 2’515 befragten Profital-Nutzer kannten den Singles Day nicht. Profital-Geschäftsführer Raphael Thommen ist allerdings zuversichtlich, dass der 11. November 2020 für Händler zum Erfolg wird: «Bezüglich Bekanntheit hat der Singles Day zwar noch deutlich Luft nach oben, dennoch ist ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr zu erwarten»

 

Gute Gründe, optimistisch zu sein

Der Optimismus scheint berechtigt zu sein: 72 Prozent der Singles-Day-Kenner planen Einkäufe zu tätigen. Und auch bei Konsumenten, die den Singles Day bisher nicht gekannt haben, erhöht die Aussicht auf gute Angebote die Kauflaune. Über die Hälfte beabsichtigen von den Angeboten zu profitieren. Es gilt: Je jünger die Befragten, desto grösser das Interesse.

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(Quelle: Profital)

Dass sich die meisten (67%) als Vorbereitung auf den Singles Day über Angebote informieren wollen, stellt für Händler eine Chance dar. Besonders gross ist das Interesse der Konsumenten an Angeboten in den Bereichen Mode, Food und Elektronik. In diesen Produktkategorien wollen die Hälfte bis rund drei Viertel der Befragten ein Schnäppchen ergattern.

 

Für Schnäppchen in die Läden

Anders als man es aufgrund der aktuellen Lage erwarten könnte, ist der stationäre Handel weiterhin hoch im Kurs. 21 Prozent der Befragten wollen nur online einkaufen, 32 Prozent nur im Laden – für fast die Hälfte kommt beides in Frage. «Insbesondere bei der Schnäppchenjagd zeigen sich Konsumenten hybrid, sprich: Ob Internet oder Ladenlokal ist sekundär. Wichtiger ist das gute Angebot», so Raphael Thommen.

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(Quelle: Profital)

In einzelnen Regionen Chinas wird seit den 1990er-Jahren am 11. November der Singles Day gefeiert, der die Einzigartigkeit der Singles symbolisiert. Durch das Internet wurde die Tradition immer bekannter. Händler nutzen den Tag vermehrt, um Sonderangebote zu schalten. Mittlerweile soll der Singles Day – noch vor dem Black Friday – weltweit der umsatzstärkste Shopping-Tag des Jahres sein.

Für die Profital-Studie wurden 2’515 Nutzer der Profital-App in der ganzen Schweiz befragt, davon 1’681 in der Deutschschweiz, 570 in der Westschweiz und 264 im Tessin. Die Umfrage fang zwischen dem 13. Oktober und 16. Oktober 2020 statt.

Medienwoche führt Gönner-Abos ein

Das Fachmagazin Medienwoche führt Gönner-Abos ein. Zudem hat es sein Informationsangebot jüngst erweitert mit der Wochenrückblick-Kolumne «The Good, The Bad And & The Ugly» und dem Podcast «Das Monokel», der sich mit Macht, Ideologie und Medien beschäftigt.

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Auch die Medienwoche spürt die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie: Das Geschäft mit den Stellenanzeigen, das die Medienwoche bisher massgeblich finanzierte, brach ein. Dies hat dazu geführt, dass das Magazin seine Anzahl Beiträge zwischenzeitlich deutlich reduzieren musste.

 

Gönnerbeiträge für Journalismus

Um die Finanzierung der Medienwoche breiter und nachhaltiger abzustützen zu können, führt das Magazin nun Gönner-Abos ein. «Wir wollen unseren unabhängigen, hintergründigen Medienjournalismus weiter pflegen und ausbauen», erklärt Thomas Paszti, Verleger der Medienwoche. «Medienfreiheit und Medienvielfalt werden künftig wesentlich davon abhängen, ob es Medien schaffen, für Ihre Dienstleistungen nicht nur ein wertschätzendes, sondern auch ein zahlendes Publikum zu gewinnen.»

Die Einnahmen aus den Gönner-Abos fliessen ausschliesslich in die journalistische Arbeit der Medienwoche. Gönnerinnen und Gönner der Medienwoche können zwischen drei Abo-Typen wählen, je nach Finanzkraft. Die Medienwoche soll auch weiterhin ohne Paywall, ohne Ad-Tracking und weitgehend unabhängig von Werbung funktionieren.

 

Wöchentlicher Rückblick im Kolumnen-Format

Um ihre eher analytischen und hintergründigen Beiträge mit einem aktuellen Kurzformat zu ergänzen, startete die Medienwoche zudem nach den Sommerferien die wöchentliche Kolumne «The Good, The Bad & The Ugly» – einen kommentierenden Wochenrückblick über drei aktuelle Ereignisse: ein gutes, ein schlechtes und ein besonders hässliches. «The Good, The Bad & The Ugly» erscheint jeweils am Samstag als Newsletter, der auch die Beiträge und Lektüreempfehlungen der vergangenen Woche enthält.

