Neuer Online-Supermarkt in Zürich soll in weniger als zehn Minuten liefern

In Zürich ist der neue Lieferdienst «Stash» gestartet, der Lebensmittel und Nearfood-Produkte in weniger als zehn Minuten ausliefern will. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

stashch

Das Jungunternehmen Stash beliefert aktuell die Stadtkreise 4 und 5 mit einem Sortiment von knapp 500 Artikeln des täglichen Bedarfs. Ausgeliefert wird von einem Lager in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs per Velo, von Stash-Angestellten.

Seit dem Start am 12. Februar habe man die Zeitlimite bis auf einen Fall einhalten können, sagt Stash-CEO Simon Koch gegenüber der Handelszeitung: «Bis jetzt ist es uns gelungen, stets in fünf bis acht Minuten auszuliefern. Die schnellste Lieferung war in 212 Sekunden beim Kunden. Bis jetzt haben wir es einmal nicht geschafft und erst in elf Minuten geliefert, weil wir ein technisches Problem mit der Navigation hatten.»

Experten geben dem Startup, das sich an internationalen Vorbildern wie GoPuff in den USA oder Gorillas in Deutschland orientiert, gute Chancen. Wenn das Pilotprojekt Stash, das vier bis acht Wochen dauern soll, erfolgreich sei, fasse man eine Expansion in kleinen Schritten ins Auge, wie Simon Koch zur Handelszeitung sagt: «Dann wird Stash in andere Zürcher Stadtkreise expandieren.» Darüber hinaus seien auch «mittelgrosse Schweizer Städte interessant für unseren Dienst», so der Chef von Stash.

Moto.ch startet YouTube-Videoserie «Garagentalk»

Am Mittwoch ist die YouTube-Videoserie «Garagentalk» von Moto.ch gestartet. Bis Ende Mai wird es wöchentlich eine neue Folge geben. Medienpartner ist Nau.ch.

Garagentalk_02
Moderieren den Garagentalk: Patrick Schiffmann und Daniele Carrozza von Moto.ch.

Geplant sind in einer ersten Staffel insgesamt 15 Sendungen, die jeweils am Mittwoch um 20 Uhr ausgestrahlt werden. Die Premiere mit Tom Lüthi hat am Mittwoch stattgefunden.

 

 

Jedes Segment eine Sendung

Da die alljährlich stattfindende Swiss-Moto heuer nicht durchgeführt werden kann, hat sich Moto.ch ein neues Format ausgedacht. Jede Folge umfasst neben dem Schwerpunktthema einen aktuellen News-Block, Tests, Diskussionen, Interviews mit Profis sowie Tipps & Tricks zu Themen wie Technik, Reinigung und Pflege vom Töff, ¬Bekleidung, Reifen, Reiseplanung, Neu- und Occasionenkauf, Versicherungen und vieles mehr.

Sobald die erste Staffel ausgestrahlt ist, plant Moto.ch den Garagentalk mindestens im Monatsrhythmus weiterzuführen. Der Fokus wird in der zweiten Staffel auf Vergleichstests der heissesten Motorräder der laufenden Saison liegen.

 

Das Sendeprogramm

  • 17. Februar – Supersportler
  • 24. Februar – 125er
  • 3. März – Naked-Bikes obere Mittelklasse
  • 10. März – Adventure-Bikes Oberklasse
  • 17. März – Naked-Bikes untere Mittelklasse
  • 24. März – Sondersendung Motorradkauf
  • 31. März – Hyper Nakeds & klassische Nakeds
  • 7. April – Neoklassiker
  • 14. April – Adventure-Bikes Mittelklasse
  • 21. April – Allrounder & Fun-Bikes
  • 28. April – Reisemotorräder
  • 5. Mai – Sondersendung Bekleidung
  • 12. Mai – Cruiser
  • 19. Mai – Sondersendung E-Motorräder
  • 26. Mai – Sondersendung Umbauten
Garagentalk_01

Ads&Figures hat für Helen Kirchhofer eine digitale Schippe draufgelegt

Die Corona-Krise geht auch an Helen Kirchhofer nicht spurlos vorbei. Durch eine weitere Fokussierung auf das Digitalgeschäft blickt der Schmuck- und Uhrenanbieter trotzdem auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Zusammen mit Ads&Figures wurde der Webshop noch intensiver beworben und sowohl Verkäufe wie Umsatz konnten gesteigert werden.

