Fachwerk und Ramseier Aachtal bedanken sich bei Obstlieferanten

Anlässlich des 25-Jahre-Jubiläums der grössten Mosterei der Schweiz überraschte Ramseier Aachtal ihre Obstlieferanten mit einem hochwertigen Geschenk – kreiert von Fachwerk Kommunikation.

Gesamtpaket

Die Herbstzeit ist Most-Zeit – so auch bei Ramseier Aachtal und den Obstlieferantinnen und Lieferanten. Nach der bereits 25. Jahresernte von Mostäpfeln und Mostbirnen möchte die Mosterei ihren Partnern mit einem Geschenk gemütliche und gesellige Stunden bieten. Gewünscht war ein Geschenk, welches die Werte von Ramseier widerspiegelt: Natürlichkeit, Tradition, Bodenständigkeit und echte Swissness. Das Resultat – 1’500 handgefertigte Jass-Sets im Etui.

Beim gesamten Prozess wurde viel Wert auf die Zusammenarbeit mit Stiftungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen gelegt. Hergestellt wurden die Etuis in Handarbeit durch die Argo Stiftung in Chur. Sie betreibt Werkstätten und Wohnheime für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung. Von Hand als Gesamtgeschenk verpackt und für die Auslieferung vorbereitet wurden die Jass-Sets durch die Stiftung Brändi. Die Stiftung Brändi mit Sitz im Kanton Luzern bietet Arbeits- und Wohnplätze für Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung.

 

Stiftung-ARGO

Verantwortlich bei Ramseier Ramseier Suisse: Sandra Coray (Leiterin Marketing Services). Verantwortlich bei Fachwerk Kommunikation: Andreas Rey (Sales Manager); Sascha Rohner (Leiter Einkauf).

Thomas Deléchat stösst zur Blick-Gruppe und baut «Creative Lab» auf

Thomas Deléchat, stellvertretender Leiter Digital Factory bei Le Temps, wechselt per sofort zur Blick-Gruppe und wird Mitglied des Führungsteams des Westschweizer Pendants von Blick.ch, das Mitte 2021 startet. In seiner Funktion als Product Manager wird er den Aufbau eines «Creative Lab» verantworten.

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Der 28-jährige Thomas Deléchat war die letzten drei Jahre für die Publikumsstrategie sowie die Teams Social Media, Branded Content und Innovation bei der Tageszeitung Le Temps verantwortlich. Nun wechselt er zur Blick-Gruppe und wird Teil des Führungsteams der französischsprachigen Version von Blick.ch, die Mitte 2021 in der Romandie lanciert und von Michel Jeanneret als Chefredaktor geleitet wird.

Michel Jeanneret in einer Mitteilung: «Thomas Deléchat ist einer der besten Digital-Spezialisten der Schweiz und ich freue mich, mit ihm ein innovatives und kreatives Duo zu bilden. Gemeinsam schaffen wir eine News-Plattform, die die passenden Erzählformen und Kanäle nutzt, damit der Blick auch in der Romandie die Erwartungen der Leserinnen und Leser erfüllt.»

Deléchat erhielt 2018 die internationale FIPP-Auszeichnung «Rising Star in Media». Er wird als Product Manager für den Aufbau und die Leitung eines vollständig in den Newsroom integrierten «Creative Lab» zuständig sein. In dieser Einheit werden Digital-Expertinnen sowie Social-Media- und Video-Spezialisten vereint, die interaktive Inhalte für die neue News-Plattform produzieren.

«Die Medien hinterfragen kontinuierlich die Art und Weise, wie sie Inhalte aufbereiten und verbreiten – unter anderem, weil sich die Nutzergewohnheiten laufend verändern. Mit dem ‹Creative Lab› wollen wir vor allem herausfinden, welches Potenzial Plattformen wie Spotify, TikTok und Youtube bieten, die eher auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet sind. Ich freue mich, ein innovatives Team aufzubauen und die Redaktion in der Verbreitung ihrer Inhalte zu unterstützen», so Thomas Deléchat.