 

Neuer Podcast über Macht, Ideologie und Medien

Die Medienwoche berichtet nicht nur regelmässig über Podcasts, sondern bietet selbst auch Beiträge zum Hören an. Jede Woche produzieren Marko Ković und Christian Caspar eine Folge ihres Podcasts «Das Monokel». Darin durchleuchten die beiden Sozialwissenschaftler, wie sich Macht und Ideologie in den Medien niederschlagen und welche Konsequenzen sich daraus für die Gesellschaft und den öffentlichen Diskurs ergeben.

Ringier verkauft Le Temps an Stiftung Aventinus

Die Westschweizer Zeitung Le Temps geht per Anfang 2021 in die Hände privater Mäzene über. Die Stiftung Aventinus mit Sitz in Carouge hat dem Zürcher Medienhaus Ringier Axel Springer Schweiz die Zeitung abgekauft. Sie übernimmt die gesamte Redaktion, die von Lausanne nach Genf umzieht.

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Ringier Axel Springer Schweiz fokussiere künftig auf seine publizistischen Kernprodukte, gab Ringier-Chef Marc Walder am Dienstag vor den Medien in Carouge bekannt. Ausschlaggebend für den den Entscheid des Verlags seien mangelnde Synergien mit dessen publizistischem Portfolio gewesen, welches zum grössten Teil aus Zeitschriften besteht. Langfristig sichere der Verkauf von Le Temps an Aventinus die Zukunft des Titels mitsamt seiner über hundert Arbeitsplätze, unterstrich Walder.

 

Qualitätsjournalismus in der Romandie

Die Zeitung wechselt den Besitzer per 1. Januar 2021. Zum Kaufpreis wollte François Longchamp, Präsident der Stiftung Aventinus und früherer Genfer FDP-Staatsrat, keine Angaben machen. Die Redaktion werde von Lausanne nach Genf umziehen, an einen Ort, der noch nicht näher bestimmt ist. Der Umzug der Redaktion soll während des ersten Halbjahrs 2021 erfolgen.

Gedruckt werde die Zeitung weiterhin bei der bisherigen Druckerei, derjenigen der Tamedia-Gruppe in Bussigny VD, wie Longchamp präzisierte. Die Stiftung beabsichtige, Le Temps als unabhängige Qualitätszeitung weiterzuführen und die gesamte Redaktion zu übernehmen. Der bisherige Le-Temps-Chefredaktor Stéphane Benoit-Godet wechselt per 1. Dezember in der gleichen Funktion zum Ringier-Magazin L’Illustré. Damit folgt er auf Michel Jeanneret, der nach zehn Jahren in seiner Chefredaktor-Position zum Westschweizer Pendant von Blick.ch wechselt (Werbewoche.ch berichtete).

 

Stiftungsmodell gepriesen

Das Medienhaus Ringier kam laut Walder zum Schluss, dass die Weiterführung durch das Engagement einer renommierten Stiftung langfristig erfolgversprechender ist. Wenn eine Gruppe von Stiftungen und private Mäzene die Übernahme einer Tageszeitung ankündigen, sei dies eine «sehr gute Nachricht», so Walder. Der CEO von Ringier sagte weiter, dass die Anzeigen-Regie von Le Temps noch während zwei Jahren bei derjenigen von Ringier – bei Admeira – bleiben werde.

Das Stiftungsmodell sei für die Schweizer Medienlandschaft neu, hielt Stiftungspräsident Longchamp fest. Einen ähnlichen Weg seien bereits Qualitätszeitungen in Frankreich oder Grossbritannien gegangen. Mit Aventinus sei der langfristige Fortbestand des Qualitätsjournalismus, für den Le Temps stehe, in der Romandie gewährleistet, unterstrich Longchamp.

 

Langfristige und unabhängige Zukunft

Die Mission der Stiftung sei es, qualitativ hochstehende, autonome und vielfältige Medien in der Westschweiz zu unterstützen und zu fördern. Gerade in einer Zeit, in der die Medienwelt eine turbulente Phase durchlaufe, könne die Stiftung das Redaktionsteam von Le Temps dabei unterstützen, dem Titel wirtschaftlich eine langfristige Zukunft zu sichern.

Die Stiftung Aventinus wurde im Oktober 2019 mit der Unterstützung mehrerer Stiftungen gegründet, darunter die Leenaards Stiftung, die FoStiftung Jan Michalski und die Hans Wilsdorf Stiftung. Bis zum Abschluss der Transaktion soll die Stiftung Aventinus den neuen Verwaltungsrat von Le Temps zusammenstellen, der – unter dem Vorsitz von Eric Hoesli, dem ersten Chefredaktor von Le Temps – aus fünf bis sechs unabhängigen Mitgliedern bestehen wird.

Die neue Chefredaktion von Le Temps ist noch nicht bestimmt.

Die Stiftung Aventinus gab am Dienstag weiter bekannt, dass sie mittelfristig die Mehrheit an dem im Mai 2019 gegründeten Westschweizer Newsportals Heidi.news übernehmen will. So sollen zusätzliche Synergien für Le Temps entstehen, um die Stellung des Titels weiter zu stärken. Aventinus besitzt seit Dezember 2019 bereits 5,81 Prozent des Aktienkapitals der Heidi Media SA.