Web_Büro-41

Seit 2017 ist Ads&Figures der digitale Partner an der Seite von Helen Kirchhofer und verwaltet das Budget für den gesamten Onlinemarketing-Bereich. Eingesetzt werden Social Media Ads, Programmatic Advertising und SEA. Der Agentur zufolge konnte Helen Kirchhofer Massnahmen und Erfolg 2020 im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen. So hätten Social-Media-Massnahmen auf Facebook und Instagram 132 Prozent mehr Verkäufe gebracht, was in einem Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr resultierte. Ausserdem hätte ein gezieltes Programmatic Advertising einen starken Black Friday ermöglicht: Im November 2020 wurde das Verkaufsvolumen um 120 Prozent angehoben, wobei die Medienkosten gleichzeitig gesenkt werden konnten. Und mittels Google Ads seien 68 Prozent mehr Verkäufe verbucht worden als 2019, was ebenfalls zu einem starken Umsatzwachstum geführt habe.

«Nach der erfreulichen Performance in 2019, haben wir uns entschieden, das Budget für die digitalen Kanäle im Folgejahr zu erhöhen und Ads&Figures den Raum für Tests von neuen Formaten und Möglichkeiten zu überlassen. Wir sind begeistert von den überdurchschnittlichen Ergebnissen im 2020», sagt Matthias Tülger, Mitinhaber & Geschäftsführer bei Helen Kirchhofer.

HelenKirchhofer_Facebook

Ralph Weibel wird neuer Chefredaktor des gedruckten Nebelspalters

Ralph Weibel wird ab April neuer Redaktionsleiter der gedruckten Nebelspalter-Ausgabe. Der bisherige Chefredaktor Marco Ratschiller scheidet aus und widmet sich Projekten ausserhalb der Satirezeitschrift, wie die neue Besitzerin Klarsicht am Donnerstag mitteilte.

nebelspalter-

Der neue Chefredaktor Weibel ist 53-jährig und aus St. Gallen. Er machte sich den Angaben zufolge auch als Bühnenautor und Slam Poet einen Namen. Seit 2018 ist er Produzent beim Satiremagazin (Werbewoche.ch berichtete).

Der 47-jährige Ratschiller wird weiterhin Satiren und Karikaturen zum Nebelspalter beitragen. Er fungierte seit 2005 als Chefredaktor. Nach der Übernahme durch Klarsicht im Dezember leitete er die Printausgabe.

Verwaltungsratsdelegierter von Klarsicht ist Markus Somm, ehemaliger Chefredaktor und Verleger der Basler Zeitung. Somm gründete die neue Besitzerfirma mit rund 60 weiteren Investoren (Werbewoche.ch berichtete). Thomas Engeli, der bisherige Besitzer des Nebelspalters, ist der Herausgeber.

Als Verwaltungsratspräsident von Klarsicht amtet Konrad Hummler, einstiger Teilhaber der ehemaligen Privatbank Wegelin. Die Bank war unter dem Druck der US-Steuerbehörden zerfallen.

Die neuen Besitzer wollen den Nebelspalter digital neu lancieren, heisst es in der Mitteilung. Die digitale Ausgabe geht früheren Angaben zufolge im Frühjahr 2021 online. Die Printausgabe erscheint unverändert. (SDA)

Schweizer Werbemarkt bricht im ersten Monat des Jahres 2021 ein

Der Schweizer Werbemarkt bricht im Januar 2021 verglichen zum Vorjahresmonat um rund ein Drittel ein (-34,9%). Nur 291 Millionen Bruttowerbefranken lautet die Bilanz des ersten Monats des Jahres 2021, wie der Werbemarkt Trend von Media Focus zeigt.

Das sind 156 Millionen weniger als noch im Januar 2020 – und zeitgleich der niedrigste Wert seit Juli 2012. Die Reduktion zieht sich durch alle Mediengruppen und bis auf zwei Ausnahmen – Reinigen & Getränke – auch durch alle Branchen.