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Gute Entscheidungen», «Radical Simplicity», «Corporate Diplomacy» und «Führen im Zeitalter des Algorithmus».

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Gute Entscheidungen

Eine Anleitung zum integrativen Denken für Führungskräfte. 

  • Autor: Jennifer Riel und Roger L. Martin
  • Verlag: Wiley-VCH, 2019
  • Seiten: 202
  • ISBN: 9783527509799

Bei Entscheidungen gibt es oft mehr als zwei Optionen. Meist ist es möglich, einen dritten, besseren Weg zu finden – so das Credo der beiden Autoren. Ihre Methode des integrativen Denkens kann jeder lernen und mithilfe eines Vier-Schritte-Modells anwenden. Das Buch macht den Leser sensibel für blinde Flecken und falsche Denkweisen. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen zudem, wie Führungskräfte und Unternehmen unterschiedlichster Branchen integratives Denken erfolgreich nutzen. Ein hilfreiches Handbuch für alle, die bessere Entscheidungen treffen wollen.

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Radical Simplicity

Wie Ken Allen aus dem schwächelnden Unternehmen DHL eine globale Erfolgsgeschichte machte.

  • Autor: Ken Allen
  • Verlag: Ebury Press, 2019
  • Seiten: 192
  • ISBN: 9781529104721

Bevor Ken Allen zum weltweiten CEO wurde, verlor der Logistikriese DHL alljährlich Hunderte Millionen. Allen brachte das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur und machte es zu einem Ort, an dem die Menschen gerne arbeiten. In diesem Buch erklärt er, wie ihm dies gelang. Würden Sie einen DHL-Kurier fragen, wodurch sich das Geschick der Firma wendete, würde er hartes Training, eine einheitliche Sprache, genormte Abläufe und Allens Arbeit als CEO nennen.

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Corporate Diplomacy

Wie professionell gestaltete Aussenbeziehungen ein Unternehmen erfolgreicher machen. 

  • Autor: Wilfried Hoop
  • Verlag: Schäffer-Poeschel, 2019
  • Seiten: 249
  • ISBN: 9783791044095

Profit und Wachstum können nicht die einzigen Zielmarken für Topmanager sein. Nur wenn es ihnen gelingt, mit verschiedenen Stakeholdern zusammenzuarbeiten, können sie das Überleben ihres Unternehmens sichern. Mit Leidenschaft fordert der Manager und Diplomat Wilfried Hoop eine systematische Aussenpolitik für Unternehmen: Corporate Diplomacy. Auch wenn seine Argumentation bisweilen polemisiert, macht er auf blinde Flecken im Denken vieler Manager aufmerksam. Am Thema Corporate Diplomacy kommen Managementtheoretiker und -praktiker nicht mehr vorbei.

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Führen im Zeitalter des Algorithmus

Wie man smart bleibt, wenn die Maschinen smarter sind als man selbst. 

  • Autor: Mike Walsh
  • Verlag: Vahlen Verlag, 2020
  • Seiten: 223
  • ISBN: 9783800661664

Mike Walsh scheint alle Silicon-Valley-CEOs persönlich zu kennen. Das macht sein Buch unterhaltsam und verständlich: Jede These unterlegt er mit einer realen Geschichte. Traditionellen, „analogen“ Managern verlangt er viel ab: Sie sollen sich radikal ändern – und ihr Unternehmen gleich mit. Es geht um nicht weniger als um das Überleben in der digitalen Welt. Die zeichnet Walsh zwar verheissungsvoll, aber nicht rosarot, sondern mit allen Gefahren und Schwächen. Ein lesenswertes Buch für alle, die auf der Reise in die algorithmische Zukunft Schritt halten wollen.