 

Syndicom und Impressum erfreut

Die Mediengewerkschaft Syndicom und der Verband der Schweizer Journalistinnen und Journalisten Impressum begrüssten das Engagement der Stiftung Aventinus bei Le Temps und bei Heidi.news. Die getroffene Westschweizer Lösung ermögliche eine Stärkung der Medienvielfalt in der Romandie, sagte Dominique Diserens, Gewerkschaftssekreträrin von Impressum Romandie.

Die überregionale Tageszeitung Le Temps war 1998 als Fusionsprodukt des Le Nouveau Quotidien und des Le Journal de Genève gegründet worden. Ringier übernahm die Tageszeitung Le Temps im April 2014 vollständig. Zuvor hatte die Zeitung den Medienhäusern Tamedia und Ringier zu je 46,2 Prozent gehört. (SDA/swi)

UPC hat sich 96,6 Prozent an Sunrise gesichert

Die Übernahme des Telekom-Unternehmens Sunrise durch UPC ist auf der Zielgeraden. Nach Abschluss der Übernahmeofferte besitzt UPC 96,6 Prozent aller Sunrise-Aktien. Die Dekotierung von der Schweizer Börse rückt damit näher, hiess es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung.

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UPC hatte Ende August das Interesse an Sunrise publik gemacht (Werbewoche.ch berichtete). Die UPC-Besitzerin Liberty Global greift dafür tief in die Tasche: Die Sunrise-Aktionäre sollen 110 Franken je Aktie erhalten – das macht insgesamt 5 Milliarden Franken. Damit wird der zweitgrösste Telekom-Konzern der Schweiz inklusive Schulden mit 6,8 Milliarden Franken bewertet.

Im Vorjahr hatte sich die Liaison andersherum abgespielt: Damals wollte Sunrise UPC für 6,3 Milliarden Franken vor den Traualtar führen. Der Deal war aber am Widerstand der Aktionäre unter Führung der deutschen Freenet gescheitert, die vor allem den Kaufpreis und die dazu nötige Kapitalerhöhung als zu hoch kritisiert hatte (Werbewoche.ch berichtete). Den jetzigen Deal unterstützt Freenet bekanntlich.

 

Herausforderer für Swisscom

UPC und Sunrise wollen gemeinsam zu einem potenten Herausforderer für den Platzhirsch Swisscom werden. Zusammen werden sie einen Umsatz von 3,1 Milliarden Franken erreichen und 2,1 Millionen Mobilfunkabo-Kunden haben. Mit 1,2 Millionen Breitbandkunden und 1,3 Millionen TV-Abonnenten erreichen sie in jedem Bereich einen Marktanteil von rund 30 Prozent.

Ein Ziel der Fusion ist es auch, die jeweiligen Schwachstellen zu beseitigen. So erhält Sunrise ein eigenes Festnetz, während UPC nun ein Handynetz bekommt. (SDA)

Werbeausgaben für Bewegtbild-Entertainment-Dienste trotz Pandemie stabil

Der Report «Business Intelligence – Video Entertainment» von Zenith prognostiziert, dass die Werbeausgaben für Bewegtbild-Entertainment in zehn Schlüsselmärkten in diesem Jahr um nur 0,2 Prozent sinken werden. Damit übertrifft die Branche den gesamten Werbemarkt bei weitem. Dieser wird in eben diesen Märkten um insgesamt 8,7 Prozent schrumpfen. In der Schweiz sieht die Lage prekärer aus.

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Maria Brinkmann, Managing Director von Zenith Schweiz.

«In der Schweiz zeigt sich ein etwas anderes Bild», erklärt Maria Brinkmann, Managing Director von Zenith in der Schweiz. «Trotz des Markteintritts von Disney+ rechnen wir für 2020 in dieser Branche mit einem Rückgang von rund 18 Prozent, damit liegt sie sogar etwas unter dem allgemeinen Markttrend. Aber der Wettbewerb ist auch hierzulande intakt, daher wird es bis 2022 zu einer vollständigen Erholung dieses Marktes kommen», erläutert Brinkmann.

Die weltweit dennoch bemerkenswerte Entwicklung der Werbeausgaben dieser Branche trotz globaler Pandemie und anschliessender Rezession ist das Ergebnis einer gestiegenen Nachfrage seitens der Konsumenten, einer wachsenden Zahl an Anbietern und eines intensiven Wettbewerbs zwischen diesen Anbietern.

