Christian Lüscher verlässt 20 Minuten

Der bisherige Leiter Commercial Publishing von 20 Minuten, Christian Lüscher, verlässt das Unternehmen auf Ende Februar. Grund dafür seien einer Mitteilung zufolge Meinungsverschiedenheiten. Chief Commercial Content Officer Annina Flückiger übernimmt interimistisch.

2016 übernahm Christian Lüscher die Leitung und den Aufbau der damals neu gegründeten Abteilung Commercial Publishing, die inzwischen 23 Mitarbeitende umfasst. Die Einheit erstellt für 20 Minuten und die Titel von Tamedia im Kundenauftrag bezahlte Inhalte. Unter seiner Leitung etablierten sich die Werbegattungen Branded Content und Native Advertising.

Davor war der 38-Jährige als Reporter und Medienjournalist für Newsnet und Tages-Anzeiger tätig. Zuletzt leitete er das Ressort Leserforum und Social Media beim Tages-Anzeiger. Vor seiner Zeit bei der TX Group war er Redaktionsleiter von Persoenlich.com und Redaktor der Werbewoche.

Lüscher verlasse 20 Minuten aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen bezüglich strategischer Ausrichtung und Führung des Bereichs Commercial Publishing, wie es in der Mitteilung von 20 Minuten heisst. Bis die Nachfolge geklärt ist, übernimmt Chief Commercial Content Officer Annina Flückiger ad interim die Position von Lüscher.

Ammarkt zeigt für Acrevis den Anlegern neue Renditeperspektiven auf

Die Ostschweizer Regionalbank Acrevis erzielt mit dem Anlagemodell Acrevis spektrum seit Jahren eine starke Performance. Um diesen Kundenvorteil noch besser bekannt zu machen, hat die St.Galler Agentur Ammarkt eine ebenso einfache wie klare Kampagne realisiert.

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Gefragt war eine Kampagnenidee, die den Acrevis Kunden-Benefit kommuniziert, ohne komplexe Sachverhalte erklären zu müssen. Mit einer klaren Botschaft sollen die Vorteile des Acrevis Anlagemodells positiv in Szene gesetzt werden. Im Einklang mit dem Marken-Claim «Meine Bank fürs Leben» hat das Team von Ammarkt die starke Performance von Acrevis auf das echte Leben übertragen. Der positive Kursverlauf auf dem Tablet führt sich nahtlos im bekannten Landschaftspanorama des Alpsteins fort und wird von der Headline: «Schöne Aussichten für Ihre Anlage-Performance» abgerundet.

Mit einem weit gefächerten Massnahmenpaket von Plakaten, Anzeigen, Display über POS bis Radio soll die Leistung der Ostschweizer Bank einer breiteren Zielgruppe aufgezeigt werden, die mit ihren Anlagen überdurchschnittlich performen möchte und der Acrevis bisher nicht bekannt war. Die Kampagne läuft aktuell im gesamten Marktgebiet der Acrevis Bank, vom Bodensee bis zum Zürichsee.

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Verantwortlich bei Acrevis Bank: Peter Brägger (Leiter Marketing & Kommunikation), Sandro Schibli (Bereichsleiter Private Banking). Verantwortlich bei Ammarkt: Tom Bosson (CD), Simone Bonilla (AD), Karin Brunner (Grafik), Benji Vegezzi (Text), Nadine Hauser (DTP), Patrizia Galassi-Mazzucchelli (MD/Projektleitung), Nadine Widmer-Rhyner (Beratung).

Wunderman Thompson und Heks: Gemeinsam für Herdensolidarität

Die Corona-Pandemie drängt Menschen, die bereits am Rande der Gesellschaft standen, noch mehr ins Abseits. Mit einer umfassenden Fundraising-Kampagne macht Wunderman Thompson für Heks auf die Not der Betroffenen aufmerksam und appelliert an die kollektive Solidarität der Gesellschaft.