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Valencia inszeniert für Coop winterlichen Sammelspass mit Nevi

Ob der Traum von weissen Weihnachten wohl dieses Jahr in Erfüllung geht? Auf jeden Fall möchte Coop mit der Sammelpromotion «Let it snow» für eine kuschelige Atmosphäre sorgen. Valencia Kommunikation rückt dafür alles ins rechte Licht.

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Wenn vor dem Fenster die Schneeflocken tanzen, wird es in der guten Stube so richtig gemütlich. Passend dazu gibt es in der aktuellen Sammelpromotion «Let it snow!» entsprechende Sammelartikel wie Kuscheldecken und Teetassen im Schneeflocken-Design. Heimlicher Star der Promotion ist aber Nevi, das Schneemonster aus der aktuellen Coop-Festtagskommunikation. Nevi führt nicht nur durch die Promotion, sondern ist auch als Plüschfigur Teil davon.

Valencia zeichnet für die Kommunikation der Promotion – vom Naming bis zur Sammelmarke – verantwortlich. Dabei war es das erste Mal, dass die Sammelpromotion gestalterisch in die aktuelle Coop-Festtagskommunikation integriert wurde. Nicht nur Nevi verbindet die beiden Kampagnen, auch der grafische Auftritt, wie zum Beispiel der ähnlich gestaltete Schneeflocken-Hintergrund, sorgt für Wiedererkennung und ein harmonisches Gesamtbild am POS.

Für das Bewegtbild wurde diesmal in Zusammenarbeit mit der Agentur TBWA\Zürich, die für die Coop Festtags-Imagekampagne verantwortlich zeichnet, ein 10-Sekunden-Spot erarbeitet. Dieser funktioniert auch als Tag-on zur Aktionswerbung und lässt Nevi als Präsentator der Sammelartikel erscheinen. Teile des Spots finden sich auch in weiteren Bewegtbild-Massnahmen wieder wie DOOH, Display Bannern oder dem animierten Swipe Cube, die ebenfalls von Valencia erstellt wurden.

Die Promotion «Let it snow!» läuft vo Freitag bis Weihnachten 2020 bei Coop und verschiedenen Partnerformaten.

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Verantwortlich bei Coop: Vanessa Finzer (Leiterin Werbung), Simon Bohnenblust (Leiter Werbung Promotion/Verkaufsförderung), Sabine Gnand (Projektleiterin Werbung Promotion/Verkaufsförderung), Saara Jeisy (Projektleiterin Marktbearbeitung), Joachim von Allmen (Leiter POS Retail), Simon Flatt (Leiter Media), Karin Rieth (Leiterin Media Klassisch), Lukas Schmid (Senior Projektleiter Digital Media), Rahel Kühne (Leiterin Social Media/Online Campaigning), Lucas Bieler (Projektleiter Social Media/Online Campaigning). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (Chief Creative Officer), Meret Renggli (Beraterin), Lara Babbi (Kommunikationsplanerin) Sebastian Refardt (Senior Texter), Michael Wenk (Art Director), Nadine Gschwend (Art Director), Marc Groth (Art Director) Marco Fritz (Polygraf), Niklas Dunke (Polygraf). Verantwortlich bei WirzFraefelPaal Productions: Stefan Fraefel (Executive Producer), Nina Wirth (Producer), Rahel Schneebeli (Production Manager). Verantwortlich bei HitMill: Georg Schlunegger (Composition, Songwriting, Producer), Fred Herrmann (Mix, Co-Producer), Roman Camenzind (Executive Producer), Noemi Mathis (Projektleitung). Verantwortlich bei TWmedia: Stephan Küng (Gesamtverantwortung), Manuela Renner (Mediaplanung), Pearl Kathriner (Senior TV-Planerin), Damiano Vitali (Head of TV), Sven Däschner (Head of Online). Verantwortlich bei Cover Media: Michèle Bühler (Junior Audio Engineer), Angelina Belintani (Stimmencasting), Baschi Thommen (Audio Engineer), Stefan Sommerhalder (Projektleitung).