Hatte das Jahr 2020 insgesamt, trotz des Werbeeinbruchs während des 1. Lockdowns, mit minus 14 Prozent, noch versöhnlich geschlossen, so zeigen sich im ersten Monat des Jahres 2021, mit dem 2. Lockdown in vollem Gang, die Folgen der Corona-Krise für die Werbebudgetplanung im neuen Jahr.

17_02_2021_DE_Gesamtmarkt-Tabelle
(Quelle: Media Focus)

Reinigen und Getränke allein auf weiter Flur

«Herr und Frau Schweizer, ihr fragt euch wie ihr gut durch den zweiten Lockdown kommt? Die Antwort: Stay clean and stay hydrated.» So die Botschaft der Werbeaktivitäten im Januar 2021. Die Reinigungsbranche erhöht den Werbedruck um 53 Prozent und auch die Getränkebranche verzeichnet ein sattes Plus von 37 Prozent.

Die anderen 19 Branchen reduzieren zum Teil merklich. Allen voran die gebeutelte Veranstaltungsbranche (-80,9%). Doch auch die Medienbranche (-70,5%), Freizeit, Gastronomie, Tourismus (-68,7%) und Tabakwaren (-64,1%) verlieren über zwei Drittel an Werbedruck, verglichen zu Januar 2020. Nahrungsmittel (-7,4%), Kosmetik und Körperpflege (-10,5%), Pharma und Gesundheit (-11,3%) sowie Telekommunikation (-14,2%) kommen verglichen dazu glimpflich davon.

17_02_2021_DE_Werbetreibende_Produkte
Top des Monats: Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Januar. (Quelle: Media Focus)

McDonald‘s-Kampagne on Top

Die Top 10 Produkte enthalten im Januar einen bunten Produkt- und Branchen-Mix. An vorderster Stelle steht die McDonald’s-Kampagne, gefolgt von Home24.ch. Die Bestellung der neuen Möbel kann man am besten mit dem neuen Apple iPhone 12 Pro auf Rang 3 aufgeben. Weight Watchers auf Rang 4 hilft einem dabei, die Homeoffice-Pfunde wieder loszuwerden und die Neujahrsvorsätze umzusetzen. Auf Rang 5 und 7 folgen zwei Neuwagen – der Renault Clio Hybrid und der Hyundai Tucson Hybrid Geländewagen. Dazwischen reiht sich Pharma und Gesundheit mit Triofan Schnupfen ein. UPC Giga Internet und Kampagnen von Coke und Amazon komplettieren die Top 10.

17_02_2021_DE_Media-Mix
Media Mix für den Monat Januar. (Quelle: Media Focus)

Out-of-Home-Hoch im Januar weiter ausgebremst

Das Hoch der Out-of-Home-Werbung im Sommer 2020 nimmt ein jähes Ende. Was sich bereits im Winter 2020 abzeichnete, manifestiert sich im Januar mit einem Minus von 53,1 Prozent. Der Anteil am Media Mix rutscht damit zum zweiten Mal in Folge unter 10 Prozent (9,3%). Aber auch die anderen Mediengruppen müssen hohe Rückgänge hinnehmen. Internetwerbung geht deutlich zurück (-48,3%), so auch Print (-31,1). Kinowerbung ist weiterhin inexistent. TV (-14,3%) und Radio (-10,9%) weisen im Januar 2021, verglichen zu den anderen Mediengruppen, nur gemässigten Einbussen aus. TV bleibt damit stärkste Mediengruppe mit einem Anteil am Media Mix von 36,2 Prozent, gefolgt von Print mit 26 Prozent und Internet mit 25,5 Prozent.

Eigene Technologiefirma für Newsroom Communication

Content und Technologie sind in der heutigen Zeit nicht mehr voneinander zu trennen. Um diesem Umstand noch besser gerecht zu werden, hat das LSA-Mitglied Newsroom Communication per Anfang 2021 eine Tochterfirma gegründet. Unter dem Brand Newsroom.tech werden künftig verschiedene Kommunikations- und Softwarelösungen entwickelt.

newsroom.tech_CEO_TomasHuber
Thomas Huber wird CEO der neu gegründeten Firma Newsroom Technologies.