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Während die Corona-Regeln zu unseren alltäglichen Begleiterinnen geworden sind, ist es für Millionen von Menschen bittere Realität, sich nicht ausreichend vor dem Virus und dessen Folgen schützen zu können. Wie soll man in einem überfüllten Flüchtlingscamp Abstand halten oder sich die Hände waschen, wenn es weder Wasser noch Seife gibt?

In der Schweiz verschärft der Verlust der Arbeit die existentielle Not von San-Papiers und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Das nötige Social Distancing führt zum körperlichen, aber auch zum emotionalen Abstandhalten. Die Probleme sozial ausgegrenzter Menschen erreichen weniger Aufmerksamkeit und viele ältere und einsame Menschen leiden an den psychischen Folgen der Isolation. Gerade jetzt braucht es unsere volle Solidarität. Die Kampagne ruft mit einem eindrücklichen Perspektivenwechsel zum Mithelfen auf. Denn die Corona-Krise kann nur gemeinsam bewältigt werden.

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Die Icons des BAG helfen mit 

«Um die Idee zu dramatisieren, hatte das Team mehrere Umsetzungen erarbeitet. Die reduzierte und sehr plakative Variante mit den offiziellen BAG-Icons war dabei mit Abstand die Stärkste. Das sah auch der Kunde so. Weshalb wir umgehend die BAG-Kampagnenagentur Rod angefragt haben, ob wir die Icons nutzen dürfen. Grossen Dank an dieser Stelle an David Schärer von Rod und an das BAG, die diese Anfrage positiv beantwortet haben», sagt Swen Morath, CCO von Wunderman Thompson.

Neben OOH und Print kommen die Headlines in simpel animierten TV-Spots, Online und Social Media Ads sowie Direct-Anwendungen zum Einsatz.

 

Abstandsmarkierungen rufen zum Zusammenhalten auf 

Zudem hat Wunderman Thompson aus einer Signaletik, die seit der Corona¬-Krise alle kennen, ein neues Werbemittel gemacht: In Kooperation mit Heks-Partnern wurden in Shops, Coiffeursalons und Kirchengemeinden spezielle Bodenkleber angebracht. Die Kleber fordern die Passant*innen zum Zusammenhalten beim Abstandhalten auf. Wer den QR-Code scannt, kann Menschen unterstützen, die durch Corona in Not geraten sind.

Sämtliche Werbemittel führen zur Spendenmöglichkeit auf der Heks-Landingpage. Gemeinsam mit den Spenderinnen und Spendern will Heks dafür sorgen, dass Dörfer und Schulen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene erhalten, die Lebensumstände in Flüchtlingslagern verbessern und Menschen in der Schweiz unterstützen, ihre persönlichen oder finanziellen Schwierigkeiten zu meistern.

Die Kampagne ist seit Montag schweizweit im Einsatz.

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Verantwortlich bei Heks: Hanspeter Bigler (Bereichsleitung Kommunikation/Marketing), Brigitte Roth (Abteilungsleitung Marketing/Fundraising), Laurine Jobin (Abteilungsleitung Kommunikation/Marketing Romandie). Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (Chief Creative Officer), Marika Magnuszewska (Art Direction), Julia Staub (Text), Stephan Lanz, Jessica Hagnhofer (Beratung), Saskia Kremser (Strategie), An Le (DTP), Marlon Perini (Programmierung). Produktion: Nadia Rosasco, Rosas & Co Films (Filmproduktion); Südlich-t (Motion Design); Jingle Jungle (Vertonung); Zauberküche (Media).

SMZH wird offizieller Destinationspartner von Arosa Tourismus

Arosa Tourismus setzt ab sofort auf eine Destinationspartnerschaft mit Swiss Management Zürich SMZH. Der Finanz- und Vorsorgedienstleister und die Feriendestination schlagen gemeinsame Wege ein. Das Fundament der Zusammenarbeit soll die auf beiden Seiten hohe Dienstleistungsqualität bilden.