Panache und IMS Sport spannen zusammen

Mit der Partnerschaft von der Agentur Panache mit dem Vermarkter IMS Sport vereinen sich Vermarktungs- und Verlagskraft mit Werbe- und PR-Können sowie digitalem Knowhow. Der Fokus liegt dabei klar auf dem Kundensegment KMU. IMS Sport übernimmt 50 Prozent der Anteile von Panache.

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Ab sofort bieten die Teams von Roy Schläfli, Inhaber von Panache, (links) und Mike Dähler, CEO von IMS Sport, gemeinsam umfassende Kommunikationslösungen für Berner KMU an.

Die Stärken von IMS Sport lagen bisher vor allem in der Vermarktung von Sportorganisationen und der Produktion verschiedener Medientitel. Dazu gehören beispielsweise der SCB, der Bärnerbär und die Bümplizwoche. Mit der Zusammenarbeit mit Panache und der Übernahme von 50 Prozent der Anteile will IMS das Kommunikationsangebot erweitern: «Neu können wir auch Werbung und umfassende PR-Dienstleistungen selber kreieren und umsetzen. Zudem wird unser digitales Know-How massiv gestärkt.», lässt sich IMS-Chef Mike Dähler in einer Mitteilung zitieren und ergänzt, dass die Fokussierung vor allem auf regionale Kunden gelegt werden soll. «Wir kümmern uns um die kleinen Unternehmen und deren Anliegen; die grossen Fische sind für uns zu gross.»

Auch Roy Schläfli, Inhaber der mittlerweile 20-jährigen Agentur Panache, betont den Fokus auf KMU: «Nun sind wir mehr denn je eine Berner KMU-Agentur. Unseren Kunden können wir zudem einen direkten Zugang zu den Medien von IMS Sport und zum SCB-Netzwerk ermöglichen. Dies ist für uns ein grosser Schritt.»

Dani Büchi übernimmt Moon&Stars von Ringier

Ringier verkauft die Aktien an der MSF Moon and Stars Festivals SA, Veranstalter des Moon&Stars Festivals auf der Piazza Grande in Locarno, an Dani Büchi. Das Medienunternehmen bleibt Partner des Festivals.

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Das Moon&Stars Festival auf der Piazza Grande in Locarno.

Dani Büchi war die letzten Jahre in seiner Funktion als CEO der Energy Gruppe für das Management des Moon&Stars und den erfolgreichen Relaunch verantwortlich und ist nun alleiniger Aktionär an der Betreibergesellschaft MSF Moon and Stars Festivals SA.

Ringier bleibe jedoch Moon&Stars über eine langfristige Partnerschaft mit der Schweizer Illustrierten, der Blick-Gruppe, der Energy Gruppe sowie Ticketcorner eng verbunden, wie das Medienunternehmen in einer Mitteilung von Freitag schreibt. Ringier-CEO Marc Walder werde weiterhin den Verwaltungsrat von MSF Moon and Stars Festivals präsidieren.

Im Jahr 2021 wird das Moon&Stars voraussichtlich vom 15. Juli bis 25. Juli auf der Piazza Grande in Locarno stattfinden. (pd)

Tourismus: Einheimische Gäste konnten Herbstsaison nicht retten

Einer nationalen Umfrage von Schweiz Tourismus zum Herbst zufolge verzeichneten die Bergregionen zwar einen Anstieg der Logiernächte von einheimischen Gästen um 15 bis 20 Prozent. Die Abwesenheit ausländischer Touristen konnte damit aber nicht kompensiert werden.