Die Entwicklung von eigenen Technologien und Kundenlösungen sei seit der Gründung Teil der DNA der auf digitale Kommunikation spezialisierten Agentur, wie es in einer Mitteilung von Donnerstag heisst. Mit dem Storyshaker entwickelte Newsroom bereits vor vier Jahren ein eigenes Tool für die schnelle Erstellung von Content Hubs und die parallele Ausspielung des Contents auf unterschiedliche Kanäle. Gleichzeitig wurden im Verlauf der Zeit zahlreiche individuelle Lösungen im Bereich von Web-Applikationen und Websites für Kunden entwickelt und so ein grosses Know-how in der Software- und Webentwicklung aufgebaut.

Um in Zukunft noch schneller und besser auf Kundenwünsche eingehen zu können, wurden unter dem Leitsatz «content and technology from a single source» per 1. Januar 2021 organisatorisch die Weichen für die Zukunft gestellt und die Newsroom Technologies AG gegründet, die ab sofort unter dem Brand Newsroom.tech als eigenständige Firma auf dem Markt tätig ist.

Neben Beratungen und Personalverleih von Software-Entwicklern liegt der Fokus der Firma auf der Entwicklung von digitalen Individuallösungen und Web-Projekten. Als CEO und Co-Founder wurde Tomas Huber, ein erfahrener Business Developer im Softwarebereich und Mitgründer von diversen Softwareunternehmen, ins Boot geholt. Tomas Huber ist mit verschiedenen Firmen seit vielen Jahren auf dem Markt aktiv und bringt ein bestehendes Kundennetz in die neue Struktur ein. Daneben ist Tomas Huber auch Aktionär von Newsroom Communication.

«Mit Newsroom.tech bildet sich eine einzigartige Firma, die Technologie und Kommunikation verbindet. Es ist eine grosse Freude, bei diesem Projekt dabei sein zu können», lässt sich Tomas Huber, CEO von Newsroom Technologies, in der Mitteilung zitieren.

NewsroomCommunication_Teamfoto
Freut sich über die Gründung von Newsroom.tech: Das Team von Newsroom Communication.

Visable will Unternehmen bei der Neukundengewinnung helfen

Visable, der Anbieter von Europages und Wlw, hat das Portfolio an Online-Marketing Services um ein neues Instrument für Lead-Generierungen im Netz erweitert. Das Produkt «Website Leads» soll es den Kunden ermöglichen, nach der Implementierung eines sogenannten Tracking Pixels auf ihrer Homepage zu sehen, wer ihre Website besucht.

Website_Leads_Company_List

«Gerade in Corona-Zeiten sind Lead-Generierungen im B2B-Bereich besonders schwierig. Übliche Möglichkeiten, sein Unternehmen und die Produktpalette zu präsentieren, insbesondere Messen oder andere Netzwerkveranstaltungen, sind durch die Corona-Pandemie ausgehebelt. Auch Aussendienstbesuche sind deutlich schwieriger umzusetzen. Die entscheidende Interaktion mit dem Gegenüber bleibt aus. Das ist für viele Unternehmen aktuell ein Problem. Website Leads bietet deshalb eine neue Möglichkeit, zu sehen, wer sich für das eigene Angebot interessiert, und um mit potenziellen Neukunden in Kontakt zu kommen», erklärt Daniel Keller, Technischer Leiter von Visable.

 

Tracking Pixel einbauen, Leads generieren

Doch wie funktioniert Website Leads? Zunächst wird das individuelle Tracking-Pixel in die eigene Unternehmenswebsite integriert. Über eine Zählpixeltechnologie werden unterschiedliche Firmendaten erfasst. Anschliessend werden der Firmenname, die Adresse, die Website und der Zeitpunkt des Besuches an den Kunden übermittelt. Diese Daten werden getrackt und in einer Liste ausgewiesen, die der Kunde in seinem Wlw-Account einsehen kann. Hier werden alle Firmen angezeigt, die zuletzt auf der Unternehmenswebsite gesurft haben.