 

Verstärkter Konsum von Bewegtbild-Inhalten

Da die Menschen in diesem Jahr viel mehr Zeit als sonst zu Hause verbrachten, wandten sie sich verstärkt Bewegtbild-Inhalten zu, um sich zu informieren und zu unterhalten. So wurden in der Schweiz während des Lockdowns im Frühjahr in allen Altersgruppen teilweise deutlich höhere TV-Ratings gemessen. Gleichzeitig haben die Streamingdienste riesige Summen in neue Inhalte investiert, um neue Nutzer zu gewinnen. Das zwingt auch die traditionellen Fernsehsender dazu, ihr Angebot zu erweitern.

Das Werbevolumen der Streamingdienste hat global die Werbung für traditionelle Fernsehsender bei weitem übertroffen. In den USA haben die Online-Video-Dienste ihre Werbebudgets 2019 um 142 Prozent erhöht, während die Fernsehmarken ihre Ausgaben nur um 15 Prozent gesteigert haben. In Grossbritannien stiegen die Werbeausgaben von Streamingdiensten um 79 Prozent, während die Werbeausgaben des traditionellen Fernsehens um 34 Prozent zunahmen. In beiden Märkten erhöhten die Fernsehsender und Pay-TV-Plattformen als Reaktion auf ihre neue Konkurrenz vorübergehend ihre Werbeinvestitionen, aber diese Strategie wird sich angesichts rückläufiger Einnahmen der TV-Sender nicht durchzuhalten sein. In der Zwischenzeit haben die Streaming-Plattformen ihre Budgets sogar noch weiter erhöht, da sie versuchen, die derzeit historisch günstige Chance für den Aufbau eines loyalen Kundenstamms zu nutzen.

«Die Konsumenten sehen sich heute mit einem riesigen und verwirrenden Bewegtbild-Angebot, und alle Anbieter buhlen um Aufmerksamkeit», erläutert Christian Lee, Global Managing Director bei Zenith. «Bewegtbild-Anbieter müssen diese Komplexität auflösen und den Konsumenten genau die Unterhaltung bieten, welche den persönlichen Vorlieben entspricht, und zwar mit einem Minimum an Aufwand für den Nutzer. Anbieter, die hier überzeugende Erlebnisse bieten und mehr sind als nur Cloud-Speicher für Filme und Serien, werden langfristig am ehesten wachsen können», so Lee weiter.

«In der Schweiz wird es spannend sein, zu beobachten, wie viele Anbieter in diesem kleinen, aber attraktiven Markt Platz haben werden», fügt Maria Brinkmann hinzu. «Das Angebot ist riesig und die Kaufkraft der Konsumenten hoch, aber auf lange Sicht rechnen wir vor allem bei den Streaminganbietern mit einer Marktbereinigung. Vor allem lokale Anbieter werden es tendenziell schwer haben.»

 

Lockdown hat digitale Werbekanäle noch wichtiger gemacht 

Bewegtbild-Entertainment-Anbieter geben in der Vergangenheit mehr für digitale Werbung, Out-of-Home und Kino aus, als der Marktdurchschnitt. Leere Städte und geschlossene Kinos zwangen die Branche bezüglich dieses Mediamixes aber zum Umdenken. Dies bedeutet: noch mehr digitale Werbeinvestitionen, die den Prognosen von Zenith zufolge von 53 Prozent im Jahr 2019 auf 57 Prozent im Jahr 2020 ansteigen werden.

 

Werbung für Bewegtbild-Entertainment wird weiter steigen

Während die Branche den Markt im Jahr 2020 voraussichtlich deutlich übertreffen wird, prognostiziert Zenith für die nächsten zwei Jahre eine unterdurchschnittliche Entwicklung, mit keinem Wachstum im Jahr 2021 und einem Wachstum von 1,3 Prozent im Jahr 2022. Die Streaming-Plattformen werden nach den hohen Ausgaben im Jahr 2020 weniger Möglichkeiten haben, ihre Budgets zu erhöhen, und die traditionellen Fernsehsender haben aufgrund sinkender Einnahmen aus Fernsehwerbung und Pay-TV-Abonnements auch wenig Spielraum.

Dennoch erwartet Zenith, dass die Werbeausgaben für Bewegtbild-Entertainment im Jahr 2022 um 1,2 Prozent höher sein werden als im Jahr 2019, während die Gesamte Werbeindustrie global immer noch 0,6 Prozent unter ihrem Höchstwert von 2019 liegen wird.

 

Stärkster Wachstum in Spanien und Indien 

Hinter dem Werbewachstum der Bewegtbild-Entertainmentbranche verbergen sich erhebliche Unterschiede zwischen den zehn untersuchten Märkten. Für das Jahr 2022 prognostiziert Zenith für Spanien ein 27-Prozent-Wachstum zwischen 2019 und 2022, und für Indien ein Plus von 19 Prozent. In den USA und in Australien rechnet Zenith hingegen im gleichen Zeitraum mit einem Rückgang der Werbeinvestitionen von 5 beziehungsweise 7 Prozent.

Sowohl Spanien als auch Indien verzeichnen eine schnell wachsende Nachfrage im
Video-on-Demand-Bereich, in Indien insbesondere auf Smartphones. Auch der indische Fernsehwerbemarkt erfreut sich – anders als in den meisten westlichen Ländern – langfristig eines raschen Wachstums und dürfte sich 2021 schnell wieder erholen.