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Der Herbst hat in den letzten Jahren touristisch stark an Bedeutung gewonnen, insbesondere für spontane Entdeckungsreisen. Seit 2018 führt Schweiz Tourismus (ST) deshalb internationale Herbstkampagnen, wie zum Beispiel der Laubtracker, durch und analysiert die Entwicklung in der farbenfrohen Nebensaison. Gemäss den Ergebnissen einer Ende Oktober von ST durchgeführten Branchenumfrage wird die Herbstsaison 2020, dazu gehören September und Oktober, auf nationaler Ebene eine insgesamt negative Logiernächtebilanz aufweisen. Für die beiden Herbstmonate meldeten die Bergdestinationen und das Tessin einen grossen Zustrom von Schweizer Gästen. Das schlägt mit einem Anstieg der Übernachtungen um 15 bis 20 Prozent positiv zu Buche. Alle diese Regionen stellen jedoch fest, dass die Gästezahlen aus den europäischen Nachbarländern im Herbst stark zurückgegangen sind.

Im Sommer waren diese Zahlen deutlich zufriedenstellender. Insbesondere die von Belgien und Deutschland eingeführten Reisebe¬schränkungen in die Schweiz hatten einen grossen Einfluss. So wird der für diesen Herbst erwartete Rückgang der Übernachtungen ausländischer Touristen stärker ausfallen als in den Sommermonaten (-55 Prozent, verglichen zum Vorjahr). Bei den Tagesausflüglern (Eintritte zu Attraktionen und Exkursionen) zeigt sich ein ähnlicher Trend mit einem Plus von 10 Prozent bei Inlands- und einem Minus von fast 50 Prozent bei Auslandsgästen. Ab Mitte Oktober kam es bei vielen Anbietern zu einem starken Rückgang der Buchungen und Teilnehmerzahlen. Das ist auf die drastische Zunahme der Reisebeschränkungen, den Beginn der «zweiten Welle» der Pandemie, in Verbindung mit schlechtem Wetter und Schneefall, zurückzuführen.

 

Hotelübernachtungen im September insgesamt rückläufig

Die in der ST-Umfrage aufgezeigten Trends zum Verlauf der Herbstsaison werden von den offiziellen Hotellogiernächtezahlen für den Monat September des Bundesamts für Statistik bestätigt: Die Zahlen zeigen, dass die schweizweite Zunahme der Hotelübernachtungen von Schweizer Gästen (+ 20,6%) den massiven Rückgang bei den ausländischen Gästen (-68,5%) nicht kompensieren kann, was zu einem Minus von insgesamt 28,1 Prozent führt. Die einzigen drei Regionen, die total ein Plus bei den Hotellogiernächten erreichen, sind das Tessin (+15,1%), Graubünden (+14,6%) und die Ostschweiz (+3,7%). Optimistisch stimmt aber, dass im September 2020 im Vergleich zum September 2019 eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer um 10,5 Prozent verzeichnet werden konnte.

Die Rückgänge in den grossen städtischen Regionen, beeinflusst durch das fast vollständige Fehlen von Touristen aus fernen Ländern und die Verlangsamung des Geschäftstourismus, können als dramatisch bezeichnet werden. In Genf sind es – 73,9 Prozent, in Zürich – 63,3 Prozent und in Basel – 50,2 Prozent. Die Situation der Tourismusanbieter in den Städten hat sich mit der Einführung strengerer Schutzmassnahmen durch Bund und Kantone weiter verschlechtert, ohne Aussicht auf eine baldige Wiederaufnahme des Veranstaltungs-, Geschäfts- und Kongresstourismus.

 

Wandern und Radfahren immer beliebter

Die von ST befragten touristischen Leistungsträger in den Bergregionen bestätigen die signifikanten Trends für Schweizer Gäste, die sich im Sommer abzeichneten: Diese Gästegruppe ist immer häufiger in anderen Sprachregionen des Landes anzutreffen. Vor allem Graubünden und die Ostschweiz verzeichnen weiterhin einen stetigen Anstieg der Gästezahl aus der Romandie. Aufgrund der mit den Reiseeinschränkungen verbundenen Unsicherheiten werden Buchungen nach wie vor kurzfristiger vorgenommen. Als Folge der Pandemie haben verschiedene Dienstleistungsanbieter das Fehlen von Gruppen, wie zum Beispiel Verbände, Vereine und Schulen, festgestellt, was sich auch negativ auf die Einnahmen der Busunternehmen ausgewirkt hat.