Website Leads will damit eine Ergänzung zum Firmenprofil auf Wlw bieten: Einerseits können Anbieter die Besucher auf ihrem Profil einsehen, andererseits erhalten sie durch das Tracking-Pixel zusätzlich einen Überblick darüber, wer ihre Firmen-Website aufsucht. Somit soll ein optimaler Überblick darüber entstehen, welche Einkäufer sich wirklich für das eigene Angebot interessieren.

 

Datenschutzkonform zu neuen Kontakten

Visable zufolge ist Website Leads datenschutzkonform, da von Visable lediglich Firmendaten weitergegeben werden. Zudem funktioniere es ohne Cookies. Um sicher zu gehen, dass bei der Nutzung alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden, empfiehlt Visable seinen Kunden vorab, ihre Datenschutzerklärung anzupassen. Dafür steht Mustertext zur Verfügung, den jeder Kunde für sich ganz einfach adaptieren kann.

«Mit Website Leads haben wir eine einfache Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, neue Leads zu generieren. Durch das Übermitteln der Kontaktdaten ist es den Unternehmen letztlich möglich, potentielle Neukunden zu akquirieren und damit ihr Wachstum effektiv zu fördern», sagt Daniel Keller.

 

https://youtu.be/DTtH3OngZNE

Mymuesli schliesst Schweizer Läden und konzentriert sich auf online

Der erfolgreiche deutsche Müesli-Mischer Mymuesli konzentriert sich stärker auf den Online-Teil und schliesst den Grossteil seiner Läden, wie die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt.

mymuesli_Store_Zürich
Der Zürcher Mymuesli-Store schliesst. (Bild: Mymuesli)

Das lange gehypte Startup kam in der Expansion gut voran, online wie offline. Jetzt konzentriert sich Mymuesli stärker auf den Online-Teil und strafft sein Ladennetz radikal. 20 der insgesamt 23 Läden werden geschlossen, nur drei deutsche Standorte in Passau, München und Geislingen werden überleben, wie die Handelszeitung schreibt.

Der Abbau betreffe der Handelszeitung zufolge auch die Schweiz. Eine Unternehmenssprecherin bestätigt, dass die beiden Läden in Bern und Zürich geschlossen werden. «An unseren beiden Schweizer Standorten betrifft es elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.» Genaue Termine stünden noch nicht fest.

Mymuesli setzt nach letzten Zahlen in der Schweiz jährlich drei Millionen Euro um und will online regional weiterwachsen. Im Blickpunkt stehe die französischsprachige Schweiz, heisst es seitens des Unternehmens.

Facebook blockiert News in Australien wegen Verlegerstreits

Im Streit um ein geplantes Online-Mediengesetz in Australien blockiert Facebook in dem Land das Teilen von journalistischen Nachrichten. Der Konzern habe sich «schweren Herzens» zu diesem Schritt entschieden, teilte ein Facebook-Manager am Donnerstag mit.

facebook-76536_1280

Die Nutzer in Australien können fortan Inhalte von australischen oder internationalen Nachrichtenseiten nicht mehr teilen. Facebook hatte am Mittwoch bereits mit der Einführung einer solchen Massnahme gedroht.

Die Massnahme führte innerhalb kurzer Zeit zu Problemen auch bei Facebook-Seiten australischer Behörden, die für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie sowie von Naturkatastrophen zuständig sind. So waren die Facebook-Seiten von mindestens drei Gesundheitsbehörden, auf denen bisher aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie veröffentlicht wurden, von den Einschränkungen betroffen.

 

Überall Wechselwirkungen

Zudem gab Umweltministerin Sussan Ley bekannt, dass die Facebook-Seite der Meteorologie-Behörde aufgrund der Restriktionen nicht mehr normal operieren könne. Die Probleme traten auf, als die Behörde gerade vor der Gefahr von Sturzfluten im Bundesstaat Queensland warnte. Im Bundesstaat Western Australia wiederum blieb die Facebook-Seite der Feuerwehrbehörde blank – obwohl dort gerade die Gefahr katastrophaler Wald- und Buschbrände herrscht.