In den USA wird das Werbeaufkommen für Bewegtbild-Entertainment nach 2020 voraussichtlich weiter zurückgehen, da steigende Online-Einnahmen den anhaltenden Rückgang der TV-Werbung und der Pay-TV-Abonnements nicht ausgleichen können, wodurch die verfügbaren Werbebudgets sinken.

«Die Konsumenten profitieren derzeit von einem grossen Angebot an Bewegtbild-Anbietern, die um ihre Loyalität buhlen», kommentiert Jonathan Barnard, Head of Forecasting bei Zenith. «Dieser Wettbewerb verschafft den Werbeinvestitionen dieser Branche in diesem Jahr einen grossen Auftrieb. Aber dieses Investitionsniveau wird sich langfristig nur schwer durchhalten lassen, deshalb prognostizieren wir für 2021 und 2022 nur ein sehr geringes Wachstum».

Die in der Zenith-Studie erfassten Märkte sind Australien, Kanada, Deutschland, Indien, Italien, Russland, Spanien, die Schweiz, Grossbritannien und die USA, auf die zusammen 57 Prozent aller weltweiten Werbeinvestitionen entfallen.

Bewegtbild-Entertainment bezieht sich auf langformatige Videoinhalte, die entweder über das herkömmliche Fernsehen oder online angeboten werden, einschliesslich Free-TV, Pay-TV und Online-Video-on-Demand-Plattformen.

Was sich Konsumenten von der diesjährigen Weihnachtswerbung wünschen

Der Gedanke an das erste Weihnachtsfest nach Beginn der Covid-19-Pandemie löst bei vielen gemischte Gefühle aus. Die Mehrheit wünscht sich von Werbetreibenden, dass sie in dieser schwierigen Zeit für die dringend benötigte festliche Stimmung sorgen, wie eine Studie von Unruly zu Weihnachtswerbung und Konsumentenverhalten zeigt.

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Die Weihnachtszeit rückt näher, gleichzeitig verschärfen sich die Corona-Restriktionen erneut. Unter welchen Bedingungen die Festtage verbracht werden können, ist nach wie vor unklar. Die aktuellen Entwicklungen stellen auch Werbetreibende vor schwierige Fragen und neue Herausforderungen.

Die Unruly-Studie soll sie dabei unterstützen, trotzdem den richtigen Ton mit ihren Werbemassnahmen zu treffen, und befasst sich näher mit der Frage, wie Menschen dieses Jahr im Hinblick auf die Weihnachtszeit empfinden, aber auch, was sie von Werbetreibenden erwarten und welche Gefühle und Botschaften Weihnachtswerbung dieses Jahr vermitteln sollte. Auch wurde untersucht, wann und wie die Verbraucher planen, ihre Weihnachtseinkäufe zu tätigen und wie die Covid-19-Pandemie das Einkaufs- und Konsumentenverhalten insgesamt beeinflusst.

 

Durchwachsene Stimmung

Es zeigt sich: Die Stimmung ist durchwachsen. Nur rund 40 Prozent der Befragten empfinden im Hinblick auf das Weihnachtsfest dieses Jahr Gefühle der Freude und Wärme. Ein knappes Viertel stimmt der Gedanke ans Weihnachtsfest traurig. 7 Prozent sind sogar entschieden ärgerlich.

Die Botschaft an Werbetreibende ist noch deutlicher: Zwei Drittel der Konsumenten wünschen sich, dass Weihnachtswerbung 2020 warme Gefühle transportiert, dicht gefolgt von einer Sehnsucht nach Erfreulichem und Botschaften des Zusammenhalts.

 

Werbung mit Covid-19-Bezug

Generell denkt die Mehrheit, dass Marken unter Berücksichtigung der aktuellen Covid-19-Pandemie in diesem Jahr anders werben sollten. Die meisten von ihnen sprechen sich dafür aus, dass Weihnachtswerbung Bezug auf Themen der gegenseitigen Unterstützung nehmen und wohltätige Projekte, Beispiele, wie der einzelne anderen derzeit helfen kann oder mit Covid-19 einhergehende gesellschaftliche Herausforderungen thematisieren sollte. Nur 23 Prozent sprechen sich derzeit gegen einen Covid-19-Bezug in Weihnachtswerbung aus.

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Die in Deutschland durchgeführte Studie kommt zu fünf Schlüsselergebnissen.

 

1. Das richtige Weihnachtsgeschäft beginnt erst 

Mit 84 Prozent haben die meisten Konsumenten den Grossteil ihrer Weihnachtseinkäufe noch vor sich. Über die Hälfte (54%) der Befragten plant, das Gros im November zu erledigen. 14 Prozent wollen vor allem am Black Friday zuschlagen.