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SMZH als Partner bei der Arosa IceSnowFootball. (Bild: Arosa Tourismus / Nina Mattli)

Was ein Schweizer Finanzberater mit einer Bergdestination wie Arosa verbindet, scheint auf den ersten Blick nicht offensichtlich zu sein. Mit dem Ziel, für beide Parteien einen ersichtlichen Mehrwert zu schaffen, sind die zwei innovativen Unternehmen in regelmässigem Austausch. Beide Kooperationspartner würden dabei vom Wissen und dem Netzwerk des Gegenübers profitieren und somit eine konstant hohe Servicequalität für Kunden und Gäste sowie auch eine gemeinsame Erlebniskomponente erreichen, wie es in einer Mitteilung von Arosa Tourismus heisst.

Als Partner wird SMZH bei diversen Events, wie zum Beispiel dem IceSnowFootball, präsent sein. Zusätzlich erhalte der neue Destinationspartner auch bei weiteren Veranstaltungen und Produkten Sichtbarkeit, wie es weiter heisst. So sei auch die Wissensvermittlung im Arosa Bärenland oder die Präsenz am Arosa Humorfestival ein Bestandteil der kommenden drei Vertragsjahre.

Mit dem Ziel, passende Markenerlebnisse zu schaffen und sogleich die Regionen-Attraktivität zu fördern, hat Arosa Tourismus in den vergangenen Jahren unterschiedliche Partnerschaften aufgegleist. Ergänzend zu den bestehenden Kooperationen von Arosa Tourismus, erweitert die neue Destinationspartnerschaft mit SMZH das Portfolio im Bereich Finanz- und Vorsorgeberatung.

Startschuss der gemeinsamen Zusammenarbeit bildet ein Wettbewerb, den die beiden Partner lancieren.

Konsumenten sehnen Wiedereröffnung der Läden herbei

Schweizer Konsumenten vermissen das Einkauferlebnis und wollen Produkte wieder physisch sehen und erleben, wie eine aktuelle Studie der Prospekte-App Profital zeigt. Dass die Händler mit Rabatten locken, kommt Verbrauchern besonders entgegen – denn der Preis spielt bei vielen eine immer wichtigere Rolle.

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Der Studie von Profital zufolge wird das Einkaufen in Läden sehnlichst erwartet. (Symbolbild)

Wie hat sich das Kaufverhalten im zweiten Lockdown verändert? Dazu hat die App Profital ihre Nutzer befragt. Das Fazit der mit 2’233 Personen durchgeführten Studie ist eindeutig: Die Lust auf Einkaufserlebnisse ist gross. Dies gilt sogar für die Lebensmittel-Geschäfte. Während im ersten Lockdown nur 5 Prozent täglich einkaufen gingen, sind es im zweiten Lockdown 21 Prozent. Weitere 34 Prozent kaufen alle drei Tage ein, 40 Prozent einmal in der Woche.

 

Online-Angebote können das Laden-Erlebnis nicht ersetzen

Ebenfalls rege genutzt werden die Online-Services der geschlossenen Geschäfte. 56 Prozent der Befragten lassen sich Bestellungen nach Hause liefern, 21 Prozent nutzen Click & Collect – und nur jede*r Dritte verzichtet komplett auf Online-Einkäufe. Doch die Angebote im Web können das Einkaufserlebnis nicht ersetzen: 72 Prozent gaben nämlich an, dass ihnen das Einkaufen im stationären Handel fehlt. Die meistgenannten Gründe sind das Sehen, Anfassen und Anprobieren der Produkte (74%) und das fehlende Einkaufserlebnis (36%). Aber auch das Unterstützen der lokalen Händler (33%) und sich inspirieren lassen (31%) spielen eine wichtige Rolle.

Einen klaren Gewinner gibt es auch bei der Produktkategorie, die am stärksten vermisst wird: Bei 62 Prozent sind es Kleidung, Schuhe & Accessoires, gefolgt von Möbeln & Einrichtungsgegenständen (32%) sowie Elektrogeräten (22%).