Outdoor-Sportarten wie Wandern, Mountainbiken und Velofahren waren in diesem Herbst bei den Schweizern sehr beliebt, wie Anke Lock, Managerin des Hotels The Cambrian in Adelboden, betont: «Die Gäste haben die Wanderpauschalen und Fahrradangebote mehr als je zuvor in Anspruch genommen. Die Sportgeschäfte an unserem Reiseziel haben einen Rekordsommer und -herbst erlebt.» Auch im Tessin, wo der Herbst im Tourismus eine immer wichtigere Rolle spielt, bevorzugen die Gäste Ausflüge zu Fuss oder mit dem Velo.

 

Gute Saison für Wohnungen und Ferienhäuser

Auf die Vermietung von Ferienwohnungen spezialisierte Anbieter wie Interhome berichten von einer guten Herbstsaison: «In den letzten fünf Monaten haben wir eine Verdoppelung der Buchungen von Schweizer Kunden im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 erlebt», sagt Interhome-Sprecherin Bianca Gähweiler. Dieser starke Anstieg der Buchungen spiegelt sich auch auf der Ferienhaus-Buchungsplattform E-domizil wider, die zwischen September und November 2020 einen Anstieg der Buchungen in der Schweiz um 158 Prozent im Vergleich zu 2019 verzeichnete.

Transparenzinitiative: Gesamtvisibilität sinkt leicht, Ad Fraud steigt etwas an

Im Rahmen ihrer Transparenzinitiative kommunizieren die Verbände IAB, LSA und SWA die neuesten Zahlen zu Visibility und Ad Fraud. Im dritten Quartal sei die Gesamtvisibilität zwar minimal gesunken, der Bereich Mobile weist jedoch höhere Zahlen aus als zuvor.

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IAB Switzerland, Leading Swiss Agencies LSA und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA publizieren die neuesten Quartalszahlen zu den Visibiltätsraten der grossen Vermarkter und Publisher in der Schweiz. Erfreulicherweise habe der Bereich Mobile eine Sichtbarkeitsrate von 61,4 Prozent (Q2: 56,5%) und hat damit den höchsten Wert in diesem Jahr erlangt, wie es in der Mitteilung heisst. Im Bereich Desktop beträgt die Visibility-Rate im dritten Quartal 57,1 Prozent (gegenüber 66,2% im zweiten Quartal). Die gesamte Visibilitätsrate ist damit im dritten Quartal leicht von 60,8 Prozent auf 59,2 Prozent gesunken.

Die Messung basiert auf 4,22 Milliarden Ad-Impressions und wurde bei den Publishern mit folgenden Tools vorgenommen:

  • Admeira: Xandr und Google Ad Manager
  • Goldbach / TX Markets: Integral Ad Science (IAS) und Google Ad Manager
  • Audienzz: Xandr
  • Romandie Network: Smart Adserver
  • Watson: Google Ad Manager

Nach IAB-Standard muss die minimale Visibilität 50 Prozent der Pixel während 1 Sekunde betragen, damit eine Ad-Impression abgerechnet wird.

Gleichzeitig publizieren die grossen Schweizer Medienhäuser und Vermarkter ihre aktuellen Zahlen zu Ad Fraud. Hier kann ein leichter Anstieg im Vergleich zum vorherigen Quartal festgestellt werden. Insgesamt liegen aber alle Schweizer Medienhäuser unter 2 Prozent. (pd)

Nathalie Wappler ist Schweizer «Medienmanagerin des Jahres»

Die Jury des Magazins Schweizer Journalist war sich einig, dass es kein leichtes Jahr ist, um einen oder eine «Medienmanagerin des Jahres» zu finden. Schliesslich fiel die Wahl einstimmig auf Nathalie Wappler.