 

2. Grossteil der Weihnachtseinkäufe erfolgt online

Drei Viertel der Verbraucher planen, mindestens die Hälfte ihrer Weihnachtseinkäufe online zu erledigen. 51 Prozent wollen sogar vorwiegend oder vollständig online einkaufen. Dabei haben viele vor, für verschiedene Dinge, wie Weihnachtsgeschenke (75%) oder festliches Essen (79%), gleich viel oder sogar mehr als letztes Jahr auszugeben.

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3. Inspiration wird Online eingeholt

Online-Einflüsse, wie im Internet surfen (45%) oder Online-Werbung (32%), inspirieren die Suche nach passenden Geschenken stark. Viele Konsumenten denken zudem, auch während der Festtage zum Streamen (73%), Fernsehen (81%) oder Surfen (79%) gleich viel oder mehr Zeit vor den verschiedenen digitalen Screens zu verbringen.

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4. Gemischte Gefühle in Bezug auf Weihnachten

Der Gedanke ans Weihnachtsfest löst in den Menschen gemischte Gefühle aus, Freude (41%) und Wärme (40%) dominieren jedoch. Ein knappes Viertel (24%) der Befragten gibt an, sich beim Gedanken ans Weihnachtsfest traurig zu fühlen. Auch Weihnachtswerbung sollte in erster Linie Gefühle und Botschaften von Wärme (66%), Freude (65%) und Zusammenhalt (62%) vermitteln.

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5. Marken sollen anders werben

Mehr als die Hälfte der Befragten (55%) denkt, dass Marken unter Berücksichtigung der aktuellen Covid-19-Pandemie in diesem Jahr anders werben sollten. Die meisten Befragten wünschen sich, dass Weihnachtswerbung Bezug darauf nimmt, wie Unterstützung gewährt wird oder werden kann. Nur 23% wünschen sich keinen Covid-19-Bezug.

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Der vollständige «Christmas Consumer Insights Report 2020» kann auf der Homepage von Unruly heruntergeladen werden.

Halder Record und Swiss Life zelebrieren langjährige Partnerschaften

Swiss Life stellt in einer neuen Kampagne langjährige Kundenbeziehungen ins Zentrum. In Anzeigen, die von Halder Record realisiert wurden, wie auch in einem intern produzierten Kurzfilm verschmelzen historische Aufnahmen mit der heutigen Zeit. Illustriert wird die langjährige Partnerschaft von Swiss Life mit ihren Unternehmenskunden.

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Die Sujets der aktuellen Kampagne sind in Printmedien wie auch online zu sehen. Sie gehen auf die Geschichte der Unternehmenskunden und die Partnerschaft mit Swiss Life ein – eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die seit Generationen Bestand hat. So beispielsweise Sigvaris Group: Als 1864 mit der Gründung von «Ganzoni und Barthelts» in Winterthur der Grundstein für die heutige Sigvaris Group gelegt wurde, gab es den Begriff «Startup» noch nicht. Was es hingegen gab, war der Wille, sich immer wieder neu zu erfinden – genau wie ein Start-up. Zuerst stellte das Unternehmen einfache Gummibänder her. Heute ist es der führende Anbieter von medizinischen Kompressionstextilien. Swiss Lift ist seit 102 Jahren mit dabei.

Neben der Sigvaris Group wird auch der Unternehmenskunde Müller Verpackungen porträtiert, der Behälter für den Transport von gefährlichen und anspruchsvollen Gütern herstellt – und seit 84 Jahren Kunde von Swiss Life ist. Auf den Anzeigen sind jeweils historische Aufnahmen der Unternehmen zu sehen, kombiniert mit Bildern von Mitarbeitenden aus der Gegenwart.

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Direkte Verbindung zum Unternehmenszweck

Die Anzeigen sollen zum Ausdruck bringen, wie langfristig Swiss Life denkt und ihre Kundinnen und Kunden über Jahrzehnte begleitet. Die Firmenporträts stellen auch eine direkte Verbindung zum Unternehmenszweck von Swiss Life her. «Wir zeigen, wie wir unsere Kunden durch Höhen und Tiefen in Vorsorgefragen zur Seite stehen, sodass sie sich darauf konzentrieren können, selbstbestimmt Entscheide zu treffen und ihre unternehmerischen Ziele zu verfolgen», so Christian Pfister, Head of Group Communications and Strategic Marketing von Swiss Life.

 

Anzeigenkampagne und Kurzfilm

Die Anzeigenkampagne, entwickelt und realisiert von Ralph Halder von Halder Record, läuft bis Anfang Dezember und erscheint in Printmedien wie der NZZ am Sonntag oder dem Tages-Anzeiger sowie in verschiedenen Online-Portalen. Auf Swisslife.ch gibt es zudem weitere Geschichten zu den langjährigen Kunden: Der intern von Swiss Life produzierte Kurzfilm erzählt die Geschichte der Sigvaris Group und der über hundertjährigen Kundenbeziehung.