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(Quelle: Profital)

Stationärer Handel darf sich auf hohe Umsätze freuen

Wenn die Läden voraussichtlich am 1. März wieder öffnen, wollen 30 Prozent in der ersten Woche wieder stationär einkaufen gehen, weitere 55 Prozent warten den ersten Ansturm ab. «Insgesamt aber darf sich der stationäre Handel auf hohe Umsätze freuen», ist Profital-Geschäftsführer Raphael Thommen überzeugt, «die Wiedereröffnung wird sehnlichst erwartet.» Dennoch geht die Corona-Pandemie nicht spurlos an den Konsumenten vorbei: Zwar haben 22 Prozent mehr Geld zur Verfügung als vor der Corona-Krise – aber jede*r Dritte steht schlechter da als zuvor. Die Folge: Der Preis hat für 48 Prozent an Bedeutung gewonnen, Qualität spielen für 32 Prozent eine grössere Rolle, Regionalität für 25 Prozent.

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(Quelle: Profital)

Die Corona-Krise führt auch zu einer bewussteren Einkaufsplanung: 72 Prozent der Befragten gaben an, sich vorgängig über Aktionen und Rabatte zu informieren – das sind 23 Prozent mehr als im ersten Lockdown. Die Wiedereröffnung der Geschäfte bietet gerade für preisbewusste Konsumenten interessante Opportunitäten. «Viele Geschäfte sitzen auf vollen Beständen und werden daher auf Rabattaktionen setzen, um ihre Produkte zu verkaufen», so Raphael Thommen.

Die Studie von Profital untersucht das Kaufverhalten in Zeiten von Corona. Für die Studie wurden 2’233 Nutzer der Profital-App in der ganzen Schweiz befragt, davon 67% in der Deutschschweiz, 24% in der Westschweiz und 9% im Tessin. Die Online-Konsumentenbefragung fand zwischen dem 16. und 18. Februar 2021 statt. Seit Ausbruch der Pandemie hat Profital bereits fünf Studien durchgeführt.

Facebook will Blockade von Medieninhalten in Australien aufheben

Die australische Regierung hat sich mit Facebook im Streit über Medieninhalte auf der Plattform geeinigt. Der Internetriese werde die Sperre für australische Nachrichtenseiten auf seinem Online-Netzwerk in den kommenden Tagen aufheben, teilte Schatzkanzler Josh Frydenberg am Dienstag mit.

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Nach tagelangen Verhandlungen mit Facebook habe die Regierung unter Premierminister Scott Morrison zugestimmt, Änderungen an einem geplanten Mediengesetz vorzunehmen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.

«Diese Änderungen werden digitalen Plattformen und Nachrichten-Medien mehr Klarheit darüber verschaffen, wie das Gesetz angewendet werden sollte und den Rahmen dafür stärken, dass Betriebe im Nachrichten-Medienbereich fair entlohnt werden», hiess es weiter. Facebook begrüsste in einer Stellungnahme die Einigung. Man sei zufrieden, dass die australische Regierung einer Reihe von Änderungen und Zusicherungen zugestimmt habe.

Facebook hatte am Donnerstag Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt (Werbewoche.ch berichtete). Facebook-Nutzer konnten seither keine nationalen oder internationalen journalistischen Inhalte mehr teilen. Damit widersetzte sich das Unternehmen einem Gesetzesvorhaben der australischen Regierung, das künftig Google und Facebook dazu zwingen soll, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Australien will damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden. Der Streit war zuletzt eskaliert. Die Regierung hatte am Montag angekündigt, man werde geplante Anzeigen auf Facebook zurückziehen (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

Studio Thom Pfister begeistert für SwissFoundations

Für den Verband der Schweizer Förderstiftungen hat Studio Thom Pfister das Signet für das 20-Jahre-Jubiläum sowie die Keyvisuals für das Schweizer Stiftungssymposium umgesetzt.

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Der Verband der Schweizer Förderstiftungen war auf der Suche nach einer Agentur, die ihn bei der Konzeption und der Gestaltung des 20-Jahre-Jubiläumssignets und der Key-Visuals für das Schweizer Stiftungssymposium unterstützt.