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Schwierig war die Wahl dieses Jahr vorallem deswegen, weil diese Person nicht nur die Zahlen im Blick haben sollte, sondern sich auch um die Publizistik verdient gemacht haben sollte, wie es in einer Mitteilung heisst. «Die SRF-Direktorin muss natürlich auch sparen und Stellen abbauen, aber sie tut das nicht mit dem Rasenmäher, sondern integriert die sich verschlechternden wirtschaftlichen Voraussetzungen in die Strategie «SRF 2024». Im Rahmen dieser Strategie soll nichts weniger als die Rolle des Service public im digitalen Zeitalter geklärt werden. Während sie auf der einen Seite alte Zöpfe abschneidet und unpopuläre Entscheide trifft, wie zum Beispiel mit der Abschaffung von «Eco», «Netz Natur» und «52 beste Bücher», investiert sie auf der anderen Seite in den Journalismus (Recherche-Desk, Investigativjournalismus, Fachredaktionen).  Daneben lässt sie Formate für die sozialen Medien entwickeln und versucht, intern eine Aufbruchstimmung zu schaffen. An Letzterem muss sie noch arbeiten», so die Begründung. Wappler scheue sich nämlich nicht, anzuecken, wenn sie überzeugt davon ist, das Richtige zu tun. Das brauche in ihrer Position, als Chefin einer öffentlichen Anstalt im Spannungsfeld zwischen Publikumserwartungen und Politik, ziemlich viel Mut.

Die Auszeichnung «Medienmanager*in des Jahres» wird jährlich an eine Führungskraft im Schweizer Medienmanagement vergeben, die durch ihre Tätigkeit die Grundlage für Journalismus fördert und damit zugleich einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet. «Guter Journalismus braucht zwingend gutes Management. Das wollen wir mit dieser Auszeichnung gerade im Corona-Jahr deutlich machen und zugleich die Arbeit außergewöhnlicher Medienmanagerinnen und Manager wertschätzen», wird Johann Oberauer, Verleger des Schweizer Journalist, in der Mitteilung zitiert.

Wirz Brand Relations zeigt für Ifolor, was bleibt

Wirz Brand Relations hat für Ifolor die langfristig angelegte Markenkampagne «Was bleibt…?» konzipiert und umgesetzt. Die emotional erzählten Spots zeigen, dass schöne Momente zwar vergehen, aber mit einem Fotobuch von Ifolor immer wieder erlebbar bleiben.

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Der Kindergeburtstag, die Ferienreise, die Hochzeit: Die schönsten Momente im Leben sind meist viel zu schnell vorbei. «Mit der von Wirz Brand Relations konzipierten Kampagne ‹Was bleibt…?› inspirieren wir unsere Kundinnen und Kunden, weit mehr aus ihren Bildern zu machen, als lediglich Handyspeicher und Datencloud zu füllen», erklärt Ellen Brasse, CMO von Ifolor.

 

Markenversprechen kreativ übersetzt

«Die Kampagne ist als konsequente kommunikative Weiterführung des neu entwickelten Markenauftritts zu sehen. Dabei haben wir uns am Kernversprechen der Marke und den Lebenssituationen der Ifolor-Kunden orientiert», erläutert Thomas Städeli, CEO von Wirz Brand Relations. Menschen fotografieren heute mehr denn je zuvor. Mit den Fotoprodukten von Ifolor soll aus den digital festgehaltenen Momenten etwas Spezielles, Persönliches und Bleibendes entstehen.

In Zusammenarbeit mit Esteban (Director), Bwgtbld Service Production (Produktion) und Avionfilms sind sechs emotionale Geschichten über Momente im Leben entstanden, die man für immer festhalten möchte. Drei der produzierten Werbespots sind bereits zu sehen und erinnern daran, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, mehr aus seinen «Best of Life»-Momenten zu machen.

Auch der diesjährige Weihnachtsspot wird ganz im Zeichen von «Was bleibt…?» stehen. Die Erstausstrahlung erfolgt am Montag.