Australien plant eine strenge Regulierung des digitalen Nachrichtenmärkte. Demnach soll Facebook ebenso wie Google australischen Medienhäusern künftig Nutzungsgebühren für die Verbreitung von deren journalistischen Inhalten zu zahlen. Ein entsprechender Gesetzentwurf sieht bei Verstössen in Zukunft Geldbussen in Millionenhöhe vor. Auf diese Weise soll ein Teil der Werbeeinnahmen der US-Onlineriesen an die traditionellen Medienhäuser weitergereicht werden.

 

Andere Lösungen

Während Facebook nun mit seinen Blockademassnahmen den Streit um das Gesetz verschärfte, setzt Google derweil auf Deeskalation. Das Unternehmen handelte in den vergangenen Tagen mehrere Vereinbarungen mit australischen Medienunternehmen zur Veröffentlichung von deren Inhalten im Nachrichtendienst Google News aus.

Ein entsprechendes Abkommen wurde unter anderem mit News Corp, dem Unternehmen des Medienmoguls Rupert Murdoch, geschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung werde Google «erhebliche Zahlungen» an News Corp leisten, hatte der US-Internetgigant mitgeteilt. Konkrete Angaben zur Höhe dieser Zahlungen machte Google keine. (SDA)

Agence Trio legt für Swiss Casinos die Karten auf den Tisch

Swiss Casinos ist in der Deutschschweiz bereits sehr bekannt. Nun möchte die Marke die Bekanntheit in der Westschweiz steigern. Agence Trio soll dabei helfen, den Westschweizer Jackpot zu knacken.

Swiss Casinos (© Agence Trio)

Seit dem Inkrafttreten des neuen Geldspielgesetzes im Jahr 2019 ist der Markt für Online-Spiele allein den im Land niedergelassenen Casinos vorbehalten. Wie gewinnt man also einen Platz im Herzen des Westschweizer Publikums, das sich eher andere Online-Plattformen gewohnt ist? Agence Trio hat auf eine inhaltliche Strategie gesetzt, um die Bekanntheit und das Vertrauenskapital der Marke bei den französischsprachigen Spielern zu steigern.

Die im Juni des vergangenen Jahres gestartete Kampagne umfasste mehrere Etappen. Eine Publikumsumfrage, die Erarbeitung eines Redaktionskalenders, die Anpassung und Vereinheitlichung der bestehenden Inhalte, die Abfassung von Blog-Artikeln in französischer Sprache, die Kreation von Inhalten für Social Media und die Erarbeitung einer visuellen Identität für das erste Online-Pokerspiel der Schweiz.

Das Ganze wurde von PR-Aktionen begleitet, die Swiss Casinos in verschiedenen Medien der Region als Aufklärer positionieren sollten, der ein bisher sehr verschlossenes Milieu entmystifiziert – und dadurch seine Konkurrenten herausfordert. Die Massnahmen hätten Agence Trio zufolge mehr als 2,3 Millionen Personen erreicht.

 

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Die Zusammenarbeit von Agence Trio und Swiss Casinos geht Anfang 2021 in die nächste Runde und zeigt bereits, wohin der Wind weht: «Faites vos jeux, rien ne va plus!»

Verantwortlich bei Swiss Casinos: Marc Baumann (CEO), Marco Zemp (Head of Communication), Elvira Esposito (Digital Marketing Planner). Verantwortlich bei Agence Trio: Michael Kamm (CEO), Maxime Chabloz (Account Manager), Stéphanie Etienne (Art Director), David Chauvet (PR Manager), Philippe Bystranowski (Copywriter), Sainath Bovay (Interactive Media Designer).

MAZ und ZHAW führen neuen CAS Innovation im Journalismus ein

Das MAZ – Die Schweizer Journalistenschule und das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM der ZHAW bieten ab September 2021 den neuen CAS Innovation im Journalismus an. Mit dem CAS sollen Journalist*innen ihr Wissen und ihre Kompetenzen systematisieren und sich für die digitale Transformation berufsbegleitend fit machen können.

MAZ_ZHAW_Medienmitteilung_CAS_Innovation_im_Journalismus
Präsentieren den neuen CAS Innovation im Journalismus: Die beiden Co-Studienleiter Vinzenz Wyss und Frank Hänecke (v.l.n.r.).