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Lebenslanges Lernen im Mittelpunkt der Digitaltage

An den vierten Digitaltagen in der Schweiz steht das lebenslange Lernen im Mittelpunkt. Auch die Rolle Europas bei der Digitalisierung wird diskutiert. Wegen der Pandemie werden dieses Jahr viele Anlässe online durchgeführt.

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Bereits hätten über 10’000 Personen an den Aktivitäten der Digitaltage teilgenommen, sagte Digitalswitzerland-Gründer Marc Walder an der Online-Medienkonferenz am Montag. Alt Bundesrätin Doris Leuthard lud in ihrer Ansprache die Menschen dazu ein, sich auf die neuen Technologien einzulassen, denn die Digitalisierung verändere «alles in einem rasanten Tempo».

Zum Ziel haben sich die Digitaltage auch die Förderung des MINT-Nachwuchs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in der Schweiz gesetzt. Darüber sprach Google-CEO Patrick Warnking. So würden in den nächsten Jahren in diesem Wirtschaftszweig rund 120’000 Fachkräfte fehlen. Das Ziel sei es, die neue Generation dafür zu begeistern, deshalb sei eine Kampagne gestartet worden, die Jugendliche für MINT-Berufe begeistern soll. Über die Rolle Europas in der Digitalisierung sprach Ana Brnabic, Serbiens Premierministerin.

 

Digital und physisch

Die Digitaltage finden zum vierten Mal statt, sie dauern bis Dienstag. Die Veranstaltung wird digital und physisch in der ganzen Schweiz durchgeführt, erstmals dauert sie drei Tage. An rund 400 kostenlosen Veranstaltungen an über 20 Standorten in der ganzen Schweiz sollen gleichgesinnte Digitalbegeisterte, Neuankömmlinge, Branchenexperten und Unternehmen zusammengebracht werden, um die Entwicklung von Ideen zu fördern.

Debattiert werden soll unter anderem über den digitalen Wandel für die Schweiz von morgen. Auch sollen Start-Ups gefördert werden. Eröffnet wurden die Digitaltage von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

Aus der 2015 am Weltwirtschaftsforum WEF ins Leben gerufenen Initiative Digitalswitzerland ist inzwischen eine Bewegung entstanden, an der sich über 150 Schweizer Grossunternehmen und Institutionen angeschlossen haben. Seit 2017 findet der Digitaltag unter Federführung von Digitalswitzerland jedes Jahr statt. Gemäss Digitalswitzerland steht die Schweiz beim digitalen Ranking an sechster Stelle (Werbewoche.ch berichtete).

 

Europaweite Allianz

Im Rahmen der Digitaltage unterzeichnen zudem sieben Organisationen, die sich für die Digitalisierung engagieren, eine gemeinsame Absichtserklärung. Die Schweiz, Schweden, Serbien, Ukraine, Polen, Liechtenstein und die Stadt Wien beabsichtigen, ab 2021 parallel stattfindende Digitaltage europaweit zu realisieren, um eine stärkere Breitenwirkung zu entfalten. Digitalswitzerland soll dabei die Rolle der Projektträgerin übernehmen, und die Aktivitäten koordinieren. (SDA/swi)

TX Group verkauft Olmero an schwedische Byggfakta Group

Die TX Group hat das auf digitales Management von Bauprojekten spezialisierte Unternehmen Olmero nach Schweden verkauft. Käufer ist die in Stockholm ansässige Byggfakta-Group, die Business Intelligence- und Datenanalyse-Dienstleistungen anbietet. Ein Verkaufspreis wurde nicht genannt.

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Im Nachgang einer Strategieüberprüfung und der Konzentration auf drei Investitionsbereiche (Consumer Fintech, Produktivität, digitale Unterhaltung) sei man zum Schluss gekommen, dass die TX Group nicht mehr der perfekte Eigentümer für Olmero sei, liess sich Samuel Hügli, Leiter Technology & Ventures der TX Group in einer Mitteilung vom Montag zitieren.

Am Freitag gab die TX Group bereits die Trennung von den Anteilen der dänischen Trendsales bekannt. Die Secondhand-Modeplattform brockte der TX Group eine ausserplanmässige Abschreibung von rund 18 Millionen Franken ein.

Olmero entstand als ETH-Spinoff für die Digitalisierung der Baubranche und vermittelt den Angaben nach Bauvolumen auf der Olmero-Plattformen von rund 5 Milliarden Franken pro Jahr.

Die Byggfakta-Group beschäftigt gemäss Mitteilung in Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, der Tschechischen Republik, Portugal und Spanien rund 600 Mitarbeitende. (SDA)

Zwei Drittel für Verbot der Tabakwerbung

67 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sprechen sich für ein allgemeines Tabakwerbeverbot aus. 78 Prozent befürworten strenge Regeln für Tabak- und Nikotinprodukte wie E-Zigaretten, Iqos oder Kautabak. Dies zeigt eine Umfrage der Lungenliga.

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Die Akzeptanz gehe durch alle Landes- und Bevölkerungsteile, teilte die Lungenliga am Montag mit.