 

SRG «Play Suisse» geht online

Die SRG startet am Samstag ihr neue Streaming-Plattform. Mit Play Suisse können am Fernseher, am Smartphone oder am Computer Eigen- und Koproduktionen aus der Schweiz neu über die Sprachgrenzen hinweg kostenlos genutzt werden.

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Mit Play Suisse könne auch nahtlos von einem Gerät auf ein anderes gewechselt werden, teilte die SRG am Freitag mit. Rund 1000 Beiträge des Schweizer Filmschaffens seien in den ersten Wochen der Lancierung der Streaming-Plattform in der Originalsprache abrufbar. Die Untertitel dazu seien in Deutsch, Französisch und Italienisch wählbar, einige Inhalte auch auf Rätoromanisch.

Dank der Streaming-Plattform rückten die Sprachregionen der Schweiz näher zusammen, wird SRG-Generaldirektor Gilles Marchand in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig werde die kulturelle Vielfalt des Landes unterstrichen. Damit sei Play Suisse die neue «idée suisse».

Play Suisse empfehle je nach Nutzerin oder Nutzer unterschiedliche Inhalte über alle Sprachregionen hinweg. Die Navigation durch die thematischen Kategorien sei einfach.

Die Streaming-Plattform kann über den TV-Bildschirm aufgerufen werden, über das Smartphone und auf dem Web, wie es weiter heisst. Zudem seien die Inhalte jederzeit verfügbar. Der Zugang sei kostenfrei, da die Medienabgabe bereits enthalten ist.

Play Suisse sei zum Start in mehrere Partnerschaften mit Festivals und kulturellen Events eingebunden. Gespräche mit weiteren Telekom- und Internet-Anbietern sowie kulturellen Plattform-Partnern seien im Gange.

 

Jährlich 5 Millionen Franken

Jährlich betragen die Kosten für Play Suisse 5 Millionen Franken, sagte Bakel Walden, Direktor Entwicklung und Angebot und Leiter des Digital Boards der SRG, im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Dieser Betrag beinhalte unter anderem die Entwicklung der Plattform und die Untertitelung, wobei letztere viel Arbeit gebe. Teilweise würden die Untertitel automatisiert erstellt, aber auch Übersetzerinnen und Übersetzer seien daran beteiligt.

Dank Play Suisse könne man mit personalisierten Inhalten über die eigene Sprachgrenze hinausschauen und zum Beispiel Dokumentationen des Tessiner Fernsehens oder Serien aus der Romandie entdecken. So biete man im Sinne des Service public eine moderne Heimat für Schweizer Geschichten, so Walden weiter. (SDA)

Tamedia startet «Und jetzt? Der Corona-Podcast»

Die zweite Corona-Welle ist da. Mit «Und jetzt? Der Corona-Podcast» startet Tamedia einen wöchentlichen Podcast, der durch diese Zeit begleiten soll.

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Die Tageszeitungen von Tamedia lancieren einen neuen Podcast rund um Corona. Mit «Und jetzt? Der Corona-Podcast» bieten Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Basler Zeitung und die weiteren Tageszeitungen von Tamedia in der Deutschschweiz ab Samstag einen wöchentlichen, rund 20-minütigen Podcast, der die Ereignisse der vergangenen sieben Tage einordnet und Hintergründe zur aktuellen Lage bietet.

Den Start macht jeweils Marc Brupbacher, Leiter Storytelling und Initiant des Corona-Dashboards, mit einem Update zu den interessantesten Zahlen der Woche. Danach sprechen Simone Rau, Reporterin Recherchedesk, und Mirja Gabathuler, Podcast-Produzentin, mit einer Journalistin, einem Journalisten der Redaktion Tamedia oder einer Fachperson über einen Aspekt der Corona-Krise und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Der Corona-Podcast wird jeweils jeden Samstagmorgen unter Tagesanzeiger.ch/podcast, sämtlichen weiteren Tageszeitungsseiten von Tamedia in der Deutschschweiz sowie in allen gängigen Podcast-Apps verfügbar sein.

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