Das IAM und das MAZ haben den neuen CAS Innovation im Journalismus gemeinsam entwickelt. Die Federführung für die Durchführung liegt beim MAZ in Luzern, wo auch die Kurstage mehrheitlich stattfinden. Das IAM soll mit der fachlichen, wissenschaftlichen und didaktischen Expertise die Qualität des neuen Angebots sichern und ist für die Einhaltung der Anforderungen an einen Hochschulabschluss verantwortlich.

Für beide sei klar, dass sich der Journalismus fundamental verändert habe und der Wandel sich fortsetze. Wer in diesem volatilen Berufsfeld arbeite, müsse Routinen und Haltungen hinterfragen und sich neue Kompetenzen aneignen, schreiben das IAM und das MAZ in einer gemeinsamen Mitteilung. «Innovative Technologien zur Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -produktion sowie zur Organisation der Arbeit wie auch zur deren Distribution entfalten ihren Sinn erst in der sozialen Praxis. Höchste Zeit also, dass sich die Berufsbildung zusammen mit erfahrenen Journalistinnen und Journalisten der Professionalisierung dieser Praktiken annimmt», erklärt Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik am IAM und Co-Studienleiter des neuen CAS.

 

Journalistisches Profil eines umfassenden MAS-Programms

«Der CAS Innovation im Journalismus verbindet Praxiswissen mit Innovationskompetenz und eröffnet journalistisch Tätigen eine Schweizer Hochschulqualifikation zur zeitgemässen beruflichen Mobilität», lässt sich Frank Hänecke, MAZ-Studienleiter und Co-Leiter des neuen Weiterbildungsangebots, in der Mitteilung zitieren. Mit dem CAS lässt sich moderner Journalismus auf Master-Ebene ergänzen und vertiefen, er wird als Teil des MAS in Communication Management and Leadership des IAM anerkannt. Dieser MAS ist auf alle Tätigkeitsfelder medienvermittelter Kommunikation ausgerichtet, insbesondere auf die Organisationskommunikation und den Journalismus.

 

Digitale Recherchetools, Community-Management, algorithmischer Journalismus

Der berufsbegleitende CAS greift aktuelle Entwicklungen im professionellen Journalismus auf und vermittelt damit zusammenhängende Fähigkeiten. Dazu zählen Themenfindung, Recherche und Aufbereitung von Themen in einem digitalen Umfeld, neue Möglichkeiten der Vermittlung und Interaktion sowie Reflexions- und Orientierungswissen vor dem Hintergrund der fortschreitenden digitalen Transformation. Weiter thematisiert werden technische Rahmenbedingungen, neuste Ergebnisse aus der Mediennutzungsforschung sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zu neuen Berufsbildern und -rollen.

Für den CAS vorausgesetzt werden eine mindestens 2-jährige qualifizierte Berufspraxis im Journalismus und der Abschluss einer journalistischen Grundausbildung – wie der MAZ-Diplomausbildung Journalismus oder dem Bachelor Kommunikation des IAM – oder einer anderen Hochschule (Universität, Fachhochschule). Praktikerinnen und Praktiker mit vergleichbarer beruflicher Zusatzkompetenz können auch «Sur dossier» aufgenommen werden. Für den Ausbau des CAS zum MAS werden mindestens fünf Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt.

Sarah Maus verstärkt Team von IRF

Das Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation IRF hat sein Team erweitert. Seit 1. Januar 2021 unterstützt Sarah Maus das Unternehmen als Beraterin, insbesondere in den Dienstleistungen Finanzkommunikation, Medienarbeit und Unternehmensberichterstattung.

20210209_IRF_SARAH_MAUS_6719_Portrait

Sarah Maus studierte Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Mannheim sowie der kanadischen Brock University. 2020 absolvierte sie den Master Communication Management an der Universität Leipzig. Vor ihrer Tätigkeit bei IRF arbeitete sie in diversen Branchen im Bereich der Unternehmenskommunikation. Zuletzt war sie bei FTI, dem internationalen Netzwerk-Partner von IRF, in Berlin tätig.

get_footer();