Das diesjährige Symposium findet vom 1. bis 2. Juni 2021 unter dem Motto «Tous Ensemble» in hybrider Form statt. Am Pitch dabei waren drei weitere Studios, wobei Studio Thom Pfister mit dem Konzept in punkto Format- und Umsetzungsstrategie des Designsystems überzeugen konnte. Die Sujets in neuen Formen, Farben und Schriftkombinationen werden digital auf diversen sozialen Plattformen sowie in Print-Medien zu sehen sein. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen Animationen und fotografische Umsetzungen.

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Verantwortlich bei SwissFoundations: Katharina Guggi (Kommunikation und Digitale Strategie); Jasmin Guggisberg (Junior Project Manager). Verantwortliche Agentur: Studio Thom Pfister.

Woz-Journalisten erhalten Prix Transparence für Rüstungsreport

Drei Journalisten der Wochenzeitung (Woz) haben gemäss dem Verein Öffentlichkeitsgesetz fünf Jahre lang dafür gekämpft, dass sie die Namen von Firmen erhalten, die Kriegsmaterial exportieren. Der Verein zeichnet sie dafür mit dem Prix Transparence 2020 aus.

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Kaspar Surber und Jan Jirát von der Woz halten den Prix Transparence 2020 in den Händen. (Bild: zVg.)

Die Journalisten hätten sich die Daten zum Schweizer Rüstungsgeschäft hartnäckig erstreiten müssen, schreibt der Verein Öffentlichkeitsgesetz am Dienstag in einer Mitteilung. Ausgezeichnet werden Woz-Co-Redaktionsleiter Kaspar Surber und die Redaktoren Jan Jirát und Lorenz Naegeli.

Gemäss ihren Ausführungen hat sich das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) geweigert, die Firmen um gesuchte Daten anzufragen. Ihr Standpunkt sei gewesen, «das machen wir nicht», sagte Jirát in einem zur Auszeichnung veröffentlichten Video. Das Seco habe damit die Geschäftsinteressen dieser Firmen höher gewichtet habe als das öffentliche Interesse, ergänzte Surber.

Die Journalisten seien schliesslich bis vor Bundesgericht gegangen – und hätten recht bekommen, führt der Verein weiter in der Mitteilung aus: In einem «unmissverständlichen Urteil» habe dieses klar gemacht, dass die Namen der Rüstungsexport-Firmen veröffentlicht werden müssten.

«Am Schluss haben wir vom Seco eine Liste bekommen mit allen Firmen, die ein Export-Gesuch für Kriegsmaterial und besondere militärische Güter gestellt hatten», sagte Jirát. Die Öffentlichkeit wisse nun, welche Schweizer Firmen Waffen exportierten, ergänzte Surber. Es geht dabei um rund 150 im Rüstungsgeschäft tätigen Firmen, die im Jahr 2017 eine Exportbewilligung erhalten haben.

 

Auszeichnungen für Umweltsünden

Auf dem zweiten Platz zeichnete Jury den Beitrag «Die Klimaschande von Visp» des Tamedia-Journalisten Christoph Lenz aus. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz hatte er die Herausgabe von E-Mails verlangt, die ein gravierendes Umweltversagen des Lonza-Werks im Wallis und der Behörden belegen. Der Beitrag erschien im Wochenheft Magazin.

Auf dem dritten Platz wurden Mathias Gottet und Cedric Fröhlich von der Berner Zeitung für ihren Beitrag «Das dreckige Wasserschloss» ausgezeichnet. Darin geht es um Pestizid-Verschmutzungen im Kanton Bern. Der Artikel habe mithilfe des Berner Informationsgesetzes enthüllt, dass in viel mehr Trinkwasserfassungen Chlorothalonil gefunden worden ist als bisher angenommen, schreibt der Verein.

Insgesamt hätten Medienschaffende im vergangenen «Corona-Krisen-Jahr» mit den Öffentlichkeitsgesetzen so viele Beiträge realisiert wie nie zuvor, schreibt der Verein, der die Anwendung dieser Gesetze im Journalismus fördert. Mit Protokollen hätten sie etwa belegt, wie die Behörden das Pandemie-Risiko anfangs unterschätzten. (SDA)

 

Der ADC Switzerland verlängert Einreichefrist für die ADC Jurierung

Homeoffice-bedingt verlängert der ADC Switzerland die Eingabefrist für die kommende ADC Jurierung bis Mittwoch, 31. März 2021. Die Verlängerung der Deadline gilt für alle 19 Kategorien.