An erster Stelle nannten 47 Prozent der Befragten als Grund für ein Verbot die Ablehnung von Werbung für gesundheitsgefährdende Produkte und Suchtmittel. 27 Prozent nannten den Jugendschutz. Jugendliche seien besonders suchtgefährdet. An dritter Stelle mit 18 Prozent Nennungen stehen die Gesundheitskosten.

70 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Tabakproduzenten das Sponsoring von Kultur- und Sportanlässen verboten werden müsste. Genau dort würden Jugendliche als Zielpublikum angesprochen.

Im Auftrag der Lungenliga Schweiz befragte die Firma LeeWas zwischen dem 15. und 30. September 2020 Menschen in der ganzen Schweiz.

Die Lungenliga veröffentlichte ihre Umfrage im Hinblick auf die Sitzung der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) vom Donnerstag und Freitag. Die SGK-N beugt sich neben der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» über verschiedene andere Vorlagen zu dem Themenkreis. So geht es etwa um ein Gesetz für den Verkauf des Kautabaks Snus. (SDA)

Audiokanzlei lanciert mobiles Podcast-Studio «Podcar»

Im Zuge des Audio-Booms hat die Audiokanzlei ein mobiles Tonstudio für Podcasts auf vier Rädern entwickelt. Seit Montag ist der Podcar auf den Strassen der Schweiz unterwegs und präsentiert sich als mietbares High Quality Studio für alle – unmittelbar an den Orten, wo die Geschichten entstehen.

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Hinter dem Podcar-Steuer sitzt der ehemalige 105-Programmleiter Dino Giglio. Der Audiokanzlei-Geschäftsführer stellt fest, dass Podcasts momentan hoch im Kurs sind und die Frage nach Audioinhalten enorm gestiegen ist: «Sowohl Firmen als auch Privatpersonen sind auf der Suche nach neuen Wegen, um die Menschen zu erreichen – besonders in der jetzigen Zeit. Digitale Lösungen werden dabei immer wichtiger». Das Angebot von Podcast-Produktionen soll durch den mobilen PodCar revolutioniert werden, wie es in einer Mitteilung der Audiokanzlei heisst. «Tonstudios gibt es schon viele. Doch die Menschen haben oft keine Zeit, an einen Ort zu fahren. Sie möchten flexibel und in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Meist fehlt es ihnen auch an Räumlichkeiten, Equipment und Expertise. Dank der neugewonnenen Mobilität können wir nun den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden», erklärt Dino Giglio.

Für die Umsetzung wurde ein Mercedes Marco Polo in ein mobiles Tonstudio umgebaut und mit 5G-Technologie ausgestattet. So soll im bequemen Reiseauto das gleiche Klangergebnis wie in einem professionellen Tonstudio erzielt werden.

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Professionelle Tonstudios seien ein kostspieliges Unterfangen, wie es weiter heisst. Die Macher des Podcars wollten daher von Beginn an allen Zielgruppen eine professionelle und gleichzeitig erschwingliche Lösung bieten. So würden durch die Mobiliät des Podcast-Autos hohe Mietkosten wegfallen. Zum Launch des Podcars hat Audiokanzlei-Chef Giglio drei neue Packages entwickelt, die unterschiedliche Bedürfnisse der Zielgruppen abdecken sollen: «Bei vielen Brands ist ein Full-Management beim Thema Podcasts sehr gefragt. Unabhängige Podcaster wünschen sich jedoch oft einfach ein Werkzeug, um ihre Vision zu erreichen. Wir können mit dem PodCar in Broadcast-Qualität von überall aus live senden.»

Schläfle Trittibach macht mit der Alvoso Pensionskasse Schlagzeilen

Aus der Verbundenheit zum Gewerbe in der Ost-, Zentralschweiz sowie dem Wirtschaftsraum Zürich ist vor über 35 Jahren die Alvoso Pensionskasse entstanden. Schläfle Trittibach hat für die Vorsorgelösung eine Kampagne kreiert.

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Nach dem vollumfänglich neu gestalteten Markenauftritt folgt nun die Kommunikationskampagne für die Alvoso Pensionskasse von Schläfle Trittibach. Die Werbemittel sind visuell unverkennbar und konsequent im neuen Corporate Design mit Alvoso-Schrift und -Farben umgesetzt. Für das komplexe Thema der Altersvorsorge kommuniziert die Vorsorgeeinrichtung verbal mit einer wohltuenden Einfachheit und Schlichtheit. Die Zielgruppen werden auf verschiedenen Kanälen angesprochen, die Kampagne ist in digitalen und analogen Medien zu sehen.

 

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Verantwortlich bei Alvoso Pensionskasse: Remo Schällibaum (Präsident des Stiftungsrates und Projektinitiant),Thomas Schmidiger (Geschäftsführer), Josef Bickel (Stv. Geschäftsführer). Verantwortlich bei Schläfle Trittibach: Marcel Schläfle, Christoph Trittibach (Creative Direction), Jürg Waeber (Text).

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