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«Wir hoffen, dass die Verlängerung dem einen oder anderen Einreicher mehr Luft verschafft – schliesslich machen Homeoffice und die Teilzeit-Präsenz im Büro das Aufbereiten der Einreichungen nicht leichter, das haben wir in den letzten Wochen deutlich gespürt», lässt sich Gioia Bozzato, Geschäftsführerin des ADC Switzerland, in einer Mitteilung zitieren.

Neu und nur dieses Jahr gibt es die Kategorie «Corona» mit den Unterkategorien «Creativity & Corona» und «Cancelled due to Corona». Informationen dazu können in den Call for Entries nachgelesen werden. Doppelauszeichnungen in der Unterkategorie Creativity & Corona sind mit allen anderen Kategorien möglich – inklusive der Kombination mit der «Kategorie Klein-aber-fein».

Unverändert ist der Umgang mit den physischen Belegen, diese gilt es weiterhin in den dafür vorgesehenen Kategorien einzureichen. Einzelpersonen, Freelancer, Ateliers und weitere profitieren zudem in den Kategorie Fotografie, Illustration und Design von stark reduzierten Einreichungsgebühren.

Social-Media-Tool verfolgt Markenruf live

Ein Forscher-Team hat einen Ansatz entwickelt, wie Unternehmen den Markenruf langfristig in Echtzeit verfolgen können – per Analyse von Social-Media-Kommentaren. Über eine Konzeptdemonstration via Twitter konnte der Ruf 100 grosser Marken gut eingeschätzt werden, wie die Studie im «Journal of Marketing» aufzeigt.

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Eine traditionelle Einschätzung des Markenrufs erfordert ein Durchforsten von Konzerndatenbergen oder regelmässige Befragungen tausender Konsumenten. Das bleibt in der Regel grossen Unternehmen vorbehalten – und könnte dank sozialen Medien künftig entfallen. «Wir haben den sogenannten ‹Brand Reputation Tracker› entwickelt, der Social-Media-Text auf Twitter auswertet und uns mithilfe elf verschiedener Masse ein tiefgehendes Verständnis liefert, was Nutzer von einzelnen Marken halten», erklärt Bill Rand, Marketing-Professor an der North Carolina State University und einer der Erstautoren der Studie.

Der Brand Reputation Tracker basiert auf dem Modell Rust-Zeithaml-Lemon. Er misst Faktoren wie «Coolness», «Social Responsibility» und «Vertrauenswürdigkeit» und kombiniert diese zu drei Werten. Der sogenannte Werttreiber zeigt dabei, wie gut Stakeholder den Wert einer Marke finden, der sogenannte Beziehungstreiber, wie stark sie sich mit der Marke identifizieren. Der Markentreiber letztlich bildet Dinge wie Stil und Beliebtheit ab. «Die Textauswertung liefert einen numerischen Wert für jeden Faktor und die drei Werte», so Rand. Da Social Media schnelllebig ist, bilden Veränderungen der Werte auch sehr kurzfristige Trends ab.

 

Sehr breit anwendbares Konzept

Um zu zeigen, wie und dass das funktioniert, haben die Forscher 100 bekannte Marken betrachtet. Das hat beispielsweise ergeben, dass sich für börsennotierte Marken Veränderungen in Wert-, Beziehungs- und Markentreiber im Aktienkurs widerspiegeln. «Ein möglicher nächster Schritt ist, den Datensatz der von uns betrachteten Marken erheblich zu erweitern, um ein umfassenderes Verständnis der Markenlandschaft zu erhalten», meint Rand.

Der Ansatz könne freilich auch genutzt werden, um Marken eines bestimmten Sektors zu vergleichen. Denkbar wäre zudem, das Tool abzuändern, um bestimmte Aspekte von Marken zu betrachten, beispielsweise, ob diese als «grün» oder «nachhaltig» gelten. Jedenfalls aber sei der Ansatz viel zugänglicher für den Mittelstand als bisherige Methoden zur Bewertung des Markenrufs, so Rand. Denn im Prinzip sei nur ein passendes Tool zu entwickeln, das dann aus öffentlichen Daten auf Twitter verwertbare Informationen extrahiert. (pte)

Flurina Valsecchi neue Chefredaktorin des Boten der Urschweiz

Flurina Valsecchi wird neue Chefredaktorin des Boten der Urschweiz. Die 41-Jährige übernimmt die Redaktionsleitung der nach eigenen Angaben grössten Tageszeitung im Kanton Schwyz im Sommer von Jürg Auf der Maur, der als Autor weiterhin zur Verfügung steht.

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Valsecchi nimmt als neue Chefredaktorin auch Einsitz in der Geschäftsleitung der Bote der Urschweiz AG, wie es in einer Mitteilung vom späten Montagabend heisst. Die langjährige Mitarbeiterin der Luzerner Zeitung sei eine gute Kennerin der Region Zentralschweiz.

Seit 2016 ist Valsecchi demnach als stellvertretende Chefredaktorin in der Leitung der Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben vertreten; vor bald drei Jahren übernahm sie die Leitung des Online-Teams von Luzernerzeitung.ch.

Derzeit ist Valsecchi neben ihrer Rolle als Co-Leiterin Online auch in der Taskforce Digitale Transformation sowie in der Vertretung der Online-Redaktionen von CH Media Publizistik engagiert.

Der Bote – wie er landläufig bekannt ist – erreicht nach eigenen Angaben mit der Printausgabe in der Region Schwyz eine regionale Reichweite von über 60 Prozent (42‘000 Leser). Online nutzen den Boten demnach täglich rund 20‘000 Leserinnen und Leser. (SDA)

Rod informiert für das BAG über die Covid-19-Impfung

Im Rahmen der Impfkampagne des BAG möchte Rod Kommunikation die Bevölkerung dazu motivieren, sich über die Covid-19-Impfung zu informieren.

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Mit der Impfkampagne des Bundes wird jetzt auch die bereits im Januar lancierte Bevölkerungsinformation des Bundesamts für Gesundheit BAG intensiviert. Das Ziel dieser Bevölkerungsinformation ist es, die Menschen in der Schweiz bestmöglich über die Covid-19-Impfung zu informieren, damit sie sich eine Meinung zum Thema Impfen bilden.

Meinungsbildung wiederum setzt eine gute Informiertheit voraus. Um die breite und vertiefte Information zu gewährleisten, steht seit Januar unter Bag-coronavirus.ch/impfen ein Informationsportal bereit, das verschiedene Aspekte zum Thema in einer verständlichen Sprache differenziert beleuchtet. Etwa der Aspekt, warum Impfen sinnvoll ist, wann man sich impfen lassen kann, wie man seine Impfung am besten plant, wie die Impfstoffe funktionieren und was die Nebenwirkungen sein können. Proaktiv werden auf dem Infoportal auch die häufigsten Mythen und Falschannahmen angesprochen: So klären Expertinnen in kurzen Videosequenzen darüber auf, wie etwa die mRNA-Impfstoffe funktionieren und dass sie nichts an den Genen verändern können, wie die Impfstoffe in kürzester Zeit entwickelt werden konnten und inwiefern die Wirksamkeit und Sicherheit dennoch nach regulären Standards geprüft wurde oder warum eine Covid-19-Impfung nicht zu Unfruchtbarkeit führt.

Mit verschiedenen Kommunikationsinstrumenten in Print, Online und Video wird die Bevölkerung motiviert, sich auf dem Infoportal zu informieren. Im Mittelpunkt der Bevölkerungsinformation stehen Ärztinnen und Ärzte und Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner mit ihrem Namen, die sich impfen lassen werden, weil sie einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten wollen. Die Bevölkerungsinformation wurde vom Kampagnenteam bestehend aus BAG und der Agentur Rod Kommunikation entwickelt. Sämtliche Kommunikationsinstrumente sind auf verschiedenen Kanälen on Air.

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